Hauptschrtstleiter: Dr Friedrich Wilhelm Uange Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum« schein Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel D A VII. 37: 9076. Druck und Verlag: Brühlsche Unioersitätsdruckerei R Lange. K.-G., sämtlich in Gießen Monatsbezuas« preis RM 2,05 einschließlich 25 Ps Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf mehr Einzelve'rkaufs- preis 10 Pf und Samstags 15 Pf., mit der
Illustrierten 5 Pf mehr
Zur Zeit ist Preisliste Nr 3 vom 1 Juni 1935 Gültig.
salen mit 360 Sekunden Flugdauer gewertet. Auch Lei den Maschinen mit Gummimotorantrieb waren wieder Vervollkommnungen in der Bauart und in der Flugsähigkeit zu sehen. Der vom Korpssüh- rer Christiansen gestiftete Ehrenpreis fiel an die Gruppe 7 (Sachsen), die 5718 Punkte bei 25 gestarteten Modellen herausholen konnte. Die nächsten Siege holten die Gruppen Nürnberg und D a r m st a d t. Bester Einzelsieger war Riedel (Nürnberg), der sich die goldene Plakette des Korps- sührers holte. Die Preisoerteilung nahm Korpsführer Christiansen vor.
Ein Gütezeichen für die herrenmahschneiderei.
In München findet die Reichstagung des Reich sinnungsverbandes des Herrenschneiderhandwerks statt. Reichsinnungsmeister Schüller eröffnete im Deutschen Museum die Modell- und Lieferanten-Ausstellung. Im Mittelpunkt der Arbeitstagung stand die Verkündung der Einführung des Gütezeichens für die Herrenmaßschneiderei. Reichsinnungsmeister Schüller stellte fest, daß dieses Gütezeichen die Krönung der Be- russerziehungsarbeit des Reichsinnungsoerbandes bedeute.
Das Pamirgebirge abermals überflogen.
Nachdem, wie bereits gemeldet, vor einigen Tagen ein Lufthansa-Flugzeug zum erstenmal das Pamirgebirge überflogen hatte, ist diese verkehrsfliegerische Leistung von einer zweiten Junkers „Ju 52" der Deutschen Lufthansa unter Führung von Flugkapitän Drechsel, Flugzeugführer von Tettenborn und Funkmaschinist P e n k e, die
Da» fiiifeötth „Mutter und Kind" tritt dann ein, wenn die Kraft der Tomilic zur Selbsthilfe nicht ausreicht.
ebenfalls von Kabul aus über Ansi nach Sutschau (China) flog, mit der gleichen Sicherheit und Zuverlässigkeit im Rahmen der Erkundungsflüge eines weiteren Luftverkehrsweges nach dem Fernen Osten wiederholt worden. Das Flugzeug bezwang das schwierige Gebirgsmassiv ebenso wie das erste Flugzeug auf dem Wege über den Wakhan-Pah, der Afghanistan mit der chinesischen Provinz Sinkiang verbindet. Nach elfstündigem Fluge erreichte es sein Ziel. Beide Flugzeuge sollen in den nächsten Tagen nach Kabul zurückfliegen. Während die von Direktor Freiherrn von Gablenz und Flugkapitän U n - tucht geführte „Ju 52" anschließend nach Deutschland zurückkehren wird, soll Flugkapitän Drechsel noch einmal über den Wakhan-Paß nach China fliegen.
2HU dem Auto in den Rhein.
Ein Personenkraftwagen, von einer Dame gesteuert, kam oberhalb des Bahnhofs Hirzenach von der Straße ab und fuhr über den Bürgersteig i n den Rhein. Das Straßengeländer wurde auf einer langen Strecke abgerissen. Die Insassin mußte mit schweren Verletzungen nach Boppard ins Krankenhaus gebracht werden.
Das größte Freilichtkino Deutschlands.
Am Valzner Weiher ist für das diesjährige Volksfest „Kraft durch Freude" auf dem Reichsparteitag in Nürnberg das größte Freilichtkino Deutschlands errichtet worden. Die Bildfläche hat eine Größe von 120 Quadratmeter. Täglich werden hier den vielen Besuchern der KdF.-Stadt die neuesten Filme der Deutschen Arbeitsfront gezeigt werden.
