chließenL folgte eine Dampferfahrt von Aßmanns- laufen nach St. Goar und zurück. Die Heimfahrt erfolgte durch das Wispertal über Idstein und Usingen. Die Fahrt bereitete allen Teilnehmern große Freude.
# Mainzlar, 31. Aug. Dieser Tage sammel- en die Kinder der hiesigen Volksschule viele Brombeeren, die der NSV. zur Verwendung ibergeben wurden. — Am Samstag legten alle 12= bis 14jährigen Pimpfe vom Fähnlein 22/116 auf der hiesigen Turnwiese die sportlichen Prüfun- ten für das Deutsche Jungoolk-Leistungsabzeichen ab. — Dieser Tage fand hier die Gemernde- Srummetgras-Versteigerung statt. Die Arasstücke kosteten je nach Qualität 1,80 bis 6,— Mark.
# Daubrin gen, 29. Aug. Die zweite Klasse der hiesigen Volksschule unternahm einen 21 u t o a u sjl u a nach Butzbach, Bad-Nauheim, Friedberg, Glauoerg, Bad Selters, das Strandbad m Hillersbachtal und nach Bad Salzhausen. An ier Fahrt beteiligten sich auch eine Anzahl Erwachsener. — Die hiesigen Schulkinder fam- inelten Brombeeren und Fallobst, die von der
S. - F r a u e n s ch a f t zu Gelee und Marmelade iir die NSV. eingekocht wurden.
öp Lich, 30. Aug. Die Stadt Lich hat auf dem Würmchen des früheren Rathauses in der Stadtmitte ine Feuersirene anbringen lassen. Die Sirene ann von der Bürgermeisterei, ferner vom Städti- chen Krankenhaus in der Gießener Straße und vom Ilten Rathaus aus in Tätigkeit gesetzt werden.
csd Langsdorf, 30. Aug. Der hier im Ruhe- :anb lebende Lehrer Bausch erlitt durch die Un- chtsamkeit oder Ungeschicklichkeit eines Radfahrers ine erhebliche Körperverletzung. Der rüstige alte Herr ging vor dem Dorfe auf der Licher Straße auf der rechten Seite, als er von hinten io n einem Radfahrer angerannt und imgeroorfen wurde. Da gerade keine Leute der Nähe waren, konnte der Radler unerkannt ntkommen. Herr Bausch erlitt, wie ärzttich feft« sstellt wurde, einen Oberarmbruch.
—w. Hungen, 29. August, ^um Nachfolger des irzlich verstorbenen hiesigen Kirchenrechners >ch. Otto E b e r s o h n wurde der Elektromonteur ■ubroig Bing von hier bestimmt. Nach seines Ver- bigung hat er bereits bie Kassengeschäfte übenwnv icn. — Die Ob st bäume an ben Kreisstraßen nseres Bezirks weisen in diesem Jahr größtenteils nen recht guten Behang auf. Die Früchte sind uch sehr gut entwickelt, so daß eine gute Ernte zu -warten ist und der .Hohenastheimer" dieses Jahr n vorzüglicher zu werden verspricht.
Kreis Marburg.
Lpd. Marburg, 28. Aug. Ein Blitzschlag tzte die mit Erntevorräten gefüllte Scheune des Bauers Johannes Preiß in Oberwalgern in iranb. Die Feuerwehren, unterstützt von einer Ab- iUung ber Marburger Garnison unb von Arbeits- senftmännern, konnten ein Uebergreifen ber Flam- r en auf bie Nachbargebäube verhindern. Die Scheune :urbe mit bem größten Teil ber Erntevorräte ein ' aub ber Flammen.
* Winnen, 28. Aug. Der Steinbrucharbeiter lubroig Rau von hier verunglückte bei der £ r b e i t im Steinbruch. Mit einer schweren Verletzung am linken Bein mußte er nach Gießen h die Klinik gebracht werden.
Kreis Wetzlar.
