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Billard-Gtädtekampf Giehen - Kassel
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den in
Sturm 4 M/147 auf der Wahlpropagandafahrt in Beuern.
Orten die Signale.
Kassel erzielte
I
Unerwartete Ergebnisse in der Vezirksktasse
1900 erreicht nur ein Unentschieden.
fallen.
Fußboll-Aufstiegspiel in Sturm und Regen.
Behandlung des wohnt sind.
Die Ergebnisse.
Gruppe I.
mobUiftSt"Ätadl unt>um« vollzog sich I tat in' fünftem ConnenhMn ba. Klar in bet reinen die Auffahrt. Schon an der Dorfeinfahrt schmetter- Luft ragte drüben der Totenberg auf, sah man im
Zusammen mit dem Fußball-Pokalendspiel gilt der Ruderkampf der Studenten als das größte sportliche Ereignis auf dem Inselreiche, an dem die Oeffentlichkeit alljährlich begeisterten Anteil nimmt. Die User und Brücken der Themse waren schon in den frühen Morgenstunden von einer nach Hunderttausenden zählenden Menge dicht belagert.
Das Rennen wurde bei sonnigem, aber, kühlem Wetter ausgetragen. Gin scharfer Gegenwind erschwerte beiden Mannschaften die Arbeit sehr, und von'vornherein war es klar, daß die Sieger nur eine mittelmäßige Zeit erreichen würden. Angesichts des rauhen Wassers wählte Cambridge als Losgewinner bei der Wahl die windgeschützte Surrey- Seite. Aber virrn Start weg übernahmen die sich
Die Unterstreichung der Meisterschaft durch einen Sieg ist den Blauweißen nicht geglückt. Die Butzbacher, die sich als eine Mannschaft von beachtlichem Können entpuppten, ließen die Gastgeber nicht zur Entfaltung kommen und errangen ein Unentschieden, das dem Spielverlauf nicht ganz entsprach.
Trotzdem sich die Gäste den starken Wind zum Bundesgenossen erwählten, wurde das Geschehen von den Blauweißen diktiert. Zählbare Erfolge wurden vorerst aber nicht erzielt, da die bewußt auf Abwehr spielenden Butzbacher mit Geschick zu vereiteln wußten. Nachdem sich die Gäste ebenfalls einigemale als recht gcsährlich erwiesen hatten, gelang 1900 in der 20. Minute der Führungstreffer. Eine gute Kombination, die von Sack über Schell- haas zu Löbsack wanderte, wurde von Krämer placiert verwandelt. Durch diesen Erfolg ange- spornt, wurde der Druck noch stärker. Ueberraschend
sofort mit Vollkraft in die Riemen legenden Dunkelblauen die Führung. Die körperlich schwächere Cambridge-Mannschaft holte durch technisch sauberes Rudern langsam den Rückstand wieder auf, und nach halbem Wege lagen beide Boote wieder aus gleicher Höhe. Gegen die urwüchsige Kraft der Oxford-Ruderer konnten jedoch die Hellblauen auf die Dauer nicht mithalten. Dank ihrer prächtigen Zusammenarbeit zwangen sie zwar immer wieder den Gegner zu einem erbitterten Kampf, der als einer der schönsten in die über hundertjährige Geschichte dieses großen Rennens eingehen wird.
kamen die Gäste zum Ausgleich. Der auf die Reise geschickte Linksaußen konnte von dem stürzenden Knauß nicht aufgehalten werden. Seine Flanke erfaßte der Halblinke blitzschnell und schoß unhaltbar em.
