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Oie Führer-Kundgebung in Frankfurt

Ein Blick in die Frankfurter Festhalle mit dem Führer auf der Rednertribüne. (Scherl-M.)

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Dein Dank: Dein La!

wie Liebe zum Nach st en durch die Tat verwirklicht wird. Auch eine christliche Kirche, die unverrückt auf ihren geistlichen Grundlagen ver­harrt, wie sie des deutschen Volkes Reformation wieder aufgeweckt haben, muß dies anerkennen. Wir stehen vorbehaltlos zum Werk des Füh­rers und danken Gott dafür, daß er dem deutschen Volke in schwerster Stunde Rettung brachte."

ist ihrem Wesen nach die christliche Tat ge­tragen von aufrichtiger Ueberzeugung, maßgeben­der als bloß lehrhafte Worte. Im Führer und in seiner Bewegung wie in den Leistungen des deutschen Volkes erkennen wir solches Christentum. Denn der Führer hat dem durch Materialismus versetzten deutschen Volk vorge­lebt und daher auch die-wirksamste Art gelehrt,

Eisen ist das edelste Metall der Welt", so sagte Ministerpräsident Generalfeldmarschall Göring in der Stadt E i s e n e r z in der Steiermark. Das Bild zeigt ihn bei der Betrachtung eines Erzstückes wäh­rend der Besichtigung des Erzberges.

(Associated-Preß-M.)

Ich befehle hiermit für das DRK.:

1. Alle Gliederungen des DRK. haben sich mit sofortiger Wirkung bis einschl. 10. April 1938 für die Vorbereitung und Durchführung der Wahl re st los einzusetzen.

2. Ville Gliederungen des DRK. stellen sich den örtlichen für die Wahl zuständigen Dienst stellen zu diesem Zweck zur Verfügung.

3. Am Tage der Wahl selbst setzen alle DRK.- Kreis- und Landesstellen die ihnen unterstellten Glie. derungen des DRK. mit allen vorhande­nen Fahrzeugen und Geräten für die Beförderung von Kranken und Gebrechlichen zur Wahl entsprechend den Anforderungen der für die Wahl zuständigen Dienststellen ein. Ich erwarte von den Männern und Frauen des DRK., daß sie ihre

Wir stehen zur rettenden Tat des Führers. Das vorbehaltloseJa" der Evan­gelischen Oesterreichs als die dem Führer schul­dige Antwort des Volkes ist für uns nur selbstverständliche völkische Pflicht, an die wir niemanden zu erinnern brauchen. Dieses3a ist aufrichtiger Dank an den gnädigen Gott für Rettung und Befreiung unserer Heimat aus einer Unterdrückung, die uns die Zeiten der Gegenreformation wieder heraufzuführen schien.

Evangelischer Kirchenrat A. h. V.

gez.: Dr. Kaue r. hierzu erklärt der Präsident des evangeli- chen Oberkirchenrates:Unserer evangelischen Kirche

Ein Vries an Gauleiter Viirüel.

Wien, 1. April. (DNB.) Der Erzbischof von Wien, Kardinal I n n i tz e r, hat an Gauleiter Bürckel folgenden Brief gerichtet:

Der Erzbischof von Wien. Wien, am 31. März 1938.

Sehr geehrter Herr Gauleiter! Ich fühle mich be­wogen, Ihnen zu einem Bericht, von dem ich Kennt­nis bekam und den der Berliner havasv ex» treter zu dein Aufruf der österreichischen Bischöfe unter dem 28. März ^verbreitet hat, einige auf- klärende und richtig stellende Bemer­kungen zu geben. Der havasvertreter schreibt: Man könne diese Kundgebung mit dem Besuch in Verbindung bringen, den der päpstliche Nun­tius i n B e r l,i n vor zwei Tagen Herrn Reichs­außenminister von Ribbentrop gemacht habe. Dazu stelle ich fest:

