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Wetterbericht

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schwieriger zu bauen als der von Suez, aber die Verteidigung auf lange Distanz könnte von den­selben Stellen übernommen werden, die schon den Suezkanal verteidigen, und das ist im Dlorben die Insel Cyperu, und im Süden die Insel Perirn im Ausgang des Roten Meers. Wie Aegypten und

Gefängnis wegen Nichtanmelden der Maul- und Klauenseuche.

LPD. Limburg, 7. Aug. Dor dem hiesigen Schöffengericht hatten sich zwei Landwirte aus Oberzeuzheim zu verantworten. Beide gaben an, daß ihnen an ihren Kühen nichts aufgefallen sei, während der Kreistierarzt bei einer Nachschau Nar­ben bei den Tieren feststellte, die auf eine gerade

die Kanalgssellschaft sich zu diesem zweiten Kanal stellen werden, ist noch ungewiß, und vorerst suchen ja auch erst die englischen Ingenieure den Isthmus zwischen Akaba und Gaza nach der technisch besten Lösung ab.

zu sechs Kosten.

Treffen der Landsmannschaften.

Volkstrachtenfest auf dem Opernplatz. - Jestzug durch Frankfurt.

LPD. Frankfurt a. M., 7. Aug. Unter Leitung des AmtesFeierabend" in der DAF. fanden sich am Sonntag in Frankfurt sämtliche landsmannschaftlichen Vereine im Gau zusammen, um ein Trachten fest zu veranstalten, wie es in seiner Größe und Vielgestal­tigkeit bisher noch nie zustandgekommen war, weil dies vor der Zusammenfassung dieser Vereine im AmteFeierabend" nicht möglich war. Besonders stark waren die bayerischen Trachten- und Schuh­plattlervereine und die oberhessischen Bau­erngruppen vertreten, daneben, sah man starke Abordnungen der Landsmannschaften aus Ostpreu­ßen, Westpreußen, Danzig, Westfalen, Rheinland, Elsaß-Lothringen, Württemberg, Baden und Sachsen.

Um 11 Uhr fand auf dem Opernplatz eine große Kundgebung statt, bei der der Gauobmann der Deutschen Arbeitsfront, Willi Becker, eine Ansprache hielt. Er bezeichnete das Festhalten an den althergebrachten Sitten und Gebräuchen als eine heilige Verpflichtung, als ein Derbundensein mit dem Blut und Boden, aus dem man hervor­gegangen sei. Niemals habe dieses Bestreben so feste Gestalt annehmen können wie im neuen Deutschland Adolf Hitlers. Er dankte den landsmannschaftlichen Vereinen für diese Volkstumspflege.

Dann folgten sich in unter Reihenfolge Darbie­tungen der bayerischen Schuhplattler und bayerischen Trachtengruppen, Tanz einer Saarpfälzer Winzer- gruppe und einer oberhessischen Bauerngruppe, ab­gelöst von Gesangsoorträgen des alpenländischen Chors des Bayerischen Klubs und anderer lands­mannschaftlichen Vereine und Fahnenschwenken der Rheinländervereinigung.

Nachmittags bewegte sich ein farbenfroher F e st- zug durch die Innenstadt. In ihm wurde gezeigt, wie die Menschen aus den einzelnen Gauen des

Trachtenwesen.

Anschließend fanden in zahlreichen Sälen Stammestreffen der verschiedenen Lands­mannschaften statt. Hier wurden heimatliche Tänze getanzt und Heimatlieder gesungen, auch die Mund­artdichtung war zu hören. Die Volkstumspflege kam so in allen ihren Einzelheiten zu Wort und lieferte den Beweis dafür, daß auch in unserer modernen Zeit der Sinn für das Althergebrachte noch nicht untergegangen ist, vielmehr gerade jetzt im AmteFeierabend" zu neuer Blüte gebracht werden wird.

