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Aus der engeren Heimat

Kreis Friedberg.

eine neue deutsche Bestleistung aufgestellt.

Wirtschaft

Der 19. Rhün-Segelflug-Wettbewerb ist unver­ändert von schönstem sommerlichen Wetter und da­mit guten Aufwind-Verhältnissen begünstigt. Auch

Deutscher Segelflieger über Johannesburg.

Der Deutsche Hermann Winter segelte mit sei­nem motorlosen Flugzeug über den Wolkenkratzern

von Johannesburg und erreichte dabei eme Hohe von 7000 Fuß (2133 m). Er stellte mit seiner Mi- nimoa" einen südafrikanischen Segelflug-Hohen- rekord auf.

Deutsche Höhenflug-Veflleiflung bei der is.Mön

Fast 6000 Meter Höhe erreicht.

schließlich ein Unterschied, ob sich die Wettschwimm. Mannschaft aus der Jugend einer Stadt mit 40 000 oder aus einer Stadt mit 500 000 Einwohnern rekrutiert. ...

War es den Gießener Schwimmern schon nicht vergönnt, in den Staffeln erfolgreich zu sein, so brachte ihnen doch wenigstens eines der beiden aus­getragenen Wasserballspiele einen verdienten Sieg. Für das Spiel, das einen sehr dramatischen Verlauf nahm, traten folgende Mannschaften an:

Gießen: Kling', Keiner, Ortwein; Albold;

Haibach, Werner, Herbert.

Hannover: Schulenburg; Gröne, Bade; Burmester; Eymes, Rolf, Kater.

Unsere einheimischen Wasserballspieler zeigten sich in diesem Kampf von der ersten Minute an über­legen, hatten aber in ihren Aktionen zunächst wenig Glück. Schüsse darüber und daneben, wie auch an die Latte, verhinderten zunächst jeden Erfolg, bis es endlich Albold gelang, den ersten Treffer anzu- bringen. Mit 1:0 Toren wurden die Seiten ge­wechselt. Rach der Pause nahm das Spiel immer lebhaftere Formen an, der Schiedsrichter hatte es aber durch feine exakten Entscheidungen immer in der Hand. Die Gäste holten ein Tor auf, und geraume Zeit blieb es bei dem 1:1. Aber immer wieder drängten die Gießener, und ihr Eifer, ihr geschicktes Kombinationsspiel fand schließlich den verdienten Erfolg. Werner vermochte unhaltbar einen Schuß anzubringen, der den knappen Sieg von 2:1 sicherstellte.

Wesentlich härter verlief ein Spiel der zweiten Jugendmannschaften, das die Gießener mit 1:2 verloren.

Der Abend vereinigte die Schwimmer zu einigen kameradschaftlichen Stunden im Cafe Amend.

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Schwimmwettkamps Gießen-Hannover

Iugend-Staffelkämpfe. - Wasserballspiele.

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Wer gewinnt das Trikot des Deutschen Straßenmeisters?

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der Begrüßung und der schwimmerischen Kamerad­schaft aus. Der Vertreter der Gäste hob insbesondere die überaus gastfreundliche Aufnahme hervor, die seine Schwimmer besonders beeindruckt habe. Dann wurden in kurzen Abständen die Staffeln gestartet

Zunächst ging es über 100,200 und 100 Meter Brust. Don den Gießenern verlor zu­nächst Keiner einige Meter, Ortwein holte aus der 200-Meter-Strecke in zähem Kampfe etwas au, Götz vermochte aber die knappe Differenz nicht zu halten, vielmehr verlor er an Raum und mußte den Hannoveraner Schlußmann mit etwa 8Meter Vorsprung anschlagen lasten. _1- Hannover

(Großmann, Bade, Schulenburg), 6:17^7 Knuten, 2. Gießener Schwimmverein, 6:27,8 Minuten.

Einen sehr spannenden Kampf gab es dann über 4X100 Meter Kraul. Hier waren die Gie­ßener fast ebenbürtig, und aus den ersten D^nen gab es nur ganz knappen Vorlprung für die Gaste. 2. r s.__Metern fiel die Ent-

Um den Eiano-Pokal.

