Einzelbild herunterladen

Ltmorganisation im Bereich derLuflwaffe

Vom Volksschüler zum Studenten

)

u

Reichs»

SNeichr>

den Be-

am kom«

der

neu wird.

der

Mndeur

et. he

b n

int) ?Ue um

r cks» des es» ü r eilt

den lehr» ner

Es-

Kunst und Wissenschaft.

Jürgen Fehling als Filmregisseur bei der lobte.

Jürgen Fehling, der hervorragende Spiel» (eiter der Berliner Staatstheater, wurde von der Tobis-Filmkunst GmbH, als Regisseur gewonnen. Er wird mehrere große Filme inszenieren, deren erster im Laufe des kommenden Sommers begon»

30. Division, .mlftabe des

Der Bundesführer der japanischen nationalen Or­ganisation Dai-Nippon Seigi Dan (Bund der Gerechtigkeit), Sizo Sakai, hat dem Führer und Reichskanzler zum Zeichen der Ver­ehrung, die dieser große Bund dem Führer und Deutschland entgegenbringt, eine altjapanische Samurai-Rüstung aus dem 16. Jahr» hundert als Ehrengabe überreicht.

____________ v

Wetterbericht

Britischer Frachtdampfer von bolschewistischen Bombern versenkt

u n - orps

die ein

,frru»

NSG. Die nationalsozialistische Bewegung hat die Forderung aufgestellt, daß jedem fähigen jungen Deutschen ohne Rücksicht auf die wirtschaftliche Kraft 1 einer Eltern der Zugang zur höchsten Bildungs­tätte der Nation zu ermöglichen sei. Diese Forde­rung zu verwirklichen, hat sich die Studeutenfüh- rung zu ihrer Hauptaufgabe gemacht. Student sein, darf heute keine Geldfrage, sondern nur noch eine Leistungsfrage sein.

Der Reichsstudentenführer hat soeben Richtlinien über die Vorstudienausbilduna herausge­geben, durch die erreicht werden soll, daß jedem be­gabten, politisch einwandfreien und körperlich ge- 'unden Volksgenossen der Weg zu Deutschlands hohen Schulen offen steht. In die Dorstudienausbil- dung kann jeder deutsche Volksgenosse ausgenom­men werden. Aus allen Berufen unseres Volkes werden die tüchtigsten Söhne ausgelesen und über die Hochschule der Bewegung und dem Staat als wertvolle Mitarbeiter zur Verfügung gestellt. Vor­aussetzung für die Aufnahme in die VSA. ist: Ueberdurchschnittliche geistige Begabung, hervor­ragende charakterliche Haltung, politische und welt­anschauliche Bewährung in den Gliederungen der NSDAP, und körperliche Gesundheit und Leistungs- ähigkeit. Als Altersgrenze wurden 18 bis 24 Jahre estgesetzt. .

Die Dorstudienausbildung wird zunächst i n Heidelberg und Königsberg in einem 1 ^jährigen Lehrgang durchgeführt. Die Finanzie-

en n, uf i« ich

nd en

t- m, en rb ne on ich en, ib» im

Wohnung und ihre Einrichtung zer» st ö r t e. Die beiden Verunglückten sind furchtbar zugerichtet worden. Die Höllenmaschine war i n Form eines Bücherpaketes gehalten und so eingestellt, daß sie beim O e f f n e n d e s Pa­ketes explodieren mußte. Der Inhalt des Sprengkörpers enthielt nach Meinung der Sach- v rständigen s ch ä r f st e E x p l o s i v st o f f e, so daß es fast verwunderlich erscheint, daß nicht das ganze Haus zerstört worden ist. Die Polizei verhaftete einige Personen, deren Namen jedoch im Interesse 'Untersuchung noch geheim gehalten werden.

»rt.

Ar- Ab- um ; nen. Iltigt, , den ^rze i;erf« als» f be- djen . t m \ dien ' sie An- 1 nach l ers, ! fest- : fön» iben aber : toße

* T«.

$ Vt.

. brau, ^zobe. n tag f Üer. ben' s° e Dirt. )r9e9Qn.

t.

