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Wball-Vezirksklaffe vor spannenden Kämpfen

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strichen werden.

Wehlar 1900.

cusge- Obwohl in diesem Jahre bei den Meisterschasts- Ja, kämpfen wieder die Lokalkämpfe zu verzeichnen

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Rundfunkprogramm

Wirtschaft

Die Fußball-Kreisklafsen am Sonntag

Rad ...

Radfahrer, haltet Disziplin, seid Kameraden, denkt an eure zehn Pflichten und handelt nach ihnen! Ihre Befolgung ist für euch der beste Schutz.

Außerdem aber haben die Radfahrer fetzt auch noch einen anderen äußeren Schutz erhalten: die Tretstrahler. Da sie nur an Fahrrädern zu inden find, wird in Zukunft eine Verwechslung mit anderen Fahrzeugen unmöglich sein.

Wer sich heute ein neues Rad kauft, bekommt diesen Schutz mitgeliefert. Für alte Räder, ist die Anschaffung noch nicht Pflicht. Aber jeder Radler ollte sich Tretstrahler anschaffen zu feinem und einer Volksgenossen Schutz. L A. (RAS)

Sonntag, 6. November.

6 Uhr: Hafenkonzert. 8.10: Evangelische Mor­genfeier. 8.45: Serenade für Orchester, von Eugen Bodart. 9: Morgenfeier der Hitler-Jugend: Das Schicksal ruht in dir, du sollst es entfalten. 9.30: Deutsche Meister. 10.30: Held und Heiliger. 10.45: Chorgesang. 11.15: Wir tragen ein Licht. Aus der Notzeit unserer sudetendeutschen Brüder und Schwestern. Hörfolge. 12: Musik am Mittag. 13: Das Mikrophon unterwegs. 13.15: Musik am Mit­tag. 14: Für unsere Kinder: Die Wunderlampe. 14.30: Uns gehört der Sonntag! Ein Reigen sorg- loser Melodien. 15.15: Winzerarbeit Winz er­rege. Eine frohe Stunde im schönen Land des Ahrburgunders. 16: Unterhaltung und Sport. 18: Hohenfels und fein Minnesänger. Hörfolge. 18.30: Humor regiert die Stunde! 19.30: Sportspiegel des Sonntags. 20: Nachrichten. 20.15: Großes Volks- konzert für die Betreuten des WHW. Deutsche Romantik!. 22: Nachrichten. 22.30: Unterhaltung und Tanz. 24 bis 2: Nachtkonzert. Schöne Melo- dien.

Montag, 7. November.

6 Uhr: Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause, 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Fro­her Klang zur Werkpause. 9.30: Nachrichten. 9.40: Kleine Ratschläge für den Garten und die Zimmer­pflanzen. 10: Schulfunk. Jungmichel verdient sich ein Schwert. 11.45: Ruf ins Land. 12: Schloßkon-

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Der Verlauf der seitherigen Spiele der Bezirks­staffel Gießen hat bewiesen, daß es einen ausr-*- sprochenen Meisterschafts-Favoriten nicht gibt. . man muß sogar feststellen, daß der Kreis der An­wärter, im Vergleich zu früheren Jahren, großer geworden ist. Denn neben Teutonia Steinberg, Sportverein Wetzlar und 1900 Gießen, die am we­nigsten mit Minuspunkten belastet sind, machen Naunheim, Frohnhausen, Bissenberg und VfB.-R. Gießen ebenfalls noch berechtigte Ansprüche, xu den Kandidaten gezählt zu werden. Dies verlacht den Spielen einen ganz besonders reizvollen Charakter und je mehr sie fortschreiten, gewinnen sie noch an ' Bedeutung. Hauptsächlich ist dies aber der Fall, wenn Mannschaften Zusammentreffen, die zu den engeren Bewerbern gehören. Und ein solcher Tag ist morgen, wo die Spielansetzung verschiedene aus­sichtsreiche Mannschaften zusammenbringt.

