Heß (Leihgestern), dem Kreisringleiter des Land- fchattsbundes „Volkstum und Heimat". Er bot echte Perlen seiner heimatgebundenen eigenen Dichtung dar und erntete stärksten Beifall. Frohsinn und Tanz beschlossen den wohlgelungenen Abend, dessen Ueber- schuß dem Winterhilfswerk zugute kommt.
T Garbenteich. 6. Febr. Am 3. Februar waren es dreißig Jahre, daß der Landwirt Ludwig Wallbott V. von hier das Amt des Kirchenrechners der evangelischen Kirche Garbenteich führt. Er war seinerzeit Nachfolger von Heinrich Hinterländer II., der am 30. Oktober 1907 gestorben ist. Am 3. Februar 1908 wurde Ludwig Wallbott als Kirchenrechner bestätigt und vom Kreisamt in sein Amt eingeführt. So versieht er jetzt seit 30 Jahren das Amt des Kirchenrechners bis auf zwei Jahre Abwesenheit von der Heimat während des Krieges, wo der Sohn seines Vorgängers, Johannes Hinterländer, ehemaliger Gemeindeeinnehmer und heute noch Kirchenvorsteher, das Amt versah. Im heutigen Gottesdienst überreichte Pfarrer Steiner, Hausen, dem Jubilar ein gerahmtes Bild der Kirche Garbenteich mit entsprechender Widmung und sprach den Dank der Kirchengemeinde aus. darauf hinweisend, mit welcher Treue und Gewissenhaftigkeit Ludwig Wallbott stets sein Amt geführt, wie die Liebe zu seiner Kirche stets bestimmend war für seine Arbeit. Zugleich verlas der Geislliche auch ein Glückwunschschreiben der Landeskirche Nassau-Hessen. Da Ludwig Wallbott am Mittwoch, 9. Februar, seinen 6 0. Geburtstag feiert, konnten ihm auch dazu Glückwünsche bereits überbracht werden, indem der Hoffnung Ausdruck gegeben wurde, daß es ihm noch lange vergönnt sein möge, das Amt des Rechners der eoangel. Kirche Garbenteich zu führen.
= Steinbach, 7. Febr. Jungvolk und Jungmädel des Standortes Steinbach veranstalteten am Sonntag im Saale des „Einhorn" einen Dorfgemeinschaftsabend, der sehr gut besucht war. Die Darbietungen der Mädels und Jungen — das Programm umfaßte 27 Nummern — fanden ein beifallfreudiges Publikum. In bunter Folge wechselten Gesang, allerlei Ulk, lustige Spiele, so daß die Zuhörer aus dem Lachen zeitweise gar nicht herauskamen. Der Abend wurde von der anwesenden Gruppenführerin 4/116, Lisbeth Zelß aus Holzheim, in üblicher Weife geschloffen. Die Leitung des Abends hatten die hiesigen Führer resp. Führerin des Jungvolkes und der Jungmädel.
Q Lollar, 6. Febr. Am Samstagabend wurde in einer hiesigen Wirtschaft von einem Volksgenossen bei einem Glücksmann der W H W.- Lotterie ein 1 0 0 - R M.° Gewinn gezogen .
+ Grünberg, 7. Febr. Am Samstagabend fand in der Turnhalle ein Vortragsabend des Unterverbandes Grünberg im Reichs- kriegerbund „Kyffhäuser" statt. Der Leiter des Unteroerbandes, Lehrer i. R. Roth, begrüßte die zahlreiche Versammlung, die namentlich viele auswärtige Kameraden mit Familienangehörigen aufwies, für deren Beförderung ein Autobus zur Verfügung stand. Der Redner des Abends, Major a. D. R i e tz s ch (Hanau), sprach in etwa einstündiaen Ausführungen über „Die wehrpolitische Lage in Spanien". Er gab einen geschichtlichen Rückblick über Spanien, das einst ein meerbeherrschendes Land mit reichem Kolonialbesitz war, dann aber rasch von seiner Höhe gesunken sei, und behandelte eingehend die Bedeutung des Freiheitskampfes des Generals Franco, der weit mehr als ein Bürgerkrieg fei, da hier sowohl zwei Weltanschauungen miteinander kämpften, als auch machtpolitische Interessen fremder Staaten ausgetragen würden. Eine große Zahl Lichtbilder von Land und Leuten erläuterte die Ausführungen- Zur Verschönerung des Abends trugen mehrere Liedoorträge von Lehrer Roth und den Geschwistern Müller bei. Mit einem Schlußwort des Kreisführers Dr. Monnard (Gießen) und mit dem Treuegelöbnis zum Führer klang der Abend aus.
ch Ettingshausen, 6. Februar. Dieser Tage wurde hier Pg. Karl Seipp als Ortsgruppe n l e i t e r in sein Amt eingeführt. Die Amtseinführung nahm Kreisleiter B o ck h a u s vor.