Die feierliche Erklärung der Bischöfe sieht mit dem Besuch des päpstlichen Nuntius in Ber­lin in keinerlei Beziehung. Vielmehr ist sie angesichts der bedeutsamen geschichtlichen Stunde der Wiedervereinigung Oester­reichs mit dem Deutschen Reich erfolgt. Dies erhellt das Vorwort, das die Bischöfe ihrer Er­klärung vorausgeschickt haben. Auch die Be­hauptung des havasvertreters in dem gleichen Bericht, die besagt, daß der Aufruf als eine ent­

spannende G e st e der B i f ch ö f e zu betrach­ten sei, muh ich zurückweisen, denn ich halte es unter meiner Würde, in einer so wich­tigen geschichtlichen Situation Gesten zu machen. Ich betone nochmals, die Erklärung der Bi­schöfe, wie überhaupt unsere Stellungnahme zur Dahl ist grundsätzlich zu werten als e i n allein der Stimme unseres gemein­samen deutschen Blutes entsprin­gendes Bekenntnis. Ich möchte darüber hinaus Ihnen ganz offen meinen innigsten Wunsch in diesen geschichtlichen Tagen bekanntgeben, nämlich, dah mit der Erklärung der Bischöfe ein Wendepunkt im religiös-kul­turellen Leben unseres Gesamt - Volkes eingetreten sein möge, der eine Zeit größter innerer Befriedung und Aussöhnung zwischen Kirche, Staat und Partei einleitHs.

Ich darf hoffen, daß dieser mein Brief auch ge­eignet ist, in Zukunft etwa noch auftretenden irri­gen und unrichtigen Behauptungen in Wort und Schrift, woher sie auch kommen mögen, von vorn­herein die Spitze abzubrechen.

Mit dem Ausdruck vollkommener Hochschätzung und heil Hitler!

-Th. Kardinal Innitzer, Erzbischof.

Einsatz des Deutschen flöten Kreuzes zur Wahl.

Berlin, 1.April. (DNB.) Der Geschäftsfüh- renüe Präsident des Deutschen Rotem Kreuzes erläßt folgenden Aufruf:

Auch die Evangelische Kirche Oesterreichs steht vorbehaltlos zum Werk -es Führers. Eine Erklärung -es Wiener Oberkirchenrats zur Volksabstimmung.

kardinal Znnitzer gegen Auslandslögen.

Das Bekenntnis der österreichischen Bischöfe zur Tat des Führers entsprang allein der Stimme des gemeinsamen deutschen Blutes.

gar sehr gut ausgestattet, denn der Erzberg, der hier in Frage kommt, führt nicht nur Erzschichten von großer Mächtigkeit und Tiefe, er reicht buch für unabsehbare Zeit. Das Aktienkapital der Alpine Montan betrug schon vor dem Kriege 50 bis 60 Millionen Kronen, denn außer Erzvorkommen und Hüttenwerke verfügte sie über Kohlengruben. So ging es. in den Krieg hinein, in dem die Alpine Montan zu überragender wirtschaftlicher Bedeutung für die Doppelmonarchie heranwuchs. Das änderte sich auch nicht nach dem Kriege, denn die Alpine Montan trug eigentlich die Industrie Oesterreichs, allerdings gehemmt und gefesselt durch die Bestim­mungen von St. Germain.

Eine gewisse Berühmtheit, die allerdings nicht immer erfreulicher Natur war, erlangte die Alpine Montan nach dem Kriege dadurch, daß sie in der Inflationszeit als Beuteobjekt hin- und hergeschoben wurde. Vorübergehend war der Jnflationsgewinnler Castiglioni Herr über die Alpine Montan, um sich dann mit dem Stinnes-Konzern der Rhein-Elbe- Union in die Herrschaft zu teilen. Geschäftlich ging es der Alpinen Montan dabei nicht allzu gut, aber Me GiuMüAL ML LLsjM duch üchtüL wu

gehen wird, immer in Verbindung mit der Alpinen Montan. Der industrielle Wiederaufbau Oester­reichs trägt durch diese Maßnahmen in sich die Ge­währ einer Entwicklung, die weit über die der Vor­kriegszeit hinausgeht.

Innsbruck wird Sitz des Deutschen Alpenvereins.

