Ur. 228 Erstes Blatt
187. Jahrgang
Donnerstag, 30. September 1937
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General-Anzeiger für Oberhessen
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Oie Friedensbotschaft.
Die Tage des italienischen Staatsbesuches in Deutschland liegen hinter uns. Der Duce hat gestern wieder den deutschen Boden verlassen, nachdem er am Vormittaa am Ehrenmal Unter den Linden den deutschen Gefallenen des Weltkriegs seine Ehrfurcht bezeugt hatte und dann noch einmal die wiedererstandene deutsche Wehrmacht, die ihm schon bei den großen Manöoern in Mecklenburg als scharfe und schlagkräftige Waffe zur Verteidigung deutscher Arbeit, deutscher Freiheit und Ehre vor- geführt worden war, nun in dem glänzenden, eindrucksvollen Schaubild einer Parade vor chrem Obersten Befehlshaber hatte sehen können. Mit München, der Hauptstadt der Bewegung, mit Berlin, der Reichshauptstadt, mit Mecklenburg, dem Schauplatz der Wehrmachtsmanöver, mit Essen, der Waffenschmiede des Reiches, mit diesen allen, die den Vorzug hatten, den Duce von Angesicht zu Angesicht zu sehen, hat ganz Deutschland diese Tage des italienischen Staatsbesuches als Festtage der Nation empfunden und jede Phase der Anwesenheit des Duce mit größter Unteilnahme und innerer Bewegung durchlebt. Dem Erneuerer und Führer der befreundeten italienischen Nation einen Willkomm zu bereiten, wie er einem ausländischen Staatsmann noch nicht geboten worden ist, war dem deutschen Volke eine Herzenssache, wollte es doch damit dartun, daß die enge Verbundenheit beider Reiche mehr noch als gemeinsamen politt- schen Interessen dem Gleichklang ihrer Lebens- und Weltanschauung entspringt und daß das deutsche Volk sich eins weiß mit dem italienischen in dem höchsten Wunsch, den Frieden zu wahren, in dessen Schirm sie beide auf den in ihren nationalen Revolutionen gewonnenen neuen Fundamenten stolze Bauten politischer Einheit, kulturellen Blühens und wirtschaftlichen Gedeihens zu errichten im Begriff sind, das römische Imperium und das germanische Reich deutscher Nation, von dem der Führer in Nürnberg sprach. Das ist die wahrhaft schöpferische Revolution, die der Nationalsozialismus und der Faschismus Deutschland und Italien gebracht haben, nicht um niederzureißen, zu zerstören und den Spaltpilz der inneren Auflehnung, den Feind jeder Kultur und jeder Gesellschaftsordnung über die Grenzen zu tragen, sondern um aufzubauen innerlich gesundete, in sich gefestigte Reiche als beste Garanten eines „wirklichen, fruchtbaren Friedens" und zuverlässige Träger einer wahrhaft fördernden Zusammenarbeit der Völker.