Ein Opfer albanischer Blutrache.
Ein Opfer der Blutrache, die noch immer Dolkssitte der Albaner und Mohammedaner in Süd- ferbien ist, wurde der Abgeordnete des jugoslawischen Parlaments Ramadan Ramadanowic, Mitglied der Regierungspartei und Vertreter der jugoslawischen Albaner im Parlament. Ramadanowic kehrte aus der Stadt Skoplje mit einem Autobus in sein Heimatdorf Blaze zurück. Den Weg von der Haltestelle des Autobus bis zu seinem Hause legte er in Begleitung seines Sohnes, eines Rechtsstudenten, und eines Gemeindewächters zu Fuß zurück. 200 Meter vor seinem Hause ertönten
plötzlich aus einem Maisfeld mehrere Gewehrschüsse. Ramadanowic fiel, an der Brust und am Hals schwer verwundet, nieder und verschied nach 20 Minuten. Von den Tätern fehlt jede Spur, die Behörden nehmen jedoch an, daß es sich um Blutrache von drei Albanern aus der Umgebung handelt. Zwei von ihnen sind flüchtig, der dritte wurde verhaftet. Die Behörden haben eine strenge Untersuchung eingeleitet.
Wieder ein großer Waldbrand in Frankreich.
Der große Waldbrand, der drei Tage in Südwestfrankreich wütete, ist kaum gelöscht, und schon treffen wieder neue Meldungen über einen großen Waldbrand ein, der 20 Kilometer südlicher in
3 Kilometer Breite und 1 Kilometer Tiefe tobt. Die Behörden tun ihr Möglichstes, um das Vordringen des Feuers aufzuhalten, sind aber zunächst machtlos. Nach einer Schätzung des „Matin" sind 12 000 Hektar Wald vernichtet. Der Präfekt des Departements Landes hat, einem Beispiel seines Kollegen vorn Departement Gironde folgend, ab 29. August in allen Waldgemeinden die Jagd verboten. Augenscheinlich nimmt man an, daß die Brände auf Unvorsichtigkeit von Jägern zurückzuführen sind, die vielfach noch für ihre Patronen Papierpfropfen verwenden. Auch der Gedanke an böswillige Brandstiftung ist aufgetauscht. Weitere Brände werden aus der Gegend von Bordeaux und Chatellerault gemeldet.
„Seelische Hygiene."
Von Or. Friedrich Gchulze-Maizier.
Kein halbwegs unbefangener Mensch wird sich schämen, an einer Sehnenzerrung oder einem Herzfehler zu leiden; ebensowenig wird er es für unter seiner Würde halten, ein solches Uebel behandeln zu lassen — der Kulturmensch von heute besitzt erfreulicherweise ein wachsendes Maß von hygienischer Vernunft. Nur wenn es um seelische Zerrungen und Verwundungen, um charakterliche Verbiegungen oder Verrenkungen geht, ist die Hebe Mitwelt im großen und ganzen noch immer erstaunlich prüde. Als ob es eine Schande märe, wenn das zarteste aller Organe, die menschliche Seele, im Lebensgedränge Schädigungen baoonträgt, Verletzungen ober Entzünbungen, Brüche ober Risse, im Vergleich zu denen körperliche Verletzungen oft noch das kleinere Uebel sind. Als ob es ein Zeichen von Zimperlichkeit wäre, von unzeitgemäßer innerer Verweichlichung, echte Seelsorge für mindestens ebenso wichtig zu halten wie die Hygiene des äußeren Menschen.
Wer in der Welt etwas Ersprießliches ausrichten will, muß zuerst einmal mit s i ch selber im reinen sein; man kann weder recht wirken noch recht kämpfen, wenn man an schlecht verhehlten inneren Defekten oder Konflikten leidet, an geheimer Mutlosigkeit oder unterdrücktem Schuldgefühl. Nun sind wir aber — mit dieser Einsicht beginnt eigentlich erst ein tiefer reichendes charakter- kundliches Verständnis — durchaus nicht immer so mit uns selber im reinen, wie es nach außen hin erscheint, ja, wie wir es uns selber glauben machen wollen. Wir werden also gut tun, von Zeit zu Zeit in stillen Stunden möglichst unbefangen in uns hineinzuhorchen und uns zu prüfen, ob wir seelisch wirklich ganz und gar im klaren und reinen, wirklich im besten Sinne des Wortes „in Ordnung" sind, ob es hier nicht vielleicht doch noch mancherlei zu richten und schlichten, auszufegen und auszulüften, zu verbessern und zu verstärken gibt. Jede Schreibmaschine, jede Taschenuhr muß von Zeit zu Zeit einmal „überholt" werden; warum nicht auch unser innerer Mensch?