ölke» z'ittag nts Ip'tabt I lajor )ber» will» { ihre -rzen Inter bie iben, . über ber ' renb '!.n.

erg ien )ch- au» hen

er rbe ärz 933 ien. ier» hen

nlN im ns Ä

'I*' bann (Es i[( worden

ZU zu be dieses i'garliger üch nun Uären Zanke wdelr an 1 W im on der Mitarbeiter ° auch in den, was 'tarbeiter. 'ch, ken-' x Arbeit, nbern als das große Altung o können Mitarbei- kroft und rbcn. Dr. "beiter des > zweitens 'gen seien, in diesem *en. Daher ue Staats».

Goldenen

w 8

»Aw11*

M

tl 1

In Singapur, wo zur Zeit große Manöver stattfinden, wurde ein japanisches Haus von der bri­tischen Sonderpolizei durchsucht. Zwei Japaner wurden verhaftet und ein Bündel Dokumente beschlagnahmt. Die Maßnahme soll nicht mit den Manövern in Verbindung stehen.

Ungarischer Staatsbesuch in polen.

Budapest, 4. Februar. (DNB.) Reichsverweser von Horthy begibt sich mit seiner Gemahlin zu einem mehrtägigen Staatsbesuch nach Polen. In Be­gleitung des Reichsverwesers befinden sich Außen­minister von Kanya sowie die Chefs der Zivil­und Militärkanzlei des Reichsverwesers. Die erste Etappe der Reife führt nach Krakau, wo der Reichsverweser vom polnischen Staatspräsidenten und dem Marschall Nydz-Smigly begrüßt werden wird. Die Reise des Reichsverwesers wird von dem Bewußtsein der engen Freundschaft zwischen beiden Völkern getragen. Die Presse schildert die verschiede­nen geschichtlichen Erinnerungen, die Ungarn und Polen seit dem frühesten Mittelalter miteinander ver­binden.

Staatsstreich in Kanton.

Das Kriegsrecht verhängt. Sperre auf dem Perlflutz.

London, 4. Febr. (DNB.) Nach Reutermeldun­gen ist in Kanton ein Staats ft r e i cf) ver- übt worden, der die Loslösung von der Hcmkau- Regierung und die Bildung einer unabhängigen Re­gierung zum Ziele haben soll. Man führt diese Ent­wicklung auf Anhänger des Generals Schanfchi - fang zurück, der im Sommer 1936 gegen Tfchiangkaischek rebelliert hatte. Ein britischer Dampfer berichtet, man habe fünf j a - panische Kriegsschiffe die Mündung des Perl-Flusses, der Kanton mit dem Meere verbindet, ansteuern sehen." Die chinesischen Behörden sollen in der vergangenen Nacht über Kanton d e'n Kriegszustand verhängt haben mit der Erklärung, daß ein japanischer Angriff in Südchina bevorstehe. Alle ausländischen Schiffe seien angewiesen worben, den Hafen zu verlassen.

Obwohl die Telephonleitungen zwischen Hongkong und Kanton gesperrt waren, gelang es dem Bericht­erstatter des Deutschen Nachrichtenbüros, mit dem deutschen Konsulat in Kanton in Ver­bindung zu treten, während gerade ein schwerer ja­panischer Fliegerangriff auf Kanton, besonders auf die Vorstadt Saitschuen, erfolgte. Ueber Kanton ist, wie bestätigt wurde, tatsächlich Kriegsrecht verhängt worden. Jeglicher Autoverkehr, außer mit Sonderausweisen, ist untersagt. Fahrzeuge, die dennoch verkehren, werden überall angehalten und durchsucht. In der Stadt herrscht Panikstim­mung und Spionenfurcht. Leute, die von Kanton kommend in Hcmkau eintrafen, berichteten, daß der Perl-Fluß durch Versenkung von mit Beton beladenen Schiffen völlig gesperrt sei. Hierdurch seien fünf ausländische Kano­nenboote sowie mehrere ausländische Dampfer auf dem Strom e i n g e s ch l o s s e n. Auch die tele­phonischen und telegraphischen Verbindungen zwi­schen Kanton und Hankau sollen außer Betrieb sein.