Bei der großen Kundgebung auf dem Berliner Maifeld, die ein Höhepunkt von überwältigendem Eindruck in der Reihe der glanzvollen Veranstaltungen zu Ehren des italienischen Gastes war und die der Führer selbst mit Recht als eine Völkerkundgebung bezeichnet hat, die ein Bekenntnis aus gemeinsamen Idealen zu gemeinsamen Interessen ausdrückte, das 115 Millionen diesseits und jenseits der Alpen mit heißem Herzen bejahen, bei dieser Kundgebung hat der Duce dem Gedanken Worte verliehen, daß die Unkenntnis der neuen, sich bildenden Wirklichkeit, man mag auch, ohne denen, die es angeht, damit zu nahe zu treten, ruhig sagen, das Nichtkennenlernen wollen der neuen Gesichter, die die nationalen Revolutionen Deutschland und Italien auf- aepragt haben, vielleicht die wesentlichste Ursache für so viele Mißverständnisse zwischen den Völkern und für das Mißtrauen in der Welt ist, das der hartnäckigste Feind jeder Entspannung als Vorstufe eines gesicherten Friedens ist. Es ist nicht von ungefähr, daß die führenden Kreise der sich „Demokratien" nennenden Großmächte des Westens, Regierungen, Parlamente und Presse, obwohl sie den Fortschritt auf ihre Fahne geschrieben haben, die stärksten Elemente unfruchtbarer Beharrung sind, die mit wenigen Ausnahmen gar nicht sehen wollen, daß, wie der Duce es ausgedrückt hat, das Leben der Völker nichts Starres, einmal Gegebenes ist, sondern einem fortwährenden Umwandlungsprozeß unterliegt. Der Duce hat sich schon früher einmal dagegen verwahrt, das faschistische Italien nach dem zwar erheblich bequemeren, aber völlig falschen, weil gründlich veralteten und überholten Bild reisender Engländer der Romantik zu beurteilen. Das gleiche gilt auch für Deutschland, das einem als „Volk der Dichter und Denker" unendlich viel sympathischer war, als die politisch und wirtschaftlich um seinen Lebensanspruch kämpfende Großmacht. Versailles ist tot, und das dort diktierte Weltbild hält der „neu sich bildenden Wirklichkeit" nicht stand, das ist eine Tatsache, die in viele Köpfe in Paris und London noch immer nicht hinein will, weil sie ihnen höchst unbequem ist. Es läge in ihrem eigensten Interesse, wenn sie die Unmöglichkeit einsehen würden, sich durch so sinnwidrige, weil gegen das eigene Leben gerichtete und die gemeinsame Basis der abendländischen Kulturvölker vernichtende Bündnisse alten Stils, wie z. B. den ftanco-sowjet- russischen Militärpakt, gegen eine Entwicklung zu stemmen, die auf nichts anderes als auf eine Neuordnung Europas im Sinne einer Zusammenarbeit national konsolidierter, freier und gleichberechtigter Völker hinausläuft.
Von der Völkerkundgebung auf dem Berliner Maifeld haben der Führer des nationalsozialistischen Deutschlands und der Duce des faschistischen Italiens, beispiellos nachdrücklich und wirkungsvoll unterstützt von Millionen ihrer Volksgenossen — auch dies ein Zeichen, wo echte Demokratte, echte Volks- führung in Wahrheit zu Hause ist — eine F riebe ns bo t s ch a f t an die Welt gerichtet, die in ihrer Aufrichtigkeit nicht angezweifelt, in ihrer Ueberzeu- gungskraft nicht erschüttert werden kann. „Kein Volk", so sagte der Führer, „kann sich mehr nach Frieden sehnen, als das deutsche." Und der Duce bekräftigte dies Bekenntnis zum Frieden seinerseits mit den Worten: „Wir, Nationalsozialisten und
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Abschied von Deutschland.
Oer italienische Regierungschef auf -er Heimfahrt nach Nom.
