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S.AJport

Caracciolas Rekorde anerkannt.

Die Rekordkommission des internationalen Auto­mobilsportoerbandes hat die von C a r a c c i o l a auf M e r c e d e s - B e n z am 28. Jcmuär auf der Frank­furter Reichsautobohn aufgestellten Rekorde als internationale Rekorde der Klasse B (50008000 ccm) offiziell anerkannt.

Erfolgreiche

Krastfahrzeug-Winterprüfung.

Ein herrlicher Wintermorgen lag über dem Ost- crzgebirge, als die Teilnehmer der Kraftfahrzeua- Winterprüfung den zweiten Tag der Zuverlossia- keitsfahrt in Angriff nahmen. Warm schien die Sonne. Noch 269 Fahrer, davon 150 strafpunktfreie stellten sich zur Startprüfung. Als sie beendet war' war die Zahl der Strafpunktlosen auf 148 ver­ringert.

Ohne sonderliche Schwierigkeiten fuhren die Per­sonenwagen im Sonnenschein durch die prächtige Schneelandschaft, und selbst die gefürchtete Abfahrt nach der Ladenmühle hatte ihre Schrecken verloren Auch die Krafträder und Lastwagen fanden bessere Stratzenverhältnisse vor. Korpsführer Hühnlein war den ganzen Vormittag mit seiner Begleitung auf der Strecke, um die Fahrer an verschiedenen Stellen zu beobachten.

259 Preisträger im Ziel.

Mit 322 Fahrzeugen war man ausgezogen, um sich an der Kraftfahrzeug-Winterprüfung 1938 zu beteiligen. Auf der Langstreckenfahrt bis Altenberg im Erzaebirge, auf der unterwegs Kontrollorte zum Punktesammeln angefahren wurden, gab es die er­sten 10 Ausfälle. Noch mehr wurde gesiebt auf der ersten Tagesstrecke der Zuverlässigkeitsfahrt im Erz­gebirge. 53 Fahrzeuge schieden aus, 259 erreichten öas Ziel und diese alle konnten ausgezeichnet wer­den. 160 Gold-, 76 Silber- und 23 Eiserne Medail-

pn wurden an Einzelfahrer vergeben. 29 Mann­schaften erhielten den Preis des Führers des deut­schen Kraitfohrsports mit goldenem Ehrenschild, 14 Mannschaften mit silbernem und vier Mannschaften mit eisernem Schild. Am besten schnitten die Seiten­wagen ab, die alle durchhielten. Am Sonntag nahm Korpsführer Hühnlein die Siegerehrung vor.

Abschluß derWiniersportkämpfederHZ.

Gebiet Franken stellt die besten Geländeläufer.

Bei den Reichswintersportkümpfen der HI. wurde am Samstag der Geländelauf in zwei Klassen ent­schieden. Ueberraschend liefen die in der Mittel­gebirgsgruppe startenden Jungen des Gebietes Fran­ken mit 32:23 Minuten über die 6 Kilometer die Tagesbestzeit heraus. In der Hochgebirgsgruppe siegte das Gebiet Hochland mit 34:20 und in der Flachlandgruppe behielt Pommern mit 44:08 die Oberhand.

Berliner f)3. Eishockey-Weister.

In Anwesenheit des Reichsjugendführers und des Reichssportführers wurden am Sonntag die letz­ten Eishockeyspiele der Wintersportwoche der HI. vor 5000 Zuschauern im Olympia-Eisstadion von Garmisch-Partenkirchen abgewickelt. In einem schönen Kampf besiegte die HI.-Mannschaft von Berlin Fran­ken mit 2:1 (0:0, 0:0, 2:1) und wurde damit deut­scher Jugend-Eishockey-Meister. Das Endspiel des Jungvolks sah Oberbayern über Schwaben 2:0 er­folgreich.

f)3. springt über 50 Weier.

Der Schlußtag der Winlersportkämpfe der HI. brachte in Garmisch-Partenkirchen bei herrlichstem Wetter noch einmal von jedem etwas. Sehr gute Leistungen sah man von den Hitlerjungen beim Sprunglauf auf der kleinen Olympiaschanze, wo die 50-Meter-Marke mehrfach überschritten wurde. Sehr gut fanden sich auch die Pimpfe in ihrem Torlaus mit der Strecke am Gudiberg ab.

