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feite der Grenzen ihrem Volkstum die Treue halten. Die Sängervereiniaung Mühlau (Tirol) sang so anheimelnd, daß Die Zuhörer sofort mitgerissen wurden. Die 14 Sänger konnten Beifall über Bei« fall ernten. Auch das Konzert des Lodzer Männer­chors, eines Auslandschors der Bereinigung deut­scher Gesangvereine in Mittelpolen, errang einen großen Erfolg. Mit dem Sonderkonzert beim 12. Deutschen Sängerbundesfest schloß der Wiener A-cappella-Chor seine 13. Auslandsreise und achte Deutschlandreise ab. Am Donnerstag traten weiter auf: der Magdeburger Lehrergesangverein, der Schubert-Bund Essen, der Magdeburger Männer- gesangverein, der Solinger Liederkranz, der Knap- pen-Gesangverein Neumühle und Rheinpreußen.

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Das Fest des deutschen Liedes in Breslau.

Feierliche Uebergabe des Bundesbanners des Deutschen Sängerbundes an die Stadt.

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2luf dem Schloßplatz in Breslau fand die feierliche Uebergabe des Bundesbanners des Deutschen Sängerbundes an die Stadt Breslau statt. Dieses Bildtelegramm zeigt den festlich geschmückten Bannerwagen nach der Ankunft vor dem Schloß. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Der Festakt vor dem Schloß.

Breslau, 29. Juli. (DNB.) Donnerstagmittag bot der historische Platz vor dem Schloß Friedrichs des Großen ein seltenes und farbenfrohes Bild. Tau­fende von Volksgenossen aus Breslau und Schle­sien, Abordnungen der Sängervereine aus dem In- und Auslande hatten sich hier versammelt, um der Uebergabedes Banners des Deutschen Sängerbundes an die Festftadt Breslau bei- zuwohnen. Gegenüber dem Schloß hatten sich auf Der Ehrentribüne, die von den Bannern der aus­landsdeutschen Gesamtvereine flankiert war, die Ehrengäste eingefunden, und vor dem Schloß waren auf einer Tribüne die aktiv beteiligten Sänger un­tergebracht, vor ihnen die Vielzahl der neu zu weihenden Sängeroereinsfahnen. Zu beiden Seiten dieser Tribüne gruppierten sich die Abordnungen der Auslandsvereine, die vornehmlich mit ihren Trachtengruppen vertreten waren. Die Gruppe der Arbeitsgemeinschaft Breslau der Lehrer- gefangoereine war umrahmt von den Hunderten von Fahnen der «in Breslau vertretenen Gesangver­eine. Auf der Ehrentribüne sah man neben dem stellvertretenden Gauleiter und dem Oberbürger­meister die Mitglieder des Führerrates, die Männer von Partei und Staat, der Wehrmacht und der Kunst.

Kurz nach 12 Uhr nahte die Sitze des Zuges, der das Bundesbanner zur Uebergabe an die Fest- stadt brachte. Das Banner wurde hinter einer Ehrenhundertschaft der Sänger auf einem von sechs schwarzen Pferden gezogenen und von in Weiß gekleideten Ehrenjungfrauen begleiteten Wagen herangeführt. Während der Sängergruß auf­klang, wurde das Banner vor dem Ehrenpodium aufgestellt. Ein Chorgesang leitete zu den Anspra­chen über, mit denen die Uebergabe des Bundes- banners an die jetzige Festftadt begleitet wurde. Zunächst sprach

Dr. Hermann,

Obmann Gänqerbnndesfestes,

das 1932 zu Frankfurt a. M. ftattgefunben hatte.

