Volksnahe Kunst offenbart den Geist unserer Zeit.
Die große Hebe des Führers auf der Kulturtagung in Nürnberg.
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lität, den festlichen Gewändern der Frauen und den «Herzen der Völker die Züge des Schönheitsideals der frohen Farben deutscher Volkstrachten, vornehmlich europäischen Kationen und nicht den ^yararier emt
ken und gesunden Völker, sondern erstrebt gespal-, erfaßt hat, die nationalsozialistische Reoc tene Charaktere und gebrochene haltlose Seelen I i h r e r G a n z h e i t gesiegt haben wird.
Prüfungen unter allen möglichen Beanspru-
sten
ganz ausgezeichneter Leistung. Seine
von
Dr.-Jng. Todt.
Die
Wilhelm Mesjerlchmitt.
chungen bestanden. Bis in die kleinsten Cinzeltelle ist der Wagen so vollendet konstruiert, daß er den Anforderungen, die an einen deutschen Volkswagen billigerweise gestellt werden dürfen, voll erfüllt. Er kostet 990 Mark; er hat 24 PS und nur 6 bis 7 Liter Brennstoffverbrauch. Die Volkswagenfabrik ist im Bau. Das Sparsystem der Deutschen Arbeitsfront hat begonnen. Die Aufgabe des Konstrukteurs kann als erfüllt angesehen werden. Ein wahres deutsches Erfinder- und Konstrukteurleben steht in Dr. Porsche vor uns. Er hat mit genialer Begabung und unermüdlicher Energie auf einem technischen Gebiet Bahnbrechendes und Bewundernswertes geleistet. In einigen Jahren wird sein Volkswagen das Glück von Hunderttausenden darstellen. Der Name Porsche geht damit in die Geschichte der Technik unseres Volkes über.
Der dritte Preis wurde je zur Hälfte den beiden
syrischen Rebekka.
Was in früheren Jahrhunderten unmittelbar wirkender Instinkt großer Künstler al5^ e““nVnV schlummernden schönheitsuchenden Volksseele mar, wurde durch viele bahnbrechende Forschungen Bewußtsein des fortschreitenden Denkens, heute ist es schon bei vielen Nationen die Grundlage des Lebens und tatentscheiüende Haltung eines große Zukunst geltenden Staatsbewußtseins. Dies bedeutet, daß unsere Zeit ehrfürchtig und bewußt zugleich hm- zuhorchen beginnt zu 'den Gesetzen dieses Lebens und sich nicht mehr beirren lassen will von Legenden einer alt werdenden Vergangenheit.
Sicherheit alle guten Teile der deutschen Nation erfaßt hat, die nationalsozialistische Revolution in
aus der deutschen Ostmark, mischt. Kurz vor 20 Uhr betritt der Führer, begleitet von Rudolf Heß und Alfred Rosenberg, von den Teilnehmern der Kundgebung mit erhobener Rechten gegrüßt, den festlichen Raum und nimmt mit ihnen in der Mitte
Wenn man diese neue große Ehrfurcht heute nun gar als religionsfeindlich und atheistisch bezeichnet. so liegt in dieser formatlosen Behauptung folgender entscheidender Widerspruch: Wenn man nämlich das Vorhandensein eines Schöpfers lehrt und diesen in Gesängen und Gebeten preist, dann kann man auf die Dauer nicht Achtung und Befolgung der Gesetze dieser Schöpfung als religionslos und ihre Verletzung als religiöse Pflicht hinstellen. Wan kann auch nicht über Wangel an Religionsgefühl in der heutigen Welt klagen und im gleichen Atemzug dabei die Zersetzung der Völker durch Wischung fremdester Rassen empfehlen, weil doch gerade Kreuzungen des verschiedensten Blutes immer die Gefahr für inneres echtes Religionsgefühl mit sich bringen. Richt die Verteidigung der von der Schöpfung herausgebildeten Lebensgestalt ist Barbarei, sondern die „weltanschaulich" begründete Züchtung und Erhaltung von Geisteskranken, Idioten, Iudenbarstarden oder Wulat- ten bedrohen die Kulturkräfte aller Rationen.
Der große Gesundungsprozeß des europäischen Erwachens geht heute im Zeichen des Rassegedankens als Schutz der mißachteten Substanz aller Völker vor sich. Wer heute angesichts der nicht mehr zu leugnenden Ergebnisse der Rassenkunde gegen diese ankämpft, will eben keine gesunden und starken Persönlichkeiten, und er will auch keine star-
Der Kamps der nationalsozialistischen Revolution in ihrer Ganzheit.
