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6./7.August(938

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)

Hr.182 viertes Blatt

ardsfelden

Wenn die Arbeitsmaid Strümpfe stopfen hilft, gucken die Kinder gerne zu.

für mich dabei?)

(Nachdruck verboten!)

18. Fortsetzung.

steigenden Gisela Mertens erkannte^ Sie sah da- Nuy. ^N"m?ch<m°n allein sein, r- < .V.: l hAmnrfnncmör: j einem freudlosen, einsamen Dasein a

einem freudlosen, einsamen Dasein ausgeliefert/

(Fortsetzung folgt!).

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geht, so entfiel für uns rasch der Grund, sich fremd zu fühlen, um so mehr, als die Gespräche mit der ^agerleiterin und mit den Arbeiismalden ra>cy zur Sacye führten, um derentwillen wir das Lager auf­suchten. Erachteten wir e$ doch als Aufgabe, unseren Leiern auch einmal einen Einblick in em Lager des weiblichen Arbeltsdienjtes zu vermitteln, das das einzige Lager dieser Art in voerhessen ist.

Da liegt zunächst ein Rundgang durch das Lager selvft sehr nahe. Ein ehemaliges Försteryaus i|t für die Maiden berettgestellt worden. Biel Räume sind darin enthalten, und in jedem könnte man pch für jegliche Dauer wohlfühlen. Alles atmet Ordnung, Sauberkeit und wenn auch keinen Luxus, |o doa) ftuliur! Eine besondere und feine Kultur! Schlichte Möbel aus Eichenholz find da, hübsche niedrige Stühle, anheimelnde Wohnecken in den Aufenthalis- raumen, einfache Decken auf den Tischen, Blumen überall, Bildschmuck, so gewählt, daß auch der emp­findsamste Aesthet seine Billigung nicht versagen könnte. Mit besonderer Freude sahen wir dabei gute Drucke Dürerscher Aquarelle und Stiche. Ein gutes Radiogerät für Gemeinschaftsempsang fehlt auch nicht. Nach schwerer bäuerlicher Arbeit finden also die Maiden ein schöneszu Hause" vor. Der Schlaf­saal befindet sich etwas abseits. Eine Reichsbaracke ist dafür erstellt worden. Blitzsauber auch hier alles! Ueberall peinliche Ordnung! Die Fenster blitzblank! Man wird es von Mädchen ja auch nicht anders er-

weniger feine Arbeit gibt. So hat man bei einem Besuch bei den Maiden allenthalben den Eindruck, daß sie fest in ihren derben Schuhen stehen, die sie zur Arbeit tragen, und festen Schritt halten in den braunen Halbjchuhen, die zur Uniform gehören.

47 Mädchen sind im Lager vereinigt. Sie sind (so erzählt uns die Lagerleiterin bei der eingangs er­wähnten Taffe Kaffee und dem selbstgebackenen Käse­kuchen) aus den verschiedensten Teilen des Reiches, aus Wien und Salzburg, aus- dem Grenzgebiet bei Luxemburg, aus Großstädten am Rhein, aus Frank­furt a. M., aus Darmstadt usw. Aus der nächsten Umgebung ist kein Mädchen im Lager, denn es ist bewußte Absicht, die Mädchen einen anderen Le-

Bewunderung erregte.

Und Gisela begann dem Schicksal dankbar zu sein, das es so gut mit ihr gemeint hatte.

Nach dem Unterricht fügte es sich, daß Lotte Iaeckel ihre Begleitung anbot.

Als die beiden Mädchen nebeneinander durch die nächtliche Straße dahinschritten, beganp Lotte Deckel unvermittelt von ihrem Leben zu erzählen. Du sollst nicht glauben, daß ich schlecht bin!" sagte sie.Was bleibt einem denn anders übrig? Ich dachte auch zuerst, daß er mich einmal heiraten würde, träumte von einem netten Heim, von Kin­dern und so! Bis er mir dann später erzählte, daß er bereits verheiratet sei. Damals machte er noch Andeutungen, als ob er sich scheiden lassen würde, aber davon ist jetzt nicht mehr die Rede. Ich habe mich abgefunden aber manchmal ist mir zumute, daß ich am liebsten mit allein Schluß machen möchte. Er hat mich gern, ich weiß es, er ist so rührend für mich besorgt, und wenn ich ausgelernt habe, will er mir eiy Geschäft einrichten helfen. Und dann wird er sich zurückziehen, wird meiner überdrüssig sein. Was bleibt einem dann? Nun, man wird sich einen anderen Freund suchen, .... . . ------ r-:, preisgegeben,

Die Arbeit auf der Wiese und im Getreidefeld ist zwar ungewohnt, aber der gute Wille hilft.

