Ausgabe 
8.1.1938
 
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188. Jahrgang

Somsfog, 8. Zonuor 1938

nationalsozialistischen vom italienischen Volk ini^^ere den gleichen Schuh genießen wie die gleich herzlicher Weise erwidert werden. > Nation. Italien folge mit dem Bau neuer Groß-

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Rom. 7. Ian. (DRV.) RIussoNni hat nach Besprechungen mit dem Finanzmimster und dem Staatssekretär und Generalstabschef der Marine das neue Floltenbauprogramm Italiens festgelegt. Rach einer amtlichen Verlautbarung sieht es den Bau von zwei Großkampfschif- fen mit ie 35 0 0 0 Tonnen, von zwölf klei­neren Kriegsschiffen und einer beträchtlichen Anzahl Unterseeboot- vor. Mit dem Bau sämtlicher Ein­heiten wird sofort begonnen. Die beiden Großkampfschiffe werden die RamenR o m a und 3 m p e r o erhalten. Das erste wird auf einer Werft in Triest gebaut, das zweite in Genua.

Giornale d'Italia" betont, daß dieses Programm Italiens Verteidigung zur See der durch das Im­perium und die Erweiterung der italienischen Inter­essen in der Welt geschaffenen Lage anpasse. Das italienische Imperium sei dazu berufen, grohe Teile der Bevölkerung aufzunehmen und müsse als ein Ausläufer des Mutterlandes auch jenseits der

Sein Besuch werde zu einer neuen Kund­gebung der Freundschaft und der So­lidarität der beiden starken Nationen werden und die absolute Realität der Achse BerlinRom unterstreichen.

kampfschiffe dem Beispiel anderer Rationen. Die italienische Kriegsmarine werde, von den älteren Einheiten abgesehen, sich im Jahre 1940/41 wie folgt zusammensehen: 4 Grohkampsschiffe von je 35 000 Tonnen, 4 Linienschiffs von je 24 000 Tonnen, 7 Kreuzer von je 10 000 Tonnen. 12 Kreuzer von 5000 bis 8000 Tonnen. 12 Hoch­seeaufklärer, 12 Aufklärer von je 2000 Tonnen, 2 0 Hochseezerstörer, 24 kleinere Zerstörer, 3 2 Hochseetorpedoboote und über 100 U - Boote. Das neue Vauprogramm soll in kürze- ster Zeit durchgeführt werden und in drei bis vier Iahren beendet sein. DieIribuna betont, Italien rüste nicht zum Krieg, sondern wolle ledig­lich seine Land- und Seeftreitkräfte vervollkommnen. Lavoro Fascista" schreibt, gegenüber dem Wahn­sinn des W e t t r ü st e n s , der sich in den augen­blicklich pazifistischen Staaten im Dienste der Pluto- kratie breit mache, sei das faschistische Italien als imperiale Grohmacht mit ausgedehnten Wellinter­essen und Freundschaften gezwungen, sich zu schützen und wenn notwendig, zu verteidigen.

dem Duce des Faschismus bei seinem Besuch in Deutschland bereitet hat, werde dem Führer des

Italiens Flottenbauprogramm.

Zwei neue 3S000-t-L>chlachtfchiffe. - 3n längstens vier Jahren durckgefübrt.

Italien trifft die ersten Vorbereitungen für den Gegenbesuch des Führers.

Das Programm für den Besuch in Rom, Neapel und Florenz in den Hauptlinien festgelegt

reswende sehr anschaulich geschildert, wie sowohl in N i e d e r l ä n d i f ch-Ä n d i e n als auch in A u st r a l i e n sich Has Interesse auf die ihnen aus einem Zusammenprall der großen pazifischen Mächte erwachsenden Gefahren konzentriert und wie man auch hier ihnen durch eine beschleunigte Aufrüstung zu begegnen sucht. Die t Rüstungen Australiens und Holländisch-Jndiens tragen aus­gesprochenen Derteidigungscharakter. Darf man das gleiche auch von der geradezu gigantischen Auf­rüstung der Vereinigten Staaten sagen?

