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Wirtschast

setzuna nicht zur Stelle hoben, so daß immer noch eine Möglichkeit besteht, Sieger zu bleiben. Das

in Butzbach stattge-

Abeudbörfe still.

e dieses Kampfes zu sogen, wäre verfehlt. Denn n Mannschaften geht ein guter Ruf voraus

beiden Mannschaften geht ein guter Ruf voraus zeig! und beide werden nach Lage der Sache auch ziem- stille

meisten der größtenteils nominell notierten Werte

am vergangenen Sonntag fundene Treffen Butzbach manches zu wünschen übrig wider Erwarten klar.

Auf dem Platz des To.

Kesselstadt, das ließ, verlor Butzbach

Allendorf treffen die

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Der Jugend sichrer des Deutschen Reiches, Baldur von S ch i r a ch, hat für den Führer- Zehnkampf der Hiller-Jugend, der im Januar 1937 jedem HJ.-Führer vom Fähnlein- und Gefolgschafts- führer aufwärts zur Pflicht gemacht wurde, ein Führer-Sportabzeichen gestiftet. Die Der- siigung hat folgenden Wortlaut:

Die Führerschaft der Hitler-Jugend ist das Vor­bild der deutschen Jugend. Alle Anforderungen, die wir an unsere Gefolgschaften stellen, verlangen wir in erhöhtem Maße von unseren Führern.

Am der HJ.-Führerschaft die Gelegenheit zu geben, auch auf sportlichem Gebiet ihre Leistungs-

Mannschaften von Garbenheim und Groß-Rechten- doch zum Zwecke der Ermittlung des Staffelsieaers der 1. Kreisklasse zusammen. Etwas über den Aus-

Lange errichtet w hen Hof und de

imrnacht.

Als der Führe!

fShigkeit unter Beweis zu stellen, habe ich am 18. Januar 1937 augeordnet, daß alle HI.- und DJ.-Führer, vom Fähnlein- und Gefolgschaftsführer an aufwärts, einschließlich der Mitglieder der Stäbe, der Vanne, Jungbanne, Gebiete und der Reichs- jugendführung, in jedem Jahre die Bedingungen des Führer-Zehnkampfes der Hitler-Jugend zu er­füllen haben.

Für die Anwärter des HJ.-Führerkorps verfüge ich:

Zur Aufnahme in das HJ.-Führer- k o r p s hat jeder Anwärter den Nachweis zu er­bringen, daß er die Bedingungen des Führer-Zehn­kampfes erfüllt hat. Ausnahmen hierüber entscheide ich auf Antrag. Am die Leistungsfähigkeit der HJ.- Führerschaft nach außen zu kennzeichnen, stifte ich für die Besten des Führer - Zehnkampfes das Führer-Sportabzeichen der Hiller- Jugend. Die Ausführungsbesiimmungen über den Lrwerb des Führer-Sportabzeichens der Hitler- Jugend erläßt mein Beauftragter für die Leibes­erziehung der deutschen Jugend.

Der Jugendführer des deutschen Reiches: gez.: Baldur von Schirach.

Dazu schreibt der Reichs-Jugend-Presse­dienst:

Durch die Anordnuna des Führer-Zehnkampfes im Januar vorigen Jahres wurde die Oeffenllich- keit zum ersten Male mit den Anforderungen be-

hes Stadions be tnerfer von 24 S das weite Feld, t

Die Handball-Begegnungen des Sonntags

Lützellinden im ersten Aufstieglpiel.

Fußball heimischer Mannschaßen

(Zreundschastskämpfe.))

Programm:

To. Krofdorf I Tv. London I.

Tv. Krofdorf Jgd. Tv. Wetzlar Jgd.

To. Dornholzhaufen I T To. Hochelheim I.

ist ein erfreuliches Zeichen, daß nunmehr

Süßung eines Führer-Sportabzeichens der HZ

Eine Verfügung des Aeichsjugendführers zum Zührer-Zehnkampf.

stischen Siebenkampf, Oberstufe, gemeldet haben, müssen zum Ausscheidungsturnen nach Kassel fahren.