Grundregel soll dabei sein, daß man sich vor falscher Scham ebenso nachdrücklich zu hüten hat wie vor falscher Selbstsicherheit. Man wage es, wahr zu sein, Irrtum Irrtum, Schwäche Schwäche, Unart Unart zu nennen; aber man verfalle darüber nicht in den Gegenfehler fruchtloser Selbstzerfleischung und Selbstzerfaserung („Analysitis nannte sie ein zeitgenössischer Seelenarzt). Ist es doch eine der wichtigsten Leistungen der neueren Charakterkunde, daß sie erst in vollem Umfange klargestellt hat, wie eng Schwäche und Auftrumpfen, Wundheit und Reizbarkeit miteinander verbunden sind.
Der wirklich starke Mensch wird immer sach - l i ch u ' '■’eln, wird nicht eitel triumphieren, roc was gelingt, aber auch nicht gleich in
Vc i zusammenbrechen, wenn ihm etwas da. i geriet. Aus der Niederlage zu lernen suchen und sich unter gar keinen Ümstän - den den Mut rauben lassen, es das nächstemal besser zu machen, das ist die einzige Haltung gegenüber dem Mißerfolg, die eines reifen Menschen würdig fein kann. Nicht der hat die bessere Aussicht auf wirklich haltbaren Erfolg, der sich über jede ernstliche Selbstprüfung erhaben dünkt; es zeigt von viel tieferer Lebensklugheit, von
viel gesünderer innerer Spannkraft und Zähigkeit, wenn ein Mensch immer wieder an s i ch selber arbeitet, wenn er gerade seine Fehl schlüge zum Anlaß neuen Lernens und Umlernens nimmt. Man wende nicht ein, eine solche gelegentliche „Ueber- holung" des inneren Menschen sei unmännlich und undeutsch. Ein so erfahrener Seelenkenner und Seelsorger wie Meister E ck h a r t hat den charakter- kundlich höchst modernen Satz ausgesprochen: „Der Mensch würde wahrlich reich an Tüchtigkeit, wenn er sich prüfte, an welcher Stelle feine größte Schwäche läge, auf daß er hier besserte und seinen Fleiß daran kehrte, dies zu überwinden".
Gesetzt den gar nicht so seltenen, gar nicht so „anormalen" Fall, jemand schleppt von Kindesbeinen an irgendeine geheime Derstöruna und Entmutigung mit sich herum, einen rounoen Punkt feines Selbstgefühls und Lebensvertrauens, einen immer wieder aufflammenden Groll oder ein nagendes Schuldgefühl. Oder harte Schicksalsschläge haben seinem Wesen einen Knick, eine „Delle" gegeben. Was ist hier das Klügere, hygienisch Vernünftigere? Wenn er den brandigen Fleck nicht nur vor den anderen, sondern auch vor sich selber vertuscht, eine Unmenge Kraft verbraucht, nur um die schließlich doch immer wieder spürbaren Wirkungen seines verborgenen Gebrechens wett zu machen, und schließlich doch merken muß, daß sich in seelischen Dingen auf die Dauer nichts vertuschen läßt? — ober: wenn er dem guten Rat des Meisters Eckhart folgt und ohne falsche Scham alle Hilfsmittel echter Seelenpflege dazu benutzt, um den heimlichen Schaden auszuheilen? Die Antwort versteht sich von selbst für jeden, der auch nur eine Ahnung empfing von der ungeheuren Tiefe geheimer Verstörungen und von der befreienden Wirkung durchgreifender charakterkundlicher Arbeit.
