Ausgabe 
5.8.1938
 
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zrettag,5.AugufNY38

188. Jahrgang

Nr. 181 Erstes Matt

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Eichener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

0ra6 und Verlag: vrShlsche Univerfitätrdruckerei «.Lange in Sieben. Schriftleitrmg und Seschästrsttlle: Zchulftratze 1

Die Hintermänner

Berlin, 4. Aug. (DBB.) Die deutsche G e -

Eule UCl UCIl -piuyvi uvvvj.v.---3-1"---- o r. " .

Ohr finden. Und die tschechische Grenzlerpresfe darf ... J. ' :- ..»Ankirthort nnn Qpnhir und Ltaats-

Tschechische Ausreden.

Pragbedauert" undbestraft".

des Staates diesen Zustand deckt, ja sogar fördert. In dem schon erwähnten Buch von Dr. Emanuel Radl heißt es in diesem Zusammenhang u. a.: 3m großen und ganzen bin ich wohl nicht weit von der Wahrheit entfernt, wenn ich sie (die tsche­chischen Schutzvereine) als Nebenregierung bezeichne, die im Einverständnis mit der verantwortllchen Re­

gierung arbeitet."

Mögen auch diese Worte bereits vor mehreren Jahren geschrieben worden sein, an Aktualität haben sie nicht das geringste eingebußt. Täglich

sandlschaft in Prag hat gegen die erneute, offenkundig vorsätzliche Ueberfliegung deutschen Reichsgebietes bis zur Stadt G l a h durch tschecho-flowakische Militärflugzeuge schärfsten Einspruch bei der tschecho-slowakischen Regierung

nehmen und unablässig zu ,, pH i er en, um zu erkennen, daß sie sich reichsdeutschem Gebiet befanden.

Handwerk unter neuer Leitung.

Berlin, 4. Aug. (DNB.) Wie die Tageszeitung der DAF.,Der Angriff", meldet, führte Reichs-

weiten Sicht in strahlendem Sonnenschein muß­ten die Flieger bei der klaren und einwandfreien Gebietsformation des Glatzer Kessels erkennen, daß sie sich auf reichsdeutschem Gebiet befanden. Sie brauchten keinesfalls erst die deutsche Stadt G l a tz auf so niedrige Entfernung unter die Lupe zu nehmen und unablässig zu photogra- .... ... über

Dank an den Führer.

Schreiben des Evangelischen Oberkirchen- rats in Wien.

Wien, 4. Aug. (DNB.) Im Namen der Eva n- qelische'n Kirche in der Ostmark hat der Evangelische O b e r k i r ch e n ra t in Wien an den Führer eine Dankadresse gerichtet, in der Adolf Hitler der Dank für d a s g r o ß e A u f - b a u w e r k, das seit dem 13. März d. I. in der Ostmark durchgeführt wird, und für die Schaffung des neuen deutschen Eherechts zum Ausdruck ge­bracht wird. Den Segen dieser Tat, so heißt es hierzu u. a. in diesem Schreiben an den Führer, wisse die Evangelische Kirche in der Ostmark be­sonders zu würdigen. Im ganzen Großdeutschen Reich werde durch dieses Gesetz die Einheit der sittlichen Anschauung des deutschen Volkes auf dem wichtigen Gebiet der Ehe hergestellt.

Mskauer Torpedo in Sicht.

Vorstoß der Kommunisten. - Angriffe gegen die Westmächte.

organifationsleiter Dr. Robert Ley am Donners­tag auf der Tagung der Gauobmänner und Gau- handwerkswalter der DAF. in der Ordensburg Do- gelsang Hans S e h n e r t in fein neues Amt als Leiter des deutschen Handwerks in der Deutschen Arbeitsfront ein. Sehnert übernimmt damit das bisher von Paul Walter geleitete deutsche Handwerk, da dieser zur Erfüllung besonderer Aufgaben in den engeren Mitarbeiter­stab des Reichsorganisationsleiters berufen wurde.

Hans Sehnert, der Bürstenmachermeister ist, entstammt einer alten Hettstedter Bergmanns- und Handwerkerfamilie. Er ist Träger des Goldenen Ehrenzeichens der NSDAP, und feit langen Jah­ren in der Partei ehrenamtlich tätig. Zur Zeit ist er Ortsgruppenleiter der NSDAP, in Halle. Er steht an führender Stelle im deutschen Hadwerk und ist seit dem Umbruch Kammerpräsident, Gauhand- werkswalter und Landeshandwsrksmeister im Be- zirk Halle-Anhalt. Seit einem Jahr ist er stellver- tretender Leiter des deutschen Handwerks.

