Ausgabe 
6.8.1938
 
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Aelhiopien darf kein Mexiko werden

Zernseh-G^I

) Menschen. 3ni i der gleichen ft

Saboteure der italienischen Poiinr, oie ~ ^'nlution ergebe.

Diener fremder Interessen, die gewissenlosesten Der- der faschistischen Nevolut g

Besprechungen bei Lor- Runciman

uuiic jcgi d------.? ;

i, dieses System wieder abzuschwachen und sich

reu Äur lyuiue yuucu iuun>-, u", y)eqcnuui uhu^ch o** , .7 , s. '

Macht zweiten Ranges werde". Wenn die Milsion man üon jjcn dem Außenamt nahestehenden Krei- Runcimans, fo schließt di-Prawda" ihre mch- daß Japan im großen und ganzen gelaunten Ausführungen, das Ziel habe,die Vorschlägen Litwinow-Finkelsteins 5 ust ' m - Kapitulation der Tschecho-Slowakei vor dem deut- men könne, da sie sich mit der lapamschen Am- schen Faschismus zu erreichen", so bedeute die Er- jQ||ung ,n wesentlichen Punkten deckten, wie z^ V. füllung dieser Mission zugleich die Kapitulation Einstellung der Feindseligkeiten, ^oumung luuuiiy J etnfnen . .har nrnndsrikl'.cben An-

Tleue Komintern-llmtnebe in China.

mb ganz einverstanden mit der politischen i ^fttemper'atllren am 5. August: mittaas 34 Grad kommunistischen Partei Chinas und ihrem ' b b 20.4 Grad; am 6. August: morgens

Lächerliche tschechische Schikane.

Sesamtleben des Staates diesem lerhältnis angepatzt werden mutz : n d wird.

täglich ein bn-? etzt aus 6efM r Hitler-Jugend,»

Englands und Frankreichs, die voll ernstester Folgen sein werde sowohl für die Westmächte selbst wie für den europäischen Frieden.

die Einstellung der Feindseligkeiten, dreRäumung der umstrittenen Zone und d^r grundsätzlichen An­erkennung des Hunschun-Dertrages als Basis für die diplomatischen Verhandlungen.

derber des öffentlichen Lebens immer Juden gewe­sen seien, und sie es sind, die auch heute noch alles tun, um Italien zu verleumden.

Linie der l^,.-r-- - - . - .

Zusammengehen mit der Regierung Tschiangkai. scheks Als feierlicher Beschluß der Komintern wird dieNotwendigkeit und Unerläßlichkeit einer um­fassenden Unterstützung Chinas von feiten der internationalen Gewerkschaftsbewegung ausgesprochen. Die Mitglieder der Komintern wer­den angewiesen, dieseumfassende Unterstützung mit ollen Mitteln zu organisieren. Es heißt in diesem Beschluß, daß dies durch politische, moralr- sche und materielle Hilfeleistung für China und durch Erhöhung aller Schwierigkeiten und Hinder­nisse für Japan zu geschehen habe. Demzu­folge gibt der Vollzugsausschuß in seinem Beschluß eine ganze Reihe von Anweisungen an die einzel­nen Sektionen der Komintern.

ts Besprechungen k,. H Runciman und den Vertretern der Sude- Im d - u t 1 ch - n Partei, die am Donnerstag- nd stattfanden, werden am Samstag fortgesetzt. 5as Sekretariat der Mission Lord Runcimans hat einer Meldung des tschechoslowakischen Pretz- ir os am 5. August folgendes Kommunique heraus- etzen- Lord Runciman empfing heute um Uhr im Hotel Alcron den Abgeordneten von kfch, den Vorsitzenden der deutschen sozialdemo- !r tischen Partei, ferner'den Abgeordneten Taub, hi Generalsekretär dieser Partei und den Sekretär di7 Partei Dr. R o h w a l d , die zusagten, zu Be­gin der nächsten Woche ein Memorandum zu über- ttchen, das die allgemeinen Ansichten der Deut- l,en Sozialdemokratischen Partei

