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Neues aus dem Gommerfahrplan der Reichsbahn. Täglich 45 schnelle Züge im Bahnhof Gießen, dazu zahlreiche perfonenzüge. -Viele Sonder« züge zur Ferien-Reisezeit. - OerFliegende Hamburger" fährt im 400km-Tempo durch.

Gießen um 17.19 Uhr an, nach Frankfurt a. M. ab um 17.31 Uhr.

Neu ist eine Personenzugverbindung mit dem PZ 723 von Frankfurt a. M., dort ab 18.54 Uhr, in Gießen an 20.35 Uhr; als PZ 736 in Gießen ab 21.50 Uhr nach Frankfurt a. M., dort an 23.22 Uhr.

Der Personenzug PZ718, der bisher um 5.33 Uhr ab Gießen nach Frankfurt a. M. fuhr, wird ab 15. Mai bereits von N i ed e r w algem aus nach Frankfurt a. M. verkehren; ab Nieder­walgern 5.00 Uhr, an Gießen 5.22 Uhr, ab 5.28 Uhr nach Frankfurt a. M.

Auf der Strecke FuldaGießen wird der Personenzug PZ 580, ab Alsfeld 4.56 Uhr, an Gie­ßen 6.16 Uhr, vom 15. Mai ab als neue Werk­tagsverbindung PZ 1679 nach Dillenburg weitergeführt, und zwar ab Gießen 6.22 Uhr, an Dillenburg 7.57 Uhr.

Auf der Strecke GießenFulda wird der Personenzug PZ 553, der jetzt um 8.38 Uhr in Gießen abfahrt und um 10.57 Uhr in Fulda an­kommt, vom 15. Mai ab bereits um 8.00 Uhr in Gießen abfahren und um 10.33 Uhr in Fulda ein­treffen. Dadurch wird in Fulda mit größerem Zeit­raum für den Uebergang der Anschluß an den Vormittags-O-Zug D 3 Frankfurt a. M.Leipzig Berlin erreicht. Für Reisende, die von Frmikfurt am Main her die frühe Vormittaasverbindung GießenAlsfeld benutzen wollen, wird in Gießen der Anschluß durch den um 7.51 Uhr hier ankom­menden D 273 von Frankfurt a. M. an den Per­sonenzug 553 nach Alsfeld hergestellt. B.

einen herzlichen Empfang, sondern darüber hinaus unvergeßliche Urlaubstage zu schenken.

Kreisamtsleitung der NSV. Wetterau, Gießen.

40 000 österreichische Kinder bei deutschen Pflegeeltern.

Berlin, 4.April. (DNB.) Außer den bisher gemeldeten 45 Sonderzügen werden noch weitere 35 Transporte mit österrei­chischen Kindern bis zum 10. April im alten Reichsgebiet eintreffen. Die Kinder fahren nach Ravensburg, Balingen, Stuttgart, Ulm, Heilbronn, Schwäbisch-Hall, Horb, Mannheim, Köln-Deutz, Bonn Hameln, Hannover, Münster, Harzburg, Bie­lefeld, Landau (Saarpfalz), Saarbrücken und Grün­stadt. Somit werden sich bis zum 10. April bereits über 40 000 österreichische Kinder bei deutschen Pflegeeltern befinden.

Oie ersten Sendboten ans dem deutschen Oesterreich!

Oer Empfang unserer Fliegertruppe.

Nationalsozialistisches Lugendrecht.

Zusammenarbeit der Justiz mit der Hitler-Jugend.

gerhorstes durch den Bauleiter der Luftwaffe, Pg. Eichholz, an die in Parade-Au fstellung stehende Truppe mit gleichzeitiger Überreichung des Schlüssels zum Haupttor an den Kommandeur, Oberstleutnant L a ck n e r , stattfindet. Diese Feier, zu der sich auch die Gäste vom Trieb aus nach dem Fliegerhorst begeben, beginnt um 12.30 Uhr vor dem Haupttor des Fliegerhorstes. Nach der Uebergabe findet der Einmarsch der Truppe in ihr neues Heim und zugleich die Ablösung der bis­herigen ---Wache durch die Wache der Flieger mit Vergatterung statt.

