Ausgabe 
6.4.1938
 
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Jahresabschluß chästsbericht gab )ey.

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Mark. Er hat im 250 000 Mark en ist gegen das ark angewachsen 10,67 Mark. Wie pflegte die Kasse >on Sparmarken, neners Wilhelm chen Aufschwung non Frl. Gärt« ungen erbrachten ag von 9974,35 und chllpoiheken

Am Bilanztag (Geschästskredite)

Das Guthaben iung beläuft sich irim abgelause« °mU>ch-n an f-e u werden, m lark in Anspruch rstklassige W ie AnssenveW sind, beweist dec ;Ä$ .L.1S es* w**wirh

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9Jtxfport

des Korpsführers Deutscher Ruderst

Glückwunsch des

Deutscher Jtuherfieg in Südamerika.

an VMM.

Kvrpsführer Hühnlein richtete an die BMW.-

Werke folgendes Glückwunsch-Telegramm:

Die Erringung des ersten bis vierten Klassen­preises sowie zweier Mannschaftspreise im Gesamt­klassement beim größten Langstreckenrennen i

würdig anreiht an die zahlreichen sportlichen Siege der Volksdeutschen Gruppen in Süüamerika.

Holzschuh aufrichtig beglückwünsche. Dieser Sieg ist ein verheißungsvoller Auftakt, der au den schönsten Hoffnungen für den weiteren Verlauf des Sport­

Bei der internationalen Ruderregatta in Val­paraiso errangen zwei deutsche Vereine schöne Erfolge. Im großen Achter über 2000 Meter siegte 3 nach prächtigem Kampf mit chilenischen und verua- nifd)en Mannschaften der Deutsche Ruder-Verein klassement beim größten Langstreckenrennen ber' *5alParoifo vor dem Deutschen Ruder-Deroin Val- Welt, derMille Miglia", ist ein einzigartiger Er- f!DlQ- Der DRV. Valparaiso hat auf dieser Regatta folg, zu dem ich die BMW.-Werke und bie sieg- J? vreife des peruanischen unb des chilenischen reichen Fahrer NSKK.-Sturmführer Prinz Schaum-, StaatsprasideEn gewonnen, jein Erfogl,^ ber^ sich burg-Lippe mit Graf Lurani, Fane mit Williams,* u f 1,:x' *

Richter mit Werneck unb Graf Mühle-Eckarbt mit

jahres berechtigt. Die Tatsache, baß bie vom RSKK. gemelbete Mannschaft bei biesem Erfolge ben zwei­ten Platz einnimmt, erfüllt mich mit besonderer Freude."

Feldbergfest am 2. und 3. Juli.

Das 85. Feldbergturnfest wird am 2. und 3. Juli durchgeführt. In einer Sitzung des Feldberg-Aus- schufses wurden die Bestimmungen über die Wett­kämpfe und Aenderungen gegenüber dem Vorjahre besprochen. Auch in diesem Jahre wird das Feld­bergfest eine gewaltige Kundgebung für die deutsche Turnsache.

ft SO Pferde im Glücks-Zagdspringen.

Ausgezeichnete Leistungen brachte am Dienstag­abend in der gut besuchten Berliner Deutschland­halle bas mit 180 Pferben besetzte Glücks-Jagb- fpringen, bas über 21 Hindernisse führte. Insgesamt blieben 14 Pferde fehlerfrei, so daß bie Zeit über bie Plazierung entschied. Sieger wurde ^-Ober­sturmführer W. F e g e l e i n aufRordrud" mit 68,2 Sekunden vor Wachtmeister Höltig auf Remb" mit 68,6 und SA.-Rottenführer Tiede­mann aufTosca" mit 69,2 eefunben. Der Wettbewerb wurde in zwei Abteilungen burch- geführt. Altmeisterin Frau Franke gewann mit Herbstrose" die Materialprüfung für vierjährige Reitpferbe und belegte den ersten und zweiten Platz in der Amazonen-Dressurprüfung im Herreusattel mitPriamos" undSultan".

Auch Flugsport mit KdF.