Die deutschen Rennwagen in Italien.

Schon 14 Tage nach demGroßen Preis von Deutschland" auf dem Nürburgring entbrennt der Kampf zwischen den schnellsten Rennwagen der Welt erneut. Am Sonntag steht in Livorno (Ita­lien) das Rennen um den Ciano-Pokal zur Ent- cheiduna, bei dem Deutschland durch drei von C a - racciolä,v. Brauchitsch und Lang ge­steuerte Mercedes - Benz - Wagen vertreten sein wird. Auto-Union ist nicht beteiligt; die Sachsen starten aber acht Tage später mit drei Wagen beim Acerbo-Pokal-Rennen in Pescara. In Livorno hat es Mercedes mit je zwei Delahaye (Dreyfus und Comotti), Alfa Romeo (Wimille und Dr. Fa- rina) und Maserati (Trossi und Darzi) zu tun Alfa Romeo und Maserati werden der deutschen Streit­macht ihre neuesten Modelle entgegenstellen und versuchen, den Siegeszug der deutschen Wagen zu unterbrechen. Im vergangenen Jahre feierten tue deutschen Fahrer beim Großen Preis von Italien in Livorno einen riesigen Triumph: Caraccwlo (Mercedes) siegte und die Plätze belegten mit Lang, Rosemeyer, Seaman und Muller vier weitere deutsche Fahrer und Wagen. _

Sportlicher Wettkampf der HZ.

In Obbornhofen fand ein Treffen der Hitler- Jugend statt, das dem sportlichen Wett­kampf gewidmet war, und das die Fähnlein 28/116 (Garndach, Münzenberg und Trais-Münzen- berg) und 29/116 zusammenführte. Dabei wurde so- wohl die Haltbng der Einheiten als auch das ge­meinschaftliche Singen ebenso gewertet wie die sport­lichen Leistungen der Jungen. Bei den Handball- und Völkerball-Wettkämpfen konnte das Fähnlein 28/116 den Sieg an sich bringen. Auch bei der Schlußbewertung stand fest, daß das Fähnlein 28/116 gesiegt hatte.

das hat man doch noch nicht erlebt. Meurer, Maty­siak, Szitnik, Gehricke, Kochan und Hensel sind es, die diese weite Reise nicht scheuen.

Unter Nr. 32 steht Sztrakati aus Wien! Er soll der beste Straßenfahrer der Ostmark sein! Dresden und Erfurt sind ebenfalls vertreten. Hannover fen- dent Lache, Hardege, Nowakowski, Alpermissen und Wolter. Wie nicht anders zu erwarten war, kommt Chemnitz mit großem Aufgebot. Hackebeil, Kühn, Pister, Siegel, Bronold, Reichel, Richter, Riemann und Mende werden ein Wort mitzureden haben. Frankfurt stellt Bär, die beiden Eichhorst, Linne­mann, Mang, Mäß, Karner und Kohl. Wie schon so oft, liegen die besten Aussichten hauptsächlich bei den Schweinfurtern. Dömling, Balling, Müllerklein, Schramm, Langmann, Bartowski, Brunner, Schenk, Heller, Seufert und Schmidt sind bekannt und ge­fürchtet. Aber auch Altmeister Wastl Krückl kommt mit einer kleinen Schar aus München.

Und dann ist noch Wilhelm Neumann da, der Verteidiger der Gießener Farben. Einmal war er ganz groß, dan ließ er etwas nach, aber m dieser Saison hat er glänzende Rennen gefahren.

überlassen. Zett: 1. Hannover (Burmester, Eymes, Bartels, Rokahr), 4:47,3 Minuten; 2. Gießen (Hof­mann, Haibach, Herbert, Albold), 4:55,3 Minuten.