Als Gisela dem Schuleintritt zuschritt, vertrat ihr Lotte Iaeckel den Weg. Ihr Gesteht verzog sich zu einem anerkennenden Lächeln.

Gisela, Liebste, ich glaubte meinen Augen nicht trauen zu dürfen! Du bist also doch endlich klug geworden? Ich hätte es dir offen gestanden gar nicht zugetraut. Hat er Geld? dumme Frage, was? bei dem Wagen! Ich möchte es dir ^wün­schen, denn das find entschieden die nettesten."

Gisela sagte lachend:Der Herr, den du gesehen hast, ist mein Verlobter. Vielleicht labe ich dich zur Hochzeit ein."

Der kleinen Iaeckel verschlug es fast den Atem. Dein Verlobter! O! Da bist du allerdings zu ve- neiden!"

Zum erstenmal empfand Gisela den Wandel ihres Lebens in seiner ganzen Bedeutung. Sie war bis­her von Lotte Iaeckel, die immer in hübschen Klei­dern ging, kaum beachtet worden, während nun plötzlich das Gegenteil eintrat. Sie war emporge­stiegen, weit überragte sie die Kameradinnen, der schmale Ring an - ihrem Finger war das Zeichen einer großen Würde, einer Macht, die Neid und

aüsgestiegen war und sich nun mit bemerkenswer-I ter 'Herzlichkeit von Gisela verabschiedete. I

Innendienst: Kartoffelschälen für das Abendessen im Lager.

Nicht überall, aber im Vogelsbergort Ulrichstein und in dessen nächster Umgebung weiß man es seit mehreren Jahren ganz genau: die Mädchen mit dem kornblumenblauen Kleid und mit dem roten Kopftuch sind vom Arbeitsdienst! Seit etwa drei Jahren so lange besteht das Lager des weiblichen Arbeits­dienstes in Ulrichstein gehören die Mädchen m dieser bunten Tracht von einfachem Schnitt zum Bild des Ortes und auch zur Landschaft, denn immer wieder und fast zu jeder Jahreszeit begegnet man den Arbeitsmaiden auch auf dem Felde, besonders jetzt, wo dort oben die Ernte des Getreides anhebt, wie man sie auch überall dabei sah, als Heu gemacht wurde. Wo das tägliche Arbeitsmaß für die Bäuerin zu groß ist, wo zu wenig Hände im Bauernhof sind, da wird in Ulrichstein auch eine Arbeitsmaid zu fin­den sein, die als zur Familie gehörig betrachtet wird, und in die Familie hineinwächst. Für den Zeitraum eines halben Jahres! Täglich um 9 Uhr morgens tritt die Arbeitsmaid an, arbeitet überall mit, wo ihre Kräfte und ihr Geschick zur Mitarbeit aus- reichen, sie ist zur Mahlzeit im Bauernhaus und kommt um 4 Uhr nachmittags wieder ins Lager. Die Mädchen sind im Dorfe gern gesehen und als Helfe­rinnen geschätzt. Wieviele Sorge nehmen sie doch der bäuerlichen Hausfrau z. B. um die Kinder ab, wie sehr weiß der Bauer zwei Hände mehr zu schätzen in der Zeit der Ernte, auch dann, wenn diese Hände nicht ganz so kraftvoll und hart .sind, wie die seinen.....

warten dürfen!