Kurze Sportnoüzerr.

Beim Wiesbadener Tennisturnier wurden am Freitag bei wieder ausgezeichnetem Wetter die letzten Bier im Männer- und Frauen­einzel ermittelt. Bei den Männern fetzten sich dre beiden Deutschen Henkel und ©opfert zusammen nut den Amerikanern Anderson und Robertson durch. In der Vorschlußrunde der Frauen stehen vier Deutsche: Frl. Horn, Frl. Enger, Frl. Ullstein und Frl. Zehden.

Am zweiten Tag des Trainings zum Ham­burger Stadtparkrennen fuhr Meister Gall auf der 500er-BMW. mit 2:37,3 Minuten und 137,8 km/st die schnellste Runde. Fleischmann (NSU.) stürzte in einer Kurve und zog sich einen Knöchelbruch und Hautabschürfungen zu. *

Zum Da mrnkar-Riesentorlauf, den der Skiklub Mittenwald am kommenden Sonntag veranstaltet, wurden 300 Meldungen abgegeben.

*

Die Reuyörker Box-Kommission hat die in Rom gefaßten Beschlüsse über eine einheitliche Gestaltung des internationalen Berufsboxsports I nicht anerkannt.

auch Krofdorf wieder eine aktive Mannschaft zur Stelle hat, die erstmalig am kommenden Sonntag auf den Plan tritt. Wie sie gegen dre gewiß md)t schlechten Gäste abschneiden wird, bleibt abzuwarten. _ Auch Hochelheim ist es gelungen, nach langer Zeit wieder eine aktive Mannschaft auf die Berne zu bringen. Dornholzhausen ist naturgemäß zu stark um den Lokalgegner aufkommen zu lassen. Es ist deshalb mit einem einwandfreien Sieg dec Platzbesitzer zu rechnen. ,

©er Führer-Zehniampf.

Nach den Ausführungsbestimmungen, die Oberge- bietsführer von Tfchammer und Osten in seiner Eigenschaft als Beauftragter für die Leibes­erziehung der deutschen Jugend erlassen hat, wird dieses Abzeichen in jedem Jahr nur an einem Tag, am Jahrestag des ersten Reichsjugend- t a g e s der Hitler-Jugend von Potsdam 1932, am 2. Oktober, vom Reichsjugendführer verliehen.^Erste Voraussetzung für die Verleihung des Führer-Sport­abzeichens der Hitler-Jugend ist der Besitz des sil­bernen HJ.-Leistungsabzeichens und die Erfüllung des Führer-Zehnkampfes mit einer Punktzahl von 7500 (33 Jahre und älter nur 6500 Punkte).

Das Abzeichen wird auf die Dauer von fünf Jahren verliehen und nach Ablauf dieser Frist entzogen, wenn die Bedingungen zur Verlei­hung des Abzeichens innerhalb dieser Frist vom Besitzer nicht zweimal erfüllt worden sind. HJ.-Füh- rer, die nach vollendetem 35. Lebensjahr den Zehn­kampf einmal bestehen, also 6500 Punkte erreichen, erhalten endgültig das Abzeichen und brauchen wei­tere Prüfungen nicht mehr abzulegen.

Zur Bestätigung und Verleihung des Abzeichens hat die Reichsjugendführung das Sportbuch des HI. - Führers geschaffen, in das alle Leistungen des HI.-Führers beim Führer-Zehnkampf eingetra­gen werden. HJ.-Führer. die aus ihrem Amt aus- scheiden, können unter denselben Bedingungen im Besitz des. Abzeichens bleiben.

Oer Unterführer-Fünfkampf

kanntgemacht, die der Jugendführer des Deutschen Reiches an die Leistungsfähigkeit feines Führerkorps stellt. Die vielseitige Leistungsprobe, der sich jeder Hitlerjunge freiwillig bei der Prüfung für das HJ.° Leistungsabzeichen unterzieht, wurde durch diese Anordnung Baldur von Schirachs mit noch schwe­reren Bedingungen jedem HI. - Führer zur Pflicht gemacht.

