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Das 5. Deutsche heinrich-Schüh-Fest in Frankfurt.

Vom 21. tris 23. Mai findet in Frankfurt das 5. Deutsche Heinrich-Schütz - Fe st statt. Dor der Eröffnung veranstaltet der Landesverband Ev. Hirchenchöre seine erste Vertreterversammlung, bei der der Reichsobmann Oberlandeskirchenrat Dr. Mahrenholz (Hannover) sprechen wird. Die feierliche Eröffnung im Bürgersaal des Rathauses bat d.er Schirmherr der Reuen Schütz-Gesellschaft, Oberpräsrdent Staatsrat Prinz Philipp von Hessen übernommen. In einer Abendmusik wer­den in St. KatharinenDie sieben Worte" und die Auferstehungshistorie" aufgeführt. Die Predigt im Festgottesdienst zu St. Katharinen hält Oberlgndes- kirchenrat Dr. Mahrenholz. Motetten aus der Geistlichen Chormusik und andere Schützwerke sind in diesen Gottesdienst ausgenommen. In der.Kar- mebiterkirche ist eine Morgenfeier angesetzt, m der weltliche und geistliche Musik dargeboten wird. Rach der Mitgliederversammlung der Reuen Schütz-Ge­sellschaft findet in St. Katharinen eine Vesper statt. Außer Orgelwerken des Meisters werden hier Soli aus denKleinen geistlichen Konzerten" und aus denSymphoniae Sacrae musiziert. Im Saalbau wird ein großes Konzert aufgeführt, in dem mehr-

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Der Reichswirtschaftsminister hat den bisherigen Leiter der Reichsgruppe Handel der Organisation der gewerblichen Wirtschaft, Professor Dr Carl Lüer, mit Rücksicht auf seinen Eintritt in die Leitung der Dresdner Bank von seinem Amt entbunden und Professor Lüer seine Anerkennung für die dem Reich insbesondere in den Zeiten des Aufbaues der Reichsgruppe Handel geleisteten her­vorragenden Dienste ausgesprochen. Dr. Lüer wird die Leitung der Industrie- und Handelskammer Frankfurt a. M. und der Wirtschaftskammer Hessen weiterhin beibehalten. Zum Nachfolger hat der Reichswirtschaftsminister den Leiter der Wirtschasts- gruppe Einzelhandel, Dr. Franz H a y l e r (Mün­chen) berufen.

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Die Beerdigung findet Freitag, den 6. Mai, nachmittags 2 Uhr statt

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Ministerpräsident Generalfeldmarschall Goring empfing in Gegenwart des Jugendführers des Deutschen Reiches den fugoslawischen Minister für körperliche Ertüchtigung, Mi le titsch, mit dem er sich über erzieherische Fragen unterhielt, die beide Völker bewegen. Minister Miletitsch besuchte eine Aufführung des Olympiasilms, . über die er sich außerordentlich begeistert äußerte. Der jugo­slawische Minister legte, begleitet von Stabsfuhrer Lauterbacher, am Ehrenmal Unter den Linden einen Kranz nieder. Am Abend begab er sich im Flug­zeug nach Kiel.

Reichskommissar B ü r ck e l hat bestimmt, daß der Präsident der Reichspressekammer und Reichsleiter für die Presse der NSDAP. Amann befugt ist, alle ihm zum AufbauderPresse imLonde Oe st erreich geeignet erscheinenden Maßnahmen und Anordnungen zu erlassen, soweit es nicht um Fragen geht, die im Schriftleitergesetz behandelt sind. Reichsleiter Amann hat daraufhin vier An­ordnungen erlassen. Sie bilden die Grundlage für die sofortige Inangriffnahme einer umfassenden Neuordnung des Pressewesens in Oesterreich mit dem Endziel der völligen Angleichung an die Ver­hältnisse im alten Reichsgebiet unter Berücksichti­gung der besonderen Lage des österreichischen Pressewesens.

Unmittelbar nach der Befreiung Oesterreichs durch den Führer haben die evangelischen Syno­dalausschüsse einem vom Evangelischen Ober- kirchenrat beschlossenen Kirchengesetz einhellig zugestimmt, wonach die evangelischen Seelsorger in Oesterreich folgendes eidesstattliche Ge­löbnis ablegen:Ich werde dem Führer des Deutschen Reiches und Volkes, Adolf Hitler, treu und gehorsam sein, die Gesetze beachten und meine Amtspflichten gewissenhaft erfüllen, so wahr mir Gott helfe." Schritte zur Ablegung des Gelöbnisses wurden vom Evangelischen Oberkirchenrat bereits in die Wege geleitet. *

Am Dienstag wurde in Athen die Ausstellung Freude und Arbeit" von dem Vorsitzenden des Internationalen Zentralbüros, Reichsorgani­sationsleiter Dr. Ley, in Gegenwart des griechi­schen Ministerpräsidenten Metaxas sowie der Dele­gationen der auf der Ausstellung vertretenen Län­der feierlich eröffnet.

