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Der Führer ehrt die toten Helden Italiens

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und die den Führer begleitenden Reichs- Reichsleiter und Staatssekretäre teilnah-

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fest gestalten. Diese Freundschaft ist heute und wird in Zukunft sein ein Werkzeug im Dien sie des europäischen Friedens, für den die Reichsregierung und unsere Regierung fo ver­trauensvoll Zusammenarbeiten. Aus der Begeisterung, die Ihren Weg von der italieni­schen Grenze bis Rom begrüßt hat, und aus dem Empfang, den unsere Hauptstadt Ihnen bei Ihrer Ankunft hier bereitet hat, haben Sie ermessen kön­nen, wie tief eingewurzelt die Gefühle sind, die Italien für Ihre Person und für Ihr Vaterland hegt.

düng wiedergegeben hat.

Zahlreich und tief sind die Verwandtschaften Geistes und des Werkes, die das neue Italien dem neuen Deutschland verbinden und die Freundschaft zwischen den beiden Völkern tief

Der Führer in Begleitung des Duce am Grabmal des Unbekannten Soldaten, um hier einen Kranz zu Ehren der Gefallenen niederzulegen. Offiziere des Heeres und der Kriegsmarine trugen den riesigen Lorbeerkranz die Stufen empor. (Scherl-Bilderdienst h. Hoffmann-M.)

Rom, 4. Mai. (DRB.) Am M ittwochabend gab Seine Majestät der König und Kaiser im Quirinal eine Abendtafel zu Ehren seines Gastes, des Führers und Reichskanzlers, an der neben dem Duce und den Mitgliedern des italieni­schen Königshauses die höchsten italienischen Persön-

Duce ferner ein künstlerisch ausgestattetes Vild- werkM u f f o (i n i in Deutschland", das die schönsten Aufnahmen der unvergeßlichen Tage des Duce-Vesuches in Deutschland enthält. Ferner überreichte der Führer dem Duce eine Kopie des OlympiafilmsFest der

Völker Fest der Rationen!"

Heber den Besuch des Führers im Palazzo Ve­nezia berichtet Stefani, daß diese Unterre­dung anderthalb Stunden dauerte. In­zwischen sei es den anwesenden Ministern mög­lich gewesen, über die Fragen, die ihre Arbeits­bereiche betreffen, im Rahmen der Freund­schaft zwischen den beiden Ländern lange und nützliche Besprechungen zu führen.

Um 13.18 Uhr verließ der Führer mit seiner Be­gleitung den Palazzo Venezia, um in den Quirinal zurückzukehren.

Euer Majestät haben selbst von den tiefen Bindungen gesprochen, die das neue Italien mit dem neuen Deutschland vereinen. Die überwältigende Aufnahme, die ich in diesem Lande gefunden habe, ist ein Beweis dafür, daß es das faschistische Italien fühlt, im pationalfozialistifchen Deutschland einen aufrichtigen und unerschütterlichen Freund zu haben. Diese gegenseitige Freund­schaft ist nicht nur eine Gewähr für die Sicherheit der beiden Völker, fie bleibt auch eine st a r k e Bürgschaft für den allgemeinen Frie­den. In diesem Geist erhebe ich mein Glas und trinke auf die Gesundheit Eurer Königlichen und Kaiserlichen Majestät, auf die Gesundheit Ihrer Majestät der Königin und Kaiserin, und des hohen Königlichen Hauses, sowie auf das Gedeihen und das Glück der großen italienischen Ration."

Der Duce stattete dem Führer tm Quirinal einen offiziellen Besuch ob. (Bildtelegramnh Presse-JlLustrationen-hoffmann-M.)

Die deutsch-italienische Freundschaft ein Werkzeug im Dienst -es europäischen Friedens Die Trinksprüche der Staatsoberhäupter bei der Abendtafel im Quirinal.

Seme MjeW der König und Kaiser

richtete folgende Ansprache an den Führer: Führer!

Es gereicht uns zur besonderen Freude, Ihnen, sehr geschätzter Gast, das aufrichtigste und herz­lichste Willkommen zu entbieten. In Ihrer Person begrüßt Italien das Haupt der großen be­freundeten Ration, den Führer, der Deutschland seine Größe und seine kulturelle Sen-

Wir wissen, daß diese Gefühle vom deutschen Volke voll erwidert werden. Für dieses Volk, das Europa so große Beiträge seiner Kultur und seines 'Schaffens gegeben hat, und das Sie mit fester Hand einer ruhmreichen Zukunft entgegenfüh­ren, sprechen wir unsere lebhaftesten Wünsche aus. Wir erheben das Glas auf Ihre Gesundheit, auf den Erfolg Ihres Werkes, auf das Gedeihen und das Glück der großen deutschen Ration."

