SJl.-^port
Stand der Spiele in der Bezirksklaffe.
>. Verl.
Unentsch
gewertet.
Spiel Frohnhausen — Steindorf nicht
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Zum
Abfahrtslauf
ttm die Schi-Welimeisterschasten
Aus aller Wett
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ihre Mitwirkung zur Verschönerung
E. Schleenbecker erstattete den und erläuterte die wichtigsten Ein-
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Gersfeld auf mangelhafte
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1900 Wetzlar Sinn Bissenberg Burg Naunheim Steinberg Butzbach Frohnhausen Steindorf Lollar
Spiele
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lungen durch bei.
Kassenwart Kassenbericht nähme- und
men. Er wurde nur Dritter.
Die Gießener Schiläufer können mit diesen er«, zielten Leistungen zufrieden sein.
„Da man lang beste
Sprunglauf auf der kleinen Jugendschanze
bination der Frauen.
Da die große Simmelsbergschanze bau begriffen ist, fand der
kreuz und quer durch Deutschland fahren, von einer Laderaumoerteilungsstelle zur anderen, mit jeder Ladung, die sich findet und die ihnen gewinnbringend erscheint.
Wie muß der Mann körperlich beschaffen sein, der sich diesem schweren Beruf widmen will? Die Frage liegt nahe; denn es ist gewiß etwas anderes, einen 15-Tonner zu kutschieren, als am Lenkrad eines schnittigen Personenwagens zu sitzen. Die Antwort klingt bescheiden: „Gewiß ist körperliche Kraft erforderlich, aber die schwere Arbeit wird Gewohnheit. Viel anstrengender ist das dauernde angespannte Beobachten der Fahrstraße für die Augen. Es ist wenig zu sagen über die körperlichen Voraussetzungen — wer sich dem Beruf verschreibt, wird auch unter allen Umständen versuchen, durchzuhalten."
„Jeder hat seine eigenen Erfahrungen, der eine hält diese Arbeitsteilung für die beste, ein anderer jene. Wir lösten uns früher alle sechs Stunden am Steuer ab, kamen aber bald davon ab und beschränkten die Fahrzeit für jeden auf vier Stunden. Heute haben wir uns für die zweistündige Ablösung entschieden. Was wir in den zwei Stunden tun, in denen wir nicht das Steuerrad in den Händen halten? Schlafen, wenn es Nacht ist, und in irgendeiner Weise Entspannung suchen, wenn wir bei Tage fahren. Wer im übrigen glaubt, daß bei dem knatternden Motorengeräusch an Schlafen nicht zu denken ist, soll sich sagen lassen, daß wir nur aufwachen, wenn der Wagen anhält!"
Eine Fahrt von Mannheim nach Berlin ... „Mitgenommen wird an Nahrungsmitteln nichts, vergessen aber auf keinen Fall ein ausreichender Bestand an Rauchwaren. Fahren wir um sieben Uhr in Mannheim ab, so machen wir um neun Uhr in Frankfurt beim „dicken Ernst" die erste Kaffeepause. Mittagessen gibt es in Fulda in einem Hospitz, in dem wir seit langem einkehren. Um 16 Uhr wieder Kaffee, spätestens um 20 Uhr Abendbrot und dann um 24 Uhr noch einmal Kaffee. Dann beginnt die Fahrt durch die Nacht — bis um sieben Uhr wieder Kaffee getrunken wird." So vergeht ein Vierundzwanzigstundentag. Mag sein, daß es andere Einteilungen gibt, jede.r Fernfahrer wird aber versuchen, seine Lebensweise so vernünftig wie möglich einzurichten.
sich nicht mehr sehen mag, in dem es zum gefürchteten Krach kommt, und in dem die Kameradschaft in die Brüche geht. Es gehört viel Selbsterziehung dazu, um diese Schwie-
stellung bildet. Korpsführer Hühnlein konnte eine große Zahl von Ehrengästen begrüßen. Anwesend waren u. a. der Oberbefehlshaber des
größtenteils."
