Aus aller Welt
der
ge-
er
Geschichten aus aller Welt
gegen Katarrhe
Husten
Heiserkeit
England wurde am Freitag von einem schweren Flugzeugunglück heimgesucht. Aus bisher ungeklärter Ursache stürzte ein Verkehrsflugzeug, das den Dienst zwischen England und den Kanalinseln versah, kurz nach seinem Aufstieg von der Insel Guernsey ab. Zwölf Fahrgäste und die aus zwei Mann bestehende Besatzung kamen ums Leben. Da das Flugzeug, das nur wenige hundert
mens B o r ch, der im 44. Lebensiahre stand.
14 Todesopfer eines Flugzeugunglücks in England.
staunten die Indianer!
C. K. Sao P a u l o.
Nach Sao Paulo ist die Expedition des brasilianischen Forschungsreisenden Willy Aureli zurückgekehrt, die unter vielen Abenteuern das noch völlig unbekannte Gebiet der Serra do Roncador im Innern des Motto Großo erreicht hat. Sie bringt em reiches ethnographisches, botanisches und zoologisches Ma- terra! mit. Die allgemeine Aufmerksamkeit aber erregen drei. Karaja-Indianer, die den Forschern als Führer gedient haben und von ihnen nur zur Be- lohuung ihrer Treue mitgenommen wurden, um die Errungenschaften unserer Kultur kennenzulernen. Die drei Indianer, riesige und wilde Erscheinungen, erregten überall die Neugier, während sie selbst vom Staunen über das, was sie zu sehen bekamen, überwältigt wurden. Manches erschien ihnen jedoch auch höchst sonderbar. Als sie dos berühmte Schlan- genhaus Butantan besuchten, erklärten sie: „Unsere weihen Brüder sind wirklich verrückt. Sie bauen Steinhäuser, um Schlangen hineinzusetzen, die wir doch überall, wo wir sie treffen, töten." Die höchste Begeisterung der Indianer erregte indessen ein Be- such auf dem Flugplatz. Selbst einen Flug zu wagen, konnte man sie aber nicht überreden, weil „der Mond nicht günstig war". Uneingeschränkt entzückt waren die Indianer fedoch vom Kraftwagen, und ihre Begeisterung darüber ging so weit, daß sie überhaupt nicht mehr aussteigen wollten, um zu Fuß zu gehen. Der Derlag einer Zeitung hat eine Sammlung von Beilen, Werkzeugen zum Ackerbau, , gebrauchtes Kleidern und anderen nützlichen Gegen«
Hauptniederlage: Jean WeiaelyCrießen, Sonnen Straße 6, Telephon 3888. 6o2iD
Tunis und Biserta, westwärts bis Casablanca am Atlantischen Ozean. Casablanca istdas neue See-Eingangstor zu Marokko, eine fast amenka- nisch anmutende Gründung, deren Entwicklungstempo mit Hochhäusern, grandiosen Hafenbauten, Elevatoren u. dgl. man den Franzosen kaum zugetraut hätte. Sie sind auch nicht wenig stolz dar-
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von Dr. Paul Rohrbach.
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schließlich von einem Reserve-Motorfuhrer nach Fre- dericia weitergefahren. Das Verhalten des Verschwundenen, der durch den Sprung über die Brücke seinem Leben ein Ende bereitet hat, ist um so unverständlicher, als er noch auf der letzten Station vorher mit dem Wachthabenden ohne Anzeichen von Erregung oder Verwirrung gesprochen hatte. Die Polizei konnte keine Spur von dem Verschwundenen entdecken, wie auch die Nachforschungen eines Lot- senbootes im Belt ohne Erfolg blieben. Bei dem Verschwundenen handelt es sich um einen lang- hör hnnifrhpn Stantsbabnen na»
Vormittag acht von ihnen abgefertlgt hatte, packte ihn beim neunten die Wut. Er schrie ihn an, was das bedeuten solle, er kaufe nie etwas von Reisenden. „Das weiß ich", sagte der Mann gelassen und zog eine kleine Broschüre aus der Tasche. „Sehen Sie hier, das ist das Heft, das die «Schule für Geschäftsreisende', die ich besuche, uns gibt, das ,1Khs" buch des Erfolges', und da steht: Uebung 5 — Wie man einen bearbeitet, der durchaus nicht von Reisenden kaufen will ... Und sehen Sie: db steht Ihre Adresse!"
den Einheimischen zunimmt.