Der Führer antwortete:

Euer Majestät!

Für den mir soeben zuteil gewordenen überaus herzlichen Willkommensgruß bitte ich, meinen tiefgefühlten Dank entgegennehmen zu wol­len. Die freundschaftlichen Worte Eurer Majestät geben eine Erklärung für die mir zum Ausdruck ge­brachte Sympathie, aus der heraus das i t a l i e - Nische Volk mir auf meiner Reise durch Italien und in Rom selbst einen so über<us ehrenden Emp­fang bereitet hat. Denn dies war mehr als ein nur äußerer Ausdruck herzlicher Gast- freundschafl. Es war der Beweis für die beste innere Verbundenheit unserer beiden Völker in ihren Anschauungen u nd Zielen. Ich darf mich daher felbsl glücklich schätzen, in diesem Augenblick der Dolmetsch meines eigenen Volkes fein zu können, das gegenüber Eurer Majestät und dem italienischen Volk von a u f r i ch- tiger Zuneigung und tl^fer Freund- schafterfüllt ist. Die außerordentlichen Erfolge, die sich Italien unter der weisen Herrschaft Eurer Majestät, geführt durch feinen genialen Reorgani­sator und Regierungschef, auf ollen Gebieten des nationalen Lebens gegenüber einer Welt von Wi­derständen erkämpft und errungen hat, bewundert mit mir das ganze deutsche Volk.

z Rom, 4. Mai. (DRB.) Kurz vor 10 Uhr stattete 1 Mussolicki dem Führer einen Besuch im Quirinal ab, um dann gemeinsam mit dem deut­schen Reichsoberhaupt zur Ehrung der ge­fallenen Helden Italiens Zu fahren. Im Jnnenhof des Quirinals wird der Duce am Portal des Flügelbaues, in dem der Führer während der Zeit seines Besuches als Gast des Königs und Kai­sers Wohnung genommen hat, vom Chef des Protokolls, Gesandten von Bülow-Schwante empfangen. Dann geht Mussolini die Treppe zum ersten Stockwerk empor, wo der Führer ' den Duce erwartet. Beide Staatsmänner begrüßen sich herzlich. Beim Verlassen d.es Quirinals klingen nach kurzem Vorspiel die Hymnen des Reiches über den Platz. Die Fahrt führt vom Quirinal durch ein ununterbrochenes militärisches Spalier zum Teil durch die engsten Straßen der römischen Altstadt. Wenn man aus den modernen Vierteln der römi­schen Hauptstadt hierherkommt, glaubt man sich einige Jahrhunderte zurückversetzt. Der Brunnen, der die Mitte des kleinen Platzes della Rotonda einnimmt und der einen ägyptischen Obelisken trägt, stammt von Bernini, hier steht auch das frü= herete Albergo Montane, in dem Ariost 1513 wohnte. Der Fußboden des Platzes ist aus Holz, das von den in Argentinien wohnhaften Italienern gestiftet wurde, um" die Ruhe der verstorbenen Kö­nige im Pantheon nicht durch den Lärm des^ Stra­ßenverkehrs zu stören.

3m Pantheon.

Das Pantheon, das der Schwiegersohn des Augustus, M. Agrippina, weihte, ist von Hadrian in der gegenwärtigen Gestalt gebaut worden. Sep- timus Severus hat die von 16 Meter hohen Granit­säulen gestützte Vorhalle angefügt. Eine mächtige antike Tür führt in das Innere des kreisrunden hohen Kesselbaues. In der Mittelnische rechts ist das einfache Grabmal Viktot Emanuels II., des Einigers Italiens, auf der linken Seite genau gegenüber das Grabmal Umbertos I., des Vaters des heutigen Kaisers und Königs. Reben dem Grabmal Umbertos sieht man das in seiner ursprünglichen Gestalt .wiederhergestellte Grab Raffaels.

In der Vorhalle haben dieGetreuen des Pantheon" mit ihrer Fahne Aufstellung genom­men, eine Vereinigung altgedienter Offiziere, die früher den verstorbenen Königen nahestanden. Auf dem Platz selbst steht das Grenadier-Regiment di Sardenia, das älteste Regiment Itali­ens, das 1869 vom König von Sardinien ausge­stellt wurde, rechts davon eine Gruppe Italien- deutscher. Kurz nach 9.30 Uhr erscheint der hof- kaplan des königlichen Hauses, Msgr. Beccaria, bald darauf der Kommandeur des römischen Ar­meekorps, Graf Siciliani, und die drei deut­schen Militärattaches.