Innsbruck, 1. April. (DNB.) Ein machtvolles Bekenntnis der Turner und Sportler Tirols für das Großdeutsche Reich und seinen Führer war die am Donnerstagabend im Stadtsaal veranstaltete Kund­gebung, auf der Reichssportführer von Tscham - mer und O st en, mit stürmischem Jubel empfan­gen, sprach und die Deutschland-Riege ihr hervorragendes Können zeigte. Der Reichssportfüh­rer kam in seiner Rede auch auf die Neuordnung des österreichischen Sportwesens zu sprechen. Ein be­sonders starkes Echo fand seine Mitteilung, daß er sich entschlossen habe, von nun an den S i tz des neuen Deutschen Alpenvereins nach Innsbruck zu verlegen.

Häuptling, daß der wieder erwachte Mut zum Leben die Hauptverantwortung für diese erfreuliche Auf­wärtsentwicklung trägt. Die Zahl der Eheschlie­ßungen, die bis 1933 stündig zurückging, ist von 517 000 im Jahre 1932 auf 620 000 im Jahre 1937 gestiegen, insgesamt haben seit der nationalsozialisti­schen Machtübernahme 460 000 Paare mehr gehei­ratet, als in den letzten 5 Jahren vorher, der Ge­burtenüberschuß wuchs von 233 297 im Jahre 1933 auf 482 054 im Jahre 1936, die Zahl der Ge- bürten von 971000 im Jahre 1933 auf 1279 000 im Jahre 1936, das ist nur noch 11 v. h. weniger, als zur Erhaltung des Volksbestandes erforderlich ist, während sich der Fehlbetrag 1932 auf 29 v. h. belief, nahezu zwei Drittel sind also schon aufgeholt worden. Betrachten wir die Verhältnisse in unserer engeren Heimat, so kann festgestellt werden, daß die Zahl der L e b e n d g e b o r e n e n auf tausend Ein­wohner in Mainz von 15,2 im Jahre 1933 auf 15,8 im Jahre 1937, in Wiesbaden von 11,2 auf 13,9 und in Frankfurt von 9 6 auf 12,5 gestiegen ist, in den Mittelstädten Hessen-Nas­saus ist in der gleichen Zeitspanne eine Steigerung von 2,7 auf 5,6, in den Städten bis 50 000 Einwohner von 4,2 auf 8,9 zu verzeichnen.

Der nationalsozialistische Staat hat durch wirt- fchafts- und finanzpolitische Maßnahmen alles ge­tan, diese erfreuliche, aber auch notwendige Ent­wicklung zu fördern. Seit August 1933 bis gegen Ende 1937 sind an mehr als 800 000 junge Paare insgesamt mehr als 500 Millionen RM. Ehe­standsdarlehen bewilligt worden, von denen bei der Geburt eines jeden Kindes je ein Viertel erlasen wird. Der fortschreitende wirtschaftliche Auf­stieg bewirkte aber, daß schon im Jahre 1934 nur noch ein Fünftel aller Eheschließenden die Hilfe der Ehestandsdarlehen in Anspruch zu nehmen brauchte, so daß die Mittel, die aus der höheren Be­steuerung der Ledigen stammen, zum Teil schon frei

Der Führer hat das deutsche Volk zur heiligen Wahl am 10. April aufgerufen! Alle wahlberech­tigten Volksgenossen und Dolksgenossinnen werden an diesem Tage dem Führer einmütig und ge­schlossen ihren Dank abstatten und ihr unerschütter- liches Vertrauen beweisen. Am 10. April 1938 wird die Welt erleben: Das ganze deutsche Volk in allen deutschen Gauen ist erfüllt von einem Geist und fanatisiert von einem Willen. Wir alle stimmen

