GRG. gewinnt wieder den Gtä'dteachier.
von
der
Der Kampf um den Städteachter
Spannende Rahmenkämpfe.
Zunächst wurde die K l u b m e i st e r sch a f t
und Berauch
Dr.
Sensationeller Kampfbeginn. Schon nach 100 Meter lag der Achter der Gießener Rudergesellschaft eine Länge voraus. — (Aufnahme: Neuner, Gießener Anzeiger.)
auflockern halfen. Mit dem Wunsche, daß auch diese Veranstaltung eine Werbung für den Rudersport werden möge, verband er die Glückwünsche an die Sieger.
Um den von den Städten Gießen und Wetzlar gestifteten Wanderpreis, war bereits am Vormittag die Vorentscheidung zwischen der Mannschaft des Gießener Ruderklubs „Hassia" 1906 und der der Gießener Rudergesellschaft von 1877 ausgetragen worden. Die GRG. fuhr die ausgezeichnete Zeit von 6,02 Minuten. Die „Hassia" kämpfte zunächst Bord an Bord mit ihr und mußte sich nachher knapp mit 5 Sekunden Unterschied geschlagen bekennen.
Bei dem Hauptrennen hatte die GRG. die Mannschaft des Wetzlarer Rudervereins von 1919 als Konkurrenten, die durch Abgabe von vier Mann im letzten Augenblick nicht in gewünschter Stärke antreten konnte. Sie kam zwar gut vom Start ab, kam aber nicht gleich zu gutem 'Schlag, so daß die GRG. schon nach den ersten hundert Meter einen Vorsprung herausfahren konnte,, den die Wetzlarer nicht mehr aufzuholen vermochten. Sie hielten bis zum Zielband durch, obwohl sie mit 11 Sekunden im Nachteil waren.
Nach diesem Hauptrennen wurde noch ein HJ.- V er er zwischen Gießen und Wetzlar ausgetra- ge i, den die „Hassia" gewann. Beim II. H I. -
durchstehenden Gießener Hitlerjungen durchs Ziel.
In einem Anfänger-HI.-Vierer siegte die Mannschaft der „Hassia" vor der der GRG.
Der Einer im Wander-Faltboot in der Altersklasse fiel mit einer guten Zeit an Erich Lohr.
Als Einlage brachte die Gießener HI. ein Kutter- Rennen, .in dem die Gefolgschaften große Hebung haben. Sieger wurde die Mannschaft der Schar 1 unter Scharführer Pletsch, die bereits in Mainz die Gebietsmeisterschaft errang, in einer Zeit von 5:8 Minuten vor der Schar 2 unter Scharführer Bommer, die 5:10 Minuten brauchte.
Die „Hassia" sicherte sich auch den Alt en - Herren-Vierer im Gigboot.
Die Stadtmeisterschaft im Zweier-Wander-Faltboot sah mit einem großen Vorsprung Karl Esser und Weimar von der Paddler-Gilde durchs Ziel gehen. Zweiter wurden die Gildekameraden Rohn und Senner. Im Zweier-Wander-Faltboot siegten Mangold und Mangold jun. vom Schiklub vor Lohr und Rau von der Paddler-Gilde.
Die Veranstaltung begann mit der Flaggenhissung und der Auffahrt einer stgttlichen Anzahl Booten.
Der Wetzlarer Bürgermeister Kindermann überreichte der Siegermannschaft der GRG., die zum zehnten Male siegreich aus dem Wettstreit hervorging, die Siegestrophäe und die Ehrenurkunde und beglückwünschte Vereinsführer Studienrat Scharmann zu dem Erfolg seines Vereins.
