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TO dessen Stockwerkes I°z°>°i Kerzenleuchter. Die

Fahnen Italiens,

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fronten nach rechts ein und schwingt sich in weni­gen Kurven zum Monte Quirinal hinauf. Der Sturm der Eoviva- und Heil-Rufe erfüllt die breite von hohen Häusern und Palästen umsäumte Straße. n'xs den Fenstern hängen die Menschen wie dichte rauben. Sie schwingen Hakenkreuz- und ltalie- schss Fahnen. Sie rufen immer wieder das ihnen igewohnte, aber von Herzen kommendeHeil m Führer und ihrem Monarchen entgegen, -sie »wenken Taschentücher, sie klatschen in die Hande. Ür hören Bruchstücke unserer Nationalhymnen rd scharfe. Kommandorufe für die spalierbildenden

Der Quirinal und der Palazzo Consulta, heute der Sitz des Kolonialministeriums, sowie die um­liegenden Bauten aus der Renaissance und dem italienischen Barock sind fast ohne Schmuck ge­blieben. Der Quirinal trägt allein vor den Fenstern

Rechts und links der Straße sind auf niedrigen undamenten große Fahnenstangen ausgestellt, die

Teatro San Carlo, einem der größten Theater Europas, in dem anschließend eine G a - lavorstellung zu Ehren des Führers statt- sinden soll. Manche berühmte Opern von Rossini,

und die Parade abzunehmen.

Die Flottenmanöver werden die größten sein, die has Mittelmeer bisher gesehen hat. Im No­vember vor zwei Jahren sah der Golf von Neapel eine Flottenparade zu Ehren des ungarischen Reichsverwesers, Admirals von Horthy, an der 140 Schiffseinheiten teilnahmen. Die Parade zu Ehren des Führers wird hingegen rund 200 Schkfts- einheiten, darunter 90 U-Boote, vereinen. Das erste Geschwader, bestehend aus den LinienschiffenCa­vour" undCesare", den KreuzernFiume", Pola",Zara" upd .Gorizia", den neuen Kreu­zernDuca degli Abruzzi" undGaribaldi" sowie einer Anzahl Torpedobooten, wird nach den übli­chen Ehrenbezeugungen in geschlossener Formation den Hafen von Neapel verlassen. Das zweite Ge­schwader wird aus dem Kriegshafen Gaeta aus­laufen. Es umfaßt weitere zwölf Kreuzer und eine U-Bootflottille von 90 Einheiten, darunter die neue­sten U-Boote mit Schlachtennamen aus dem abessi­nischen Krieg. Außerdem werden an den Uebungen zahlreiche Torpedoboot« und dreißig äußerst beweg­liche Schnellboote teilnehmen, sowie die beiden Segler-SchulschiffeBespucci" undColombo" und das funkentelegraphisch gelenkte ZielschiffSan

Die Aufnahme zeigt einen Teil der Stadt Neapel von dem Hügel aus gesehen, auf dem sich das Grab des römijcheu Dichters Virgil befindet. = LSchnl-KildexdiM'M

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Der neue Bahnhos Roms und die ebenfalls neu geschaffene Straße Viale Adolf o Hitler im Flaggenschmuck. - (Scherl-Bilderd,enst-M.)

Ordensverleihungen in Rom.

Rom, 4. Mai. (DNB.) Seine Majestät der König von Italien und Kaiser von Aethwplen hat das Großkreuz vom Orden des Heiligen .Mauritius und Lazarus verliehen: Dem Reichsrnmister Dr. Lammers, dem Staatsminister Meißner und dem deutschen Botschafter in Rom, von Macke n - s e n ; ferner dem Reichsleiter Amann das Groß- kreuz des italienischen Kronenordens. Der Führer und Reichskanzler hat das Großkreuz vom deut­schen Adlerorden verliehen: dem Hofmeister des königlichen Hauses, Mattioli Pasqu alini, dem Generaladjutanten des Königs und Kaisers, M ai r chese Asinari di Bernezzo, dem Präfek­ten vom Rom, P r e st i, dem ehemaligen Partei­sekretär und alten faschistischen Kämpfer Farr- nacci und dem ehemaligen Minister und Rektor der Universität Rom, de Fr an cis ci.