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Wagen und kam ans Fenster. Der Führer trat ebenfalls an das Fenster heran. Als der Führer und Mussolini die letzten Worte wechselten, sah man aus den Zügen Mussolinis den Dank für die Stunden in Deutschland. Jetzt wurde das Abfahrtssignal gegeben. Der mitreißende Rhythmus der italienischen Königshymne und der Giovinezza erfüllte die Bahnhofshalle, als der Zug langsam den Bahnhof verließ. Mussolini winkte vom Fenster aus den ihm zujubelnden Anwesenden zu. Bald nach 16 Uhr ist der Führer, dem u. a. Ministerpräsident Generaloberst Göring, Reichsminister Freiherr von Neurath und Reichsminister Dr. Goebbels folgen, unter dem Jubel der Menge w i e - derin die Reichskanzlei zurückgekehrt. Ueber dem Hause des Reichspräsidenten ist die Standarte des Duce niedergegangen. Die deutsche Grenze überschritten
Im Zug des italienischen Regierungschefs, 30. Sept. (DNB.) Wie die Einreise Mussolinis, sein Weg in die Hauptstadt der Bewegung, in das westdeutsche Industriegebiet, den deutschen Norden und zur Reichshauptstadt, so war auch die Heimfahrt begleitet von Kundgebungen betonter Herzlichkeit. Wieder säumten ungezählte Tausende auf den großen und kleinen Bahnhöfen und allen Uebergängen den Fahrtweg, liefen sie von den Stätten ihrer* Arbeit an die Strecke, grüßten die Bauern von den Feldern, bildete die Jugend jauchzend Spalier. Aus allen Türen und Fenstern, von allen Balkonen, aus den vorbeifahrenden Zügen, selbst von den Hausdächern winkten sie Fähnchen und Tücher fchwen-
Der Führer verabschiedet sich auf dem Lehrter Bahnhof von M u j s o l i n i — (Scherl-M.)
begrüßen
und für Ihr in Italien zu Mussolini."
kend Lebewohl. Obwohl hinter dem Gast Tage angestrengter staatsmännischer Pflichten lagen, trat er immer wieder dankend an das Fenster. Auch nei der Heimfahrt gab Rudolf Heß im Auftrage des Führers dem Duce das Geleit bis zur Grenze. Mit ihm der dem italienischen Regierungschef gugetcrlre Ehrendien st, den der Duce zusammen mit seinen italienischen Begleitern noch zu einem Abendessen einlud, an dem auch der Stellvertreter des Führers teilnahm.
Heute ftüh um 3.34 Uhr wurde d i e Reichs- grenze überschritten. Der Stellvertteter des Führers, Reichsminister Rudolf Heß ver- ließ in Kiefersfelden mit den übrigen deutschen Herren den Sonderzug.
ragende Mitglieder der italienischen Kolonie.
Dann betraten Mussolini und der Führer die Halle, gefolgt von den italienischen Ministern, Ministerpräsidenten Generaloberst Göring, dem Reichskriegsminister von Blomberg, Reichsaußenminister von Neurath, dem Stellvertreter des Führers, Reichsminister Dr. Goebbels, Reichsführer SS. Himmler, den Botschaftern Attolico und von Has- sell u. a. Neben dem Führer schritt der Duce die lange Reihe der Erschienenen ab. Vor der Tür des Wagens verabschiedete sich der Führer von seinem Gast. Beide schüttelten sich lange und herzlich die Hände. Dann bestieg Mussolini den
Mussolini dankt dem Führer
Ein Abschiedstelegramm des Duce aus Kufstein.
tet:
„3n Erinerung an die unvergeßlichen Tage, die ich mit Ihnen und inmitten Ihres herrlichen Volkes verbracht habe, in Dankbarkeit für die Aufnahme, die ich durch Sie und die deutsche Nation gefunden, mit einem herzen voll des Schauspieles der Pracht, der Arbeit und des Glaubens, das Ihr Land in feiner machtvollen Wiedergeburt stolz zeigt, gehen beim Ueberfchreiten der deutschen Grenze meine Gedanken noch einmal zurück zu Euer Exzellenz.
Diese Tage haben die geistige Solidarität, die das nationalsozialistische Deutschland und das faschistische Italien verbindet, haben die Festigkeit und die Eintracht ihrer Vorsätze und die Unlösbarkeit ihrer Freundschaft besiegelt. Sie haben in mir selbst meine Bewunderung für Ihr Werk und meine Freundschaft für Ihre Person noch vertieft und lebendiger gestaltet. Empfangen Sie mit dem wiederholten Ausdruck meiner Dankbarkeit meine aufrichtig st en und
Fahrt durch Oesterreich.