Bürgermeister Professor Dr. Hamm begrüßte im Namen der Stadt Gießen alle an dieser Veranstaltung Beteiligten und gab seiner besond'eren Freude darüber Ausdruck, daß der Bürgermeister der- Nachbarstadt Wetzlar, Kindermann, durch sein Erscheinen die alte Bande neu festigen half. Er beglückwünschte dann den Sieger und sprach mit Anerkennung von der lobenswerten sportlichen Hgltung der unterlegenen Wetzlarer Mannschaft, die angesichts der Niederlage noch bis ins Zielband forsch und beharrlich ihr Rennen ausfuhr. Erfreut dankte er der Jugend für die Beteiligung knüpfte daran die Hoffnung, daß dadurch diese anstaltung noch eine Zukunft habe und daß die Tradition der Vereine gesichert erscheine. ^Der Vereinsführer der Paddlergilde, Schwarz maier, wies darauf hin, daß der Kanusport in Gießen wieder im Aufschwung begriffen sei, so daß bereits in diesem Jahre einige größere und auch gauosfene Wettbewerbe durchgeführt werden konnten. Seine Aufforderung, diesem Kanusport weit mehr als bisher Eingang in der Jugend und bei den Erwachsenen zu verschaffen, fand lebhafte Zustimmung. Bei der Siegerverkün- digung hob er die Erfolge des Gildekameraden Gefreiten der Flieger Karl Esser hekoor, der in diesem Jahre eine große Anzahl von Ehrenpreisen und ersten Siegen für die Gießener Paddlergilde hereingebracht hat.
Für die HI. nahm der Bannfachwart Hans R ü b s a m e n die Siegerehrung vor, der dabei her- vorhob, daß dieser erste Versuch einer Beteiligung öer Gießener HI. sich so erfolgreich gezeigt habe, daß im kommenden Jahr ein Gebietsfest für den Rudersport in Gießen durchgeführt werden wird.
Die Siegerehrung klang aus in dem Treugruß an den Führer und dem Gesang der Nationallieder. Nachher wurden noch Vereinsrennen der „Hassia" ausgefahren und bei einem kameradschaftlichen Zusammensein die wertvollen Preise und Andenken an die beteiligten Mannschaften ausge-geben.
„Hassia" t m Einer ausgefahren, die Hartmetz sicher vor Baumann mit fünf Sekunden Vorsprung gewann.
In der Stadtmeisterschaft im Einer- Wander-Faltboot gab es ein spannendes Rennen zwischen dem erfolgreichen Kanuten, dem Gefreiten der Flieger Karl Esser, und seinem Gildekameraden Karl Rohn, bei dem sich Karl Esser mit 11 Sekunden Vorsprung den von der Paddlergilde gestifteten Wanderpreis sicherte.
Bei dem 1. H I. - V i e r e r stand die aus Jugendmitgliedern des Ruderklubs „Hassia" gebildete Gießener Mannschaft den erfahrenen und körperlich überlegenen Schülern der National-Politischen Erziehungsanstalt Oranienstein gegenüber. Die Ora- niensteiner, angefeuert durch 'ihre Kameraden, fuhren ein exaktes und schönes Rennen und gingen mit etwa 28 Sekunden Vorsprung vor den tapfer
Bei schönstem Spätsommerwetter wurde am Sonntag auf der Lahn der 13. Städte-Achter-Wett- kampf Gießen—Wetzlar ausgefahren, mit dem zugleich „Der Opfertag des Deutschen Sportes" begangen wurde. Die Ausrichtung hatte diesmal der Gießener Ruderklub „Hassia 1906" übernommen, der dieser Veranstaltung einen großen und abwechslungsreichen Rahmen gab. Die Ufer der Lahn säumten viele Zuschauer. Die Wetzlarer Gäste, die wieder sehr zahlreich erschienen waren, und die Gießener Anhänger des Rudersportes füllten die ausgedehnte Platzanlage der „Hassia". Für den DRL. war Kreisführer Dr. Schäfer gekommen, die Stadt Wetzlar war durch Bürgermeister Kinde r m a n n und Stadtrat Lünzmann vertreten und im Auftrage des Oberbürgermeisters war Bürgermeister Professor Dr. Hamm gekommen. Die Marine-HI., die mit einigen Gefolgschaften an den Kämpfen teilnahm, stand unter dem Kommando von Gefolgschaftsführer R u p p e l.