Paul Walters Tätigkeit für das deutsche Handwerk fand ihre Krönung in der vor kurzem beendeten Internationalen Handwerksausstellung, durch deren Organisation er sich nicht nur in Deutschland, sondern darüber hinaus in der gan­zen Welt einen Namen machte.

weniger als die vollkommene Rechtlosmachung ja Ausrottung des Sudetendeutschtums innerhalb der tschecho-slowakischen Staatsgrenzen zum Ziele haben. Schon das Vorhandensein derartiger Bestrebun­gen muß in einem Vielvölkerstaat, wie ihn die Tschecho-Slowakei darstellt, zu ständigen nationalen Reibungen Anlaß geben. Bedrohlicher aber wird dieser Zustand, wenn die verantwortliche Regierung

Go sehen die Tatsachen aus.

Hierzu schreibt der Deutsche Dienst: Das amt­liche Tschecho-Slowakische Preßbüro gibt eine Er­klärung heraus, die mit den Tatsachen der deutschen Untersuchung schwer in Ein­klang zu bringen ist. Es ist völlig unerfind­lich, wie am Mittwoch, als bei klarstem Wetter beste Sicht herrschte, drei tschecho-slowakische Flieger sich so verflogen haben sollen, daß sie über 20 Kilometer nach Deutschland hinein

Prag, 5. Aug. (DNB.) Die Zentrale der K o m- munistischen Partei in der Tschecho- Slowakei veröffentlicht eine Erklärung, aus der mit aller Deutlichkeit hervorgeht, daß Moskau offen und unverhüllt die Vermittlungsbestrebungen Lord Runcimans zu torpedieren ent­schlossen ist. Die Erklärung enthält u. a. scharfe Angriffe gegen die Westmächte und zeigt auf diese Weise die ganzeSorge" der Kommunisten vor einem eventuellen Gelingen der englischen Be­strebungen. m ...

In der Erklärung heißt es u. a.:Das Volk (!) der Tschecho-Slowakei ist durch die Bemühungen beunruhigt, die darauf abzielen, daß sich einige Großmächte in die inneren Angelegenheiten des Staates einmischen und auf Maßnahmen drängen, die die Souveränität der Republik schwer beein­trächtigen können. Die Tschecho-Slowakei ist ein selbständiger Staat, und nur das Volk der Tschecho-Slowakei hat das Recht, über das Schicksal seines Landes (!) zu entscheiden. Es ist weder gewillt, sich dem erpresserischen Druck des Angreifers, noch bereit, sich demütigenden Ratschlägen zu fügen, mögen sie von wem immer ausgehen."

Die Erklärung versucht dann den ohnehin schon maßlos aufgepeitschten Chauvinismus neuerlich auf- 7ureizen, indem sie mit gutgespielter Wutfeststellt", daß die Tschecho-Slowakei keine Kolonie ober Dominion sei, wobei sie natürlich in diesem Falle die Haßgefühle der Tschechen gegen die Westmächte lenken will.

Wie sich die Kommunisten eine Verständigung vorstellen, geht aus den nächsten Sätzen hervor, in

und beinahe 40 Kilometer a u f deutschem Gebiet entlang aeflogen sind. Besonders er­staunlich ist es, daß selbst die Ueberfülle von Haken­kreuzfahnen, die gerade an diesem Tage in Glatz zu Ehren der Teilnehmer des Deutschen Turn- und Sportfestes wehten, den tschechischen Fliegern, die in nur 150 Meter Höhe über der Stadt kreuzten, nicht ausgefallen ist.

Es scheint doch so zu sein, daß auch gewisse amtliche Stellen in Prag ein Interesse an der Schaffung von Zwischenfällen haben, deren Folgen nicht abzusehen sind.

Eine Bestrafung, wie sie in der Meldung des Preßbüros erwähnt wird, ist auch schon in früheren Fällen zugesichert worden, ohne daß dann eine wirkliche Strafe verhängt wurde. Gerade in diesen Tagen werden Tschechen, die sudetendeutsches Blut vergossen haben, von tschechischen Richtern mit klein st en Strafen bei reichlich gewähr­ten Bewährungsfristen in Gnaden ent­lassen. Man scheint sich an gewissen Prager Stellen darüber keine Rechenschaft zu geben, daß auch Deutschland zu solchen A b w e h r m a ß n a h - men gezwungen sein könnte, wie sie Frank­reich an der Pyrenäengrenze 'gegenüber Rot- Spanien hat treffen müssen. Die Erregung der deutschen Bevölkerung in den überflogenen Grenz­gebieten war und ist so groß, daß die Schuldigen an solchen Zwischenfällen mit der Möglichkeit einer Abwehr bei wiederholten Grenzverletzungen rech­nen müssen.

