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planmäßige und organische Entwicklung."

Berliner Pressestimmen zu den Erlassen des Führers.

Berlin, 5. Febr. (DNB.) Die Entscheidungen des Führers, erklärt derVölkische Beo­bachter" u. a., werden einen Markstein in der Geschichte der nationalsozialistischen Staatsführung bilden. Denn sie sind aus dem sich stets gleichbleibenden Geiste der Parteü geboren und stellen daher die konsequente Fortentwicklung des Weges dar, den der Führer in dem Augenblick betrat, als er am 30. Januar 1Z33 die Regierungsbildung übernahm. Die Maßnahmen, die heute auf den Gebieten der Wehrmacht, der Außenpolitik und der Wirtschaft in Kraft treten, sind nicht zufälliger Natur, sondern- der sichtbare Ausdruck einer plan­mäßigen und organischen Entwick­lung. Denn sie dienen nach Form und Inhalt einerzielbewußten Stärkung aller natio­nalen Energien durch ihre kraft­voll st eKonzentration. Es wird in zuneh­mendem Maße deutlich, daß das Führungs­prinzip des nationalsozialistischen Staates so­wohl in seinem politischen wie seinem militärischen Charakter auf eine einzige gemeinsame Kraftquelle zurückgeht. Die natürliche Folge der Neuorganisation der Wehrmacht und der damit verbundenen personellen Veränderungen wird eine Neubelebung der deutschen Armee mit dem Geiste der Parte, sein, und umgekehrt: die Partei wird sich für die Arbeit und für die Moral der deutschen Wehrmacht noch mehr verantwortlich fühlen. Die Ernennung des Ober­befehlshabers der Luftwaffe, Hermann Göring, zum Generalfeldmarschall wird aus diesem Grunde in allen Kreisen der, Partei einen besonders be­geisterten Widerhall finden. Die Ernennung des treuen Mitkämpfers des Führers bedeutet eine symbolische Handlung. Hermann Göring ist der Typ jenes politischen Soldaten, den die nationalsozialistische Seroegung hervorgebracht und geprägt hat. Nach dem Führer hat sich in ihm die Vermählung des soldatischen,Geistes der nationalsozialistischen Bewegung mit ihrem politischen Willen am sichtbarsten geäußert. Und damit die Erkenntnis, daß der Nationalsozia­list ebenso Soldat sein, wie der Soldat zum Natio­nalsozialisten werden muß, wenn das große natio­nalpolitische Ziel erreicht werden soll. Die Anord­nung des Führers zum Ausbau und zur Ver­

stärkung der Wehrwirtschaft weisen die gleiche Richtung. Es zeigen sich hier Entwicklungs­linien, die zweifellos noch gar nicht abgeschlossen, sondern erst im Laufe der Zeit ihre Vollendung erfahren werden. Die gleichzeitige B l l d u-n g eines Geheimen Kabinettsrat liefert uns den Beweis für den unerschütterlichen Willen des Führers, in der Zusammenfassung der stärksten Energien des deutschen Volkes alle Möglichkeiten auszuschöpfen.

DieDeutsche Allgemeine Zeitung" betont vor allem, daß die personelle Ernennung an entscheidenden Posten eine Verjüngung oringe. Der Nationalsozialismus fühlt sich als eine junge Bewegung, und wenn bei gewissen Persönlichkeiten der Wunsch besteht, von der aktiven Bühne abzu­treten, stehen heute noch mehr als vielleicht 1933 eingearbeitete und geschulte jün­gere Kräfte zur Verfügung, die diA verantwortungsvollen Aufgaben ihrer Vorgänger, mit denen sie zum Teil jahrelang zusammengear­beitet haben, wie zum Beispiel Ribbentrop mit Neurath, ohne Schwierigkeiten üh^rnehmen können.

