Dienstag, 2. August M8
188. Jahrgang
yr. 178 Erstes Matt
Bekenntnis
-gen-n Grenzen unSbernEch machen.
zu wahren und zu schützen. Mit diesen Eindrücken
Wieder Ma- Dorjahr ge- [ Ka Cha und
durch, die eine eichten und, un« Zeitvorgabe, dir r der Klasse A, flog aus b?r 219 km/st her« allerdings Pilot mit 318 km'sl lte sich den Siel eralmajor (Ernt iod) 319,5 km'; ieger des Tage, zögerung infoir nen müssen, st leit noch um ß lnehmer an fern
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fridjetni rügltch, nutzer Sonntags unb Feiertags Beilogen: Die Illustrierte Gies;euer Familienblätter Heimat im Bild • Die Scholle
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Zranifurt am Main 11686
Die Welt im Aether.
Zur 15. Großen Deutschen Rundfunkausstellung.
Die Gparakiion für den Volkswagen.
Dr. Ley verkündet die Bedingungen. — Fünf Mark wöchentlich die Mindest-Sparrate
Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis 8*/.UHr des Vormittag»
Grundpreise für 1 mm höhe
für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Rps., für Text- anzeigen von 70 mm Breite bORpf.,Platzvorschrist nach vorh.Dereinbg.25°/, mehr.
Ermätzigte Grundpreise:
Stellen-, Vereins-, gemeinnützige Anzeigen sowie einspaltige Gelegenheitsanzeigen 5 Rpf.,Familienanzei- gen, Bäder-,Unterrichts-u. behördlicheAnzeigen6Rpf. Mengenabschlüsse Staffel B
gesetzt.
3. Die Anmeldung zur Sparaktion des Volkswagens geschieht bei allen Dienst- stellen der Deutschen Arbeitsfront und „Kraft durch Freude", bei denen weitere Einzelheiten zu erfahren sind. Die Betriebe können Sammelbestellungen aufgeben. Möge damit ein Werk starten, dessen Ausmaße wir heute erst ahnen, von dem wir aber wissen, es das deutsche Volk in seiner Entwicklung einen weiteren gewaltigen Schritt nach vorne bringt. Jedem schaffenden Deutschen seinen Volkswagen, das sei unser Ziel. Wir wollen und werden es erreichen. Helft alle mit! Das fei unser Dank a n den Führer.
Der Nationalsozialismus ist gewohnt, seinen An- ..... ;en bald die Tat folgen zu lassen. Dr.
Jei) hat daher in seiner großen Rede in Leverkusen die Sparaktion für den Volkswagen „Kraft durch Freude" eingeleitet und den 1. August als ihren Beginn festgesetzt. Noch in diesem Jahre wird der erste Bauabschnitt des Werkes in Fallersleben vollendet, der für eine Jahresproduktion von 450 OOO Wagen berechnet ist. Ende 1939 wird die erste Serie des Volkswagens das Werk verlassen. Der Kostenpunkt beträgt 990 Mark, dafür wird em l leistungsfähiger Wagen hergestellt, der für eine Familie von vier bis fünf Kindern ausreicht. Wer vom 1. August an jede Woche regelmäßig mindestens 5 Mark einzahlt, erwirbt sich das Anrecht auf den Erwerb des Volkswagens. Die Zeitspanne der Sparaktion für den einzelnen Volkswagen wirb festgesetzt, sobald der Besinn der Produktion erfolgen kann. Zuständig sind die Dienststellen der Deutschen Arbeitsfront und der NS.-Gemelnschaft Kraft durch Freude". Erforderlich ift selbstverständlich eine regelmäßige Ratenzahlung. Damit wird die Voraussetzung geschaffen, in einer verhältnismäßig kurzen Frist ein Werk zu vollbringen das allen deutschen Volksgenossen ohne Unterschied des Standes oder des Vermögens zugute kommen wird. Deutschland wird dann auf dem Gebiete des Straft’ wagenverkehrs an der Spitze aller Kulturvölker
$$ßie im vorigen W b-imD-utfch-n Sänger, bundesfejt in der gleichen Stadt, jo war auch l-tzt wieder das Erscheinen des F u h ers 4m der Vorbeimarsch der glänzend dH'Mmerten Massen vor ihm der Höhepunkt und der Abschluß des glanz vollen Festes^Dort aus dem Sch b
von dem einst König Friedrich Wilhettns .,Ausruf an mein Volk" erging, entwickelte sich em über- wältigendes Bild der Geschlossenheit und der ^uch tigm Straft unserer Nation unter suhlendem! Himmel und im Glanz der Fahnen
Reiches. Turner und Turnerinnen aus allen Gauen deutscher Zunge und fast allen Staaten der Erde jubelten dem Führer des neuen Deutschlands m freudiger Begeisterung entgegen. Als aber d e Mädchengruppen der Sudetendeutschen Durch dichte Sperrkette brachen, um m lelbe^chaftlichem Ausdruck ihres Glücksgefühles dem Führer der deutschen Nation zu huldigen, da umbrandete da tiefe Gefühl des Volkes den Mann, der vor 24 Jahren als einfacher Soldat freiwillig zu den F H nen des Reiches eilte, der nach dem Zusammenbruch in einem beispiellosen Ringen die Seele des -Koltes gewann und dem es — wie keinem Zuvor g - lungen ist, die deutsche Kraft neu zu gestalten uno in einen starken Händen zu vereinigen.