Die drei Weltrekorde, die der norwegische Geher Edgar Bruun im September vorigen Jahres über 3000 Meter, 5000 Meter und 10 000 Meter in Oslo aufstellte, sollen jetzt auf Grund eines Schrei- bens der Internationalen Geherkommission durch die IAAF, geprüft werden. Es ist nicht ausgeschlossen, daß die Bestleistungen des Norwegers wieder

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Zeder Volksgenosse soll den Wochenspruch besitzen.

NSG.Was heißt ,Wochenspruch' der Bewe­gung? Immer wieder was Neues. Man kommt ja überhaupt nicht mehr zur Ruhe!" So etwa würde Herr Meckermaiin sprechen, wenn man ihm von der neuartigen Maßnahme der Gaupropagandalei- tunq Hessen-Nassau erzählte Jeder Volksgenosse aber, der mit aufgeschlossenem Herz unsere große Zeit erlebt und an Höhepunkten, wie die Rück­kehr Oesterreichs zum Reich, Verkündung bei? Wehrhoheit und bei unzähligen anderen Gelegen­heiten der letzten Jahre, die unerhörte Freude mit- fühlte, von der das ganze Volk erfüllt war, wird an demWochenspruch" der NSDAP, auf keinen Fall nichtachtend vorübergehen können.

In einem geschmackvollen Wechselrahmen wird jede Woche ein von Künstlerhand gestaltetes Blatt ausgehängt, auf dem in kurzer prägnanter Form der Führer oder führende Männer der Bewemmg besonders wichtige Tagesereignis kurz und treffend skizzieren. Es wird damit erreicht, daß rlchtung- weisende Sätze unserer Weltanschauung sich jedem Volksgenossen einprägen, so daß er durch den Wochenspruch" ohne große Belastung national­sozialistisches Gedankengut in sich auf nimmt

In allen Kreisen des Gaues hat die. Werbung für denWochenspruch" eingesetzt. Sie soll nicht nur die Behörden und Dienststellen erfassen, son­dern den Wochenspruch in alle Schichten der Be­völkerung eindringen lassen. Jeder Kaufmann, Be­triebsführer, Handwerker, Gastwirt, Arzt, Rechts­anwalt, Hausbesitzer, alle Volksgenossen über­haupt sollen durch Aushang desWochenspruchs nationalsozialistisches Gedankengut einem weiteren Kreis der Bevölkerung zugängig machen und so selbst Aktivpropagandist für den Führer sein.

Die Entscheidung der Frage, ob und in welches Höhe die Bestellung auf denWochenspruch" zu erfolgen hat, muß nur von der vorgeschilderten ideellen Seite her gesehen werden. Jäier Volks« genösse hat Teil an den Segnungen, die der Füh­rer mit seinem Werk bis heute dem deutschen Volks gebrächt hat.

Nur der eingangs erwähnte Herr Meckermann kann die gewaltigen Erfolge auf allen Gebieten ignorieren und eine vorübergehende Butterknapp­heit oder ähnliches für wichtig halten. Alle deut­schen Volksgenossen aber, die dem Führer ihr freudiges ,La" bei anderer Gelegenheit gegeben haben, werden auch hier die Bestrebungen der Gaupropagandaleitung unterstützen und die Ver­breitung desWochenspruches" zu ihrer eigenen Angelegenheit machen.

scheiden.

Saasen spielt in Grünberg und trifft dort einen starken Gegner an. Wir glauben nicht, daß die Gäste dort zu einem Siege kommen. Nieder- Ohmen erwartet Ettingshausen und wird Mühe haben, sich des starken Gegners zu erwehren. Flensungen hat auf eigenem Platz Harbach zu Gast und dürfte nach den bisher gezeigten Leistungen

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Nachdem die Leute vom Walüsportplatz Tritt faßt haben, ist nicht anzunehmen, daß die Burger irgendeine Erfolgchance besitzen, selbst wenn ihre Leistung so lobenswert ist, wie vor kurzem auf dem Trieb, wo sie gegen 1900 ein Unentschieden erzielten.

Die Begegnung der beiden vorjährigen Rivalen, Wetzlar 1Ö00, dürfte, auch wenn der Ausgang noch nicht für die endgültige Entscheidung maß­gebend ist, die Hauptan^iehungskraft besitzen. Eine Voraussage über den Ausgang wäre bei der der-

Neue Länderkämpfe der Ringer.