Nach einer von der Reichsjugendführung fest­gesetzten 1000-Punkt-Wertung mußte jede? HI -

Wieder kann man von einem sportlichen Groß­ereignis sprechen, denn dem Spielausschuß ist es ge­lungen, Rot-Weiß Frankfurt zu einem Freund­schaftsspiel auf dem Waldfportplatz zu verpflichten. Die Gäste konnten in dieser Spielserie den Meister­titel in der spielstarken Gruppe Frankfurt erringen und haben berechtigte Aussichten auf einen Aufstieg in die Gauliga. Die Mannschaft tritt in der stärk­sten Aufstellung an, folgende Elf wurde namhaft gemacht: Remmert, Eusinger, Herchenhahn, Herr­mann, Herz, Beck, Knappet, Theis, Debus, Dietzel, Ott. In der Hintermannschaft stehen drei Spieler, die dauernd für den Gau Südwest repräsentativ spielten. Remmert ist als der beste Torwart im Gau Südwest bekannt, Eusinger war mit Lippert der Standartverteidiger der Hessischen Gauels. Her­chenhahn konnte ebenfalls wiederholt für den Gau Südwest spielen. Vor einer starken Läuferreihe steht ein Sturm, der auch den Torschuß nicht vergißt. Die Grünweißen, die schon des öfteren diesem Gegner im Freundschaftskampf gegenüberstanden, stehen vor einer schweren Aufgabe. Wenn auch die Els der Grünweißen nur in der Kreisklasse spielt, so hat sie mehr wie einmal ihr Können unter Beweis gestellt. Der Spielausschuß hat die zur Zeit stärkste Mannschaft ausgestellt, man rechnet mit einem span- nenben Spiel, das die Gäste knapp für sich entschei- den sollten.

Ein Ereignis ragt am kommenden Sonntag über das Alltägliche hinaus. Es ist dies das erste Auf­treten der Meistermannschaft des Turnvereins Lützellinden bei den Aufstiegspielen. Gegner ist der Turn- und Sportverein Butzdach. Die Spiele um Iten Aufstieg tragen die Sieger der drei im Bezirk Gießen durchgeführten Staffeln unter sich aus. Es handelt sich dabei neben Lützellinden und Butzbach um die starke Mannschaft des Tv. Kesselstadt. Wie sich nun Lützellinden in dieser Gemeinschaft halten wird, bleibt abzuwarten. Die Mannschaft hat leider mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen. Ein Teil der talentierten Spieler ist im Arbeitsdienst, so daß die Platzbesitzer stark ersatzgeschwächt antreten muffen. Aber auch Butzbach wird feine beste Bc-

Mein-Mainische Börse.

Mittagsbörse lustlos.

Frankfurt a. M., 6. Mai. Die Börse ver- harrte weiter in äußerster Zurückhaltung, die Stirn- mutig war ausgesprochen lustlos. Anregungen fehl­ten fast vollkommen, wie auch Auftrag«' der Kund- schäft kaum vorlagen.

Am Aktienmarkt lagen die Kurse im großen und ganzen nur wenig verändert, indessen bestimm­ten schon kleinste Beträge nach jeder Seite bei der Enge des Geschäfts den Kurs. Bei den wenigen zunächst notierten Papieren gingen die durchschnitt­lichen Abweichungen bis zu 1 v. H. In Montan­werten lag etwas Aiiaebot vor, die Kurse bröckellen bis 0,50 v. H. ab, Rheinstahl aber weiter stärker ermäßigt auf 144 (145,50). Auto- und Maschinen- aftien waren nur knapp gehalten, Adlerwerke 121,65 (121,75), BMW. 1 v. H. niedriger mit 160,50, De- mag 155 (155,50), unverändert jedoch Moenus mit 136,50 und Rheinmetall mit 147,25. Elektropapiere zeigten nur geringe Veränderungen, ebenso lagen chemische Werte bei kleinsten Umsätzen behauptet. IG. Farben 158,90, Rütgerswerke 0,40 v. H. erholt auf 157,25. Am Zellstoffmarkt gingen Feldmühle auf 145 (145,75) zurück, Waldhof erhöhten sich um 0,50 v. H. auf 146. Fester lagen Zement Heidelberg mit 160,25 (159). Don Einzelwerten blieben Reichs­bank mit 198,25 behauptet, Conti-Gummi0,50 v. H. auf 206,50.