Nach dem Wechsel hoffte man auf Seiten der Blauweißen, daß mit dem Wind die Sache sich besser gestalten ließe. Anfänglich sah es auch danach aus, doch die Schüsse von Hormel und Löbsack verfehlten ihr Ziel. Um so überraschender war es dann, daß die Butzbacher in der 65. Minute mit 2:1 führten. Lange dauerte diese Freude aber nicht. Bei einem Angriff der Platzbesitzer wehrte ein Butzbacher im Strafraum mit der Hand ab. Der Strafstoß und nicht den Elfmeter, wie gar viele erwarteten, wurde von Sack zum Ausgleich verwandelt. Wenig später hatte Löbsack die große Chance zum Siegestreffer. Sein überhasteter Schuß ging jedoch knapp neben den Pfosten. Die letzten fünf Minuten, in denen die Blauweißen alles nach vorne warfen, wußten die Butzbacher mit vereinten Kräften zu
Brehm, Kassel Kruse, Kassel Dr. Roloff, Gießen Balken, Gießen Richter, Gießen
ging die Fahrt. _
In Großen-Buseck wurde die Bevölkerung zuerst
Die Lollarer brachten, mit dem Wind, auch gleich das gegnerische Tor in Gefahr. Dies Gäste hatten aber gleich die Hintermannschaft verstärkt und konnten vorerst noch klären. Das Spiel wurde in der Folge nur noch in des Gegners Hälfte abgewickelt. Jedoch der Torschuß fehlte. In der 10. Minute glaubte man ein Tor fällig. Doch Rudolf köpfte den Ball dem Tormann direkt in die Hände. Wenig später sah man dasselbe Bild. Aber die Platzbesitzer ließen nicht lotter. Es gelang dann Löhr aus bedrängter Lage ein Schuß auf das Tor. Der Gäste- tormann konnte den Ball aber nicht gut fangen, und das Leder entwischte ihm Über die Schulter ins Tor. Alle Anstrengungen der Gäste auf Ausgleich konnten aber von der Hintermannschaft zunichte gemacht werden. Das Spiel wurde jetzt härter. Zweimal wurde Löhr im Strafraum unsanft gelegt. Die Strafe blieb obendrein noch aus.
Nach dem Seitenwechsel wurde das Tempo noch flotter. Lollar hatte jetzt gegen den Wind zu spielen. Die Gäste .wurden gefährlicher. Wiederum wurde Löhr Hari angegangen, daß er zu s)all kam und endgültig aufgeben mußte. Ohne vom Leiter des Spiels bemerkt zu werden, konnte fogar noch ein Spieler der Gäste im Strafraum mit der Hand ab» wehren. So wurden weitere Erfolge der Gastgeber verhindert. Obwohl die Lollarer sich Mühe gaben, die entstandene Lücke auszugleichen, tonnteh fie doch nicht verhindern, daß die Gäste durch ein Mißverständnis in der Verteidigung zu einem Treffer kamen.
Lollar II — Großen-Buseck 3:3 (2:2).
Tapfer schlug sich die zweite Elf gegen ihren starken Gegner aus Großen-Buseck. Erst in den letzten Spielminuten, gelang es den Gästen, sich einen Punkt zu sichern.
Teutonia Steinberg I — Frohnhausen I 5:0 (1:0).
VfV. Aßlar — VfV.-Reichsbahn 7:0 (2:0).
Mit einer großen Ueberraschung endete dieses Spiel. Mit dem gleichen Ergebnis, das die Grün- weißen in Dillenburg herausholen konnten, mußten sie sich in Aßlar geschlagen bekennen. Die Grün- weißen enttäuschten diesmal stark, fast alle Spieler waren weit von ihrer sonst gezeigten Form entfernt, lediglich Berlebach konnte befriedigen. Bet den Gastgebern, die das Spiel verdient, aber zu hoch gewinnen konnten, war der beste Spieler Otto Keul, der ak Mittelläufer eine gute Partie bot. Wie vorauszusehen war, fanden sich die Grün- weißen nicht auf dem kleinen Platz zurecht, dazu kam ein starker Wind, der sich nach Halbzeit zu einem Sturm verstärkte. Die Niederlage hätte nicht so hoch auszufallen "brauchen.
Die Grünweißen hatten Platzwahl und entschieden sich für den starken Wind. Schon nach fünf Minuten fiel der erste Treffer im Anschluß an einen Strafstoß. Die Grünweißen hatten fast in der ganzen Halbzeit mehr vom Spiel, doch fanden die Stürmer das Tor nicht. Die wenigen Schüsse meisterte der gute Torwart, auch halfen Pfosten und Latte jeden Erfolg der Grünweißen zu vereiteln. Im Sturm fehlte der Dirigent und Durchreißer, nur einige Ecken waren die Ausbeute der Ueberlegenheit. Kurz vor dem Wechsel fiel überraschend das zweite Tor für die Platzherren. Nach Halbzeit mußten die Grünweißen "gegen den stärker aufkommenden Wind spielen, und "die Abstöße der Verteidigung kamen nicht weit. Schon nach weiteren fünf Minuten stand die Partie durch klare Abseitstore auf 4:0. Dunkel 30g eine Wetterwand auf, die ein einwandfreies Spielen unmöglich machte. Der Wind schwoll zum Sturm an, und die Zuschauer verließen fluchtartig den Platz. Frei- und Abstöße konnte man kaum noch machen, da der Ball wieder zurückflog. Beim Stande von 6:0 fiel sogar das Tor um, so stark war der Sturm. Kurz vor Schluß fiel der 7. Treffer.