Die' Lagenstaffel ging, wie es nach den (Kreis Alsfeld) in eine Mähmaschine und erlitt Ersten beiden Kämpfen wohl kaumanbers zu er­schwere Schnittoerletzungen an den Armen. warten mar, ebenfalls die -Mastersr-unde . r

verlor schon der erste Schwimmer, Amend, über Landkreis Gießen. iqq Sjfteter Rücken erheblich Raum, Drtmem holte

dann über 200 Meter Brust die Differenz fast voll­ständig wieder auf und schwamm dabei übrigens 14 Sekunden besser als bei den 200 Metern der Bruststaffel, so daß der Hannoveraner nur mit einem knappen Dorspruna anschlagen konnte. Albold verlor über 100 Meter Kraul gegen seinen Gegner wieder einige Meter, so daß auch hier der Sieg eindeutig an die Gäste ging. Zeit: 1. Hannover (Rokahr, Bade, Burmester), 5:54 Minuten; 2. Gie­ßener Schwimmverein (Amend, Ortwein, Albold),

entsprechender Höhe weiterzugeben. Wenn auch der Verbraucher in diesem Jahr mit höheren Preisen als im Borjahr rechnen muß, so ist doch dafür Sorge getragen, daß die geringe Ernte nicht allein zu Lasten des Verbrauchers aeht. .

Infolge der Witterungsverhältnisse des Frühjahrs hat sich die Gemüseernte dieses Mal etwas ver­zögert. Billiges Sommergemüse wird darum erst pater als gewöhnlich auf dem Markt sein. Die reich­liche Ernte läßt aber eine ausreichende Versorgung mit Gemüse, teilweise sogar zu niedrigeren Preisen als im Vorjahr, erwarten.

Unveränderte Butterversorgung.

Fwd. In Kreisen der Kleinverteiler und Der- braucher ist zum Teil die Ansicht verbreitet, daß die derzeitigen für die Butterversorgung gültigen Be­stimmungen aufgehoben werden. Dies trifft nicht zu Nach wie vor gelten die Anordnungen Nr. 9 vom 17. November 1936 und Nr. 22 vom 9. De­zember 1937, wonach die Molkereien und Groß­verteiler die Kleinverteiler mit höchstens 85 v. H. der im Oktober 1936 bewilligten Butterabgaben­mengen zu beliefern haben. Diese Bestimmungen sind nach wie vor zu beachten. Dasselbe gilt für das Kundenlistensystem.

Mein-Mainische Börse.

Mittagsbörse: Aktien schwach.

Frankfurt a. M., 3. Aug. Das Angebot zeigte stellenweise eine weitere Zunahme, so daß die Börse am A ktienmar kt schwach blieb. Die Aufnahmeneigung wurde noch geringer, lediglich vorliegende Limite glichen die Märkte einigermaßen autz. Die Umsätze waren z. T. etwas größer als gestern. Jnx, Verlaufe stockte das Geschäft jedoch saft vollkommen^ und die ersten Kurse, die durchschnitt­lich 0,50 bis 1,50 niedriger lagen, waren Brief. Bei einzelnen Werten war der Kursdruck empfind­licher. So büßten Deutsche Erdöl 3,50 v. H. auf 118,50, Metallgesellschaft 3 v. H. auf 121, AG. für Verkehr 2,25 v. H. auf 116,25, Buderus 2 v. H. auf 106,50 und Daimler 1,75 v.H. auf 126 ein. IG. Farben verloren bei größerem Angebot 1,13 v.H. auf 148,50, Scheideanstalt2 v. H. auf 210. Am Montanmarkt gingen Rheinstahl auf 137 (138,50), Verein. Stahl auf 100 (100,40), Mannesmann auf