Unser Korrespondent in Los Angeles hat hier sehr eindrucksvoll dargelegt, daß Amerika zwar mit Japan in Frieden zu leben wünsche, aber die Kon­kurrenz der japanischen Wirtschaft in den Randge­bieten des Pazifik einschließlich Kaliforniens als sehr lästig empfindet und aus diesem Gefühl der Verärgerung und Beunruhigung heraus keine Ge­legenheit unterläßt, feinem Nachbarn jenseits des Ozeans die gepanzerte Faust unter die Nase zu hakten. Die ungeheuren Küstenbefestigungen, die sich von der Panamakanalzone in Mkttelamerika bis hinauf nach den Aleuten erstrecken, haben zweifel­los defensiven Charakter. Aber das weit in den Stillen Ozean vorgeschobene Glacis der Insel 5) a - w a i mit den Midway-Jnseln und den Wake- Inseln, die erst in den letzten Jahren aus unbe­wohnten Eilanden im Weltttieer zu stark befestig­ten Flugzeugstützpunkten ausgebaut wurden, kann ebenso güt als Basis eines gegen Japan gerich­teten Unternehmens dienen, wie als Vorposten der amerikanischen Hauptverteidigungslinie. Nach der Kündigung des Londoner Flottenabkommens durch Japan sind die eVreinigten Staaten dazu übergegan­gen, durch verstärkten Ausbau der besonders kostspie­ligen Schlachtflotte die finanziell weit schwächeren Japaner zu ähnlichen Aufwendungen zu zwingen, in der Hoffnung, durch dieses Wettrüsten ihre materiel­len Möglichkeiten schnell zu erschöpfen. Aber vorerst haben die Japaner durchblicken lassen, daß sie sich an die 35 000-Tonnen-Grenze nicht hal­ten würden, die bislang für Schlachtschiffe galt. So stehen die Amerikaner vor der Frage, ob sie den Panamakanal verbreitern sollen, um ihn auch für größere Kriegsschiffe als bisher passierbar zu machen. Die beiden SchlachtschiffeNevada" und Oklahoma" sind 31,9 Meter breit, die Kanal- Ichleusen 33,5 Meter, die Schiffe passen also gerade in die Schleusenkammern hinein, Schiffe über 35 000 Tonnen jedoch mit ihrer größeren Breite wären gezwungen, den Weg um das Kap Horn herum anzutreten, um vom Atlantik in den Pazi­fik zu gelangen. Don Neuyork bis San Franzisko ist das eine Strecke von 13 550 Seemeilen, von denen durch die Fahrt durch den Panamakanal 8500 Seemeilen eingespart werden. Immerhin sind die Kosten für eine Verbreiterung des Kanals auf

Imperiums, sondern auch Neapel und Flo­renz besuchen wird. Damit ist erst das Gerippe des Besuchsprogramms geschaffen, dessen Einzel­heiten noch festzulegen sind. Dazu gehören in erster Linie die Reisetermine selbst. Wenn aber die Ita­liener schon jetzt daran gehen, den Empfang Adolf Hitlers würdig zu gestalten, dann darf man daraus schließen, daß sie nichts unversucht lassen werden, den Besuch des Führers in Rom mit der Bedeutung der deutsch-italienischen politischen Zusammenarbeit, der Stellung des Führers als Staatsoberhaupt des Deutschen Reiches und der Größe wie dem Schwer­gewicht des römischen Imperiums in Einklang zu bringen. Jedenfalls wird der Besuch des Führers in Rom ein imposantes Ereignis werden, das die enge Verbundenheit beider Staaten und Völker erneut bekunden wird.