ßarfconife" - ein neuer Brennstoff für die französische Krastfahrt.

Paris, 4. Febr. (DNB.) Der Kammerausschuß für Krastverkehrsfragen nahm zur Frage der Brenn staffeln fuhr nach Frankreich eine Entschließung an. Fankreich, so wird darin gesagt, habe ein lebenswichtiges Interesse daran, so schnell und soweit wie nur möglich die aus dem Ausland eingeführten Brennstoffe, die die französische Han­delsbilanz [tart belasten, durch jr. anzojijche

Kommandeur dielenden Ge- uppen, ü°n Oberquartier- 5 zum Kam« sttes, M Komman. iknandeur ber r der 2. M' mrnanW1*' Graf von

gramm. Man könne nicht erwarten, daß dieses ungeheure Rüstungsprogramm bei weit em das größte, das Großbritannien jemals in Frie­denszeiten begonnen habe ohne gewisse Verzöge­rungen und Schwierigkeiten durchgeführt werde. Die Anfangsschwierigkeiten seien nun­mehr über w u nden. Die drei Wehrminister und ihre Stäbe ließen in ihren Bemühungen nicht nach. Dem Verteidigungsminister und den mitarbeitenden Industriezweigen sprach der Ministerpräsident feine Anerkennung aus. Chamberlain versicherte, daß die Regierung ständig nach einem Ausweg suche, das dauernde Wettrüsten zu durchbrechen. Großbritannien hoffe, durch freimütige Er­örterungen mit anderen Staaten ein Aushilfsmittel zu finden, um so einen Beitrag zur Sache des Friedens zu leisten.

Oer bolschewistische Anschlag in Sofia.

Drohungen der GPU. wahrgemacht.

Sofia, 4. Febr. (DNB.) Wie der antibolsche­wistische Schriftsteller Iwan Solonewitjch, gegen den, wie wir bereits gemeldet haben, ein Anschlag mit einer Höllenmaschine verübt wurde, dem feine Frau und sein Sekretär zum Opfer fielen, äußerte, ist ihm schon vor einiget Zeit in Paris angedroht worden, daß er früher oder später ermordet werden würde der An­schlag sei ein Versuch zur Ausführung dieses Pia- nes gewesen wir führen eine antibolschewistische Propagandaaktion, so fügte fein Sohn Georg hin­zu,und sind daher überzeugt, daß wir einem Anschlag unserer Gegner zum Opfer ge­fallen sind".

Die bulgarischen Blätter bringen ausführliche Schilderungen über die verheerende Wirkung der Explosion, die mehrere Zimmerwände eindrückte, eine Betondecke durchschlug und die gesamte

«heilt

Con bon, 5. Febr. (DRV.) Am Freitagnachmit- taq überreichte der italienische Botschafter in Lon­don Außenminister Eden die Antwort seiner Re­gierung auf die britische Anregung gewisser INah- nahmen gemäß dem Ryoner Abkommen zur Verhinderung von U-Boot-Angrifsen auf Kauffahrteischiffe im IN i t el m e e r. Die italienische Antwort hat folgender' Wortlaut: Die italienische Regierung ist mit den Maßnahmen e i n v e r st a n d e n , die die britische Regierung in der der britischen Flottenpatrouille itn westlichen INittelmeer vorbehaltenen Zone zu ergreijen ge­ben». Die italienische Regierung beabs.chtigl. gleiche Maßnahmen in der der ilalien chen Floltenpalrouille übertragenen Zone zu ergreifen. Oer nationaffpaniiche Heeresbericht.