Aßlar II — DfB.-R. III 5:1.
Di? Dritte lieferte der Reserve ein Freundschaftsspiel und mußte eine hohe Niederlage trotz besseren Spieles einstecken.
1692, Gießen 1 Gruppe II.
Punkte 450 450 392 363 342 286
Zum dritten Pokalspiel empfingen die Teutonen gestern Frohnhausen. Wie in den vorhergegangenen Begegnungen im Pokalwettbewerb setzten fid)' a’JC0 diesmal die Platzbesitzer durch. Das Spielgeschehen wurde durch den starken Wind erheblich beeinflußt, so daß das gewohnt flüssige Spiel nur selten aufkam. Das Ergebnis ist etwas zu hoch ausgefallen, denn Frohnhausen war keine fünf Tore schlechter. In der ersten Halbzeit schufen die Gäste, unterstützt durch den Wind, immer wieder brenzliche Situationen vor dem Teutonen-Tor, während nach dem Wechsel meist Steinberg tonangebend war. Steinberg trat wie am vergangenen Sonntag mit zwei Mann Ersatz an, der jedoch vollauf seine Pflicht erfüllte. Frohnhausen mußte ebenfalls mit zwei Mann aus der zweiten Garnitur spielen. Schiedsrichter war P 0 st (Wieseck).
Steinberg hatte Anstoß, doch der gegnerische Mittelläufer fing ihn ab und sofort mußte Sternbergs Hintermannschaft eingreifen. Frohnhausen drehte mächtig auf. Allmählich kam auch Steinberg ins Spiel. Die Aktionen wurden geschlossener. Haas stand einmal völlig frei vor dem Tor, doch der Ball ging über die Latte. Kurze Zeit danach erwischte Buß das Leder, gegen dessen 16-Meter-Schuß der Frohnhausener Tormann machtlos war. Steinberg führte 1:0. Bis zur Halbzeit änderte sich nichts mehr an diesem Stande.
Tal Kesselbach liegen, auf der anderen Bergeshöhe gegenüber Nordeck und Winnen, im Talgrund merte der Lauf der Lumda wie ein blaues Band und Wolkenschatten zogen rasch über die schon frühlingsgrüne Landschaft. Eine Minute dös Aufenthaltes wurde reichlich belohnt.
In Allertshausen fand die Wahlpropaganda eine besonders stattliche Zuschauerzahl, die sich erstaunlich rasch in wenigen Minuten eingefunden hatte. Die Zuschauer bekamen insofern noch ein interessantes Schauspiel, als die ganze Kolonne in einer engen Gassen wenden und nach einer Anfahrt von nur wenigen Metern aus einer Kurve eine ganz steile Straße bergauf nehmen mußte. Auch diese Aufgabe wurde in einer'guten Manier gelöst. Bald war man dann wieder im Lumdatal, noch einmal stieg in Lollar der Sprechchor und bald war man dann wieder in Gießen. Mit anerkennenden Worten für seine Mannschaft schloß der Sturmführer die eindrucksvolle Propagandafahrt.
Der Sturm 1 M/147 trat in ähnlicher Weise im südlichen Kreis Gießen und in der Wetterau auf, während der Sturm 3 M/147 eine Reihe Orte in der näheren Umgebung von Gießen aufzusuchen hatte. Insgesamt waren 10 Stürme der Motorstandarte 147 unterwegs.
Motorsturm 5/M147 im Wahlkampf.