Der Duce hatte beim Verlassen deutschen Bodens im Herbst vorigen Jahres dem Führer eine in herz­lichen Worten gehaltene Einladung übermittelt, wiederum sein Gast zu sein. Diese Einladung ist selbstverständlich angenommen worden, wenn auch im Augenblick ein fester Termin für die Reise des Führers noch nicht genannt werden konnte. Inzwi­schen sind die Italiener daran gegangen, alle Vor­bereitungen für den Empfang Adolf Hitlers zu treffen, der, wie das aus der amtlichen römischen Meldung über diese Vorbereitungsarbeiten heroor- geht, im Frühjahr nicht nur die Hauptstadt des

Oer Friede im Pazifik.

Eine Reihe kurzer Meldungen aus den Ver­einigten Staaten macht im Zusammenhang den Eindruck, als ob dort auch nach der allseitig be­friedigenden Beilegung des Zwischenfalls, der durch den Untergang des amerikanischen Kanonenbootes ^Panay" auf dem Jangtsekiang zwischen Japan und den beiden angelsächsischen Mächten entstanden war, weiterhin die Spannung im pazifischen Raum mit wachsender Sorge betrachtet werde und man trotz^.der denkbar größten innerpol-itischen Schwie­rigkeiten, die dem Präsidenten Roosevelt aus Wirt­schaftskrisis, Arbeitslosigkeit und öffentlicher Schul­denlast zusammen mit dem an Heftigkeit zuneh­mendem Kampf der Gegner des New Deal erwach­sen sind, anscheinend entschlossen ist, die Aufrüstung der amerikanischen Kriegsflotte, der Luftstreitkräfte und der Seebefestigungen im pazifischen Räum mit allem Nachdruck fortzusetzen, möge es kosten, was es wolle. Die interessanten Betrachtungen, die uns unsere Korrespondenten in London und Amster­dam, Los Angeles, Sidney, Chabarowsk und Tokio zum Jahreswechsel sandten, drehten sich alle um einen Punkt: der Pazifik ist künftig das Meer der weltpolitischen Entscheidungen und alle Anrainer sind emsig bemüht, ihre Ausgangsstellung für einen Konflikt im Stillen Ozean, den man wohl zwar nirgends wünscht, aber schon überall in grellen Farben an die Wand malt, so stark wie nur irgend möglich zu machen. In Singapore, dem briti­schen Gibraltar des Ostens an der Straße von Ma­lakka, die den Indischen Ozean mit dem Chinesi­schen Meer verbindet und damit als Parallele zum Panamakanal im Osten gleichsam das Tor zum pazifischen Raum von Westen her ist, wird, am 11. Februar der Ausbau des Flottenstützpunkts, der rund 120 Millionen Mark verschlungen hat, mit der Eröffnung des neuen Trockendocks vor­läufig abgeschlossen, nachdem in den Wochen vorher große kombinierte Manöver der Land-, Luft- und Seestreitkräfte die Zweckmäßigkeit der neuen Be­festigungsanlagen von Singapore erprobt haben werden. Das neue Trockendock, das größte nächst dem einst für dieQueen Mary" in Southampton erbauten, beseitigt ein ernstes Hindernis, das bis-^ lang für die Stationierung britischer Schlachtschiffe in den ostasiatischen Gewässern bestand. Es bietet auch den größten Kriegsschiffen Raum zu Repara­turen und Ueberholungen, wie sie gewöhnlich schon nach der langen Seereise von den europäischen Hei­mathäfen der britischen Schlachtflotte bis nach Sin­gapore notwendig werden. Ein Krieg gar hier in den ostasiatischen Gewässern wäre ohne solche Dock­anlagen ein Ding der Unmöglichkeit, besonders wenn es etwa den Engländern nicht gelingen sollte, den Suezkanal frei zu halten, und sie, womit man in Marinekreisen des Empire seit dem gespannten Verhältnis zu Italien immerhin rechnet, auf den alten Seeweg um das Kap der guten Hoffnung angewiesen wären. Wer das vor zwei Jahren er­schienene, ungewöhnlich spannende Buch von Frank Thieß:Tsushima, der Roman eines Seekrieges" gelesen hat, wird sich nicht des niederdrückenden Gefühls haben erwehren können, das, abgesehen von allen sonstigen erschwerenden Begleiterscheinungen, allein schon vor der unendlichen Länge des Seeweges um Afrika herum und quer über den Indischen Ozean den Admiral Rojest- wenski und die Besatzung der russischen Ostsee­flotte beschlich, als sie sich genötigt sahen, nach einer Fahrt von länger als einem halben Jahr über 20 000 Meilen ohne die Möglichkeit zu Ueber­holungen an Ort und Stelle sich einem Gegner zur Schlacht zu stellen, der mit voller Kraft aus feinen heimischen Kriegshäfen hervorbrechen konnte.