A Lützellinben, 29. Aug. Der 43 Jahre alte Beißbinder Friebrich Luh von hier stürzte am kamstagvormittag auf feiner Arbeitsstätte in Gießen fi unglücklich vom Gerüst, baß er mit Verletzungen cm Kopfe unb an ben Hänben in das Krankenhaus eingeliefert werben muhte.
T Walbgirmes, 30. August. Bei der fremeinbegrummetgrasoerfteigerung' hm die Parzelle von 12 Ar 2 bis 4 Mark. Im Anschluß baran fanb ber Verkauf ber Frühäpfel inb ber Zwetschen statt; bie Sorte ,Hakob Lebe!"
tturbe mit 5 bis 7 Mark per Zentner bezahlt, da- gegen tarnen bie Zwetschen auf 6 bis 8 Mark.
Der Auftakt zum Mainzer Weinmarkt.
Das ..goldige Mainzer Mädchen" wird gesucht.
Mainz, 30. Aug. (Lpd.) Der vom 4. bis 7. September stattfindende „M ainzer Weinmarkt" nahm am Samstagabend in der Stadthalle seinen Auftakt. Erstmals seit 1932 galt es wieder, ein „goldiges Mainzer Mädch e n" — sonnig im Gemüt, quicklebendig im Geblüt — als echte Vertreterin der Mainzer Frauenwelt zu wählen. Das geschah im Rahmen eines „Mainzer Tanzabends". Die Stadthalle prangte bereits im Festschmuck des Weinmarktes. Eine lustige Eröffnungsszene auf der Bühne und vortreffliche künstlerische Darbietungen sorgten für bie richtige Stimmung. Dann zogen in einer Polonäse bie Schönen durch bie „(Bub Stubb'", während bie Mitglieder ber „Wahlkommission" ihre Kennerblicke über bie Schar fliegen ließen unb ben für roürbig Befundenen ein Zettelchen zusteckten. Etwa 40 Mädchen durften alsdann vor das unbestechliche Auge der Photolinse
treten, der das erste Urteil zufällt. Denn von diesen 40 Aufnahmen werden im Laufe ber Woche die zwölf besten ausgewählt, und unter diesen zwölf wird bann am Montag, bem zweiten Tag des „Weinmarktes", das Publikum seine Wahl treffen unb burch Stimmzettel bie Schöne wählen, bie für bie nächsten Jahre den Ruf des „goldigen Mainzer Mädchens" durch alle Welt tragen soll.
Sechs Jahre Zuchthaus für einen gewerbsmäßigen Abtreiber.
Lpd. Hanau, 26. Aug. Das Schwurgericht Hanau verhandelte am Mittwoch gegen den in Neuenhaßlau wohnhaft gewesenen D e s ch wegen gewerbsmäßiger Abtreibung. Im Jahre 1933 war er wegen des gleichen Deliktes zu zwei Jahren Zuchthaus verurteilt worden. Kurze Zeit nach Verbüßung dieser Strafe wurde er erneut in gleicher Weise rückfällig. Diesmal erkannte das Gericht auf sechs Jahre Zuchthaus und zehn Jahre Ehrverlust. Eine Frau aus Frankfurt, die die notwendigen Instrumente geliefert hatte, erhielt wegen Beihilfe" e i n Jahr Gefängnis.
Wirtschaft.
Kartoffel-Erzeugerpreise für September bis Dezember.
Fwd. Der Erzeugerfestpreis für Speisekar« t o f f e I n wird, gemäß Anordnung der Hauptversammlung der deutschen Kartoffelwirtschaft o0m 24. August 1936 bzw. 23. März 1937, in RM. je 50 Kilogramm frachtfrei Empfangsstation in den Gebieten der Kartoffelwirt chastsverbände Hessen- Nassau, Kurhessen, Thüringen, Baden, Württemberg und Bayern, wie folgt festgesetzt, und zwar für die Monate September, Oktober, November und Dezember 1937: für weiße, rote und blaue Sorten 2,35 RM., für gelbe Sorten 2,65 RM. In der gleichen Zeit gelten die Preise in den Kartoffelwirtschaftsoerbänden Saarpfalz, Rheinland und Westfalen 2,40 RM. bzw. 2,70 Reichsmark.