Stärkste Zusammenfassung aller Kräfte! Unter dieser Forderung, so schreibt derBerlinerLo- kal anzeig er" u a., läßt sich von vornherein programmatisch festlegen, welche Bedeutung und welchen Sinn die Umgruppierung in den längsten Organen der Reichsführung hat. In der Entwick­lung des Reiches bedeutet dieser gestrige Tag kei­nen Wendepunkt, sondern eine Staustufe der Kräfte für eine neue Etappe in dem gewaltigen Ringen Deutschlands um seine Macht, seine Sicherung und leine fortdauernde Freiheit. Wie immer bei den Taten des Führers, die für das Geschick eines 67-Millionen-Volkes einschneidend wichtig und bedeutungsvoll sind, überkommt uns ein Gefühl der Freude und des Stolzes, eine Be­friedigung, daß alles so klar ist und kraftvoll, über­legt und doch nirgends im Kleinlichen tastend, vor- wärtsweisend und doch nirgends die Fäden zer­störend, die auch unsere Zeit wie die Zukunft an den Wuchs Deutschlands in den Jahrhunderten bisher knüpften. So ist es auch heute, und es wird keinen geben, der nicht mit persönlichster An­teilnahme die Dokumente liest, die das Datum des

4. Februar 1938 tragen und der nicht ganz unmit­telbar empfindet, wie nach dieser Aufbauung der Kräfte und nach der Wegweisung mit neuen star­ken Impulsen der Marsch fortgesetzt werden kann für Deutschland!

DieBerliner Börsen-Zeitung" wür­digt tue Bedeutung des Tages u. a. mit folgenden Feststellungen: Mit den heutigen Veröffentlichungen über die Personalveränderungen in leitenden Stel­lungen des Staates erhält das deutsche Volk Kennt­nis von Beschlüssen des Führers, die zwar von weittragender Bedeutung, die aber ein natür­licher Vorgang in der Entwicklung des Nationalsozialismus, in der Ge­schichte des Dritten Reiches sind. Betrachtet man die vorgenommenen Veränderungen sowohl in Bezug auf die einzelnen Personen als auch in organisa­torischer Beziehung, so erkennt man den leitenden Gedanken, der hier greifbaren Ausdruck gefunden hat: Kräfte sind zusammengefaßt. Bereiche sind vereinheitlicht junges Blut ist neu zugeführt worden. In politischer, wirtscha'tlicher und 'militärischer Beziehung sind alle Kräfte in noch nicht dagewesener Form und allen Augen sicht- bar konzentriert worden. Es ist sicher, daß die Entscheidungen des Führers und Reichskanzlers in der Welt starke Beachtung finden werden. Wir möchten, daß diese Beachtung auf der Grund­lage realpolitischer Erkenntnis -er­folgt, einer Erkenntnis also, die nicht auf Kombi­nationen beruht, sondern die den einfachen Tat­sachen und dem klaren Vorgang gerecht wird.

Wir erkennen an der Art der Durchführung die­ses großen Entwurfes, so sagt dasBerliner Tageblatt" u. a., die zielklare und stetige Wei­terführung und Beschleunigung des Ve'rschmsl- zungsprozesses zwischen der von ihren bisherigen Führern und Gestaltern in bewunderungswürdiger, schätzenswerter Arbeit aufgebauten Wehrmacht und der Bewegung, den beiden entscheidenden Machtfak­toren des Reichs, deren Führung nun ohne jede Zwischenschaltung in der Hand des Führers liegt, unterstützt und mit allen erfaß­baren Kräften unmittelbar gefördert durch die wirtschaftliche Konzentration, deren Zeugen wir gleichfalls gegenwärtig sind.

neubesetzt werden müssen; besonders auf dem Ge­biete der Politik rufen immer wieder große, wich­tige und verantwortungsvolle Aufgaben nach Per­sönlichkeiten, die sie meistern sollen. Gerade in der wirtschaftspolitischen Führung brau- chen wir solche Männer. Es ist eine große Ausgabe, die unser Parteigenosse Funk am heutigen Tage übernimmt. Wenn wir uns auch nur schweren Her­zens in dieser Stunde von ihm verabschieden, so erfüllt uns noch alle ein Gefühl des Stolzes dar­über, daß der Mann, der nun die deutsche Wirt­schaft führen soll, aus unserem Kreis hervorgegan­gen ist.