Aber auch die Zielstrecken-Segelflieger kamen zu ihrem Recht. Die Landepunkte waren fast die glei­chen wie an den beiden voraufgegangenen Tagen. In Trier (254 km) landeten B e ck (NSFK.-Gruppe Württemberg) und die beiden Hannoveraner Mul­ler und Boy. Nach Köln gelangten nut 221 km der Dresdener Kühnold, E. G. Haase (Ber­lin) und von Treuberg (München). Mit 237 km Flugstrecke kam der Spitzenreiter Kurt Schmidt (Südwest) nach Bühl in Baden. Diele Wettbewerbs­teilnehmer landeten wieder in Darmstadt. Wies­baden und Gießen. Ebenso wurde wieder eine Reihe von mittelrheinischen Städten erreicht, so setzte der Düsseldorfer Heidrich nach 196 km bei Siegburg auf und Gierlich (Württemberg) ging bei Koblenz (170 km) nieder. Wuppertal (208 km) flog der Breslauer Steinig an. Vier Piloten tarnen nach Kaiserslautern oder seine Umgebung: Peters (Mitte), Späte (Darmstadt), Kraft (Württem­berg) und Loose (Ostland). Der Darmstädter Opitz führte gleich zwei Zielstteckenflüge an etnem Tage durch. Nachdem er morgens nach Gelnhausen geflogen war, landete er nachmittags nach 134 km noch in Limburg an der Lahn.

Der Kampf um die Führung spitzt sich mehr und mehr zu. Noch immer liegt Kurt Schmidt (NSFK.-Gruppe Südwest) mit 2595,7 Punkten m Front. Ader der Darmstädter Wolfgang Späte hat gut ausgcholt unb hat jetzt 2569,4 Punkte, Treuter (NSFK.-Gruppe Mitte) -st auf 2420 Punkte gekommen, und der Dresdener Bräuti­gam liegt mit 2190 Punkten an vierter Stelle.

5:59,7 Minuten.

Die 8X50-Meter-Kraulstaffel brachte den Gießener Schwimmern auch keine Freude. Mit fast dem gleichen Abstand, wie in den vorausgegangenen -- -- - '"-"^t an.

Eine mutige Lebensretterin.

Lpd. Alsfeld, 3. Aug. Beim Beerensuchen im Walde in der Nähe von Romrod geriet ein neun Jahre alter Junge in ein Sumps- gelände und versank. Die in der Nähe wei­lende 15 Jahre alte Else Jung aus Zell sprang kurz entschlossen dem Jungen in das Wasser nach und konnte den bereits Dewußttasen wieder an Land bringen. Die sofort angestellten Wieder- belebungsverfuche hatten Erfolg.

Giftige Gase im Brunnenschacht brachten den Tod.

Lpd. Marburg, 3. Aug. In der Nähe des Kreisdorfes Bracht wurden bei der Anlage eines Brunnenschachtes Sprengungen vorgenommen. Um einige Holzstücke, die sich in der Tiefe im Wasser angesammelt hatten, zu entfernen, ließ sich der Brunnenmeister Hornung aus Karlsruhe in den Schacht hinab. Infolge Einatmens giftiger Gase, die sich dort gesammelt hatten, verlor er das Bewußtsein. Zwei Arbeiter, die ihm helfen wollten und nacheinander ein stiegen, wurden ebenfalls besinnungslos. Durch sosortige Hilfsmaßnahmen wurden die drei Männer wieder an die Oberfläche befördert. Während es gelang, die beiden Arbeiter wieder zu sich zu brin­gen, konnte bei dem Brunnenmeister nur noch der Tod fest gestellt werden.

Unfälle auf dem Lande.

Die Müllerfche Badeanstalt war gestern abend der Schauplatz für einen spannenden Schwimrn- wettkampf. Gäste aus Hannover, in der Hauptsache Jugendliche, waren im Laufe des gestrigen Tages in Gießen eingetroffen, herzlich ausgenommen wor­den, um am Abend mit den Jugendlichen des Gie­ßener Schwimmvereins einmal die Kräfte zu menen. Die Hannoveraner, die sich gegenwärtig auf einer Wettkampfreife befinden, die sie von Kassel über Gießen nach Heidelberg und nach Nürnberg fuhrt, zeigten sich von ihrer besten Seite. Die Gießener hatten, trotz eifrigsten Einsatzes insbesondere in den Staffeln, nicht allzuviel zu bestellen. Nichts­destoweniger verliefen die Wettkämpfe sehr span­nend, und die zahlreichen Zuschauer, die die Schwimmbahn säumten, folgten begeistert Den harten Begegnungen. An Anfeuerungsrufen fehlte es nicht, so daß die Wettkämpfer zu äußersten Lei­stungen herausgefordert wurden.