Das Nationalsozialistische Fliegerkorps (NSFK.) und das rührige Sportamt der NS.-Gerneinfchaft Kraft durch Freude" haben eine engere Zusam­menarbeit beschlossen. Flugsportliche Veranstaltun­gen werden künftig gemeinsam durchgeführt. Diese Zusammenarbeit ist besonders deshalb erfreulich, weil sie Gewähr dafür bietet, daß bei der Durch­führung von Flugtagen einer größtmöglichen Zahl von Volksgenossen Gelegenheit gegeben wird, der­artige Veranstaltungen zu besuchen. Vorgesehen sind zunächst Masfen-Vorführungen, Ballonstarts, Kunst­segel- und Modellflug.

3tn Basketbail gegen England.

Deutschlands beste Basketball-Spieler sind in der Zeit vom 5. bis 8. April in Wünsdorf zu einem Gemeinschafts-Training zusammengezogen. Nach den hierbei gewonnenen Beobachtungen wird eine Mannschaft aufgestellt, die am 20. April im Lon­doner Wembley-Stadion im Rahmen der englischen Basketball-Meisterschaftsspiele einen Länderkampf gegen England austrägt. Das internationale Bas- kethall-Turnier, das am 9/10. April im Berliner Sportpalast durchgeführt werden sollte, wird im Ok­tober nachgeholt.

Fuhdall der heimischen Mannschaften.

Fuhball-Gesellschaflsspiel Wißmar LDaubringen I.

Zu einem Gesellschastsspiel trafen sich am Sonn­tag auf dem Wißmarer Sportplatz die 1. Fußball­mannschaften des Turnvereins Wißmar und des Sportklubs Daübringen. Das Spiel stand den vor­ausgegangenen Kämpfen erheblich nach. Die Gast­geber setzten sich von Anfang an in Des Gegners Hälfte fest, konnten aber in Der ersten Halbzeit zu keinem Erfolg kommen. Der Sturm der Platzbesitzer spielte reichlich zerfahren. Die Hintermannschaft der Gäste konnte dadurch jeden Erfolg verhindern. Nach der Pause wurde das Spiel lebhafter, und die Überlegenheit der Platzbesitzer trat mehr in Er­scheinung Den Gästen gelangen nur einzelne Durch- brüche. Trotzdem ftel nur ein Tor zugunsten der Platzbesitzer. Der Kamps wurde ritterlich geführt. Offenbach I SV. Heuchelheim 1920 I 1:4 (0:3).

Am vergangenen Sonntag weilten die beiden Mannschaften der Heuchelheimer zu Freundschafts­spielen auswärts. Die 1. Mannschaft schlug Offen­bach (Dillkreis), den vorjährigen Aufftiegsrivalen, ziemlich eindeutig. Die Mannschaft, welche in neuer Aufstellung antrat, zeigte sich von der besten Seite. Kein einziger Spieler versagte unb der Mittelstür­mer konnte durch aufopferungsvolles und selbstloses Spiel seiner Nebenleute viermal erfolgreich sein. Heuchelheim spielte in folgender Aufstellung: Mül­ler, Wämser, Volkmann, E. Arnold, Waldschmidt, Bach, Christ, Garth, Hofmann (IR. 116/7), Mand­ler, Schmidt.

Die 2. Mannschaft setzte sich in Erda einem kör­perlich überlegenen Gegner verzweifelt zur Wehr und mußte ohne Sieg nach Hguse fahren.

Gießener Soldaten im Kampf um die Handball Korpsnieisterschafi.

- Wie alljährlich, so finden auch dieses Jahr die Spiele um die Korpsmeisterschaften im Handball statt. Sie sind schon in vollem Gange. Der Batl.- Meister des II./J.-R. 116 steht in der 6./116 fest. Spannend verfolgte man die Treffen im I./I.R. 116. Wer wird wohl Meister werden? Voriges Jahr war es die Leibkompanie. Wie steht es dieses Jahr mit denRoten Teufeln"? Ihre Spielstärke hat an Kraft gewonnen. Sie verfügen über einen fünfen, wuchtigen und wurfticheren Sturm. Die Läuferreihe, im Deckungsfpiel ohne Tadel, sorgt für gute Ver­bindung, und die Verteidiaung, eine bessere kann sich der ausgezeichnete Torhüter nicht wünschen.