Um 10.40 Uhr erschallen Kommandorufe. Die Truppe präsentierte das Gewehr. Die deutschen Hym­nen erklingen. Die Spitze der Wagenkolonne hat den Platz erreicht. Im zweiten Wagen sitzt der Führer neben dem Duce. Es folgen die Außen­minister von Ribbentrop und Ciano, die Minister Rudolf Heß und Starace, Goeb­bels und Alfieri. Im Pantheon legt der Füh­rer an den Gräbern der beiden Könige je einen großen Kranz nieder und trägt seinen Namen in das aufgelegte Buch ein. Dann verlassen der Füh­rer und der Duce mit ihrem Gefolge wieder die Weihestätte.

Wie das Deutsche Nachrichtenbüro mitteift, ist der im Jahre 1932 wegen Pandesoerrats zu einer Zuchthausstrafe verurteilte pazifistische Schriftsteller Carl von Os sie tz k y am Mittwochnachmittag in einer Berliner Klinik an den Folgen einer Gehirn- hLutentzündung verstorben.

vollen Uniform, ganz in Schwarz mit silbernen Feldbinden und silbernem Dolch aufmarschiert sind.

Der Führer und zu seiner Linken der Duce stehen im Wagen und danken nach allen Seiten für die Ovationen. Die Miliz grüßt mit erhobenem Dolch. Zwei Offiziere des deutschen Heeres und der Reichs­marine tragen einen gewaltigen Lorbeerkranz, dessen Schleifenbänder die Standarte und den Namen des Führers tragen, die Stufen der Freitreppe empor, während die Musik gedämpft die Lieder der beiden Nationen spielt.'Die Fahnen senken sich, während der Führer mit dem Duce zum Sarkophag schreitet, um den Kranz niederzulegen. Dann schreitet der Führer mit dem Duce die Freitreppe wieder herab. Die vier Legionen der faschistischen Miliz bringen ihm densaluto a 11 a Voce" bi» Ehren­bezeigung der Miliz, dar. Klar hallen ihre Rufe a noi" und der faschistische Kampfrufeja eja« allala" zu den Führern der beiden Nationen empor. Die Ehrenbezeigung schließt mit dem Gebet der Legionäre vor der Schlacht, das von den Legionären mehrstimmig gesungen wird. Der Führer dankt dem Kommandeur und besteigt bann mit bem Duce den Wagen, um zum Palazzo Littoriö, bem Grabmal der gefallenen Faschisten, zu fahren.

3n her GehWniskapelle her gefallenen Faschisten.

Im Hof des Parteihauses sind Abordnungen der Jungfaschistinnen aus ganz Italien angetreten. Ge­dämpftes Licht erfüllt den mit den deutschen und italienischen Fahnen geschmückten Hof. Vor dem Eingang der Votiv-Kapelle stehen zwei Offi­ziere der Leibwache des Duce und zwei Of­fiziere der Faschistischen Akademie für Leibes­übungen. Ihnen gegenüber hat die Fahnen­abordnung der Landesgruppe Italien der AO. der NSDAP. Aufstellung genommen. Ernst verharren Adolf Hitler und Benito Mussolini einen Augenblick vor der Kapelle. Vier Braunhemden tragen - einen mächtigen Lorbeerkranz in die Kapelle. Die Schleife trägt ein goldgesticktes Hakenkreuz, das Hoheits­zeichen und den Namen des Führers. Der Führer und der Duce betreten gemeinsam die heiligste Weihestätte der faschistischen Revolution, während die Begleitung schweigend verharrt. Dann gehen Adolf Hitler und Mussolini von stürmischem Jubel

An den Sinsen hes RationalhenkmalS.

Der Führer

am (tirabc des Unbekannten Loldaten.

Im Herzen Roms und damit im Herzen des Imperiums erhebt sich auf dem Boden des Capi­tols das gewaltige, aus carrarischem Marmor er­richtete Nationaldenkmal für den Vater des Vaterlandes, Viktor Emanuel II., ein imposantes Werk mit figürlichem Schmuck reich bedeckt, lieber eine fast hundert Meter breite Frei­treppe erreicht man einen Vorplatz, von dem aus zu beiden Seiten die Aufgange zu dem gewaltigen Reiterstandbild Viktor Emanuels II. führen. In oer Mitte dieses Vorplatzes liegt unter der Statue der Roma der Sarkophag des Unbekannten Soldaten, neben bem Tag und Nacht Soldaten der römischen Garnison die Ehrenwache halten. Den krönenden Abschluß des Denkmals bildet eine ge­waltige Säulenhalle. Vom Nationalmonument aus hat man einen wundervollen Ueberblick über die Piazza Venezia mit dem Regierungssitz des Duce, dem Palazzo Venezia, den sich das stolze Venedig für den Vertreter seine Macht m Rom

der tm Hose versammelten Jugend begrüßt, tn das im ersten Stock gelegene Arbeitszimmer des Parteisekretärs, hier überreicht Minister Starace dem Führer 'als Ehrengabe der Faschistischen Partei eine antike Vase aus bem 4.^ahrhundert v. Ehr., bie in Apulien gefunben wurde und bie mehrmals das Hakenkreuz zeigt.