Es ist ein hartes Leben, das die Fernfahrer führen, aber es hat auch seine schönen Seiten. Man hat seine Lieblingsgegenden und versucht, seine Fahrt so einzurichten, daß man ihre landschaftlichen Reize bewundern kann. Man kennt fast jede Stadt, zieht aber doch diese einer anderen vor. Und die Zwischenfälle, nach denen wir fragen? Man denkt weder an Ueberfälle noch sonstige unvorhergesehene Geschehnisse, tut gewissenhaft seine Pflicht auch in den Stunden, in denen sich andere wohlig im warmen Bett dehnen. Es ist ein unstetes Dasein, aber auch ein Beruf, der seinen Mann ernährt.
Adolf Ness.
angetreten. Ueber einen vereisten Steilhang führte die Strecke durch guten Pulverschnee im Walde über die Wiesen hinab zum Kalberhof. Der Höhenunterschied betrug auf der Gesamtstrecke von 1200 Meter etwa 200" Meter. Der sehr schnelle Schnee ermöglichte Zeiten, wie man sie auf dieser Ad-
SA. 116 und Schiklub Gießen bei den Schimeisierschasten des Gaues Hessen
Generalversammlung des Tv.Krofdorf
Der Turnverein Krofdorf hielt dieser Tage seine Jahreshauptversammlung 1937 ab. Zu diesem Zweck versammelten sich am Sonntagnachmittag im Vereinslokal Hofmann die Mitglieder, denen der Vorsitzende Ehr. Jaeger seinen Gruß entbot. Nach einem kurzen Rückblick und Ausblick auf die Tätigkeit des 50 Jahre bestehenden Vereins ehrte man die beiden verstorbenen Mitglieder Karl Hofmann und Konrad Läufer durch den Gesang des Liedes vom guten Kameraden. Ihr Kämpfer- tum für die Turnideale bezeichnete der Vorsitzende als vorbildlich- ihnen nachzueifern und die Reihen enger zu schließen sei Pflicht der Lebenden.
Oberturnwart A m e n d gab einen umfassenden Turnbericht, aus dem ersichtlich war, daß in allen Turndisziplinen gute Arbeit geleistet wurde. 4814 Teilnehmer und Teilnehmerinnen besuchten 302 Uebungsstunden. Bei den Kreisveranstaltungen stellte der Verein 34 Sieger, davon 2 erste Sieger und 12 bei den ersten zehn Siegern. In einer Reihe dörflicher Veranstaltungen im Rahmen des Vereins und auch außerhalb trugen einzelne Abtei-
rung der noch auf dem Bau der Turnhalle ruhenden Last. Nach dem Urteil der Kassenprüfer befand sich die Kassenführung in Ordnung. Dem Kassenwart wurde Entlastung erteilt. Zu nächstjährigen Kassenprüfern wurden K. Daubertshäuser und Rud. Keller bestellt. Die Vereinsdienerstelle erhielt wieder Wilh. Wagner übertragen. Ueber das Breslauer Turnfest sprach der Vorsitzende werbende Worte. Eine Anzahl Mitglieder hat bereits ihre feste Teilnahme an dem Fest zugesagt.
Kurze Sportnotizen.
Dr. C a r l D i e m, der jetzige Direktor des Reichs« sportfeldes, wurde vor 25 Jahren, am 1. März 1913, zum Generalsekretär des damaligen „Reichsausschusses für die Olympischen Spiele 1916 in Berlin" bestellt, er bekleidete diesen Posten bis zur Olympiade 1936 in Berlin.
Bei den Schi-Weltmeisterschaften in Lahti siegte der Norweger Hoffsbakken, den unser Bild zeigt, mit 432,6 Punkten im Wettbewerb des Kombi-, Nationslaufs. — (Schirner-M.)
Es ist schon ein eigenartiger Beruf, das wird uns immer wieder bestätigt. Er formt seine Menschen auf seine Weise. Das zeigt sich auch im Verhältnis der Kollegen untereinander. Man muß überlegen, daß zwei oder mehr Menschen tage-, ja wochenlang nur aufeinander angewiesen sind. Auf dem Führersitz hocken sie nebeneinander, essen gemeinsam und übernachten im gleichen Zimmer.
kommt eines Tages der Augenblick, in dem
Der Fernlastzug gehört zum Bild unserer Straße. Seit sich aus kleinsten Anfängen vor rund fünfzehn Jahren ein Eigener Berufsstand herausgebildet hat, der seinen organisatorischen Zusammenschluß im Reichskraftwagen-Betriebsoerband (RKB.) fand, ist uns der Anblick der ratternden Ungetüme, die wertvollstes Wirtschaftsgut von einem Ort zum anderen führen, nicht mehr ungewohnt. Welche Bedeutung diesem verhältnismäßig jungen Gewerbe in unserem Wirtschaftsleben zukommt, wird man ermessen, wenn man weiß, daß heute rund 13 00 0 Fernlast - züge über Deutschlands Straßen rollen.