Salamanca,5. gebt. (DNB. Funkspruch.) Der nationale Heeresbericht meldet: In dem Wschni t (Urania d e Torrehermosa wurde der femo liche W i d e r st a n M eb rod) en Die sehen Stellungen im Gamara-Gebirge sowie d e Berge Miron, Montano, der Frauenhugel und Mar e Minqo wurden besetzt. Der Gegner erlitt starke Verluste. Unter den Toten fand man auch einen jowjetrussischen Offizier. Zahlreiches Kriegsmaterial

^orfter, zum Generalmajor: der Amtschef im Reichsluftfahrtministerium Oberst Ritter von G r e i m. Ferner werden ernannt: der General­leutnant Klepke, Inspekteur ber Aufklärungs- tlieger und des Luftbildwesens, zum General der Luftwaffe beim Oberbefehlshaber des Heeres unter Belassung in feiner bisherigen Dienststellung: der Generalmajor Ouade an Der Luftkriegsakademie 3um Kommandeur der Höheren Luftwaffenschule: der Oberst Martini, Abteilungschef im Reichs­luftfahrtministerium (Generalstab der Luftwaffe), zum Chef des Nachrichten-Verbindungswesens: der Oberstleutnant Jeschonnek, Abteilungschef im Generalstab der Luftwaffe, zum Chef des Füh­rungsstabes im Generalstab der Luftwaffe: der Oberstleutnant Kammhuber, Abteilungschef im Generalstab der Luftwaffe, zum Chef des Organi- sattonsstabes im Generalstab der Luftwaffe; der Oberstleutnant Hoffman von Waldau, Ab­teilungschef im Generalstab der Luftwaffe, zum Chef des Ausbildungsstabes im Generalstab der Luftwaffe.

Es scheiden aus: der General der Flieger Wachenfeld, bisher General der Luftwaffe beim Oberbefehlshaber des Heeres; der General der Flieger Halm, bisher Kommandierender Ge­neral und Befehlshaber im Luftkreis 4; der General der Flieger K a u p i s ch , bisher Kommandierender General und Befehlshaber im Luftkreis 2; der Generalleutnant Wilberg, bisher Kommandeur der Höheren Luftwaffenschule; der Generalleutnant K a r l e w s k i, bisher bei den Offizieren z. b. D. des Reichsmimsters der Luftfahrt; der charakteri» fierte Generalleutnant Niehoff, bisher bei den Offizieren z. b. D. des Reichsministers der Luftfahrt.

Erzeugnisse zu ersetzen. Besonderes Augen» merk fei auf die Brenn st offgewinnung aus Holz zu richten. Eine befriedigende Lösung des Brennstoffproblems verspreche dasCarbo- n i t e " zu bringen, das bei zahlreichen Versuchen standgehalten habe. In geeigneten Gemeinden Orankreichs müßten unverzüglichC a r b o n i t e"» abriken errichtet werden. Der neue Brenn­stoff müsse dann sobald wie- möglich allen Händlern und Industriellen zur Verfügung gestellt werden, schließlich müsse dann die Verwendung desCar- bonite" f ü r sämtliche Kraftfahrzeuge der französischen Armee angeordnet werden.

Kleine politische Nachrichten.

Reichsminister Freiherr von Neurath hat aus Anlaß feines 65. Geburtstages eine solche Fülle von Glückwünschen erhalten, daß es ihm leider un­möglich ist, jedem einzelnen seinen Dank besonders zu übermitteln. Er bittet daher, allen, die seiner freundlich gedacht haben, auf diesem Wege herzlich danken zu dürfen.

Bilbao, 4. Febr. (DNB.) Das aus Glasgow stammende britische Frachtschiff A l c i r a " ist a u f der Höhe von Barcelona von zwei Flug­zeugen, die aus Richtung Barcelona kamen und keinerlei Kennzeichen trugen, versenkt worden. Fischerboote, die sich in der Nähe befanden, sollen die zwanzigköpfige Besatzung und einen Kontrollbeamten des Nichteinmischungsausschusses gerettet haben. Das sogenannteVerteidigungs- mittisterium" der spanischen Bolschewisten behauptet, daß der Dampfer durch zwei nationalspanische Flug­zeuge versenkt worden sei. Die Maschinen hätten den Dampfer zweimal überflogen und dabei ins­gesamt fünf Bomben abgeworfen. Der Vorfall soll sich gegen 9 Uhr abgespielt haben. Die Besatzung ist in Barcelona noch nicht eingetroffen, während die sowjetspamsche Erklärung bereits um 11 Uhr in Paris ausgegeben wurde. DieAlcira" hatte nach den bisherigen Fest­stellungen keine Funkanlage an Bord ge­habt, eine Tatsache, die interessante Rückschlüsse zu­läßt. Während nach Berichten aus sowjetspanischer Quelle die gerettete Mannschaft trotz der Dunkel­heit angeblich deutlich nationalspanische Abzeichen an den Flügeln der angreifenden Flugzeuge erkannt haben soll, wird in der Mit­teilung der britischen Admiralität ausdrücklich be­tont, daß irgend welche Erkennungszeichen, die zur Identifizierung der Flugzeuge führen konnten, nicht mitgeteilt worden sind.