Niemand wird dem faschistischen Staat dieses Recht abstreiten wollen, noch weniger aber die I u- d e n, die wie feierlich aus dem jüngsten Mani­fest der Rabbiner Italiens hervorgeht jederzeit und überall die Apostel der unbeschränktesten, un­duldsamsten und unbarmherzigsten und, von einem gewissen Standpunkt aus gesehen, bewundernswer­ten Rassenlehre gewesen sind. Sie haben sich immer als Angehörige eines anderen Blutes und einer anderen Raffe be­trachtet, sich selbst zumauserwählten Volk" proklamiert und immer Beweise ihrer rassischen So­lidarität über alle Grenzen hinweg gegeben. In die-

Qus Vorstellga Ij trumentaliften. Q m Ausstellung^'« ndstation Berlin'u M ke Schauspielers« tunb 800 Zuschnun D icht nur eine flotte zu erleben, sondern nischen AorausseM'

Reichlich spät.

Paris, 6. Aug. (DNB. Funkspruch.) Die fran­zösische Regierung hat jetzt die Ueberfliegung des französisch-spanischen Grenzge- b i e t e s bei Perthus für sämtliche französische und

sernsehens.

'sige Schaur, ^gebracht ist, siL der schwierige er Linie 'abgesft maßes zu schch ten. Und diese & le, in der von me rang gerechnet t» Mierig - aber».

3n der Mitte k iume, die Ferchl smaßen von 10,<1

Hauptschriftleiter vr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum- schein. Verantwortlich für Politik und für die Bi der: Dr Fr. W. Lange (in Urlaub), i.D.: Ernst Blum- schein: für Feuilleton: Dr. Hans Thynot; für den übrigen Test: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck (in Urlaub). Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: i.V. Hans Thein. D.A. VII. 38: 9034 Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerel R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illu­strierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig.

sem Zusammenhang wollen wir nicht von der m den letzten 20 Jahren des europäischen Lebens histo­risch nachgewiesenen Gleichartigkeit zwischen Juden­tum Bolschewismus und Freimaurerei reden. Kem Zweifel also, schließt die Stellungnahme daß

das Klima reif für ein italienisches Rassebe- wuhtsein ist und man keinerlei Zweifel hegen kann, dah es durch die zistammenwirkende und entschlossene Aktion aller Organe des Regimes geistiges Gut unseres Volkes, Hauptgrundlage unseres Staates und Element der Sicherheit für unser Imperium werden wird."

. Moskau, 5. Aug. (DNB.) Heber die Mission Runcimans in Prag äußert sich am

steitag die Sowjetpresse erstmalig in C-v. Wn Kommentar derP rawd a", in dem -"Zufriedenheit und Erbitterung Moskaus über diesen Versuch einer » - ,

tschecho-slowakischen Frage deutlichen Nieder-j staatliche

daraufhin der Stadtgemeinde nach am gleiten Tag- einen schriftlichen Bescheid zu m dem dl° ch>!° fung der Fahne der Sudetendeutschen untersagt wurde.

Auf dem Wege zu Verhandlungen?

Prag, 6. Aug. (DNB.) Das Sekretariat der Insnon des Lord Runciman hat am Freitag flgritde Verlautbarung ausgegeben:

Tokio 5. Aug. (Ostasiendienst des DNB.) Hier vorliegende Nachrichten über die Stellungnahme Moskaus zu den japanischen Vorschlägen^ besagen, daß Litwinow - Finkelstejn eine fried- l i ch e L ö s u n q des Zwischenfalls für möglich halt, sofern die im Schangseng-Abschnitt noch verbliebe­nen japanischen Truppen zurückgenommen werden und der sogenannte H u n s ch u n - V e r t r a g über die Festlegung der früheren russisch-chinesischen Grenze von Japan anerkannt wird. Unter grund­sätzlicher Aufrechterhaltung der durch Text und Kar­tenmaterial dieses Vertrages erkennbaren allgemei­nen Grenzziehung sei Moskau bereit, über einige der heutigen Lage anzupajfen.de Modifikationen zu verhandeln, um eine einwandfreie Auslegung des Textes zu erreichen. Gemischte Grenzkommissionen, deren Einsetzung Moskau schon früher zugestimmt hat, sollen ferner besondere Bestimmungen für den beiderseitigen Grenzschutz ausarbeiten, damit in Zu­kunft Zwischenfälle vermieden werden.