Und die Männer, die ihren Fernlastzug kreuz und quer durch Deutschland führen? Es sind wetterharte Gestalten, denen man an den Sammelpunkten aller Fernfahrer, den Laderaumverteilungsstellen, begegnet, Ritter der Landstraße, in deren Gesicht Wind und Wetter, unzählige am Steuerrad durchwachte Nächte und härteste körperliche Arbeit ihre Spuren zurückgelassen haben. Sie kennen jede Straße mit allen ihren Kilometersteinen und Umwegen. Was ihnen unbekannt ist, scheint des Kennens nicht wert zu sein.
Man muß sich von ihnen erzählen lassen von einsamen Nachtfahrten, Zwischenfällen ernster und heiterer Art und allen sonstigen Erlebnissen, die der Nichtfachmann kaum für wahrscheinlich hält. Man wird nicht leicht einen Beruf finden, in dem sich die Romantik verklungener Zeiten und härteste Wirklichkeit so eng berühren. Aber die Zeiten haben sich eben doch geändert gegen einst. Der „Vagabund der Landstraße", der selbst entschied, wie er seinen Lastzug durch Deutschland führen sollte, der eine Ruhepause einlegte, wann er es für gut hielt, hat dem Fernfahrer weichen müssen, der sich diesen harten Beruf zum ständigen Lebenserwerb erkor. Wir wollen eine Vorstellung davon bekommen, wie sie leben und ihre Arbeit leisten. So reizte es, einen jener Sammelplätze aufzusuchen, an denen sich die Fahrer aus allen' Teilen Deutschlands treffen, eine Laderaumverteilungsstelle, an der sie die ihnen an- vertrauten Güter abliefern und neue laden.
Das Rattern auf den Hof rollender Fernlastzüge will kein Ende nehmen, kaum, daß man sich seinen Weg zwischen ihnen hindurch bahnen kann. „Genehmigter Güterfernverkehr Stettin", ... „München", ... „Wesel", ... „Königsberg" ... „Mainz" ... kann man hier lesen. Ernste, aber auch freudige Gesichter überall. Man sieht, wie sich der Schleswiger mit dem Mann aus Saarbrücken begrüßt, wie der Hannoveraner dem Breslauer als Begrüßung auf die Schulter schlägt. Aber wie lange mag es auch her sein, daß sie sich zum letztenmal auf einsamer nächtlicher Straße sahen! Die Unterhaltung wird in allen Mundarten geführt, die innerhalb der Reichsgrenzen gesprochen werden. Die wenigen Brocken, die man auffängt, verraten einiges von den Sorgen und Erlebnissen, die den „Kapitän der Landstraße" beschäftigen.
Dann sitzen wir beim dampfenden Kaffee mit dem Mann, der gemeinsam mit seinem Freunde und Kollegen seinen in Süddeutschland beheimateten Lastzug durch alle Gegenden des Reiches führt, der erst vor kurzer Zeit den Führersitz seines Wagens verließ. Die Frage, wie er zu seinem Beruf kam, wird nach einigem Zögern beantwortet: „Es sind einige Jahre her, daß wir den großen Entschluß faßten, ich, der ich 17 Jahre lang Kaufmann war, und mein Freund, der bisher als Betriebsingenieur tätig gewesen war."
Dann werden wir aufgeklärt über die drei Arten von Fernfahrern, die Linienzüge, die für einen bestimmten Spediteur fahren, die Urverlader, die ihre festen Abmachungen mit bestimmten Werken haben, und eben die Trampfahrer, die
Langlauf-Sprunglauf erst in später Abendstunde bekanntgegeben weroen. Sie unterstreichen Hoffs- bakkens Sieg recht nachdrücklich. Als bester Mitteleuropäer kam der Schweizer Gamma auf den 14. Platz, bester Deutscher ist Willi Bogner, der den 19. Rang einnimmt.
Bei -en Kapitänen der Landstraße.
Mit dem Lastkrastzng durch Deutschland. —
Besuch in der Laderaumverteilungsstelle. - Was die Fernfahrer erzählen
Beichstagung
des Krastfahrzcughandwerks.