Hodzas Antwort befriedigt nicht.

Prag, 4. Aug. (DNB.) Die Antwort des Mi­nisterpräsidenten H o d z a auf die Anfragen des Abg Kundt bezeichnet das sudetendeutsche Tage- : blattDie Zeit" als fünf typische Erklärungen des - Ministerpräsidenten, die keine Befriedigung t Hervorrufen.

denen sie erklären, daß Prag die Entsendung von Vermittlern nicht brauche, die mit denHenleinschen Hochverrätern als gleichwertige Partner" der Regierung verhandeln sollen.

Zum Schlüsse lassen die Kommunisten noch ein­mal dasVolk" der Tschecho-Slowakei auftreten, das nicht wünsche, daß die Regierung an diefaschi­stische Jrredenta" Zugeständnisse mache.

Erste Besuche Lord Runcimans.

Prag, 4. Aug. (Europapreß.) Lord R u n c i man benutzte den ersten Tag seines Prager Auf­enthalts, um bei den führenden Staatsmännern der tschecho-slowakischen Republik Antrittsbesuche zu machen. Zunächst erschien er bei Außenminister Dr. Krofta, eine halbe Stunde später besuchte er im Kolowrat-Palais den Ministerpräsidenten Dr. Hodza, um 12 Uhr wurde er vorn Staatspräsi­denten Dr. B e n e s ch in Audienz empfangen. Lord Runcirnan stellte dabei dem Staatspräsidenten seine Mitarbeiter vor. Alle drei Besuche waren rein formeller Natur.

Um 17 Uhr wurde Lord R u n c i m a n durch den britischen Konsul Henderson, der ihm als Dolmetscher beigegeben ist und der bereits seit längerem in der Tschecho-Slowakei als Beobachter fungiert, der von Konrad Henlein eingesetzten Abordnung für die Verhandlungen über die Nationalitätenfrage vorgestellt. Die Abordnung setzt sich aus dem Vorsitzenden des Parlamentarischen Klubs, dem Abgeordneten Kundt, den Abgeord­neten Peters und Rosche sowie dem Rechts­sachverständigen der Partei Dr. Schicketanz und Dr. S e b e k o w s k y zusammen. Die sudetendeutsche

Die Prager Regierung hat auch in dieser Hinsicht ein gewaltiges Maß von Schuld auf sich geladen. Sollte sie auch in Zukunft dem Treiben der ^jed- notas" und deren Hintermänner keinen (mbalt ge­bieten, dann wird sie damit rechnen muffen, als Werkzeug chauvinistisch verhetzter Elemente gewer­tet zu werden, die seit langem zu den gefährlichsten Unruhestiftern Europas zählen. v-

Scharfer deutscher Einspruch in Prag.

Einwandfreie Berichte von Augenzeugen. - Prag nimmt seine Zuflucht zu Ausreden

Prag, 4. Aug. (DNB.) Das Tschecho-Slo- wakische Preßbüro hat über den Grenz­zwischenfall in der Nähe von Glatz eine Meldung veröffentlicht, die folgendermaßen lautet:Bei einer Fliegerübung, die nm 2. August in Hstböhmen statt­fand, verloren drei tschecho-slowakische Flug­zeuge die Orientierung und gerieten über deutsches Gebiet in der Umgebung der Stadt Glatz. Die deutsche Gesandtschaft in Prag schritt am 4. August im Außenministerium gegen dieses lieber» fliegen ein. Das Außenministerium sprach sein B e - dauern über den Vorfall aus. Ueberdies werden die Flieger, die den Zwischenfall verschuldet haben, b e ft r a f t werden."

Jedrr Beobachter der innerpolitischen Verhältnisse in der Tschecho-Slowakei hoffentlich auch Lord Runcirnan stößt auf die Hetz- und Wühl­arbeit der tschechischen Grenzvereinigungen, der soge­nanntenN a r o d n i I e d n o t a s", die seit jeher als das größte Hindernis einer deutsch-tschechischen Verständigung zu bezeichnen sind. Seit ihrer Grün­dung, die unter dem Motto eines Abwehrkampfes gegen die angeblich vorhandene deutsche Expansion im letzten Viertel des vergangenen Jahrhunderts erfolgte, haben dieseSchutzverbande ihre Haupt- .----------------

aumabe in einem planmäßigen Vermchtungskampf erhaben und Bestrafung der Schuldigen gegen das Sudetendeutschtum gesehen verlangt.

