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Aus -er engeren Heimat

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ut Stunde noch unbekannt. In dem Betrieb halten 15 Arbeiter ihre Arbeitsstätte. Die behördlichen Lr- nittluugen wurden sofort ausgenommen.

Ehormeister-Lubiläum in Steinbach.

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Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 5. Dez. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in RM.: Weizen W9 204 (im Nov. 202), W11 206 (204), W 12 207 (205), W 13 208 (206), W 16 211 (209), W 18 213 (211), W 19 215 (213), W 20 217 (215), Roggen R 11 189 (187), R 12 190 (188), R14 192 (190), R15 193 (191), R 16 195 (193), R17 196 (194), 9t 18 197 (195), R19 199 (197) Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste, Futterhafer. Wei° zenmehl Type 812 W 13 29,45 (29,35), W 16 29,45 (29,35), W 18 29,45 (29,35), W 19 29,45 (29,35), W20 (Kreis Alzey) 29,45 (29,35), W20 (Krei« Worms) 29,80 (29,70) plus 0,50 RM. Fracht-Aus­gleich. Für Weizenmehl Type 812 mit Beimischung von Maisbackmehl liegen die Preise 30 Pfennig unter den Notierungen. Roggenmehl Type 997 R 12 22,45, R 15 22,80, R 16 22,95, R18 23,30, R19 23,50 plus 0,50 RM. Fracht-Ausgleich. Weizen- futtermehl 13,60. Weizenkleie W13 10,75, W IS 10,90, W 18 11,00, W19 11,10, W20 11,20 Mühlen- ostpreise ab Mühlenstation. Roggenfuttermehl R1S 12,50, Roggenvollkleie R 19 11,00. Roggenkleie R 12 9,95, R15 10,15, R16 10,25, R18 10,40, R19 10,50 Mühlenfestpreise ab Mühlenstatinn Treber . Wiesenheu. handelsiibl'^ r,?'->id, trocken 5,00 bis 5,20, Wiesenhcu, gut, gesund, trocken 6,00 bis

Großer Brand in Schotten.

Schotten, 6.Dez. (Drahtbericht des Gieße» ^r Anzeigers.) Am heutigen Dienstagfrüh gegen i Uhr brach in der Wotlwaren- und Tuch- iobrlk Schütz & 2Beiö, an der Rennstrecke «ch Rudingshain dicht vor der Ltadtgrenze gele- Feuer aus. das leider großen Umfang an- uahm. Die Flammen ergriffen das große Lager- tans, den Maschlneuraum und die- otäumc. Die Schottener Feuerwehr war mit )er Motorspritze rasch zur Stelle. Dem tatkräftigen »ad umsichtigen wirken der Feuerwehr gelang es. »en Brand auf seinen Herd zu beschränken. Leider iinfr aber die betroffenen Gebäude und Räume sämtlich ausgebrannt und die m Lagerhaus befindlichen Stoffe, sowie die Linrichtungsgegenstände der Büroräume tan verheerenden Element zum Opfer gefallen.

i der letzten 25 Jahre . . jormetfters Harnisch

Äs eine erfolgreiche gefchWert wurde. Der dreizehn i' im Weltkriege gefallenen Sangesbrüder wurde in Mlicher Weise gedacht. Chormeister Harnisch ourde zum Ehrenchormeister derGermania" er- irannt und ihm mit dem Diplom ein Ehrengeschenk überreicht. Frau Harnisch erhielt einen Blumenkorb jum Zeichen der Dankbarkeit der Sänger. Mit dem ' LhorGott grüße dich" und dem Gedenken an den Mrer Großdeutschlands schloß die Rede des Ver-

.msleiters.

Sängerkreisführer Müller (Gießen) beglück, vünschte hierauf den Jübilar Harnisch und öürbtgte ihn als Chormeister, der schon über 40 5ahre im Dienste steht. Dann überreichte er den* Jereinsleiter Schneider die Ehrennadel für .'Zjährige Tätigkeit im Vorstand derGermania".