Der nationalspanische Ministerrat unter dem Vor- : sitz des Generals Franco nahm zur Kenntnis, daß

Die Deutsche Sängerschaft begeht vom 7.

15. Mai die Hundertjahrfeier des ersten Deutschen Sängerfestes 1838 in Frank­furt mit einer Festwoche für deutsche Chormusik. Vorgesehen sind vier große Konzerte, davon zwei für Chorwerke mit Orchester und zwei für Männer­chorwerke a cappella. Alle Chorwerke werden zum erstenmal in Frankfurt, teilweise überhaupt als Uraufführung gegeben. Unter den rund 60 Kompo­nisten des Festes befinden sich die glanzvollsten Namen der deutschen Chorkomponisten, wie Ottmar G erst er, Bruno Stürmer, Joseph Haas, Hermann Z i l ch e r , Hermann E r p s, Karl ß i c mann, Hermann Erdlen , Otto S i e g l, Armin K n a b und Walter Rein. Den Auftakt der Fest­woche gibt eine volkstümliche Feierstunde auf dem Römerberg, bei der ein Massenchor von über 4000 Sängern vorwiegend Handwerkerlieder singen wird, um damit auch die Sänger-Festwoche in das Zeichen des in Frankfurt stattfindendenTages des Deutschen Handwerks" zu stellen. Die in Frankfurt aus dem ganzen Reich anwesenden etwa 25 000 Handwerker werden an der Feier teilnehmen« Die Mozartstiftung, die aus dem Erträgnis des ersten Deutschen Sängerfestes 1838 hervorging, veran­staltet ebenfalls eine Hundertjahrfeier, in der -der Präsident der Reichsmusikkammer Professor Dr. Peter Raabe über die Bedeutung des Männer- chorgesanges sprechen wird. Die Frankfurter Sänger­schaft hat eine sehenswerte Ausstellung zusammen-- getragen, die im Haus Lichtenstein eröffnet wird. Als besonderes Prunkstück wird auch die erste Fahne desFrankfurter Liederkranz" gezeigt, die bei dem ersten Deutschen Sängerfest vorangetragen wurde. Auch sonst sind alle Erinnerungsstücke an das erste Deutsche Sängerfest zusammengebracht

der Entente Cordiale und ihrem Partner Frank­reich gegenüber im besonderen sagen. Das gilt auch von den unglücklichen Versuchen, wirt­schaftliche Dinge in die Auseinandersetzungen über die Lage der Sudetendeutschen zu mengen und die überlebten Tardieu-Pläne für die Donaustaaten wieder aus der Schublade zu ziehen. Die wirtschaft­lichen Grundtatsachen werden solche Pläne von selbst zum Scheitern bringen. Sie können auch nicht zur Stärkung der wirtschaftlichen Stellung Frankreichs führen, das jetzt mit allen Kräften um die Ver­besserung seiner Zahlungsbilanz kämpfen muß und schwerlich in der Lage ist, Geschenke zu machen. Im übrigen könnte eine Ueberspitzung der macht- politischen Haltung Frankreichs gegenüber allen großdeutschen Belangen beim tschechoslowakischen Problem auch leicht zu einer Gefährdu n g der Entente Cordiale überhaupt führen.

Entkleidet man so die jetzt in London getroffenen Vereinbarungen aller Ausschmückungen, mit denen sie die meisten französischen Blätter aus propagan­distischen Gründen versehen hatten, so ergeben sich wenigstens für eine absehbare Zukunft keine nennenswerten Verschiebungen. Innenpolitisch kön­nen sie allerdings für Frankreich, das eine riesige Anstrengung zur Auffüllung der Lücken m feiner Rüstung zu machen hat, von großem Nutzen fern; das Ergebnis der 15-Milliarden-Anleihe für die Landesverteidigung, die in diesen Tagen aufgelegt werden soll, wird davon sicherlich Zeygnis ab geben.

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Kleine politische Nachrichten.