b Während sie vor dem Kriege die deutsch-tschechi-

scheu Sprachgrenzbezirke und die seit urdenkUchen $U0BI1$CU0CnvCnu)tC* Qiifpn im tschechischen Siedlungsraum liegenden ö u ö

beutfehen Sprachinseln als ihr Tätigkeitsgebiet be- Glatz, 4. Aug. (DNB.) Die Zusammenfassung (raAteten und bereits damals zahlreich- deutsche der einzelnen Augenzeugen-Beobachtungen über die Crf7 eroberten d h tschechisierten, erklärten sie feit unerhörte Verletzung der deutschen Grenze durch der Kründung'des tschecho-slowakischen Staates das tschecho-slowakische Flieger am Mittwochoorrnittag sudetendeutsche Sprachgebiet zu ihrem Ar- ergibt folgendes Bild: * Der Einflug in reichsdeutsches Gebiet erfolgte bei

nack Entstehung des Moldaustaates ent- R e i ch e n st e i n , etwa 20 Kilometer östlich von fal^eten^die" Funktionäre der einzelnen J-dnotas Matz, kurz vor 10.30 Uhr. Die Stadt Glatz wurde lir,» f »hprhnffe Tätigkeit. Die allerorts einsetzenden sodann in direktem Fluge angeflogen. tirbpAifdien Nationalausschüsse, die sogenannten Bei Ueberfliegen des Schaferberges bei Glatz, aus Nm°dni vvb°ry'?g°b°n ihnen vorübergehend so- dem sich ein Arbeitsdienstlager befindet, haben d,e am staatliche Machtmittel in di- Hand, so daß sie Flieger nur noch 3 0 Meter hohe emgehal- lanae^eit hindurch tatsächlich nach ihrem Belieben ten. Ueber Glatz teilten sich dann die Flugzeuge schalten und walten konnten. Die Auslösung unge- offensichtlich 'n ihren Aufgaben, indem -m-s eine sählter deutscher Schulen und Schulklassen, der Ber- Rechts urve und das andere eine Linkskurve zog, lüft xehntaulenbcr deutscher Arbeitsplätze im staat- worauf sie sich dann wieder vereinten, um m sud- Ucken und öffentlichen ° selbst im privaten Dienst, licher Richtung fortzu,liegen.

di? Enteignung zahlreicher deutscher Kunst-, Kultur- Augenzeugenberichte aus O b e rh a n n s d o r s und Bildungsstätten, die Vorbereitung und Durch- teilen mit, daß die beiden Flugzeuge, die aus der lübruna de/ berüchtigten tschechischen Bodenreform, Richtung des Bogelsberges, der von Reichenstem We bem Sudetendeutfchtunr nahezu 750 000 chektar aus über Follmersdorf erreicht wurde, angeflogen Grund und Boden raubte, und viele andere das kamen, schon durch ihren eigenartigen Typ auffte= D utschtüm schwer Mdiqende Maßnahmen aus den len, und nun bei dem klar en W etter und ?r«->n^obren des Bestandes der tschecho-slowakiichen der weiten S' ch t m o q l i ch k e i t innerhalb RlvubM lind der direkten oder indirekten Tätigkeit des Glatzer Kessels gut verfolgt werden konnten. In ? -mnilckikeiben rasendem Tempo flogen di- Maschinen Glatz sud-

Aber auch in ta späteren Zeit blieben die Ied- lich an. um sich dann in scharfen Kurven der I die einklußreichen ja entscheiden- Stadt zuzuwenden und nach einigen Runden über

den Berater der tschechischen Behörden. Ueberall, in der Stadt in ebenso schnellem Tempo die Richtung allen A-mtern und AbLlungen, Ministerien und des oberen Ne.ßetale^ also d,e Lm,e Rengersdorf- Dienststellen haben die Tschechisierungs- chabelschwerdt «mzuschlagen.