Kreis Wetzlar.
4- Rodheim a. d. Bieber, 4. Febr. Die Kriegerkameradschaft hielt beim Kameraden Bechtold ihren Generalappell ab. Der Kameradschaftsführer wies auf die Bedeutung der Tatsache hin, die sich durch die Stellung des Kyffhäuser- bundes unter den Befehl des Führers der jf Himmler für den Bund ergeben hat und umriß die Aufgaben der Kriegerkameradschaften. Kamerad M ü s s e n e r gedachte des verstorbenen Feldherrn Ludendorff. Kamerad Ziemer erstattete den Geschäftsbericht, aus dem zu ersehen war, daß die Kameradschaft jetzt 87 Mitglieder zählt, vier Mit- aliederappelle abhielt, zum Heldengedenktag eine Ehrenwache am Kriegerehrenmal stellte und eine Familienfahrt an den Rhein unternommen hatte. Einige Kameraden nahmen am Reichskriegertag in Kassel teil. Kamerad D u t e n h ö f e r berichtete von einem Kassenbestand in Höhe von 381,35 Mark. Etwa 50 Mark wurden für Kriegerwaisenhäuser aufgebracht. Der Schießwart regte im weiteren Verlauf der Versammlung eine regere Beteiligung am Schießen an. Eine Anzahl Kameraden stellte sich für die Wiederherstellung des Schießstandes, der durch die Witterung gelitten hatte, zur Verfügung. Zum Schluß des Appell wurden mehrere Kameraden mit den Diplomen für gute Schießergebnisse bedacht, und zwar: Ludwig Gerlach, Heinrich Bechtold, Karl Bender V., Karl Mank jun., Karl Pepp- ler, Karl Schmidt XII., Karl Schäfer II., Robert Ziemer, Wilhelm Reinheimer, Albert Meyer und August Veite.
O Groß-Rechtenbach, 4. Febr. Die hiesige Gemeinde - Zweckoerbands - Kasse ist jetzt in das frühere Bürgermeistereigebäude des ehemaligen Amtes Rechtenbach verlegt worden. Die Kasse, zu der die 14 Gemeinden des früheren Amtes gehören, hat nun dort ihren Betrieb eröffnet. Aus Anlaß dieser Betriebseröffnung sand ein Appell für die Gefolgschaft statt. Bürgermeister Langsdorf hielt dabei eine kurze Ansprache. Insbesondere dankte er der Kreisverwaltung Wetzlar für die Instandsetzung der Räume. Das Amtsgebäude, wohl eines der schönsten alten Landhäuser des Kreises, hat mit der Unterbringung der Kasse wieder eine geeignete Zweckbestimmung erfahren. — Das bisherige Kassengebäude, das ebenfalls dem Kreis gehört, soll, sobald es vollständig geräumt ist, von der Gemeinde übernommen werden, die sich mit dem Gedanken trägt, einen Kindergarten und ein H I. - H e i m darin einzurichten.
ch Frankenbach, 4. Febr. In der hiesigen Gemeinde will man (nacktem in den vergangenen Jahren ein fremder Schäfer die hiesigen Schafweiden gepachtet hatte) jetzt wieder eigene Schafe im Orte halten. Viele Landwirte haben sich bereiterklärt, sofort Schafe anzuschaffen. Es sollen 70 bis 80 Schafe durch das Tierzuchtamt Biedenkopf an* gekauft werden.
ö.Jl.-'Spoit
Deutsche und Wehmachts-Skimeisterschasten.
'<
• F Mf
■
IRr ■■ ■"
WM
Helmut Lantschner dreifacher Sieger. (Schirner-M.)
Oer SO-Kilometer-Oauerlauf.
