Ausgabe 
4.11.1938
 
Einzelbild herunterladen

Wen}

Sagten Sie sechs?

Nein - Idi sagte 3 3 !

U

PMi

y.\'3-£-*'v-y;

WWW

WW ßW

AM

, einmal die w nicht, die 1 Als erster !£ °!s stän- f 1-S,«« ö bie Mön- !n. nls ihre aichine ab. r> l>ie alles und

" M diese H vneiniat 'wesen sein, 'f der (mbe* 'enso fertig rismyg. gr w Beamten stte er dos mister m englischen |Unq, uni) er

Wen und e schrieb der Tas Ka-

Ion einen bat in Sch­euchte er die t in den- ' le, er werde bleiben, son- lle der abqe- Stammrolle - eres auf die

Nation zu- m dich? Ziel iwilliyer, it, bah dieses miliert wird", e Gouverneur nug hat, diese wartet man 5 verantwort- teibiauhq"m iolitif der Ne- llagen tonnen, s einzige, da; " bisher noch

mkM

, Iapanisck-n nqtse gelegen? ß die Chinesen -n. Die Stabt utschang. Eine is in die M- 5 Jangtse bei Zeile wird ve- zwifchen Tun« [e erlitten hab i Streitträfien [,en einaetrei t ,d die Komps- men. Nur H »hin« wuM beroorfen. $'= , sich nuf _oec

tph Sluck, daß Va(t L-°7

,be«of)l je|a«t

TZS s'K ganzen

Dann ich eure he*

'i-' ti/39"

ahr. ÄZ '-L

811g > sL x'leben \ Wertet Äy? ei/;nti,t 1 ^de 1937 2 >ia Kneter j* ytiennunq J ein W lr englische ^ute IS. Menber

4® e»Ä 2 1>li Au!' d-- unter- f»r ®°h es S eben. b ( 0i-

Äb- gute L;,h. bocke igen ® Lft u"d d i>°K dooa". StückS^ N-

Höhe von Futschau, ohne daß bisher ein Lan­dungsversuch unternommen wurde.

Japan und die Neuordnung in Ostasien.

Tokio, 4. Nov? (DNB. Funkspr.) Die japanische Presse vermißt in der Erklärung der Regierung zum Chinakonflikt eine Aufklärung über die von Japan in Ostasien einzuschlagende Politik nicht nur gegen­über China, sondern auch gegenüber den Dritten Staaten. DasTokio Asahi Shimbun" bemängelt, daß der BegriffNeuordnung Ostasiens nicht naher erläutert wurde. Die Dringlichkeit des Aufbaues eines wirtschaftlichen Blocksystems ei doch zum Bei­spiel vom Standpunkt wirtschaftlicher und der In­teressen der Landesverteidigung ebenso wichtig zu betonen und zu erläutern wie Investierungen, Wirtschaftspläne und auswärtige Handelsbeziehun­gen aufzubauen seien. Diese mit internationalen Beziehungen zusammenhängenden Fragen sollten nachdrücklicher, betont werden als die immer wieder­kehrenden Versicherungen über die Wahrung frem­der Rechte und Interessen. Auf diese/Velse könnte Japan sich auch gegenüber Deutschland und Italien erkenntlich zeigen, die im In­teresse der gemeinsamen Sache gegen die Komintern wirtschaftliche Opfer gebracht haben. Ferner könn­ten so England und Frankreich gezwungen werden, der Neuordnung in China Rechnung au tragen. Weder Japan noch fremden Mächten sei mit der Wiederholung abgedroschener Grundsätze über die japanische Politik gedient. Es sei zu hoffen, daß die japanische Regierung nun wenigstens mit verdoppelter Energie ihre Politik durchführen werde.

Die Wirtschaftskreisen nahestehende Chugai Sho- gio Shimpo betont, daß die japanische Regie­rungserklärung sich auf die eindrucksvolle Tatsache stütze, daß Japan durch den gegenwärtigen Krieg ein absolutes politisches Ueberge- w i ch t in Ostasien errungen hat und daß ferner die ganze Welt ihre Einstellung zu Ostasien än­dern müsse. Insbesondere würde England noch­mals aufgefordert werden, anzuerkennen, daß der Schutz seiner Rechte und Interessen in China ganz von dem politischen Einfluß Japans abhängig sei. Zur amerikanischen Note, die die Politik der offenen Tür" und den Schutz der Rechte und Interessen Amerikas in China zum Gegen­stand hatte, erklärt die Zeitung, daß Japan gegen die Betätigung der freien Wirtschaft in China nichts einzuwenden habe. Dagegen müsse die ja­panische Regierung jede Forderung energisch zu­rückweisen, sofern sich politische Motive hin­ter einer solchen Politik der offenen Tür verbergen. Falls sich dritte Staaten absolut unzugänglich zeigten, so sei Japan fest entschlossen.d enNeun- m a ch t e v e r t r a g zur Befreiung Ostasiens und zur Einrichtung der Neuordnung in Fernost außer Kraft zu setzen.