Innsbruck, 30. Sept. (DNB. Funkspruch.) Der Sonderzug mit dem italienischen Regierungschef und seiner Begleitung verließ Donnerstag früh 3.36 Uhr mit 13 Minuten Verspätung bei Kufstein das Reichsgebiet. In Kufftein war ein Aufenthalt notwendig, um das Sicherheits - und Fahrpersonal vor dem Uebergang nach Oesterreich auszuwechseln. Sicherheitsdirektor Dr. von M o e r l bestieg als Leiter der österreichischen Sicherheitsmaßnahmen den Zug. Um 4.51 Uhr früh erreichte der Zug Innsbruck, um nach zwei Mnuten Aufenthalt die Fahrt über den Brenner fortzusetzen. Im Innsbrucker Haupt- bahnhof war der Staatssekretär für das Sicherheitswesen von Skubl anwesend. Um 5.35 Uhr wurde d i e italienische Grenze am Brenner fahrplanmäßig passiert. Die Durchreise des italienischen Regierungschefs durch Oesterreich vollzog sich planmäßig und reibungslos.
Berlin, 29. Sept. (DNB.) Die Abschiedsstunde schlägt. Mussolinis Staatsbesuch geht zu Ende. Der Wilhelmsplatz und die Linden, nicht minder aber auch die breiten Straßenzüge zum Lehrter Bahnhof, Sieges-Allee und Königsplatz sind schwarz von Menschen, die ihren Abschiedsgruß darbringen wollen. Immer wieder hört man vor der Reichskanzlei die Rufe „Führer, Duce? Führer, Duce!" und den Spruch
„Lieber Duce, laß dich sehn und sage uns auf Wiedersehn?"
Kemer läßt den Blick vom Balkon. In zehn Minuten soll der Zug schon äbfahren, jetzt müssen sie kommen. Und in der Tat: die beiden Fen st er zum Balkon öffnen sich. Der Jubelsturm wird zu einem Orkan, als Mussolini in hellblauer Uniform sich an der Seite Adolf Hitlers noch einmal den Berlinern zeigt und ihnen noch einmal für ihre Begeisterung dankt. Wenige Minuten später schlägt die Welle der Begeisterung dem Duce und dem Führer entgegen, die nun ihren Wagen zur Abfahrt besteigen. Nach allen Seiten grüßend, dankten der Duce und der Führer für die Huldigungen
Nach der Fahrt durch em oielgheöriges Spalier winkender und grüßender Menschen in den „Linden" und in der Siegesallee langten die Wagen vor dem Lehrter Bahnhof an. Das Hauptportal war mit dem Hoheitsadler, Liktorenbündel und deutschen und italienischen Fahnen geschmückt. Vor dem Bahnhof standen SS.-Verfügungstruppe, Hitler-Jugend und Jungvolk und weiter zurück eine nach Zehntausenden zählende Menschenmenge, die dem Duce die letzten Abschiedsgrüße zurief. Fascio und Balilla hatten vor der Absperrung ihre Plätze. An der Seite des Bahnhofs marschierte das Ehrenbataillon mit klingendem Spiel auf. Führer und Duce schreiten unter den Klängen der Nationalhymnen beider Nationen die Front des Ehrenbataillons ab. Vor dem Hauptportal bleiben Führer und Duce noch einmal stehen, sie wenden sich der Menge zu und danken für die herzliche Abschiedskundgebung. Dann begeben sie sich in die Bahnhofshalle.