Als Vertreter des BruderoereinsEintracht", i Steinbach, überbrachte dessen Lereinsleiter, Fried­rich Walb, die Grüße und Glückwünsche den bei- ien Jubllareir und betonte das vorbildlich gute Ver- sSltms zwischen den beiden Vereinen.

! Bürgermeister Rink (Steinbach) übermittelte -ie Glückwünsche der Gemeinde Steinbach und der iÄewegung.

Eine Musikkapelle verschönte mit chren Darbie- tmgen die Feier und fand verdienten Beifall. Der Äerein erfreute mit immer neuen Liedern die Fest- rerfammlung.

Landkreis Gießen.

# Mainzlak, 5. Dez. Landwirt Wilhelm öingel von hier feierte am Sonntag bei guter Rüstigkeit seinen 8 0. Geburtstag. Wir gratu­lieren.

Kreisklaffenergebniffe des Sonntags.

1. Kreisklasse:

SA.-Kampfgemeinschaft Großen-Linden 0:7.

2. fireisttaffe:

Ettingshausen Göbelnrod (Ges.-Sp.) 2:1 Londorf Krofdorf 2:3

Staufenberg SA. II 1:3 (abgebrochen).

Der Spielsonntag brachte außer einigen Heber- raschungen auch einen Spielabbruch. Die SA. hatte gegen den Tabellenführer wenig zu bestellen, dazu kam noch, daß die Mannschaft nicht vollzählig an­treten konnte, außerdem mußte der Torwart das Spielfeld verlassen, so daß die Niederlage auch in Weser Höhe in Ordnung geht. Nur knapp und auch noch mit viel Glück konnte sich Ettingshausen nach einem wenig überzeugenden Kampf gegenüber Göbelnrod behaupten. Die Niederlage des Ta­bellenführers Londorf gegen Krofdorf kommt über- rafchend. Der Schiedsrichter war ausgeblieben, dafür sprang Schiedsrichter Pieh vom Platzverein ein. Die Gäste waren glückliche Sieger.Nach Heraus- stetzung von drei Spielern sah sich der Schiedsrich­ter, als er tällich angegriffen wurde, gezwungen, das Spiel in Staufenberg abzubrechen. Sie Re­serve von Großen-Linden hatte die Spieler nicht beisammen und verzichtete kampflos auf Spiel und Punkte.

Spiele um die Bannmeisterschast.

Gruppe I: HI. Klein-Linden HI. la 1900: HI. VfB.-R. HI. Heuchelheim.

Gruppe II: HI. Allendorf HI. Ib 1900; - Teutonia Watzenborn-Steinberg HI. Tv. Großen-Linden.

Gruppe III: HI. Treis HI. Ila 1900; HZ. SV. Lollar HI. Londorf.

Gruppe IV: HI. VfB.-R. II HI. Garben­teich;. Lich HI. Steinbach.

Gruppe V: HI. Größen-Buseck HI. Göbeln­rod;. Oppenrod HF. Saasen.

Gruppe VI: HI. Queckborn HZ. Ettings­hausen; HI. Ober-Bessingen HI. Laubach.

Gruppe VII: HI. Wölfersheim HI. Hun­gen;. Utphe HF Inheiden.

Gruppe VIII: HI. Nieder-Ohmen HI. Hom­berg; HI. Grünberg spielfrei.

Gießener Baskelball-Mannschast beim Turnier in Frankfurt.