Karten das Wachsen des römischen Weltreiches und das neue faschistische Imperium dargestellt. Nun tauchen auch schon die letzten noch einsam ragenden Säulen des Forum Romanum auf, die, von Scheinwerfern angestrahlt, weit und streng aus dein Dunkel der Nacht hervorgehoben sind. Dahinter der baumbestandene grün erleuchtete Palatin, vor uns zur Linken der Palazzo Venezia, der Sitz Mussolinis. Die einfache und klare Front ist mit fünf prachtvollen Gobelins geschmückt, während sich von Fenster zu Fenster leichte Girlanden in Grün, mit Rot bereichert, schwingen. Nach Süden erhebt sich das riesige 1911 eingeweihte Nationaldenkmal. Blendend weiß im Lichte der Scheinwerfer hebt sich der Bau mit seinen breiten Treppen gegen den nächt­lichen Himmel ab. Sein oberster Teil ist geschickt hervorgehoben durch eine Lichterkette. Dahinter streben fünfarmige mächtige Scheinwerfer in den Nachthimmel. Vom Capitol sieht man nur noch einen in Licht getauchten Turm der später von Michelangelo neu gestalteten Anlage.

säumen den Platz.

Am Quirinal

übrigen Bauten haben Tücher in Savoyer Blair mit in Gold aufgelegten Kronen und der Palazzo Consulta solche in den Farben der Stadt aufgelegt Aus vielen Fenstern hängen kostbare Gobelins und ^A^di'e Glocke der Hofkirche San Andrea 20.30 anzeigt, künden Kanonenschlage, daß der Führer den Boden Roms betreten hat. Die großen Kande­laber vor dem Portal flammen auf. Die berittenen Karabinieri schultern die Säbel. Dann vernimmt man auch schon ein dumpfes Brausen, das alles in fieberhafte Spannung versetzt. Die Musikkorps spielen die deutschen Nationalhymnen die Truppen treten unter Gewehr. Da naht auch schon die Eskorte der Kürassiere und der Wagen mit dem König und dem Führer. Der Jubel schwillt zum Orkan. Nach allen Seiten dankt der Führer. Dann ist die Eskorte unter dem Hauptportal verschwun­den. Sofort sprengt die Menge bis ans Quirinal. Don allen Seiten ertönen Hell-Hitler-Rufe. Die Scheinwerfer richten ihr Licht auf den prachtvollen Marmorbalkon über dem Hauptportal Immer ein­dringlicher werden die Rufe. Um 21.30 Uhr tri 11 de? Fuhrer auf den Balkon. Unmittelbar darauf folgt unter erneuten Heilrufen de r K oni g. Minutenlang dauern die Ovationen. Kaum haben sich der Führer und der König zurückgezogen, setzen erneute Huldigungen ein.Hitler! Hlller. wird in immer schnellerem Takt und immer starker an­steigend gerufen, unterbrochen pon Händeklatschen und Heilrufen. Die Menae wankt und weicht E Aller Augen hängen an dem Balkon. UeberaU Jicbt man zwischen der Menge eingekeilt die rotblauen Federbüsche der Karabinieri. Es ist unmöglich, aus den Massen herauszukommen. Das Grinange ist beängstigend. Ein Bild von unbeschreiblichem Glanz.

Marco", das mit seinen 8600 Tonnen das größte Schiff seiner Art ist. Auf der Höhe der Insel Ischia werden eine Reihe von Kampfhandlungen statt- inden: U-Boot- und Torpedo-An-griffe unter Ein­nebelung der Formationen und mit Einsatz von Bombengeschwadern, Scharfschießübungen auf- das Zielschiff, Durchbruchsmanöver einer Torpedoboots­flottille u. a. 20 Flugzeugmutterschiffe werden gleichzeitig ihre Flugzeuge abschnellen, und ein interessantes neuartiges Schauspiel soll das gteich- zeitige Tauchen der U-Boote bilden, die beim Auf- tauchen gleichzeitig eine Salve abfeuern werden.