Die Ausstellung der Mannschaft: Obsch. Brettin- ger; Feldw. Heller, Schtz. Groh; Uffz. Cramer, Oderfld. Schmidt, Gefr. Bach; Gefr. Neumann, Feldw. Raschak, Feldw. Messerschmidt, Uffz. Leut- hardt, Schtz. Strack.

Aber auch die 3./116 hat sich etwas vorgenom­men. Wird sie es schaffen? Nun diese Frage wurde am vergangenen Freitag gelöst. Es standen sich im entscheioenoen Spiel gegenüber:

1./116 gegen 3./116.

Beide Mannschaften treten in stärkster Ausstellung an. Die 3./116 wählt sich den starken Wind und die Sonne zum Bundesgenossen. Nach 10 Minuten

Spielzeit führt die 3./116 mit 5:0 Toren. Der Ju­bel im gegnerischen Lager ist groß. Aber schon bei Halbzeit heißt es nur noch 5:4. Der Favorit hat sich gefunden. Und nun, mit dem Wind im Rücken, regnet es Tore. Die 3./116 hat sich zu früh veraus­gabt. So ist auch das hohe Endergebnis von 16:6(!) Toren nicht überraschend.

Die Kämpfe um den Batl.-Meister des l./J.-R. 116 im Rahmen der KorpH-Meisterschaft brachten bisher folgende Ergebnisse:

1./116 gegen 2./116

11:5

1./116

3./116 4./116 16:6

1./116 f 4./116 25:3

3./116 2./116 9:3

2./116 4./116 9:3

1./116 3./116 16:6.

Stand der Tabelle.

Spiele Gew. Unentsch. 23erI. 3 3 0 0

Tore 52:14

Pkte.

6:0

3./116

3 2

0

1

31:25

4:2

2./116

3 1

0

2

17:23

2:4

4./116

3 0

0

3

12:50

0:6

Im Laufe der nächsten Tage beginnen die Spiele um den Regiments-Meister. Hier stehen sich die er­mittelten Bataillons-Meister gegenüber. Me.

MrgaugberSchleßivarteimÄS.-kyffhäuserbuud

In Wetzlar sand dieser Tage der diesjährige Frühjahrslehrgang der Kameradschaftsschießwarte des Kreisverbandes Wetzlar statt. Kreisschießwart Armb recht (Kinzenbach) eröffnete den Lehrgang unb gebuchte des großen weltgeschichtlichen Ereig­nisses der letzten Zeit. Alsdann begann die eigent­liche Lehrgangsarbeit. Kreisschießwart Armbrecht gab zunächst einen Ueberblick über bas Schießjahr 1937. Nur eine geringe Zahl der bestehenden Schützengruppen konnte sich an dem Pflichtschießen nicht beteiligen, da die notwendigen Voraussetzun­gen (Schießstand und Büchsen) fehlten. Das Ehrennadelschießen hatte einen erfreulich großen Aufschwung genommen. Es wurden geschos­sen: 88 bronzene, 28 silberne und 11 goldene Ehren­nadeln. Im Mittelpunkt der Jahresarbeit stand das Wettkampf schießen 1937. Dabei erhielten ibie Kameradschaften Wetzlar und Ehringshausen I Ibie Kreismeisterschaften in Klasse A unb B mit 407 bzw. 405 Ringen. Den betr. ad)t Kameraden über­reichte der Kreisschießwart bei dieser Gelegenheit ibas Wettkampfsieger-Abzeichen 1937.

Ausführlich wurde sodann die Sommerarbeit 1938 besprochen. Die neu aufgetragenen Pflichtübungen (sind denen der ff angepaßt, damit bei Erfüllung derselben das Schießabzeichen der ff erworben werben kann. Die alten Pflichtübungen von 1936 ssinb somit hinfällig. Eine sorgfältige unb einheit­liche Führung ber Schießbücher wurde praktisch idurcbgeführt. Die vorgeschriebenen sieben Hebungen muffen bis 1. November durchgeschossen sein.