Reichsminister Funk gedachte noch einmal der vielen entscheidenden Stunden, in denen es ihm im Propagandaministerium vergönnt war, tatkräftig mitzuwirken an der Verwirklichung der weitschauen- ben Pläne des Führers. Er fügte hinzu: Wenn man zurückdenkt, was hier alles in diesen fünf Jahren von Ihnen, Parteigenosse Dr. Goebbels, und Ihren Mitarbeitern geleistet worden ist, dann muß man zu der Ueberzeugung kommen: Es ist etwas ganz Einzigartiges hier aufgebaut worden. Die geistige Kraft der Nation zu sammeln und zu führen, das Ohr am Pulsschlag des Volkes zu haben, das war und ist die große Aufgabe dieses Ministeriums, und sie wurde hier in einzigartiger Weise gelöst.

Reichsminister Dr. Goebbels wandte sich nun den beiden neuen Staatssekretären des Ministeriums zu: Sie, Parteigenosse Hanke mit diesen Worten wandte sich Dr. Goebbels an seinen langjährigen Mitarbeiter, haben sich im Gau Berlin und in unserem Ministerium von der Picke heraufgearbeitet. Ihre Mitarbeiter und jetzigen Untergebenen wissen, daß Sie auch in Zukunft als Vorgesetzter das bleiben werden, was Sie immer waren, der Kamerad Ihrer Mitarbeiter. Sie, lieber Parteigenosse Dr. Dietrich, ken­nen wir seit vielen Jahren gemeinsamer Arbeit, nicht nur als Mitarbeiter des Führers, sondern als Kameraden und Freunde. Wenn Sie nun das große und komplizierte Gebiet der Preisgestaltung in eine sichere und feste Hand nehmen, *o können Sie davon überzeugt fein, daß alle Ihre Mitarbei­ter Ihnen gern und willig ihre Arbeitskraft und ihre Disziplin zur Verfügung stellen werden. Dr. Goebbels wies darauf hin, daß die Mitarbeiter des Propagandaministeriums erstens jung und zweitens fast alle aus der Parteiarbeit heroörgegangen feien. Der Nationalsozialismus sei in diesem Hause d i e Luft zum Leben geworden. Daher freue es ihn, daß in diesem Kreis zwei neue Staats­sekretäre treten, die beide Träger des Goldenen Ehrenzeichens und aus der Partei hervorgegangen feien

Die Reorganisation des ReichwirWastsmimslenums

personalveränverungen im Heer

Staatssekretär Brinkmann.

Reichsminister Funk hat das Reichs wirtschastsministerium übernommen.

Berlin, 4. Febr. (DNB.) Reichswirtschafts­minister Funk hat die Geschäfte des Reichs- und Preußischen Wirtschaftsmini st e. riums übernommen. Die Einführung des neuen Reichswirtschaftsminifters durch den Be­auftragten für den Vierjahresplan, Dhinifterpräsi- dent Generalfeldmarschall Göring, wird am kom­menden Dienstagmittag erfolgen.

Stülpnagel, Kommandeur der 30. Division, zum Oberquartiermeister 2 im Generalstabe des Heeres;

die Generalmajore: Guderian, Kommandeur der 2. Panzer-Division, zum Kommandierenden Ge­neral des Kommandos der Panzertruppen, von Lewinski, genannt von Manstein, Oberquartier­meister 1 im Generalstabe des Heeres, zum Kom­mandeur der 18. Division, Schmantes, Kom­mandeur der Heeresdienststelle IV, zum Komman­deur der 19. Division, Veiel, Kommandeur der 2. Schützen-Brigade, zum Kommandeur der 2. Pan­zerdivision, SBr'emer, Artillerie-Kommandeur III, ZUM Kommandeur der 34. Division, Graf von Brockdorf-Ahl^feldt, Kommandeur des Infanterie-Regiments 8, zum Kommandeur der 23. Division, Lemelfen, Kommandeur der Kriegsschule Dresden, zum Kommandeur der 29. Division, Ritter von Speck, Artillerie- Kommandeur 17, zum Kommandeur der 33. Divi­sion, von Kortzfleisch, Landwehrkommandeur Allenstein, zum Kommandeur der 1. Division, von Briesen, Kommandeur des JR. 69, zum Kom­mandeur der 30. Division, Brand, Kommandeur der Artillerie-Schule, zum Inspekteur der Kriegs­schulen, von Arnim, Kommandeur des JR. 68, zum Kommandeur der Heeresdienststelle IV;