Der Rentenmarkt Iagr nach wie vor ruhig, wobei die variablen Papiere leicht abbröckelten. Reichsaltbesitz 133,20 (133,40), Reichsbahn-DA. 129,90 (130). Kommunal-Umschulduna nannte man mit unverändert 96,20. Goldpfandbriefe mußten mangels Material zumeist wieder zugeteilt werden, Liquidationspfandbriefe neigten noch eher zur Schwäche, Rheinische 101 (101,20), Nassauische 100,90 (101,13). Jndustrie-Obligationen lagen eher im Angebot, gut behauptet jedoch u. a. 6 v. H. IG. Farben mit 131,13 (131). Stadtanleihen notierten zumeist unverändert, auch Staatspapiere wiesen kaum Abweichungen auf.

Im Verlaufe mar der Aktienmarkt eher schwächer, da kleine Abgaben überwogen. Gedrückt waren AEG. mit 123,50 bis 123 (124,50), ferner IG Farben mit 159,13 bis 158,40 nach 158,90, ausgesprochen schwach lagen Deutsche Linoleum mit 171,^0 (176,50). Im übrigen ergaben sich Abbröcke­lungen von etwa 0,25 dis 0,50 v. H Leichte Er­höhungen zeigten Metallgesellschast mit 138,25 (137,25), Scheideanstalt mit 249 (248,2-5), Lahmeyer mit 135 (134,50) und MAN. mit 138,50 (138). Das Geschäft blieb bei allen Veränderungen überaus , gering. ,

Rodheim I Leihgestern I.

Die I. Mannschaft der Spieloereinigung Leih­gestern unternimmt am Sonntag eine Fahrt nach Rodheim, um gegen die 1. Elf des Tuspi. Rodheim ein Gesellschaftsspiel auszutragen. Da sich betbe Mannschaften seit längerer Zeit wieder einmal ge- genüberstehen, ist der Sieger nicht vorauszusagen. Dazu muß die Spielvereinigung auch noch Ersatz für ihren Tormann Dutenhöser und ihren Mittel^ läufer Väth -infteüen, so daß die Mannschaft wie folgt das Spiel bestreiten wird: Krämer: Bruckel, K. Laux; Wedemann, Velten, Textor: Martini, Ar­nold, Krick, G. Laux und Heß. Es steht also zum ersten Male Krämer im Tor und Velten muß sei­nen Verteidigerposten an Brücke! abgeben, da er den Mittelläuferposten beziehen muß. Trotz alledem fährt die Spvgg. mit einer starken Elf nach Rod­heim und man darf ein günstiges Ergebnis erwarten^ Groß-AuheiminWatzenborn-Gteinberg

zum Pokalspiel.

Der morgige Sonntag bedeutet für die zahleicheu Teutonen-Anhänger ein Ereignis. Ist es ihrer Mannschaft doch gelungen, nach vier schweren Spie­len in der Bezirksklasse eine Mannschaft aus der Gauklasse zum Pokalspiel zu empfangen. Groß- Auheim ist Neuling in dieser Klasse und schlug sich tapfer. In der Vorrunde behaupteten sie sogar den zweiten Platz, dann machten sie allerdings eine schwere Krise mit und bildeten das Schlußlicht der Gauliga-Mannschaften. In den letzten Spielen konnten sie sich jedoch noch den Verbleib in der Gauklasse sichern. Die Mannschaft ist gleichgut be- setzt. Der Sturm bewies schon oft genug seine Schußkraft, denn mancher Großverein mußte ein­hohe Niederlage einstecken. Die gesamte Elf ist von einem großen Kampfeseiser beseelt, jeder einzelne kann spielen und im gegebenen Moment einen knappen Vorsprung eifern verteidigen.