Anläßlich der Internationalen Automobil- und Motorradausstellung hielt der Reichsinnungsverband des Kraftfahrzeughandwerks seinen 3. Verbandstag ab. Reichsinnungsmeister Stupp erklärte: Seit 1933 habe sich die Anzahl der Lehrlinge in den Werkstätten verdreifacht und die Meisterprüfungen seien in dieser Zeit u m das Vierfache gestiegen. Rund 104 000 Menschen arbeiten im Kraftfahrzeughandwerk, dessen Umsatz von 300 Millionen im Jahre 1933 auf mindestens 500 Millionen im vergangenen Jahre gestiegen fei. Stupp befürwortete die Wiedervereinigung desTreibstoffgeschäftes mitden Werk- tattbetrieben. Ohne Lösung der Tankstellen- rage könne weder der Sonntagsdienst des Kraftahrzeughandwerks zweckentsprechend ausgestaltet, noch ein reibungslos funktionierender Nachtdienst der Werkstätten und Tankstellen organisiert werden. Die Reparaturkosten seien seit 1928 um annähernd die Hälfte gesunken. Ministerialrat Sußdorf betonte zur Frage der Instandsetzungskosten, daß durch die Einführung des Kundendienstes und der Arbeitspreislisten ein wesentlicher Fortschritt erzielt worden sei, der es angezeigt erscheinen lasse, das Verfahren auch auf die noch fehlenden Kraftfahrzeugtypen, insbesondere beim Lastkraftwagen, auszudehnen. Er befürwortete enge Zusammenarbeit des Handwerks mit der Automobilindustrie und die Schaffung guter und sauberer Werkstätten.
Rekordsonntag auf der Autoschau.
102 000 Schaulustige besuchten am Sonntag die Internationale Automobil- und Motorrad ° Ausstellung Berlin 1938. Schon bis 14 Uhr wurden 70 000 Besucher gezählt, von denen ein großer Teil in 60 Sonderzügen aus allen Gauen nach Berlin gekommen war. Außerdem trafen etwa 65 Sonderomnibusse mit Reisegesellschif- ten ein. In der ersten Woche haben bereits 374 OCX) Besucher die Autoschau vesichtigt. Vom Dienstag ab werden täglich Volksnachmittage geboten, bei denen man bereits für 1 Reichsmark Zutritt zu der Schau findet. Für ein Los zum Preise von 50 Rpf. er- yält man auch die Chance, unter vielen anderen wertvollen Gegenständen ein Auto oder ein Moror- raö zu gewinnen. Das Geschäft ist, soweit die Firmen bereits eine Uebersicht haben, außerordentlich zufriedenstellend.
Fest der deutschen Kraftfahrt in Berlin.
In Krolls Festsälen in Berlin fand das „F e st der deutschen K r a f t f a h r t" statt, das alljährlich den gesellschaftlichen Höhepunkt während der Internationalen Automobil- und Motorradaus-
Iußball-Ergebnisse der Kreisklassen.
1. Kreisklasse.
SA.-Kampfgemeinschaft Gießen I — ^üb'bmgs:’ hausen I 3:1. Erwartungsgemäß gewann die SA.- Mannschaft das Spiel verdient.
sehr . „ . w .
rigkeiten zu vermeiden. Aber man hat sie auch
Ausgabeposten. Der Kassenabschluß zeigte trotz angespannter Geldlage eine 23erminöe»
herbeigefahrenem Schnee statt. - .