Die Meisterschaftskämpfe des deutschen Skisports wurden am Montag in Neustadt mit dem 50«km= Dauerlauf fortgesetzt. Diese gewaltigste Prüfung, die es im Skilauf überhaupt gibt, endete mit dem überraschenden Siege des Müncheners Hermann Scher- t e l von der /--Sportgemeinschaft. Der Bayer, der damit den vierten der bei den Deutschen Skimeister- chaften 1938 zu vergebenden Titel gewann, steht im )2. Lebensjahr und hat schon verschiedene schöne Er- olge aufzuweisen. Doch sein sportlicher Aufstieg er« olgte erst in der Münckmer ---Sportgemeinschaft. Ausgesprochenes Pech hatte der Titelverteidiger Herbert L e u p o l d (Breslau), der über zwei Drittel des langen Weges in Front lag, aber zum Schluß auf blanken Skiern im harten Firnschnee seinen gesamten Zeitvorsprung einbüßte. Die Meisterschaft der Wehrmacht eroberte der Oberjäger Kurt P o p p a vom 1. (Jäger) JR. Dresden, der in der Gesamtwertung auf den 5. Platz kam.
Dallangrud
Weltmeister im Eisschnelläufen.
Die Weltmeisterschaften im Eisschnelläufen der Männer endeten am Sonntag in Davos mit dem
Enderfolg des norwegischen Olympiasiegers Ivar Ballangrund. Mit einem zweiten Platz über 1500 Meter und dem ersten über 10 000 Meter verteidigte der Norweger die Führung erfolgreich und errang den Weltmeistertitel. Auf den zweiten Platz in der Gesamtwertung kam überraschend der Oesterreicher Karl Wazulek. Bester Deutscher war der Münchener Franz Dieser, der auf den 16. Rang gesetzt wurde vor David Barwa (Berlin).
Eecilia Eolledge entthront.
Die Weltmeisterin im Eiskunstläufen Eecilia Eolledge (England) wurde bei den Titelkämpfen in Stockholm entthront. Neue Titelträgerin wurde ihre Landesschwester Megan Taylor, während Eecilia Eolledge und Hedy Stenuf (USA.) die nächsten Plätze belegten. Die einzige deutsche Vertreterin, Lydia Deicht, wurde Fünfte.
Blick auf die Slalom-Strecke am Feldberg. (Scherl-Bilderdienst-M.)
*■
K M.
Fußball her heimischen Mannschaften.
Fußball-Ergebnisse der Kreisklassen.
Großen-Buseckl — SA. -Kampfgemeinschaft Gießen I 3:3. Beide Mannschaften lieferten sich ein anständiges Spiel und teilten sich die Punkte.
Heuchelheim — Rodheim 2:1. Ein hartes Spiel, in dem Heuchelheim Sieger blieb.
Klein-Linden — Wieseck 3:2. Das Spiel wurde bis kurz vor Schluß fair durchgeführt.
VfB. -R. Gießen I — Alten-Buseck 6:2. Anfangs wehrten sich die Alten-Busecker sehr, fielen aber der gewandteren Platzmannschaft zum Opfer.
VfB.-R. Gießen II — Garbenteich 10:0. Die Garbenteicher haben an Spielstärke verloren.
2. kreisktasse.
Staufenberg — Londorf 1:0. Zwei gleichwertige Gegner. Londorf trat mit nur 10 Mann an.
Oppenrod — Geilshausen 5:2. Durch Einstellen neuer Spieler konnten die Oppenröder den Sieg an sich reißen.
Göbelnrod — Lehnheim 6:1. Die Gö- belnroder zeigten sich bei diesem Spiel von der besten Seite.
Treis — Grünberg 2:4. Die Treiser waren dieses Mal nicht in Form und ließen sich auf eigenem Platze von den Grünbergern schlagen.
Pokalspiel: Steinbach — Sportfreunde Wetzlar 1:4. Die Steinbacher verloren das Pokalspiel und scheiden somit aus.
VfV.Reichsbahn I — Tv. Alten-Buseck I 6:2 (4:1).
Bei schönstem Fußballwetter standen sich auf dem Waldsportplatz obengenannte Mannschaften im Rückspiel gegenüber. Das Spiel hielt leider nicht das, was man sich versprochen hatte, die Grün-Weißen ließen sich das hohe Spiel des Gegners aufzwingen, und man vermißte vielfach das sonst gute Verständnis der Spieler zueinander. Die Läuferreihe der Platzherren war auffallend schwach, im Sturm fiel biez rechte Seite vollkommen aus. Lediglich die Hintermannschaft konnte befriedigen. Die Gäste enttäuschten nach der angenehmen Seite, die Mannschaft brachte einen großen Eifer mit. Die Elf war auf allen Posten gut besetzt.