Was können nun die Teutonen dagegen für eins Mannschaft stellen? Die Steinberger treten nut ihrer stärksten Besetzung an. Es ist- der Vereins- leitung gelungen, die Soldaten frei zu bekommen, andererseits ist morgen Schmidt wieder dabei. So' können die Teutonen in aller Ruhe dem Kampfe entgegensehen: denn ganz aussichtslos steht die Par­tie nicht. Obwohl Groß-Auheim spielerisch besser sein magjo können doch Eifer und Siegeswillen diesen Mangel ausgleichen.

Teutonia Steinberg II Jliebermeifet I.

Vor dem Ligaspiel empfängt die zweite Elf den obigen Gegner zum Freundschaftsspiel. Die Gäste sind hier zu unbekannt, um ein Urteil über sie fällen zu können. Auf der anderen Seite muß man aber eine schlechte Form der Steinberger Reserve fest­stellen.

Teutonia Steinberg 1. Jgd. VfV.-Reichsb. 1. Jgd.

Auch in diesem Spiele dürften die Gäste gewin­nen.

lief) gleichwertig fein. meisten der größtenteils nominell notierten Werte

Der Tv. Wetzlar muß ebenfalls jtar^ erfotz- wichen nur um Prozentbruchteile gegen die Mik-

tagsfurfe ab. Weiter befestigt waren Westdeutsche Kaufhof mit 109,40 (109). Bemberg wurden von der Wiederaufnahme der Dividendenzahlung mit 6 v. H. kaum berührt und notierten wie am Ber­liner Schluß mit 149,50. Im einzelnen ergaben sich u. a. folgende Veränderungen: Buderus 121,50 (121), Mannesmann 115,25 (115), Rheinstahl 143,75 (144,25), MAN. 138 (138,50), BMW. 161 (160,50), Demag 155,25 (155), Adlerwerke 121,50 (121,65), Rheinmetall 147 (147,25), Licht und Kraft 144,25 (143,90), IG. Farben 158,50 (158,40) Am Renten­markt herrschte ausgeprägte Geschaftsstille, Altbesitz- anleihe wurden in Anpassung an Berlin etwa 30 Pfennig höher gefragt mit 133,50, Farbenbonds unverändert 131,13, Frankfurter Hyp. KO. III un­verändert 100.

Rundfunkprogramm

Sonntag, 8. Mai.

6 Uhr: Hafenkonzert. 8.10: Kleine Margenrnufik. 8.30: Römisch-katholische Morgenfeier. 9.10: Dichter­stimmen aus Oesterreich. Der alte Johann Strauß, von Robert Hohlbaum. 9.30: Chorgesang. 10: Alle Kraft wird erworben durch Ueberwindung seiner selbst. 10.30: Ewiges Deutschland. Wir können nicht leben, wenn wir die Sonne nicht suchen. 11.15: .Äassische Kammermusik. 11.55: Unser Kalenderbild: Mai. 12: Mittagskonzert. 14: Dem Fröhlichen ge­hört die Welt. Marburger Msidel fingen und spielen für ihre Kameradinnen. 14.30: Uns gehört der Sonntag! Ein Reigen sorgloser Melodien. 15.15: Etwas für die Männer. Wir Frauen verulken uns selbst! Eine kleine Kaffeeklatschstunde. 16: Nach­mittagskonzert. Als Einlage: 17 bis 17.20: Deutsche Hockey-Meisterschaften. 18: Tanz und Unterhaltung. 19: Nachrichten. 19.10: Volkstum und Heimat. Mai- lehen in der Schwalm. Hörfolge. 19.40: Sportspiegel des Sonntags. 20: Der Zauberbaum. Musikalischer Schwank in einem Aufzug. 21: Konzert. 22: Nach­richten. 22.15: Sportbericht. 22.30: Wir bitten zum Tanz. 24 bis 3: Nachtkonzert.

Montag. 9. Mai.