Für die Unterhaltung der Zuschauer sorgte das Musikkorps des JR. 116 (Feldwebel Ochse) und auch der Lokomotivführer-Gesangverein, der unter seinem Dirigenten Nicolai (Großen-Buseck) einige Ehöre, zum Teil mit Unterstützung des Musikkorps, zu Gehör brachte, für die reichlicher Beifall gespendet wurde.
rangen.
Die Siegerehrung.
Vereinsführer Schüßler von der „Hassia" sprach zu den Versammelten über die Bedeutung des Opfertages des Deutschen Sportes und dankte allen, die ihr Scherflein und denen, die zum guten Gelingen der Veranstaltung beigetragen- haben. Vor allem begrüßte er die zahlreich unter der Leitung ihrers Vereinsführers W. L e i st e r erschienenen Wetzlarer Kameraden und nicht zuletzt die „Sänger vom Flügelrad", die gemeinsam mit dem Musikkorps des Infanterie-Regiments 116 die Rennfolge
Vierer rangen in einem Lauf die Mannschaft der Nationalpolitischen Erziehungsanstalt Oranien- stein mit denen des Wetzlarer Rudersportoereins „ und der Gießener „Hassia" und in einem zweiten-^ Lauf die der GRG. mit der des Limburger Ruder- • Vereins um den Sieg. Oranienstein und die GRG. konnten sich dabei behaupten. Großes Interesse fand auch der Verlosungs-Achter, bei dem drei Boote, die jeweils mit Wetzlarer und Gießener Ruderern besetzt waren, um das übliche Siegespaket
Sofatfampf VfB.-R. -1900 4:0.
■
Die Zeit
Mannschaften der Spielvereinigung 1900 (rechts) und VfB.-Reichsdalm wieder einmal zum Lokalkampf angetreten. Kreisfußball-Fachwart H eine kurze Ansprache/
(links) nach langer enkel hält vorher
Nachdem die zweiten Mannschaften beider Ver- ieine das Spielfeld verlassen hatten, liefen vor ungefähr 1000 Zuschauern beide Mannschaften mit dem Schiedsrichter Gutmann auf. Wohl niemand ahnte in diesem Augenblick, daß dieses Spiel mit einem eindeutigen Sieg der Platzbesitzer enden würde. Beide Vereine brachten folgende 22 Spieler auf das Feld:
19 0 0 : Fischer
Heiler Lippert
Erhard Rensing Möller
Koch Bergmann Hormel Löbsack Heuser Szponick Kramer Mattern II Godqlück Fehlina Lukaschewski Thron Kramer
Leutheuser II Leutheuser I
DfB.-R.: Gottschalk
3n einer Mannschaftsbetrachtung ist festzustellen, daß die Hintermannschaft des DfB.-R. ein fast fehlerfreies Spiel lieferte. Dabei überragte Leutheuser I seine Mitspieler und war auch der beste Mann auf Dem Platze. Da Thron in der ersten Halbzeit überhaupt sich nicht finden konnte, so mußten die Außenläufer ihn unterstützen, was sie ohne Vernachlässigung ihrer Deckungsarbeit taten. Ohne die Leistung des VfB.-R. schmälern zu wollen, ist doch festzustellen, daß die einheitliche Linie noch gefunden werden muß. Für die gute Leistung des Sturmes
spricht, daß es ihm gelang, Lippert und Zeiler vier- ™ 3U überwinden. Die Verteidigung von 1900
G a ?tleußsUferIeil)e erhebliche Mängel aufwies, die Hauptlast des Kampfes zu tragen. Hier leistete Zeilsr ein gewaltiges Arbeitspensum und kämpfte mi dem gewohnten Einsatz. Dem Sturm von 1900 teilte im Strafraum die nötige Uebersicht. Mit Kombination allem erzielt man keine Tore.