Seitdem", so führte er u. a. aus,sind fünf Jahre ins Land gegangen, nach denen der Deutsche Sängerbund getreu seiner Ueberüeferung das 12. Bundesfest gleichzeitig zum Gedenken seines 7 5 j ä h r i g e n Bestehens in der Kultur­stätte deutschen Volkstums im Osten, Breslau, be­geht, als das Bunbessest, dem die hohe geschichtliche Bedeutung zukommt, das erste deutsche Sfi n- gerbunbesfeft im neuen n a t i o n a l f o » zialistischen Deutschland unseres Führers Adolf Hitler zu fein. Wie ein unfaßbares Wun­der mutet uns der Wandel des gesamten deutschen Lebens an, der sich in diesen fünf Jahren vollzogen hat. Wo damals zur Zeit des Frankfurter Festes sich 400000 zu diesem Banner bekannten, da nahem wir uns heute einem fester denn je geführten Be - stände von einer Million. Der Bund hat feine einzigartige Verbindung und unlösbare Ge­meinschaft mit all denen, die den deutschen Chor­gesang in aller Welt als kostbarstes Kulturgut pflegen, erhalten und verstärkt.

Zu feiner Zeit ist unser Bund als Behüter eines der wichtigsten Güter deutscher Volkskul-

fur auch nur annähernd so anerkannt gewesen, als im neuen Deutschland im Rahmen seiner kulturgesehgebung. Der Führer des Reiches hat unser erstes Bundesfest im nationalsoziali­stischen Deutschland mit der Verleihung der Fahnenplaketke für alle an diesem Feste teilnehmenden Vundesvereine ausgezeich­net, der Betreuer des gesamten deutschen ftul- turwesens hat dem gleichen Feste die Reichs­wichtigkeit gewährt und ihm durch die Rebernahme der Schirmherrschaft seine besondere Bedeutung gegeben.

Dr. Hermann gab dem schlesischen Sängergau­führer und Obmann des Festausschusses des 12. Deutschen Bundesfestes, Studienrat Fuchs, das Banner, der es nach einer kurzen. Ansprache in die Obhut der Feststadt und seines Oberhauptes, des Oberbürgermeisters Dr. F r i d r i ch , weitergab.

Oberbürgermeister Dr. Zridrich

führte u. a. aus: Breslau empfindet die Wahl zur Festftadt als Anerkennung feiner national- und kul­turpolitischen Sendung und Bedeutung. Seit jeher war Breslau, wie die steinernen Zeugen seiner stolzen Vergangenheit künden, eine Pflegestätte deutschen Gei­stes und deutscher Kunst. Das schlesische Land und seine Hauptstadt öffnen sich dem deutschen Sänger noch in ihrer besonderen Eigenart als Heimat des deutschen Liedes, deutscher Dichter und Sänger. Auch heute ist der schlesische Mensch dem Zau­ber des deutschen Liedes in seiner Viel­falt ergeben. Ist doch von Schlesien geradezu eine Wiedererweckung des deutschen Volksliedes in seiner unverfälschten Urkraft. ausgegangen und ist doch Schlesien und insbesondere Breslau der Ursprung einiger der schönsten und musikalisch wertvollsten Kampflieder des Nationalsozialis­mus gewesen. Daher nehme ich als Vertreter der alten Hauptstadt Breslau mit dem Stolz der in­neren Berechtigung dieses Banner, unter dessen Zeichen Breslau schon einmal vor 30 Jahren ge­standen hat, entgegen, mit dem Versprechen es in den Mauern Breslaus in Ehren zu halten.

Bundesführer Meister

nahm dann das Wort zu einer Ansprache. Die schlesische Sängergauführung, so sagte er u. a., konnte keine erhabenere Stätte für diese Feierlichkeit aus» ersehen, als den Schlößplatz, jenes Gelände, das 1813 Tausende faßte, als der König rief und alle, alle kamen. Dieses große Viereck vor dem alten ehr­würdigen Schloß ist wieder Rufplatz geworden. Es ruft zu einem einzigartigen Friedens- feft, bei dem es gilt, die schönste deutsche Volks­kunst, den deutschen Gesang, zu feiern. Der Bun­desführer gab bann einen Ueberblicf über bie nun­mehr 75jährige Geschichte b e s Deutschen Sängerbunbes, ber 1865 in Dresben das erste deutsche Bundesfest unter Teilnahme von 16 060 Sängern feierte.75 Jahre Deutscher Sän­gerbund sind abgeschlossen. Mögen Jahrzehnte und Jahrhunderte sich anschließen mit dem einen Ziel: Alles für das deutsche Volk, alles für bie deutsche Kulturarbeit und alles für die deutschen Menschen.