Die britische Kriegsflotte würde selbstverständlich Unter W erheblich günstigeren Vorbedingungen in einen Seekrieg in ben ostasiatstchen Gewässern eintreten, als sie sich im Frühjahr 1905 Ro,est- wenfti und seinen Russen boten. Sie Engländer haben auf dem Seeweg durch den Suezkanal so­wohl wie um das Kap herum eine ganze Reche von Flottenstützpunkten und Sohlen- und OMatio- nen in eigener Hand. Sie haben,dann nicht nur in Singapore die vielleicht stärkste Seefestung der Welt, die auch für den Daueraufenthatt emer großen Schlachtflotte mit den modernsten Schikanen ausgerüstet ist, sondern auch noch 2000 Kilometer weiter nach Osten Hong k o n g, das gegenwärtig mit größtem Eifer zum Flottenstützpunkt ersten Ranges ausgebaut wird, aber allerdings schon^unter Umständen zu Lande von Kanton her und von der See aus von der japanischen Insel Formosa bedroht werden könnte. Immerhin, trotz der umwälzenden Veränderungen, die seit Rojestwenskls abenteuer­lichem Zuge über die Weltmeere im Schlf sbau m Bezug auf Größe, Feuerung, Panzerung und Be- Oückung Platz gegriffen haben, undtrotz des Aus­kommens der Luftwaffe, die bisher noch keine Gelegenheit gehabt hat, m einem Seekrieg großen Stils ihre Verwendungsmöglichkeit zu erweisen, wird doch in einem künftigen Seekriege die un­geheure Weite des Ozeans eine eminente Rolle spielen, die wir im Rausch der alles über­windenden Technik für einen Kriegsfall lm pazi­fischen Raum doch vielleicht zu unterschätzen geneigt sind. Der militärpolitische Mitarbeltei: eines großen deutschen Blattes hat darüber in Jahreswende - interessante und wir dürfen wohl sagen für die Freunde des Weltfriedens recht tros- liche Beobachtungen angestellt. Er weistdarauf hin, daß die Einsamkeit des Weltmeeres zwischen Japan und seinen beiden angelsächsischen Nioalen s hr wohl die Ungunst der Flottenstarken °u-gle,chen könnte die auch nur auf den ersten ^"?,?egen Javan' steht denn im Augenblick liegt nicht ein einziges der 30 Schlachtschiffe, die Amerika und Englund gegen die neun japanischen auftchren

Gießener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

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lassen könnten, in Ostasien, und' niemals würden die beiden angelsächsischen Mächte mit ihrer ganzen Schlachtflotte im Fernen Osten erscheinen können, am wenigsten natürlich England, solange das ge- spanyte Verhältnis zum italienischen Imperium die Londoner Admiralität zwingt, eine beträchtliche Flottenmacht im Mittelmeer zu konzentrieren. Wenn die Engländer, wirklich, wie man in London erwägt, nach Abwicklung des laufenden Aufrüstungspro­gramms fünf Schlachtschiffe in Singapore statio­nieren würden, so wären sie. der japanischen Schlachtflotte immer noch weit unterlegen, wenn nicht auch die Amerikaner sich entschlössen, einen Teil ihrer -Schlachtflotte nach Hawai zu verlegen. Aber von Singapore nach den japanischen Haupt­inseln sind es, immer noch fast fünftausend Kilo­meter, die gut 3ur Hälfte an einer Unmenge kleiner japanischer Inseln vorbeiführen, von denen über­raschende Angriffe von O-Booten und Bomben­geschwadern einer nach Nordosten ziehenden briti­schen Schlachtflotte sehr unangenehm werden könn­ten. Auch für die Amerikaner wäre der Weg von Norden, von den Aleuten her, oder von Süden, von den Philippinen her, nicht wesentlich günstiger. Von Hawai her würde er an den von Japan stark befestigten ehemaligen deutschen Südseeinseln, den Marschall-Inseln, Karolinen und Marianen, vorbei­führen.