5 Uhr: Frühmusik. 5.45: Ruf ins Land. 6: Gym­nastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Froher Klang zur We^kpause. 9.40: Kleine Ratschläge für Küche und Haus. 9.50: Ursel weiß, was sie will. 10: Schulfunk. Kinder- liedersingen. 11.40: Volk und Wirtschaft. Handwerk hat wieder goldenen Boden? 12: Schloßkonzert. 13: Nachrichten. 13.15: Schloßkonzert (Fortsetzung). 14: Nachrichten. 14.10:Gepreßte Andenken" aus Sen­dungen des Deutschen Rundfunks. 15: Klemes Konzert. 15.30: Für unsere Kinder. Jetzt basteln wir ... 16: Nachmittagskonzert. 18: Zeitgeschehen. 18.30: Der fröhliche Lautsprecher (Industrie- und Eigenaufnahmen). 19: Nachrichten. 19.10: Unter­haltungskonzert. Fröhliches Singen und Musizieren zur Abendstunde. 21: Kleine Abendmusik. 22: Nach­richten. 22.20: Kamerad, wo bist du? 22.40: Nacht­musik und Tanz: 24 bis 3: Nachtmusik. Händel, Zyklus

Führer vorn Gefolgschafts- bzw. Fähnleinführer aufwärts innerhalb von zwei Tagen die zehn Uebungen des vorgeschriebenen Zehilkampfes, näm­lich 100-Meter-Lauf, 1000-Meter-Lauf, Weit- und Hochsprung, Keulenztel- und Keulenweitwurf, 300- Meter-Brustschwimmen, KK.-Schießen (liegend auf­gelegt und liegend freihändig) sowie einen Orien­tierungsgepäckmarsch erledigen und dabei mindestens 6000 Punkts erringen (33 Jahre und älter nur 5000 Punkte), um die Prüfung ites Führer-Zehn- kampfes zu bestehen.

In seiner neuen Verfügung macht nun der Reichs» jugendführer die Aufnahme von Führer-An­wärtern in das HJ.-Führerkorps, dessen Aus­bildung nach den im Februar dieses Jahres getrof­fenen Anordnungen einheitlich festgelegt worden ist, von der Erfüllung dieses Führer-Zehnkampfes abhängig. Damit wird also noch einmal die Forde­rung unterstrichen, daß der HJ.-Führer in der körperlichen Leistungsfähigkeit mehr noch als auf allen arideren Gebieten dem Hitlerjungen oder Pimpfen der Front unbedingt Vorbild fein muß. Deshalb hat der Reichs- jügendführer auch ein besonderes Abzeichen für die Besten in diesem Führer-Zehnkampf gestiftet.

Dem Führer-Zehnkampf bei allen HI.-Führern, vom Gesolgschafts- und Fähnleinführer aufwärts, entspricht bei den Unterführern der neugeschaffene und vom 'Beauftragten, für die Leibeserziehung der deutschen Jugend, Obergebietsführer von Tfchammer und Osten, angeordnete Unterführer-Fünf­kampf, der als Uebungen 100-Meter-Lauf, Weit­sprung, Hochsprung, Keulenweitwurf und Kugel­stoßen umfaßt. Zur Teilnahme am Unterführer- Fünfkampf sind nach den Ausführungsbestimmungen, die das Amt für Leibesübungen her Reichsjugend- führung erlassen hat, alle Führer einer Jungenschaft, einer Schar, eines Jungzugs berechtigt, ferner^ alle der Dienststellung und dem Dienftrang nach höhere Führer, die am Wettkampftag noch nicht 18 Jahre alt sind und somit nicht am Führer-Zehnkampf teil­nehmen können.

Auch bei diesem Fünfkampf, der mie der Führer- Zehnkampf bis zum 15. August erledigt sein muß, und bei dem die Uebungen auch nach einer 1000- Punkt-Wertung bewertet werden, müssen die Teil­nehmer Mindestpunktzahlen erreichen. Das Amt für Leibesübungen der Reichsjugendführung hat für 14- und 15jährige Führer 2000 und für 16- und 17jährige 2500 Punkte festgesetzt.

geschwächt in Carlowitz anireten. Ein Steg ist wohl ausgeschlosien, zumal die Platzmannschaft eine ausgezeichnete Mannschaft zur Stelle hat, die schon Weißenfels stark zu schassen machte.