Deutschland-Schweiz nur 1:1.

Ueberraschender Ausgang des Kölner Länderspiels.

Der deutsche Fußballsport eröffnete die Reihe seiner internationalen Prüfungen, die ihm 1938, im Jahr der dritten Weltmeisterschaft, bevorstehen, nicht verheißungsvoll, denn im 21. Ländertreffen gegen die Schweiz, das am Sonntag vor 80 000 Besuchern im Kölner Stadion abgewickelt wurde, gelang der deutschen Nationalelf nur ein 1:1.

Dem Fußballkampf war im Köln-Müngersdorfer Stadion ein prächtiger Rahmen beschieden. Es gab helles und warmes Wetter, das von den 80 000 Menschen auf den weiten Rängen recht angenehm empfunden wurde. Die Mannschaften wurden beim Einlaufen stürmisch begrüßt. Folgende Vertretun­gen standen sich gegenüber:

Deutschland: Iürissen; Janes, Münzenberg; Kupfer, Sold, Gellesch; Lehner, Urban, Siffling, Szepan, Striebinger.

Schweiz: Huber; Lehmann, Minelli; Lört- scher, Vernati, Springer; G. Aebi, Walacek, Amado, Wagner, Bickel.

Beiderseits begann man den Kampf ohne Lam­penfieber. Die Eidgenossen überraschten durch ein vorzügliches Stellungsspiel und die offensive Spiel­weise ihres Mittelläufers Vernati. Die Vorstöße beider Sturmreihen wurden sicher gestoppt, erst nach sechs Minuten gab es den ersten Torschuß durch Lehner. Das Zusammenspiel in den deutschen Reihen kam nicht recht irt Fluß. Immerhin war eine leichte Ueberlegenheit Deutschlands festzustellen, aber den krönenden Torschuß vermißte man. Die deutsche Abwehr arbeitete ruhig und sicher. Die Schweizer Fünferreihe beschränkte sich, auf schnelle, aber ge­fährliche Vorstöße. Münzenberg griff wiederholt rettend ein, auch Janes hielt seinen Flügel vorzüg­lich. In der 36. Minute fiel überraschend das Füh­

rungstor für die Schweiz. Eine hohe Flanke Bickels landete auf der linken Seite, Aebi schlug den Ball sofort wieder zur Mitte, wo es ein Gewühl gab, aus dem heraus schließlich Aebi den Ball angelte und ihn in das von Iürissen verlassene Tor beför­derte. In den letzten Minuten vor der Pause wurde noch einmal das fehlerhafte, wenig zusammen­hängende deutsche Stürmerspiel offenbar. Die erste Halbzeit schloß mit einer keineswegs unverdienten l:0-Führung der Schweiz. Die Gäste zeigten das einfachere und zweckmäßigere Spiel.

1:1 beim Schlußpfiff.

Die zweite Halbzeit wurde mit stürmischen deut­schen Angriffen eingeleitet. Die Schweizer blieben aber nichts schuldig, wenn auch ihre Vorstöße nicht so zahlreich waren. Nach fünf Minuten gab es die erste Ecke für Deutschland, die nichts einbrachte. Durch ungenaues Zuspiel im deutschen Sturm wurde viel verdorben. Dos Spiel gewann an Schnelligkeit und verlegte sich immer mehr in die Schweizer Hälfte. Aber im deutschen Sturm klappte es einfach nicht. Dann endlich fiel der längst fällige Ausgleich. Lehner gab eine feine Flanke und Sze­pan brachte einen wundervollen und unhaltbaren Schuß an. Nun mußte auch noch der Sieg erkämpft werden, so klar und eindeutig beherrschte Deutsch­land das Spiel. Aber die Schweizer kämpften mit letzter Hingabe und ihre Verteidiger Minelli und Lehmann fuhren immer wieder rettend dazwischen. Deutschland schraubte die Eckenzahl auf fünf, sechs und sieben, es ginghoch" her vor dem Schweizer Tor, doch der entscheidende Treffer stellte sich nicht mehr ein. Schiedsrichter Rudd (England) leitete korrekt.