Freitagabend 20 Uhr veranstaltet die Stadt Gie­ßen zu Ehren der Fliegertruppe einen Begrü­ßungsabend in der Dolkshalle. Ober­bürgermeister Ritter wird bei dieser Feier die Truppe in den Mauern unserer Stadt herzlich will­kommen heißen. Militärmusik, mancherlei gesellige Unterhaltung und Tanz werden die weiteren Abend­stunden aussüllen. Die gesamte Bevölkerung ist zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen.

Gießen stattfindet und daß deswegen der Jäger- abend im Mai ausfällt. Das Schießen wird am 14. Mai mit einem Kugelschießen eröffnet.

Das Gedenken der Zöger galt vor allem auch der großen geschichtlichen Ereignisse unserer Tage. Für einen so mit Volk und Heimat verwurzelten Mann wie den deutschen Jäger gibt es am 10. April nur ein3a"!

Erweiterung des Bahnhofes Gießen.

Eine Erweiterung des Gießener Bahnhofes in der Richtung nach Norden zu wird im Laufe dieses Sommers in Angriff genommen werden. Der Grunderwerb dafür wird zur Zeit durchgeführt. Die endgültige landespolizeiliche Prüfung des Bau­projektes findet in nächster Zeit statt.

Notraut Nichter in Gießen.

Am heutigen Donnerstagnachmittag trifft die Filmschauspielerin Rotraut Richter in Gießen ein, um hier im Lichtspielhaus Bahnhofstraße von 18 Uhr ab den Aufführungen des FilmsDer Bi­berpelz" nach der Diebskomödie von Gerhart Haupt­mann beizuwohnen. 3n diesem Film wirkt Rotraut Richter in der Rolle der Adelheid als Mutter Wolffens Jüngste mit. Weitere Hauptkräfte dieses Films sind Ida Wüst als Mutter Wolffen, Albert Florath als Schiffer Wulkow, Heinrich George als Wehrhahn. Rotraut R ich ter wird nach jeder Filmvorführung das Publikum begrü­ßen und einen kurzen Sketsch aufführen, ferner wird sie Autogrammjägern Gelegenheit zur Erfüllung ihres Wunsches geben.

Gastspiel Zirkus Althoff.

Der Zirkus Franz Althoff gibt gegenwärtig auf Oswaldsgarten ein Gastspiel. Gestern vormittag traf er hier ein und wurde im Lause des Tages mit der für jeden zeitgemäßen Zirkus notmenbigen Fixigkeit und Präzision aufgebaut, so daß schon am Abend die erste Vorstellung stattsinden konnte.

Das Programm brachte für drei Stunden an­genehme und vielseitige Unterhaltung. Mit Freude wurde von den vielen Zuschauern, die den Raum des Zeltes bis auf den letzten Platz besetzt hielten, das ausgezeichnete und wohlaepflegte Pferde­material in den verschiedenen Vorführungen be­obachtet. Bewundernswerte Tiere wurden von den Reitern und Reiterinnen der hohen Schule gezeigt, die ihre Tiere in allen Gangarten und auch in Tanzschritten vorführten. Nicht weniger bewundert wurden die braven schweren Pferde, auf deren Rücken die gewagtesten Kunststücke der artistischen Reiterei vollführt wurden. Ein mexikanischer und ein indianischer Reitakt brachte sensationelle Reit­kunst auf feurigen Pferden, in in scharfem Galopp in der Manege' kreisten, während die Reiter auf- und absprangen, sich unter dem Leib der Pferde mitschleifen ließen und die tollsten Reiterspiele zeigten. Die entzückenden und gelehrigen Ponnys, die mehrfach aufzutreten hatten, machten ihren Lehrmeistern alle Ehre. Interessante Dressurspiele­reien mit Hunden und Assen gab es zu sehen, die es in ihren Reitkunststücken auf dem Rücken der Ponnys fast mit ihren menschlichen Partnern aus­nahmen. Eine Fülle der lustigsten und unterhalt­samsten Szenen brachte die Vorführung dreier schö­ner Elefanten, deren einer gar vorgab, rechnen und schreiben zu können und dies auch unter all­gemeinem Beifall eindeutig bewies. Die Balance- kunststücke, die der mächtigste der Dickhäuter voll­führte, erregten allgemeines Staunen. Der Domp­teur des Unternehmens führte vier prächtige Ber­berlöwen vor, mit denen er sehr kameradschaftlich umging, indem er sie von der humoristifchen Seite nahm, so daß es viel zu lachen gab.