die Obersten: Behlendorff, Abteilungschef im Oberkommando des Heeres, zum Artillerie-Kom- mandeur 31, Keitel. Abteilungschef im General- ftab des Heeres, zum Chef des Heeres-Perfonal- amtes, W o s ch, beim Stabe des JR. 8, zum Kom­mandeur dieses Regiments, Fischer, beim Stabe JR. 69, zum Kommandeur dieses Regiments; Schwartz, im Oberkommando des Heeres, zum Abteilungschef im Oberkommando des Heeres (P. 1), Brabänder, Kommandeur des 2. Bataillons JR. 57, zum Kommandeur des JR. 68, von Greiffenberg des Generalstabes an der Wehrmachtsakademie, zum Abteilungschef im Ge­neralstabe des Heeres (4. Abtlg.), den Oberstleutnant Michelmann, im Oberkommando des Heeres, zum Abteilungschef des Heeres (P.4).

Es werden versetzt: die Generalleutnante: Hoth, Kommandeur der 18. Division, zu den Offizieren zur Verfügung des Oberbefehlshabers des Heeres, von Diebahn, Kommandeur der 34. Division, in das Oberkommando der Wehrmacht (WA.), der Oberst: Kuntz en, des Generalstabes, Abteilungs­chef im Oberkommando des Heeres, zu den Olki- zieren zur Verfügung des Oberbefehlshabers des Heeres..

für deutsche Roh- und Werkstoffe beim Beauftrag­ten für den Dierjahresplan);

zum Leiter der Hauptabteilung II der General­major des Heeres von Hanneken (bisher Ge­neralbevollmächtigter für Eisen- und Stahlbewirt­schaftung beim Beauftragten für den Vierjahres­plan);

zum Leiter der Hauptabteilung III der Staatsrat Schmeer (bisher Leiter der Zentralstelle für den Dierjahresplan in der Deutschen Arbeitsfront), un­ter Ernennung zum Ministerialdirektor;

zum Leiter der Hauptabteilung IV der Präsident z. P. Lange (bisher Abteilungsleiter im Amt für deutsche Roh- und Werkstoffe), unter Ernennung zum Ministerialdirektor;

zum Leiter der Hauptabteilung V der Major a. D. von Iagwitz (bisheriger Leiter der Geschäfts­gruppe für Außenhandelsgeschäfte beim Beauftrag­ten für den Dierjahresplan) unter Ernennung zum Ministerialdirektor,

zum Leiter der Reichsstelle für Wirtschaftsausbau der Major des Generalstabes Dr.-Jng. Czima- t i s, zum Präsidenten der Reichsstelle für Boden- sorschung (im Range eines Staatssekretärs) Ingenieur Keppler (bisher Generalsachverständiger für deutsche Roh- und Werkstoffe beim Beauftragten für den Dierjahresplan).

zum Ministerialdirektor zur besonderen Verwen­dung beim Beauftragten für den Vierjahresplan der Ministerialdirektor Wohltat;

Zum Leiter der Abteilung 1 der Hauptabtei­lung I der Ministerialrat Michel unter Ernen­nung zum Ministerialdirigenten;

zum Leiter der Abteilung 2 der Hauptabtei­lung I der Ministerialdirigent Rülberg;

zum Leiter der Abteilung 3 der Hauptabtei­lung I der Ministerialrat Mulert unter Ernen­nung zum Ministerialdirigenten;

zum Leiter.der Abteilung 4 der Hauptabteilung! der Ministerialdirigent von Heemskerck (bisher im Amt für deutsche Roh- und Werkstoffe);

zum Kommissarischen Leiter der Abteilung 1 der Hauptabteilung II der Bergrat G a b e l (bisher im Amt für deutsche Roh- und Werkstoffe) unter Er­nennung zum Ministerialrat;

zum Leiter der Abteilung 3 der Hauptabteilung II der Ministerialrat Warncke unter Ernennung zum Ministerialdirigenten;

zum Kommissarischen Leiter der Abteilung 1 der Hauptabteilung III der Ministerialrat Gottschick unter Ernennung zum Ministerialdirigenten;

zum Leiter der Abteilung 2 der Hauptabtei­lung III Dr. Eberhard Köhler, bisher in der Zentralstelle für den Dierjahresplan bei der Deut­schen Arbeitsfront, unter Ernennung zum Mini­sterialrat;