Der Erfolg- ist an eine Hauptbedingung geknüpft, welche alle anderen Voraussetzungen einschließt: Man sei rückhaltlos vor sich selber ehrlich, man habe den Mut, bis auf den Grund zu gehen und sich so zu erblicken, wie man wirklich ist. Die Einsichten, zu denen man dabei gelangt, mögen nicht immer bequem, sie mögen unter Umständen erschütternd sein; aber diese Erschütterungen sind gewiß heilsamer als der faule Friede fragwürdigen Selbstbetruges. Man wird vielleicht beträchtlich über sich umlernen, manches allzu günstige Vorurteil berichtigen und manchen Pflock zurückstecken müssen. Aber man wird bald erkennen, daß die Verarmung, in welche man dabei zu geraten befürchtete, in Wirklichkeit eine Bereicherung war, daß man nun erst feste Planken unter den Füßen hat und viel sicherer Kurs zu halten vermag als vorher. Man wird aufs neue die alte Erfahrung bestätigt finden, daß es nichts Beglückenderes gibt als echte Selbst- beschränkung und wird erkennen, daß wieder einmal Goethe eine der wichtigsten charakterkundlichen Einsichten oorroeggenommen hat in dem stillen Satz: „Wer sich nicht zu viel dünkt, ist viel mehr, als er glaubt".
Polen weist denlscheFischerausHUa aus
Danzig, 28. Aug. (DNB.) Infolge der Anlage von Befestigungen aus der Halbinsel H e l a , die zum Verteidigungsbezirk Gdingen gehören sollen, hat sich die polnische Regierung
’ genötigt gesehen, den malten deutschen Fischerort räumen zu lassen. In Verfolg dieser Maßnahmen müssen 14 alteingesessene reichsdeutsche Fischerfamilien den Festungsbezirk Hela verlassen. Ein Teil der Männer hat sich mit Kuttern und Fischfanggerät über See nach der deutschen Ostseeküste begeben, wo sie in Zukunft ihrem Gewerbe nachgehen werden. Der Rest der Fischer und etwa 50 Angehörige haben Heia mit Hab und Gut verlassen, wobei sich zum Teil erschütternde Szenen abspielten. Die Fischerfamilien wurden in Zoppot von dem Kreisleiter der NSDAP., Oberbürgermeister Temp, bewirtet und mit Liebesgaben versehen. Dann ging die Reise zur See über Swine- münde nach Binz weiter, von wo die Fischer sich in die ihnen zugewiesenen neuen Heimatorte an der deutschen Ostseeküste begeben werden.
Kämpfe an der Aragon- und Granada-Front.
Salamanca, 30.Aug. (DNB.) Der nationale Heeresbericht vom Sonntag meldet von der Aragon-Front: Abschnitt Huesca: Im Abschnitt Almodovar wurde ein feindlicher Angriff mit starken Verlusten für den Gegner z u - rückgeschlagen. Im Abschnitt Villamayor sind die bolschewistischen Angreifer nicht nur zurückge- schlagen, sondern von unseren Truppen verfolgt worden, so daß wir unsere vorderen Linien wesentlich verbessern und wichtige Stellungen besetzen konnten. Der Feind verlor viel Kriegsmaterial, darunter unter anderem 2 0 Maschinengewehre. In diesem Abschnitt wurden von uns 6 sowjetrussische Tanks außer Kampf gesetzt. Im Abschnitt Belchite und Fuentes sind ebenfalls alle feindlichen Angriffe abgeschlagen worden, wobei der Gegner außerordentlich starke Verluste gehabt hat, ohne daß er irgend einen Vorteil gewinnen konnte. An der Granada-Front griff der Gegner unsere Stellungen in der Sierra Nevada an und wurde verlustreich z u r ü ck geschlagen. Im Abschnitt Lanjarvn erlitt der Feind bei einem mißglückten Angriff mehrere hundert Mann Verluste, darunter über 50 Tote und einige Gefangene. Unter dem erbeuteten Material befinden sich drei Geschütze, drei Maschinengewehre und zahlreiche Gewehre.
Wetterbericht
der Reichsweklerdienstes. Ausgabeort Frankfurt.
Die Umgestaltung der Großwetterlage macht nur langsame Fortschritte. Mit der Zufuhr kühlerer Luftmassen hat sich der englische Teil des europäischen Hochdruckgebietes sogar noch einmal verstärkt, so daß nennenswerte Störungen des Schönwettercharakters vorerst noch unwahrscheinlich sind; besonders in den Morgenstunden wird es jedoch zunächst zu Nebel- oder Hochnebelbildung kommen.