Sowjelspanischer Dampfer an der eng­lischen Ostküste zum Sinken gebracht.

London, 3. Nov. (DNB.) Im Unterhaus wurden Anfragen über ein Seegefecht eingebracht, das sich am Mittwoch in unmittelbarer Nähe der englischen Ostküste bei Cro- mer (Norfolk), hart außerhalb des britischen Ho- heitsaebietes, ereignet hat. lieber die Einzelheiten des Vorfalles waren zunächst sehr widersprechende Gerüchte verbreitet. Nach den jetzt vorliegenden Nachrichten wurde das sowjetspanische FrachtschiffCantabria" das sich auf der Reise von London nach Leningrad befand, von einem bewaffneten nationalspanischen Hilfskreuzer, dessen Name mitNadi r" angegeben wird, nach kurzem Feuergefecht zum Sinken gebracht. Die gesamte 45köpsige Be­satzung derCantabria" soll gerettet fein. . Der Kapitän und seine Familie wurden von einem Rettungsboot aus Cromer an Bord genom­men, während 29 Mann von dem nationalspa­nischen Schiff und die übrigen von einem britischen Dampfer ausgenommen wurden. Das. britische FischereischutzfahrzeugPenzance" hielt sich einige Zeit in der Nähe auf, um sich zu vergewissern, daß keine britischen Interessen oer, letzt würden.

Nationalspanische Erfolge im Ebrc-Dog n.

Burgos, 4. Nov. (DNB. Funkspruch.) Der na­tionale Heeresbericht bestätigt das Fortschreiten des Vormarsches der Truppen trotz heftigen Widerstan­des des Feindes. Die Linien der Roten wurden an verschiedenen Stellen durchbrochen, wobei die Ort­schaft Pinell erobert wurde. Das Pandols-Ge- birge und das Caballos-Gebirge befinden sich völlig in nationalspanischem Besitz, ebenso die zwischen beiden Höhenzügen führende Paß-Straße. Das eroberte Dorf Pinell war vollständig ausge­plündert, kein einziger Bewohner war zurück­geblieben. Pinell, das von Roten hartnäckig vertei­digt wurde, war eine Stunde lang das Ziel eines 1 energischen nationalen Angriffes. Die Straßen 1 waren voll von Leichen der roten Milizen. Die nationalen Kolonnen rückten von Pinell nach Mora del Ebro vor, wo der Feind allem An- fdjein nach seine Hauptkräfte zusammengezogen hatte zum letzten Widerstand vor einem endgültigen Verlust des Ebro-Bogens.

Weitere Sowjet-Kommandanten beseitigt.

Moskau, 3. Nov. (DNB.)Prawda" und Iswestija" veröffentlichen einen Nekrolog, aus dem hervorgeht, daß der Schwager Stalins, der Divisionskommandeur Pawel Sergejewitsch Alli­lujew, eines plötzlichen Todes gestorben ist. Allilujew ist ein Bruder der letzten Frau Sta- lins, die im Jahre 1934 in Moskau verstorben ist.

Allilujew war zuletzt Militärkommissar der Ver­waltung für Panzer- und Tanktruppen. Den Ne­krolog Allilujews unterzeichnen 27 hervorragende Persönlichkeiten des Kriegskommissariats, darunter Woroschilow, der politische Kommissar Mech - l i s, Marschall Budjonny und andere. Natür- lich f e h l t d e r Name Blücher, wie nach der Entfernung der den Marschall Blücher betreffenden Dokumente und Bilder aus den Moskauer Museen nicht anders zu erwarten war. Ferner vermißt man den Namen des stellvertretenden Kriegskommissars, Armeekommandant Ersten Ranges Fedko, worin eine erste Bestätigung der seit einiger Zeit um­laufenden Gerüchte über dessen Beseitigung zu sehen sein dürfte. Fedko hatte lange Zeit als Befehlshaber des an der Küste des Stillen Ozeans bei Wladiwostok stationierten Armeekorps unter Blücher gearbeitet und soll ihm persönlich nahegestanden haben. Nach der Tuchatschewski-Krise im Juni 1937 mar Fedko zum Oberbefehls­haber des Kiewer Militärbezirks und vor etwa einem Jahre zum Stellvertreter Woroschilows ernannt worden. Sein Schicksal dürfte, wie dasjenige Blüchers, heute schon end­gültig entschieden fein.