zum Leiter der Abteilung 1 der Hauptabteilung V der Ministerialdirigent Spitta;

zum Leiter der Abteilung 2 der Hauptabteilung V der Ministerialrat Landwehr unter Ernennung zum Ministerialdirigenten;

zum Leiter der Abteilung 3 der Hauptabteilung V der Ministerialrat Dr. Schlotterer (bisher in der Geschäftsgruppe für Außenhandelsgeschäfte beim Beauftragten für den Dierjahresplan) unter Er­nennung zum Ministerialdirigenten;

zum Generalreferenten des Staatssekretärs des Reichs- und preußischen Wirtschaftsministeriums der Präsident der Industrie- und Handelskammer für die Niederlaufitz Kehrl (bisher im Amt für deut­sche Roh- und Werkstoffe);

zum Reichskommissar bei der Berliner Börse der Ministerialrat Köhler;

zum Ministerialrat der Oberregierungsrat beim Reichskommissar für das Kreditwesen Wolf;

zum Oberregierungsrat der Regierungsrat Mar­tini;

zum Leiter der Abteilung 1 der Reichsstelle für Wirtschaftsausbau Dr. Krauch (bisher im Amt für deutsche Roh- und Werkstoffe);

zum Leiter der Abteilung 2 der Reichsstelle für Wirtschaftsausbau der Major Dr.-Jng. Geist (bis­her Amt für deutsche Roh- und Werkstoffe):

-um Pce1jerej.eMten te Mchs- und MMchen

Aus dem aktiven Wehrdienst scheiden mit dem 28. Februar d. I. aus: Ritter von fieeb, Ge­neral der Artillerie und Oberbefehlshaber der Gruppe 2 unter Verleihung des Charakters a l s Generaloberst sowie unter Verleihung des Rechtes zum Tragen der Uniform des A.-R. 7; Lutz, General der Panzertruppen und Komman­dierender General des Kommandos der Panzer­truppen unter Verleihung des Rechtes zum Tragen der Uniform des Panzer-Regiments 1; von Kleist, General der Kavallerie und Kommandierender General des VIII. Armeekorps unter Verleihung des Rechtes zum Tragen der Uniform des Kavallerie- Regiments 8; Freiherr Kreß von Kressen- stein, General der Kavallerie und Kommandie­render General des XII Armeekorps unter Ver­leihung des Rechts zum Tragen der Uniform des Kavallerie-Regiments 6; von Po grell, Gene­ral der Kavallerie und Inspekteur der Kavallerie; Liese, General der Infanterie und Chef des Heereswaffenamtes, diese beiden unter Verleihung des Rechtes zum Tragen ihrer bisherigen Uniform; von Niebelfchütz, Generalleutnant und In­spekteur der Kriegsschule unter Verleihung des Charakters als General der Infanterie sowie unter Verleihung des Rechtes zum Tragen seiner bisherigen Uniform.,

Ernennungen.

Berlin, 4. Febr. (DNB.) Der Führer und Reichskanzler hat ernannt: den General der Infan­terie L i ft, Kommandierender General des IV. Ar­meekorps zum Oberbefehlshaber der Gruppe 2; die Generale der Artillerie: Professor Dr. phil. h. c. Dr.-Jng. Becker, Leiter des Prüf­wesens des Heereswaffenamts, zum Chef des Heereswaffenamtes; von Reichenau, Kommandierender General des VII Armeekorps, zum Oberbefehlshaber der Gruppe 4;

die Generalleutnante: von Goßler, Kom­mandeur der 19. Division, zum Inspekteur der Kavallerie, von Wietersheim, Kommandeur der 29. Division, zum Kommandierenden General des Korpskommandos 14, Schroth, Komman­deur der 1. Division, zum Kommandierenden Ge­neral des XII. Armeekorps, von Schwedler, Chef des Heeres-Personalamts, zum Kommandieren­den General des IV. Armeekorps, Ritter von Schobert, Kommandeur der 33. Division, zum Kommandierenden General des VII Armeekorps, Busch, Kommandeur der 23 Division, zum Kom- mandiekeMti ßteneroj to VUL AlMttLrlL-i vvn

Wirtschaftsministers der Regierungsrat Rechen­de r g (bisher Referent in der Pressestelle des Be­auftragten für den Vierjahresplan).