Aussichten für Dienstag: Morgens vielfach Nebel ober Hochnebel, sonst meist heiter und trocken, Temperaturen wenig geändert, Winde aus vorwiegend nördlicher Richtung.
Aussichten für Mittwoch: Im wesentlichen noch Schönwettercharakter, doch morgens vielfach nebelig.
Lufttemperaturen am 29. August: mittags 25 Grad Celsius, abends 16,3 Grad; am 30. August: morgens 13,8 Grad. Maximum 25,4 Grad, Minimum heute nacht 11,7 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 29. August: abends 21 Grad; am 30. August: morgens 16,7 Grad. — Sonnenscheindauer 11,6 Stunden.
Nach langem schweren Leiden verschied am 26. August 1937 im Alter von beinahe 84 Jahren unsere liebe Mutter. Grofem utter, Schwester und Schwägerin
Frau Johanna Vogel, geb. Lang
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Hans Schmitt und Frau
Karl Vogel und Familie.
Gießen, Freiendiez, den 30. August 1937.
Die Beisetzung fand in aller Stille statt
------ -----------------04275
Zwangsversteigerung.
Dienstag, den 31. August, nachm. 2 tthr, sollen im Versteigerungslokal Neuenweg 28 bzw. an Crt und stelle (Bekanntg. in obigem Lokal» zwangsweise geg sofortige Barzahlung versteigert werden: Haus-, Laden- u. Büromöbel aller Art, 4 Schreibmasch., 17 Palmenstöcke, 10 Bücher, 1 Vulkanisier- njaschme 1 Tisch - Grammophon, 1 Teppich, 2Bilder,lSchaufenster- Austtell -Einrichtung, 1 Scbneiüer- Nahmaschine, 1 Briesm.-Album, 3Auswahlbefte,2Klaviere,lPhoto- avvar.,1 Spiegel, Anzugstoffe 68,6d Scharmann Gerichtsvollz.m Gießen Obiiai uiuIlli) Wlesemtr. 2, Tel. 3108.
Mietgesuche
Vermietungen
2 WohDongsfiesüdie!
1 od. 2 Zimmer mit Küche, sowie 4-5 Zimmer mit Mansarde Eilangebote unt. 5617D an den Gießen Anzeiger erbeten.
Schöne 4-Zimm,-Wohnung Balkon, Mansardenzimmer,nebst all.Zub. 1.Stock, Asterweg, n. der Anlage, per 1. Oktober zu vermieten. Schriftl. Angeb. u. 04276 an d. Gieß. Anz.
Briefumschläge bei Brühl, Gießen
17,15.
l-2 luöhl. Zimmer
2 Stationen von Gießens a.Bahn- bof) zu vermiet. Wo, sagt die Geschäftsstelle des Gießen. Anzeig.
Elche zwischen Meer und Memel von Marlin Kakies
Insgesamt 120 Seiten mit 82 hervorragenden Naturaufnahmen des Verfassers aus 56 Kunstdrucktafeln.
Familiendrucksachen
Verlobungsanzeigen Vermählungsanzeigen Geburtsanzeigen
bei BrUhl, Schulstr.7
3n Leinen gebunden RM. 3,60. Bestellungen nehmen alle Buchhandlungen und der Verlag entgegen.