Jakobi fertiggeftellte Rechnung vom Rech- nungsjahr 1 9 3 7 durchberaten und gutgehei- fcen. Äm ersten Test der Rechnung, der den Betrieb Sn J?etru9 die Gesamteinnahme abgerundet 112 448 Mark. Darunter find folgende Posten be- ^us Grundstücken wurden erlöst 6365 Mark (alle Beträge sind auf volle Mark ab­gerundet). Aus Waldungen wurden 45 290 Mark erzielt. An Gewerbesteuern wurden 3886 Mark er­hoben, an Grundsteuern 15 561 Mark. Demgegen- uder erforderte der Betrieb an Ausgaben insgesamt 111911 Mark. Der Wald erforderte 24 388 Mark Aufwendungen; bie allgemeine Verwaltung kostete 10 277 Mark; für Straßenbau wurden 3646 Mark ausgeworfen; für landwirtschaftliche Zwecke wurden 13 935 Mark benötigt; an Steuern waren 8853 Mark zu entrichten; für die geplante Errichtung von Uebungsstättenbauten (HJ.-Heim und Ge­meindesaal) wurden 15 000 Mark bereitgestellt. Aus der zweiten Abteilung der Rechnung, für das Ver­mögen, geht hervor, daß im abgelaufenen Rech­nungsjahr an den Wasserleitunasschulden weitere 10 000 Mark getilgt wurden, so Daß nunmehr nur noch 17 000 Mark Passivschulden zu verzinsen und ZU tilgen find. Ein Gesamtüberblick über die Rech­nung liefert den Beweis, daß die wirtschaftliche und finanzielle Lage unsrer Gemeinde ohne Einschränkung gut zu nennen ist und den Schluß auf eine ver­antwortungsbewußte Führung der Gemeinde zu­läßt.

Lauter, 5. Dez. Heute, 5. Dezember, feierte Johann Groß feinen 75. Geburtstag. Der alte Herr ist feit dem Jahre 1900 als Totengräber und seit 1910 als Schuldiener in unserer Gemeinde tätig. Wir wünschen ihm noch einen schönen, langen Le­bensabend.

Olympische Spiele 1940.

Die Mindestleistungen für die Leichlakhletikkämpfe.

Der schwedische Generalsekretär der IAAF., Bo Ekelund, hat für die Ausscheidung der Bewer­ber an den Olympischen Leichtathletikkämpfen 1940 in Helsinki dem Internationalen Verband Vorschläge für die zu fordernden Mindestleistungen gemacht. Die Teilnehmer am Hochsprung haben in zwei Gruppen auf verschiedenen Anlagen eine Mindest­höhe von 1,85 Meter zu bewältigen. Die qualifi­zierten Bewerber springen dann gemeinsam au' einer neuen Anlage bis zur Entscheidung. In der gleichen Weise werden der Weitsprung und der Dreisprung abgewickelt. Verlangt werden 7,20 Me­ter Weitsprung und 14,50 Meter für den Drei- sprung. Die Qualifikationsmarken für das Speer­werfen find 65 Meter, für das Hammerwerfen 50 Meter und für das Diskuswerfen 46 Meter. Die Ausscheidungskämpfe finden jeweils am Vormittag statt und werden im Kugelstoßen, für das die Grenze noch nicht feststeht, in mindestens drei ver­schiedenen Wurfringen durchgeführt. Eine Aus­nahme macht , der Stabhochsprung, der auf zwei Tage verteilt ist; die Mindesthöhe beträgt hier vier Meter.

Um einen einheitlichen Start über 200 und 400 Meter zu gewährleisten, werden im kommenden Sommer besondere Versuche angestellt. Um zu ver­meiden, daß die dem Starter entfernter hockenden Läufer auf den Außenbahnen den Knall der Start­pistole, wenn, auch nur um Sekundenbruchteile, später vernehmen, wird erprobt, den Startschuß durch Lautsprecher zu übertragen.

Eine Neueinteilung im 0R£. geplant?

ihr Programm um einige schöne Tänze bereichert, die viel Beifall fanden. Ansprechendes Können der­rieten die Nachwuchskräfte von Hamburg und Ber­lin. Der Eishockeykampf endete mit einem klaren Sieg von Rot-Weiß Berlin über den Hamburger Schlittschuhläuferverein mit 5:0 (2:0, 0:0, 3:0).

Sporturlau- im Winter.