Für das Ehrennadelschießen 1938 wurden Richt­linien bekanntgegeben. Besonders erwähnenswert ist, baß kein Kamerad auf die Ehrennadeln schießt, roenn er nicht bie zur Zeit erforderlichen Pfticht- übungen geschossen hat. Im Mittelpunkt ber Som­merarbeit wirb wieder bas Wettkampfschießen fftehen. Seine Durchführung wurde, eingehend be- -prochen. Es ist mit einer starken Beteiligung zu

rechnen. Nachdem ber Kreisschießwart bann auch Richtlinien über ben weiteren Bau von Schießstän- ben gegeben, und auf die Anträge zur Gewährung von Büchse unb Munition mit all den erforber- lichen Unterlagen hingewiesen hatte, fanb der Lehr­gang feinen Abschluß.

Rundfunkprogramm

Donnerstag, 7. April.

6 Uhr: Präludium, Moraenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In ber Pause, 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Froher Klang zur Werk- pause. 9.40: Kleine Ratschläge für Küche unb Haus. 11.45: Volk unb Wirtschaft: Wenn man ben Schulb­us r mahnt... 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Neue beutsche Unterhaltungsmusik. 15: Bilderbuch der Woche. 15.30: Für unsere Kinder: Wir erzählen euch neue Märchen. 16: Nachmittagskonzert. Zeit­genössische Musik. 18: Zeitgeschehen. 18.30: Der fröhliche Lautsprecher. 19: Nachrichten. 19.10: Klang der Landschaft. Bilder aus dem Rheingau, Hörfolge. 20: IV. Sonntags-Konzert der Museums-Gesell­schaft. 22: Nachrichten. 22.30: Volks- und Unter­haltungsmusik. 24 bis 1: Nachtkonzert.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

C. V. Ist bei der Pacht eines Grundstückes bie Pachtzeit nicht bestimmt, so ist bie Kündigung nur für ben Schluß eines Pachtjahres zulässig; sie hat spätestens am ersten Werktage bes halben Jah­res zu erfolgen, mit dessen Ablauf die Pacht en­digen soll.

Wirtschaff.

Gießener Gchlachtviehmarkt.

Zum gestrigen Gießener Schlachtviehmarkt (Schlachtviehberteilunysmarkt) in ber Diehversteige- runashalle Rhein-Main in Gießen würben 5 Ochsen, 1 Bulle, 30 Kühe, 30 Färfen, 129 Kälber, 198 Schweine aufgetrieben.

An Preisen wurden erzielt: Ochsen 40 dis 43 Pfennig, Bullen 41, Kühe 13 bis 42, Färsen 37 bis 43, Kälber 40 bis 60 Pfennig je Pfund Lebend­gewicht. Für Schweine mürben je kg Lebendgewicht folgende Preise bezahlt: Klasse a (150 kg und mehr) 1,11 Mark, Klasse bl (135 bis 149,5 kg) 1,09, Klasse b2 (120 bis 134,5 kg) 1,07, Klasse c (100 bis 119,5 kg) 1,03, Klasse d bis f (unter 100 kg) 0,97, Klasse gl unb I (fette Specksauen unb Altschneiber) 1,05, Klasse g2 unb h (andere Sauen und Eber) 1,01 Mark.

Marktverkauf: Großvieh dem Bedarf entsprechend, Schweine zugeteilt. Alles ausverkauft.

Schaffung von Schafweiden.

ZdR. Landesbauernführer Dr. Wagner erließ an alle Ortsbauernführer und Bürgermeister einen dringenden Appell, sich mehr noch als seither für die Beschaffung geeigneter Borsommerweiden zur Durchdringung der Schafbestände einzusetzen und ihm geeignete Weideplätze zu melden. Schon von jeher war die Beschaffung geeeigneter Vorsommer­weiden eine der größten Futtersorgen ber Schafhal- tcr. Infolge ber auch im Bezirk der Landesbauern­schaft Hessen-Nassau herrschenden Maul- und Klauenseuche unb ber daher bestehenden seuchen­polizeilichen Bestimmungen über ben Verkehr mit Schafen, weiter auch wegen der erfreulichen Ver­mehrung des Bestandes an Schafen ist in diesem Jahre diese Sorge derart groß geworden, daß viele Schafhalter nicht wissen, wie sie ihre Tiere durch- bringen sollen. Unter feinen Umständen dürfen Schafe abgeschlachtet werden, da ber augenblickliche Ernährungszustand ber Tiere es nicht zuläßt unb mit Beginn der Getreideernte ausreichendes Futter zur Verfügung stehen wird. Aus diesem Grunde ist es zwingende Notwendigkeit, daß alle für die Schaf­haltung irgendwie geeigneten Futterflächen als Vorsommerweiden gemeldet werden.