Die Ansprachen lösten lebhaften Beifall aus, be­

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Geslau die feierliche Weihe der Sängerfahnen statt. Hier st°h. SÄÄ WSruppe beim W zur F°sth°ll°. - (Sch°r,-BUd°rdi°nstM.)

sonders, als Oberbürgermeister Dr. Fridrich das prachtvolle Bannerband dem Bundesbanner anheftete. Dann erscholl das Kommando:Ehren­stürme stillgestanden! Fahnen auf!" Rinsum er­stand ein bunter Wald von Fahnen und Bändern, und Bundesführer Meister nahm die Weihe der Fahnen vor. Ein machtvolles Sieg-Heil auf den Führer und das deutsche Volk hallte über den weiten Platz, die Lieder der Nation erklangen, und der von sechs Rappen gezogene Wagen setzte sich wieder in Bewegung, um bas Banner bes Deutschen Sängerbunbes in bas Rathaus zu brin­gen.

Sangervolk-Volk im Chor."

Laberndes Feuer auf dem Glockenturm kündete den Beginn ber ersten Chorfeier bes 12. Sängerbundesfestes an, bie von ben Sängern bes Gaues Sachsen veranstaltet würbe. Das weite Oval ber Hermann-Göring-Kampfbahn war von vielen Tausenden besetzt. Nach dem Sän- gergruß betrat Gauchorleiter Paul Geilsdorf (Chemnitz) bas Dirigentenpult, um bas Zeichen zum Beginn ber ersten Chorfeier zu geben, bie mit Erwin KnabsDer beutsche Morgen" mit Blas­orchester ein geleitet wurde.

Diese erste Chorfeierstunde, bie unter dem Motto Sängeroolk Volk im Chor" stand, be­wies, daß der deutsche Männergesang fähig ist, Weihe st und en des Volkes künstlerischen Ausdruck zu geben. Und zwar zeigte sich das an ben Chören, bie musikalischer Ausbruck einer heroischen Haltung sind, wie ber obenaenannte Chor von Knab aber wie bie von bem Dirigenten der Chor- feier stammenden KompositionenSankt Michael" undSankt Raphael", ferner Lieder, die an klingend an ernste Landsknechtlieder, auch rechte Frömmig­keit und soldatische Einsatzbereitschaft zum Aus­druck bringen. Zwei Trinklieder leiteten über zu dem Lied, das trotz seines Alters von 300 Jahren auch bei dieser Feier seine lebendige Wirkung nicht verfehlte: das von Friedrich Sticher vertonte Aennchen von Th ar au", das stärksten Bei­fall auslöste, ebenso wie zwei weitere Volkslieder. Die erste Feierstunde klang aus mit dem Sänger­gruß.

Neben dieser repräsentativen Veranstaltung des ersten Ta^es des Sängerbundesfestes gab es eine ganze Reihe von Sonderkonzerten aus- landsdeutscher Volksgruppen und ein­zelner Vereine aus dem Reich und von jenseits ber Grenze, bie stärkste Beachtung fanden. Die Veran­staltungen ber deutschen Sänger aus bem Aus- lanbe stellten über bie burchweg heroorragenbe künstlerische Leistung hinaus Bekenntnisse zu beutschem Volkstum, beutschem Wort und Lied bar, deren Eindruck sich kein Zuhörer ent­ziehen konnte. Sämtliche Sonderkonzerte bes ersten Tages wiesen eine riesige Anteilnahme auf. Der Gauleiter und Oberpräsident Wagner wohnte einer ganzen Anzahl von Konzerten bei. Als die Siebenbürger Sachsen am Schluß ihrer Darbietungen bas LiebSiebenbürger Lanb bes Segens" anstimmten, hörten bie Zuhörer biefes Bekenntnis zur Heimat stehend an. Stürmischer Beifall drückte den Dank ter Deutschen aus bem Reich an die Brüder und Schwestern aus, bie jen-

ber Chor der Kupfer- und Messingwerke Hettstebt (Sübharz), ber Männerchor ber Stabtverwaltung Wuppertal, ber Quartettoerein Sanssouci aus Rheybt unb schließlich ber Queblinburger Männer­gesangverein und der Madrigalchor aus derselben Stadt.