Beschaffenheit ließ das Können des Gießener Schi kameraden Burgsteiner nicht zur Entfaltung fom
fahrtsstrecke in früheren Rennen noch nicht erlebt hatte. Die von Karl Burgsteiner (SA.-Schiklub Gießen) beim 2. Durchgang erzielte Bestzeit von 1,15 Min. bedeutet eine Durchschnittsgeschwindigkeit von über 60 km/st. Wie gut das Durchschnittskönnen der Teilnehmer war, zeigt der Abstand von Vio Sekunde des 2. Siegers von der Bestzeit. Sämtliche Gießener Teilnehmer wurden auf Grund ihrer Abfahrtszeiten zum Torlauf zugelassen. Ekkehard W e y l wurde 6. im Abfahrtslauf. Bei den Frauen lief Margrit Jäger (Schiklub Gießen) Bestzeit. Karl Althaus verschenkte durch Nichtbeachten eines Zwangstores den sicheren Sieg in der Altersklasse I. Zum
Torlauf
am Sonntagmorgen traten am Reesberg-Steilhang im strömenden Regen noch 20 zugelassene Schiläufer an. Zwölf Tore mußten durchlaufen werden. Wie im Abfahrtslauf war auch hier wieder Karl Burgsteiner in ausgezeichnetem Fahrftil der Beste. E. W e y l wurde Zweiter. K. A l t h a u s wurde in den beiden Durchgängen Erster in der Altersklasse I vor dem bekannten Kasselaner Kahl. Margrit Jäger verfehlte ein Tor und verschenkte so den Sieg im Torlauf sowie in der alpinen Kom-
Das Fachamt Schilauf im Gau 12 im Reichsbund für Leibesübungen war durch die ungünstigen Schneeverhältnisse und durch Zusammenfallen verschiedener schisportlicher Veranstaltungen gezwungen, seine Gaumeisterschaften mehrmals zu verschieben. Ende der vergangenen Woche war es nun doch noch möglich, die Wettkämpfe bei Gersfeld in der Rhön durchzuführen. Trotzdem eine Reihe guter Gießener Schiläufer zur Zeit im Hochgebirge weilte, beteiligten sich zehn Mitglieder des Schiklubs Gießen an den Gauwettläufen.
Der Langlauf über 16 Kilometer
wurde hinter der Gersfelder Jugendherberge gestartet und führte durch den Aehrengrund zum Himmelsdankberg und wieder zurück zum Start. Diese Strecke hatte eine Steigung von 370 Meter und mußte zweimal durchlaufen werden. Hierdurch ergab sich eine Gesamtsteigung von 740 Meter, die so große Anforderungen an die Teilnehmer stellte, daß eine Reihe der Schiläufer nach dem ersten Durchgang aufgeben mußte. Ekkehard Weyl (SA.-Schiklub Gießen) kam in der Klasse III auf den 3. Platz, während Hans Herrn. Weber (Schiklub Gießen) an 6. Stelle und Feldwebel Georg Müller (MG.-Batl. Wetzlar, Schiklub Gießen) an 7. Stelle einlief.
Bei herrlichstem Sonnenschein wurde am Samstag auf dem Reesberg auf über 900 Meter Höhe
Nach den Spielen des vergangenen Sonntags hatte die Tabelle der Bezirksklasse folgendes Aussehen: ~ ~ “ * Pkte.
Steinberg II — VfB.-R. Gießen II 2:2. Dis zweite Mannschaft der VfBer trat mit nur zehn Mann an. .
Steinbach — Leihgestern. Platz in Steinbach nicht bespielbar: die Spiele Wieseck — Lollar II. und Großen-Linden — 1900 Gießen II kamen nicht zustande, weil die Gäste nicht antraten.
2. Kreisklasse.
Geilshausen — Grünberg 3:2. Die Geilshäuser konnten kurz vor Schluß noch das Siegestor erzielen und somit die wertvollen Punkte für sich buchen.
SA.-Kampfgemeinschaft Gießen II — Daubrin- gen I 8:4. Man hätte der spielstarken Mannschaft des SC. Daubringen den Sieg zugetraut, aber die SA.-Mannschaft war auf der Hut und konnte das Spiel, auch in dieser Höhe, für sich siegreich gestalten.
VfB.-R. III — Londorf I 4:2. Die VfBer gewannen das Spiel verdient.
Muschenheim — Flensungen. Hier verzichtete Flensungen auf Punkte und Spiel. /
100 000 Zuschauer beim Sprunglauf.
Lahti, der Schauplatz der FJS.-Weltmeister- schaften 1938 in den nordischen Wettbewerben, erlebte am Sonntag seinen größten Tag, als der Sprunglauf ausgetragen wurde. Bewundernswert war die Anteilnahme 'der Nordländer und besonders der Finnen an den Wettkämpfen. In den Mittagsstunden des Sonntags, als die besten Sprungläufer der Welt über die Schanze gingen, mögen es wohl 100 000 gewesen sein, die die große Auseinandersetzung der nordischen Nationen mit Spannung verfolgten. Den Sieg in der Kombination holte sich der Norweger Olaf Hoffsbakken, der am Samstag bereits beim 18-Kilometer-Langlauf unter den „Kombinierten" den ersten Platz einnahm.