Wirtschaftlich ist Nordafrika eine große Kraftquelle für Frankreich. Es ist es auch militärisch insofern, als die Eingeborenen zum Dienst mit der Waffe herangezogen werden, aber das gehört in das große Thema von der Force Noire, um derentwillen sich ja auch die Pläne von ein oder zwei Transsahara-Bahnen der Verwirklichung nähern. Von Algier reicht ein großes, von den Franzosen trefflich ausgebautes Eisenbahnnetz ostwärts bis
(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.)
Ein Mann allein auf hoher See.
K. Colombo.
Südlich von Ceylon wurden von Fischern^ die Trümmer eines Bootes mitten im Ozean treibend gefunden, an die ein Mann festgebunden war. Der Unglückliche war so erschöpft, daß er nicht sprechen und kaum eine Bewegung machen konnte. Erst nachdem er im Krankenhaus von Colombo seine Kräfte einigermaßen wiedergewonnen hatte, erzählte er seine Geschichte: Er war zusammen mit zwei Kameraden beim Fischen von einem heftigen Sturm überrascht und in ihrem Boot mehrere Seemeilen weit aufs Meer hinausgerissen worden. Endlich gab das Boot den Angriffen der Wogen nach und zerbrach. Um nicht von dem Wrack yeruntergespült zu werden, banden die drei Männer sich mit ihren Kleidern daran fest. Nach zwei Tagen starb der eine von ihnen infolge von Erschöpfung, Hunger und Durst. Einen Tag darauf starb auch der zweite Mann. Aber immer noch hielt der Dritte den übermenschlichen Strapazen stand. Um seinen Hunger zu stillen, aß er die Rinde der Arecanuß, in der die drei ihr Essen aufbewahrt hatten. Da tauchten Haifische auf und begannen, in zu umkreisen. Er wußte, daß sie von den Leichen seiner toten Kameraden angelockt waren, so schnitt er die Körper los und warf sie hinaus in die See. Am fünften Tage hatte er alle Hoffnung auf Rettung ausgegeben und trieb rn völliger Stumpfheit dahin, als er plötzlich den Klang menschlicher (Stimmen vernahm. Seine Augen waren so verschwollen und entzündet, daß er nichts mehr sehen konnte.
^as Versuchskaninchen.
B Neuyork.
In einem Gebiet, das 12 Bundesstaaten umfaßt und vom Ohio-Fluß bis zum Golf von Mexiko und von der Atlantischen Küste bis zum Mississippi-Fluß reicht, wüten riesige Waldbrände, die in verschiedenen Staaten mehrere tausend Morgen Wald zerstört sowie große Ernteschäden verursacht haben. Viele tausend Notstandsarbeiter sind zur Bekämpfung der Brände eingesetzt worden, die sie zusammen mit den Farmern bisher vergeblich zu ersticken versuchen.
Schreckliches Aulobusunglück in Südfrankreich.
Ein Autobusunglück, das sechs Todesopfer forderte, ereignete sich in der Nähe der südfranzösischen Stadt Carcassonne. Infolge eines Achsen- und Radbruches stieß der Benzinbehalter des Kraftwagens auf den Boden auf und explodierte. Sechs Insassen, darunter zwei kleine Kinder, verbrannten bei lebendigem Leibe. Sieben Personen wurden lebensgefährlich verletzt.
Grubenunglück bei Diedenhofen.
In einer Grube bei Diedenhofen, in der Nähe von Metz, ereignete sich ein Unglück, dessen Ursachen noch nicht bekannt sind. Drei Bergleute wurden
ständen veranstaket, um sie den drei Indianern mitzugeben, wenn sie zu ihrem Stamm in den Ur- ( wald 'zurückgeschickt werden.
Die Riesenschlange als Sofakissen.