geworden sind für die Gewährung von Kinder­beihilfen, die außerdem aus den Ueberschüssen der Arbeitslosenversicherung gespeist werden. Diese Herkunft rechtfertigt es, daß vorerst noch die der Arbeitslosenversicherungspflicht unterliegenden Arbeiter und Angestellten bei der Gewährung der Kinderbeihilfen bevorzugt werden, sie erhalten bis zu einem jährlichen Einkommen von 8000 RM. vom 1. April ab Beihilfen von je zehn RM. für das dritte und vierte Kind, je 20 RM. für das fünfte und jedes folgende Kind, so daß ein arbeits­losenversicherungspflichtiger Angestellter oder Ar­beiter mit fünf Kindern vom Reich einen monat­lichen Zuschuß von 40 RM. erhält. Alle Volks­genossen mit einem Einkommen bis 8000 RM., gleichgültig ob oersicherungspflichtig oder nicht, er­halten für das fünfte und jedes folgende Kind eine Beihilfe von je 10 RM. Außerdem werden noch Ausbildungsbeihilfen für kinderreiche Familien gewährt. Alle diese Maßnahmen für die heute alljährlich mehr als eine halbe Milliarde auf- gewendet werden, werden eines Tages das Jahr 1943 ist dafür vorgesehen in eine Reichs- . familienkasse einmünden, die den Zweck hat, ; unabhängig von der sozialen Stellung und wirt­schaftlichen Lage der Eltern einen umfassenden Ausgleich zwischen kinderreichen Familien und kinderarmen, bzw. Ledigen zu schaffen. Gewiß wird man es als sozial gerechtfertigt, bevölkerungspoli- lisch förderlich und wirtschaftlich als den Verbrauch anregend nützlich ansehen, wenn mit Hilfe dieser Reichsfamilienkasse der Versuch gemacht wird, die vermehrten finanziellen Lasten, die den kinderreichen Familien aus der Erfüllung ihrer Pflicht gegen­über der Volksgemeinschaft erwachsen, auf breitere Schultern zu verteilen und damit ein weiteres Stück praktischen Sozialismus zu verwirklichen.

Bevölkerungspolitisch gleich wichtig ist die Sorge «um die Gesunderhaltung unseres Dol­les, die sich Staat wie Partei gleichermaßen an­gelegen sein lassen. Die NS. - Volkswohl­fahrt hat mit dem hilfswerkMutter und Kind" eine vorbildliche Einrichtung ge« -schaffen, die in der ganzen Welt nicht ihresgleichen hat und in der kurzen Zeit ihres Bestehens schon auf außerordentliche Leistungen Hinweisen kann, denen der bevölkerungspolitische Erfolg gewiß nicht versagt bleiben wird. 12 000 Kindergärtnerinnen, Säuglingspflegerinnen und Schwestern betreuten bereits mehr als eine halbe Million werdender Mütter und Wöchnerinnen, mehr als 400 000 Kin­der fanden bis Ende des Jahres 1937 in den land­schaftlich schön gelegenen, zweckmäßig eingerichteten Heimen der NS.-Dolkswohlfahrt Aufnahme, fast anderthalb Millionen erholungsbedürftigen Groß­stadtkindern wurde ein Landaufenthalt vermittelt mit feiner kräftigenden Luftveränderung und den für das empfängliche Kindergemüt so wichtigen Berührungen mit der Natur, die das Landleben nun einmal der Großstadt voraus hat. Im Gau Hessen-Nassau bestehen ferner 300 Kindergärten der NSV., die dem Zweck dienen, der in der Arbeit stehenden Mutter für einige Stunden des Tages die Sorge für ihre Kleinen abzunehmen. Acht Kindererholungsheime, fünf Mütterheime, 1088 Hilfsstellen unterhält die NS-Volkswohlfahrt in Hessen-Nassau und immer weitere Pläne werden verwirklicht, die alle dem gleichen Ziel der Gesund­heitsförderung des deutschen Volkes und namentlich der Fürsorge für die kinderreiche Familie dienen.

Aus der richtigen Erkenntnis, daß Mütter die Trägerinnen der Zukunft unseres Volkes sind, greift auch das- Deutsche Frauenwerk mit seinem Mütterdienst" ein, der heute bereits viele Tausende von deutschen Frauen in den praktischen Fragen der Säuglingspflege, der Kindererziehung, des Kochens und Nähens sowie .der Haushalts- führung im allgemeinen unterrichtet hat. Im ver­gangenen Jahr wurden allein im Gau Hessen- Nassau 981 solcher Kurse ab geh alten, an denen 21059 Frauen und Mädchen teilnahmen. Beson­ders wichtig ist die Mütterschulung. In Heimmütter­schulen, wie eine für unseren Gau demnächst in ei Iburg eröffnet werden wird, und Bräuteschulen können junge Frauen und Mütter in Kursen von vier bis sechs Wochen die Grundbegriffe der Säug­lingspflege und der Haushaltsführung lernen. So wird im nationalsozialistischen Staat auch von dieser Seite her dafür gesorgt, daß auch in der deutschen Frau der Wille zum Kind seelische Be­reitschaft ebenso findet wie ihr das Rüstzeug ge­boten wird, ihren Pflichten als Frau und Ddutter zu entsprechen. Mit der wachsenden Freude am Glück der Familie und mit der wachsenden Emp­findung für den inneren Segen der Kinderreich­tums werden auch Hemmungen und Schwierig­keiten immer leichter überwunden werden, die heute hier und dort bestehen mögen. Der unbeirrbare Glaube an eine deutsche Zukunft, das tiefe Ver­trauen zum Führer und seinem Werk schufen die seelischen Voraussetzungen für ein gesundes Volk Im jtarta Lange,