Nach den Kämpfen gegen Estland und Lettland stehen die deutschen Ringer vor weiteren größeren Aufgaben. In der Zeit vom 2. bis 4. Dezember sind gleich drei Begegnungen festgesetzt. So werden Po­lens Ringer in der ersten Dezemberwoche in Oppeln und in Berlin antreten. Gegen Dänemark wird in Köln gerungen und die Italiener, von denen noch die Zusage erwartet wird, sind in Stuttgart zu Gast. In der ersten Februarhälfte steht in Stockholm der große Kampf mit Schweden bevor. Beide Länder werden hier in doppelter Besetzung aller sieben Ge-

Frohnhausen I Teutonia Steinberg I.

Einen schweren Gang haben morgen die Teuto- neu vor sich. Jede Mannschaft weiß, was es heißt, im Hinterland Punkte zu erobern. Auch die Steinberger haben dort schon manche böse Erfahrung machen müssen. Bis jetzt wurden sie jedesmal in Frohnhau- jen klar geschlagen. Gerade auf eigenem Platz ist diese Mannschaft äußerst gefährlich. Die Elf pflegt an sich eine ziemlich harte Spielweise, die vollkom­men auf Erfolg eingestellt ist. Nach der vorsonntäg- lichen Niederlage in Gießen werden die Platzbesitzer alles aufbieten, um diese Schlappe wettzumachen. Ob ihnen das bei den Teutonen gelingt, ist jedoch fraglich. In den bisherigen Spielen spielte die Mann­schaft schönen Fußball, so daß bann auch schließlich die Erfolge nicht ausblieben. Wenn die Steinberger den morgigen Kampf mit Eifer und Einsatz bestrei­ten, sollten die Punkte sicher fein. Jrn übrigen ist Däublin auch wieder dabei. Mer Voraussicht tritt die Mannschaft in stärkster Aufstellung an. Jeden­falls darf man gespannt sein, ob der jetzige Spitzen­reiter es versteht, seine Stellung auch weiterhin auszubauen.

VsB.R. n Lollar II.

Da die zweite Mannschaft von Burg nicht mehr spielen kann, hat sich der Verein entschlossen, einen Gegner zu einem Freundschaftsspiel zu verpflichten. Lollars Reserve hat zwar bisher noch nicht in die Pflichtspiele eingegriffen, man weiß aber, daß die Mannschaft sehr stark ist. Den Ausgang des Spieles kann man als offen bezeichnen.

SA. ii - Vfv.-rr. m.

Im Pflichtspiel stehen sich beide Mannschaften gegenüber. Da beide Mannschaften wenig gespielt haben und sich nicht kennen, darf man auf den Aus­gang des Spiels gespannt sein.

Wehlar IL 1900 II.

Die Reserve der Blau-Weißen, die mit Koch I., Krämer und Bergmann verstärkt antritt, hat eben­falls eine harte Nuß zu knacken, wenn sie ihr Vor­haben durchführen will, denn die Reserve des Sport­vereins Wetzlar verfügt ebenfalls über Kräfte, die achtbares Können besitzen.

Frohnhausen II Steinberg II.

Die zweite Elf der Teutonen trifft wiederum auf einen unbekannten Gegner, so daß eine Vorhersage nicht möglich ist.

läge einstecken. Die Mannschaft reift nach Heuchel­heim und wird, vorausgesetzt, daß die Platzherren nur mit ihrer zweiten Mannschaft spielen, einen Sieg landen können. Staufenberg wird in Lon­dorf erwartet und hat dort wenig Aussichten auf Punktgewinn.

Klein-Linden I Wißmar I.

Daß die dauernden Aenderungen in der Mann­schaftsaufstellung Klein-Lindens sich ungünstig aus­wirken mußten, war vorauszusehen. Drei 'verlore­nen steht ein gewonnenes Spiel gegenüber. Für die kommenden Spiele steht aber eine ständige Mannschaft zur Verfügung, so daß in Zukunft mit Erfolgen gerechnet werden kann.