B. London.
Adrian Conan Doyle ist der Sohn des berühmten Arthur Conan Doyle, aber der Spürsinn von Sherlock Holmes ist ihm augenscheinlich nicht gegeben. Er hätte ihn in diesen Tagen brauchen können, als 1 aus einem verschlossenen Zimmer feiner Londoner Wohnung fein neuestes Haustier auf rätselhafte Weise spurlos verschwand und er zu seiner Auffindung die Londoner Polizei aufbieten mußte. Dieses Haustier war eine Riesenschlange, die er erst am Tage zuvor von einem Händler gekauft hatte. Für ihre Gattung ist sie nicht besonders groß, nur etwas über drei Meter, immerhin keine Stecknadel, die in einem geschlossenen Zimmer verlorengehen könnte. Tiko, so hat Mr. Conan Doyle die Schlange genannt, nach Tiko in Westafrika, wo er eine Anzahl ihrer Verwandten erlegt hat, hatte in der Ecke des Wohnzimmers einen flachen Hundekorb mit einer Decke angewiesen bekommen, und dort schlief sie friedlich, als die Hausbewohner nachts schlafen gingen. Der Hausherr schloß selber sorgfältig alle Türen und Fenster. Es war daher eine außerordentliche Ueberraschung, als Frau Doyle morgens als Erste das Zimmer betrat und Tiko fehlte. In der Wohnung war sie nicht, wie leicht festgestellt werden konnte. Das Zimmer hatte nur eine einzige Oeff- rtung, einen Rauchabzug für Gasfeuer, Nur durch diesen konnte Tiko entwichen sein. Es wurde also zunächst der Kaminkehrer geholt der von oben den Kamin durchputzte, aber dabei keine Spur von der Schlange fand. Dann wurde auf der Feuerstelle Papier verbrannt, um Tiko auszuräuchern, ebenso vergeblich. Es wurden aber noch ganz andere Anstren- , gungen gemacht, um Tiko zu veranlassen, ihr Versteck' preiszugeben: Fleischstücke wurden als Lock- ; speise hinabaelassen, Lichter angezündet, ein Nachbar - ließ sogar seine Flötenweise erschallen, hatte aber i als Schlangenbeschwörer auch keinen Erfolg. In- > zwischen war die Polizei benachrichtigt worden und i beteiligte sich an der Suche. Es hieß auch, daß im > Hyde 'Park eine große Schlange gesehen worden , war, die einen Hund gebissen und ein Mädchen er- • jchreckt hgtte.
Ein Neuyorker Geschäftsmann hatte sich seit einiger Zeit in zunehmendem Maße darüber zu beklagen, daß fortwährend Geschäftsreiseizde bei ihm er- schienen, die mit einer selbst bei solchen ungewöhn- lichen Hartnäckigkeit ihm die unmöglichsten Dinge aufzuschwatzen versuchten. Er wurde zusehends un- jreundlicher du diesen Herren, und. als er an einem
getötet.
Großer Erfolg der deutschen Amateurphotographie.
Aus dem II. Internationalen Photographischen Salon in Luxemburg ging der Reichsbund deutscher Amateur-Photoaraphen als e r st e r Sieger hervor. Bei einer Beteiligung von 25 Nationen wurde der RDAF. für die beste Gesamtleistung mit der einzigen goldenen Medaille ausgezeichnet. Dieser schöne Erfolg ist nut möglich geworden durch die Zusammenfassung der deutschen Amateurphotographen im RDAF., die systematische Erziehungs- arbeit in den Photogruppen des Reichsbundes und die von der Bundesführung getroffene sorgfältige Auswahl der Bilder.
Kreuzer „Emden" im rumänischen Hasen Konstanza.
In Konstanza ging der deutsche Kreuzer „E m - d e n", aus Varna kommend, vor Anker. Die rumänischen Kriegsschiffe begrüßten das deutsche Kriegs- chiff mit 21 Salutschüssen. 62 Kadetten der „Emden" wurden von den Behörden von Konstanza empfangen und nahmen am Abend an einem Essen im Marineoffiziersheim teil. Ein Teil begibt sich nach Bukarest. Die „Emden" ist das erste deutsche Kriegsschiff, das feit 18 Jahren in einen rumant- scheu Kriegshafen einlief.