In den einstweiligen Ruhestand werden ver­setzt: Der Oberbergamtmann Schlatt mann und die Ministerialdirektoren im Reichs- und preußischen Wirtschaftsministerium Wienbeck und Pohl.

Abschied vom propaqandaministenum.

Berlin, 4. Febr. (DNB.) Der Reichsminister für Volksaufkläruna und Propaganda, Dr. Goeb­bels, nahm im Festsaal feines Ministeriums die Verabschiedung des bisherigen Staatssekretärs und jetzigen Reichswirtschaftsminifters Funk und die Einführung der neuen Staatssekretäre, Reichspresse- chef Dr. Dietrich und Hanke, vor. Dr. Goeb­bels richtete an Reichswirtschaftsminister Funk herz­liche Worte des Abschieds, wobei er der jahrelangen vorbildlichen Zusammenarbeit gedachte. Der Mini­ster sagte: Ich kann mich nur sehr schwer an den Gedanken gewöhnen, daß Parteigenosse Funk aus unserem Kreise geschieden ist, und ich kann im Augenblick nichts Besseres zum Abschied mit auf den Weg geben, als den Ausdruck der Ueberzeugung, daß er zu jenen Menschen gehört, die für uns kastm zu ersetzen sind. Es ist nun einmal so im politischen Leben, daß Stellen frei werden und Stellen wieder

zum Staatssekretär für Sonderallss- gaben der bisherige Staatssekretär des Reichs­und preußischen - Wirtschaftsministeriums Posse;

zum Ministerialdirektor für Sonderausgaben beim Staatssekretär Posse der bisherige Ministe­rialdirektor Sarnow;

zum Leiter der Hauptabteilung I der General major der Luftwaffe Löb (bisher Chef des Amtes

Berlin, 4. Febr. (DNB.) Auf Grund der Voll­macht, die der Führer und Reichskanzler dem Be­auftragten für den Vierjahresplan, Ministerpräsi­dent Generalfeldmarschall Göring zur Neuorganisa­tion des Reichs- und Preußischen Wirtschaftsmini­steriums am 26. November 1937 gegeben hat, tritt folgende Neuordnung ein:

Der Geschäftsbereich des Reichs- und Preußischen Wirtschaftsministeriums wird in fünf Haupt­abteilungen eingeteilt, zu denen die Zen­tralabteilung tritt.

Hauptabteilung I (Jndustrieabteilung: Deutsche ^ioh- und Werkstoffe), hierzu gehört: 1. Abteilung (Allgemeine Fragen: Planung); 2. Ab­teilung (I n d u st r i e l l e F a ch r e f e r a t e); 3. Ab­teilung (Chemie); 4.Abteilung (Mineralöl- wirtschaft).

Hauptabteilung II (Bergbau, Eisen, Energiewirt­schaft), hierzu gehört: 1. Abteilung (Bergbau); 2. Abteilung (Eise n); 3. Abteilung (Energie).

Hauptabteilung III (Wirtschaftsordnung, Handel, Handwerk), hierzu gehört: 1. Abteilung (Wirt­schaftsorganisation); 2. Abteilung (G e - werbepolizei).

Hauptabteilung IV (Geld und Kreditwe - s e n).

Hauptabteilung V (Außenhandel, Devisen, Ex­port), hierzu gehört: 1. Abteilung (Länderrefe­rate); 2. Abteilung (Devisenbewirtschaf­tung); 3. Abteilung (Export).

Dem Reichs- und Preußischen Wirtschaftsministe­rium werden ferner unterstellt:

I. D i e Reichs stelle für Wirtschafts­ausbau (Forschung, Planung, Durchführung des Vierjahresplanes), hierzu gehört: 1. Abteilung (For­schung und Entwicklung); 2. Abteilung (Planung und Durchführung). II. Die Reichsstelle' für Boden- forschung (Zusammenfassung der bisherigen geolo­gischen Landesanstalten). III. Der Reichskommissar für Altmaterialverwertung.

Personalveränderungen.

In Verfolg dieser Neuorganisation finden fol- .gende personelle Ernennungen und Veränderungen statt. Es werden ernannt:

Zum Staatssekretär des Reichs- und preußischen Wirtschaftsministeriums das Mitglied des Reichsbankdirektoriums Brinrmann;

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