Einen großen Teil des Programms nahmen dann die Darbietungen hoher artistischer Kunst ein. Großartige Balancesensationen nahmen ebenso sehr die Aufmerksamkeit in Anspruch, wie der Sprung aus der Zirkuskuppel und jene halb humoristisch, halb ernste Trapez-Vorführung, die von vier Ka­meraden, zu einem besonders großen Erfolg ge­staltet wurde. Darbietungen an der hohen Fuß­leiter und dem Perch ergänzten die Vorführungen der artistischen Kunst in glücklicher Weise. Drei junge Akrobatinnen von erstaunlicher Gelenkigkeit und Kraft sicherten sich ebenfalls lebhaften Beifall. Immer wieder drängte sich dabei den Zuschauern das Bewußtsein auf, daß die Künstler nur mit un­erhörtem Fleiß uüd in ständigem harten Training die außerordentlichen Leistungen erzielen können. Und wohl jedermann war sich dessen gewiß, daß das, was sich hier in Minuten in der Manege ab­spielte, in zeitraubender Arbeit geübt und immer wieder geübt worden ist. Die Elowns und die Auguste füllten die Pausen mit ihren originellen Scherzen und mit manchen Szenen aus, die man wohl schon kennt, aber immer wieder gerne belacht.

(Siebener TBodjenmarttpreife.

* Gießen, 7. April. Auf dem heutigen Wochen- msrkt kosteten: Deutsche feine Molkereibutter, % kg 1,57 Mark, feine Molker^butter 1,52, Markenbutter 1,55 bis 1,60 Mark, Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 5 bis 10, Eier, deutsche, vollfrisch, Klasse S 13, Klasse A 12%, Klasse B 12, Klasse C 11%, Klasse D 10%, Wirsing, % kg 15 bis 18, Weißkraut 10 bis 12, Rotkraut 14 bis 15, gelbe Rüben und Karotten 10 bis 12, rote Rüben 10 bis 12, Spinat 10 bis 15, Unterkohlrabi 8, Feldsalat, Vio 8 bis 10, Tomaten % kg 40 bis 50, Zwiebeln 15 bis 18, Meerrettich 35 bis 50, Schwarzwurzeln 20 bis 35, Kartoffeln, % kg 5 Pf., 5 kg 44 Pf., 50 kg 3,30 bis 3,90 Mark, Aepfel, % kg 12 bis 35 Pf., Blumenkohl, das Stück 30 bis 50, Salat 8 bis 30, Lauch 5 bis 12, Sellerie 10 bis 30, Rettich 5 bis 15, Radieschen, das Bündel 12 bis 15 Pf.

** Dienstjubiläumbeider Stadt Gie­ßen. Das Presseamt des Oberbürgermeisters teilt mit: Am 3. April konnte der Verwaltungs-Sekretär Ludwig W e i n a n d't auf eine 40jährige Dienst­zeit bei der Stadt Gießen zurückblicken. Ebenso konnte am 4. April der Stadtrechner Wilhelm Rothamel sein 40jähriges Dienstjubiläum feiern. Am heutigen Tage kann der Büroangestellte Hein­rich Gelsebach auf eine ununterbrochene Dienst­zeit von 25 Jahren bei der Stadtkasse zurückblicken.

** Goldene Hochzeit. Am heutigen Don­nerstag, 7. April, können der Privatmann Lorenz Gosfelmeyer und Frau Katharine, geb. Huck, Krofdorf er Straße 9 wohnhaft, in guter Gesund­heit das Fest der Goldenen Hochzeit begehen.

** Zulassung von Zivilanwärtern für den gehobenen mittleren Justiz- d i e n st. Zum Vorbereitungsdienst für den gehobe­nen mittleren Justizdienst (Justizinspektorlaufbahn) können im Oberlandesgerichtsbezirk Darmstadt einige Zivilanwärter alsbald zugelassen werden. Gesuche um Zulassung sind binnen 2 Wochen bei dem Herrn Oberlandesgerichtspräsidenten in Darmstadt einzu­reichen. Die Voraussetzungen für die Zulassung und die den Gesuchen beizufügenden Bewerbungsunter­lagen sind bei den Amtsgerichten zu erfahren.