Kleine politische Nachrichten.

Der Reichsminister des Auswärtiaen v. Rib­bentrop hatte den italienischen Außenminister Graf Ciano zu einer vom Bürgermeister der Stadt Wien veranstalteten Fasanenjagd in der Lobau eingeladen. Geleitet von Reichs­minister o. Ribbentrop begab sich Graf Ciano kurz vor 22 Uhr zum Südbahnhof, um in seine Heimat zurückzukehren. *

Der Führer u n d R e i ch s k a n zl e r hat dem Kronprinzen und der Kronprinzessin von Grie­chenland anläßlich der Geburt ihrer Tochter drahtlich seine Glückwünsche übermittelt.

Präsident Lebrun hat dem ehemaligen franzö­sischen Botschafter in Berlin und jetzigen diploma­tischen Vertreter Frankreichs in Nom, Francois- Poncet, dasGroßkreuz der Ehren­legion verliehen.

Prinzregent Paul von Jugoslawien ist nach Bukarest abgereist zu einem Privatbesuch bei König Carol, der den Prinzregenten schon,vor län­gerer Zeit zu einer Jagd, eingeladen hatte.

In Reval haben Vertreter der Außenministerien Lettlands, Litauens und Estlands einen Gesetzentwurf über die Regelung der Neu­tralität ausgearbeitet, der nun den Regierungen unterbreitet werden wird.

Kunst und Wissenschaft,

hessische Landesregierung fördert heimische Künstler.

NSG. Aus der im Nassauischen Landesmuseum in Wiesbaden bis einschließlich 6. November statt- findenden G a u a usftellung für bildende

Künste hat die Hessische Landesregierung An- k ä u f e in einem namhaften Betrag getätigt und damit zur Förderung der Künstler im Rhein-Main- Gebiet einen bemerkenswerten Beitrag geleistet. Die Werke folgender Künstler wurden angefauft: Fried­rich Fauldraht:Kakteen" (Stilleben), Del; Friedrich Kaltwasser,Tannenwald", Oel; Alexander Posch:Stillachtal im Allgäu", Oel; Ernst T o e p f e r :Autobahnbrücke bei Limburg", Del; Helene von Beckerath:Friedrich der Große", Bronze.

Der Dichter Francis Iammes f.

Der französisch? Dichter Francis I a m m e 3 ist in Bayonne kurz vor der Vollendung seines 70. Le­bensjahres gestorben. Iammes, der noch vor kurzem mit einem großen Preise der französischen Akademie ausgezeichnet wurde, ist in Deutschland besonders durch die Uebersetzung seines ,j)afen= romans" bekanntgeworden. Schon vor dem Kriege übertrug der wenig später gefallene Ernst Stad­ler dieGebete der Demut", Iammes religiöse Gedichte, die an RilkesStundenbuch" erinnern. Von seinen Romanen sindAlmaide",Clara" und Marie, oder d.ie Geschichte eines jungen Mäd­chens vom Lande" auch bei uns bekannt geworden.

Wetterbericht

Die vom Atlantik ausgehende Wirbeltätigkeit hat sich weiter verstärkt und bringt zunächst eine Ueber= slutung des europäischen Festlandes mit milder Mee­resluft. Das Wetter bleibt dabei auch für die Folge wechselhaft und unbeständig, doch kommt vorüber­gehend auch freundlicherer Witterungscharakter zum Durchbruch.

Vorhersage für Samstag: Wechselhaft mit zeitweiliger Aufheiterung, doch auch Neigung zu einzelnen Niederschlägen. Für die Jahreszeit zu mild, lebhafte Winde aus Süd bis West.

Vorhersage für Sonntag: Unbeständig und Neigung zu einzelnen Niederschlägen, doch nicht durchweg unfreundlich.