Am kommenden Sonntag ist Wißmar in Klein- Linden zu Gast und wird sicher alle Register seines Könnens ziehen, um die Punkte mitzunehmen. Hof­fentlich bewährt sich die neue Umstellung Klein- Lindens, so daß es seinen Tabellenstand verbessern kann. Der Klein-Lindener Anhang rechnet aber mit einem bestimmten, wenn auch knappen Sieg.

1. FL. 1926 GroßenBuseck 1. Spv. Rodheim an der Bieber.

Die 1. Elf des FC. 1926 empfängt morgen die gleiche des Spv. Rodheim zum fälligen Derbands- fpiel. Die Gäste, die über eine spielstarke Mann­schaft verfügen, werden alles daransetzen, ihren Platz in der Tabelle zu halten, während Großen- Buseck die Spitze weiter behalten will. Aber es traten einige Bedenken auf, da Grohen-Buseck auf einige gute Spieler» verzichten muß: da auch noch Dambmann fehlt, muß man im Busecker Lager auf der Hut sein.

Die Jugend empfängt die spielstarke Jugend von Saasen.

Garbenleich I Steinbach I.

In diesem Spiel stehen sich zwei gleichwertige Mannschaften gegenüber, die sich schon oft in Der- bandsspielen begegneten. Man darf auch morgen wieder einen anregenden Kampf erwarten, der erst

1. kreisklasse:

Großen-Duseck Rodheim Klein-Linden Wißmar Hungen Muschenheim Garbenteich Steinbach Leihgestern Großen-Linden SA. Lich

2. Lreisklasse:

Grünberg Saasen Nieder-Ohmen Ettings-Hausen Flensungen Harbach

Queckborn Göbelnrod (Gesellschaftsspiel) Heuchelheim II Großen-Linden II Londorf Staufenberg

SA. II DfB.-R. III

Der Sonntag steht im Zeichen der Lokalkämpfe, allein in der ersten Kreisklasse stehen drei Lokal­spiele auf dem Programm, so daß mit spannenden und harten Kämpfen zu rechnen ist.

Rodheim reift zum Tabellenersten Großen-Buseck. Die Wißmarer fahren nach Klein-Linden. Erst­mals wirkt Muschenheim in den Pflichtspielen mit. Da die Spieler lange nicht gespielt haben, außer­dem der Gastgeber durch gutes Abschneiden von sich reden machte, kann man den Gästen wenig Aus­sicht auf Erfolg geben. Der Tabellenführer Leih- gestern empfängt seinen Lokalgegner Großen- Linden. Wenn auch beide Mannschaften in ver­änderter Ausstellung antreten, so sollten doch die Platzherren schon allein auf Grund des Platzvor­teils zu einem Siege kommen. Die SA. tritt auf eigenem Platze dem vorjährigen Tabellenzweiten Lich gegenüber. Wir halten die SA.-Männer doch für stark genug, dies Spiel knapp für sich zu ent-

Zwanzig Millionen 3lät>cr auf Deutschlands Straßen.

Zwanzig Millionen Radfahrer gibt es m Deutsch- land zwanzig Millionen Männer und Frauen, Aeltere, und vor allem auch Jugendliche, benutzen ihrStahlroß" als Beförderungsmittel zu Beruf und Schule, für frohe Ferien und Sonntagsfahrten. Wer von diesen zwanzig Millionen aber hctt ein ganz reines Gewissen, wenn von Verkehrssünden die Rede ist? Wohl kaum einer, denn die meisten schlagen den Verkehrsregeln gelegentlich ein Schnipp­chen. Der eine fährt gegen alle Verkehrsregeln Seite an Seite mit dem Nebenmann, um ein kleines Schwätzchen zu machen, ein anderer kann als guter Freund nicht sehen, daß die anderen laufen und ladet mindestens einen noch hinten mit auf sein