Reiches sich zusammengefunden haben, um Brauchtum ihrer Heimat zu pflegen. Die Saar­pfälzer führten eine Bergmannskapelle in ihrer schmucken Tracht mit sich, eine Weikersheimer Stadt­kapelle trat in ihrer malerischen Tracht auf. Ober­hessische Bauernkapellen und Gebirgs­trachtenkapellen vervollständigten das Bild. Die ver­schiedenen Stämme führten im Festzug Stammes- eigentümlichkeiten mit, so die Landsmannschaft der SchwabenDie sieben Schwaben", die viel Heiter­keit erregten. Mit Beifall ausgenommen wurden die Trachtengruppen aus Elsaß-Lothringen, Danzig und besonders die der Sudetendeutschen. So bot der Zug einen einzigartigen Einblick in das deutsche

________Wochenende hat sich auf dem Festlande eine flache Tiefdruckstörung entwickelt, die anfangs zu stärkerer Gewittertätigkeit führte. Am Montag­morgen kam es dann bei weiterer Zufuhr etwas kühlerer Luftmassen, besonders im Rhein-Main-Ge- biet zu länger anhaltendem Nachregen. Bei schwacher Luftbewegung wird sich wieder Aufheiterung einstel­len, doch bleibt das Wetter leicht unbeständig.

man kann aber sicher fein, daß England die wohl­bewährten Methoden, mit denen man Völker und Reiche bei der Stange hält, auch hier und nicht ohne Erfolg erproben wird. Denn England braucht Aegypten, so wie das letztere Eng­land braucht. Drüben in Arabien haben sich eben­falls nationale islamische Staaten gebildet, deren Stärke ständig zunimmt, und alle diese Staaten stehen zwar in einer Einheitsfront, sobald es gegen den Westen und dessen Ansprüche geht, sie mögen aber gegeneinander ebenfalls diesen ober jenen ehr­geizigen, vorläufig noch im Kasten gehaltenen Plan hegen. .

Damit ist die Lage aber noch keineswegs voll­kommen umrissen. Die völlig private Natur der K a n a l g e s e l l s ch a f t, in der Frankreichs Ein­fluß immer noch stark überwiegt, kommt England und seinem Imperium teuer zu stehen. Bei Trup­pentransporten durch den Kanal ist für jeden ein­zelnen Mann die reguläre Gebühr von 10 Gold- franks pro Kopf zu zahlen, genau so, wie es die Italiener tun mußten. Und auch die Engländer schicken nicht wenige Truppentransporte durch den Kanal. Und dazu kommt noch das dauernde Schreck­gespenst tosZementdampfer s". Dieser wäre ein Schiff, mit Eisen und Zement beladen, gehörig irgendeiner mißgünstigen oder feindseligen Nation, das sich während der Fahrt durch den Ka­nal plötzlich quer in die Fahrtrinne legt, bann burch Oeffnen ber Bobenventile versenkt wirb und so bie Durchfahrt sperrt. Für ben Suezkanal besteht so­wieso schon unb auch für normale Zeiten die Be­stimmung, daß ein Schiff, das aufläuft und binnen einer Frist von wenigen Stunden nicht wieder frei kommt, restlos weggesprengt werden muß. Wie aber Zement wegsprengen, der unter ber Einwir­kung bes eingebundenen Wassers vielleicht schon zu eisenhartem Beton geworben ist? Die Spreng-' mässe müßte vielleicht so groß sein, daß der Kanal demoliert würde...

Kurzum, der Engländer sinnt auf Abhilfe, und dabei hat er sich erinnert, daß das Rote Meer nach Norden ja zwei Zipfel vorstreckt, den von Suez, und östlich der Sinaihalbinsel den von Akaba. Die Folge ist, daß Pläne erwogen werden, auch von Akaba aus einen Kanal nach dem Mittelmeer zu legen, genau so, wie man in Amerika einen Pa- rallel-Kanal zum Panamakanal plant das Ri­siko gesperrten Verkehrs wäre dann nur noch halb so groß. Der Akabakanal wäre technisch vielleicht

verheilte Maul- und Klauenseuche hin- wiesen. Das Gericht konnte den Einlassungen der Angeklagten nicht folgen, sah vielmehr die unter­lassene Anzeige bei der Schwere ber Folgen für bie Gemeinde unb Umgegenb als burch Geldstrafen nicht sühnbar an unb verurteilte beide Lanbwirte ' ' Wochen Gefängnis unb ben

Vorhersage für Dienstag: Wechselnb be­wölkt unb einzelne, teilweise gewittrige Nieber- schläge, Tagestemperaturen 25 Grab, schwül, schwache Winde.