Der Sommerfahrplan der Reichsbahn, der für die Zeit vom 15. Mai bis 1. Oktober 1938 gültig ist, bringt dem Bahnhof Gießen insgesamt täglich 45 schnellfahrende Z ü a e (FD--, O-, Eil- und Beschleunigte Personenzüge), außer­dem noch eine große Anzahl Personenzüge, daneben elbstverständlich den außerordentlich starken Güter- zugverkehr unseres wichtigen Bahnknotenpunktes. Ferner kommen für die Feiertage und für die Ferienwochen zahlreiche Ferien- und andere Son­derzüge (Urlauber- und KdF.-Züge, weiterhin Ver- waltungssonderzüge) hinzu. Man kann schon an Hand dieser kurzen Andeutungen erkennen, daß die Eisenbahner des Bahnhofs Gießen, von den ober- ten leitenden Männern der einzelnen Dienststellen bis zu dem letzten ihrer Mitarbeiter, auch im kom­menden Sommer wieder eine sehr große Aufgabe mit entsprechend schwerer Verantwortung zu er­füllen haben.

Im einzelnen ist über die neu in den Verkehr eingestellten dzw. über Steuerungen in dem Plan der bisher schon verkehrenden Züge folgendes zu agen:

Neu erscheint im Sommerfahrplan das Zug­paar D 273 und D 274, das auf der Strecke Frankfurt a. M.Berlin und umgekehrt den Bahnhof Gießen passiert; D 273 kommt um 7.51 Uhr von Frankfurt hier an und fährt um 7.54 Uhr nach Berlin weiter, D 274 trifft um 22.24 Uhr von Berlin in Gießen ein und fährt um 22.27 Uhr nach Frankfurt a. M. ab.

FDT 77 und FDT 78 (derFliegendeHam- bürge r") kommen im Verkehr Karlsruhe Hamburg und umgekehrt gegen 9 Uhr bzw. 23 Uhr ohne Halt im Bahnhof Gießen durch. Dieses Schnelltriebwagenpaar durchfährt die 20 0 Kilo­meter lange Strecke Frankfurt a. 9)1. Kassel in 2 Stunden; der Vormittagszug ährt um 8.12 Uhr in Frankfurt a. M. ab und trifft, ohne Halt unterwegs, um 10.18 Uhr in Kassel ein; der Abendzug fährt um 21.28 Uhr in Kassel ab und kommt, ohne Halt unterwegs, um 23.40 Uhr in Frankfurt a. M. an. Vergleicht man die Fahrzeit dieser Schnelltriebwagen mit der Länge der Strecke, so kann man sich leicht ausrechnen, daß dieseFliegenden Hamburger" mit einer Stunden - Durchschnittsgeschwindig­keit von etwa 120 Kilometer sahren, wenn sie unter Berücksichtigung einer gewissen Ver­minderung der Geschwindigkeit in den Kurven und bei ansteigendem Gelände eine Strecke wie Frank­furt a. M.Kassel in rund 2 Stunden zurücklegen. Im Hinblick auf diese große Reisegeschwindigkeit ist es denn auch verständlich, daß für die Zeit des Durchfahrens dieser Züge durch die Stationen be­sondere Sicherheitsmaßnahmen für das Publikum auf den Bahnsteigen durchgeführt werden, d. h. daß wegen des großen Luftdruckes beim Dorbei- braufen dieser Züge alle Menschen sich mindestens einige Meter vom Rande des Bahnsteigs entfernt zu halten haben. Wer von den Gießenern sich das Schauspiel des mit etwa 100 Kilometer Stunden- geschwindiakeit den Bahnhof Gießen durchfahrenden Zuges ansehen will, nimmt am besten auf der Klinikbrücke Aufstellung, da er von dort aus die weiteste Uebersicht über dieStrecke hat. Der genaue Termin, an dem diese Züge zum ersten Male ver­kehren, steht heute noch nicht fest.