Zu Beginn des Spieles sah man gefährliche Vorstöße der Gäste, die der Hintermannschaft schwer zu schaffen machten, doch wurde in der Aufregung zu unplaciert geschossen. Die Grün-Weißen, die sich nun gefunden hatten, drückten auf das Tempo. In der 14. Minute konnte Steiniger aus 25 Meter Entfernung den Torhüter zum erstenmal schlagen. Kurz darauf machte Szponick einen Alleingang und konnte im Nachschuß das zweite Tor für seine Farben einschießen. In kurzer Folge gab es drei Ecken für die drängenden Platzherren, die aber nichts einbrachten. Heß konnte in der 35. Minute auf Vorlage von Szponick auf 3:0 erhöhen und zwei Minuten später sogar den vierten Treffer anbringen. Drei Minuten vor der Pause konnten die Gäste einen Angriff mit dem ersten Erfolg abschließen. Nach dem Wechsel ließ das Tempo merklich nach, Alten-Buseck ging zum Angriff über, aber Thron konnte in letzter Minute klären. Das Spiel war meistens offen, doch jetzt sah man die Grün- weißen mehr im Angriff. Aber nichts wollte gelingen. Erst in der 65. Minute konnte Heß den fünften Treffer erzielen. Die Gäste gingen vom
Anstoß mächttg ins Zeug, und der Mittelstürmer schoß das schönste Tor des Tages, für Gottschalk unhaltbar. Die Grün-Weißen erzwangen zwar noch einige Ecken, die aber abgewehrt wurden. Schon glaubte man nicht mehr an einen Erfolg, als Heß ein Mißverständnis der Gästeverteidigung kurz vor Schluß geschickt ausnutzte und an dem verdutzten Torwart vorbei einschoh. Schiedsrichter P i e h, Londorf, leitete einwandfrei.
VfV.Reichsbahn II — 5pt>. Garbenteich I 10:0 (3:0).
Die Reserve lieferte seit langer Zeit wieder ein gutes Spiel und schlug die Gäste eindeutig. Die Gäste hatten nur zehn Mann zur Stelle, darunter mehrfacher Ersatz. Kurz vor Schluß wurde der beste Mann der Gäste herausgestellt, so war die hohe Niederlage zu erklären.
FC. 1926 Großen-Buseck I gegen SA.-Kampfgemeinschaft I 3:3.
In Großen-Buseck gab es einen dramatischen Kampf. Beide Mannschaften traten in stärksten Aufstellungen an. In Großen-Buseck erwartete die Schar der Fußballfreunde eine Revanche für die Vorspielniederlage, wurde aber enttäuscht. Die SA. hat an Kraft gewonnen und wird noch mancher Mannschaft zu schaffen machen. Die Gastgeber spielten anfänglich überlegen, und in der 10. Minute fiel das erste Tor für die Platzbesitzer. Dann gestaltete sich das Spiel ausgeglichener. Erst in der 30. Minute fiel durch eine schlechte Abwehr der SA. das zweite Tor für die Gastgeber. Ein Elfmeterball, durch Handspiel verursacht, ließ die Gäste ein Tor aufholen. Nach der Pause wurde die SA. erheblich akttver. In der 15. Minute der zweiten Halbzeit gelang der Ausgleich. Nun drehten die Platzbesitzer wieder auf, und durch ein schönes Zusammenspiel des ganzen Sturmes gelang es den Einheimischen, durch einen unhaltbaren Schuß ihres Mittelstürmers abermals in Führung zu gehen. Die Gäste ließen sich aber nicht entmutigen. Nach mehreren erfolglosen Angriffen gelang es, den Ausgleich zu erzielen. Die SA. war nun bemüht, das Ergebnis zu halten, und dies'gelang auch. Selbst ein Elfmeterball für Großen-Buseck, der dreimal wiederholt wurde und immer wieder vom Tormann der SA. bravourös gehalten wurde, konnte am Ergebnis nichts mehr ändern.
Wißmar I — SA.Kampfgemeinschaft II 4:2 (2:0).