Obwohl erst morgen die offizielle Stellungnahme Tokios zu den Besprechungen zwischen S ch i g e - m i t s u und Litwinow-Finkelstein und den Gegenvorschlägen Moskaus zu erwarten ist, hort

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TschechischerDerständiqunqswill^.

Krag, 5. Aug. (DNB.) Wie der Derständi- gungswille der Tschechen gegenüber den Dolksgrup- pen aussieht, zeigt das Verhalten desAusschusses der tschecho-slowakischen Jugend" in Prag gegenüber der sudetendeutschen Jugendgemeinschaft, die mit ihren 250 000 Mitgliedern die stärkste Jugendorga­nisation im tschecho-slowakischen Staate überhaupt darstellt. Der Ausschuß hat den Sudetendeut- ichen in brüsker Form die Teilnahme g n dem W e l t j u g e n d k o n g r e ß 1 93 8 in Ne u - york im Rahmen der tschecho-slowakischen Abord­nung untersagt. Auf Grund dieses Vorfalles hat die sudetendeutsche Jugendgemeinschaft die bis­her Mitglied des Ausschusses war, dem Ausschuß mitgeteilt, daß eine weitere 3ufammen ar­beit auf Grund dieses Vorfalles nicht mehr möglich fei. Der Verband habe klar zu erkennen gegeben, daß ihm an einer loyalen Zusammen­arbeit mit den Deutschen nichts gelegen sei. Es -st bezeichnend, daß ebenso wie die sudetendeutsche Volksgruppe auch die übrigen Volksgruppen m der Delegation nicht vertreten sind.

Moskau, 5. Aug. (DNB.) Das Organ der Moskauer KominternKommunist Jtscheskis Inter­national" veröffentlicht in seiner Ausgabe vom Frei­tag einen Beschluß des Präsidiums des Vollzugs­ausschusses der Komintern, der sich mit dem Krieg in China beschäftigt. Der Dollzugsaus- schuß der kommunistischen Internationale erklärt sich voll und ganz einverstanden mit der politischen V. . . ____ er-1 j___m(Tk'.yinc nnh thfsm

Das, Organ der faschistischen Gewerkschaften3 t Lavoro Fascista" legt ebenfalls den Ton auf die Feststellung, daß niemand die Absicht habe, die 44 000 Juden Italiens zu verfolgen, aber es nicht gerechtfertigt, daß die Juden im wirtschaftlichen und kulturellen Leben der Nation ein Gewicht besäßen, das in kein er Weise ihrer zahlenmäßigen <51 a r t e e 16 sprech e. Es handele sich also um eine Maßnahme des inneren Gleichgewichts und der ausgleichenden Gerechtigkeit, die sich ohne weiteres aus der Logik

Som, 5. Aug. (DNB.) Die hochoffiziöseJ n- mazione Diplomatien" veröffentlicht ILp zur Rafsenfrage eine bedeutsame 'Lie, in der es u. a. heißt:

I -in verantwortlichen Kreisen Roms wird daraus gewiesen, daß viele ausländische Auslegungen 8«»i! Schlußfolgerungen über das italienische wj, He pro bl em auf eine oberflächliche Beherr- rJq der Frage und in einigen Fällen auf einen ll&r schlechten Glauben zurückgehen. In Wirk- iz'eit geht die Rassenlehre auf das Jahr 1919 IJiJicf, wie man dies dokurnentarifch nachweisen 'Mussolini erklärte ausdrücklich im fRo- DCrber 1921 wir wiederholen 1921 auf dem kiRom abgehaltenen Parteikongreß:Ich will, daß dt'Faschismus sich um das Rassepro- ||l m kümmert. Die Faschisten müssen sich um hQi Wohl der Rassen kümmern, mit der man Ge- fAfite macht." Wenn das Problem einige Jahre in L Schwebe geblieben ist, so nur deshalb, weil <n*re Probleme vordringlicher waren und gelöst

Wen mußten.