Reichsminister Dr. Goebbels sandte an Haupt­amtsleiter Hilgenseldt folgendes Telegramm. Lieber Parteigenosse Hilgenfeldt! Heute vor fünf Jahren hat der Führer die NSV. als Organi­sation innerhalb der Partei für das Reich aner­kannt Dieser Tag gibt mir besondere Veranlassung, Ihnen und allen Ihren treuen Mitarbeitern meinen herzlich sten Zank und meine besondere Anerkennung zum Ausdruck zu bringen für die große und segensreiche Arbeit, die Sie seitdem für Führer, Volk und Reich auf einem her wichtigsten Gebiete des öffentlichen Lebens ge- llüstet Haden. Millionen deutscher Mensches sind m den Genuß der Früchte dieser Arbeit gekommen. Sie selbst können an diesem Ehrentage der NSV. mit Stolz und Befriedigung auf das Geleistete zurück- schauen und Ihren schönsten Lohn darin «ehen, im Dienste des/Führers dem Volke geholfen zu haben. In kameradschaftlicher Verbundenheit mit Hitler Heil Ihr Dr. Goebbels."

Der Reichs- und preußische Minister des In­nern, Dr. Frick, hat an den Reichsarbeüsfuhrer, Reichsleiter Hier!,.das nachstehende Telegramm gerichtet: Lieber Parteigenosse Hierl! Am 4. Mai sind es fünf Jahre, daß Sie vom Führer als Staatssekretär in den Reichsdienst berufen wurden. Ihrer unermüdlichen Arbeits­kraft ist es zu danken, wenn in diesen fünf Jahren her Arbeitsdienst zu einem Instrument aufgebaut werden konnte, auf das der Führer sich verlassen kann und auf das das ganze deutsche Volk mit be­rechtigtem Stolz blickt. Jetzt, wo Ihr Aufgabenge­biet durch die Eingliederung Oesterreichs eine Er­weiterung erfährt, möchte ich Ihnen meinen aufrichtigen Dank für di e hervorra­genden L e i ft u n g e n der letzten fünf Jahre und meine besten Wünsche für weitere segensreiche

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chörige Werke von Schütz und anderen Meistern der klassischen Kirchenmusik zu Gehör gebracht werden. Durch den Frankfurter Organisten Helmut W a l ch a wird die neue Barockorqel im großen Saal der staatlichen Musikhochschule vorgeführt. Daran chließt sich eine Aussprache über die Ergebnisse des Festes an.

Ü ' Salzburger Festspiele 1938.

Im Spielplan der Salzburger Fest­spiele die vom 23. Juli bis 31. August durch, geführt werden, sind folgende Werke vorgesehen: MozartCosi fan tutte",Don Giovanni"; B c e t h -> ° ° n ,Fidelio"; Wagner, Die Mei. stersinger"Tannhäuser"; Verdi,^alstasfel ; StraußDer Rosenkavalier" im Festspielhaus. Für die musikalische Leitung wurde Wilhelm Furtwängler gewonnen. Außerdem dirigieren Dittorio Guy, Hans K n a p p e r t s b u s ch und Karl Böhm. GoethesEgmont" erscheint m der .Inszenierung von Heinz Hilpert tm Hose Des Festspielhauses (Fclsenreitschule), KleistsAmpln- tryon" in der Jchzenierung von Erich Engel auf dem Doniplatz.

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Vollstreckung eines Todesurteils.

Arn 3. Mai ist del 1904 geborene Fritz Jahn aus Magdeburg hingerichtet worden, der von dem Schwurgericht in Magdeburg wegen Mordes in Tateinheit mit schwerem Raube mit Todesfolge zum Tode und zum dauernden Verlust der bürgen - lichen Ehrenrechte verurteilt worden ist. Jahn, ein häufig vorbestrafter, arbeitsscheuer und verkomme­ner Mensch, hat 1936 die Kohlenhändlerin Else B e ir­rens in ihren Geschäftsräumen in Magdeburg überfallen, erschlagen und beraubt.

Wetterbericht

Unter weiterem Druckanstieg hat sich eine Beruhi­gung der Wetterlage eingestellt. Von Nordost bis Ost hält zwar die Zufuhr kühlerer, aber trockener Fest- landluft an, aber infolge der Einheitlichkeit der Luft­massen kann für die nächsten Tage mit freundlichem Wetter gerechnet werden. Die Tagestemperaturen liegen zwischen 10 und 15 Grad, nachts besteht in freien Lagen leichte Frostgefahr.

Aussichten für Donnerstag: Heiter bis wolkig, trocken, meist öslliche Winde, Tages­temperaturen zwischen 10 und 15 Grad, nachts örtlich, leichter Frost möglich.

Lufttemperaturen am 3. Mai: mittags 10,9 Grad Celsius, abends 10,1 Grad; am 4. Mai: morgens 6,5 Grad. Maximum 11,4 Grad, Minimum heute nacht 2,1 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 3. Mai: abends 9,8 Grad; am 4. Mai: mckrgens 6,5 Grad. Niederschläge 3,8 mm._______________

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum- schein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thynot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen, [eiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. III./38: 10 355. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange, K-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugs, preis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufs. preis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der

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