Neu ist das D-Zug-Paar 73/74 Frankfurt am MainHamburg. D 73 kommt um 9.19 Uhr von Frankfurt in Gießen an und fährt um 9.22 Uhr in Richtung Hamburg weiter, D 74 trifft von dort um 21.03 Uhr in Gießen ein und fährt um 21.06 Uhr in Richtung Frankfurt a. M. ab. Zu beachten ist hier folgendes: Nach dem bisherigen Fahrplan hatte dieses Zugpaar auch Kurswagen von Frankfurt nach Berlin, die in Kreiensen von dem Hamburger Zugteil getrennt und in einem anderen Zuglauf nach Berlin gebracht wurden; um­gekehrt war es so, daß der Hamburger Zugteil in Kreiensen die Berliner Wagen aufnahm und über KasselGießen nach Frankfurt a. M. brachte. In dem neuen Plan ist für beide Strecken je ein selbständiger Zugverkehr eingerich­tet dergestalt, daß der Reiseverkehr nach dzw. von Berlin am Morgen und am Abend von den vorerwähnten Zügen D 273 und D 274 versehen wird, während der Reiseverkehr nach bzw. von Hamburg nur auf die Züge D 73 und D 74 entfällt.

Neu ist weiterhin das Zugpaar D 385 und D 386 Basel Frankfurt a. M. Ha mb urg und umgekehrt; D 385 kommt von Frankfurt um 13.06 Uhr in Gießen an und fährt 13.08 Uhr nach Hamburg weiter, D 386 trifft von Hamburg um 17.25 Uhr in Gießen ein und setzt um 17.26 Uhr feine Fahrt in Richtung Frankfurt a. M. fort.

Geänd. ert gegenüber dem bisherigen Plan hat sich beim D 186, der aus Richtung Kassel um 14.29 Uhr in Gießen antommt und um 14.33 Uhr in Richtung Frankfurt a. M. weiterfährt, der Kurs der Wagen; dieser Zug wird nach dem neuen Som­merfahrplan nur noch zwischen Hamburg/Bre- men Frankfurt a. M. Stuttgart Friedrichshafen und umgekehrt verkehren, die bisherigen Berliner Wagen aber nicht mehr führen. Der Gegenzug D 185, der gegenwärtig um 15.43 Uhr aus Frankfurt in Gießen ankommt und 15.46 Uhr in Richtung Kassel weiterfährt, wird künftig um 15.50 Uhr in Gießen ankommen und 15.53 Uhr nach KasselHamburg weiterfahren.

Neu ist anstelle der bei dem vorerwähnten O-Zug-Paar 185/186 ausfallenden Berliner Wagen eine Zugverbindung, die durch das Zugpaar D 177 und D 178 Basel Frankfurt a. M. Berlin gestellt wird; D 177 kommt vom 15. Mai ab von Frankfurt um 15.41 Uhr in Gießen an und fährt um 15.45 Uhr in Richtung Kassel Berlin weiter, D 178 trifft von Berlin um 14.44 Uhr in Gießen ein und setzt seine Fahrt um 14.47 Uhr in Richtung Frankfurt a. M. Basel fort.

Geändert ist der Plan des Eilzuges E 72 Hamburg Frankfurt a. M. Dieser Zug kommt gegenwärtig um 19.36 Uhr aus Richtung Kassel in Gießen an und fährt um 19.42 Uhr nach Frankfurt a. M. weiter; ab 15. Mai verkehrt dieser Zug erheblich früher, nämlich in Gießen 18.26 Uhr an, in Gießen ab. um 18.30 Uhr nach Frankfurt a. M. Unverändert bleibt sein Gegenzug E 71, der um 11.14 Uhr in Gießen ankommt und um 11.18 Uhr in Richtung Kassel seine Reise fortsetzt.

Als Ersatz für den Abendzug E 72 nach Frank­furt a. M. wird der Eilzug E 372 auf der Strecke Fulda Gießen, der gegenwärtig um 18.16 Uhr in Gießen ankommt und um 18.18 Uhr nach Frankfurt a. M. weiterfährt, ab 15. Mai nach seiner

Ankunft um 18.16 Uhr in Gießen zunächst hier lie= gen bleiben und als neue Abend-Schnell­verbindung E 374 ab Gießen 19.43 Uhr ab- ahren und um 20.48 Uhr in Frankfurt a. M. ein­treffen.