Hauptschriftleiter vr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigenTeil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theoder Kümmel. 2).21. VIII. 38: 8916. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzeloerkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1, September 1937 ■ ßüliiH»
Nürnberg, 6. Sept. (DNB.) Unter den großen Ereignissen des Reichsparteitages kommt der Kulturtagung besondere Bedeutung zu. Diesmal nahm der Führer selb st zu den kulturellen Problemen Stellung, die nach nationalsozialistischer Anschauung untrennbar mit den Lebensfragen der Nation verflochten sind. So war am Abend des Dienstag im Opernhaus nicht nur die gesamte Führerschaft der Bewegung, sondern auch alle leitenden Männer des Reiches und die Vertreter der Kunstbehörden, die als Ehrengäste der Partei in Nürnberg weilenden Dichter, Schriftsteller und Komponisten und bildenden Künstler und die geistige Auslese aller Wissenschaft und Forschung des ganzen Deutschen Reiches vereint. Mit ihnen wohnten die Chefs der ausländischen Missionen und die Ehrengäste des Führers der Kulturtagung bei.
Vor dem Opernhaus bietet sich das nun schon gewohnte Bild: Tausende und aber Tausende harren #h freudiger Erwartung des Führers, während in den Wandelgängen sich das Bunt der Uniformen mit dem der Talare der Rektoren und Dekane der deutschen Hochschulen, dep Uniformen der Admira-
stch der Durchführung dieser großen Aufgabe entgegenturmenden Schwierigkeiten hat er mit einer bewundernswerten Energie überwunden Das technische Problem wurde meisterhaft bewältigt. Am bemerkenswertesten aber ist die Tatsache, daß es Dr. Todt gelungen ist, neben dem technischen Problem auch das ästhetische beim Bau der Reichsautobahnen m geradezu genialer Weise zu lösen. Als wahrer Nationalsozialist widmete sich Dr. Todt zu gleicher Zeit der Verbesserung der Arbeitsbedingungen seiner Belegschaften. In Gemeinschaft mit der Organisation der Deutschen Arbeitsfront hat er trotz aller äußeren
Nachdem Reichsleiter Rosenberg seine Ausführungen abgeschlossen hat, nimmt Reichsminister Dr. Josef Goebbels das Wort zur Verkündung der Träger des Nationalpreises. Dr. Goebbels erklärte u. a.:
Der Führer verleiht den deutschen Rationalpreis 1938, den er am 30. Januar 1937 gestiftet hat, an folgende hochverdiente Deutsche:
1. an den Generalinspektor für das deutsche Ltrahenwesen, Diplomingenieur Dr. Fritz Todt,
2. an den Konstrukteur. Dr. Ferdinand Porsche und '
3. zu je einer Hälfte des Preises in höhe oon 50 000 Wark an die beiden Flugzeugbauer Prof. Willy Wesserschmitt und Prof. Ernst Heinkel.
Damit werden in diesem Jahre in der Hauptsache verdiente Konstrukteure ausgezeichnet. Es wird damit auf den eigentlichen Gehalt unseres Jahrhunderts besonders plastischer Ausdruck verliehen. Denn dieses Jahrhundert ist ein Jahrhundert der Technik, und gerade auf dem Gebiet der Technik find wir durch die Arbeit genialer Wänner in den letzten Jahren bahnbrechend der ganzen Welt vorangeschritten. Den Leistungen seiner Techniker und Ingenieure verdankt das deutsche Volk mit den großartigen Aufstieg, den die Wachtergreifung im Reiche eingeleitet hat. Ls ist deshalb eine Ehrenpflicht der Ration, diese von der ganzen Welt bewunderten Großtaten deutscher Technik selbst zu würdigen und ihnen die verdiente Anerkennung zuteil werdenzu lassen. Der Name Todt ist heute schon ein Begriff für den Straßenbau in allen Ländern. Mit seiner Berufung durch den Führer wurde zum ersten Male m der deutschen Geschichte der gesamte Straßenbau einem einheitlichen Willen unterstellt, wie es die großzügige Entwicklung des Verkehrs erfordert. Seme große geschichtliche Tat ist die Durchführung des ihm vom Führer erteilten Auftrages, ein geschloffenes Netz von Autobahnen zu erstellen.