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sind, hat die Begegnung mit Wetzlar mchts an Be­deutung verloren. Der vorjährige langanhaltende Bord-an-Bord-Kampf über die Entscheidung der Meisterschaft steht noch in bester Erinnerung. Und so tritt auch heute wieder die Frage in den Vorder­grund, wer diesmal das bessere Ende für sich be­halten wird. Um so mehr, da beide Mannschaften auch Heuer wieder berechtigte Aussichten besitzen, irn wetteren Verlauf noch ein gewichtiges Wort mitreden zu dürfen. Daß hierbei auf beiden Setten nichts unversucht gelassen wurde, um das Beste auf die Beine zu bringen, ist verständlich. Die Mann­schaft der Blau-Weißen, die mit Herbst, Zeiler, Lippert, Pankok, Quick, Rensing, Schellhaas, Lob­sack, Hormel, Sack, Heuser antritt, ist denn auch tatsächlich die zur Zeit stärkste Vertretung. Jllusio- nen darf man sich jedoch nicht hingeben, denn in Wetzlar zu bestehen bedarf einer Leistung, rote sie nicht jeden Tag gelingt.

zert. 13: Nachrichten. 13.15: Schloßkonzert. 141 Nachrichten. 14.10: Das Stündchen nach Tisch..< 15: Für unsere Kinder: ,Hetzt basteln wir..." 16t Nachmittaaskonzert. 18: Das Gut in der Stadt. 18.20: Roß und Reiter. 18.30: Don der braven Infanterie laß ich all mein Lebtag nie. 19.15t Tagesspiegel. 19.30: Abend wird es wieder. Alte schöne Chöre mit verbindender Musik. 20: Nach­richten. 20.15: Buntes Unterhaltungskonzert. Don Mühlen und Müllersleuten. 21: Der junge Goethe. Erste Ausfahrt. Leipzig 1765 dis 1768.

Dienstag, 8. November.

6 Uhr: Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nach- richten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Froher Klang zur Werkpause. 9.30: Nachrichten. 9.40: Was können wir Frauen noch besser machen? 10: Schulfunk. Sudetendeutsche Heimat. Eine Hörfolge. 11.45: Ruf ins Land. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten. 13.15: Mittagskonzert (Fortsetzung). 14: Nachrich­ten. 14.10: O holde Frau mufica! Schubert Schumann Brahms. 15: Kleines Konzert. 16: Nachmittagskonzert. 18: Volk und Wirtschaft. 18.15: Neues für den Bücherfreund. Die Dichter der Deutschen. 18.30: Meisterwerke der ChormUsik. 19.15: Tagesspiegel. 19.30: Der fröhliche Lautspre­cher. 20: Nachrichten. 20.15: (Stuttgart spielt auf! Heitere Feierabendmusik. 22: Nachrichten. 22.20f Politische Zeitungsschau. 22.35: Musik zur Unter­haltung. 24 bis 2: Nachtkonzert.

wichtsklassen antreten. Zuvor werden im Lause des Januars die Rückkämpfe gegen Estland und Lett- land in noch zu bestimmenden Orten ausgetragen.

Rekordversuche

auf der Heichsautobahn verschoben.

Wie die Motorgruvpe Hessen mitteilt, sind die Rekordversuche auf Der Reichsautobahn zwischen Frankfurt und Heidelberg, die der englische Major Gardner am Samstag unternehmen wollte, wegen des schlechten Wetters abgesagt worden. Der neue Termin steht noch nicht fest.

Rhein-Mairusche Börse.

lUiftagsbörfe meist knapp gehalten.

Frankfurt a. M., 4. Nov. Die anhaltend schwache Kundschaftsbeteiligung trotz fortlaufend bekanntwerdender anregender Nachrichten aus der Industrie, wie z. B. die Erhöhung der Hoesch-Divi- dende um 1 v. H. auf 6 v. H., führte in Berufs­kreisen zu ebenfalls nur geringer Unternehmungs­lust.