NSG. Jetzt wird es Zeit, die Vorbereitungen für den Winterurlaub zu treffen. Nicht mehr lange dauert es, und es bieten sich wieder bie herrlichen Möglichkeiten zum Schisport. Da heißt es heute schon, bie Sportgeräte zu rüsten, bie Schier und die Schlitten in Ordnung zu bringen und bie Anmeldung zur Urlaubsfahrt nicht zu vergessen. Die NS.-GemeinschaftKraft burch Freube" bietet wieder günstige Möglichkeiten zu Wintererholungs­fahrten. Bad Tölz, der Schwarzwald, bas Allgäu, bie Defterreichifcben Alpen, bie Bayerischen Alpen, das kleine Walsertal, Tirol und Ruhpolding sind die Ziele. Gesunde Winterluft schafft Erholung, Sport neue Kraft. Für bie Schisportler bietet sich dabei Gelegenheit, sich weiter zu vervollkommnen und in den Schilehrgängen Neues hinzuzulernen.

Wirlschafi.

Mein-Mainische Börse.

Mittagsbörse schwächer.

Frankfurt a. M., 5. Dez. Entgegen den vor­börslichen Erwartungen eröffnete die amtliche Börse am Aktienmarkt in schwächerer Haltung und brachte überwiegend durchschnittliche Rückgänge von 1 v. H. Die Kundschaft.fehlte mit Käufen fast völlig, so daß her Berufshandel, der am vergangenen Wochenende einige Meinungskäufe getätigt hatte. Zu Abgaben schritt, die bei der herrschenden Zurück­haltung auf die Kurse drückten. Von Montanwerten gaben Buderus auf 108 bis 107,75 (109), Hoesch auf 110 (111,50), Mannesmann auf 107,75 (108,75), Rheinstahl auf 131,75 (132,75) und Verein. Qiaty auf 105,75 (106,75) nach. In der chemischen Gruppe betrugen bie Rückgänge ebenfalls bis 1 v.H., IG- Farben jedoch besser behauptet mit 148 (148,50). Aon Maschinenaktien lagen Daimler 1 v. H., Rhein- metall 0,75 v. H. und Junghans 1,50 v. H. niedriger, hingegen kamen Ablerwerke 1,40 v.H. höher an mit 105,40. Elektropapiere lagen still, AEG. mit 116,50 behauptet, Lechwerke 100,50 (100) und Mainkraft weiter gefragt mit 95,75 (95) und wie­der repartiert. Sonst notierten u. a. Reichsbank mit 191 (192), Conti Gummi mit 208,50 bis 208 (209), Westdeutsche Kaufhof mit 104,13 (105,50) und Ce- ment Heidelberg mit 148 (147,50).

Am Rentenmarkt blieb das Geschäft sehr still. Reichsaltbesitz tarnen nach der Ziehung mit 128,90 (129,80), also unter Berücksichtigung des Auslosungsabschlags behauptet zur Notiz. Reichs- bahn-VA. 0,40 v. H. schwächer mit 124,13. Im Frei­verkehr gingen Gemeinde-Umschuldung mit 92,15 (92,20) um. Der Pfandbriefmarkt lag behauptet, auch Industrie-Obligationen waren größtenteils un­verändert. Stadtanleihen notierten unregelmäßig; 4,50 v. H. Hanau 96,50 (97), 4,50 v. H. Pforzheim 97 (97,50), anderseits 1928er Mainz 96,25 (96).

Auch in der zweiten Börsenstunde blieb die Ten­denz schwächer, vielfach ergaben sich nochmals Rück­gänge von 0,50 bis 1 v. H. Das Geschäft stockte da­bei fast völlig. Reichsbank 190 nach 191, Rheinstahl 130,50 nach 131,75, Verein. Stahl 105 nach 105,75, Deutsche Erdöl 120,50 nach 121,90, Demag 145 nach 145,75, Bemberg 137 nach 138, JG.-Farben 147 nach 148, Westdeutsche Kaufhof 103,50 nach 104,13 usw. Die später notierten Papiere lagen bis zu 1 v. H. niedriger, etwas höher aber Solzbetfuickh mit 135 (133), Südd. Zucker mit 205 (204), Ilse Genuß mit 131 (130), MAN. mit 138 (137,50).