So ist die trennende Weite des Meeres für das japanische Jnselreich der beste Schutz gegen einen angelsächsischen Angriff. Freilich diese Gunst der geographischen Lage, wie sie sehr ähnlich in frühe­ren Jahrhunderten deiner weniger entwickelten Technik das britische Jnselreich einmal genossen hat, würde sich in ihr Gegenteil verkehren, sobald Ja­pan Anstalten machen wollte, in der für den japa­nischen Bauern klimatisch günstiger als das ost­asiatische Festland gelegenen Inselwelt der Sudsee, etwa gar in dem menschenleeren Australien mit Waffengewalt Siedlunqsraum für seinen Bevolke- rungsüberschuß zu suchen. Es würde auf diesem 3uq nach Süden/'der in japanischen Marinekreisen populärer ist, als der Feldzug in China, auf ähn­liche Schwierigkeiten stoßen wie die angelsächsischen Mächte bei einer Offensive gegen Japan. Trotzdem unterschätzt man weder in Holländisch-Jndien noch in Australien die Gefahren einer japanischen Ex­pansion nach Süden, die ja schon ihre friedlichen Vorboten in Gestalt von japanischen Kaufleuten und Gewerbetreibenden, Schiffsreedern und Pflanzern Über die ganze Welt des pazifischen Raumes ver­streut hat und unter andern Verhältnissen vielleicht auch einmal an den Millionen chinesischer Arbei- ter die hier überall von Singapore und Batavia bis zur kalifornischen und südamerikanischen Küste ansässig sind, einen Halt finden wird. Unsere Korre­spondenten haben in ihven Betrachtungen zur Iah-

Rom, 7. Jan. (DRV.) lieber die Vorbereitungen Italiens zu dem im kommenden Frühjahr erwar­teten Gegenbesuch des Führers und Reichskanzlers wird folgende amtliche Mit­teilung ausgegeben:

Die von dem Außenminister geleitete Kom­mission zur Vorbereitung der Veranstaltungen anläßlich des Besuches des Führers in Italien, der im kommenden Frühjahr sialtfinden wird, hat schon das Programm in seinen Haupt­linien fest gelegt. Der Führer wird außer Rom auch die Städte Reapel und Florenz besuchen."

Rom in freudiger Erwartung.

Rom, 7. Jan. (DNB.) Die amtliche Mitteilung über die Vorbereitungen für den Gegenbesuch des Führers und Reichskanzlers in Italien wird von den römischen Blättern an erster Stelle und in größter Aufmachung, zugleich mit Beifügung von Bildern des Führers, veröffentlicht.Tribuna" er­klärt^ Das italienische Volk schickt sich an, Adolf Hitler mit herzlicher und glühender B e - a e i st e r u n g zu empfangen. Durch den Besuch des Führers des wiedererstandenen Deutschland, das mit Italien durch engste Bande des Glau­bens und der Tat verbunden ist, wird .wieder einmal die kulturelle Mission, die die beiden Völker für den Frieden und die Zukunft Europas stolz übernommen, haben, feierlich bestätigt. Die ita­lienische Hauptstadt wird mit übervollem Herzen dem Führer der befreundeten Nation beweisen, wie aufrichtig die Gefühle sind, die die ganze, um ihren Duce und unter dem Zeichen des glorreichen Liktorenbündels versammelte Nation beseelen.