Verändert ist im Sommerfahrplan der Kurs des Eilzuges E 79 Frankfurt a. 9)1.Kassel. Dieser Zug trifft gegenwärtig von Frankfurt a. M. um 21.02 Uhr in Gießen ein und fährt um 21.07 Uhr nach Kassel weiter; ab 15. Mai wird er um 21.14 Uhr in Gießen ankommen und um 21.17 Uhr eine Fahrt nach Kassel fortsetzen.

Neu ist ein Personenzug an den Sams­tagen vor Sonn- und Feiertagen auf der Strecke Gießen Frankfurt a. M. Dieser Personen­zug PZ 768 fährt mit beschleunigter Fahrzeit um 14.09 von Gießen nach Frankfurt ab. Von dort fährt er schon nach ganz kurzer Zeit beschleunigt nach Gießen zurück.

Der Personenzug PZ 717, der bisher von Frankfurt a. M. kommend täglich um 14.05 Uhr in Gießen eintrifft, wird ab 15. Mai als neue Zugverbindung nach Marburg weiterge- führt; er fährt um 14.12 Uhr nach Marburg ab.

Der PZ 794 Kassel Frankfurt a. M. fährt ab 15. Mai in einem neuen Plan; er kommt um 16.28 Uhr in Gießen an und fährt um 16.38 Uhr nach Frankfurt a. M. weiter. Dafür kommt der gegenwärtig verkehrende Lokalzug PZ 722, in Gie­ßen ab 16.40 Uhr, in Frankfurt a. M. an 18.19 Uhr, künftig in Fortfall. Als Ersatz dafür kommt der PZ 722 Marburg Frankfurt a. M., in

Heute, Donnerstag, um 14.52 Uhr, treffen auf dem Bahnhof in Gießen, von Frankfurt kom- menb, 12 8 Kinder aus Oe st erreich ein, um in Gießen und Umgebung einen vierwöchigen Er­holungsurlaub zu verleben.

Die Partei und ihre Gliederungen sowie die Spitzen der Behörden werden ihnen auf dem Bahn­hof in Gießen einen würdigen Empfang bereiten.

Die Pflegeeltern, die sich dankenswerter Weise bereitgefunden haben, eines dieser Kinder, für die vorgesehene Zeit bei sich aufzunehmen, werden er­sucht, hier gleichfalls anwesend zu sein, um ihre Pflegekinder mitnehmen zu können.

Wir sind sicher, daß alle Beoölkerungskreise dazu beitragen werden, unseren kleinen Gästen nicht nur

Am morgigen Freitag wird wie von uns am Dienstag bereits mitgeteilt der feierliche Empfang unserer Fliegertruppe in ihrer neuen Garnison Gießen stattfinden.

Der Einmarsch in die Stadt erfolgt vor­mittags 9.3 0 Uhr. Die Fliegertruppe wird dazu mit der Spitze im Wernerwall durch die Schottstraße Aufstellung nehmen. Don dort wird der Einmarsch unter Vorantritt der Flieger- musik über Wernerwall, Dammstraße, Lindenplatz, Kirchenplatz, Marktplatz, Mäusburg, Kreuzplatz, Seltersweg, Hindenburgwall, Ludwigsplatz, Kaiser­allee zum Trieb erfolgen.

Ab 11.30 Uhr findet auf dem Trieb in Gegenwart des Kommandierenden Generals die feierliche Begrüßung der in Parade-Auf­stellung stehenden Fliegertruppe unter Führung ihres Kommandeurs, Oberstleutnant Lackner, statt.

Im Anschluß an die militärische Feier auf dem Trieb rückt die Truppe zu ihrem Fliegerhorst ab, wo die feierliche Uebergabe des F1 ie -