Die Flottenparade zum Abschluß der Ma­növer wird ein großartiges Schauspiel .bilbm. Sämtliche Einheiten der beiden Geschwader werden sich fächerartig vom Fuß des Vesuvs bis hinüber zum Posilip über die Bucht perteilen und in einer Front von 10 Kilometer Länge vor Anker gehen. An dieser Front werden die U-Boot-Formationen vorbeifahren, die Schnellboote mit größter Ge­schwindigkeit ausschwärmen, und darüber werden die Flugzeuge kreisen. Die Kriegsschiffe werden über die Toppen' flaggen und abends festlich illuminiert werden, und ihre Scheinwerfer werden über die ganze Bucht spielen. Die Flottenmanöver werden von der ganzen neapolitanischen Küste aus gut sicht­bar sein' und eine Menge Zuschauer anlocken, die auf den natürlichen Felsentribünen von Nisida, Ba- jae, Kap Miseno, Posilip, Ischia, Procida, Capri und Sorrent Platz nehmen können. Abends wird Neapel und die ganze Bucht in Festbeleuchtung und Feuerwerk erstrahlen. Es wird geplant, auch an den Hängen des Vesuvs kolossale leuchtende Dar­stellungen anzubringen, die über die ganze Bucht von Neapel sichtbar sein sotten.

Abends wird ein Festessen im Palazzo i Reale, der Residenz des kronprinzlichen Paares, i stattfinden. Dieses ausgedehnte Schloß wurde 1600 : nach den Plänen des römischen Architekten Doimco i Fantana begonnen. Nach einem großen Brande i vor hundert Jahren wurde es. wieder neu hergestellt - und enthält zahlreiche Prunksäle und Kunstwerke. = Eine Galerie verbindet das Schloß mit dem

Der Ausgang der Via dell Impero am Colosseum. (Scherl-Bilderdienst-M.)

von ihnen rot erleuchtete Kollosseum auftaucht. Die prächtige Straße selbst ist abgeschlossen von dem mächtigen breitorigen K o n st a n 11 n b o g e n, der sich weit, grau und ernst von einem dunklen Hinter­grund abhebt. , . ., m .

Während der Zug jetzt zur Linken in die Va bei Impero einbiegt, klingen uns kräftige, dem deutschen Ohr vertrauteHeil-Hitler! -Rufe entgegen. Es sind die Italiendeutschen, die hier zur Linken auf einer Tribüne Platz gefunden haben und von denen viele zum ersten Male ihren Führer sehen. Ihre Begeisterung ist grenzenlos. Es geht die Dia del Impero entlang, die schnurgerade das Kolosseum mit der Piazza Venezia ver­bindet. Auf beiden Seiten säumen die Straßen mächtige Feuerschalen, aus denen flackernde Flam­men emporschlagen. Gegen den schwarzen Nacht- Himmel leuchten'an der Einfahrt zur Dia del Im- pero die Feldzeichen der römischen Legionen auf, die am Ende und Anfang die Straße zu beiden Seiten flankieren. Sie tragen die Zeichen einer stolzen Vergangenheit, S.P.Q. R. = Senatus Popu- lusque RomanusDer Senat und das römische Volk". Zur Linken sieht man bald nach dem Kolos­seum die mächtigen Ruinen der Konstantin- Basilika. In den Nischen ist in fünf großen

Bellini, Donizetti u. a. haben hier ihre Erstausfüh­rung erlebt. Aus dem Opernplatz fand 1922 die große faschistische Zusammenkunft statt, die den Marsch auf Rom einleitete. Von hier wird her Festzug durch die prachtvoll illuminierte Stadt, Piazza Municipio, Via Depretis und Corso Umberto zum Zentralbahnhof begeben. Das neapolitanische Volk soll sich mit einem großartigen Fackelzug daran beteiligen. Während das Feuerwerk verpufft, wird sich der Sonderzug des Führers nieder m nördlicher Richtung in Bewegung setzen.