Vorhersage f ü r,M i 11 w o.ch : Bei schwacher Luftbewegung wechselns bewölkt; jeboch nicht un« freunbliches Wetter.

Lufttemperaturen am 7. August: mittags 28,5 Grad Celsius, abends 19,8 Grad; am 8. August: morgens 18,5 Grad. Maximum 29,4 Grad, Minimum heute nacht 17,3 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 7. August: abends 25,4 Grad; am 8. August: mor­gens 21,8 Grad. Niederschläge 31,5 mm. Son­nenscheindauer 5,9 Stunden.

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum­schein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange (in Urlaub), i. 23.: Ernst Blum­schein; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck (in Urlaub). Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: i. 23. Hans Thein. D A. VII. 38: 9034. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R.Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illu­strierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig.

Lützellinden, den 8. August 1938.

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Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Familie Johannes Bechthold.

Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 9. August, nachmittags 2Vi Uhr, vom Trauerhause aus statt.

Am Samstagabend entschlief meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Schwester und Schwägerin

Maria Bechthold.

Stunde der Hausfrau!

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derBersil-Werke statt.

Eintritt frei!

Vom 8. August bis 12. August studen täglich, 16 und 20Uhr, im Restaurant3um Löwen", Neuenweg 28

Kein Verkauf!

________________________5215D

Gießen (Kirchenplatz 21), Kassel, den 8. August 1938.

5212D

521QD

E* Krallfahrer

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sucht.

5216Ö

Cafe Amend.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Marie Poppenhaier, geb. Krombach Antonie Sauer, geb. Krombach

Jakob Poppenhaier

Heinrich Sauer und 2 Enkelkinder.

der andere Ar­beiten mit über­nimmt, zum so­fortigen Eintritt gesucht.

Schr.Angeb.unt. 5214D a.d.G.A.

Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 9. August, nachmittags 2.45 Uhr von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt

[steiienängeböte]

Ordentliches

Wiki« als Beihilfe für Büfett sofort ge-

gesucht. 522od Eberhard Schwarz Arn Kugelberg Str. 2.

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Unsere innigstgeliebte, unvergeßliche Schwester, Gote, Tante und Schwägerin

Fräulein Henriette Sarnes

ist heute morgen 5 Uhr in der Klinik zu Gießen plötz­lich und unerwartet im Alter von 65 Jahren in die Ewigkeit eingegangen.

Die tieftrauernden Hinterbliebenen.

L d. N.s Emilie Becker, geb. Marsteller.

Grüningen, den 6. August 1938.

Die Beerdigung findet Dienstag, den 9. August, nach­mittags 3 Uhr statt.

Keine Zeugnisse in Urschrift itmbern nur Zeugut». obfdiriftea dem Be- werbuogSschreiben bei­legen 1 Lichtbilder undBewerbungsunter- %gen müssen zur Ver­meidung von Verlusten aus der Rücksette Bo­rnen und Anschrift oeJ

Bewerben trageni

Am Samstag, dem 6. August 1938, entschlief nach kurzem Kranksein unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwägerin u.Tante

Frau Marie Krombach, Wwe.

geb. Reuter

im Alter von 84 Jahren.

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Mädchen das schon etwas angelernt ist, zur Mithilfe i. Haus­halt für alsbald gesucht. Lange, Arn Nahrungs­berg 41. [5161D

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Infolge der langanhaltenden Dürre ist der Wasser­vorrat der Stadt Gießen erheblich zurückgegangen. Es wird daher äußerste Sparsamkeit im Verbrauch dringend notwendig. Für den eigentlichen Haus­wasserbedarf reicht jedoch der Vorrat vollständig aus.

Für sonstige Zwecke, wie Sprengen und Gießen von Gärten usw. und Waschen von Autos darf kein Wasser aus der städtischen Wasserleitung entnom­men werden.

Wir fordern die Einwohnerschaft auf, für die Be­folgung dieser Bekanntmachung einzutreten und uns Verstöße gegen obige Anordnung sofort unter Telephon 2058 mitzuteilen.

Gießen, den 8. August 1938. 5211A

Direktion der Städtischen Betriebe.

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