Der Freiverkehr lag bei gehaltenen Kursen geschäftslos. Verein. Fränk. Schuh 1 v.H. schwä­cher mit 83 bis 85, Ufa mit 83,50 (84) gingen eben­falls etwas zurück. Tagesgeld unv. 2,25 v. H.

Abendbörse schwächer.

Bei völliger Zurückhaltung erfuhren bie Kurse am Aktienmarkt vorwiegend weitere Rückgänge bis zu 1 v. H., wobei es sich aber fast ausnahmslos um nominelle Angleichungen an den schwachen Berliner Schluß handelte. Am Montanmarkt ermäßigten sich Buderus um 2,25 v. H. auf 105,25, Mannesmann unb Hoesch gaben je 1 v. H. nach auf 106,50 bzw. 109 unb Rheinstahl bröckelten 0,50 v. H. ab auf 130, wogegen Verein. Stähl 0,25 v. H. höher lagen mit 105,25. Ermäßigungen traten ferner bei Bemberg auf 136 (137), Licht und Kraft auf 131,50 (132,25), bei Gesfürel auf 128 (128,50), bei Junghans auf 98,75 (99) und bei Rheinmetall auf 131 (131,75) ein. IG. Farben konnten sich bei mäßigen Umsätzen nfit 147 behaupten, BMW. zogen 0,50 v. H. an auf 144,50. Sonst notierten u. a. unverändert: MAN. 138, Demag 145, Deutsche Erböl 120,50, Scheide- anstalt 195, Deutsche Linoleum 148, Metallgesell- djaft 116,25, Moenus 123. Renten lagen gescyäfts- los. 4,50 v. H. Stadt Mainz von 28 gingen 0,25 v. H. Zurück auf 96. 6 v.H. IG.-Farben notierten unoer« ändert 117,75. Im Freiverkehr nannte man Kom- munal-Umschuldung mit unverändert 92,15.

Dürfe am Veihnachksheiligabend geschloffen.

Fwd. Die Frankfurter Wertpapierbörse ist für jeden Verkehr am Samstag, 24. Dezember (Weih- nachtsheiligabend) geschlossen. Damit paßt sie sich bem Beschluß der Berliner Börse an. Eine Liefe­rung von Wertpapieren findet entsprechend den Börsenbebingungen an diesem Tage auch nicht statt.

V Watzenborn-Steinberg, 4. Dez. Die TtS®. ,Kraft durch Freude" veranstallete in i>er hiesigen Volkshalle einen schönen Untermal« :ungsabend. Das Gau-Variete gab eine Vor­stellung, in der bie Künstler mit großstädtischer Larietökunst aufwarteten. Die Darbietungen fanden Xarfen Beifall.

<£ Leihgestern, 5. Dez. Seinen 82. Ge­burtstag konnte am gestrigen Sonntag, 4. De- iember, der Landwirt Johannes Heß XXL in gu= |l?r Gesundheit begehen. Am Samstagabend hatte i iie Ortsgruppe Aihgestern der NSG. ,Krast durch Freude" zu einem Militärkonzert im Saale ter WirtschaftZum Löwen" eingeladen. Die Ka­pelle des Inf.-RAs. 116 unter Leitung von Stabs­musikmeister Krieg fand mit ihren Märschen, Kuvertüren und Potpourris dankbare Zuhörer, die reichen Beifall spendeten, so daß die Kapelle meh­rere Zugaben machen mußte. An diesem Abend würbe auch eine Sammlung zum Tage der natio- ralen Solidarität voraenommen unb bas Ergebnis i!er Tagessammlung in der Ortsgruppe mit 1175 TM. bekanntgegeben. Tanz schloß sich an bas Kon- an, das gut besucht war.