Das Spiel wurde als Gesellschaftsspiel ausgetra- qen, da der Schiedsrichter nicht erschienen war. Die Gastgeber waren komplett, die SA. hatte Ersatz in ihren Reihen. In der ersten Halbzeit hatten die Einheimischen mehr vom Spiel und erzielten zwei Tore. Nach der Pause kam die SA. mehr auf, und es gelang beiden Mannschaften, noch je zwei Tore zu schießen. Wißmar errang einen verdienten Sieg.
Klein-Linden I — Wieseck I 3:2 (2:1).
Das Spiel verlief in den ersten Minuten ziemlich ausgeglichen, bis es Klein-Linden gelang, den Führungstreffer zu erzielen. Klein-Linden spielte nun stark überlegen und konnte in der 35. Minute das zweite Tor buchen, nachdem wenige Minuten vorher Wiesecks Tormann einen Elfmeter halten konnte. Kurz vor Schluß der ersten Halbzeit schossen die Gäste das erste Tor. In der zweiten Halbzeit wurde die Ueberlegenheit des Gastgebers deutlicher, aber dem Schußpech des Klein-Lindener Sturmes war es zuzuschreiben, daß kein Tor fiel. Auch der zweite Elfmeter wurde von Wiesecks gutem Torwart gehalten. Dann aber erzielten die Gäste bei
3XS(5. „Kraft durch Jreube**, Kreis Gießen.
12. Febr., 20 Uhr: Großen-Buseck, Saal Gans, Licht- bildervortrag „Kolonie Samoa aus eigener Erfahrung" von Prof. Dr. Sessous, Gießen.
12. Febr., 20 Uhr: Lich, Saal Stein, Lichtbildervortrag „Vererbungslehre und Rassenhygiene" von Prof. Dr. Ankel, Gießen. Anschließend ein Kurzvortrag des Reichsluftschutzbundes „Wehrpolitik und Abwehrpolitik".
12. Febr., 20 Uhr: Vollbringen, Saal Schäfer, Licht- bildervortrag „Die deutsche Hindukusch- Expedition" von Dr. Scheibe, Gießen.
12. Febr., 20 Uhr: Klein-Linden, Saal Burg, Licht- bildervortrag „Die deutschen Kolonien" von Prof. Dr. Klute, Gießen.
12. Febr., 20 Uhr: Treis (Lumda), Gasthof „Zum Bahnhof", Lichtbildervortrag „Reiseoilder aus dem Süden" von Prof. Dr. Funk, Gießen.
12. Febr., 20 Uhr: Wieseck, Saal Braun, Lichtbil- dervoickrag „Eine Reise zu den Deutschen in Siebenbürgen" von Dr. Glöckner, Gießen. Anschließend ein Kurzvortrag des Reichsluftschutzbundes „Der totale Krieg und feige Bedeutung für jeden Volksgenossen".
12. Febr., 20 Uhr: Lollar, Saal der „Linde", Dorf- gemeinschaftsabend „Das Volkslied", Pg. Rektor Ruckelshaufen.
19. Febr., 20 Uhr: Allendorf (Lumda), Saal Horn, Lichtbildervortrag „Vererbungslehre und Rassenhygiene" von Professor Dr. Ankel, Gießen.
26. Febr., 20 Uhr: Mainzlar, Saal Müller, Lichtbildervortrag „Die deutschen Kolonien" von Prof. Dr. Klute, Gießen. 8291) Deutsches Volksbildungswerk.
♦
kdF.-Mieke. Die dritte Rate der KdF.-Miete Gr. II muß bis spätestens Donnerstag, 10. Februar, einge- löst werden. 830V
Theatervorstellung. Samstag, 12. Februar, KdF.- Miete Gruppe II, 9. Vorstellung: „Die Geisha", Operette von Jones. Preise für Einzelkarten 1,— und 1,20 RM. — Samstag, 19. Februar: „Lady Windermeres" von Wilde. — Samstag, 26. Februar: „Lady Windermeres" von Wilde.
Omnibusfahrlen. Am 28. Februar finden Omnibusfahrten zum Rosenmontagszug nach Mainz und Köln statt. Fahrpreis nach Mainz 4,40 RM, nach Köln 7,50 RM. Alle Fahrkarten find in der Verkaufsstelle, Seltersweg 60, erhältlich.
einem schnellen Durchbruch ihr zweites Tor. Dis Gastgeber gingen aber bald erneut in Führung und stellten damit den Sieger.
1900 — 2./116 1:1.