Ircue, Lieb- und Leidenschaft, das waren dl-che- wegenden Kräfte der großen Breslauer Tage. Uni Volk, wo immer es Wurzel schlug, bleibt treu ver- bunben bem Heimatboben der Väter unb der graf? Kultur, die alle Deutschen als einigendes Bano
allen Menschen deutscher Zunge, es sieht un neuen Großdeutschen Reich das Symbol der eigenen Vergangenheit und den Garanten neuer Groh^ Dieses Volk ist mit Leidenschaft entschloffen, das Erbe der
marschieren.
Das Auto für alle.
Köln, 1. 2IU8. <DNB.) 21115 Anlaß des 75jA- riqen Bestehens des Leverkusener Werkes der J G.- iFarbenindustrie sand auf dem Gelände der Fabrik in Leverkusen ein B et r i e b s a p p e t t statt, auf dem Reichsorganisationslelter Dr. Ley den Be- ginn der großen Sparaktion verkündete die es jedem Deutschen ermöglichen wird, den Volkswagen zu erwerben. Dr. Ley betonte daß es für ihn ein eigenartiges und zugleich stolzes Ge- ühl fei, an diesem Appell teilzunehmen, eigenartig, weil er selbst ja sieben Jahre in diesem Werke tätig gemefen sei und hier eine ganze Reche von Alt- aardisten wiedersehe, die seinerzeit mit ihm m dieser Stadt für die Idee des Nationalfoziaüsmus kämpften, ein stolzes Gefühl anderseits, da Führer unb Partei das erfüllt haben oder die Erfüllung I sichern, was er damals in den Jahren des Kampfes hier predigte. Damals sagte ich hier: Sozialismus i st G e m e i n s ch a ft Unterschiebslos nm - fen alle Schaffenden vom Arbeiter und Angestellten bis zum Leiter des Werks Zusammenhalten wenn das ^ert gedeihen foll. Diese Gemeinschaft, die aus dem Herzen kommt, haben wir gebaut — nicht nur in diesem Werk, sondern rn ganz Deutschland. Neben der Schaffung von Mehrwert neben einer Steigerung der Leistung, die der Gesamtheit 1 wieder zugute kommt, sei schon damals wie Dr. I Ley ausführte, der Gedanke von „Kraft durch
Keine der neuzeitlichen technischen Errungenschaften hat so schnell das Volk und im Volk geradebie einfachen Menschen erobert wie die Idee vom Rundfunk. Die meisten Fortschritte auf technischen Gebieten — wir nennen das Auto, das Flugzeug und die vielerlei elektrisch betriebenen Hausgeräte - sind bis auf den heutigen Tag un wesentlichen wohlhabenden Kreisen bzw. der Wi schäft zur praktischen Benutzung Vorbehalten gedtte ben. Erst jetzt wird in dieser Hinsicht aus dem G , biete der Motorisierung in Deutschland ein Wände geschaffen, weil der Volkswagen die Voraussetzun o°n für -in- erhebliche V-rbr°.t-rung des Kraft- wagenbefitz-s bringt. Der Rundfunk hatte Ichon m der Zeit seiner ersten Sendungen den Markt
Freude "gepredigt worden. „3n Moskau hat das Volk das Lachen verlernt, der Bolschewismus nimmt den Menschen die Freude. In Deutschland hat das Volk wieder Lachen gelernt, und die Freude ist der Impuls unserer Kraft/ Dr. Ley wandte sich dann der Frage des Volkswaa e n s zu, die ja unter den Leistungen der Organisation Kraft durch Freude" eine besondere Rolle spielt. Er wandte sich gegen die Behauptung, daß das Auto einen Luxus darstelle, der nur für bestimmte Schichten des Volkes bestimmt sei. Er erinnerte daran, daß ja so viele Dinge des täglichen Lebens früher einen Luxus bedeuteten und betonte:
„IBir wollen ja nichl die Menschen zu Proleten herabziehen, wir wollen, daß es in Deutschland nichts mehr gibt, an dem der d e u t s ch e Arbeiter nicht seinen Anteil haben kann! (Stürmischer Beifall.) So wird es schon in einem Jahrzehnt auch keinen schaffenden Menschen in Deutschland mehr geben, der nicht feinen Volkswagen hat oder ihn zum mindesten haben kann, wenn er
Lieder behalten wird.
Alle Teilnehmer des herrlichen Breslauer Festes sind sich einig in der Begeisterung für die Ausnahme, die sie in der gastfreundlichen und schonen Hauptstadt Schlesiens gefunden haben. Dre Besucher aus dem Westen und Süden des Vaterlandes waren überrascht von der Schönheit des weiten schlesischen Landes, von dem Frohsinn ferner Bewohner, kurz, von der echten Festesstimmung, die über der großen Veranstaltung lagerte. Dielen ist hier zum ersten Male klar geworden, daß die Erwerbung Schlesiens durch Friedrich den Großen tatsächlich den Eintritt Preußens in die Reihe der Großmächte bedeutete denn damit trat der Staat der Hohenzollern ans der norddeutschen Ebene heraus und schob femeGrenzen bis zum mächtigen Zuge der Sudetenberge Er gewann damit eine Provinz, bie fest l^st tausend! Jahren von Zuwanderern aller deutschen Stamme | bevölkert worden ist und damit selber eine geistige Formung erfuhr, die ein Abbild aller deuftchen Eigenschaften wurde. Deshalb mußte hier m Breslau vor 125 Jähren der Ruf nach der deutschen Freiheit am lautesten erklingen, deshalb aber auch war Breslau geeignet, das erste Großdeutsche Turn« und Sportfest in seinen Mauern zu bergen. Hier reichten sich die Ostmärker Oesterreichs d.e, Hande mit den preußischen Ostprovrnzen von Tilsit bis
sie werden die deutschen Volksgruppen im Auslände in ihrem Existenzkampf starken und das nationalsozialistische Deutschland innerhaw der
Ratibor. _ ,, .,
So wurde das Breslauer Turn- und Sportfest zu einem überwältigenden Bekenntnis für Das Großdeutsche Reich, für das deutsche Dolt und seme alte Kultur. So trafen sich m der schlesischen Hauptstadt die Angehörigen und Abordnungen des Auslandsdeutschtums und vereinigten sich mit den volksdeutschen Gruppen zu einer Demonstratton aller Deutschen aus der ganzen Welt. Reichsminister Dr. Goebbels hat dabei von vornherein hervor-> gehoben daß dieses Deutschtum von friedlichen Zielen erfüllt ist, daß es sich aber m feiner G^re unb in seinen Rechten gegen jehen Angriff 3U verteidigen weiß. Konrad Henlein hat im Namen aller Deutschen, die von jenseits der Grenzen und der Meere nach B^slau gekommen waren, ausgeführt: Ihr Ausländsdeutschen gebet demi Staate was des Staates ist, und dem Volke, was des
glücklichen Begleitumständen kann es die Erfindung Rundfunk verdanken, daß sie heute in der ärmsten Hütte zu finden ist. Auf die vielseitigen, seder Geschmacksrichtung etwas bietenden Programms glich- ketten ist es zurückzuführen, wenn Rundfunkhoren nicht nur in Deutschland, sondern in allen Kulturländern zur Selbstverständlichkeit geworden ist.