Arn Sonntag, punkt 9 Uhr, war der Sturm 5/M147 zur Propagandafahrt durch sein Sturm-' gebiet angetreten. Mit einem Lastwagen, acht Personenwagen und sechzehn Krafträdern ging die Fahrt über Birklar, Bettenhausen, Langsdorf, Hungen nach Nonnenroth, wo bei Sturmführer. Rinker eine kurze Rast gemacht wurde. In den einzelnen Orten wurde durch Sprechchöre auf die bevorstehende Wahl am 10. April hingewiesen, lieber Röthges, Münster, Ober- und Nieder-Bessin- gen ging es dann zurück nach Lich, wo der Sturm um die Mittagsstunde eintraf. Zufällig hatte auch auf dem Adlerplatz gerade der Sturm 1/M 147, der sich ebenfalls auf einer Propagandafahrt befand, Aufstellung genommen, wodurch die Wahlpropagandafahrt einen eindrucksvollen Abschluß fand.
der einzelnen Spieler ergibt.
Die Mannschaften setzten sich aus nachstehenden Spielern zusammen: 1. Gruppe. Kassel: Rickes (5,35)/Kramer (6,50), Erk (5,5). Gießen: Rudolph (4,5), Nicolaus (4,4), ©immer (3,7). 2. Gruppe. Kassel: Brehm (3,5), Kruse (3,25), Spohr (1,5). Gießen: Richter (2,9), Balken (2,8),
Nach dem Wechsel nahm Steinberg das Spiel in die Hand. Nun mußten die Frohnhausener schwere Abwehrarbeit verrichten. Sie konnten aber nicht verhindern, daß Haas in der 55. Minute zum 2:0 einsandte. Von nun an stand der Sieg sicher.- Wohl versuchte Frohnhausen, das Resultat zu verbessern, aber vergebens. Ein Weitschuß aus der Steinberger Läuferreihe stellte das Resultat auf 3:0. Kurze Zeit danach verschoß Fett einen Elfmeterball. In der 70. Minute erzielte Däublin ein Prachttor. Die gesamte gegnerische Deckung umspielte er und schoß dann ein. Kurz vor Schluß stellte Lang das Endergebnis her.
Teutonia Steinberg II — 1900 II 1:2 (0:1).
Die Blauweißen gewannen verdient. Steinberg trat nur mit zehn Mann an und vergab damit im voraus schon den Sieg. Die Gießener konnten ge-
Dr. Roloff (2,3).
Nach dem Austausch der Begrüßungen durch die beiden Vereinsführer Fetisch (Kassel) und Dr. Roloff (Gießen) begann der Kampf. Gießen hatte das erste Spiel in Gießen mit 512 Mehrpunkten gewonnen. In Kassel konnten die Gegner 400 Mehrpunkte herausholen, so daß als Endergebnis der Gewinn des Städtekampfes für Gießen mit 112 Punkten zu buchen ist. Als Wunsch bleibt, daß unsere Spieler bei allen Wettspielen das vorzügliche Material antreffen möchten, wie sie es im Cafe Amend unter der pfleglichen Billardmeisters Sommer ge»
Pimpfe vom Fähnlein 21/116 gaben in allen
Sehr unfreundlich pfiff gestern Vormittag der Wind durch die Gassen und Straßen unserer etaöt und über das ganze Land, als die Kameraden der Stürme M 1/, M 3/ und M 4/147 der Motorstandarte Gießen zum Zwecke einer Wahlpropagandafahrt antraten und die Mannschaften von ihren Sturm- ührern die letzten Anordnungen für die Durchführung der Propagandafahrt entgegennahmen. Un- reundlich fuhr den Kameraden der Wind und der Regen ins Gesicht. Die Straßen der ßtaöt waren kaum belebt — niemand der nicht mußte, ging bei dem Wetter, das gestern herrschte, vor die Ture. Für die NSKK.-Kameraden aber war Dienst eben Dienst! Ohne Murren nahm man die Unbilden der Witterung auf sich. Bald waren die Fensterscheiben der Kraftwagen mit Wahlpropagandazetteln beklebt, die Hakenkreuzflaggen über die Motorhauben gespannt, Flugblätter verstaut, die Kameraden, die auf den Lastwagen oder in den Personenkraftwagen zu fahren hatten, eingeteilt und schließlich gestartet. Wir nahmen Gelegenheit, den Sturm 4 147 (Sturmführer Mohr) auf seiner Propagandafahrt zu begleiten, um einen Eindruck von der Wahlpropagandaarbeit zu gewinnen, wie sie hier vom RSKK. geleistet wurde. Die Stunden der Fahrt verliefen anregend und abwechslungsreich genug. lieber die Kaiserallee und die ©rünberger Straße verließ die Wagenkolonne des Sturmes 4 die Stadt. Dicht hinter dem Flughafen, kurz vor Rödgen, wurde aber noch einmal gehalten. Es galt, den vorgesehenen Sprechchor zu üben: „Wer gab uns Arbeit und Brot'?" rief der Sturmführer: — „Adolf Hitler! rief die Mannschaft im Chor. „Wer machte Deutschland mächtig und groß?" — Wieder: „Adolf Hitler! Der Sturmführer: „Das danken wir dem Führer am 10. April!" und zur Bekräftigung klang es im Chor- „Unser ,Ja' dem Führer! — Großdeutschland ist erstanden! Ein Volk! Ein Reich! Ein Führer!"