Für Futterkartoffeln werden als Erzeugerfestpreise ab 1. September 1937 festgesetzt in den Gebieten der Kartoffelwirtschaftsverbände Hessen- Nassau, Kurhessen, Thüringen, Baden, Württemberg unb Bayern minbeftens 1,85 RM., jedoch nicht mehr als 2,00 RM., in ben Gebieten Saarpfalz, Rhein- lanb und Westfalen mindestens 1,90 RM., jedoch nicht mehr als 2,05 RM. Der Erzeuger erhält für die von ihm gelieferten Kartoffeln den frachtfrei Empfangsstation festgesetzten Preis abzüglich der tatsächlich entstandenen Fracht, bei Selbstabholung durch den Käufer abzüglich höchstens 0,15 RM. je 50 Kilogramm.
Der Erzeugerfestpreis für Fabrikkartoffeln beträgt für Lieferungen zwischen 1. September und 31. Dezember 1937 20 Rpf., je Kilogramm Stärke. Kauft der Verarbeiter Fabrikkartoffeln aus Gebieten, die bei der Lieferung eine höhere Fracht als 14 Rpf. je 50 Kilogramm Kartoffel- Bruttogewicht entstehen lassen, so hat der Verarbeiter die über 14 Rpf. je 50 Kilogramm hinaus- gehende Mehrfracht zu tragen.
Die Preise für Rinder und Schweine
in der Zeil vom 6. September bis 3. Oktober 1937.
Fwd. Die Marktpreise an ben Vieh-Großmärkten Frankfurt a. M., Darmstadt, Mainz unb Wiesbaden für Rinder werden jetzt vom 6. September bis 3. Oktober 1937 wieder festgesetzt. Sie bleiben gegenüber dem bisherigen Stand unverändert. Ebenfalls unverändert bleiben sie für die Marktgebiete I bis III. — Dagegen tritt in der angegebenen Zeit bei den Preisen für Schweine sowohl an den Hauptmärkten, wie an den Nebenmärkten im Gebiete ber Landesbauernschaft Hessen-Nassau die durch bie Anorbnung 74 reichsseitig vorgesehene
zeitbedingte Ermäßigung um 1 Mark je 50 Kilogramm Lebendgewicht ein, und zwar dadurch, daß der Zuschlag von 3 Mark auf den Grundpreis, der vom 2. August bis 5. September 1937 gilt, ab 6. September auf 2 Mark herabgesetzt wird.
Rhein-Mainische Börse.
TNitlagsbörse unregelmäßig.
Frankfurt a. M., 30. Aug. Die Börse hatte auch zu Beginn der neuen Woche äußerst ruhiges Geschäft, da die Unternehmungslust gering und auch der Ultimo noch von Einfluß blieb. Am Aktienmarkt war die Kursgestaltung uneinheitlich, die Veränderungen hatten im allgemeinen aber nur kleines Ausmaß und hielten sich nach beiden Richtungen etwa die Waage. Montanaktien bröckelten meist etwas ab, Buderus auf 130,25 bis 130,50 (131,25), Klöckner auf 138,50 (139), Mannesmann auf 124,25 (124,65), während Verein. Stahl gefragt wurden unb 0,25 v. H. auf 120,75 gewannen. Lebhafteres Interesse verblieb in Maschinenwerten, besonbers gesucht würben Moenus mit etwa 128 bis 130 (127), bie übrigen Werte lagen 0,13 bis 0,50 v. H. höher. Don chemischen Werten gaben IG. Farben 0,25 v. H., Metallgesellschaft 0,50 v. H. nach, Rütgerswerke zogen 0,65 v. H. an, Scheibeanstalt unoeränbert 268. Zellstoffaktien lagen schwächer, besonders Waldhof mit 160,50 (163). Im einzelnen eröffneten u. a. Reichsbank mit 214 (213,25), Südd. Zucker mit 206 (205,50), AEG. mit 130,50 (131,40), Deutsche Linoleum mit 170,75 (171,50) unb Hapag mit 85,50 (85,75). Lebhafteres Geschäft hat- ten wieber einzelne Werte im Freiverkehr, Dingler Maschinen 94, Schuh Berneis 77,50, Großalmerode Thon 114,50 bis 115, Beck & Henkel 82 bis 83, Wayß 8t Freytag 150.