Zweites Valkan-Gastspiel der Frankfurter Oper.
Nach dem großen Erfolg der Gastspielreise der Frankfurter Over nach Süd-Ost-Europa (Bukarest, Sofia, Belgrad, Zagreb) im Frühjahr 1938 ist der Generalintendant der Städtischen Buhnen, Hans Meißner, eingeladen worden, eine zweite Gastspielreise zu unternehmen. Die Reise beginnt Anfang November und führt nach Athen,
Die Jagd, die drei Tage lang London in Atem gehalten hat, ist dann auf unerwartete und friedliche Weise beendet worden. Die Schlange war entgegen der allgemeinen Behauptung nicht im Hyde Park, ie hat auch dort keinen Hund gebissen, kein Kind erschreckt, keinen Polizisten angegriffen — lauter Dinge, die mit Bestimmtheit erzählt wurden. Sondern während der Kaminkehrer . ihretwegen den Schornstein ausräucherte, Polizisten sie mit Hunden suchten und ängstliche Gemüter sich ihretwegen kaum noch auf die Straße trauten, lag sie richig unter dem Ueberzug eines Sofas und schlief. Als Mr. Conan Doyle, nach einem Sechspenceftück, Das dazwischen geglitten war, Aufätiig die Hand zwischen die Kissen steckte, faßte er die lang gesuchte Schlange. Trotz einer gewissen Peinlichkeit, weil er behauptet hatte, die ganze Wohnung mit der Gründlichkeit eines' Detektivs durchsucht zu haben, freut der Besitzer sich sehr, fein „Lieblingshaustier" wiedergesunden zu haben. Was aber soll man von den Zeugen denken, die versicherten, die Schlange durch das Gras des Hyde Parks haben gleiten zu sehen, oder der anderen, die sie in dem kleinen See mitten im Hyde Park schwimmend gesehen haben wollen? Und schließlich, was würde zu der ganzen Angelegenheit Sherlock Holmes sagen?
Das Mädchen an der Kette.
AS. Belgrad.
Der Schlosser Thomas M. in Drpolje bei Esseg hatte seiner 17jährigen Tochter verboten, mit einem jungen Mann zusammenzukommen. Da die Tochter aber nicht gehorchte, fesselte der Vater sie mit der linken Hand an eine Kette, deren anderes Ende an einem Tischbein befestigt war. Auf diese Weise verhinderte er das Mädchen, sich gegen seinen Willen zu entfernen. Arn nächsten Tage wurde jedoch bei der Gendarrnerieftation in Drpolje eine geheime Anzeige gemacht, worauf einige Polizisten bei M. erschienen und seine Tochter losketteten. In der Strafverhandlung vor dem Esseger Kreisgericht machte der Vater zu seiner Entlastung geltend, daß ihn nur . die Sorge und die Siebe um sein Kind zu dieser , drastischen Maßnahme getrieben habe. Das Gericht verurteilte ihn aber ungerührt zu einem Monat , Arrest mit Bewährungsfrist.
zofen verständen nicht zu kolonisieren Von dem, pxenn?nyum^
was sie in Nordafrika geleistet haben, ist vieles be- landesgerlcht Kiel. 1932 erfolgte feine ^eqeßung Sernsottt 2tlaier ist formell weder ein als Oberstaatsanwalt an das Ober andesgencht Rrotektorat wie Tunis und Marokko, wo ein- Naumburg und 1934 als Generalstaatsanwalt an beimische Herrscher ein Schattendasein führen, noch das Oberlandesgericht Celle. 1937 wurde er vom dn^ÄoIo^e; es gilt all ei n Stück Fr ank» Führer und Reichskanzler zum Oberreichsanwalt reich Wie dieses ist es in Departements geteilt, beim »0^6™^^ tn ®^rhnorer^"nt;
die von Präfekten verwaltet werden, und steht nicht bis 1936 war er Mitglied der.Amtlichen^Strafpro- unter dem Kolonialministerium, sondern unter dem zeß-Kommission Am letzten Ne'ck)sparteitag hatte er Innenministerium in Paris. Man fährt am Vor- als Ehrengast des Führers tetlgenommen. Der mittag mit einem schönen großen, modernen Damp- tödlich verunglückte Erste'Staatsanwalt beim Volks- fer von Marseille ab und ist am nächsten Morgen gerichtshof Dr. Siegfried Gei pel war 36 Jahre in Algier, das der „Matin" die zweite Hauptstadt alt. Er war 1935 als Hilfsarbeiter zur Reichsan Frankreichs nennt. Von einer Viertelmillion Ein- waltfchaft beim Volksgerichtshof gekommen und wohner find über 170 000 Europäer. Hier bilden wurde am 30. Januar b 3. »um !^^sten Sta°tsan- die Franzosen auch wirklich die große Mehrheit, walt bei der Reichsanwaltschaft beim Volksgenchts- Algier ist ein Stück Frankreich jenseits des Meeres, hvf ernannt.