Entrüsteter Protest in Salamanca

Schändlicher Mißbrauch nationalspanischer Erkennungszeichen. In Salamanca herrscht außerordentliche Em­pörung über den neuen Bombenangriff. Man weist darauf hin, daß nach dem Wiedervordringen der nationalen Truppen bei Teruel und dem siegreichen Durchbruch an der Südfront in Barcelona und Dalenciaerneutgrößte Entmuti­gung herrsche und man dort jetzt alles au eine Karte zu setzen beginne. Schon einmal habe die nationalspanische Regierung die ganze Welt auf den rotspanischen Flugzeugstutzpunkt Murcia hingewiesen, wo sich hinter der roten Front notgelandete nationalspanische Flugzeuge, die wieder instandgesetzt worden sind, mit nationalen Erkennungszeichen befinden. Im vorigen Jahr se.ien diese Flugzeuge fast täglich aufgestiegen, um u nie r nationalspanischer Flagg e D e rb rechen , u begehen, die bann der nationalspanischen 'Regierung und ihren Streitkräften in der Welt zur Last gelegt wurden. Das bessere Verhältnis, das sich langsam zwischen London und Salamanca an- gebahnt habe, sei ohne Zweifel sowohl gewissen Kreisen in London als auch der rotspanischen Re­gierung ein Dorn im Auge, und so unternehme man neuerdings wiederum alles, um dieses Ver- hältnis zu vergiften. Die Flugzeuge von Murcia seien mehrfach aufgestiegen, um ungefahrdet unter falscher Flagge offene Städte im national- spanischen Hinterland zu bombardieren und Frauen und Kinder zu morden und um internatio­nale Verwicklungen herbeizuführen.

Oie italienische Regierung mit den britischen Maßnahmen einverstanden.

Freilich kann man den so plötzlich auftretenden Wunsch aus England nicht ohne einige notwendige Erinnerungen betrachten. Wir wollen hier einmal ganz davon absehen, daß England für seinen eigenen Hausgebrauch den Gedanken der Humani­sierung moderner Kriegskampfmittel bisher noch nicht einmal ernstlich erörtert, geschweige denn in die Praxis umgesetzt hat. Ferner pflegen seit einiger Zeit solche Wünsche aus England immer gerade dann zu kommen, wenn es den bolschewistischen Protektionskindern der demokratischen Staaten im spanischen Sowjetkrieg wieder einmal besonders schlecht geht. Vor allem aber muß darauf hingewie­sen werden, daß die englische Anregung im Grunde weder aus England stammt noch eine Anregung ist, sondern daß sie ein originaldeutscher Gedanke ist, der bis in die Zeit der Genfer Skandalkomödie von der sog.Vorbereitenden Abrüstungskonferenz" (1926 bis 1932) zurückreicht. Dieser Gedanke der Abschaffung des Bombenabwurfs ist aber erst in feine entscheidende Form, nämlich in die Gestalt einer großen außenpolitischen Aktion gebracht wor­den durch die Rede des Führers vom 21. Mai 19 35, die u. a.schrittweise" Abschaf­fung und Verfemung von Kampfmitteln und Kampfmethoden, die ihrem innersten Wesen nach im Widerspruch stehen zur bereits geltenden Genfer Konvention desRoten Kreuzes", in Punkt 9 vor­schlägt und einVerbot des Ab werfens von Gas-, Brand - und Sprengbomben außerhalb einer wirklichen Kampf­zone" fordert. Die damaligen deutschen Vorschläge erhärtet durch den deutschen Luftpaktentwurf vom 29 5 35 wurden damals von den Weststaaten zu den Akten gelegt. So wenig wir angesichts der westeuropäischen Kriegslieferungen nach Rotspanien heute an eine Bereitwilligkeit der Weststaaten glau­ben, so dringend wäre die V e r w i r k l i ch u n g des Vorschlages Adolf Hitlers von 1935 zu befürworten.