um die Entwicklung des modernen Flugzeugbaues verdientesten Männern zuerkannt, Professor Willy Messerschmitt und Professor Ernst Heinkel. Der deutsche Flugzeugbau verdankt Willy Messerschmitt geniale und bahnbrechende Ideen. Seine Flugzeuge sind Ergebnisse seiner eigensten Geistes- leistungen. Er entwickelte seine Sportflugzeuge aus seinen Segelflugkonstruktionen und machte damit als erster die Erfahrungen des Segelfluges für den Motorflugzeugbau nutzbar. Hiermit erzielte er Maschinen — •' • - — — •
für nationale und internationale Sportflugzeugwettbewerbe konstruierten Flugzeuge wirkten vielfach richtunggebend. Auch im Verkehrsflugzeugbau ging er völlig neue Wege. Nach der Machtergreifung widmete sich Messerschmitt vorwiegend der Konstruktion von Flugzeugen für militärische Zwecke. Der von ihm gebaute „Jäger" brachte den Geschwindigkeitsweltrekord an Deutschland. Dem genialen Schaffen Messerschmitts verdankt das deutsche Volk einen Großteil seiner in der ganzen Welt bewunderten Entwicklung auf dem Gebiet des Flugzeugbaues.
Professor Ernst Heinkel schuf während des Krieges eine Reihe von Sseflugzeugen, die durch ihre technische Ueberlegenheit der deutschen Fliegerei die Möglichkeit gaben, erfolgreich den im Weltkrieg zahlenmäßig oft weit überlegenen Gegner zu bekämpfen. Trotz der Umklammerung durch den Versailler Vertrag begründete Heinkel 1922 ein Flugzeugwerk unter eigener Firma. Hier wurden zahlreiche neue Typen von Land- und Seestugzeugen
Schwierigkeiten ein wahres Treueverhältnis zwischen dem Unternehmen und seiner Gefolgschaft her- gestellt. Dr. Todt hat aus dem Straßenbau eine Kunst gemacht.
Dr. Ferdinand Porsche war auf Grund, der 'Erfahrungen als Arbeiter unk Konstrukteur von der Pike auf geradezu dazu berufen, den Auftrag des Führers auf Konstruktion des neuen Volkswagens zu erfüllen. Die ersten 30 Wagen haben die härte-
Artgemäßabgebildet. Ihre Künstler haben diese Persönlichkeit in der Form ihres Cha- r a k t e r i d e a l s und damit im Sinne ihrer Rassenschönheit gemalt und in Stein gemeißelt und ihr nicht die Gestalt eines Mulatten oder ihr gar das — Gesicht oder die — Figur eines Juden gegeben. Und dies aus dem sehr feinen Empfinden heraus, daß eine solche Darstellung des Stifters des Christentums eine Verehrung seiner Persönlichkeit seitens der europäischen Völker oon vornherein unmöglich gemacht hätte. Auch die Madonna wurde nicht etwa Symbol einer lebensfernen Unberührtheit, sondern, im Gegenteil, das Gleichnis der ewigen Fruchtbarkeit des sich durch Gebären immer wieder erneuernden gesunden Lebens. Aus der Madonna wurde also stets die blühend eMutter mit dem Kinde. Auch sie trägt bei allen starken Künstlern als Voraussetzung ihres Einganges in die
Ernst Heinkel.
entwickelt, von denen besonders die He 70 „Blitz" hervorzuheben ist, ein Muster, das der kompromißlosen Anwendung aerodynamischer Gesetze seine Geschwindigkeitsleistungen verdankt. Von diesem Muster ausgehend entstanden in den Heinkelwerken weitere Höchstleistungsflugzeuge aller Art, vor allem die He 111 und daneben mehrmotorige Verkehrsflugzeuge für den Schnell- und Weitflug, vor allem Jagd- und Bombenflugzeuge für Land und See. Ernst Heinkel ist einer der bedeutendsten Pioniere des deutschen Flugzeugbaues. Der Führer ehrt Arbeit und Erfolg dieses Mannjes durch die Verleihung des Nationalpreises 1938. Ich drücke die Gefühle des Führers und gewiß auch des ganzen deutschen Volkes aus, wenn ich den diesjährigen Trägern des Nationalpreises unsere herzlichsten Glückwünsche ausspreche. Vor allem die nationalsozialistische Bewegung als eine Bewegung der Persönlichkeit, der Leistung und des Eigenwertes steht bewundernd vor dem Werk der in diesem Jahre preisgekrönten deutschen Männer. Die Welt aber mag auch daran erkennen, wie in Deutschland Tat und Leistung wieder zu Rang und Ansehen gekommen sind.