Es ist begreiflich, daß eine Erfindung wie der Rundfunk, dessen Reich der weite Aether ist und dessen Wellen überall empfangen werden können eine überaus wichtige Rolle in der Erziehung und Leitung einer Nation spielen kann. Darum hat eine der ersten Arbeiten der nationalsozialistischen Staats- führuna 1933 darin bestanden, den Relchsrundfunk siir^die^ innerdeutschen 'wie aud, für die W-ltmter- essen auszubauen, eine Aufgabe, die heute im Zuge des technischen Fortschritts und parallel den Anstrengungen anderer Nationen zielbewußt wette geführt wird. Außerdem ist der deutsche Rundfunk hn Gegensatz zur vergangenen Systemzeit und den deute noch liberalistisch regierten Landern ausschließlich auf die nationalpolitischen Belange des geeinten Großdeutschen Reiches und im Unterhaltungsprogramm auf die Weltanschauung des Nationalsozia- Il'5ie5 deutschen R u n d f u n ka u s st e Hu ngen mären von je her in erster Linie technische Schauen, das heißt, sie verkörperten den lewei- ttqen radiotechnischen Fortschritt, der im Laufe des -Wahres eingetreten war. Auch dre Ausstellung 193 steht wieder im Zeichen dieses Fortschritts und einer Reihe Ueberraschungen auf dem Rundfunk verwandten Gebieten. Dieser stete Fortschritt deutsche Rundfunkwesen ist ein charakteristisches Zeichen für den Ideenreichtum unserer Konstrukteme. Es m - im einzelnen Kleinigkeiten, vielleicht auch nur
Spielereien sein, die in der Ausstattung und Kon- struktion neuer Apparate zutage treten, m der Gesamtheit stellen aber diese zahlreichen Neuerungen, Verschönerungen und Originalitäten den Begriff des ununterbrochenen technischen Aufstiegs dar. Es ist bezeichnend für den Wert und die Wirkung dieser Vervollkommnungen, daß gerade die mit allerlei Spezialitäten versehenen Apparate im Ausland am meisten gefragt sind. Der deutsche Techniker hat auf dem Gebiete des Rundfunkapparatebaues eine Überaus glückliche Hand für eine Art Kundendienst, der in automatischen Tonreglern, in der Einstellung und nicht zuletzt in der äußeren Aufmachung Triumphe feiert. Wenn es sich hierbei auch um Konstruktionen handelt, die als Luxusausführungen einige hundert Mark kosten, so hat andernteils die Industrie m außerordentlich reichhaltiger und guter Ausführung auch billige Apparate herausgebracht, die sämtliche technischen Fortschritte enthalten und doch ledern Volksgenossen den Erwerb gestatten.
Wir sagten schon, daß die diesiahnge Ausstellung einige Ueberraschungen bringt, die auf einem dem Rundfunk verwandten Gebiet, dem Fe rn je h en , liegen. Das F-rnf-h-n ift im letzten Jahr m aller Stille weiterentwickelt worden. Es bereitet sich au* mählich das Fernsehsendernetz vor und damit auch die apparatemäßige Entwicklung der Fernsehempfänger. Man will schon m absehbarer Zett Apparate zu einem allgemein erschwinglichen reis auf den Markt bringen, die zunächst in den umlie« genden Städten der Fernsehsender Berlin, Brocken und Großer Feldberg erworben werden können. Damit startet ein neues technisches Wunder, über heften Ausmaße für die Zukunft man sich heute noch keine rechten Vorstellungen machen kann. Siche- aber ist die Zeit nicht mehr fern, datz M wmi Ion unterer Rundfunkapparate auch das Bild gefeilt. Die Große Deutsche Rundfunk-Ausstellung wird also neben der technischen Vervollkommnung der Rund- funkapparate-Schau die Fernsehtechnik zeigen. Wenn man gerade in diesem Jahre mit der Aus- fteUung das Treffen jener Rundfunkhor-r aus allen deutschen Gauen verbindet, die 1923 b l s Ill^v schon Abonnenten wurden, so kann man an= nehmen, daß jene ältesten Rundfunkhorer angesichts des neuen Wunders auch leerste n F e r n - ; seh-Abonnenten werden Der Begriff Rund- : fünf ist heute, nach 25 Jahren Existenz, eine Selbst- - Verständlichkeit, das Wunder Fernsehen, e^n Traum : der Menschheit, klopft an die Tur. Unerschöpflich ist : der Erftndergeist unseres technischen Zeitalters.