Mber die Eroberung des 3 m p e- liums hat die Probleme, die unter der allge- s einen Vezeichnung ,.R- a f f e p r o b l e m e" zu- jimmengefaht werden, an die a 11e r er ff e (teile gerückt. Probleme, deren Verkennung Icamafische und blutige Auswirkungen gehabt loben und auf die heute im einzelnen einzu- ;efjen, nicht der Augenblick ist. Andere Völker ?nben in die Gebiete ihrer Imperien wenige

Dritten zu verständigen. Deshalb sei England be­reit, die Tschecho-Slowakei als Münzgeld m seinem Handel mit Deutschland zu betrachten, ähnlich wie dies bei den englisch-italienischen Verhandlungen mit Spanien der Fall gewesen fei. Man müsse aber annehmen, so fährt diePrawda' drohend fort, daß auchdas tschecho-slowakische Volk sein ge­wichtiges Wort zur Mission Runcimans sprechen roerbe . Man erkennt darin sofort einen offenen Aufruf an den Prager Bundesgenossen, die Mistion Lord Runcimans zu erschweren.

Endlich glaubt diePrawda" auch noch, wie Üblich, eine Warnung nach Paris hm richten zu müssen. Die Stellung Frankreichs in der Frage der Mission Runcimans, so äußert das Blatt unter Berufung auf ausländische Pressestimmen, müsse

Erstaunen" Hervorrufen, da es doch klar sei, daß der Verlust der tschecho-slowakischen Unabhängig- Mt zur Folg- hoben müsse ?otz Fran,re,ch ->n°

schlag findet. Die Entsendung Lord Runcimans, so chreibt das Blatt, habe natürlich den Zwecks den Druck auf die tschecho-slowakische Regierung werter zu verstärken. Nachdem sich' während der Perrode stärksten Spannung im Mai dieses Jahresdas hanbenfein eines aktiven und effektiven Systems ^'cherheit" herausgestellt habe, nboner Regierung alles darauf

Italiens Rassenlehre und das Iudenproblem

Grundfähliche Erklärungen im (Sprachrohr des Außenministeriums.

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ausländische Apparate Stzrtzöte«. Eine Ausnahme hiervon bilden lediglich die Flugzeuge der franzö­sischen Gesellschaft Air France und die der foroiet- spanischen Luftfahrtgesellschaft. Die beiden Gesell- chaften sind jedoch angewiesen, dem General­quartier für die französische Luftverteidigung in Perpignan die Abflugzeiten ihrer Apparate von Perthus, Barcelona und Toulouse sowie die wahr­scheinliche Ueberfliegungszeit mitzuteilen, damit die Flak-Batterien anaeroiefen werden können, das Feuer nicht zu eröffnen.

Duff Looper in Kiel.

Kiel, 5. Aug. (DNB.) Der Erste Lord der eng­lischen Admiralitätt Duff Cooper ist am Freitag- nachmittag um 16 Uhr in Kiel-Holtenau aus der AdmiratätsjachtEnchantreß" eingetroffen, wo er oon dem Festungskommandanten Konteradmiral M e w i s und dem englischen Marineattachee Trou- bridge begrüßt wurde. Die britische Jacht feuerte bei ihrer Ankunft Salut, der von deutscher Seite erwidert wurde. Duff Cooper wird bis Sonntag vormittag in Kiel bleiben.

Aus aller Welt.

Ein 3ahr Königin-Elena-Klinik.

Auf einem Baugelände entdeckte man mehrere vorrömische und 'frührömische Br and grab er mit wertvollen Funden. Von be|onberer Reichhaltig­keit ist das Grab einer vornehmen Germanin, das etwa 2000 Jahre alt ist. Auf der Verbrennungsstatte wurden siebzehn guterhaltene Tongefaße verschie­denster Form geborgen, hufeisenförmig um die Stätte herum aufgestellt und Wegzehrung enthal­tend. Auch fand man daneben reiche Beigaben aus Bronze, Glas, Eisen, u. a. einen wertvollen Arm­ring mit eisernen Messer, Beschlagteile von Truhe und Kästchen usw. Die bemalten Gefäße stammen aus gallischen Werkstätten.

Triumphzug für denOzeanflieger aus Versehen.