als Voraussetzung für die Durchsetzung eines geistigen Imperialismus. Er wirkt in der Hoffnung, durch Aengstigung der Einbildungskraft über diese schwankenden Menschen zu herrschen. Aber die Einschüchterung des Menschen mit ewiger Strafe im Jenseits hat heute nicht mehr die Wirkung wie in den vergangenen Zeiten, und zornerfüllte Bannsprüche gegen wissenschaftliche Entdeckungen haben im Laufe der Jahrhunderte wegen dauernder Irrtümer ihrer Begründungen an Kraft erheblich eingebüßt. Wir sind der festen Ueberzeugung: d e n Gesetzen dieses Lebens gehorchen erst heißt ein großes Schicksal begreifen und ein wirklich schöpferisches Gestalten ermöglichen. Das kann nach unserer tiefen Ueberzeugung nicht verwerflich sein. Wenn es in einer für uns in diesem Dasein noch nicht faßbaren Form einen Himmel gibt, so wird einer, der ehrlich für sein Volkstum und für dessen edelste Werte streitet und opfert, eher ün diesen Himmel kommen als einer, der mit Gebeten auf den Lippen Volks- und Landesverrat begeht. Wir wissen, daß wir mit diesem Bekenntnis nicht allein stehen, sondern daß mit uns gehen die besten und größten Persönlichkeiten der Vergangenheit, die inmitten anderer Lebensformen aus Instinkt, sei es als Künstler ober als Forscher, bereits Gestalten, Schönheitsideale und Erkenntnisse vorausgeahnt und dargestellt haben, die in unserer Zeit der Entscheidung hohes starkes Bewußtsein geworden sind. Di» Einheit von Kun st, Wissenschaft und geistig-seelischenBekenntnissen ist das, was wir die Weltanschauung unserer Zeit nennen. Sie fügt viele Lebensbetätigungen, die bisher vereinzelt vor sich gingen, nunmehr in eine Einheit zusammen. Aus diesem Mittelpunkt Erhalten sie neue Kraft und bilden die Voraussetzung für eine neue Form des gesamten Daseins.
An diesem Erlebnis unserer Zeit werden wir unerschütterlich festhalten und uns mit nimmermüder Geduld bestreben, auch jene innerlich zu überzeugen, die unter der Last alter Ueberlief?rungen sich noch nicht die freie Schau und die innere Festigkeit haben erkämpfen können. Dem heraufkommenden neuen Zeitalter zu dienen, ist die größte Kulturaufgabe, die die nationalsozialistische Bewegung sich zu stellen vermag, und wir sind der tiefen Ueberzeugung, daß erst, wenn diese innere freudige
der ersten Reihe Platz.
Die Wiedervereinigung der deutschen Ostmark mit dem Reich kommt dann hier bei der Kultur- tagung symbolhaft dadurch zum Ausdruck, daß die herrliche 7. Sinfonie Anton Bruckners die Veranstaltung eröffnete. Die Wiedergabe durch das Berliner Philharmonische Orchester unter der Stabführung des Generalmusikdirektors Professor W e i s b a ch schloß alle Schönheiten dieses Werkes in sich. Nachdem der Beifall verebbt ist, nimmt der Beauftragte des Führers für die Ueberwachung der gesamten geistigen und weltanschaulichen Erziehung der NSDAP., Alfred R o s e n b e r g, das Wort ,fu einer Rede, in der er den „Kampf der nationalsozialistischen Revolution in ihrer Ganzheit" behandelte.
Alfred Rosenberg:
„Wenn auch in diesen Tagen nach der Machtübernahme die unmittelbaren Probleme des staatlich-sozialen Aufbaues und der äußeren Unabhängigkeit im Vordergründe der deutschen Arbeit standen, so ist darüber doch nie vergessen worden, daß die Gesamtheit aller Handlungen bedingt war von einer bestimmten inneren Haltung zu dem uns überkommenen Schicksal. Immer mehr Lebensgebiete wurden von der nationalsozialistischen Bewegung durchdrungen, und in immer feinere Verästelungen unseres Daseins mußte sich unser Denken und Fühlen begeben, um zu allen aus- tretenden Problemen innerlich Stellung zu nehmen und dann nach außen die notwendige Form der Gestaltung zu finden.