Starker Aufschwung der Lahnschiffahrt.

Fwd. Die Lahnschiffahrt wurde vor zehn Jahren mit fünf Transportschiffen eröffnet, bie je 200 Ton­nen laden konnten. Seit dieser Zeit hat sie wesent­lich an Bedeutung gewonnen, besonders in den letzten Jahren. Der Güterverkehr, der in der Haupt­sache Kalksteine befördert, wird heute mit 32 Schis­sen durchgeführt. Der große Aufschwung, den die Lahnschiffährt genommen hat, geht deutlich aus der Jahressumme der beförderten Frachtmengen her­vor. Während im Jahre 1933 insgesamt 86 811 Tonnen verladen wurden, beförderte die Lahnschiff­fahrt nach dem jetzt vorliegenden Ergebnis im Jahre 1937 240 918 Tonnen.

Bhein-Mainische Börse.

Mittagsbörse knapp behauptet.

Frankfurt a. M., 5. April. Die Börse hatte auch heute sehr stilles Geschäft. Der Wunsch, für die Zeichnung ber neuen Anleihe bereit zu sein, hatte eine gewisse Zurückhaltung ber Kundschaft zur Folge. Infolgedessen blieben auch die berufsmäßi­gen Börsenkreise ohne Unternehmungslust.

An den Aktienmärkten kam überwiegend kleines Angebot heraus, das bei ber Enge ber Märkte zumeist ein leichtes Nachgeben ber Kurse verursachte. Aus ein Zufallsangebot stärker rück­läufig waren Reichsbank mit 197,50 (200). Auch die in ben letzten Tagen stärker erhöhten Conti Gummi gingen mehr zurück auf 221,25 bis 220,75 (222,50), außerdem hatten Zellstoss Waldhof mit

150,25 (151,50) unb Gebr. Junghans mit 123,75 (124,90) Abschwächungen über ben Durchschnitt von 0,25 bis 0,50 v. H. hinaus. IG. Farben gingen trotz des lebhaften Stickstoffmarktes auf 160 (160,75) zurück.

Der Rentenmarkt lag auf ber ganzen Front sehr ruhig. Nur für Goldpfandbriefe lagen weitere Aufträge vor, die Kurse wurden in den meisten Fällen repartiert. Reichsanleihe-Altbesitz unverändert 133, im Freiverkehr Kommunal-Umschuldung wie­der nachgebend auf 96,20 (96,25). Stabtanleihen notierten ebenso wie Kommunal-Obligationen zu­meist unverändert, Stadt Darmstadt 0,13 v. H^ leichter mit 99,13. fiiquibationspfanbbriefe lagen­uneinheitlich, jedoch meist mäßig fester. Industrie- Obligationen waren etwas angeboten und teilweise bis 0,50 v. H. schwächer.

Auch in der zweiten Börsenstunde bewegte sich das Geschäft in engsten Grenzen und die Kurse zeigten Neigung zu weiterem leichten Rückgang um etwa 0,25 bis 0,50 v. H. Feste Haltung hatten aber Westdeutsche Kaufhof auf Abschlußerwartungen mit 103 bis 105 (101,75), etwas höher waren ferner Metallgefellschaft mit 141 (140,25) und Lahmeyer

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mit 126,90 (126), während sonst die später notierten Werte etwa 0,50 bis 1 v. H. niedriger ankamen unb größtenteils nominell waren. Daimler verloren 1,50 v. H. auf 147.

Abendbörse still.