lieber dem Golf von Neapel liegt Sonnenschein. Lautes, lärmendes Leben am Hafen.Gelati!" schreien die Eisverkäufer und haben unter die,Son- nenfegel ihrer Eiswagen Hakenkreuzfähnchen mit den Imperiums-Farben zusammengehängt. Mando- lionenklänge aus den offenen Gewölben der Trat­torien.Barca Barca!" rufen die Bootsver­mieter. Es gibt jetzt wirklich kein Schaufenster mehr, in dem nicht die Bilder der Führer ausgestellt wären, es gibt kaum noch ein Auto und gewiß kein Taxi, das nicht Fähnchen aufgesteckt hätte. Die Vorbereitungen erstrecken sich vom großen Triumph­bogen am Bahnhof mit der AufschriftHeil Hitler!" über die Ausschmückung der Straßen bis in die kleinsten Einzelheiten, bis auf den Putz und Glanz der Türen und Fensterrahmen. Ueberall wird mit Farbe und Pinsel gearbeitet, überall die Warnung: Pittura fresca!" (Frisch gestrichen!).

Die Straßen, durch die Führer und Duce m Neapel einziehen werden, wirken durch ihre Aus­dehnung, der Corso Umberto ist etwa zwei Kilometer lang. Die Festdekorationen betonen die Länge der Straßen. Bald stehen zu den Seiten kulissenartige bunte Flächen, in denen die Farben grün, weiß und rot abwechseln, bald sind es weiße Pfeiler, die längs den Straßen Spalier bilden. So wird der Betrachter gezwungen, den ganzen Ver­lauf einer Straße bis zum Ende zu verfolgen, wo sich die Reihen Farben und Pfeiler perspektivisch zusammenschließen; dort steht dann ein wirkungs­volles Monument als Abschluß. Aber auch hier wird,' wie in Rom, mit Li cht w irkungen gearbeitet werden, wenn der Führer am Abend : aus dem Teatro San Carlo nach dem Bahnhof zurückkehrt. Die Farbenkulissen werden durch Licht-

Neapel getragen wird.

O Bella Napoli, o suol beato! Neben den un­vergleichlichen Schönheiten seiner Natur, den Fern­blicken vom Vomero, Posilip und Capodimonto au das tiefblaue Meer und den rauchenden Vesuv, den eleganten Strandpromenaden mit ihren Luxushotels und blühenden Anlagen besitzt es seine lebhaften Hafenviertel, die auch heute noch nicht viel von ihrem vielgeschmähten und gepriesenen Lokalkolorit verloren haben, mit der Wäsche, die quer über hie engen Straßen hängt, mit dem Volksleben, das sich größtenteils unter freiem Himmel abspielt, mit dem harten Daseinskampf und den schmelzenden neapo­litanischen Canzonen. Die Neapolitaner sind ein Völkchen von ausgesprochener Eigenart. Sie tragen die Spuren einer fast dreitausendjährigen wechsel- vollen Geschichte: lebhaft und begabt, leidenschaft­lich und empfindsam, und doch wieder apathisch und schwermütig, resigniert und orientalisch fatalistisch. Die Schönheit lieben sie, die Klugheit, Schlauheit bewundern sie, und die Dummheit hauen sie übers Ohr. Das^ Feuer brennt unter der Oberfläche der Erde unh'ber Menschen. m

Anläßlich des Führerbesuchs wird in der Bucht von Neapel eine große $1 o 11 e np a r ab e stattfinden. Der Führer mit seiner Begleitung soll vormittags auf dem Bahnhof Mergellina im Nor­den der Stadt» eintreffen und über den Viale Elena und die schönen Uferstraßen in den Hafen fahren, wo er sich am Quai Nazza an Bord des Admiral- schiffesC a v o u r" begeben wird, um gemeinsam mit dem Duce den Flottenmanövern beizuwohnen

Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten! Rom, Mai 1938.