Englands Aufrüstung.

London, 5. Febr. (DNB. Funkspruch.) Vertei­digungsminister In s k ip sprach vor seinen Wah- (em über die englischen Lustschutzmaßnahmen. Augenblicklich verhandle man mit den Ortsbehorden über die Uebertragung des Luftschutzes, aber sonst sei auf diesem Gebiet nicht viel m England ge­tan worden. Zur allgemeinen Aufrüstung verweise er seine Wähler darauf, daß jeher am Frieden Interessierte sich davor hüten olle, tue Regierung oder den Außenminister zu kritisieren. Man. dürfe nicht den Eindruck erwecken, daß die Regierung nicht die Volksmeinung öatftelle. Eine starke und ae einte Nation sei ebenso wie eine wieder aufgerichtete Nation augenblicklich von größter Wich- tigkeit. -- Zum Problem der V e rh utung eine r Bombardierung von Zivilbevölke­rung erklärte Jnskip, die britische Regierung glaube, daß man es erfolgversprechend erörtern ^Premierminister Chamberlain behandelte in Birmingham das neue Aufrustungspro.»

Im Rahmen notwendig gewordener Umorgani- fationen im Bereich dxr Luftwaffe werden im Reichsluftfahrtmini st erium folgende Stellen neu geschaffen:

I. der Chef der Luftwehr,

II. der G e n e r a l i n s p e k t e u r der Luftwaffe, IH. der Chef des M i n i ft e r a m t e s.

Ferner werden unter Zusammenfassung mehrerer ' Luftkreiskommandos die Luftwaffen-Gruppen 1 bis 3 gebildet.

Luftwaffengruppe 1 (Ost) in Berlin, Lujtwaffengruppe 2 (West) in Braunschweig Luftwaffengruppe 3 (Süd) in München.

An der Spitze jeder Gruppe steht ein Kom­mandierender General und Befehlshaber der Lustwaffengruppe.

Im Zuge dieser Neugliederung stehen folgende personelle Veränderungen: Es werden ernannt: zum Chef der Luftwehr: General der Flakartillerie Rüdel, zum Generalinspekteur: Generalmajor Kühl unter gleichzeitiger Beförde­rung zum Generalleutnant, zum Chef des Minister­amtes: Oberst B o d e n s ch a tz unter gleichzeitiger Beförderung zum Generalmajor, zum Kommandie­renden General und Befehlshaber der Luftwaffen- aruppe 1: General der Flieger Kesselring, zum Kommandierenden General und Befehlshaber der Luftwaffengruppe 2: Generalleutnant Felmy unter gleichzeitiger Beförderung zum General der Flieger, zum Kommandierenden General und Be­fehlshaber der Luftwaffengruppe 3: General der Flieger Sperrte.

Ferner werden mit Wirkung vom 1. Februar 1938 befördert: zum Generalmajor: der Höhere Kommandeur der Lehrtruppen der Luftwaffe Oberst

Im Bereich des festländischen Hochdruckgebietes hat sich auch für uns weitere Besserung eingestellt, die in den Niederungen vor allem in den Morgen­stunden durch Nebel- oder Hochnebelbildung ver­deckt ist. Die Berge zeigen dagegen heiteres Wetter, das sjch mindestens überwiegend auch dem Flach­land mitteilen wird. Im ganzen wird der Wetter­oerlauf wesentlich freundlicher sein als bisher.

Aussichten für Sonntag: Morgens stellenweise neblig bis bewölkt, trocken, Nachtfrost­gefahr, mittags milde, leichte südöstliche Winde.

Aussichten für Montag: Im ganzen freundlicherer Wetteroerlauf.

Wintersport-Wetterbericht.

Schwarzwald (Feldberg): Wetterlage heiter, Temperatur4 Grad, Gesamtschneehöhe 160 cm, Pulverschnee, Ski sehr gut.