* Lang. Göns, 6. Dez. Am heutigen Diens­tag, 6. Dezember, begeht Frau Katharina Elisabetha ^rtz, Hunbstatenstraße 56 wohnhaft, in körper- l'cher und geistiger Frische ihren 7 5. Geburts­tag. Der Jubilarin unseren herzlichen Glückwunsch.

s Lang-Göns, 5. Dez. Der Platz vor unserer Kirche, der an bem Hauptverkehrsweg liegt, hat in kiesen Tagen als Abschluß eine Ligusterhecke rrhalten. Mit dieser Anlage wurde ein weiterer bchritt zur Verschönerung des Dorfes getan.

(D Lich, 5. Dez. Seit einigen Wochen find euch in den hiesigen Walbern die Holzarbeiter Wber bei ihrer schweren Arbeit. Während im letz, «n Jahre in dem rund 900 Hektar betragenden -Laldbestand der Stabt etwa 11100 Festmeter Nutz- Ptb Brennholz zmn Einschlag kamen, wird wohl N diesem Winter diese Menge nicht ganz erreicht werben, was wohl in der Hauptsache in bem Man-

an Arbeitskräfte^ begründet sein dürfte. Aller Voraussicht nach werben rund 5200 Festmeter Nutz- ' old unb runb 3500 Festmeter Brennholz geschlagen □erben, wozu etwa 48 Holzarbeiter benötigt wer- en, von denen aber erst 15 Holzhauer, meistens Mtnere Landwirte aus den benachbarten Ortschaf- trn, verpflicktet werden konnten. Auch in den Wäl- itrn der Solms-Llchschen Verwaltung (rund 2070 jwnar), die sich auf bie Gemarkungen Lich, Hohen- Irlms und Höringhausen verteilen, sind Mitte No- ient&er die Fällungen begonnen worden. Auch hier ^ird man unter Dem Rekordeinschlag bes letzten obres (runb 13 000 Festmeter) bleiben. Den hier ^uffretenben Mangel an Arbeitskräften hofft man » Verpflichtung von dreißig Kleinbauers bes jogen Vogelsberges, bie durch einen Omnibus täg« 1*2 $rn Arbeitsplatz gebracht werden müssen, reyeben zu können.

Langsdorf, 5. Dez. Von unseren Ge- lemoeraten würbe die von dem Gemeinderechner

Handball: rttünzenberg Södel 14:10.

Auf dem Platz in Münzenberg fand das fällige Derbandsspiel der Kreisklasse, Münzendera gegen Södel, statt. Was niemand erwartete, wurde Tat­sache. Münzenberg, das mit seiner Elf dem seither,- gen Verlaus der Runde nach bald an letzter Stelle der Tabelle stand und nun mit jugendlichem Ersatz antreten muhte, gewann gegen den Tabellenführer Södel 14:10 (6:6). Södel kam während des ganzen Spieles nicht in Schwung.

Paarlauf-Triumphe überall!

Der zweite Eissporttag im Nürnberger Eisstadion wurde von der NSG.Kraft durch Freude" ausge- taltet und brachte wieder einen großen Publikums- ersolg. Höhepunkt der Veranstaltung war das Paar­laufen der Geschwister Pausin, die mit ihrer meisterlichen Kür alle begeisterten. Auch bas Tanz- paarStöhr-Hackl fand großen Beifall. Im Eishockey besiegte die HG. Nürnberg den Münchener Eislauf­verein überraschend glatt 4:2 (1:0, 2:2, 1:0).

Auf der Kunsteisbahn in Hamburg feierten vor 8000 Zuschauern die Weltmeister Maxi Herber und Ernst Baier wahre Triumphe. Sie haben

Kreis Alsfeld.