Hätten die Franzosen Neigung und Talent zum cfeMtrtr pineS bäniftbctl BliKzuaeS Weekend-Fahren, hier wären sie in Afrika und doch <yUI?rer eiNkv vuiiifu/cii -vuy&wytv bei sich zu Hause! Auch wenn sie mit der Eisenbahn förittflf it! ÖCtl Self.
ein kleines Stück nach Süden fahren, bis in die y
fruchtbare, in jahrzehntelanger Arbeit entsumpfte Ein u nh e i mli ch e r Zw i s che n f a 11 trug sich und sanierte Mitidja-Ebene, sind sie noch in Frank- Donnerstag nacht aus der Brücke über den Kleinen reich, unter französischen Bauern, Gemüsezüchtern, Belt zu. Der Blitzzug „Mittel-Jüte", der von Kopen- Obst- und Weinpflanzern. Dann aber hört Frank- h^^n über Aarhus nach Struer unterwegs war, reich auf, und die eingeborene nordafrikanische Welt ^ett plötzlich auf der Brücke an; Fahrgäste, die aus beginnt. . den Fenstern blickten, sahen in der mondhellen Nacht
Trotz des administrativen Anschlusses an bas &en gül)rer des Zuges aus dem Motorraum aus- europäische Frankreich hat Algier, und haben natür» ftemen und zu ihrem Entsetzen über das Gitterwerk lief) erst recht Marokko und Tunis, den Charakter (,er drücke klettern und in den Kleinen Belb sprin- von K o l o n i a 11 ä n b e r n. Mit Ausnahme von qen- Die Suche nach bem verschwundenen Lokomo- 70 000 algerischen Iuben besitzen nur wenige @in= tioführer blieb völlig ergebnislos. Der Zug wurde geborene das französische Bürgerrecht; die Masse'- ----- ~ c.-w.------4.^».
ist durch ihre Rasse, ihre Sprache und ihr religiöses Bekenntnis von den Franzosen geschieden und suhlt sich als v o n F r e m d e n beherrscht. Besonders der Islam schließt alle Nordafrikaner, so verschieden sie nach Sprache und Stammesbewußtsem sein mögen, gegenüber den Franzosen als gegensätzliche, in sich einheitliche Masse zusammen. Dazu kommt, daß unter dem Einfluß der Parole vom Selbstbestimmungsrecht der Völker, die sich für Frankreich ebenso gefährlich zeigt wie für England, ..... ...
und infolge des vordringenden arabischen Nattona- jährigen Beamten der dänischen Staatsbahnen na> lismus eine direkt antifranzösische Stimmung unter men5 Porch, der im 44. Lebensjahre stand.
prall wurden acht Arbeiter, die an den Elektrifi- zierunasarbeiten der Strecke beschäftigt waren, don Den Wagen heruntergefchleudert und erlitten schwere Verletzungen.
Ein Auko stand in Flammen.
Nachts fuhr ein Personenkraftwagen, der aus- Richtung Bingen kam, bei Spay gegen einen entgegenkommenden Lastkraftwagen. Das Personenauto wurde gegen einen nachfolgenden zweiten Lastzug geschleudert. Hierbei explodierte der Benzintank;, im gleichen Moment stand der Wagen in Hellen Flammen. Der Fahrer konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen, fein Begleiter mußte vom Fah« rer des Lastwagens aus dem brennenden Fahrzeug, herausgeholt werden. Fahrer und Begleiter, die beide Brandwunden erlitten, mußten in ein Koblenzer Krankenhaus eingeliefert werden. Don dem Perfonenwagen blieb nur das Fahrgestell übrig.