An der Nordsee wie in Tirol."

Die Reihe der Kameradschaftsabende leitete ber Abenb ber Deutsch-Oesterreicher im Messe­hof ein. Nichts konnte schlagenber die Geisteseinheit beweisen als der Andrang zu dieser Veranstaltung, zu der über 15 000 Personen erschienen waren. Auch Gauleiter Oberpräsident Wagner wohnte mit bem Führerring des Deutschen Sängerbundes, Präsibial- rat Ihlert von der Reichskulturkammer unb ben Führern der Parteigliederungen bem Kamerad­schaftsabend bei. Nachdem im Namen ber Deutsch- Oesterreicher im Reich von Streitschwert herz­liche Begrüßungsworte an die in ihren malerischen Trachten erschienenen Brüber unb Schwestern aus Oesterreich gerichtet hatte, nahm Gauleiter Ober« präfibent Wagner bas Wort, um, immer mieber von Heilrufen unterbrochen, bie Blutselnheit ber Deutschen im Reich und in Oesterreich zu be­tonen. Solange die Deutschen fingen könnten in ben Bergen Tirols ober am Stranbe der Norbfee , was ihre Herzen bewegt, so sagte er, solange werde das deutsche Volk le*'ben, wachsen und groß sein. Der Abend wurde durch Darbietungen ber aus Oesterreich gekommenen Gesangvereine ausge­füllt, aber auch eine wärmstens begrüßte Abord- nung bes Parisic-Sängerbundes von San Franzisko gab Proben ihres Könnens.

Schweres ßifeiMnungtörf südlich von Paris.

Man rechnet mit 25 Toten und 50 Verletzten.

Die erste Meldung.

Paris, 30. Juli. (DRV.) Ein folgenschweres Eisenbahnunglück ereignete sich in der Rächt zum heutigen Freitag in Villeneuve-St. Georges, etwa 20 Kilometer südlich von paris. Der D-Zug St Etienneparis entgleiste und stürzte u m. Bis gegen 2 Uhr nachts waren 10 Tote und 50 Verletzte geborgen. Von den Verletzten schweben viele in Lebensgefahr. Sie wurden in das Krankenhaus in Villeneuve-St. Georges ge­bracht. Die Leichtverletzten wurden nach der An­legung von Verbänden weiterbefördert. Die Auf­räumungsarbeiten sind in vollem Gange. Der prä- fekt des Departements Seine et Oise begab sich so­fort nach der Unglücksstelle.

Eine spätere Meldung besagt: Der Schnellzug parisSt. Etienne ist aus bisher noch nicht be­kannter Ursache etwa 300 Meter hinter dem Bahn­hof Villeneuve-St. Georges aus den Schienen ge­sprungen. Die Lokomotive,,der Packwagen und vier Personenwagen stürzten um. Da der Schnellzug zum großen Teil noch aus unmodernen Holzwagen zusammengesetzt war, ist das Un­glück besonders groß geworden. Vis gegen 3 Uhr nachts waren 15 Tote geborgen.

25 Todesopfer?

Villeneuve-St. Georges, 30. Juli. (DRV. Funkspruch.) Die Zahl der Todesopfer des schweren Eisenbahnunglücks bei Villeneuve-St.-Ge- orges fleht zur Zeit noch nicht fest, da die Aufräu­mungsarbeiten noch immer in vollem Gange sind und man befürchtet, daß sich noch zahlreiche Tote und Verletzte unter den Trümmern befin­den. Die Lisenbahngesellschaft veröffentlicht in den frühen Morgenstunden eine kurze Verlautbarung, in der die Zahl der Todesopfer auf etwa 25 und die der Verletzten auf etwa 50 geschäht wird.