Lange schon vor der Abfahrt des Duce hatten sich auf dem prächtig geschmückten Bahnsteig die Mitglieder der R e i ch s r e g i e r u n g, die Reichsleiter, die Staatssekretäre, die in Berlin anwesenden Gauleiter, die Generalität und Admiralität versammelt. Von ftemden Diplomaten sah man den Botschafter Spaniens und die Gesandten Oesterreichs und Ungarns, ebenso hervor-
R o m, 30. Sept. (DNB. Funkspruch.) Beim 23er- herzlichsten Wünsche für Sie lassen des deutschen Bodens hat Mussolini an den, großes Land. In der Erwartung Sie Führer folgendes Telegramm aus Kufttein gerich-
Faschisten, wollen den Frieden und werden immer bereit sein, für den Frieden zu arbeiten, einen wirklichen, fruchtbaren Frieden der die Fragen die sich aus dem Zusammenleben der Volker ergeben, nicht mit Stillschweigen übergeht, sondern sie löst." Und mit aller Entschiedenheit hat sich der Duce gegen die Unterstellung verwahrt, als ob hier bei seinen Besprechungen in Berlin etwas gesponnen worden sei, was das schon genug gespaltene Europa noch weiter spalten könnte. .Der ganzen Welt, die sich gespannt fragt, was das Ergebnis der Begegnung von Berlin sein wird: Krieg oder Friede können wir beide, der Führer und ich, mit lauter Stimme antworten: Friede!" Freilich ein Friede so dürfen wir hinzufügen, der den lebendigen Kräften vorwärts- und aufwärts strebender Nationen den Weg freigibt, sich auszuwirken im Sinne der Sicherung und Mehrung gemeinsamen europäischen Kulturguts, statt sie in Fesseln wirt- wirtschaftlicher Abhängigkeit zu halten, die für stolze und selbstbewußte Völker unwürdig und lebensbe- drohenL sind. Der Duce hat mit Empörung an die
Wirtschaftssanktionen des Genfer Völkerbundes erinnert, die Italien bei feinem ostafrikanischen Feldzug in den Rücken fallen sollten, aber wie der Duce mit Genugtuung feststellte ihr Ziel nicht erreichten, ja dem faschistischen Italien sogar Gelegenheit gaben, der Welt seine Widerstandskraft zu beweisen. Der Führer hatte schon darauf angespielt, daß damals die Stunde gekommen war, in der Deutschland sich voll Dankbarkeit daran erinnerte, daß Italien sich an den Demütigungen und Kränkungen der Sieger des Weltkrieges nicht beteiligt hatte, und der Duce erwiderte ihm „Wir werden das niemals vergessen!" Es war der Auftakt zur Achse Berlin—Rom, die sich nicht gegen andere Staaten richtet, keine Blockbildung im Sinne der Vorkriegsdiplomatie sein will, sondern Kristallisationskern eines neuen Europa, das in offener und aufrichtiger Zusammenarbeit und nicht in mißtrauischem Gegeneinanderstehen seine wahre Friedensmission sieht. Aber mit allem Nachdruck hat auch der Duce auf den Feind dieser Mission hingedeutet, mit dem es keinen Ausgleich, keine Verhöhnung
gibt: den Bolschewismus, dem er Kampf mit dem Wort und mit der Waffe ansagte und an die Tausende von italienischen Freiwilligen erinnerte, die in Spanien für die Rettung europäischer Kultur gefallen sind. Ob diese Voraussetzungen jeder europäischen Zusammenarbeit heute in Frankreich und England auf mehr Verständnis stoßen, als zu Beginn der Sowjeteinmischung in Spanien, mag immer noch fraglich erscheinen, wenn auch das Fernhalten des Bolschewismus vom Mittelmeer, wie es in Nyon beschlossen wurde, ein Hoffnungsschimmer bedeuten kann. Auf der Berliner Völkerkundgebung wurde ein Friedensangebot gemacht, wie es großzügiger, aufrichtiger und eindringlicher nicht gedacht werden kann. Daß die Friedensbotschaft in aller Welt richtig verstanden und gewürdigt werde, daß sie überall auf empfängliche Herzen treffen möge, das ist der heiße Wunsch zweier großer Völker, die aus voller Ueberzeugung und in ehrlichem Willen zu Verständigung und Zusammenarbeit hinter die Friedenswörte ihrer Führer treten. Dr. Fr. W. Lange.