Lufttemperaturen am 3. November: mittags 10,2 Grad Celsius, abends 6,4 Grad; am 4. November: morgens 7,6 Grad. Maximum 10,5 Grad, Minimum heute nacht 3,8 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 3. November: abends 7,3 Grad; am 4. No­vember: morgens 6,6 Grad.

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum* schein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigenleil: ErnstBlumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantworllich für den Inhalt der An­zeigen: Theodor Kümmel. D. A. IX. 38: 9143, Druck und Verlag: Brühlsche Unioerfitätsdruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illu­strierten 15 Ps. mehr. Einzeloerkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig.

Eihltein'5

Garantie-Punkt 2:Tabak edelster Orfent- auslesel" Die verwöhntesten Raucher finden in der Eckstein Nr. 5 ausschließlich Orient- tabake aus Anbaugebieten von Weltruf«

Gegeo Gdppe, Husten u.Re serkeit sind Formamint-, Panflavin- und Chinosoltabletten beste Vorbeugungsmittel. Von hart­näckigem Husten befreit Sie sicher und sch nell Ünsta- ßlyciü Fl. 1. RM. und 1.65. 7075A Oqn Inoiii

Bahnhofstr. 17 Ruf 2185

Eichene Schlafzimmer

vonRM. 86ß an

Wohn- und Eßzimmer

von RM. 250. an

Küchen in naturlasiert, weiblackiert und Kirickbaum von Rillt. 98. an Gavl GsüBvaih

Alterweg 47. nsuD

Auch Frauen- in reicher Auswahl

aus gut. Stof­fen, ganz ge­füttert, gute Verarbeitung gute Paßform i. viel. Farben

44.90 17.90 19.75 25.- 29.75 35.- 89.75 45.

48.-

Bekanntmachung.

Die Strom- und Gasaelder im Stadt- und Ueber- landgebiet sind nach den Lieferungsbedingungen grundsätzlich bei der Ablesung an den Erheber zu zahlen. Geschieht dies nicht, dann können die Strom- gelber noch innerhalb der nächsten 8 Tage und die Gasgelder noch innerhalb 10 Tagen ohne kosten an die Kasse «her Städtischen Betriebe Gießen, Garten- straße 3, auf Postscheckkonto Frankfurt am Main Nr. 27707 oder auf die auf den Quittungskarten ver­zeichneten Bankkonten eingezahlt werden. Bei Ueber- schreiten der Zahlungstermine müssen die -öeitret bungskosten berechnet werden.

Vom 17. November 1938 ab wird die Strom- und Gaslieferung bei allen Abnehmern gesperrt, die die Strom- und Gasgelder für den IHonat August 1938 einschließlich kosten noch nicht entrichtet haben.

Gießen, den 2. November 1938.

Direktion der Städtischen Betriebs

fßetr.: Gewerbesteuer für 1938.

Bekanntmachung.

Mit den Gewerbesteuerbefcheiden für das Rech­nungsjahr 1937 sind auch entsprechende Vorauszah­lungen für 1938 angefordert worden. Die Veran­lagung zur Gewerbesteuer 1938 wird zur Zeit durch- qefübrt. Mit der Ausgabe der neuen Gewerbesteuer­bescheide kann noch im Lause dieses Monats gerechnet werden. Bis dahin sind die fälligen Vorauszahlun- gen auch diejenigen zum 15. November 1938 noch auf Grund der alten Steuerbescheide zu ent­richten. 7073C

Gießen, den 2. November 1938.

Der Oberbürgermeister. I. D.: Dr. Hamm.

r&MU 3 AV&yV^AVW t

Das Angenehme mit dem Nützlichen zu ver­binden, ist immer richtig gewesen. Gibt es nun etwas Angenehmeres, als mit einem gut schmeckenden Bonbon zugleich krankt eitsab- wehrend oder lindernd auf die oberen Atmungsorgane (Nase, Rachen) einzuwirken? Sicher nicht. Dieses erfreuliche Ergebnis haben Sie mit dem Gebrauch der echten

mit den 3 Tannen"

und noch dazu die herrlichen Vogelbilderl

ManfedVoh GIESSEN Maiktstt2?

7067 A

Verlaufe

Samstag auf d.

MniMtit (an der Uhr) größeren poften lafel- i

0. fioWel

Viktoria Nies.

Werbe-Drucksachen bei Brühl, Schulstr. 7