An der LlnMcksffelle.

Der Sonderberichterstatter bes DNB., ber sich an bie Unglücksstelle begeben hat, schilbert ben traft« losen Anblick, ber sich ihm beim Scheinwer­ferlicht bot. Die hölzernen Wagen sind zum Teil ineinanbergeschoben, zum Teil vollkommen zertrüm­mert. Die Lokomotive liegt mit bem Packwagen unb bem Postwagen neben den Gleisen. Ueberall liegen zerfetzte Koffer, blutige Wäsche und Reise­utensilien zerstreut. Dazwischen sieht man die Ret­tungsmannschaften unb die unverletzt gebliebenen Insassen des Zuges, die sich nach ihren Angehöri- gen umsehen, oder nach ihrem Hab und Gut su­chen. Militär, Mobilgarbe unb Feuerwehr sperren, jo gut es geht, bie Ünglücksstelle ab. Die zertrüm­

merten Eisenbahnwagen werben vorsichtig Stück für Stück auseinandergeschweißt. Die Toten, die zunächst in einem an ber Eisenbahn­strecke liegenben Wagen aufgebahrt waren, sind in­zwischen nach Villeneuve-St. Georges übergeführt worben. Da bas Krankenhaus ber kleinen Ortschaft recht bald mit Verletzten überfüllt war, mußte ein Abtransport nach Paris organisiert werden.

Zatsche Weichenstellung?

An der Unglücksstelle trafen in den frühen Mor­genstunden auch der Minister für öffentliche Ar­beiten, der Innenminister, ein Vertreter bes Mini- sterpräsibenten unb ber Generalbirektor ber Eisen­bahngesellschaft ParisLyonMarseille ein. Die Ursache ber Entgleisung soll angeblich falsche Weichen st ellung fein. Da ber Zugführer ben Tob gefunden hat unb ber Lokomotivführer unb ber Heizer so schwer verletzt sind, baß sie vorläufig noch nicht vernommen werben können, ergeht man sich augenblicklich lebiglich in Vermutungen.

Wetterbericht

des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.

Durch bie weitere Auffüllung ber Ostseestörung hat sich über Deutschland) eine sehr flache Hruckoer- teilung eingestellt unb bie Zufuhr ber kühlen Mee- resluft ist für unser Gebiet unterbunben. Neu auf- lebende Wirbeltätigkeit auf bem Ostatlantik bebingt wieder ben Zustrom milber Luftmassen, woburch bann zugleich auch bie Temperaturen einen An­stieg erfahren. Ein längerer Bestaub ber Schön­wetterlage erscheint jeboch noch nicht gesichert.

Aussichten für Samstag: Wolkig bis heiter, Temperaturen tagsüber zwischen 20 unb 25 Grab, trocken, sübliche Winbe.

Aussichten für Sonntag: Freunblich unb warm, bei schwacher Luftbewegung.

Lufttemperaturen am 29. Juli: mittags 18,6 Grad Celsius, abenbs 13,9 Grab: am 30. Juli: morgens 10,4 Grab. Maximum 19,8 Grad, Minimum heute nacht 8,5 Grab. Srbtemperaturen in 10 cm Tiefe am 29. Juli: abenbs 18,2 Grab: am 30. Juli: mor­gens 14,6 Grab. Sonnenscheinbauer 3,7 Stunben.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange Stellvertreter bes Hauptschristleiters: Ernst Slum- schein. Verantwortlich für Politik unb für bie Silber: Dr Fr. W Lange (beurlaubt), Vertreter: Ernst Blumschein: für Feuilleton: Dr.Hans Thyriot; für ben übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck (beurlaubt). Verantwortlich für ben Inhalt ber Anzeigen: Theobor Kümmel. D. A. VI. 37: 9104. Druck unb Verlag: Brühlsche Unioerfitätsbrurferei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugs- preis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit ber Illustrierten 15 Ps mehr. Einzeloerkaufs- preis 10 Pf. unb Samstags 15 Pf., mit ber

Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.