Fußball her heimischen Mannschaften.

Ergebnisse der Bezirksklasse Gießen.

LollarWehlar 0:3

BuhbachSteinberg 3:1 BurgBissenberg 1:2 NaunheimSinn 2:2.

Die Lollarer konnten ihre Leistung vom Vorspiel nicht wiederholen und mußten dem Sportverein Wetzlar Sieg und Punkte überlassen. Ganz so glatt, wie es das Resultat besagt, kamen die Gäste aller­dings nicht zu dem Erfolg.

Die Teutonen aus Steinberg erlebten in Butzbach eine nicht angenehme Überraschung, da sich die Platzbesitzer für die Dorspielniederla-ge Revanche holten.

Burg.mußte sich dagegen auch diesmal den Bis­senbergern beugen. Der ausgeglichene Verlauf sah die Gäste am Schluß mit etwas Glück als Sieger.

Sinn konnte sich in Naunheim nicht durchsetzen. Durch den Punktverlust sind die Aussichten, mit entscheidend in die Führung einzugreifen, vorerst aufgeschoben.

Lollar I Wehlar I 0:3 (0:1).

Einen flotten und bis zur letzten Minute span­nenden Kampf lieferten sich die beiden Mannschaf­ten. Die Lollarer Elf war gezwungen, mit drei Mann Ersatz anzutreten. Trotzdem sich die Ersatz­leute verhältnismäßig gut einfügten, wurde die Schlagkraft der Mannschaft dadurch doch etwas gemindert. Die Gäste waren nicht sehr überlegen. Während des ganzen Spiels waren die» Lollarer mit einer Begeisterung bei der Sache, die eigentlich Erfolge hätte bringen müssen. Dem Spielverlauf nach wäre ein Unentschieden am Platze gewesen. Das Spiel wurde hort durchgeführt.

Pünktlich standen sich unter Leitung von Schmidt (Dillenburg) folgende Mannschaften gegenüber:

Wetzlar: Dormann; Zielberg, Fischer; Teiske, Dittlapp, Kotlar; Fischer, Blech I, Fischer, Kratz, Blech II.

Lollar: Ziegler K.; Hörstel, Geißler; Sommer, Ziegler A., Römer; Klein, Rudolf, Gerlach, Zieg­ler W., Naumann. r.

Sofort nach Anstoß griffen die Gäste forsch an. Durch unfreiwillige Ballabgabe des Halblinken Stürmers in die verkehrte Richtung kamen die Gäste zu ihrem ersten Angriff. Die aufmert|ame Verteidigung griff aber ein und der abgegebene Fernschuß konnte Tormann Ziegler meistern. Nun diktierten die Lollarer mit einer erstaunlichen Ener­gie das Spielgeschehen. Fast nur in des Gegners Hälfte spielend, sahen sich die Wetzlarer gezwungen, mehrere Spiele in die Verteidigung zurückzuziehen.

So wurden die bestgemeinten Angriffe immer wie­der zunichte gemacht und der Lollarer Sturm kam nie richtig zum Zug und mußte sich daher nur mit einigen gefährlichen Lattenschüssen begnügen. Erst kurz vor Halbzeit konnten sich die Gäste etwas mehr befreien. Nach einem Durchbruch des linken Flügels flankte Blech II auf den rechten Flügel, wo der freistehende Fischer den Ball in vollem Lauf ins Netz sandte. Lollar drängte jetzt mächtig aber'vergeblich auf Ausgleich.