Dor dem Beginn des Wettkampfes lauschten Ver­einsführer Lang vom Gießener Schwimmverein und der Jugendleiter der Gäste herzliche Worte

unternahm der hiesige GesangvereinEintra einen Ausflug nach Frankfurt und Darmstadt, erste Aufenchalt galt der Besichtigung des Weltflug. Hafens Rhein-Main und dem LuftschiffGraf Zeppelin". Dann wurden die Sehenswürdigkeiten der Landeshauptstadt eingehend bestchttgt. Nach einer Mittagspause ging es wieder zurück zum Welt- fhigl)afen. Dort war man Zeuge des großen Jnter- nationalen Flugtages. Mit reichen Eindrücken kehr- ten die Mitglieder des Vereins zurück. Am Sonntag geigte die Gaufilmftelle im Saale des Gast­hausesZum Löwen" den TonfilmDas Schloß in Flandern" vor.

kreis Alsfeld

. Homberg, 1. Aug. Die NSG.Kraft durch Freude" veranstaltete am Sonntagabend vor der Stadthalle F r e i l i ch t s p i e l e und brachte dabeiDer Widerspenstigen Zähmung" von Shake­speare. Der Aufführung wohnten nahezu 800 Zu­hörer bei, die reichlich Beifall spendeten. Dem hiesigen Derkehrsverein ist es gelungen, durch eine Eingabe an die Oberpostdirekttvn vom 1. August ab täglich eine zweite Bestellung durch die Post zu erreichen.

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Heuchelheimer Turner auf der Schneekoppe.

Heuchelheim, 3. Aug. Die Teilnahme am Deutschen Turn- und Sportfest in Breslau nahmen, wie uns berichtet wird, elf Turner des To. Heuchel- heim zur Gelegenheit, auch das schlesische Bergland kennenzulednen. Sie machten deshalb einen größe­ren Ausflug mit dem Ziel der Schneekoppe (Rie­sengebirge). Die Fahrt führte von Breslau über Bolkenhain und Krummhübel nach Brückenberg. Von dort aus wurde nach fünfstündigem, anstren­gendem Aufftieg über die Schlingelbaude, Prinz- Heinrich-Baude und das Schlesierhaus der Gipfel der Schneekoppe erreicht. Ein überwälttgender Rundblick lohnte den Heuchelheimer Turnern die Mühen des Aufstiegs. Der Rückweg führte über die Hampelbaude und die Schlingelbaude wieder nach Brückenberg zurück. Der Omnibus brachte unsere Oberhessen dann wieder in die Feststadt.

schwammen, war die Differenz unnötig groß ge- worden. Zeit: 1. Hannover, 4:20,1 Minuten; 2. Gießener Schwimmverein, 4:27,6 Minuten.

Auffällig war, daß die Jugendlichen vonWasser- freunde 98" Hannover im Sttl jeweils um einiges besser waren, als die Gießener. Daraus in erster Linie dürften die eindeutigen Erfolge der Gäste zurückzuführen sein. Für unsere Gießener Schwim­mer mag das Ergebnis dieses Wettkampfes ein An­sporn sein, durch eifriges Training an die Leistungen heranzukommen, wie sie die Gäste zeigten. Immerhin darf man sagen, daß sich die Gießener Jugendlichen recht achtungsvoll geschlagen haben, denn es ist

Zweihundert Rennfahrerbeine treten Sonntag früh in die Pedale. Sie gehören Fahrern an, die schnell im Endspurt sind und denen, die unter allen Umständen die Entscheidung schon an den Bergen suchen müssen. Letztere werden der Meisterschaft die große Note geben und sie zu einem würdigen schnellen Rennen machen. An ihnen liegt es, ob eine große oder kleine Gruppe am Ziel ankommt.