Wir hören, daß bie Mädchen gerne da sind, die Gemeinschaft bewußt erleben und schätzen, Pflichten willig übernehmen und erfüllen, Kameradschaft üben, die erzieherisch wirkt, gegenseitig Rücksicht nehmen und doch bei allem Ernst von Arbeit und Pflicht immer auch Zeit finden zu Scherz und fröhlichem Lachen. Wir sahen selten so viele Mädchen mit fröh­lichen Gesichtern beieinander als dort in Ulrichstein. Wir sahen sie zufrieden und glücklich bei der Arbeit im bäuerlichen Haus und auf dem Felde und einige beim Innendienst im Lager, beim Kochen, Waschen, Putzen, bei der Arbeit im eigenen Gemüsegarten, beim Fensterputzen usw.! Und der Gesamteindruck ist der einer zutiefst empfundenen sinnvollen Auf­gabe! Ist der männliche Arbeitsdienst mit seinem Dienst an der Erde eine Schule der Nation für den jungen Mann, so ist der weibliche Arbeitsdienst die Schule der Maiden für Haus und Hof und für spä­tere ureigenste Bestimmungen. Wie gut für die Mädchen aus der Stadt, daß sie auch die Arbeit der bäuerlichen Hausfrau kennenlernen!

Unschwer zu sehen, wie wertvoll diese Arbeit im Lagerinnendienst, wie auch im Bauernhof, für die einzelnen sein mag. Liegt es doch heutzutage in der Natur der Sache, daß manches Mädchen durch be­rufliche Inanspruchnahme im Büro, im Laborato­rium, in Betrieben auf den verschiedensten Arbeits­gebieten, der Hau-ihaltarbeit mehr oder weniger entfremdet wird. Hier ist also der Arbeitsdienst für die Mädchen eine Schule, deren Bedeutung nicht un­terschätzt werden darf. Die Mädchen lernen insbe­sondere auf dem Bauernhof tüchtig zugreifen und

Wir nahmen es uns diesmal also vor, das Ar­beitsdienstlager der Maiden in Ulrichstein zu befu-

Nun, meine Damen, wir werden sehen, was sich tun läßt. Ah, sehen Sie, da wartet ja schon mein Wagen!"

Sie waren aus llem Haus getreten, und Weitzstoy wies auf einen olivgrünen Wagen, der an der Bordschwelle stand.

Gisela bekam einen heftigen Schreck, denn sie kannte den Wagen mir zu gut.

Schon hatte auch Walter sie gesehen.Hallo, Gisela!" begrüßte er sie, während er aus dem Auto sprang und auf sie zueilte.Das ist eine nette Ueberraschung, wie?"

Weißfloh blickte auf Fräulein Hinterhuber, Frau­lein Hinterhuber blickte auf Weißfloh. Dann ver­abschiedeten sie sich mit einem luftigen, kaum ver­nehmbaren Gruß von Gisela und gingen ihrer

Von der Heftigkeit seines Bekenntnisses ergriffen, tastete sie nach seiner Hand.Ich will versuchen, mich deiner Liehe wert zu erweisen. Setze nur den Tag der Trauung fest, ich nehme ihn an."

Radegast stieß einen unterdrückten Iubelschrei aus. Und es dauerte eine Weile, bis Gisela Zeit fand, sich von seinen Küssen zu erholen.

Als der Wagen vor der Schule hielt, kam gerade Lotte Iaeckel des Weges, jene junge Dame, die ihren Freund für sich sorgen liefe.

Sie blieb vor Staunen stehen, als sie in der Aus-

Zwei hinter Gisela.

Vornan von Hans Hirthammer.

Urheberrechtschutz Verlag Oskar Meister, Werdau/Sa.

Manche Arbeit mit den Kindern wird der Bauersfrau abgenommen. /

Hin und wieder kommt die Gruppenführerin aus Fulda, die Bezirksführerin aus Wiesbaden, um nach dem Rechten zu sehen, der Arzt kommt von Berufs wegen, da er die Maiden gesundheitlich im Auge zu

als sonst! Was hast du? Ist es denn ein so schlimmes Verbrechen, daß ich dich abgeholt habe? Ich hatte Sehnsucht nach dir, ich wollte dich sehen, wollte dir die Hand drücken! Und außer­dem wollte ich dir noch sagen, daß ich bereits eine Wohnung für dich ausgesucht habe. Schade, daß bu keine Zeit hast, ich hätte sie dir gern $ ?,(Eine Wohnung hast du? O Gott!"