Wenn Florenz die Stadt der Blumen und her. fünfte ist, Rom caput mundi die Stadt er altrömischen Weltgeltung und des neurömischen Faschismus, so ist N e a p e l vor allem ein lebhaf- er und betriebsamer Mittelmeerhafen. Von ler gehen nicht nur die mächtigen Ueberseedampfer ib die nach Ostasien, nach Nord- und Südamerika n' See stechen, es ist auch der Brückenkopf für stalienisch-Ostafrika, von hier gingen die Knegs- ransporte nach Abessinien ab, hier schissen sich die Siebter der neuen Kolonie ein, von hier verkehren Schiffe mit allen erdenklichen Häfen bes Mittel- neers, nicht zu vergessen die hübschen Capri-Damp- er, die zahllose Reisende aus aller Herren Lander, wch der bezaubernden Sireneninsel bringen) die mch einstimmigem Urteil der Sachkenner die chönste Insel der Welt ist ... Man spürt auf Schritt und Tritt den Atem des länderverbinde-nden Meeres, man spürt die Nähe von Gibraltar. Suez mb Konstantinopel, ooü Marseille>unb Barcelona, :>on Tripolis, Haifa unb Alexanbrien. Und wenn Drüben in Nordafrika der heiße Gibli bläst, so kommt es vor, daß der Saharastaub bis nach

mauer Aurelians und auf den Zinnen der mächti­gen Türme der Porta San Paolo Fackeln in die Nacht. Auf dem weiten Platz über dem alten Stadt­tor waren Kolonialtruppen aus Afrika-ausgestellt, deren rote und weiße Burnusse dem Bild einen phantastischen Abschluß gaben. Vor dem Podium hielt die Karosse. Der Gouverneur begrüßt den Füh­rer mit folgenden Worten in der Ewigen otabt.

3m erhabenen Namen Korns entbiete ich Ihnen, Führer der deutschen Nation, den be­geiferten Gruß der Stabt Nom kann die tiefe Bewunderung, die die großen Geister Deutsch­lands für feine Kultur hatten, nicht vergessen. Eingedenk dieser hohen idealen Bande ist das römische Volk glücklich. Sie inmitten der Denk­mäler seiner alten Macht und der Zeichen des erneuerten Imperiums zu empfangen. Seien Sie auf dem heiligen Boden Roms willkommen!" Dann fährt der Zug in den Viale Aventino mit dem märchenhaften Bild der libyschen pup­pen, die in roten Burnussen auf weißen Pferden mit gezogenem Säbel den Führer grüßen. Unge­heuer ist'der Sturm der Begrüßung, als der Zug . jetzt den ersten großen Platz erreicht, auf dem die Menge dichtgedrängt die deutschen Gäste erwartet. Von Scheinwerferlicht angestrahlt, steht hier weiß und hoch der Obelisk von A k s u m den die italienischen Truppen als Wahrzeichen des sieg­reichen ostasrikanischen Krieges im vergangenen Jahr aufstellten.

Fahrt durch das antike Rom.

Zwischen zeuqen einer großen Geschichte zum Palazzo Venezia.

Nun bog der Zug in die Via dei Trionsi zwischen dem Palatin und dem Monte Cemo ein. Die breite Straße, auf her in den nächsten Tagen die großen Paraden stattfinden werden, ist von bei­den Seiten von mächtigen Kandelabern erleuchtet. Rechts und links der Straße steht faschistische Jugend, die'Abteilungssührer grüßen nut ge­zücktem Dolch, und alls tausend Kinderkehlen braust dem Zuge Heller Jubel entgegen, in den sich dunkel und dumpf Böllerschüsse mischen. Die Baumgruppen auf den Höhen zu beiden Seiten der Straße und mit grünem Licht wirkungsvoll angestrahlt und her­vorgehoben, während bereits im Hintergrund das

3m modernen Rom.

, sAuch die Gebäude sind prächtig geschmückt. Groye Nun biegt die Straße zwischen großen Hauser- Eppiche in den verschiedensten Farben sind aus Ar.un nfl* rocht«; ein und ichwinat sich in wem- s. . Fenstern herausgehängt, mit schonen alten Wappen verziert. Nun ö'ffnet sich die herrliche Piazza bei Quirinale, in bereu Mitte em großer Obelisk emporragt, der früher einmal vor bem Grabmal bes Augustus stanb. Berittene Kara­binieri mit roten Feberbüschen' auf ben Helmen

ei für die Floiienparade vor dem Führer.

Bon unseren Sünderberichterstaitern Adelheid Dehio und Gerhard Dohlmann.

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