Irrgang kommt mit seinen Berliner Landsleuten Hoffmann, Böhm, Rosenberg, Schmidt, Peter, Lepke, Meyer und Markloff. Berlin hat die Mann­schaftsmeisterschaft am Samstag in Breslau gewon­nen! Sollte einer der ihren auch die Einer-Strecken- ineisterschaft gewinnen können? Von der Dornstadt Köln kommen so gute Leute wie Schmidt, Breuer, Felder und Schlosser. Sogar aus Bremen und Lü­beck kommen von der Wasserkante Kalkus, Schnee- molff und die beiden Hardts. Aus bergiger Gegend kommen die Württemberger Plappert, Weiner und Weifchedel. Es sind Fahrer, die Zähigkeit am Berge und Schnelligkeit im Spurt besitzen. Sollte einer aus dem Schwabenland die Meisterkrone erringen

Der Gemeinderechner Berck von Steinheim er­litt dieser Tage einen schweren Unfall. Er kam, als er sich mit einem Fuhrwerk auf einer ab» schlissigen Straße unterwegs befand zu Fall und ertttt schwere Verletzungen. Der Unfall wurde da­durch verursacht, daß an der Deichsel die Haltekette riß und der Wagen in scharfes Tempo geriet. Die Ehefrau Margarethe des Arbeiters Pfeiffer aus Mainzlar stürzte dieser Tage in der Scheune so unalücklich ab, daß sie einen Wirb elf äulenbruch und außerdem noch innere Verletzungen erlitt. Durch die Sanitätsbereiffchaft Gießen mußte die be­dauernswerte Verunglückte nach Gießen in ärztliche Behandlung gebracht werden. In einem unbe- wachten Augenblick geriet das zweieinhalbjahrige Söhnchen des Heizers Oestreich aus Kirtorf

Sag Daß °b°r sogar °°N Tilsit kommen.! tional.riko. schmucken können!

Aktien-ZuckersabrifIBefterau" Friedberg.

Fwd Diese einzige süddeutsche Bauernzucker- fabrit weist für das am 30. Juni ab gelaufene Ge­schäftsjahr 1937/38 einen Rohüberschuß von 684 000 (772 000 bei gleichzeitig 225 000 für übrige Aufwen­dungen Mark) aus. Personalaufwendungen ftiegen auf 326 000 (260 000) Mark, Steuern auf 128 000 (71 000 Mark Besitzsteuern), sonstige Steuern und Abgaben werden neu mit 193 000 Mark ausgewie­sen Nach 57 400 (78 700) Mark Anlageabschreibun­gen verbleiben einschl. Dorttag 40 231 (41 091) Mark Reingewinn, woraus wieder 8 v. H. Dividende ver­teilt und 232 (1091) Mark neu vorgetragen werden.

Verarbeitet wurden 558 000 (381000 bzw. 321 000 Doppelzentner in Den beiden Vorjahren) Doppel­zentner Rüben. Auf Zucker verarbeitet wurden da­von 504 000 (330 000) Doppelzentner, der Rest auf vollwertige Zuckerschnitzel. An Zucker wurden 79 000 (45 000) Doppelzentner Ersterzeugnis und 10 000 (7000) Doppelzentner Nacherzeugnis gewon­nen An Zuckergehalt der Ernteerträge wurden 1817 (16,72) v. H. feftgeftettt. Die durchschnittliche Tagesverarbeitung betrug 9770 (9837) Doppelzent­ner. Der Rübenpreis blieb unverändert, erstmals wurden sämtliche anfallenden Schnitzel in Form von Trocken- oder Melassetrockenfchnitzeln oder Naß- schnitzeln an die Rübenanbauer kostenlos zurückge- qeben Auf Die auf Zucker verarbeiteten Ruben konnten 6,50 (4,50) v. H. Trockenschnitzel oder die entsprechende Menge anDerer Schnitzel zurück ge­geben werben. Durch Die höhere Rückgabe von Gra­tisschnitzeln wurden zusätzlich 16,4 Pf. je Doppel- zentner Rüben in Form von Schnitzeln ausgeschut- tet, was an sich einen höheren Gesamtrübenpreis gegen das Vorjahr bedeutet.