Wilde Verbrecherjagd durch die Straften von Paris.
Nachdem in letzter Zeit die tollen Gangsterstreiche in Marseille wiederholt den Gesprächsstoff der fron« zösischen Presse gebildet hatten, ist jetzt Paris der Schauplatz eines frechen Entführungsver- s u ch e s am hellichten Tage auf offener Straße gewesen. Ein reicher Ausländer, nach Pressemeldungen Amerikaner, wurde von fünf elegant gekleideten Gangstern von einer Kaffeehausterrasfe in einen be- reitstehenden Wagen geschleppt. Kriminalbeamte, die den Vorfall beobachtet hatten, konnten einen der Verbrecher sofort fest nehmen, während die anderen in dem mit Vollgas davonfahrenden Auto flüchteten. Eine wilde Jagd durch die ©traften begann, Schließlich konnte der Kraftwagen an einer Straßenkreuzung zum Halten gebracht werden; doch gelang es den vier Gaunern, nachdem sie mit Revolverkolben auf ihr Opfer eingeschlagen hatten, im allgemeinen Getümmel zu entkommen. Ein Polizeibeamter verfolgte einen der flüchtenden Verbrecher linb gab einen Warnungsschuß ab. Plötzlich drehte sich der Gangster um und schoß auf den PoliMen, ohne ihn jedoch zu treffen. Ein mutiger Mann stürzte auf den Verbrecher zu, schlug ihm den Revolver aus der Hand und hielt den Gauner fest, bis er verhaftet werden konnte. Es handelt sich um einen wiederholt straffälligen Korsen aus Ajaccio. Die übrigen drei Täter konnten bisher noch nicht gefaßt werden.
Bukarest, Sofia und Belgrad. Unter der künstlerischen Gefamtleitung des ©eneralmtenbanteh gelangen zur Aufführung: Wagners „Ring der Nibelungen" und Mozarts „Figaro". Außerdem ist eine Reihe von Konzerten vorgesehen.
Lynchjustiz in Amerika.
In Rufton in Louisiana (USA.) ist ein 19jähriger Neger, der im Verdacht stand, vor einigen Tagen einen Weißen nachts in seinem geparkten Auto er- ch[agen zu haben, von einer bewafneten Menge , e 1 yncht worden. Die Lynchmörder führten den Neger außerhalb der Stadt, knüpften ihn dort an einem Baum auf, entzündeten gleichzeitig darunter ein Feuer und schossen mit Schrotflinten auf den Neger. Außerdem wurden dem Gelynchten glühende Schüreisen in den Körper gestoßen.
Gefährliche Fifcherbeule.
Einen nicht alltäglichen Fang machten zwei Fischer in den Gewässern von Triest. Mit ihrem Schleppnetz fischten sie eine Treibmine von bisher nicht feststellbarer Herkunft im Gewicht von 300 Kilogramm auf. Die Mine, die eine Ladung von etwa 100 Kilogramm Sprengstoff enthält, wurde mit der größten Vorsicht an Land gebracht und von der Hafenbehörde in Verwahrung genommen, die für Die Zerstörung Der Mine Sorge tragen roirD.
Betriebsunfall in Obecilalien.
Ein schwerer Betriebsunfall war auf Der Elsenbahnstrecke zwischen Parma und La Spezia zu beklagen. In Der Nähe Der Ortschaft Citerna Taro stießen zwei mit Arbeitern besetzte Werk- karren mit größter Wucht zusammen. Bei Dem An-
Meter vom Flugfeld entfernt abstürzte, sofort in Flammen aufging, kam jede Hilfe zu spat. Die Insassen, Darunter ein Kind, waren sämtlich englische Staatsangehörige. Nach einem Augenzeugen- bericht soll Die Maschine schon in Der Luft Feuer gefangen haben. Unter Den Opfern befindet sich auch ein Bauer, der auf einem Acker arbeitete und erschlagen würbe. — Das Unglück ist eines Der schwersten, Das Die britische Zivilluftfahrt je erlebte.