An Freundschaftsspielen stehen auf dem

1900 Germania Marburg.

Der Beginn der Aufstiegsspiele, der für die Blau- weißen für den 8. Mai gegen den Meftter der Gruppe Lahn vorgesehen war, läßt sich nicht durch- ühren, da der Sieger in dieser Gruppe noch nicht eststeht. Da sich die andere Lösung, 1900 gegen den Meister der Gruppe Hanau anzusetzen durch die Unklarheit, wer dort als Meister anzusehen ist am 15. Mai wird durch ein Entscheidungsspiel zwi- chen Dunlop-Sportverein und 1860 Hanau, Dar­über entschieden ebenfalls nicht ermöglichen laßt, haben die Blauweißen' für Sonntag ein Freund­schaftsspiel abgeschlossen. .Lickers" Offenbach, die zuerst dafür vorgesehen waren, mußten durch die Insetzung eines Verbandsspieles nach Saarbrücken, leider absagen.

' Der Abschluß des Spieles gegen Marburg soll in der Hauptsache dazu dienen, die beabsichtigte Um­stellung der Mannschaft auf ihre Zweckmäßigkeit zu erproben. In dieser Hinsicht ist es vielleicht besser, wenn eine Mannschaft mit den gleichen Spielanla= gen der Gegner ist, als eine Elf, gegen die ange- ichts ihrer spielerischen Ueberlegenheit eine gewiße Verteidigungstaktik einzuschlagen wäre. Mit der Mannschaft Fischer, Pankok, Lippert, Erhard, Knauß. Quick, Koch, Krämer, Löbsack, Sack, Hormel, erfolgt also die Generalprobe für die nunmehr de- stimmt am 22. Mai beginnenden Aufftiegsfpiele. Hoffenlich fällt dieselbe zur Zusriedenheit aus, da­mit Aussicht auf ein erfolgreiches Abschneiden für den Aufstieg in die Gauklasse gewährleistet wird.

Rot-Weiß Frankfurt Liga auf dem Waldsportplah.

Auch an der Abendbörse war das Geschäft infolge des geringen Auftragseingangs sehr klein, trotzdem zeigte die Grundhaltung gegenüber der Geschäfts­stille eine bemerkenswerte Widerstandskraft, und die

Die BreSlau-Ausscheidunq der Turner in Heuchelheim.

W.ie schon kurz mitgeteilt wurde, müssen sich die Turner und Turnerinnen, die sich für die turne­rischen Mehrkämvse beim Deutschen Turn- und Sportfest in Breslau gemeldet haben, einer Prüfung unterziehen. Das Gaufachamt Turnen im Gau XII Hessen führt das Ausscheidungsturnen am 8. Mai für die Kreise 7 bis 12 in Heuchelheim, am 15. Mai für die Kreise 1 bis 6 in Kassel durch. Es liegen im Gau insgesamt 467 Meldungen vor (317 Män­ner, 150 Frauen). Bei den Männern stehen oben- etn: Kreis 1 (Kastel) mit 79, Kreis 8 (Gießen) mit 65, Kreis 11 (Friedberg) mit 46 Meldungen. Bei den Frauen stellen die meisten Teilnehmerin­nen: Kreis 1 (Kassel) 33, Kreis 11 (Friedberg) 23, Kreis 8 (Gießen) 22, Kreis 12 (Hanau) 18.

Es nehmen an den Kämpfen in Heuchelheim im einzelnen teil: Zwölfkampf I 26, Zehnkampf 109, Zwölfkampf II 18, Neunkampf A 11, Neunkampf ö 10, Neunkampf C 18, Zwölfkampf-Gerät 8. Das sind insgesamt 200 Männer, also mit mehr als die Hälfte der im Gau Gemeldeten.

Zu den Frauenwettbewerben der Kreise 7 bis 12 treten in Heuchelheim an: Achtkampf, Unterstufe, 67; Gymnastischer Sechskampf 12; also zusammen 79 Frauen. Die Turnerinnen der Kreise 7 bis 12, die für den Zehnkampf, Oberstufe, und den Gymna-

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