Die Kursentwicklung am Aktienmarkt war auch im Verlaufe uneinheitlich. Das Geschäft blieb unverändert klein. Leichte Erhöhungen hatten Vereinigte Stahl mit 121 nach 120,75, Klöckner mit 139 nach 138,50 und Rheinmetall mit 160,50 nach 160, während Farbenindustrie auf 166,75 nach 167 und AEG. auf 130,25 nach 130,50 abbröckelten, auch Mannesmann waren zu 124 nach 124,25 eher angeboten. Auch die später notierten Werte kamen unregelmäßig zum Kurs, wobei Rheinstahl mit 158,50 (159,90) und Bekula mit 169 (168) starker verändert waren. Moenus Maschinen notierten nur zum Einheitskurs 129 (127), Faber & Schleicher 110,75 (108).
Abendbörse ruhig.
Die Abendbörse war ohne Anregung und nahm auf allen Märkten einen sehr ruhigen Verlauf. In
folge des Ultimos blieb die Zurückhaltung weiter wirksam. Gegen den Mittagsschluß zeigten die Kurse nur geringe Abweichungen und waren größtenteils nominell, sie lagen aber meist etwa 0,25 v. H. niedriger. Don Maschinenaktien stiegen Moenus weiter auf 130 (129), dagegen Rheinmetall 159,75 (160,75). Mit je 0,25 v. H. leichter kamen zur Notiz: Mannesmann 124, AEG. 130, Bemberg 154,25, Daimler 145,25, Demag 154,25, Deutsche Erdöl 153,25, IG. Farben 166,75, Holzmann 153,50, Schlickert 177,75, Westdeutsche Kaufhof 60. Etwas gebessert bis 0,25 v. H. waren u. a. Rheinstahl mit 158,75, Eßlinger Maschinen mit 120,13, Goldschmidt mit 146,65 und Gritzner Maschinen mit 52,75. Auch der Rentenmarkt war sehr still, Umsätze sanden nicht statt. 4'/2 v. H. Krupp waren 0,25 v. H. nied- riger mit 99,25 gefragt, ebenso 6 v. H. IG. Farben mit unverändert 131,75. Kommunal-Umschuldung nannte man mit unverändert 94,55. Freiverkehrs- Aktien lagen ruhig.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 30. Aua. Die Weizenan- lieferungen erfolgen weiter befriedigend, so daß die Dersorgung der Mühlen, mit geringen Ausnahmen, ausreichend ist. Die Mühlen sind aber noch aufnahmefähig, da erst wenige Betriebe größere Vorräte anlegen konnten. Die Zufuhren von Roggen sind noch unbedeutend, so daß in den preisniedrigen Gebieten noch Bedarf besteht, wenn sich auch die Versorgung gebessert hat. Braugerste erzielte große Umsätze, die Brauereien sind weiter kaufwillig. Die Landwirtschaft wartet noch auf die Bekanntgabe der Zuschläge für feinste Sorten. Weizenmehl wird normal abgesetzt, während in Roggenmehl der Verkauf schleppend ist. An Futtermitteln werden Oel- kuchen, Kleie und Mais zugeteilt. Die Heuzufuhren aus dem Eigengebiet sind noch klein, in Stroh besteht laufend 'Aufnahmebereitschaft durch die Industrie.