Halbzeit 0:0.
Nachdem sich die erste Nervosität gelegt hatte mußten die Hintermannschaften auf beiden Seiten emgreifen. 2Ü5 der Rechtsaußen von 1900 eine halb- Me Flanke dem Halbrechten auf den Fuß flankte K Torgelegenheit für die 1900er da'
Dieser schoß jedoch hoch über das Tor. Auf der Gegenseite versuchte es Kramer mit Weitschüssen die jedoch neben das Tor gingen oder von Fischer Qp= halten wurden. Als die Verteidigung den Ball nicht wegbrachte, konnten die 1900er kurz hintereinander brei Scfen erbeten. Diese wurden jedoch nicht verwertet Aufsal enderweise legten die Blauweißen das Spiel fast vollkommen auf die linke Seite, wo Heu- Ier und Lobsack sich gegenüber Leutheuser nicht durchsetzen konnten. Da Thron sich als Verteidiger m seiner Aufgabe als Mittelläufer nicht gefunden hatte, waren die Blauweißen durch die Lücke in
der Mitte leicht im Vorteil. Von der Mitte der ersten Spielhälfte ab waren beide Mannschaften gleichwertig. Gutgemeinte Flügelvvrlagen von Mattern erwiesen sich jedoch als zu scharf, um von den Außen erreicht werden zu können. Ein geschlossener Angriff der Grünweißen: das Leder kam z_. dem zurück- stehenden Kramer, dieser schoß sofort, und der Ball landete im Tor. Mit dem Schuß hatte der Schiedsrichter wegen gefährlich drohendem Spiel abgepfiffen und gab daher das Tor nicht. Der Halbzeitpfiff sah Löbsack allein vor dem VfB.-R.-Tor.
Zweite Halbzeit: BfB./R. in Fahri.
Nach Wiederbeginn änderte sich sofort das Bild. Die 1900er waren offensichtlich das Opfer ihres eigenen Tempos in der ersten Halbzeit. Die Platzbesitzer spielten zügiger und schnürten die 1900er ein. Szponick war es vorbehalten, den ersten Erfolg zu erzielen. Hierdurch angespornt, drückten die VfB.-Re^ noch auf. das Tempo. Eine hohe Vorlage auf das Tor brachte Fischer nicht weg, und «Gvdg'lück erfaßte blitzschnell die Situation und schob ein. 'Durch diese Erfolge wurden die Leute vom Trieb noch einmal aufgerüttelt. Besonders Heuser auf dem linken Flügel drängte immer wieder nach vorne, und seine Flanken brachten kritische Augenblicke im VfB.-R.- Strafraum. Hierbei machte ein VfB.-Rer Hand. Der fällige Elfmeter wurde jedoch nicht gegeben. War das der Ausgleich für das in der ersten Halbzeit nicht gegebene Tor? Dadurch, daß die 1900er; hierbei die Deckung vernachlässigten, kam das, was kommen mußte! Der VfB.-R.-Sturm zog die Verteidigung der Blauweißen auseinander, und Mattern konnte bei einer mißglückten Abwehr das dritte Tor erzielen. Kurz vor Schluß war es Szponick, der einen von Fischer abgeklatschten Kopfball im Nachschuß verwandelte. Damit war der 4:0-Stand erreicht, an dem sich bis zum Schluß nichts mehr änderte.
Mit dem Schlußpfiff hatten die Platzbesitzer einen besonders durch ihren Mannschaftsgeist verdienten Sieg errungen.
VsV.-R. Gießen II — 1900 Gießen II 1:4.
Ein Ergebnis, für das in erster Linie der Tormann der 1900er zeichnete, der auch die schwersten Bälle meisterte. Trotz überlegenem Spiel wurden die VfB.-Rer durch das steile Spiel der 1900er geschlagen.