Der Führer beim Duce.

Dor bem Regierungssitz bes Duce konnten auch- leichte Regenschauer, bie vorübergehend eingesetzt hatten, die Wartenden nicht verscheuchen. Soldaten mit aufgepflanztem Seitengewehr bildeten ein Ehrenspalier. Kurz nach 12 Uhr traf der Führer im Palazzo Venezia ein. Der Duce geleitete feinen Gast durch die Räume.

Während seines Besuches überreichte der Füh­rer Mussolini folgende in künstlerischer Arbeit ausgeführte und in einer Kassette enthaltene Urkunde:Als Führer und Kanzler des Deutschen Reiches bitte ich Benito Mussolini, den Duce des Volkes, dem die Welt den gro­ßen Erfinder und Gelehrten Galileo Galilei zu danken hat, zum Zeichen der Verehrung und Freundschaft ein Z e i ß - T e l e s k o p mit der gesamten dazugehörigen Ausstattung eines Observatoriums als Geschenk entgegen­

erbauen ließ, hinreißend schön ist auch der in die sahnen übersäten Straßen, in denen seit Stun­den die Menschen Kopf an Kopf in unübersehbarer Menge stehen, um den Führer zu erwarten. Auf der Freitreppe haben die Mitglieder der Auslands­organisation der NSDAP. Rom mit ihrer Fahne Aufstellung genommen, während auf dem Vorplatz Offiziere der italienischen Wehrmacht und die hun­dertMusketiere des Duce" in ihrer pracht-

Gauleiter Sprenger fünfFahre Reichsstatthalter in Heften.

NSG. Am Donnerstag, 5. Mai, sind es fünf Jahre, daß Gauleiter Sprenger als Reichs­statthalter die Führung der Regieruyg in Hessen übernahm. Mit dieser Berufung, die vom Vertrauen des Führers .Adolf Hitler getragen war, war für den verdienten Soldaten der nationalsozialistischen Revolution der Zeitpunkt gekommen, im Lande Hessen eine' grundlegende Wandlung nach den Grundsätzen unserer neuen Weltanschau­ung zu schaffen. Der Weg, den Gauleiter Sprenger einschlug, war von großen Erfolgen begleitet. Tht dem, ungeheuren Schwung,' der dem Nationalsozia­lismus eigen ist, griff er alle vom Führet gestellten Aufgaben an und führte sie zum Ziele.

In der fünfjährigen Tätigkeit des Gauleiters als Reichsstatthalter galt feine Arbeit bem vom Führer im Reichsstatthaltergesetz festgelegten Ziele der Verwirklichung der Einheit des deut­schen Volkes. Darin wurde Hessen zum Vorbild für das ganze Reich. Er fegte die Mainlinie hinweg und machte das Land Hessen zur unlösbaren Klammer zwischen Nord und Süd. Die V e r e i n f a d^U n g des Verwaltung s- apparates nahm Gauleiter Sprenger in An­griff und führte sie zum Wohle des Landes durch. In der Schaffung neusr Erbhöfe ist Hessen als mustergültig anzusehen. Mit unbeugsamem Willen verfolgt der Gauleiter das Ziel, jeden nur erreich­baren Boden unter den Pflug des Bauern zu brin­gen und damit dem Ziel der Ernährungsfreiheit des deutschen Volkes näherzukommen. Den gleichen Erfolg kann der Gauleiter auch auf allen anderen Gebieten verzeichnen. UeberaU arbeitete er uner­müdlich daran, die nationalsozialistischen Ziele zu erreichen.

Gauleiter Sprenger kann heute mit Stol^ auf das Werk seiner fünfiährigen Tätigkeit als Reichs- ftatthalter zurückblicken. Mit nie erlahmender Tat­kraft wird er auch weiter arbeiten unb fein Leben in den Dienst der nationalsozialistischen Weltanschau­ung stellen. Dankerfüllt gebenkt bie Bevölkerung bes Lanbes Hessen dieses Tages. Und wie bisher wirb sie auch in Zukunft in treuer Gefolgschaft an ber Erfüllung der vom Führer gesetzten Aufgaben mithelfen.

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