Der Sprechchor klappte auf Anhieb! Rasch waren die Kameraden an und in den Wagen weiter
Gesamkergebnis
am 3. 4.38: Kassel 2278, Gießen 2478 Punkte am 20. 3. 38: Kassel 2503, Gießen 3015 Punkte
Zusammen Kassel 5381, Gießen 5493 Punkte
Oxford schlägt Cambridge.
Das 90. Achter-Rennen auf der Themse.
Arn Samstag wurde das große Bootsrennen, das ' seit dem Jahre 1829 in ständiger Wiederholung zwischen den Ruder-Mannschaften der Universitäten Oxford und Cambridge ausgetragen wird, zum 90. Male entschieden. Die auf den Tag in beste Form gebrachte Oxford-Mannschaft gewann das über 4'/< Meilen (6800 Meter führende Rennen in 20:32 verhältnismäßig leicht mit 2V2 Längen vor Cambridge. In dieser klassischen Prüfung hat Cambridge nun 47, Oxford 42 Siege zu verzeichnen. Im Jahre 1877 endete der Kampf mit einem toten Rennen beider Boote.
Volksfest zwischen Pntney und INortlake.
überstehen.
Butzbach hatte in seiner Vertretung eine ausgeglichene Elf. Neben einigem technischen Können verfügt die Mannschaft über eine gewisse Harte, um sich erfolgreich durchzusetzen.
Die Blauweißen, in der Aufstellung Fischer; Pan- kok (2/116), Lippert (2/116); Knauß, Sack (2 AR. 9), Lehrmund; Schellhaas, Krämer (III./AR. 9), Lobsack, Hormel (2/116), Heuser, hatten durch die Wiedermitwirkung von Sack an Kampfkraft gewonnen. Daß es trotzdem nicht zum Siege reichte, ist die Schuld des Sturmes.
Collar I — Raunheim I 1:1 (1:0).
Die Zuschauer, die sich trotz des unfreundlichen Wetters eingefunden hatten, um dem letzten Punktekampf der Verbandsrunde beizuwohnen, kamen nicht ganz auf ihre Rechnung. Beide Mannschaften lieferten sich kein besonders überzeugendes Spiel. Die Lollarer waren wohl darauf aus, die Entscheidung zu ihren Gunsten herbeizuführen. Die Gelegenheiten zu zwei bis drei weiteren Toren waren auch gegeben, aber im Sturm haperte es wieder einmal "sehr. Auch die Gästemannschaft kam nicht richtig zum Zug. Lollar trat mit K. Ziegler; Wiß- ner, Geißler; Will, A. Ziegler, Naumann; Hörstel, Rudolf, Löhr, Gerlach und W. Ziegler an.
ten vier Pimpfe vom Fähnlein 21/116 ein schneidiges Signal in die Ruhe des sonntäglichen und dörflichen Morgens, sie taten es noch einmal als die Kolonne „Halt" gemacht hatte und zum Sprechchor zusammentrat. Ueberall in der Straße, in der Halt gemacht worden war, lag die Einwohnerschaft in den Fenstern, stand unter den Türen, war. die Jugend herbeigeeilt, um Zeuge des kurzen Auftritts zu fein, der in feiner Geschlossenheit den guten Eindruck nicht verfehlte. Wieder ein Signal der Pimpfe (die im Laufe des Morgens dieser Fahrt ein erfreulich umfangreiches Repertoir von Fanfarenrufen bewiesen) schloß den Werbeauftritt.