Teutonia I. —
Leihgestern/Großen-Linden 7:1.
Der Kampf, über den wir noch ausführlich be- richten, endete mit einem überraschend klaren Sieg der Teutonen.
Wirtschaft.
Rhem-Mamische Börse.
Fest.
Frankfurt a. M., 3. Sept. Die Wvchenschluß- börse nahm einen festen Verlauf. Weiteren kleinen Kaufaufträgen der Kundschaft und einigen Deckungen der Berufstreife standen nur wenig Verkäufe gegenüber. Hinsichtlich der weltpolitischen Lage war man weiterhin zuversichtlich.
Der Aktienmarkt begann überwiegend mit etwa 0,50 bis 1 o. H. höheren Kursen, teilweise gingen die Steigerungen; infolge der Marktenge — bzw. — leere barübef hinaus. Indessen waren die Umsätze im großen und ganzen sehr klein. Am Montanmarkt lagen Rheinstahl sehr fest mit 133,50 (129,50), Mannesmann zogen auf 106,25 (104,90), Hoefch auf 107 (106), Buderus auf 108,13 (107), Deutsche Erdöl auf 122,25 (121,75) und Verein. Stahl bei etwas größeren Umsätzen auf 99,75 bis 100,40 (99,50) an. Am Elektromarkt betrugen die durchschnittlichen Besserungen 0,25 bis 0,50 v. H., Gesfürelv gewannen 2 v. H. auf 129,50 und Felten 1 v. H. auf 129. Bon chemischen Werten lagen JG.- Farben überaus still und kaum verändert mit 147,90 (147,75), dagegen Metallgesellschaft weiter fest mit 127,25 (125,50). Von Autowerken fliegen Daimler auf 129 (126,75), Adlerwerke auf 105 (103,50), ebenso zeigten die übrigen Maschinenwerte Erhöhungen bis 1 v. H. Feste Haltung wiesen ferner Zellstoffaktien auf, Waldhof zunächst 131,50 (130,50), später etwa 133,50. Von Einzelwerten stiegen Reichsbank auf 179,50 (177,75), Südd. Zucker lagen mit 208 behauptet.
Im Verlauf hielt die feste Stimmung an, die Umsätze zeigten jedoch kaum eine Ausweitung. Nochmals fester waren u. a. Rheinstahl mit 134,25 bis 134 nach 133,50, Gesfürel mit 129,90 nach 129,50, Feldmühle Papier mit.125 nach 124,25, Hoefch mit 107,50 nach 107 und Verein. Stahl mit 101,25 nach 100,40, sowie u. a. IG.-Farben mit 148,75 nach 147,90. Die erst später notierten Papiere wiesen zumeist Erhöhungen von 1 v. H. und teilweise bis 2 v. H. auf, niedriger aber Bekula mit 148 (149). Der Einheitsmarkt war zum Teil ebenfalls fest, eine Reihe von Werten erschienen mit Plus-Zeichen.
Sin den Rentenmärkten war das Geschäft wenig lebhaft, die Stimmung war aber ebenfalls freundlich. Von den variablen Papieren blieben Reichsaltbefitz mit 129,50 unv., Reichsbahn-VA. 0,25 d. H. fester mit 123,25 und im Freiverkehr Kommu- nal-Umfchuldung 94,40 bis 94,45 (94,30). Industrie- Obligationen blieben gefragt und waren z. T. weiter etwa 0,25 v. H. höher. Von Liquidationspfandbriefen zogen die beiden Frankfurter je 0,13 v. H. an und von Stadtanleihen lagen Frankfurter 0,25 v. H. hoher mit 99. In Staatspapieren war das Geschäft bei nahezu unveränderten Kursen ruhig.