Es notierten ((Betreibe je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W 13 204, W 16 207, W 19 211, W 20 213; Roggen R 12 187, R 15 490, R18 194, R19 196, Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futteraerste —, Futterhafer —. Weizenmehl Type 812 w 13 28,90, W 16 29,00, W 19 29,00, W 20 29,35; Roggen- mehl Type 1150 R 12 22,45, R 15 22,80, R 18 23,30, R 19 23,50 plus 0,50 Mark Frachtausgleich. Weizen- suttermehl 13,60. Weizenkleie W13 10,75, W16 10,90, W19 11,10, W 20 11,20; Roggenkleie R12 9,95, R 15 10,15, R18 10,40, R 19 10,50, Mühlen- feftpreife ab Mühlenstation. Sojaschrot —, Palm- kuchen —, Erdnußkuchen —, Treber 14,00, Höchstpreis ab Erzeugerftation, Trockenfchnitzel —, Heu, alte Ernte 5,50, neue Ernte 4,60 bis 4,80, Heu (drahtgepreßt), alte Ernte 5,90, Weizen- und Roggenstroh —.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. TI., 31. Aug. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Dorauftrieb: 664 Kälber, 87 Hämmel, 70 Schafe, 4073 Schweine. Es kosteten: Kälber 35 bis 65 Mark, Hämmel 44 bis 52, Schafe 36 bis 37, Schweine 53 bis 57 Mark. — Marktverkauf: Kälber und Schweine zugeteilt, Hämmel und Schafe lebhaft.
Rundfunkprogramm.
Mittwoch, 1. September.
6 Uhr: Choral. Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7:* Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Bäderkonzert. 10: Schulfunk. 10.30: Hausfrau, hör zu! 11.45: Deutsche Scholle. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten, auch aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Das Opernglas gezückt! 15: Volk und Wirtschaft. 16: Nachmittagskonzert. 18: Zeitgeschehen im Funk. 19: Unser singendes, klingendes Frankfurt. 20: Nachrichten. 20.20: Unser singendes klingendes Frankfurt. 21.15: „Nach getaner Arbeit ist gut ruhn!" 22: Nachrichten, auch aus dem Sendebezirk. 22.20: Kamerad, wo bist du? 22.30: Unterhaltung und Tanz. 24 bis 1: Nachtmusik.
Kurszettel her Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt oeschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v H. Lombardzinsfuß 5 o. H ___________
Frankfurt a. M.
Berlin
Frankfurt a. M.
Berlin
Schluß- kurs
Schluß?. Abendbörse
Schluß- kure
Schluß! Mittag börse
Schluß- kurs
Schluß?. Abend börse
Schlußkurs
Schlußk. Mittag. börse
Datum
28 8
30 8
28 8
30 8-
Daium
28-8
30 8
28 8
30 8
6?> Deutsche Reichsanleihe v. 1927 l'o Deutsche Reichsanl. von 1934 |£% Deutsche ReichSschatzanwei-
101,65
99
99,25
99
105
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101,4
101,5 111,1
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99,65 127,9
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134,4 99,75
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47,5
86 90,13 127.65
213,25 135,5 118,5 123,5
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90
127,75
214
135.75
118,25
124
105
Accumulatoren-Yabrik.......14
Aschaffenburg Zellstoff........6
Bemberg.............. O
Bekula..................... 8
Buderus Eisen............... 5
150,5
155
168 131,25
170
190,25
146
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268
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133,5
157 167,25 140,75
159
147.5 51,75
174,5 128,25 153,65
140,75
139
131,25
95,5 124.65
157
156,75
159,9 131,5
150,13 162.5
178,25
*219,75
205,5 120.5 60,25
163
35.7
150,5 154,25
169
130
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140,5
118,5
139
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95
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156,25
158,75 131,25
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177,75
206
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60
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160,5
1 35,65
150,25
155
169 131,25
190
146 121,25 153,75
171 133,75 156,65
167,5 140,75 159,25
147
52,13
174 127,65
153,5
172 141,25 117,25 138,75 166,75 131,75
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233,5
159,25 131.4
150,65 162,65
96,4 220,5
207 120,65
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156
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232,9
159
131,4 150,75
177,75
96,13
220
207
120,65
60,13
118,25
161
35,7%
llg% Deutsche Reichsschatzanwei- Fungen von 1935, II. ftolge ...