Ganz Neuyork und Umgebung standen am Frei­tag völlig unter dem Eindruck des überaus stürmi­schen. Empfanges, der demO z e a n f lieg e r aus Versehen" bei seiner Rückkehr aus Irland zuteil geworden ist. Die Presse widmet Carriaane mehrseitige Schilderungen und sogar ganzseitige Bilder. Don der Begeisterung und Ausgelassenheit der Neuyorker geben Angaben des Sttaßenreini- gungsamtes ein anschauliches Bild. Danach brauch­ten die Arbeiter dieses städtischen Amtes mehrere Stunden, um die Straßen von den Pasnerschmtzeln zu säubern, die während der Tnumphfahrt Carn- aanes zum Rathaus aus den Fenstern der Wolken- kraßer des unteren Brodway geworfen wurden. Das Gewicht der Papierfchnitzel wurde wie hei allen besonderen Anlässen genau registriert: Earn- gane hat es auf etwa 1900 Tonnen gebracht gegen- über Lindbergh mitnur 1750 lonnem Carriaane hat übrigens infolge des Ansturmes der ausgelassenen Neuyorker auf Miien Kraftwagen eine Verletzung an der Brust erlitten, die das weitere für ihn vorgesehene Empfangsprogramm unterbrochen hat, da er für mehrere Stunden das Bett aufsuchen muhte.

Wetterbericht

R o m, 5. Aug. (Europapreß.) Die Mitteilung der vom Außenministerium herausgegebenenInfor- mazione ^Diplomatien" über die italienische Rassen­lehre und Rassenpolitik wird von allen Abendblät­tern in großer Aufmachung veröffentlicht und meist in längeren Aufsätzen erläutert.

Das halbamtlicheG i o r n a I e b ' Ital r a bringt Auszüge aus den Reden Mussolinis, die fünf Spalten füllen und den Nachweis erbringen, daß der Duce schon seit dem Jahre 1917, also schon während des Weltkrieges, von derita­lienischen Rasse" gesprochen hat. Es handele sich also, so schreibt Gay da, der Herausgeber des Blattes, dazu, keineswegs erst um eineJmprovi- s i e r u n g in letzter Stunde und noch weniger um eine Nachahmung ausländischer Strömungen, sondern umein die Gedanken Mussolinis und die absichtliche Entwicklung seiner ge­samten nationalen Politik beherrschendes Licht". Das faschistische Regime werde, nachdem es bereits für eine Steigerung der Bevölkerung Sorge getragen habe, die Zusammensetzung der 44 Millionen Italiener, die die Grundlage der geistigen Einheit und körperlichen Unverfälschtheit der Rasse bilden, ständig über­wachen. Italien habe in seinen Ueberfeegebteten und vor allem in I t a l i e n i s ch - O st a fr l k a eine zi­vilisatorische Ausgabe. Man werde sich hüten, m 2?ethiopien ein neues Mexiko mit einer unruhigen Mischlingsbevölkerung großzuziehen Es werde das eigene Land nicht den aus Deutschland emigrierten Juden, der durch die inter­nationale jüdische Plutokratie und den Zionismus geschaffenen neuen Diaspora öffnen. Die Einwande­rung der Israeliten aus Mitteleuropa und aus Pa­lästina würde geradezu ein Attentat auf Die Einheit und Reinheit der Rasse darstel- len und sich zum Schaden Italiens in einer Ver­minderung seiner Macht auswirken. Niemals dürfe man die Tatsache vergessen, daß die hinterlistigsten Saboteure der italienischen Politik, die gefährlichsten