Dieses Hineinwachsen in das Tiefenleben des deutschen Volkes hat jene Kräfte mit Unruhe erfüllt, welche in Erkenntnis der Hoffnungslosigkeit eines politischen Kampfes zwar bereit waren, sich mit dem nationalsozialistischen Staat endlich abzu- finden, die aber immer noch glaubten, den Nationalsozialismus nur als eine politisch- soziale Erscheinung bewerten zu können, mit der stillen Hoffnung, daß nach der Bewältigung der früher von ihnen nicht gelösten Probleme auf diesen Gebieten sie nach und nach wieder den entscheidenden geistigen und weltanschaulichen Posten auf der Kommandobrücke beziehen könnten. Aber da,'ebensowenig wie der vorhergesagte politische Zusammenbruch eingetreten war, nun auch die weltanschauliche Festigung entgegen allen Prophezeiungen sicher und zukunftsbewußt fortzuschreiten begann, so steht besonders das letzte Jahr im'Zeichen vieler, namentlich oon jenseits der Grenzen geführten Kämpfe nicht nur gegen das Deutsche Reich, sondern gegen die dieses Reich heute tragende nationalsozialistische Anschauung oon Leben und Schicksal. Die Rassenlehre wurde als Element der Uneinigkeit, der Hoffart des geistigen Separatismus und des Fanatismus hingestellt, als Barbarei und schlimmster Rückfall ins Tierische bezeichnet. Es verbündeten sich diese weltanschaulichen Institutionen hierbei mit dem angeblich bis aufs Blut bekämpften, jedoch gleichfalls universalistischen, atheistischen Marxismus; aber wie man einst auch schon gemeinsam vergeblich gegen die politische Kampfbewegung von 1919 bis 1933 angegangen war, so tragen auch alle diese Angriffe schon das Z e i ch e n einer altersschwachen Polemik. Man glaubt jedoch, durch die Härte der Worte und durch die Häufigkeit von Ansprachen und Rundfunksendungen über die immer offensichtlicher werdende Brüchigkeit der geistigen Stellung hinwegtäuschen zu können.
Es wiederholl sich somit in unserer Zeit, was sich in großen weltanschaulichen Wenden und in Epochen großer Entdeckungen immer wieder gezeigt hat: Eine greisenhafte Lehre will vor der Anschauung eines neuen Werde n,s nicht weichen; jedoch läßt eine einmal gemachte wirkliche Entdeckung sich durch keinerlei noch so schreiende Proteste mehr ungeschehen machen.
Einst forschten kühne Köpfe nach dem Geheimnis des Wirkens des menschlichen Körpers — und die Entdeckung des Blutkreislaufes fetzte allen verworrenen früheren Theorien dadurch ein Ende, daß das Auge nunmehr unmittelbar erschaute, was früher zu sehen verboten war. Und so hat auch in unseren Tagen die Rassenkunde uns auch e i n neues Sehen geschenkt und schickt sich nunmehr an, auf allen Gebieten des Lebens eine dieser Schau entsprechende neue Ordnung in der Darstellung der Phänomene des Daseins^herbeizusühren. Die Gesetze des Blutkreislaufes wurden nicht entdeckt von Kirchenkonzilien, sondern durch das ehrfürchtig beobachtende Forscherau g e europäischer Menschen, die von diesen Kir- chenkonzilien mit dem Tode bedroht wurden. Die Rassenkunde ist ebenfalls nicht von den Kanzeln entdeckt worden, diese sind deshalb auch nicht kompetent, über sie zu urteilen. Das Auge unserer Zeit hat die Gestalten des Lebens bewußt geschaut, die Grundgesetze der Vererbung sind erkannt und keine noch so leidenschaftlichen Proteste können diese geschichtliche Erfahrungstatsache mehr rückgängig machen.
Jede große Kunst predigt ein klares Schönheitsideal, und jede Nation hat einen von ihrem Rassen- kern bedingten ihr eigenen Kulturwillen. Nicht die Betonung dieser Tatsache ist kulturwidrig, wohl aber der Versuch, alle wuchshaften Gestalten durcheinander zu mischen, um in der Verwischung aller Eigenarten eine strukturlose „universale Menschheit" als erstrebenswertes Ergebnis hinzustellen. Wenn von höchsten kirchlichen Stellen gegen die Rassenerkenntnis und damit gegen die blutbedingten Schönheitsideale heute so leidenschaftlich gekämpft wird, so müssen wir hier einmal etwas Entscheidendes feststellen.
Den Stifter des Christentums haben die untereinander artverwandten europäischen Völker ihrer
Or. Goebbels verkündet die Nationalpreisträger