nationalsozialistischen Wollens hingestellt. Im ersten Jahre der Macht erteilte der Führer bereite konkrete Aufträge, begutachtete vorgelegte Konstruktionen, gab selbst Anregungen, besorgte die finanziellen Mittel, mit einem Wort, der Führer lebte und arbeitete tätig mit diesem, seinem Lieblingsgedanken. Und nun ist der Volkswagen wirklich da. Der geniale Konstrukteur und Erfinder Dr. Porsche hat das technische Wunder vollbracht, und der Führer hat alsdann die Deutsche Arbeitsfront nut ber getarnten Durchführung — Produktion, Vertrieb, Der- icherung, Garagen usw. — beauftragt; dadurch ift nun das Preis wund er erreicht, das ein richtiges Automobil für 990 Mark bem Volke gegeben werben kann. Der Volkswagen ist mit einer Dauergeschwinbigkeit von 100 Kilometer pro Stunbe autobahnfest unb verbraucht 6 Liter Benzin für biefe Strecke. Der Motor ist luftgekühlt, unb ber Volkswagen hat, bas durfte feine schönste Eigenschaft sein, für eine ganze Familie mit vier bis fünf Kindern Platz. Der Volkswagen steigt- sehr gut. Ohne Unterbrechung wurde der Großglockner mit einer Fahrtge- chwindigkeit von 36 Kilometer fpielend genommen. Der Volkswagen wird seit 114 Jahren in 30 Exemplaren erprobt. Alle 30 Wagen haben mehr als 100 OOO Kilometer ohne nennenswerte Reparaturen durchgehalten.
Am 1. August beginnt die große Spar- aUion für den Volkswagen „Kraft durch Freude", hiermit verkünde ich fotgendeBe- dingungen, unter denen sich der Schaffende ein Automobil kaufen kann:
1. Jeder Deutsche ohne Unterschied der Klasse, des Standes und des Besitzes kann Käufer des Volkswagens werden.
2. Die niedrigste Sparrate einschl. Versicherung beträgt pro Woche 5 Work. Die regelmäßige Einhaltung dieser Sparrate garantiert nach einer noch festzusehenben Zeit den Erwerb eines Volkswagens. Diese Zeitspanne wird bei Beginn der Produktion feff-
$m Herbst 1923 wurden von Berlin aus die regelmäßigen Programme eröffnet, ein 3ahr dar auf gab es bereits einige hunberttausend amtlich 9 ' melbete unb wahrscheinlich mehrere h""^, schwarze" Hörer. Um Runbfunk Horen zu können, mußte man natürlich einen Apparat besitzen. Die schnell aufblühenbe Runbfunkinbustrie ber zwan- üaer Jahre war burch bie konstruktive Einfachhe t be^s Apparates, der ben Empfang ermöglichte be- I aünftiat Sie muhte mit preiswerten, für bie Allge- meinheit erschwinglichen ^Bastler
Markt erscheinen, bci e5.