DieTribuna" greift ans der Mitteilung der , Jnformazione Diplomatica" vor allem diejenigen Stellen Heraus, die sich gegen angeblich bevor­stehendeReligionsverfolgunaen wenden. Die Verteidigung der Rasse, so schreibt das Blatt, habe mit religiösen ob e r g e i st ig en Fragen nichts zu tun. DieTribuna er­innert weiter daran, daß in der letzten Zeit immer mehr Länder sich gegen die Aufnahme von Juden sperrten. Jede Nation sehe sich eben immer mehr ',in die Notwendigkeit versetzt, die eigene Rasse gegen b i e herumwanderndenJuden mit ihrer gefährlichen politischen Tendenz zu schützen. Italien sehe die Rein- w feiner3 Ralfe, die her Grund und die Sorbe- dinqunq feiner Macht fei, im gegenwärtigen Augen- blick feiner Gefchichte mehr denn je als einen täte- gorischen Imperativ an. Während bie bärtigen und parasitären Massen der Juden sich ausregten und lamentierten, könne Italien antworten, daß Rass en- Politik in diesem Falle lediglich bedeute, die Be­ziehungen - nämlich die feit Jahrhunderten auf­rechterhaltene Trennung zwischen Iuden u nd Italienern»- wieder m die richtigen Bahnen zu lenken.

titydlten soll. .

Wie diePrager Abendzeitung meldet, besuchten d° vier Mtglieder der Delegation -der Sudeten- Putschen Partei, die am Donnerstagnach- tiittag Lord Runciman ausgesucht hatten, am Abend Le Mitglieder des Stabes Lord Runcimans und hat» -n mit ihnen eine nahezu 5 Stunden währende Un- ~rl)altung, die bis 2 Uhr nachts dauerte. Bel dieser ; Gelegenheit legten sie Mr. S t o p f o r d den Stand- iinft der SDP. zum Gesamtkomplex der nationalen "nagen in der Tschecho-Slowakei dar. Sie erläuterten 'isbefonbere ihr Memorandum vom 7. Ium und

Karlsbader Forderungen vom 24. April. Cs ntspann sich eine lebhafte Debatte, an der alle | -ei englischen Herren und die vier Sudetendeutjchen ^'Inahmen. Lord Runciman wird von den Herren 'Ines Stabes über den Inhalt der nächtlichen Be- -rechungen unterrichtet werden. .....

JBon gut unterrichteter Seite erfahrt die Prager ;3of)emia"^!Die Begegnung zwischen dem Mim- -rpräfibenten Dr. Hodza und dem Außenminister

$ r o f t a einerseits und Lord R u n c i m a n anderseits trug noch förmlichen Charak - er. Der Termin der ersten sachlichen Besprechung dem britischen Staatsmann ist noch nicht end- ^tig festgesetzt. Sie wird frühestens am imchsten nenstag erfolgen. Am Samstag wird nach eng- lcher Sitte die Arbeit ruhen, Ministerpräsident Dr. odza hat bereits Freitagnachmtttag ^ra9 Dere ünm, Lord Runciman Dürfte einer Einladung '"lge leisten, die vom Grafen Dietrichstein an ihn Wngen ist und die ihn über das Wochenende aus Mvß Nikolsburg in Mähren führen soll. Lord 'Heimans Mitarbeiter hatte Freitagnachmittag ^gere Besprechungen mit der englischen Ge- °ndtschaft.

Moskau hehl.

19 7 Grad. Maximum 34,4 Grad, Minimum heute nacht 18,5 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 5. August: abends 27,6 Grad; am 6. August: mor­gens 23 Grad. Niederschläge 0,5 mm. Son­nenscheindauer 10,8 Stunden._________________ _

Nach der starken Erhitzung des tMtlanbes, het der am Freitag die Temperaturen in WeMutsch- land bis 34 Grad anstiegen, kam es am Nachmittag zu einem schwachen Vorstoß etwas kühlerer Luft­massen, die besonders nach Westdeutschland kräftige Gewitter brachten. Im Südwesten kam es wiederum- nur zu örtlichen Gewittern. Die ausgegliwene tuib druckverteilung läßt eine wesentliche Aenderung Des bestehenden Wetters yoch immer nicht erwarten.

Vorhersage für Sonntag: Heiter bis wolkig, meist örtliche Gewitter, schwul, verander- liehe Winde. __ ... .

Vorhersage für Montag: Wolkig und etwas kühler, nicht beständig .....

lvsgewähtte Beamte. Wir werden im Laufe let Zett aus einer vitalen Notwendigkeit her- 7us nach Libyien und nach Ostafrika HHHonen Menschen entsenden.