Nach dem Wechsel hoffte man nun bei den Lol- larern auf etwas mehr Glück. Es blieb aber aus! Wieder waren es die Gäste, die wenige Minuten nach Wiederbeginn, eine Lücke in der Verteidigung ausnützend, zu ihrem zweiten Treffer kamen. Trotz Aufbietung aller Kräfte der Platzbesitzer blieb ihnen doch jeglicher Erfolg versagt. Der Drang der Lol­larer ließ allmählich nach und schon holten die Gäste wieder zu einem Gegenangriff aus. Dem Schiedsrichter unterlief hier ein Fehler, indem, er das einwandfreie Abseits nicht pfiff, nachdem Blech I, hinter der Lollarer Verteidigung stehend, den zugespielten Ball zum 3:0 einsandte. Die Platz­elf wurde dann noch eine Viertelstunde vor Schluß dadurch geschwächt, daß Hörstel wegen einer alten Knieverletzung ausscheiden mußte.

Buhbach Steinberg 3:1 (1:1).

Was nur wenige erwartet hatten, ist eingetroffen. Die Teutonen mußten sich in Butzbach geschlagen bekennen. Man muß allerdings berücksichtigen, daß drei der besten Spieler fehlten. Teutonia trat mit Happel, Jung, Fett, Schmandt, Hederich (13/116), Bürger, Haas, Bernhardt (7/116), Schmidt (7/116), Fischer und Buß an.

Sofort nach Anstoß übernahm Butzbach das Kommando, verschärfte das Tempo immer mehr, um das Spiel sofort zu entscheiden. Eine große Chance für Steinberg vergab Bernhardt freistehend zwei Meter vor dem Tor. Allmählich kam auch System in den Steinberger Angriff. In der 35. Minute erzielte Butzbach im Anschluß .an einen Eckball das Führungstor. Die Teutonen ließen sich jedoch nicht entmutigen. Sieben Minuten vor dem Halbzeitpfiff gelang noch der Ausgleich durch Fischer, der eine Flanke von rechts schön verwandelte.

Sofort nach Wieheranpfiff drängte Steinberg auf die Entscheidung. Aber die schönsten Angriffe er­reichten nicht ihr Ziel. Auf der anderen Seite ver­suchte Butzbach mit allen Mitteln die Entscheidung herbeizuführen. Sie waren auch die Glücklicheren. Einen groben Fehler der Steinberger Deckung nutzte der Butzbacher Halbrechte erfolgreich aus. Das be­

deutete den Sieg für Butzbach. Wenige Minuten danach sandte der Rechtsaußen zum drittenmal ein. Zwei Minuten vor Schluß hatte es Haas in der Hand, das Resultat zu verbessern, aber sein Schuß wurde abgestoppt. Dem Spielverlauf nach gewann Butzbach verdient.

1900 I 2. Komp. 116 1:1.

Die Spieloereinigung 1900, oerbandsspielfrei, trug am gestrigen Sonntag ein Freundschaftsspiel gegen die 2. Kompanie des JR. 116 auf eigenem Platze aus. Die Spielvereinigung mußte sich mit einem mageren Unentschieden von 1:1 Toren zufrieden geben. Die Soldaten erwiesen sich als überaus eifrige Gegner. Ueber den Verlauf des Kampfes berichten wir noch.

Fußbatt-Ergebnisse

der Gauliga-Mannschasten.

Gau Hessen: SC. 03 Kassel Germania Fulda 2:2; Borussia Fulda SpV. Kassel 0:0; FC.

Hanau 93 Kewa Wachenbuchen 2:1; Hessen Bad Hersfeld VfB. Friedberg 3:2.

GauSüdwest: Wormatia Worms Eintracht Frankfurt 2:0; FSV. Frankfurt Borussia Neun­kirchen 3:1; SV. Wiesbaden Kickers Offenbach 0:0; FK. 03 Pirmasens 1. FC. Kaiserslautern 2:1.

Handball im Kreis VIII Gießen.

B e z i r k s k l a s f e: Niedergirmes Mto. Gießen kampflos für Mto.; 1900 Gießen Hörnsheim 5:3; Lützellinden Heuchelheim 15:2 (6:1); Münchholz­hausen VfL. Marburg 10:4 abgebrochen (4:3).

Kreisklafse: Mtv. Gießen II MSV. Bar­bara Gießen 5:9 (2:4); Hausen Lich 11:3 (3:2).