Ein entzückendes Nest, Gisela! Wenn erst die Möbel da sind und alles hübsch hergerichtet i|t, wirst du begeistert sein."

Ach, Walter, du stürzt dich in solche Ausgaben ich werde dich noch arm machen!"

Na, und wenn schon!" sagte er übermütig.Was macht es aus? Hast du schon getünbigt?'

Nein, noch nicht, ich es war noch keine Gelegenheit dazu!"

Schieb es nur nicht zu lange hinaus! Je eher du hier loskommst, desto besser! Wie ich dirschon gestern andeutete, ist es mein innigster Wunsch, daß wir so bald wie möglich heiraten."

Gisela verbarg istre Bestürzung. Der Gedanke, daß sie Walter Radegast heiraten sollte hatte immer noch etwas Erschreckendes für sie. Ob sich das jemals verlieren würde? Ob sie an der Seite dieses Mannes das Glück finden würde?

Ich will dich' natürlich nicht drängen!" fuhr Radegast fort, als er ihr Zögern bemerkte.Aber schau Gisela, ich kann dir nur immer wieder sagen, daß ich dich über alles lieb habe daß ich mich nach dem Augenblick sehne, da du meine jrau fein wirst. Dann erst werde >ch das Recht haben, dich so zu verwöhnen, wie ich es gern

Maiden im Arbeitsdienstlager Ulrichstein

Blaues Kleid und rotes Kopftuch. - Helferin in Haus und Feld.

Aber er liebte sie doch, er schien sie wirklich "^Gisela" Mertens hob die Schultern urtb blickte zu Herrn Weißfloh hinüber. Nachdenklich musterte sie sein blasses Gesicht, seine über den Schreibtisch ge­beugte Gestalt. t _ ra.e ,

. Äks Herr Weißfloh merkte, daß er von Gisela beobachtet wurde, überzog ein verlegenes und be­glücktes Lächeln seine Miene. Er nickte ihr aus- munternb zu, als wollte er sie darüber trösten, daß nun Montag sei und eine lange Arbeitswoche wieder ihren Anfang genommen habe. .

Auch Herr Weißfloh liebte sie. Gisela versuchte sich oorzustrilen, was geschähe, wenn Herr Weitzstoy plötzlich zu Reichtum gelangte. Oh, er wurde be­stimmt nicht zögern, ebenso zu handeln wie Rade­gast. Vielleicht würde er es sogar noch> schone, machen. Vielleicht würde er weniger mit seinem (Selbe als mit seinem Herzen um ste werben.

Herr Hasselschwert, .der ein Diktat für fee fette beraubte fee der Möglichkeit, ihren Grübeleien weiter nachzuhängen. s

Als dann die Arbeit -dieses Tages getan und der Feierabend herangerückt war, oerhefe Gisela mit ihren beiden Arbeitskameraden das Büro.

Fräulein Hinterhuber bemängelte beim Hwaus- gehen wie gewöhnlich das Fehlen eines Fay - ftuhls. Herr Weißfloh machte feine gewohnte scherz­hafte Bemerkung, indem er versprach, für Abhilfe zu sorgen, wenn er demnächst Herrn Hasselschwertv Teilhaber würde. - ., ...

Das war sein Traum. Und obgleich er wußte, daß sich solche phantastischen Träume nie verwirk­lichen würden, lebte er davon, schöpfte er darau feine Freude, sein Glück. ,

Es wird dann auch sofort meine Sorge sein, Naß Ihre Gehälter, meine Damen, besser den Lei­stungen angepaßt werden. Wie wurden Sie über eine zwanzigprozentige Zulage denken'

O ja, Herr Weißfloh, wenn Sie sich dazu ent­schließen könnten--!" ,,

Herrn Weißflohs Miene atmete Wohlwollen.

Auch bei der Wäsche greift die Arbeitsmaid tüchtig zu.