Die Abendbörse war ohne Anregung und nahm auf allen Marktgebieten sehr stillen Verlaus. Die meisten zur Notiz gekommenen Papiere waren nominell und nicht ganz behauptet. Bekula mit minus 1 v. H. auf 161,50 waren stärker ermäßigt, während sonst die Rückgänge über 0,13 bis 0,50 v. H. nicht hinausgingen. Am Montanmarkt notier­ten Buderus mit 120,25 (120,50), Mannesmann mit 116,65 (116,90), Verein. Stahl mit 110,90 (111), Deutsche Erdöl mit 142,75 (143), aber Hoesch mit 114,50 (114,25). Maschinen- und Autowerte bröckel­ten bis 0,50 v. H. ab, MAN. 136,50 (137), BMW. 157,50 (157,75), Adlerwerke 123,50 (123,75), höher jedoch Demag mit 154,25 (153,75), Rheinmetall un­verändert 141,50. Von Chemiewerten ermäßigten sich IG. Farben auf 159,75 (160), Metallgesellschaft auf 140,65 (141), Elektrowerte wurden kaum notiert, fester lagen Gesfürel mit 150,25 (149,50), Licht und Kraft unverändert 145,50, RWE. knapp gehalten mit 125 (125,13). Großbankaktien blieben vehauptet, hingegen Reichsbank 198,75 (199). Ren­ten waren sehr ruhig, Farben-Bonds unverändert 130,50 bei kleinem Geschäft. Kommunal-Umschul­dung wurden mit 96,20 genannt.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 5. April. Austrieb: Kälber 635 (gegen 694 am 29. 3.), Hämmel und Schafe 49 (84), Schweine 3360 (4366). Notiert wurden je 50 Kilogramm Lebendgewicht in Mark: Kälber a) 61 bis 65 (62 bis 65), b) 55 bis 59, (54 bis 59), c) 43 bis 50 (43 bis 50), d) 38 bis 40 (40). Häm­mel b2) 48 bis 52 (47 bis 50), c) 43 bis 45 (43

bis 45), d) 37 bis 40 (40). Schafe a) 38 bis 42

(39 bis 42), b) 33 bis 36 (33 bis 38), c) 32 (31

bis 32). Schweine a) 56,50 (56,50), bl) 55,50

(55,50), b2) 54,50 (54,50), c) 52,50 (52,50), d) 49,50 (49,50). Sauen gl) 53,50 (53,50). Marktverkauf: Kälber und Schweine zugeteilt, Hämmel unb Schafe mittelmäßig.

Marktverlegungen. In der Woche vor Ostern findet nur e i n Markt für alle Gattungen am Dienstag, 12. April, statt. Nach Ostern wer­den die Märkte am 20. und 21. April abgehalten.

Kurszettel der Berliner und Iranksurter Börfe.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Frankfurt a. M.

Berlin

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß- kurS

Schlußk Abend- börse

Schluß- fürs

Schlußk Mittag- börse

Schluß­kurs

Schlußk. Abend- börse

Schluß, kurS

Schlußk. Mittag­börse

Datum

4.4.

5.4.

4.4.

5-4.

. Damm

4.4.

5.4.

4.4.

54.

6% Deutsche Reichsanlel^e v. 1927 4% Deutsche RetchScml. von 193-1 4ft% Deutsche ReichSschatzanwei- sungen von 1935 . ..........

*ft% Deutsche Reichsschatzanwei- sungen von 1935, II. Folge ...

4ft% Deutsche Reichsschatzanwei- sungen von 1936, III. Folge ..

6ft% Doung Anleihe von 1930 .. 4ft% Hesusche Bollsstaat von 1929 V/i% Deutsche Reichspostschatz von