So war es in Großen-Buseck, so war es dann in Bersrod — noch immer pfiff der Wind häßlich durch die Gaffen, schütteten immer wieder die Wolken ihr kaltes Naß über die Mannschaft, aber der Stimmung und dem freudigen Einsatz für die große Sache des 10. April wurde kein Abtrag getan. Während eines jeden dieser Sprechchor-Auftritte, der kaum drei Minuten in Anspruch nahm, hatten einige der Kameraden die Ausgabe, im Geschwindschritt von Hoftor zu Hoftor zu eilen und die Flugblätter zu verteilen. Alles ging wie am Schnürchen. „Halt", Aussteigen, Antreten zum Chor, Signal, Sprechchor, an die Fahrzeuge, ernste i gen — Weiterfahrt, das alles ging nach klarem Kommando und vollzog sich so rasch und reibungslos, daß das Auftreten der Kameraden überall in den besuchten Dörfern den bäuerlichen Volksgenossen größte Hochachtung abnötigte. Mehrmals ging es in den Dörfern enge zu, einige Male mußte in engen Straßen gewendet werden, waren kurze scharfe Steigungen und gleichzeitig scharfe Kurven zu bewältigen, aber auch hierbei bewiesen die Kameraden ihre gute Ausbildung und sichere Fahrtechnik.
Don Bersrod führte die Fahrt nach Beuern zurück, dann nach Geilshausen, nach Odenhausen, nach Londorf. Das Wetter erfuhr nun für kurze Zeit eine Wandlung zum Angenehmeren, und als die Wagenkolonne die steile Höhe nach Allertshausen hinaufzog, lag die herrliche Rabenau, das Lumda-
AGKK.-Siiirme zur Wahlpropaganda unterwegs
Rundfahrten im Kreise Gießen. - Oer Sprechchor im Dorf.
Der Gießener Billardklub trug am gestrigen Sonntag gegen den Kasseler Bstlardsportverein in Kassel das Rückspiel aus zu dem am 20. März in Gießen stattgefundenen ersten Spiel des Billard» Stüdtekampfes Gießen—Kassel. Hatten beim ersten Spiel die Gießener den Vorteil der gewohnten Umgebung, so war von vornherein zu erwarten, daß beim Rückspiel für die Kasseler dieser Vorteil ge- gegeben war und sich entsprechend auswirkte. Die Gießener Mannschaften traten zudem mit Spielern er Spielstärke als Kassel an, wie sich aus Klammern angegebenen Spieldurchschnitten
Spohr, Kassel
Kassel erzielte 1186, Gießen 1097 Punkte.
Der vorletzte Sonntag der Verbandsrunde 1937/38 wartete nochmal mit Überraschungen auf. In den drei Spielen gab es fast unerwartete Ergebnisse.
1900 —. Butzbach 2:2 Lollar — Naunheim 1:1 Burg — Steindorf 1:3.
1900 kam in seinem letzten Spiel nur zu einem Unentschieden, da die mit einigem Pech operierende Fünferreihe die Butzbacher Hintermannschaft nur zweimal bezwingen konnte.
Lollar kam gegen Naunheim ebenfalls nur zu einem Unentschieden. Da Steindorf in Burg gewann, konnte eine Verbesserung des Tabellenplatzes nicht erfolgen, wodurch die Lollarer die diesjährige Runde als Tabellenletzter beenden.
Steindorf sorgte in seinem vorletzten Spiel nochmals für eine große Ueberraschung. Burg, dem der einzige Erfolg "über den Meister gelang, ließ sich von "dem Neuling auf eigenem Platze mit 1:3 her- einlegen. .,
Das einzige Tschammer-Pokalspiel zwischen Teutonia Steinberg und Dramen Frohnhausen sah die Steinberger mit 5:0 erfolgreich. Damit haben sich die Teutonen die Berechtigung für die Hauptrunde erkämpft, die unter Beteiligung der Gauligamannschaften im Mai durchgeführt wird.
1900 — Duhbach.
Punkte
Höchstserie
Durchschnitt
Rickes, Kassel
600
46
7,22
Kramer, Kassel
583
39
8,00
©immer, Gießen
566
33
6,50
Erk, Kassel
509
41
5,41
Nicolaus, Gießen
423
28
5,64
Rudolph, Gießen
392
28
4,45
Höchstserie
Durchschnitt
30
3,16
17
2,58
16
1,95
13
1,93
15
2,63
14
1,40