. Homberg (Ohm), 5. Dez. An der jüngsten Wanderung bes Wander Vereins Homberg beteiligten sich 30 Mitglieder. Die Wanderung führte rund um Homberg, und zwar über Neuhaus, Richtung Bleidenrod, nach Wäldershausen und bann in das Ohmtal. Nach 21/2ftündigem Marsch machte man imHessischen Hof" Rast. Vereinsführer A l» l e n d ö r f e r gab einen Rückblick auf das abgelau» fene Wanderjahr. Monatlich wurde je eine Wande­rung unternommen, an der sich durchschnittlich 25 Mitglieder beteiligten. Mitglied Becker gedachte dankbar derjenigen Mitglieder, die sich um die Er­neuerung der Wegezeichen verdient machten. In außerordentlicher körperlicher unb geistiger Frische konnte bieser Tage Bahnmeister i.R. Georg Erbe seinen 81. Geburtstag feiern. Er ist zweiter Vereinsführer unb Schriftführer im Wanderver­ein unb nimmt noch regelmäßig an allen Wande­rungen teil. Auch an den Markierungsarbeiten und an Der Ausbesserung von Wegestrecken beteiligt er sich. Noch bis vor kurzer Zeit wirkte er als Kon­trolleur beim hiesigen Spar- und Vorschußoerein. Die NSD.-Schwester der Station Homberg, Wil­helmine Bleser, die seit bem 1.April 1938 in Homberg, Gontershausen, Haarhausen, Ober- unb Nieder-Ofleiden tätig war, wurde in den Gau Magdeburg-Anhalt als Operationsschwester berufen. Menthalben sieht man sie ungern scheiben. Ihre Nachfolgerin ist die NSV.-Schwester Mathilde Neuzerling. Sie wurde bereits durch Frau Oberin Köhler in ihren Dienst eingeführt.

Eine Gießener Basketball-Mannschaft beteiligt'fid) demnächst an einem großen Basketball-Turnier, das im Rahmen eines Hallen-Handballturniers im Hippodrom zu Frankfurt a.M. ftattfinbet. An dem Turnier find eine Mannschaft aus Mainz, eine Mannschaft bes Sportvereins Wiesbaden und die SA.-Kampfspielgemeinschaft Frankfurt a. M. betei­ligt. Gauobmann Mohr hot für dieses Turnier folgende Mannschaft (und Auswechselspieler) ge­nannt: Berkenhoff, Leutheuser, Haas, Dr. Pfeffer, Mohr, Möll, Luh, Rau, Luft unb Häuser. Man wird erwarten dürfen, daß die Gießener Mannschaft auch bei diesem Turnier mit einigen schönen Spielen aus- warten wird, nachdem sie sich in den letzten Kämpfen gegen Marburg und die SA. von Frankfurt a.M. überlegen siegreich behauptete.

Das ursprünglich für Gießen vorgesehene natio­nale Basketball-Turnier muß, wie wir hören, leider ausfallen, da die Mannschaft von Kreuznach abge- agt hatte und ein Turnier mit nur zwei auswär­tigen Mannschaften nicht angängig erscheint.

Srels Bübingen.

O Nidda, 5. Dez. In folgenden Orten er­brachte bie Spende amTag Der nationalen Solidarität" ein glänzendes Ergebnis: Nidda 610 Mark, Geiß-Nibda 74,90 Mark, Unter-Schmit- ten 116,05 Mark, Wallernhausen 118,70 Mark, Eichelsborf 54,10 Mark, Ulfa 173,15 Mark; im ganzen 1146,90 Mark.

Nachdem die Ostmark und das Subetenland in das Großdeutsche Reich eingegliedert sind, wurden auch die praktischen Aufgabengebiete bes Deutschen Reichsbundes für Leibesübungen erweitert. Es wurde die Frage brennend, das Reichsgebiet nach sportorganisatorischen Gesichtspunkten neu einzu­teilen. lieber das Problem hat die Reichssportfüh­rung mit den DNL.-Gauführern auch bereits Be­sprechungen in Berlin abgehalten. In erster Linie ist daran gedacht, die' räumlich großen Gebiete der Gaue Bayern und Mitte so aufzuteilen, daß noch zwei weitere Gaue entstehen. Es würde bann künftig also 20 Gaue geben. Mitbestimmenb für diesen Pion ist, den Vereinen in den beiden genannten Gauen bie langen Reisewege im Spielverkehr zu ersparen. Weiterhin sollen München als Hauptstadt der Be- megung und Nürnberg als Stadt der Reichspartei­tage ihrer Bedeutung gemäß die sportlichen Haupt­plätze neuer Gaue werden.