4la% Deutsche Reichsichatzanwei- Jungen von 1936, III. ftolge ..
Doung Anleihe von 1930 .. ’ve% Hessische Bolksstaat von 1929 4!b% Deutsche ReichSpostschatz von
Gement Karlstadt ............6
Conti Gummi.............. 12
Daimler Motoren.......... 6 Yt
Dessauer GaS ............... 4
Deutsche Erdöl ..............5
Deutsche Gold» und Silber .... 9
Deutsche Linoleum.......... 10
Elektrische Lieferungen........6
Elektrische Licht und Kraft.....7
I. ffl. Farben-Industrie.......7
g-elfrn & Guilleaume.........6
Gesfürel.................... 7
Th. Goldschmidt............. 6
Gritzner Maschinen........... 0
Harpener.................8'/,
Hoesch Eisen......... 3/t
Philipp Holzmann........... 8
Ilse Bergbau................6
Ilse Genüsse................6
Kalt Aschersleben............4
Klöcknerwerke ............. 4yz
KokSwerke und Chemische Fabrik 7
Lahmeyer .................. 6
Mainkrafl................... 4
4k% Deutsche Reichsbahnschatz
£J erhessen Provinz-Anleihe mit
4V/o Hess. Landes«. Darmstadt Sjolbpfe. R. 12..............
&!«% Hess. Landes-Hyp-Banl
Giqu. Goldpfe...............
<k% Vreuß! LandeSpfdbr.-Anst.
Aoldpse. R. 19..............
<!u% Preutz. Gold-Komm. R. 20 Mis% Darmstädter Ko mm.-Landesbank R. 6................
Dmtsche Komm.-Sammel-Anleihe llluslos.-Rechte 1..............
’41i:% Franks. Hyp. Goldpfe. R. 15 iV.% Franks. Hyp. Gold-Komm. Dbl. 2 3.............
Mannesmann.............4i4
Mansselder Bergbau......... 7
Metallgelellschast............. 6
Orenstein & Koppel..........O
Rheinische Braunkohle....... 12
Rheinische Elektro............ 6
Rheinstahlwerke..............6
Rbeintsch-Destfälische Elektro .. S
Rütgerswerke ............... 7
Salzdetfurth Kali............6
Schuckert & Co..............7
Schultheis Patzenhofer........4
Siemens & Halske ...........
Süddeutsche Zucker.......... 1°
Vereinigte Stahlwerke...... *'/z
Westdeutsche Kaufhof......... c
Westeregeln Alkali............4
Zellstoss Waldhof ...........• »
Ltavi Minen ..............0,6
5li:% Franks. Hyp. Liquidation syoldpke.....................
h.% Rheinische Hyp. Liquidation Voldpse..............
Seuergutschein-Berrechnungskurv
1.9. für Verkehrswesen .... 6 ft hi nburg-Südam. Dampsschiss. 0
; hcnburg-Amcrila Paket......o
«r>rddcu»scher Lloyd..........o
Dt-iriche Reichsbahn Borz.-Akt. 7
stf.chsbant................ u
yi-liuer Handelsgesellschaft 6%
koinnierz- und Privat-Baak ... 5
Dmljchc Diskonto... ......6
Sntdbnet Bank.....#R......4
Devisenmarkt Berlin - Arankfurt a fll
28. August
30 August
28 August
30 August
Amtlich." (»elf
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Amt! ch.' Gelt
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0,751
0,755
0,751
0,755
Japan....................
0,723
0,725
0,722 5,694 62,12 48,95
0,724 5,706 62,24
Br fiel...................