Der F r e i o e r k e h r lag fest. Man nannte u. a.i Dmgler 85 bis 87, Katz & Klurnpj) 93 bis 95 R»- stoAr Waggon 44 bis 46, Elsäss. Badische Wolle 82,50 bis 84,50, Verein. Fränk. Schuh 67 bis 69 Großalmerode Thon 97 bis 99. Tagesgeld uno.' 2,50 v. H. a
Aus aller Wett.
Oie Lage im schlesischen Hochwaffergebiet.
$^r Sla^ g.um Sonntag und am Sonntag felb|t mürben in Neiße fieberhafte Anstrengungen gemacht, die durch das verheerende Hochwasser verursachten größten Schäden zu beseitigen und oie noch unter Wasser stehenden Wohnungen aus- ?U£xIUpen- Mit besonderer Eile wurde die Wiederherstellung des elektrischen Stromnetzes sowie der Gas- und Wasserleitung betrieben. Insgesamt sind vier Neiße-Brucken, darunter eine Eisenbahnbrücke >em Hochwasser zum Opfer gefallen. Leider ereignete ich, wie erst jetzt bekannt wird, beim Zusammenbruch der Elsenbahnbrücke ein tödlicher Unfall Der Feuerwehrmann E r l e m a n n aus Konrads- öorf wurde In die Flut gerissen und konnte nicht mehr gerettet werden.
Am Sonntag herrschte in ganz Schlesien nie. derschlagsfreies Wetter, so daß an den Quellgebieten und an den Oberläufen der Dieben* lüfse der Oder teilweise wieder normale Verhältnisse eintraten. In diesen Gebieten ist das Hochwasser immer stärker im Absinken begriffen. Anders dagegen ist die Lage in den Mündungsgebieten wo sich das Hochwasser nunmehr auf die Oder elbst auswirkt. Auf den Eifenbahnstrecken Glatz— Kudowa und Trachenberg—Herrenftadt die durch das Hochwasser unterbrochen waren, ist der Betrieb wieder aufgenommen worden. Die Hauptstrecke Breslau—-Oberschlesien dagegen ist noch immer still- gelegt. Der Zugverkehr nach Oppeln wird über Carlsmarkt aufrechterhalten.
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3n D(mü(j (Mähren) hat das Hochwasser katajtrvphale formen angenommen. Die March auch in ihrem regulierten Teil aus den Ufern getreten und hat zahlreiche Stadtviertel und Bor- durcki t?,er Personenverkehr wird
durch Kahne aufrechterhalten, während der Wagen- verkehr eingestellt werden mußte. Aus zahlreichen röenrbennnur 6ie notwendigsten Möbel.
Segelschulschiss „Admiral Sarpfanger" aufgegeben. S aTn'Tann , ?--5 Se9cIJ$.uWff „Admiral ftarpfanger nun endgültig als verloren gedenkt die gesamte deutsche Seeschiffahrt in tiefer Bewegung ihrer hierbei ums ßeben gekommenen Kameraden. 60 deutsche See- leute haben in vorbildlicher Pflichterfüllung ihr Leben für Deutschlands Seegeltung gegeben^ Ihr Andenken wird in unseren Herzen fortleben Alle üe’i Trmi^-anbe 5^re fJa9£Gn zum Ausdruck tiefster Trailer am 5. September Halbmast.
3ebn Tote bei einem Flugzeugunglück in London.
Mn Schulflugzeug der englischen Lustwasfe flog in Edmonton, einem Vorort Londons, gegen ein haus und zerschellte Die Flugzeugtrümmer und das haus standen sofort in Flammen. Das ijeuer griff auf zwei benachbarte Häuser über Das Unglück ha, 10 Tote und über 2 0 Sertehte geforÖErt. Unter den Todesopfern befinden sich tier M'tgUeder einer Familie, und zwar die Eltern und zwei Sohne. Außerdem brannte das Haus, auf das die Maschine gestürzt war, bis auf die Grundmauern nieder, wahrend ein weiteres Haus zum Teil aus- brannte. Die Feuerwehr konnte hier nur noch ein Stockwerk retten.