Um bie katastrophale Plage derMisch- juge zu vermeiden, d. h. die Schaffung einer n)>er europäischen, noch afrikanischen Bastardrasfe, bp zur Zersetzung und zur Auflösung aufwiegeln tii), genügen die vom Faschismus verkündeten und lu:«wandten-strengen Gesetze nicht. Es bedarf auch eies starken, stolzen, klaren, jederzeit wachsamen R.'sebewußtseins. Wie in einer früheren Note der sormazione Diplomatica" klar gesagt war und Di man heute wiederholt, hat die faschistische Re- gjL- ung keinen besonderen Verfolgungsplan gegen )ik Juden als solche. Es handelt sich um etma§ an- be:-s. Die in Italien selbst lebenden Juden belaufen sich nach der jüdischen Statistik, die jedoch durch eine demnächst durchzuführende Zählung kontrolliert neben muß, auf 44 000.

Das Verhältnis wäre also ein Jude auf !o u s e n d Italiener. Ls ist klar, daß von mnandieVeteiligungder Judenam

Aus Anlaß Des einjährigen Bestehens der K o n i g i n - E l e n a - K l i n i k in Kassel, Deren Schirmherrin Die Königin von Italien ist, wurde an Die Königin Elena folgendes Danktelegramm gesandt:Ihrer Majestät, der hohen Schirmhernn der Klinik, gestatten sich zum Jahrestag der Grün­dung der Königin-Elena-Klinik Die Rekonvaleszenten Den aufi-ichtigsten Dank zu übermitteln. Die Königin hat wie folgt geantwortet:Für Das reundliche Gedenken herzlichsten Dank. Wunsche den Kranken Gesundheit und weitgehende Heil- erfolge. C^ena.

Leichenfund im Vahnlunnel.

Im Eisenbahntunnel bei Niederschelden auf Der Bahnlinie Betzdorf Siegen wurde die Leiche eines in den 20er Jahren stehenden Mannes ge­funden, Der vom Zuge überfahren worden war. Neben der Leiche lag ein Tesching, das abgeschossen worden war, die Kugel jedoch noch im Lauf stecken hatte. Die Ermittlungen ergaben, daß es sich um einen Ziegeleiarbeiter aus Niederschelden handelt. Der verheiratet uijb Vater zweier Kinder 'st. Man nimmt an, daß Der Mann in Der Absicht, sich das Leben zu nehmen, den Tunnel anfgesucht hat, um sich dort zu erschießen. Da dieses Vorhaben wegen des Versagens nicht glückte, hat er sich bann vor Den Zug geworfen.

Um die Schachmeisterschaft von Großdeutfchland.

In Bad Oeynhausen wurde mit der 13. Runde das letzte Fünftel des Turniers um die Schachmei- fterschaftvonGroßdeutfchland begonnen. Der Stand nach der 13. Runde: Eliskases 11 Punkte, Kieninger 10, Michel 9%, K o ch und Richter je 7K, Engels und Kohler je 7, Becker, Herrmann und R e l l st a b je 6/?, Kranki 5%, Reinhardt, Eifi.nger und Schmitt je 4^. Dr. Weil 3 und Nowarra 2 Punkte.'

Wertvolle Gräberfunde bei Bad Kreuznach.

] Jteiaen" tann.

2 laufenben Salene ler unter hem Seit» jnalf^iolifti1 bie ßeiftunaen des hnungen, lunaen, dewe^' )or W" 9ef' maenen RunW ö MW tmirtenben. W- X) Sevdestunden Nt Programme der ein* rund 70 d. h nrgenen FunkauP- er durch eigene in diesem W v, weniger eindnB [ eine Koie * ine besonderen^ n Raum sender WjJ chsende Sendest^ zeigt eine w ke ausgestapelt k für se'ne aber auch erhalten H

, Schwerter, w geschickt-

Draq, 6. Aug. (DNB.) Wie aus St. Joa- - off? A i m -,brimer^9;b^nSembe®el nTüMlen S.aa^fahne

tz°§7aund Außenminist-r -U verftärken. Nachdem.si-i^währ-^

2- Ärofta suchten am Freitagvormittag Lord der stärksten Spannung im Mai dieses mnciman in? Hotä Alcron auf, um feinen Vorhandensein eines aktiven und effekt ka äS.'ä!;

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