Hierzu teilt die Reichssportführung mit, daß mit Rücksicht auf den Spielverkehr eine derartige Neu­einteilung durchaus wünschenswert erscheint.

Heffens Fußballelf gegen Rayern.

Die hessische Fußball-Gaumannschaft, die am 18. Dezember in Kassel (Kurhessen-Platz) den Reichs- bundpokal-Vorrundenkampf gegen die Vertretung Bayerns auszutragen hat, würbe bereits aufgestellt. Man finbet in der Elf durchweg bewährte Spieler wie Sonnreiü, Lippert, Wlllfuhr, Strasser, Mar­kert, Jordan und Kleim. EinNeuling" ist August Möbs vom VfB. Friedberg, der nach einer acht­jährigen Betätigung bei der Frankfurter Eintracht wieder zu feinem Heimatklub zurückgekehrt ist und bank feiner großen Erfahrung zweifellos ein Ge­winn für die Hessen-Elf bedeutet Daß bie schuß- gewaltigen Stürmer bes SC. 03 Kassel den Vorzug vor den Hersfeldern erhielten, verwundert nach der schweren Schlappe des Spitzenreiters am letzten Sonntag in Kassel weiter nicht. Die hessische Gauels steht wie folgt:

Sonn rein (FE. Hanau 93); Horn (SE. 03 Kassel), Lippert (Gießen 1900); Willführ (FC. Hanau 93), E i s e n r e i ch (VfB. Friedberg), Strasser (Borussia Fulba); Markert (SC. 03 Kassel), Mobs (VfB. Friedberg), Bock, Jor­dan, Kleim (olle SC. 03 Kassel).

Beachtliches Ergebnis der Fußball-Opfersp ele.

Die Fußball-Opferspiele, die am Buß- unb Bettag durchgeführt wurden, habxn, wie Kreisfachamtsleiter Hugo Henkel mitteilt, ein erfreuliches finanzielles Ergebnis gehabt. Insgesamt konnten vom Fachamt Fußball im Kreis 8 (Lahn-Dill) 632,98 Mark zu­gunsten des Winterhilfswerkes abgeführt werden. Der Kreis Gießen ist dabei mit 315,57 Mark, der Kreis Wetzlar mit 172,17 Mark unb der Kreis Dill mit 145,24 Mark beteiligt.

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= Steinbach, 5. Dez. Am gestrigen Sonntag 'eierte der GesangvereinGermania" iin besonderes Jubiläum. Vor 25 Jahren übernahm SLHormeister Harnisch (Watzenborn) das Diri° jentenamt derGermania". Zu Ehren bes Jubilars - jatte der Verein feine Mitglieder mit Angehörigen Einzel, inb einige Gäste zu einer Feier im Saale des »Ersuchen I Zereinswirtes Paulus Gecharb imRitter" ein- U/rgnis. geladen.

eine» , In dem festlich geschmückten Saale eröffnete der die 3erein den Abenb mit einem Chor:Gruß Gott". M später Der Vereinsleiter, Georg Jakob Schneider, IMe eines dielt hierauf die Festrede, in der die Ehrengäste be« trotz prü&t und die Vereinsgeschichte der letzten 25 Jahre !n werden enter der Stabführung des Chormeisters H a r n i sch

oühread die Maschinen im Maschinenhaus schwer beschädigt wurden. Der Schaden ist ie ftjL0, tzhr groß. Die Ursache des Brandunglücks ist bis