Aus übrigbehaltenen Beständen erfolgten bei Börsenbeginn am Aktienmarkt wieder mäßige Abgaben, so daß die meisten der zunächst nur wenig notierten Papiere um Bruchteile eines Prozentes abbröckelten und auf einzelnen Marktgebieten sogar eine recht schwache Tendenz bestand. Angeboten waren besonders Zellstoffaktien. Aschaffenburger waren zwar nach dem 4prozentigen Rückgang von gestern um 1 v. H. erholt auf 116, dagegen wurden Waldhof mit 133,50 (135,50) angeboten. Am Mon­tanmarkt setzten Hoesch mit 120,75 (121), Verein. Stahl mit 113,25 (113,50), Mannesmann mit 114,50 (115), etwas höher aber Rheinstahl mit 140 (139,65) ein. JG.-Farben gaben bei kleinem Angebot auf 153,13 (153,50), AEG. auf 124,75 (124,25)'nach und von Maschinenwerten gingen Demag auf 153 (153,75) und Eßlinger auf 112,75 (113) zurück. Leicht befestigt lagen Westdeutsche Kaufhof /mit 109 bis 109,40 (108,75), dement Heidelberg mit 158 (157), Allg. Lokal und Kraft mit 145 (144,25) und 2 v. H. höher kamen Verein. Deutsche Metall mit 175 (173) an.

Am Rentenmarkt standen Reichsaltbesitz bei lebhaften Käufen auf die bevorstehende Dezember- Ziehung mit 131,20 bis 131,65 (131,25) im Mittel­punkt. Am Pfandbriefmarkt bestand Angebot in Kommunal-Obligationen, Meininger weitere 0,50 vorn Hundert ermäßigt auf 99, die übrigen blieben auf dem letzten Stand. Liquidationswerte schwank­ten bis 0,25 v. H., Pfälzische bei 101,25 (101) er­neut rationiert. Don Industrie-Obligationen, die zu­meist etwas nachgaben, waren Farben-Bonds auf 121,90 (122,75) ermäßigt. Don Stadtanleihen lagen Mainzer 0,25 v. H. höher mit 98, Mannheimer Alt­besitz 136 (135). Schwächer Dekosama I mit 135,13 (136). Reichsaltbesitz fliegen im Verlaufe auf 131,75 und blieben so gefragt, Kommunal-Urnschuldung knapp gehalten mit 93,85 (93,90),

zeitigen Verfassung beider Mannschaften gewagt.

Eine schwere Aufgabe erwartet die Teutonen in Frohnhausen, denn nach der Leistung der Dränier vom Dorsonntag haben es die Steinberger diesmal mit einem weit stärkeren Gegner zu tun als seither, und es wäre feine Ueberraschung, wenn der Spitzen­reiter einen Punktverlust erleidet.

Naunheim erwartet Ehringshausen. Die Frage nach dem Sieger ist nicht schwer, denn auf eigenem Gelände werden sich dieWetzlarer Vorstädter" von dem- Neuling nicht gefährden lassen.

Sinn muß abermals ein Heimspiel auf des Gegners Platz austragen. Bissenberg, das den Vor­teil hiervon hat, wird sich diese günstige Gelegenheit nicht entgehen lassen und seine Tabellenstellung durch einen Sieg weiter ausbauen.

vfB.-R. I Burg I.

Im zweiten Heimspiel erwartet der VfB.-R. die Mannschaft von Burg auf dem Waldsvortplatz. Die Gäste, die im Vorjahre der Schrecken Der Stadtver­eine waren, haben in diesem Jahre stark nachgelas­sen und konnten nicht immer mit bester Mannschaft antreten. Daß die Mannschaft in stärkster Aufstel­lung einen achtbaren Gegner abgibt, mußte der Lokalgegner erfahren, dem die Burger auf dem Trieb einen Punkt abknöpften. Die Grünweißen, die durch chren Sieg in Ehringshausen ihr Selbstver­trauen wiedergefunden haben, da die Mannschaft wieder in stärkster Besetzung antreten kann, hat vor, die Pechsträhne abzureißen. Der Spielausfchuß hat folgende Elf aufgesteltt: Gottschalk; Leutheuser I, Leutheufer II; Krämer, Thron, Berlenbach; Fischer, Bach, Heß, Kramer, Szponick. Mit diesem Spieler» material, das der DsB.-R. stellen kann, sollte es nicht schwer fallen, einen deutlichen Sieg davonzu- tragen, jedoch muß sich die Mannschaft voll einsetzen, denn ein angeschlagener Gegner ist unberechenbar. Die Leitung des Spieles liegt in Händen von Mil­ler, Wetzlar.

einem Rückspiel. Das Vorspiel endete mtt 5:0 Toren für Garbenteich. Man sollte auch diesmal wieder mit einem Siege der Platzbesitzer rechnen können.