jubauen. Die MtfpieUgere Seite d» ^stndung be- ftartb in ben Sendern, aber auch biefe xmien rage würbe baburch unmaßgeblich, daß man m ebem Sender Millionen von Hörern erfassen und die Gebühren sowohl bie Kosten ber Senber
Gietzener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhefsen
vrnck unb Verlag: vrSHIsche Universttälrbruckerei «.Lange te giefcew. §christiett«ig unb «eschSstsftell«: Lchuistratze 7
maß nach ber Errichtung bes Reichsbunbes für Leibesübungen hat bewiesen, baß bie straffe Zu- ' sammenfassung ber Turn- und Sportvereine unter nationalsozialistischer Führung zu glänzenden Leistungen befähigt. Ebenso klar hat sich die Tatsache I ergeben, baß ber alte Geist bes Turnvaters I a h n ber über ein halbes Jahrhunbert in ben großen Deutschen Turnfesten ehrenvoll vertreten würbe, auch in . ber neuen Organisation bie tragenbe Kraft geblieben ist. Der Reichssportführer hat es irnnzer wieder betont, baß die Vereine bes Reichsbunbes nicht dazu ba feien, Spitzenleistungen herauszuholen, bie für einige wenige Sportler einen kurzen Ruhm be-1 beuten, fonbern baß es entscheibenb darauf ankomme, Br eit en arbeit zu leisten unb damit eine hohe Durchschnittsleistung der Mannschaft zu erzielen. Daß dabei im edlen Wettstreit auch die Sonderleistung ihr verdientes l Recht findet, versteht sich von selbst. Der schlichte [ Eichenkranz bleibt aber der Lohn, für jede treue I | Arbeit und das Ziel jedes echten Turners und | Sportlers. Die Tage in Breslau haben gezeigt, daß { der Gedanke der Leibesübungen tief m das deutsche I Volksleben eingedrungen ist und sie lassen uns hosi
fen, daß damit eine Jugend heranwachst, die auch im Zeitalter der Technik ihre Freude an körperlicher Kraft, an Sport und Wanderung, an weiblicher , Anmut und Schönheit und am Gesänge deutscher
,e am Samstag ' is Sprinflspow h", ber bereit’ J n Mbgtr | eur ber iv-w1 ■ Hermann Fege' I otg feiern.
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In 160 Sonderzügen sind über 200 000 Turner unb Sportler aus Breslau abgereift, um voll tiefer Eindrücke wieder ihre Heimat zu erreichen. Diefe Zahl allein deutet ben gewaltigen Umfang ber Breslauer Festtage an, zeigt aber auch bie Probleme, die in der Veranstaltung derartiger Kund-. gedungen umschlossen sind. Die Kunst der Orgom- wn°'Ain^ jation und die Leistungsfähigkeit unseres Verkehrs- mefens waren auch hier auf eine starke Probe ge-1 _ stellt, die glänzend gelöst worden ist.
Das Deutsche Turn- und Sportfest 193 8, die erste Veranstaltung von diesem Aus-
es will."
Die erste Serie dieses Volkswagens werde voraussichtlich bereits Ende nächsten Jahres die Fabrik verlassen. Nach ihrer Fertigstellung werde die Doks- waaenfabrik nicht nur die größte Automobilfabrik, andern die größte Fabrik der W e l t überhaupt sein. Während Ford eine Produktion von einer Million Wagen im Jahre habe, wurde die Volkswagenfabrik jährlich Wi Millionen Wagen Herstellen können. .
Das Unternehmen werde gleichzeittg auch in sozialer Hinsicht eine Must-rfabrik darstellen. In Stein gebaut und tn Eisen gegossen wurden hier alle die Gedanken ber Berufserzlehung unb des Siedlungswesens, ber Dolksgesunbhett und der Schönheit der Arbeit, unter deren Zeichen einmal die ganze deutsche Wirtschaft stehen soll. „Diese Dolkswagenfabrik wird ein großesOl y m p t a der Arbeit werden, gekrönt von einer 2l k r o- polis d-r Fr-Ud-. d-r Schönheit. 2111 die Gedanken. die wir als richtig erkannt und die wir im Leistungswettkampf der deutschen Betriebe verkünden werden hier in die Tat umgesetzt. Muster- qültige Lehrwerkstätten «erden hier der deutschen Wirtschaft eine Auslese der Tüchtigsten zur Verfügung stellen, auf völlig neuen Wegen wird bie Volksgesunbheit geforbert werben, unb in architektonischer Schönheit ""b mustergültiger Anlage wirb bie Dolkswagen-Stabt Fallersleben zu einer Sieblung gestaltet werben, in ber der Gei t von ,Kraft burch Freube" zu Hause seinroirb.
Der Volkswagen ist bas ureigenste Werk des Führers. Schon in ber Kampfzeit hat sich ber Führer mit diesem Gedanken beschäftigt. Und nach der Machtübernahme hat der Führer ledes Jahr bei ber Eröffnung ber Automobil-Ausstellung , den Bau des Volkswagens als ein Hochziel unseres