Bei ihrer Begegnung gegen die 2. Kompanie konnten die Blauweißen nur zu einem Unentschieden kommen, da sich die Soldaten als ein überaus eifriger Gegner erwiesen, besonders aber die Hintermannschaft, in der Pankok und Lippert überragten, dem Sturm der Platzbesitzer nicht die geringste Möglichkeit ließ, zur vollen Entfaltung zu kommen. Berücksichtigt man weiter, daß Horn und Schultheiß nicht mit von der Partie waren, so kann man sagen, daß das Resultat als ein Erfolg für dis Soldaten zu werten ist.
Unter Leitung von Knapp (Werdorf) standen sich gegenüber:
2. /11 6 : Kornmann; Pankok, Lippert; Zimmermann, Jung, Rüger; Wagner, Kitterle, Hormel, Möller, Steinel.
19 00: Rahn; Zeiler, Löb sack ; Erhard, Quick, Lehrmund; Schellhaas, Niedenthal, Koch, Sack, Heuser.
Der schnelle Beginn der Soldaten ließ den Blau- weißen wenig Entwicklungsmöglichkeit, wodurch der Verlauf sich vorerst in der Hälfte der Platzbesitzer abwickelte. Nach zehn Minuten kamen die Blau- weißen bann mit guten Angriffen zu Wort, und als bei einem Schuß aus dem Hinterhalt der Tormann bereits geschlagen war, konnte Lippert auf der Linie das Unheil noch abwenden. In der 15. Minute half seine Kunst aber auch nichts mehr, als eine schulgerechte Flanke von Sack von Niedenthal eingeköpft wurde. Der Druck wurde jetzt etwas stärker. Die Soldaten wurden in ihrer Hälfte fest- gehalten. Erfolge ließen sich aber nicht mehr zu- ftanbebringen, da die Verteidigung Pankok-Lippert immer wieder mit Erfolg klären konnte.
Nach dem Wechsel kamen die Soldaten wieder mehr zur Geltung. Eine Umstellung (Pankok führte jetzt den Sturm und Hormel stürmte auf Linksaußen) machte sich vorteilhaft bemerkbar. Die Angriffe wurden weit gefährlicher, und als bei einer Abwehr Zeiler mit der Hand dem Ball zu nahekam, winkte den Gästen eine günstige Ausgleichsmöglichkeit. Lippert ließ die Chance nicht ungenutzt und verwandelte den Strafstoß unhaltbar. Gegen Schluß flammte das Spiel nochmals auf. Es wurde auf Entscheidung gedrängt. Bei einem Angriff von rechts sah es für die Blauweißen vorteilhaft aus, doch wieder war es Lippert, der den Ball von der Linie wegholte. Nachdem auf der Gegenseite Hormel und Möller nochmals gefährlich waren, ging das Spiel zu Ende.
Rundfunkprogramm
Mittwoch, 9. Februar.
6 Uhr: Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause, 7: Nachrichten. 8.10 Gymnastik. 8.30: Nur Frankfurt: Gaunachrichten. 10: Schulfunk. Beowulfs Kampf mit dem Drachen. Eins Nordlandsage. 10.30: Froher Klang zur Werkpause. 11.40: Deutsche Scholle. Ein kleines Kapitel Bodenkunde. 12: Werkskonzert. 13: Nachrichten. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Schön ift’o bei den Soldaten. Ein Militärkonzert um Soldatenlust und Soldatenschneid. 15: Volk und Wirtschaft. Der Zahlungsbefehl. 15.15: Der Aufsatz. Ein lustiges Spiel um eine peinliche Angelegenheit. 15.4^: Aus Kunst und Kultur. 16: unbekannte Haydn.
16.30: Heitere Balladen von Emil Petschnig. 17: Ihnen zllliebe! Wunschkonzert zugunsten des WHW. 18: Zeitgeschehen. 18.30: Der fröhliche Lautsprecher (Schallplatten). 19: Nachrichten. 19.10: Unser sin- gendes, klingendes Frankfurt. 21: Stunde der jungen Nation. Wißt ihr, worin der Spaß des Lebens liegt? 21.30: „'s goht bergege!" Vom fchwabifch- alemannischen Narrentreffen in Ueberfingen am Bobensee. 22: Nachrichten. 22.15: Kamerab, wo bist du? 22.30: 5. Sinfonie B-dur von Anton Bruckner, 24 bis 2: Nachtkonzert. . . .