Jugendklasse: Niedergirmes Katzenfurt kampflos für Katzenfurt; Mtv. Gießen Heuchel­heim, Heuchelheim nicht angetreten; Dornholzhausen gegen Garbenheim 13:8 (6:3).

©auliga Hessen: SpV. Kassel To. Kirch­bauna 12:6; Tuspo. Bettenhausen Tuspo. 86/09 Kassel 7:5; MSV. Hanau Tv. Wetzlar 7:10; Kur­hessen Kassel Hessen-Preußen Kassel 6:7.

Die Deutschen Ski-Meisterschaften.

Christi Eranz und Helmut Lantschner groß in Fahrt.

Der Abfahrtslauf.

Die Kämpfe um die deutschen Ski-Meisterschaften begannen am Samstag im Schwarzwald mit den Titelkämpfen im Abfahrtslauf. Die Titel fielen an unsere Olympiasiegerin Christel Cranz (Freiburg) und Helmut Lantschner (Freiburg), die in bei­den Läufen jeweils die besten Zeiten erzielten.

Herrlicher Sonnenschein lag über dem Schwarz­waldstädtchen Neustadt, als am frühen Vormittag die rund 100 Teilnehmer antraten. Die auf der Westseite des Feldbergs angelegte Strecke weift bis zu ihrem Endpunkt am Zastler-Loch einen Höhen­unterschied von 385 Meter auf. Die Länge der Strecke war 1800 Meter. Die schwierigsten Punkte der durch breite Waldschneisen führenden Strecke waren zwei Steilhänge, viel zu schaffen machten den

Bewerbern aber auch kurz vor Schluß eine Boden­welle und ein steiler Zielschuh hart am Rande eines Baches.

Bei den Frauen machte Christel Cranz den Anfang. Sie fuhr auf/der ihr nicht unbekannten Strecke mit größter Sicherheit und ihre 2;09,4 Mi­nuten im ersten Gang wurden von keiner Mitbe­werberin auch nur annähernd erreicht. Ohne Sturz, aber wesentlich langsamer, tarnen auch Lisa Resch und Käthe Grasegger über die Strecke. Alle übrigen mußten teilweise mehrere Rutschpartien einlegen. Im zweiten Lauf war Christel Cranz mit 2:15,2 Minuten wiederum die weitaus Schnellste und mit einer Gesamtzeit von 4:24,6 Minuten kam sie zu einem überlegenen Sieg vor Lisa Resch und Küthe Grasegger.

Wesentlich härter war der Kampf bei den

Wirtschaft.

Rhein-Mainische Börse.

Uneinheitlich.

Frankfurt a. M., 5. Febr. Die bedeutsamen politischen Maßnahmen, wie sie die Konzentration der politischen, militärischen und wirtschaftlichen Strafte Deutschlands darstellen, wurden an der Börse stark beachtet. Das Geschäft kam zunächst nur zö­gernd in Gang, konnte aber im Verlaufe gegen­über den Vortragen eine leichte Belebung aufroel­fen. Neben weiteren Liquidationsverkäufen von Privatbankfirmen erfolgten auch seitens der Kund­schaft einige Anlagekäufe.

Die Kurse am Aktienmarkt entwickelten sich uneinheitlich, wobei die Schwankungen jedoch kaum 1 v. H. überschritten. Eine Ausnahme bildeten in­dessen Harpener Bergbau, die auf etwa 167 (172) heruntergingen, nachdem bereits am gestrigen Ber­liner Schluß ein Rückgang bis auf 168,50 emge-- treten war. Fest lagen andererseits Aschaffenburger Zellstoff mit 142,25 (140). Am Montanmarkt gin­gen Hoesch, Rheinstahl und Verein. Stahl bis 0,50 v. H. zurück, wogegen Buderus 0,75 v. H. erholt waren auf 123,25. Von Maschinenaktien büßten Rheinmetall 1,40 v. H. ein auf 142,40, Daimler verloren 1 v. H. auf 141,50, während Moenus auf eine größere Kauforder von unv. 130,75 auf 131,50 anzogen, Adlerwerke unv. 118,75. Elektroaktien lagen vorwiegend etwas leichter, besonders Gej- fürel mit 145 (146), dagegen AEG. mit 117,50 be­hauptet, ebenso RWE. mit 127,13. IG.-Farben gin­gen um 0,65 v. H. auf 160,13 zurück, ferner er­mäßigten sich Bemberg auf 139 (140), Reichsbank

auf 210 (210,50), Holzmann und Zellstoff Waldhof um je 0,25 v. H. Höher lagen Westdeutsche Kauf­hof mit 60,75 (60,25).