Kurze Sportnotizen.

Auf dem Zugspitzplatt liegt schon soviel Schnee, daß die Schiläufer, unter ihnen Meister Heli Lantschner, bereits das Training aufnehmen konnten.

*

Reidar Andersen (Norwegen), einer der besten Schispringer der Welt, wird wahrschem- lich dem Amateursport verloren gehen, denn er be­absichtigt, ein Film-Angebot einer nordischen Ge- ellschaft anzunehmen.

Im Verlaufe herrschte ausgesprochene Geschäfts« stille und zweite Notierungen tarnen nur ganz wenig zustande, Westdeutsche Kaufhof 109 nach 109,40, Deutsche Erdöl 131 bis 130,50 nach 130,90. Bei den später notierten Werfen betrugen die Ab­weichungen 0,50 bis 1 v. H., fest nach Geldstreichung Feinmehl. Setter mit 98 (95) bei 50 v. H. Zutei­lung, anderseits Bank für Brauindustrie 125,50 (127).

Das Freiverkehrs geschäft war ruhig. Man nannte: Dingler 100,50 bis 102,50, Katz & Klumpp 0,50 v. H. höher mit 102,50 bis 104,50, Rastatter plus 1 v. H. mit 49,50 bis 50,50, anderseits Ufa knapp gehalten mit 83,75 (84). Tagesgeld sehr leicht und unv. 2,25 v. H.

Abendbörje schwach.

An der Abendbörse bröckelten die Aktienkurse in teilweiser Anpassung an Berlin überwiegend weiter ab, da seitens der Kulisse offenbar weiteres Bedürf­nis zu Glattstellungen bestand, zumal die Kundschaft weiterhin nahezu völlig fehlte. Erneut günstige Nachrichten aus der Industrie, wie der lebhafte Ge­schäftsgang bei Mannesmann auch im 3. Quartal und die unv. öprozentige Dividendenerklärung bei Lahmeyer blieben ohne Einfluß. Die Umsätze waren allgemein äußerst klein. Am Montanmarkt gingen Hoesch noch 0,25 v. H. unter den schon merklich er­mäßigten Berliner Stand auf 119,25 (120,75), Ver­ein. Stahl auf 112,75 bis 112,50 (113) und Buderus auf 116 (116,40, aber 115,25 in Berlin) zurück, wäh­rend Mannesmann mit 114,50 und Rheinstahl mit 139,90 (140) behauptet blieben. Sonst ließen Rhein- metall auf 141 (141,50), Gesfürel auf 139 (139,50), Westdeutsche Kaufhof auf 108,50 (109). Deutsche Linoleum etwas stärker auf 160,25 (161.50) und Deutsche Erdöl auf 130,50 (130,75) nach. Adlerroerke mit 113,50 und Bekula mit 164 kamen je 0,25 v. H. höher an. Behauptet notierten u. a. JG.-Farben mit 153, Scheideanstalt mit 208,50, Moenus mit 127, Bemberg mit 142, Licht und Kraft mit 142,75 und RWE. mit 123,90, ferner zeigten Großbankwerte die Mittagskurse. Von Renten fanden notierte und un- notierte Altbesitzanleihen erneut lebhafte Nachfrage; Reichsaltbesitz 131,90 (131,75), Dekosama I erholten sich um 0,50 v. H. auf 135,65. Industrie-Obligatio­nen notierten behauptet, Farben-Bonds 121,90, 6prozentigs NSU. 104,50. Im Freivertehr nannte man Kommunal-Umschuldung mit 93,85 unoere ändert.

BfB.-R. Burg.

Wehlar 1900.

Frohnhausen Steinberg.

Raunhelm Lkringehausen. Sinn Bissenberg.

,ch den bisher gezeigten Leistungen mit dem Schlußpfiff entschieden werden dürfte. Die nicht um eine knappe Niederlage herumkommen. Jugend von Garbenteich empfängt die spielstarke Großen-Linden mußte am Sonntag eine Nieder- t Jugend vonTeutonia" Watzenborn-Steinberg zu