In unseren Nachbargebirgen bestehen keine Schneesportmöglichkeiten. Das Wetter bleibt über­wiegend heiter, so daß vor allem an den Südhän- gen Schneeschmelze eintritt. Sonst sind nennens­werte Aenderungen unwahrscheinlich.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum» schein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen» leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. I. 38: 11 000. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange, K -G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugs» preis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufs» preis 10 Pf. und Samstags 15 Pf.,, mit der

Illustrierten 5 Pf. rnehr^

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vorn 1. September 1937 gültig.

wurde erbeutet. An der Granada-Front ist ein feind­licher Angriffsversuch vereitelt worden. Im 2ll>schnitt Lecinena erfolgte eine Ausrichtung der vorderen Linie.

Humanisierung desLufikriegs.

Der britische Botschafter in Berlin, Sir Neville Henderson, trifft von ausführlichen Londoner Besprechungen wieder an seinem Amtssitz ein. Man darf annehmen, daß er gewisse, Anregungen aus London mitbringt, die im Zusammenhang mit der letzten Unterhausrede des englischen Außenministers Eden stehen.^.Es handelt sich um den Gedanken einer sog. H um anifierung (Milderung) des Kampfes mit Fliegerbomben, Eden hatte dazu die im englischen Parlament mit Beifall auf­genommene Bemerkung gemacht, man könne bei dieser Anregung auf die Sympathie -des Führers und der Reichsregierung rechnen. Man kann dem grundsätzlichen Gedanken einer Humani­sierung, ja wenn irgend möglich einer allgemein­gültigen, d. h. völkerrechtlichen Verfemung des Bom­benabwurfs nur zustimmen. Gerade der verbreche­rische Mißbrauch der Fliegerbombe gegenüber offe­nen Städten durch die Roten im spanischen Krieg zeigt ja immer wieder, in welcher Weise vor allem der Bolschewismus und die ihm nahestehenden Kräfte von diesem furchtbaren Kampfmittel im Falle eines europäischen Krieges Gebrauch machen wür­den. Der in London ausgesprochene Gedanke und der nach Berlin übermittelte entsprechende Vorschlag Englands, wird daher von der Reichsregierung mit der Aufmerksamkeit geprüft werden, die der Ernst und der Umfang des Problems verdienen.

mQnbeur

7 Mülle"-' Q3 Diol' sS

;£*»

S-?

r'

'S * -B

»(ü)

5 Bat

.2- T««« 551. % - S-L5

rung erfolgt durch das Reichsftudentenwerk, das bei völliger Mittellosigkeit der Bewerber die Gesamt- kosten für die Vorstudienausbilduna und auch für das anschließende Studium übernimmt. Nach ein­jähriger Ausbildung unterzieht sich der Angehörige der VSA. einer Zwischenprüfung, nach deren Be­stehen eine Zulassung als Gasthörer der Hochschule erfolgen kann. Nach l^jähriger Ausbildung erfolgt danach eine Abschlußprüfung, zur Zeit im Rahmen der Begabtenprüfung. Diese berechtigt zum Stu­dium an allen deutschen Hochschulen.

Eine persönliche Bewerbung für die Vorstudien­ausbildung ist grundsätzlich ausaeschlossen. Die Reichsftudentenführuna will diese Ausbildung nur Menfchen zu kommen lassen, die sich in der n a tionalsozialistis chen Bewegung be- währt und dort ausgezeichnet haben. (Eine Aufnahme in die VSA. ist nur auf Vorschlag der NSDAP., ihrer Gliederungen: HI., SA., ff, NSKK. und NSFK., der angeschlossenen Verbände: DAF., Werkscharen, RAD. und der Wehrmacht möglich. Don diesen Organisationen können b i s zum 1. Mai 1 938 Vorschläge an d-i e Reichsstudentenführung eingereicht wer­den. Ueber die notwendigen Unterlagen erteilt die Gaustudentenführung Hessen-Nassau Frankfurt am Main, Gutleutstraße 8/14, Auskunft. Als Studien- beginn wurde der 1. November eines jeden Jahres festgesetzt. Ludwig Geiger.