Arn Rentenmarkt war das Geschäft infolge des herrschenden Materialmangels klein. Reichsalt­besitz 10 Pf. höher mit 130,30, Kornrnunal-Urnschul» düng unv. 95,30. Reichsbahn-VA. unv. 129,90. Gold­pfandbriefe wurden zum Teil gestrichen, teilweise repartiert, Franks. Pfandbriefbank bei unv. 100 mit 10 v. H. Stadtanleihen, Liquidationspfandbriefe und Kommunal-Obligationen lagen fast unverän­dert, auch Staatspapiere wichen nur wenig ab, während Industrie-Anleihen die üblichen Schwan­kungen aufwiesen. Kommunal-UmschUldung gingen später auf 95,25 nach 95,30 zurück.

Der Verlauf brachte an den Aktienmärkten nur noch wenig Veränderungen, die Umsätze li-'ßen wesentlich nach, und das Schlußgeschäft kam früh zum Erliegen. Leicht ermäßigt waren AEG. mit 117,25 nach 117,50 und Verein. Stahl mit 412,13 nach 112,40. Don den später feslgestellten Kursen wurden Harpener mit 166,75 (172), Demag mit 145 (146,75), Südd. Zucker mit 208 (209), andererseits Akkumulatoren mit 225,50 (224,50) und Rheag mit 129,75 (129) notiert. Von Großbankaktien bröckelten Deutsche Bank weiter ab auf 126,50.

Im Freiverkehr hatten Bürbach Kali mit 67,50 bis 68,50 und Dingler Maschinen mit 87,50 bis 88,50 größeres Geschäft, höher waren ferner Schuh Berneis mit 76,50, Ufa mit 70,50 dagegen Katz & Klumpp mit 108,50 (109) etwas niedriger. Tagesgeld unverändert 2,50 v. H.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Zistern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 o H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Frankfurt a. M.

Berlin

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß- kurs

Schluß?. Abend- börse

Schluß- kurs

Schluß! Mittag- böcse

Schluß- kurs

Schluß!. Abend- börse

Schluß- kutS

Schluß!. Mittag- börse

Damm

4-2.

5.2.

4-2-

5.2.

Datum

4-2.

' 5.2.

4.2.

5-2.

5% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 4i/2% Deutschs Reichsschatzanwei-

101,7

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209 135,75 122,13

126,5 114,25

Aceumulatoren-Fabrik.......14

Aschaffenburg Zellstoff........6

Bemberg...................O

Bekula.....................8

BuderuS Eisen............... 5

dement Heidelberg...........7

dement Karlstadt............6

Conti Gummi.............. 12

Daimler Motoren..........6'/,

Dessauer Gas ............... 4

Deutsche Erdöl..............5

Deutsche Gold- und Silber .... 9

Deutsche Linoleum..........10

Elektrische Lieferungen........6

Elektrische Licht und Kraft..... 7

I. G. Farben-Jndustrie.......7

Felten & Guilleaume.........6

Gesfürel.................... 7

Th. Goldschmidt.............6

Gritzner Maschinen........... O

Harvener.................8%

Hoesch Eilen............... 3%

Philivv Holzmann...........8

Ilse Bergbau................6

Ilse Genüsse................6

Kali Aschersleben............ 4

.Klöcknerwerke ............. 4y2

Kokswerke und Chemische Fabrik 7

Lahmeyer..................6

Mainkraft...................4

Mannesmann.............4 2

Mansselder Bergbau......... 7

Metatlgesellfchast.............6

Orenstein & Koppel..........O

Rheinische Braunkohle.......12

Rheinische Elektro............6

Rheinstahlwerke..............6

Rbeinisch-Westfälische Elektro .. fl

Rütgerswerke ...............7

Salzdetfurth Kalt............6

Schuckerl L Co...............7

Schultheis Patzenhofer........4

Siemens L Halske...........9

Süddeutsche Zucker......... 10

Bereinigte Stahlwerke......4y,

Westdeutsche Kaufhof.........O

Westeregeln Alkali............4

Zellstoff Waldhof............6

Olavi Minen...............0,6

140

140

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254 166,75 129,25 111,5 159,9