Erzeugerhöchstpreise für Obst

Ueberlandsegelflügen. Der Berliner Segelflieger: äcci» , Günther Lemm von Der NSFK.-Gruppe Berlm-

+ Münzenberg, 2. Aug. Mit 60 Personen Kurmark startete zu einem Hohen-Segelflug, der " 3 - - ch 1" ihn aus nahezu 6000 Meter Höhe brachte. Mit einer-

Der I Startüberhöhung von 4980 Meter rourDe gleichzeitig

Ausreichende Versorgung mit Gemüse gesichert. Fn)d. Der geringe Ernteanfall bei Den meisten öbftarten hat zu einer Erhöhung Der Preise geführt. Um aber den Verbraucher vor ungerechtfertigten Ueberteuerungen zu schützen und ihm auch bet ge­ringen Ernten einen noch tragbaren Preis zu fiebern, hat Der Reichskommissar für die Preisbil-

Snenb^®rn6®oSngI bi^hi°r®urch «ntretenben Preisermäßigungen in!rück. Am Ekktrom°rkt logen *6.

A Lollar, 3. Aug. Nachdem vor etwa vier­zehn Tagen die ganze Gemarkung unter Einsatz der Ortsbauernschaft, der Grundstückseigentümer und der vier oberen Klassen der Schulen nach dem Kartoffelkäfer abgesucht worden ist, sand auf Anordnung der Büraermeisterei nun eine zweite Absuchung der Kartoffeläcker durch Die E'gen- tümer statt. Glücklicherweise konnte auch diesmal der gefährliche Schädling m unserer Gemarkung nicht feftgeftettt werden. Die Suchaktion sott alle 14 Tage wiederholt werden. Die langanhaltende Trockenheit macht sich besonders in den höher gele­genen Ortsteilen recht unangenehm durch Waf­er m a n g e l bemerkbar. Da unser Ort in den letz- tii ...... _ v v

ten Jahren stark gewachsen ist, ist die Wasferversor-schlugen auch hier die Gäste zuerst gung unzureichend. Das hiesige I u n g d o 11, | $a einige Gießener aber immer wieder Der- das vor einigen Tagen von Der Nassau-Fahrt zu-....... ....

rückgekehrt ist, hat eine zweite Fahrt in Den Harz angetteten. 40 Hitlerjungen, die sich auf Fahrt befinden, bezogen hier Quartier.

«4 Odenhausen, 3. Aug. Gestern, gegen 23 Uhr, konnten einige Einwohner unserer Ge­meinde am westlichen Nachthimmel ein wunderbares Schauspiel beobachten. Eine außerordentlich große Sternschnuppe ging nieder, die gleich einem Kometen einen leuchtenden Schweis hinter sich Herzog, der sich in Funkengarben auflöste.

+ Grünberg, 3. Aug. Am Mittwoch, kurz nach 17 Uhr, landete nördlich von Grünberg ein Segelflugzeug. Nach Aussagen der beiden Flieger waren sie gegen 16 Uhr von der Wasserkuppe zu einem Zielflug nach Bonn gestartet. Infolge zu ge­ringen Aufwindes mußten sie hier landen. Kurz vor 20 Uhr erschien ein Motorflugzeug von Der Wusferkuppe, das den Segler ins Schlepptau nahm, um ibn wieder zurückzubringen.

s. Lang-Göns, 4. Aug. Am 6. August kann unsere Mitbürgerin, Frau Christine Becker Wwe., geb. Strötter, Pinggasse, ihr 80. Lebensjahr----------------..-----<, r . ~ ,

vollenden. Frau Becker ist körperlich und geiftig nod) Qm Mittwoch kam es zu großen Zielstrecken, und - von großer Frische. Unseren herzlichen Glückwunsch! ......... - -