Riesige Waldbrande in USA.
Der Pariser „Matin" bringt an auffallenDer
Stelle einen Artikel, der mit der These beginnt, । getraut harte, tsie pno auiy mun *'**•_
man müsse Die Politik machen, Die „v o n Derauf.DasHinterlandvonCasablancaistDermaror- Geographie geboten" roerbe. Frankreich fei konische SchwarzerDe-Gürtel, Der an AusDehnung ein we st europäisches Land, das sich über UnD natürlicher Eignung für Den Weizenbau tn Das Mittelmeer hinüber nach Afrika hinein flan3 Afrika nicht seinesgleichen hatt .
erstrecke. Hier lägen feine Lebensinterefsen, Eng- Nach Klima und Boden ist ^^asilch^aro- land, Belgien, Italien, Spanien seien Die ßänDer, atrtfa den übrigen Mittelmeerländern ahmich. Cs mit Denen man Verträge schließen müsse; Frank- bringt Korn, Del und Wem hervor, die beiDen reichs Sicherheit läge nicht an der Donau, nicht an letzteren in wachsender Menge. Algier yr e i ns Der Weichsel, nicht am Bosporus, sondern an den der ersten Weinländer Der Eroe ge- Vogesen, den Alpen, den Pyrenäen und am worden. In Den Ofioenplantagen bei Ssax tn -bune- A t l a s. Hier müsse es seine Kräfte konzentrieren, finD über 14 Millionen Oelbaume angepftanz . anstatt Den Gendarmen in Mittel- und Osteuropa Dazu kommt Der Reichtum an Mineralien. Ueberall zu spielen. Di-,- Reihe von Thesen schließt bann -"'' bi nnker.
mit Dem lapidaren Satz: „Frankreich hat z w e i hem Hauptstädte, Paris und Algier!' Eisen. Auch Der Vie
Frankreichs nordafrikanisches Reich umfaßt Die drei Länder Marokko, Algier und luniM Administrativ werden zu Algier und Marokko auch noch Teile Der Sahara gerechnet. Laßt man Diese außer Betracht, so hanDelt es sich um ein Gebiet etwa von Der Größe Frankreichs, das zum größten 3utt1 Tode
Teil von Den Ketten Des Atlasgebirges mit Da- zwischen gelauerten Tälern und Hochländern erfüllt -eS D&etTetCP6antt>OlT0 POFC!?. MMZWtzHMZML arabifkrt sind. Die Stadtbevölkerung hat viel re.r, «n,50. Sebens^r. 6t mürbe in JUUbawen, äx ä. ..
als Frlzo en naturalisiert, bewahren' jedoch ge- kam » Gerichtsasies °r zur Staatsanwaltwa t WmÄX die Sran. ferne
Ärftänb'en niZt zu' toÄeren. Son bem. Ernennung -um Ersten StaabOber
Kostbare Wälder bedecken in Marokko anderthalb Millionen Hektar Gebirgsland; auch Almer ist keineswegs waldlos. Drei Viertel Des gesamten Wirtschaftsverkehrs von Französisch - Nordasrika gehen zwischen Frankreich und seinem Besitz an Der gegenüberfiegenDen Küste Des Mittelmeers hm und her.
Das einzige, was Den Franzosen fehl t, um Das koloniale NorDafrika auf Die höchst mögliche Höhe zu bringen. Das finD — Menschen. Im Altertum zählte allein Die römische Prokonsular- prooinz Afrika, Das heutige Tunesien, an 300 Städte. Ebenso viele von Den Karthagern im marokkanischen SchwarzerDe-Gebiet gegrünDeten Ortschaften wurden dort durch den Einbruch eines kriegerischen Gebirgsvolks aus dem Atlas zerstört. Man kann noch heute von Tunis bis Marokko durch römische Ruinenstädte reifen, von denen in manchen jetzt wissenschaftliche ftanzösische Ausgrabungsarbeit Er MMionensL
Dem EU en, ManQ an, u no^ ein wirkliches zweites Paris werDen.