1934 I......................

102,1

99,5

99,8

101,1

100,7

100,1

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100

101,25

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102,1

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-

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118,5

Berlin

Accumulatoren-Fabrik.......14

Aichassenburg Zellstofs........6

Bemberg...................O

Bekula.....................8

BuderuS Eisen...............5

Gement Heidelberg.......... 7

Gement Karlstadt............a

Conti Gummi.............. 12

Daimler Motoren..........6ft

Dessauer GaS ............... 4

Deutsche Erdöl..............5

Deutsche Gold» und Silber .... 9

Deutsche Linoleum..........10

Elektrische Lieferungen........6

Elektrische Licht und Kraft.....7

I. GJ. Farben-Jndustrie.......7

Felten & Guilleaume.........6

Gesfürel....... 7

Th. Goldschmidt............. 6

Gritzner Maschinen...........O

Harvener................. 8ft

Hoojch Eisen. ............ 3 ft

Philipp Holzmann........... 8

Ilse Bergbau................ 6

Ilse Genüsse................6

Kali Aschersleben............ 4

Flödnerroede ............. 4ft

Kvkswerke und Chemische Fabrik 7

Lahmeyer ................. 6

Maiutrast................... 4

Mannesmann.............4 ft

ManSfelder Bergbau......... 7

Metallgesellschaft.............6

Crenftein & Koppel..........O

Rheinische Braunkohle....... 12

Rheinische Elektro............ 6

Rheinstahlwerke..............6

Rbetnisch-Westsälische Elektro .. «

RütgerSwerke ...............7

Salzdetfurth Kali............6

Schuften L Co............ 7

Schultheis Patzenhofer........4

Siemens L Halöke........ 9

Süddeutsche Zucker.......... IO

Bereinigte Stahlwerke......4ft

Westdeutsche Kaufhof.........O

Westeregeln Alkali............4

Zellstofs Waldhof............6

Olavi Minen ..............0,6

Frankfurt a. BL

143,5

147

164

121

172.5

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172,5 115

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148,5 126,13

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250

176

125 145,5 159,75

141

150,25 148,5 48,75

114,5 163,25

146,5

109

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126,9

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140,65

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125

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184

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108,75

122

159,75

127

117,

140,25

113,25

231,75

130

148,5

125,75

155

184

98,65

206,4

217,75

111,25

101,9

108,75

151,25

26,75

244.5

143

146.5 162 120

222

147

122,25

143,25

124,65

145,5

159,9

141,25

150,5

147

49,13

172

114,65

164

163

146,75

109

121,5

159

127

116,75

151,75

140,75

112,9

232,5

148,75

125,5

153,75

184,75

98,25

206

217,5

111,65

104.9

108,75

151

27

<ft% Deutsche ReichSbahnschay

von 1936 I..................

Oberhessen Provinz-Anleihe mit

Auslos.-Rechten..............

4yt% Hess. Landesbk. Darmftadl Goldpse. R. 12.............

&y$% Hoss. Landes-Hyp.-Bank Liqu. Goldpse...............

4%% Preuß. Landespfdbr.-Anst.

Goldpse. R. 19..............

4Vt% Preuß. Gold-Komm. R. 20

4Vi% Darmstädter Komm.-Lan> desbankR. 6 ...............

Deutsche Komm.-Sammel-Anlethe

4ys% Franks. Hhp. Goldpse. N. 15

4yz% Franks. Hyp. Gold-Komm.

Obl. 2 3.................

6Vt% Franks. Hyp. Liquidation

Goldpse.....................

»y2% Rheinische Hyp. Liquidation

Steuergütschein-Vecrechnung4kurv'

A.G. sür Verkehrswesen .... 6ft

Hamburg-Südam. Dampfschifs. 0

Hamburg-Amerika Paket......0

Norddeutscher Lloyd..........0

Deutsche Reichsbahn Vorz.-Akt. 7

Retch-bant................. 12

Berliner HandelSaeseUschast . 6 ft

Commerz-und Prtvat-Bank ... 5

Deutsche Diskonto............ 6

Dresdner Bank.......... 4

4. April

. s.April

4. April

5. April

Amtliche Notierung Geld | Briet

Imtliche Notierung Geld | Bries

Amtlift)e Notierung Gelb | Bries

Amtliche Notierung Geld | Brie t

0,616 41,98

0,145

47,00 55,23

47,00 12,37

5,475

7,682

137,96

13,09

0,620 42,06

0.147

47,10 55,35

47,10

12,40 5,485

7,698

138,24

13,11

0,617 41,94 0,145

47,00

55,23

47,00

12,37

5,475

7,732

137,99

13,09 1

0,621

42,02

0,147

47,10

55,35

47,10

12,40

5,485

7,748

138,27

13,11

Fapan..................

0,721 5,694

62,17

11,235 63,75 57,14

8,691

2,492

0,723 5,706 62^29

11,255 63,87 57^26

8,709

2,496

0,721

5,694

62,17

11.235

63,75

57,17

8,691

2,491 i

0,723

5,706

62,29

11,255

63,87

57,29

8,709

2,499

Brüssel ..................

Jugoslawien ..............

Rio de Janeiro............

Oslo ..................

Wien....................

Kopenhagen...............

Danzig...................

Lissabon..................

Stockholm ................

Schwei» .........______

HeisingforS................

Paris ....................

Spanien..................

Prag..................

Holland..................

Italien...................

Budapest.................

Reuyork..................