Von den Deutschen sprang Willi Bogner am besten, der 52 und 49,5 Meter erreichte, allerdings mit dieser Leistung den in der Kombination vor ihm liegenden Finnen E. Hyyrylaeinen nicht überholen konnte.
Kalle Jalkanen Sieger im 50-Kilometer-Dauerlauf.
Am Montag wurden in Lahti die FJS.-Welt- meisterschaften 1938 in den nordischen Wettbewerben mit dem 50-Kilometer-Dauerlauf beendet. Die Finnen errangen dabei einen neuen. Triumph. Kalle Jalkanen hieß der Sieger, der das ungeheuer schwere Rennen — bei vier Wärmegraden und Pappschnee! — in 4:06:09 Stunden gewann. Drei Siege hat Finnland in Lahti errungen und sich damit als beste Schi-Nation der Welt in den nordischen Disziplinen erwiesen. In zwei Wettbewerben war der Sieger für Norwegen in den Kampf gegangen. Leer gingen die Schweden aus,, ebenso wie im Vorjahre in Chamo nix, nachdem sie 1936 noch in Garmisch-Partenkirchen die 18 Kilometer durch Erik Larsson und die 50 Kilometer durch Elis Viklund gewonnen hatten.
Die Kombinations-Ergebnisse.
Bei den Schi-Weltmeisterschaftskämpfen in Lahti konnten die genauen Ergebnisse der Kombination
führer Herzog von Coburg, der Präsident des Reichsverbandes der deutschen Automobilindustrie Geheimrat A l l m e r s sowie viele bekannte Rennfahrer. Künstlerische Darbietungen schufen eine festlich-heitere Stimmung.
Marschall Balbo rettet verschollenen Wüstenflieger.
Marschall B a l b o , der am Sonntag im Flugzeug in der Oase Cufra eingetroffen war, um persönlich die Nachforschungen nach dem seit Mittwochabend während der 2. Etappe des Wüstenfluges verschollenen Apparat des Grafen M a z z e 11 i" zu leiten, ist es nach mehrstündigem Erkundungsflug gelungen, das in der Wüste 300 Kilometer westlich der Oase Cufra notgelandete Flugzeug zu sichten und bei ihm niederzugehen. Nach einer Radiomeldung sind sämtliche Insassen wohlauf. Auch im vergangenen Jahre war es der Initiative Balbos zu verdanken, daß ein beim Wettbewerb in der Wüste notgelandetes belgisches Flugzeug wieder aufgefunden und die Besatzung gerettet werden konnte.
Stapellauf des ersten deutschen Robbenschlägers.
Auf der Werft von Hugo Peters in Beidenfleth lief der für die „Nordmeer"-Studien. und Reedereigesellschaft erbaute erste deutsche Robben- s ch l ä g e r vom Stapel. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates der „Nordmeer", Kranich, gab der Hoffnung Ausdruck, daß das Schiff dazu beitragen möge, Deutschland mit den nötigen Rohstoffen zu versorgen, und wünschte dem Fangboot eine glückhafte Fahrt. Darauf vollzog der Oberbürgermeister von Leipzig, D o e n i ck e, die Taufe des Schiffes auf den Namen „Sachsen". Der Robbenschläger ist 150 Bruttotonnen groß, hat eine Länge von 25 und eine Breite von 6 Meter. Er hat eine Besatzung von 18 Mann, unter ihnen zehn Norweger, die den Fang der Robben besorgen. Es ist beabsichtigt, weitere Robbenschläger in Auftrag zu geben, wenn die „Sachsen" sich bewährt und die Fangreise erfolgreich vorläuft.
Ein hcarsl-Prival-Flugzeug im Rebel abgesiürzl.
Das Privat-Flugzeug des amerikanischen Zeitungsmagnaten Hearst, das Gäste von Hollywood auf seine 250 Meilen nördlich von Los Angeles liegende Besitzung bringen sollte, ist im Nebel in der Nähe der kalifornischen Stadt St. Louis abgestürzt. Der Pilot und zwei Insassen Lord und Lady Plantet aus London wurden bei dem Absturz getö» t e t. Der dritte Fluggast, Sir Walter Lawrence, erlitt lebensgefährliche Verletzungen.