.Giornale d'Jtaliä" schreibt, das italienische Volk habe die Ankündigung der Begegnung der Führer der beiden großen europäischen Revolutionen mit größter Freude begrüßt. Diese beiden Männer erfüllten zusammen die historische Mission der V e r- teidigung von Kultur und Ordnung. Der unvergeßliche Empfang, den Has deutsche Volk

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40 Meter auf 130 Millionen Dollar veranschlagt worden, immer noch sehr erheblich weniger als der Bau eines neuen Kanals durch Nicaragua, der auch in Erwägung gezogen worden ist, aber 800 Millionen Dollar kosten würde.

Schon im vergangenen Sommer hat Amerika den Bau von zwei weiteren 35 000-Tonnen-Schlacht- fchiffen vom Typ derWashington" undNorth Carolina" anaekündigt. Das weitere Bauprogramm, das jetzt den/Kongreß vorgelegt werden soll und trotz der großen finanziellen Lasten auf anderen Gebieten bei dem durch die ostasiatischen Wirren und besonders durch den zu diesem Zweck weidlich ausgeschlachteten ,.Panay"-Zwischenfall heftig ge­schürten Rüstungsfieber in der amerikanischen Oeffentlichkeit sicher bewilligt werden wird, soll den Bau von zehn bis fünfzehn 10 000-Tonnen-Kreu- zern vorsehen. Auch der Bau von großen Tankschif­fen, gleichsam als schwimmende Oel- und Benzin­stationen für Kriegsflotte und Luftwaffe soll ge­plant sein. Ob die Vereinigten Staaten schon mit dieser Flottenvorlage zum Bau von 46 000-Tonnen- Schlachtschiffen übergehen werden, von denen sich nach einer Meldung desGiornale d'Jtalia" in Japan bereits drei im Bau befinden sollen mit je 12 Ge­schützen von 40,6 Zentimeter Kaliber, ist wohl noch nicht entschieden. Wie schon gesagt, würde dieser Schritt eine Verbreiterung des Panama-Kanals not­wendig machen, wenn Amerika wie seither Wert darauf legen würde, seine Kriegsflotte im Atlan­tischen wie im Pazifischen Ozean konzentrieren zu können. Die für den März und April dieses Jghres angekündigten großen Flottenmanöver, die in dem gewaltigen Raum von b?n Silenten über Hawai bis zum Aequator mit der kalifornischen Küste als Basis 200 Kriegsschiffe und 550 Kampf­flugzeuge vereinigen sollen, sind sicher als gewal­tige Demonstration amerikanischer Seemacht für die japanischen Beobachter berechnet, aber sie werden vielleicht auch die außerordentlichen Schwierigkeiten des Nachschubs und der Erhaltung der Kamvfkrafk einer Schlachtflotte zeigen, die gezwungen ist, so weit von ihrer Ausgangsstellung zu operieren.

Der chinesische Krieg wird trotz dieser aufs höchste gesteigerten Rüstungen vermutlich weder Ameri­kanern noch Engländern Veranlassung zum Eingrei­fen geben, beide fühlen sich noch nicht stark genug dazu und weder ermutigt die Lage in Europa das britische Kabinett, noch die Abneigung der amerika­nischen Oeffentlichkeit gegen außenpolitische Verwick­lungen die Regierung in Washington, über drohende Reden hinauszugehen. England nimmt sogar die wachsende antibritische Stimmung in der japanischen Oeffentlichkeit in Kauf. Auch die sehr offenen Dar­legungen des japanischen Innenministers, Admiral S u y e t s u g u , der erklärte, daß Japan für seine Existenz in Asien uni) auf dem Pazifik kämpfe und

chaft bereits nb ,Klima", rscheimmgen Erkenntnissen Anwendung. Mechanik, und vom Imitat auf teteoroiogie Lb ein. Ä i Pflanzen­ungen zwi- >rfüllung in nicht zuletzt )en Bestaub, unseres Bol- Wetterkunde it vorgeschul- lahegebracht.

1 in Sin- Scherl, Ber­ni Singapur Kriegsmarine, wuchtige, mit Mona.

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