(Aufnahmen s6j: Neuner, Gießener Anzeiger.)

benskreis und andere Landschaft erleben zu lassen, als jene, die ihnen als eigene Heimat vertraut ist. Der Tagesablauf ist immer der gleiche Er bringt morgens die Flaggenhiffung und den Frühsport den Gang in Gruppen in das Dorf, die Arbeit im Bauernhof oder im Feld, die Rückkehr ins Lager am Nachmittag, Ruhepause und Abendbrot, Beschäfti­gung mit Nähen, Sticken und-Stricken, zweimal in der Woche ernsten oder heiteren Gemeinschaftsabend (ausschließlich gestaltet aus eigenem Kreise) und dann die Ruhe im Lager, die allerdings ost spat emtrirt, denn man hat sich von Bett zu Bett immer noch ein­mal etwas zu erzählen. . .

So bildet die Lagergemeinschaft einen m sich ge­schlossenen Lebenskreis, der nach innen und nach außen wirkt. Die braungraue Uniform, das blaue Arbeitskleid und das rote Kopftuch, nicht zuletzt aber auch das entzückende Festkleid, das sich die Maiden selbst geschaffen haben (ein Kleid aus hellblauem Seidenleinen von fraulichem Schnitt, geschmückt mit buntgesticktem Gürtel, in dessen Ornamenten wir bäuerliche Motive aus dem Schlitzerland und aus der Schwalm entdecken) das alles eint die Maiden äußerlich, wie sie innerlich die Gemeinsamkeit der Pflichten bindet. . v f

Ungern verließen wir das Lager, in dem so üiel gesundes und unbeschwertes Leben herrscht, abseits lauter Tage, fern aller Verlockung oder Gefahr, em Leben, bas für jede, die in dieser Gemeinschaft cm halbes Jahr vexbringt, einen Lichtstrahl der Erinne­rung bedeuten wird, wenn die Zukunft fee an ande­ren Platz und andere Aufgaben stellt. Schön wäre es, wenn man die Arbeitsmaiden wiedersähe, beim Hoherodskopf-Bergsest, dem sie eine Zierde fern könnten, wenn sie alle kommen in ihren lichtblauen Kleidern und so mithelfen, das Fest der Volks­gemeinschaft unserer Heimat zu verschonen. N.

RZege.

Gisela starrte den beiden betreten nach, und für einen Augenblick sah es nicht anders aus als wollte sie Walter mitsamt seinem Auto stehen lassen und hinter den Kameraden herlaufen.

Du scheinst von meiner Anwesenheit nicht be­geistert zu sein. Und ich wollte dir doch eine be­sondere Freude machen!" Er sagte es so beküm­mert, daß sie sich Vorwürfe machte.

Verzeih, ich ich war nicht darauf gefaßt. Es ist mir zu unangenehm, daß die beiden

Radegast wurde ärgerlich.Du bift komisch.. Ick) werde doch als dein Verlobter schließlich das Recht haben, dich abzuholen. Ich nehme an, daß du die große'Neuigkeit bereits verkündet hast!"

Ich habe noch nichts davon gesagt. Warum bist du eigentlich hergekommen? Du weißt doch, daß ich heute'Unterricht habe!"

Ist das so schwer zu erraten? erwiderte er und schob sie in den Wagen.Sage dem Chauffeur, wohin er dich bringen soll!"

Gisela nannte die Adresse der Kunstgewerbeschule, und sofort fetzte sich der Wagen m Bewegung.

Ich habe noch ein paar Uederraschungen für dich!" lächelte Radegast und zog ein kleines, perl­graues Etui aus der Tasche.Hler, mein -Ber- iobungsgeschenk!" Er öffnete das Etm »iid zog den schmalen, goldenen Reifen über Giselas ginger. Freust du dich?" r . ~

Gisela blickte nachdenklich auf den Ring.Dock) sagte sie.Natürlich freue ich mich. Sie duldete, daß er sie küßte. .

Als er sie wieder losließ, war m feinen Auge-n eine Helle Angst.Du bist heute so anders

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behalten hat das ist aber auch so ungefähr alles, was dem Lager anBesuch" wiederfährt.

Da die junge Lagerleiterin die Freundlichkeit selbst

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