Die Rechtspflege beschreitet im Staate Adolf Hitlers immer neue Wege, um Recht und Völks- empfinden in Einklang zu bringen und die Gesetze und ihre Handhabung an dem überragenden Ge­danken des Dienstes an der Volksgemeinschaft aus- zurichten. Auf einem der wichtigsten Rechtsgebiete ist es zu großen Werken der Gesetzgebung noch nicht gekommen: Auf dem Gebiete des Jugend­rechts. Jedoch find wertvolle Vorarbeiten bereits geleistet, und vor allem die Praxis der Gerichte und der Jugendämter hat dem kommenden Jugend- recht bereits die Bahnen geebnet. Von besonderer Bedeutung ist es, daß die NSV. ihre reichen Kräfte, Mittel und Erfahrungen in den Dienst der Jugend gestellt, und daß die HI. die Mitarbeit mit Gericht und Staatsanwaltschaft, Jugendamt und NSV. längst aufgenommen hat. Um die Zusam­menarbeit der Gerichte und der Staatsanwaltschaft mit den Jugendämtern, der NSV. und der HI. zu vertiefen, sind am Sitze der Landgerichte Ar­beitsgemeinschaften ins Leben gerufen worden.

Die jugendrechtliche Arbeitsgemeinschaft beim Landgericht Gießen hielt gestern ihre erste Tagung ab. Der Landgerichtspräsident konnte Vertreter der NSV., der HI., des Landesjugendamts, des Kreis- jugendamts Gießen, des (Stabtjugenbamts Gießen, den Oberstaatsanwalt und mehrere Jugendrichter und Staatsanwälte, Dormundschafts- und Arbeits­richter und Rechtspfleger begrüßen. Nack)üem er Zusammensetzung und Zweck der Arbeitsgemein­schaft dargelegt hatte, einigte man sich in angeregter Aussprache über die Arbeitsweise und das Pro­gramm der nächsten Zusammenkünfte.

Als Einleitung für die Tätigkeit der Arbeits­gemeinschaft hielt Landgerichtspräsident Thüre dann einen zusammenfasfenden Dortrag über die neuen Aufgaben im Jugendrecht. Er ging aus von den beiden Tatsachen, daß wir in der Jugend den kostbarsten Besitz des deutschen Volkes, nämlich die Verkörperung des völkischen Erbgutes, den Träger der Zukunft der deutschen Volksgemeinschaft sehen und daß der Jugendliche keinkleiner Er­wachseiler" ist, sondern nach seiner Eigenart seine

besonderen Aufgaben in der Volksgemeinschaft hat und deshalb einer nur auf ihn zugeschnittenen be­sonderen Gesetzgebung unterstellt werden muß. Aus den verschiedenen Gebieten des Juaendrechts (ins­besondere Strafrecht, Arbeitsrecht, Vormundschafts­recht, Fürsorgerecht, Zioilprozeß, Organisationsrecht) wurde dann gezeigt, wie die nationalsozialistische Rechtsauffassung, nach der nicht das Interesse des Jugendlichen im Vordergründe steht, sondern das der Volksgemeinschaft, das gesamte Jugendrecht in Fluß gebracht hat.

Es ist vorgesehen, die Ergebnisse der Behaiidlung von Fragen, die für die Oesfentlichkeit von beson­derem Interesse sind, der Presse zur Verfügung zu stellen.

Rundfunkprogramm

Freilag, 8. Mptil

6 Uhr: Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrich- ten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Froher Klang zur Werk- paufe. 9.40: Mutter turnt und spielt mit dem Kind: Es regnet, und der Kuckuck wird naß. 10.30: Rings um die deutschen Boxmeisterschaften. 12: Mittags­konzert. 13: Nachrichten. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Das Stündchen nach Tisch ... 15.30: Ostland Schickfalsland: Deutschland kämpft für Europa. 15.45: Feierabend am Straßenrand. 16: Nachmittagskonzert. Das Mikrophon unterwegs. 18: Zeitgeschehen. 18.30: Der fröhliche Lautsprecher. 18.45: Weltpolitischer Monatsbericht. 19: Nachrichten. 19.10: Dem Opernfreund. 20: Schneider Wibhel. Von Hans Müller-Schlösser. 21: Konzert. 22: Nach­richten. 22.20: Deutsche Boxmeisterschaften in Frank­furt a. M.: Qualifikation für den Endkampf. 22.30: Nachtmusik.

Samstag, 9. April.

6 Uhr: Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrich' ten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Froher Klang zur Werk- pause. 9.30: Gaunachrichten. 9.40: Deutschland Kinderland. 11.40: Unser Dorf wird schöner ... 13: , Von Wien: Reichssendung.