Hugo Bermühler Verlag
Berlin-Lichterfelde
GewlynauSzug
Ohne Gewähr
Nachdruck verboten
19. Ziehungstag
28. August 1937
ön der heutigen Vormittagsziehung wurden
gezogen
106577
383213
4694
64550
104021
132562
388152
143398 164247 217194 295879 337729
395397
132395
155864
202995
268765
322133
357498
23371
124916
200955
262485
361680
87218 136660 157601 213290 282345 326456 381587
150332
183005
219095
311620
339741
397405
121426 150460
194967
221323 313068 349809
131672 153351 199364 237310 315393
352634
19095
95589
57569
341401
38352 144413 203889 273190 377316
27986
310492
2 Gewinne zu 10000 RM.
8 Gewinne zu 5000 RM. 390655
12 Gewinne zu 3000 RM. 281378 369028 374364
20 Gewinne zu 2000 NM. 140956 247444 281276 390168
5. Klaffe 49. Preußisch-Süddeutsche (275. Preuß.) Klassen-Lotterie
Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II
56 Gewinne zu 1000 RM. 3545 50576 57328 68801 76991 79487 152357 154725 173209 182174 215434 237641 251489 261413 281059 281257 339402 358649
98 Gewinne zu 500 RM 2956 4473 7452 28993 38021 42590 52560 62262 71585 82254 104284 110870 ------ ------ ------
90840
135690 158053
180495 199121
236443 258894
281327
302601
319600 354442 396949
115535 139470 160538 188962
218231
241545
259990
291232
310383
337140 368503 397445
124642 142808
162404
190958
220862
242191
264996
291668
312606
346422
371292
90818 126025 144078 162427 192799 229700 250453 268826 295491 314002 348980 377075
126715 144678
171442 193186 234814 25061'2
272369 298093 316614 353516
385732
136273 158550 181824 211745
239244 259688
289205 303529 321161
359477
397009
,««90 Dewinne »u 300 RM 1747 4954 5602 5893 litt?? 1^64 26265 35953 37556 44905 49770
i13 §0223 65105 67914 71730 73155
S 71704630 H308“3---8-4-348 - “4-4® -
NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude“
Mittwoch, den 1. Sept., 20.15 Uhr, im Stadttheater
Triumph des Humors
Willy Reichert
mit seiner Künstlerschar
Kartenvorverkanf: Musikhaus Challier. Schokoladenh. Hunte- mann, Oberh.Tageszeitg., Kreisdienststelle, Schanzenstr. 18.
__________________________________5621 D
Ön der heutigen Nachmittagsziehung wurden gezogen
2 Gewinne zu 1UOUO RM. 189752
6 Gewinne zu
2 Gewinne zu
12 Gewinne zu
5000 RM 201548 314467
397756
298311
3000 RM. 180916
2000 RM. 223153 285364
348830
363068
381961
62 Gewinne zu
1000 RM 33423 47761
51076
741 15
85669
103532 111921 124371
201161
240454
241120
246758 251868 275478
295472
329377
369412
329706
378237
354226 357818 365757
386318 389942 394449
369307
82 Gewinne zu
500 RM. 3996 32382 48092 49986
56737
83612
102761 106197 108871
131507
132898
139521
155965 158623 169981
176729
182264
188844
201667 202244 205229
208470
210689
219639
219746 223608 266067
277055
277118
279835
289766 289800 295674
302650
326303
399474
330571
364292 371631 387534
391796
164 Gewinne zu 300 RM 2332 2706 3363 6981 8640 9596 10480 20725 26527 30122 31010 37831 37891 42625 44367 61101 63933 64665 65053 67305 68776 70145 84066 95200 99139 101862 105972 119016 125176 129667 131533 145455
150377 150390 158140 167596 167959 174048
181200 182258 185000 186171 187761 187870
190299 190686 19254b 194651 194718 195169
202781 223222 224109 224262 227200 228249
233631 237941 248712 254591 275791 288925
>93760 318734 319128 321221 323055 326915
<27295 335261 341239 347497 349099 369106
<69931 372184 375101 385282 390047 391027
<92451 395091
im Gewinnrade verblieben: 2 Gewinne zu ie 000000, 2 zu je 500000, 2 zu je 100000, 2 zu e 0000. 6 ju le 30000, 10 zu je 20000, 36 zu |e 10000 ß zu ie 5000 144 zu le 3000, 326 zu |e 2000 1126 zu je 1000, 1692 zu ie 500 3440 zu je 30C 81136 zu ie 150 NM.
Keine Zeugnisse m Urschrift icnbem nur 3eugntt» ablchristen oem Be» werbungSichr-iben bei. ^gen — Lichtbiiner uncBewerdumiSunter- lagen mühen zur 8er» Meldung oon Beriuüen auf oet 'Rückseite )l> «nen und Anfckrin oel Bewerber- tragen!
Sohn achtb. Eltern, v. Lande, der das Bödeman-roar erlernen will, gesucht. 661bd Bäckermeister EmilZinser Wnöocfo.(MM
Verschiedenes
Wnflltiffi zugeflogen. 662oD Abzuholen: StudenlenhauS Lechgest.WeglS.