41,94
42,02
42,00
42,08
Jugoslawien ..............
5,694
62,29
Üii De Janeiro............
0,162
0,164
0,162
0,164
Oslo ...................
62,17
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47,00
47,10
47,00
47,10
Wien....................
48,95
49,05
11,245
63,85
57,27
17,02
8,684
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55,23
55,35
55,19
55,31
Lissabon..................
11,24
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11,225
63,73
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16,98
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47,00
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47,00
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Stockholm...............
63,79
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12,37
12,40
12,36
12,39
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57,15
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5,475
5,485
5,47
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Spanten..................
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Prag.....................
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taten ...................
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Heftpflaster
Heilpraktiker
dieser durch das Kohlensäuregas aufgelodert d. h. er „geht". Bei Zugluft fällt er wieder zusammen. Hefeteig muß bis zum Bakken an einem mäßig warmen Orte stehen.
Heftpflaster muß so aufgeklebt werden, daß die Wunde selbst nicht davon berührt wird. Man legt Verbandsmull unter ober benutzt die fertigen Verbandspflaster. Nam dem Ablösen entfernt man die verbleibenden Ränder mit Benzin.
Hehlerei. Wer seines Vorteils wegen dem Täter eines Verbrechens ober Vergehens wissentlich Beistand leistet, um diesen der Bestrafung zu entziehen ober ihm bie Vorteile feiner Tat zu sichern, wirb bestraft; ebenso, wer seines Vorteils wegen Sachen, von benen er weiß ober ben Umstänben nach annebmen muß, baß sie burch eine strafbare Hanb- lung erlangt sind, verheimlicht, pnkauft ober sonst an sich bringt, z. B. es kaust jemand von einem Bettler einen wertvollen Ring um einen verhältnismäßig geringen Preis.
Heidelbeere, auch Blaubeere genannt, kommt besonders in Kieferwäldern vor. Erntezeit: Juli. Früchte zum Rohesten, auch in Milch und als Kompott. Zum Wintervorrat sterilisieren, auch ungezuckert in Flaschen mit Celo. phanpapier verschlossen, im Wal- ferbab kochen. H. ist gefunb; wirksames Mittel bei Durchfall.
Heidelbeerftecke entfernt man von ben Hänben mit Zitronensaft, aus Leinen mit Milch, aus Wolle
mit Zitrone, aus Seibe mit Spiritus
Heidschnucke, Sckafart, bie in Heibegebieten gehalten wird.
Heilgymnastik, man versteht bar- unter bes. systematische Leibesübungen, welche nach bestimmten Systemen ausgeführt werben, um Krankheiten zu heilen oder zu verhüten. Auch bas gewöhnliche Turnen kann schon als Heilgymnastik bezeichnet werben, doch gilt das mehr vom orthopädischen Turnen, das durch Übung gewisser Muskelpartien krankhafte Veränderungen beseitigen will. Die Übungen beider Arten sinb entmeber Freiübungen, bie auf ben Erfahrungen verschobener Systeme beruhen, z. B. „Müllern". „Mensenbieken". „Rhyth- musgymnastik"; ober Turnübungen mit Werkzeugen, z. B. Stabturnen. Hantelturnen, Geräteturnen. Schwedische Gymnastik nennt man Übungen, bei welchen Arzt unb Patient sich abwechselnd gegenseitig Widerstand leisten. Wird der Widerstand nicht vom Arzt geleistet, sondern von Maschinen. so spricht man von Medi- komechanik. Auch die Atemgymnastik gehört zur Heilgymnastik. Heilprattiker, nicht staatlich approbierte, im Reichsoerbanb deutscher Heilpraktiker organisierte Heilkundige. Sie sollen in Zukunft in besonderen Schulen ausgebildet werden. Bestimmte Krankheiten, wie Geschlechts- krankheiten und Krebs, dürfen sie nicht behandeln, auch chirurgische und geburtshilfliche Eingriffe sind ihnen verboten.
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