sonstigen Dwnststet Y änner sitzen. Nahezu Neben den zahllosen anderen bereits früher an- rtei«4. irhp Siaatsanaestellte im Sudeten- geführten Momenten, die die tschechischen Flieger samUiche «ch-chst-h- k.ich stchechisihe I iMi umständen vor einemVersehen" hät-

deutschen ^biet, zahlr ch ich chsich g bewahren können, soll noch ermahnt werden,

und Senator^ hohe und höchste Regi^o^. daß den Fliegern schon von ferne die Beftag- (inb aktiv t°t,ge Mitgl Oer ,, * über g u ng der Stadt Glatz aufgesallen sein mußte,

notas . Es ist öa^er 'hmen --übzeitig Glatz ist zu Ehren der in feinen Mauern weilenden

alle geplanten Reglerungsmaßnahm hz^ g Turn- und Sportfestes festlich geschmückt,

genauestens formiert sind und oemenispr .gneger mußten also schon von weitem das

Auch die.lungsten Berhandlungen zgL Uhr in einer Höhe von etwa 600 Meter

cho-Slowakei, die Besprechunge aninYft^präfit)en= angeflogen. Bei. dem klaren, wolkenlosen Himmel Sud^endeutschen Partei mit d m I p tsche- wurde die Bevölkerung sehr schnell auf die beiden ten Dr. H o d s ch a wurden besvn^rs der W l Merksam, und wie in Glatz, so bilde-

^ murb^in einer 00^^61)1: ben sich auch hier sofort Menschenansammlungen 8^ehnt. Erst. dieserJ^agezn n.r.rnrnnnifAf;onen un= auf den Straßen, wobei die tschechische Grenzver- als dreißig ®erklärt daß letzung mit größter Empörung diskutiert wurde,

terferhgten Kundgebung ausdrücklich erfl , B Der Weg der Flieger steht dann durch weitere die Karlsbader Forderungen K h M;»- Augenzeugenberichte genauestens mit der Linie durchaus abzulehnen sind' weil die .'deutsche . Wolfelsdorf Wölfelsgrund Mittelwalde Drei- derheit durch unfei: fest, wo

Rechte genießt als t^r ^ier^^oh^ro^XebunQ bie beiden Doppeldecker überall in der Zeit zwischen faffung garantiert . Am Schluß ber « J 10.30 Uhr und 10.45 Uhr beobachtet wurden, wird zustimmend em Ausspruch des Franz f Ueber Mittelwalde wurden die Flieger um Denis stiert, der folgend lautet.Die W { 10i49 Uhr in etwa 2000 Meter Höhe gesichtet, des tschechischen Stammes wird. nur dann gesich ^^durch die verhältnismäßig lange Flugzeit von fern, wenn er feine natürlichen Lenzen eroberi big Jur ^enze erklärlich wird. Offenbar hat- und das Gebiet längs der Grenzbergegewinn^ten es die Flieger doch mit der Angst zu tun be- der Zielsetzung der sog. tschechischen '.Schutz ^mmen und z'ogen es vor. die Grenze in einer verbände" hat sich also Uichts geandert. B^ größeren Höhe als die Stadt Glatz zu überfliegen. Jahre 1928 schrieb der tschechische Unwersttat P ^od) einmal muß darauf hingewiesen werden, fessor Emanuel Radl m feinem uufsehener g üon einem Verfliegen unter keinen den Buche:Der Kampf Zwischen Tschechen u m[tänöen die Rede sein kann, denn bei der Deutschen" folgenden bezeichnenden Satz:^as ---__

praktische Ziel der (tschechischen) Schutzverelne ist die Tschechlsierung der heute deutschen Teile der Republik, obwohl kein Schutzverem dieses Ziel m dieser klaren Weise formuliert. Und m der tsche chischen GrenzlerzeitschristObrana Raro^noi war am 15. April 1936 u. a. zu lesen: Das Grenzland­problem ist nicht nur eine soziale Frage das Grenz­landproblem ist die Rückgewinnung mehr als eines Drittels unseres Vaterlandes in die Hande bese de­nen Volkes. Das Grenzlerproblem ist die -Beneb­lung dieses Drittels mit Leuten aus unserem Volke, ist die Hinausschiebung der heutigen Sprachgrenze

bis an die tatsächlichen Landesgrenz^ lst d^ ^. S^en^utschiüm' erleben, daß selbst die

bauung ^ues vollkommen starken, unuberwlnoi ch maßlosesten Forderungen der Tschechisierungsver- L M°n^Ä^un1°r7^ G'-M-cht-s eine bei d-n Prager R-gierungost-llen ^1 g-n-ig^

^Hier "haben wir drei v°-sch»d°n° Aeußerungen,

die alle das gleiche s°S°.N- D'eNarodm Jedn t ^1 Deutschtum und ,eine Führer ver-

nilationen",'wie^üe"bei"chrer "Gründung^und^auch du-Rücksicht dmvuf,

S'tfÄMÄ* U» Entwicklung im eigenen Staate fchadet oder vmistischen Tschechenturns, die nicht wehr und nicht nicht. Regierung hat auch in dieser Hinsicht