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134 111,25 118,75

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209

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148

29

226 141,25 138,25 169,25 122,75

192 141,13 121,65 138,13

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130 140,75 159,75 137,5 143,25 140,75

50 166,25

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160,5 160,75

134 110,75 118,5 156,25 121,25

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230 130,5

139 126,5

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170 175,75

95,65 210,5

209 112,4

60 110,25

148

29

*y2% Deutsche Reichsschatzanwei- sungen von 1935, II. Folge ...

iyt% Deutsche Reich-schatzanwel- sungen von 1936, III. Folge ..

5y2% Young Anleihe von 1930 ..

4%% Hesiische Bollsstaat von 1929 4y2% Deutsche Reichspostschah von

1934 I......................

4y2% Deutsche Reichsbahnschatz

Oberhessen Provinz-Anleihe mit

Auslos.-Rec'iten..............

4y.% Hess. L andeSbk. Darmstadl Goldpfe. R. 12..............

5yz% Hess. Landes-Ht)p.-Banl

<y2% Preuß. Landespfdbr.-Anst.

Goldpfe. R. 19..............

4y2% Preuß Golb-Komm. R. 20

4/2% Darm-Iädter Komm.-Lan-

Deulsche Kom m.-Sammel-Anleihe

4%% Franks H,,p. Goldpfe. R. 15

4yt% Frank«. Hhp. Gold-Komm.

Obl. 2 3..................

5«/2% Franli. Hyp. Liquidation

Goldvfe.. ..................

6y2% Mheini che Hyp. Liquidation Goldpfe.....................

Steuergutschi in- Verrechnungskurs

A.G. für Beitehrswelen ....

Hamburg-Ei oam. Dampfschiff. 0

Hamburg-An ?rifn Paket......0

Norddeutsche, Lloyd..........0

Deutsche Reichsbahn Dorr.-Akt. 7

RetchSbank................ 1*2

Berliner Hai ^elsgesellschaft . 6%

Commerz- ui D Privat-Bank ... 5

Deutsche Die.outo............ 5

Dresdner Bank..............4

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a.M.

4.Februar

5. Februar

4. Februar

5.Februar

2nnt"rtr

Geld

h' erung Bries

ämri

Amtliche'Notierung

Amil'cheRviieruna

Geld

Bries -

Geld

Brief

Geld

Brief

Buenos Aires.............

0,658

0,662

0,648

0,652

Japan...............

0,723

0,725

0,723

0,725

Brüssel...................

41,97

42,05

41,97

42,05

Jugoslawien ..............

5,694

5,706

5,694

5,706

Rio de Janeiro............

0,140

0,142

0,140

0,142

Oslo ..............

62,37

62,49

62,37

62,49

Holen....................

47,00

47,10

47,00

47,10

Wien..............

43,95

49,05

48,95

49,05

Kopenhagen...............

55,40

55,52

55,40

55,52

Lissabon..................

11,27

11,29

11,275

11,295

64,0b

Danzig...................

47,00

47,10

47,00

47,10

Stockholm ...............

63,92

64,09

63,97

London...................

12,41

12,44

12,41

12,44

Schweiz..................

57,47

57,59

57,47

57,59

helsingforS................

5,485

5,495

5,485

5,495

Spanien..................

14.49

14,51

14,49

14,51

Paris....................

8,122

8,138

8,142

8,158

Prag.....................

8,711

8,729

8,691

8,709

Holland..................

138,41

138,69

138,41

138,69

Budapeft.................

ätallea...................

13,09

13,n

13.09

13,11

Sreuyorl..................

2,476

2,480

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