Wien, 1.April (DNB.) Der Evangelische Oberkirchenrat hat anläßlich der Volksabstim­mung am 10. April 1938 folgende Erklärung beschlossen, die am Sonntag, dem 3. April 1938, i n allen evangelischen Kirchen verlesen werden wird.

Für den 10. April ist das deutsche Volk Oester­reichs aufgerufen, in einer ehrlichen und freien Ab- timmung vor aller Welt zu bekunden, daß die Rückkehr ins Reich und damit die politische Neugestaltung unserer Heimat dem t i e f ft e n Verlangen und Wünschen des Volkes entspricht. In diesem Herzenswunsch hat sich unsere evangelische Kirche in Oesterreich stets, ohne Rücksicht auf Gunst oder Mißgunst ftüherer Macht­haber, einig gewußt. Wenn daher der evange- li che Oberkirchenrat sich heute an das evangelische Kirchenvolk wendet, so geschieht dies nicht aus der Sorge heraus, daß irgendjemand nicht wüßte, was er an diesem entscheidenden Tage zu tun habe. Die evangelische Kirche in Oesterreich hat schon am 12. März, und seither wiederholt ihrer un- aeheuchelten Freude über d i e g e = chichtliche Wende Ausdruck gegeben. Als Trösterin und Helferin, die unsere Kirche in den letzten Jahren vielen kämpfenden Deutschen in Oesterreich war, weit über den Kreis ihrer Glau­bensgenossen hinaus empfindet sie die ganze große Freude dieser Tage mit und nimmt sie dank­bar aus Gottes Händen als fein Geschenk.

Oie Alpine Montan

Generalfeldmarschall Göring hat als Beauftrag­ter für den Vierjahresplan die Eingliederung der Alpine Montan-Gesellschaft in die Reichswerke angekündigt. Die Alpine Montan war chon vor dem Kriege das größte industrielle Unter­nehmen Oesterreichs, sie war überhaupt das größte wirtschaftliche Unternehmen der Doppelmonarchie. Das Kernstück der Firma bildet das Steierische Hüt­tenwerk, das sich auf reiche Erzvorkommen stützen kann. In dieser Hinsicht ist die Alpine Montan so-

zerstörbar. Nachdem sie 1926 den Vereinigten Stahl­werken mittelbar angegliedert wurde, gab es in den sogenannten Konjunkturjahren einen Auftrieb, der an die besten Jahre der Vorkriegszeit heranreichte.

Dann kam mit dem Einbruch der internationalen Wirtschaftskrise, ausgelöft durch die Versailler Ge­waltpolitik, »der Rückschlag, den die Alpine Montan in Hinsicht auf ihre unverwüstliche Grundlage immerhin leidlich durchhalten konnte. Sie verfügt heute über ein Aktienkapital von 60 Millionen Schilling, das sich in der Hauptsache im Besitz der Vereinigten Stahlwerke befindet, wobei daraus hin- gemiefen werden muß, daß beide Gruppen im regen Austausch ihrer Erzeugnisse stehen. Die Alpine Montan stellt den Vereinigten Stahlwerken be­stimmte Mengen ihrer hochwertigen Erze zur Ver­fügung, während umgekehrt die Stahlwerke Koks und Kohlen liefern. Die Zahl der Arbeiter bei der Alpinen Montan beträgt heute 10 000, die aber gesteigert werden kann, sofern es sich darum han­delt, alle Anlagen auszunutzen. Das wird nach der Eingliederung bestimmt geschehen, zumal als erste Maßnahme dieser Eingliederung der Ausbau der Reichswerke Hermann Göring bei Linz vor sich