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i 30. Jan. <DNB.) Dem „Völkischen
Beobachter' haben auch führende Staatsmänner des Auslandes Beiträge geliefert, die eine Würdigung der großen Erfolge der feit 1933 geführten deutschen Außenpolitik darstellen. So äußern ich unter anderen:
Italiens Außenminister Graf Giotto:
Die politische Zusammenarbeit zwischen dem nationalsozialistischen Deutschland und dem faschistischen Italien ist heute einer der Eckpfeiler des Friedens, der Stabilität und der sozialen Ordnung Europas.
In den letzten zwanzig Jahren ist das Leben Europas vergiftet und der Frieden Europas bedroht worden durch wiederholte Versuche, Rechtsun- terschiede zu schaffen zwischen den Nationen zu dem Zweck, die freie Entwicklung und normale Entfaltung der Kräfte einiger Nationen zu unterdrücken. Diese Versuche drohten, und sie drohen noch heute, Europa in zwei Lager zu teilen und die notwendige Solidarität zwischen den Kulturnationen unwiederbringlich zu zerstören, indem sie dem Bolschewismus Einlaß gewähren.
Italien hat sich als erste europäische Nation mit allen angestammten Kräften dieser zerstörenden Tendenz widersetzt. Es hat als erste Nation eine Politik des Verständnisses für die Bedürfnisse des deutschen Volkes erkannt und verfolgt, als erste Deutschland die Hand gereicht, als erste die . Notwendigkeit betont, zu einer aufrichtigen und gründlichen Aussöhnung zwischen den durch den , Weltkrieg auseinandergerissenen Nationen zu gelangen.
H a Geschäfte haben ebenfalls über Nacht ein b W9 Gewand angelegt. Ueberall sieht man r^oer des Führers, umrahmt von frischem mnengrün und den Symbolen des Dritten Reiches.
. dstoerständlich, daß auch von allen Straßen- men, Omnibussen und Vorortzügen die Haken- ^zwimpel wehen. Festliche Stimmung in den n °Pen und in den Betrieben! In den großen >t4 nvn Geschäftshäusern und Büros werden die j en -Vorbereitungen für den Gemeinschaftsemp-
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Beförderungen in der SA nid im ASM.
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schm Weg, nicht auch den Volkern eine Ge- j lej nheit sein, ihre Stellung zu uns nachzuprüfen? tlti) sagt ihnen der Weg der Deutschen durch die chichte — die so viel zitierte „deutsche Dynamik"
annahm, fäien B f. hundert M Völker au5»\w( : und der tyi uttchen: und« q die Wege dee! feltkaisertuni, v. rklichte, und w scher Kreit, foi* er den Söhnen f lksalhait werten: die Geschichte J d nicht nur eir les deutschen A' DN dadurch uu=r t das führende • I dieieni Niedu" der Wiebcrbnii'
hlachtieldern r auch die Geschichte v[
stitterliche Treue ließen uns die Macht gewinnen. Tkselben Tugenden ließen uns in vier Jahren miede ein großes Volk werden, dieselben Tugenden mrben für alle Zukunft das Reich sich e r n.
Msz.): Heinrich Himmler, Reichsführer SS."
Auszeichnung deutscher Künstler ourch den Führer.
Der F ü h r e r und Reichskanzler hat zum 30. Ja- nnr auf Vorschlag des Reichsministers für Volksnr klärung und Propaganda namhafte deutsche Ki n st le r mit der Verleihung eines Titels aus» z, zeichnet.
Es wurde verliehen der Titel Generalmufik- d reNor den beiden ersten staatlichen Kapell- rxiftern des Deutschen Opernhauses in Charlotten- l»rg Karl Dammer und Arthur R o t h e r sowie i m ersten Geschäftsführer des Berliner Philhar- nonifchen Orchesters Kapellmeister Hans von !enda.
Ich habe es schon oftmals zum Ausdruck gebracht, daß meiner Meinung nach das deutsch-pol. Nische Nichtangriffsabkommen heutzutage wie vor drei Jahren eines der w i ch t i g ft e n Elemente der Stabilisierung Europas ist. Das deutsch-polnische Nichtangriffsabkommen wurde beiderseits mit vollem Bewußtsein der bestehenden französisch-polnischen abgeschlossen. Deshalb ist es ganz selbstverständlich, daß diese beiden wichtigen Elemente des europäischen Friedens in keinem Gegensatz zueinander stehen.
Japans Botschafter Graf Mushakoji:
Japan und Deutschland sind die ersten Staaten, die sich gegen die beiden gemeinsame G e f a h r z u s a m m e n g e s ch l o s s e n haben, und wir haben daher allen Anlaß, das Abkommen vom 25. November vorigen Jahres zu begrüßen, weil 'das Ziel dieser großen Tat ist, das Glück der Menschheit zu fördern. Unser Abkommen ist keineswegs exklusiv: wir hoffen und wünschen sogar, daß auch recht viele dritte Staaten noch zu uns stoßen. Je mehr unser Kreis durch den Beitritt anderer Staaten erweitert wird, um so sicherer wird es gelingen, den Zersetzungsbestrebungen der Kommunistischen Internationale erfolgreich entgegenzutreten.
Deutschlands Kampf für -en Frieden
Ausländische Staatsmänner zum 30. Januar.
Seele im U«" 5<t b*s i, ■a*rfn. die ■ t,r 'n befi MMchblalt k wie der >r Zeg, M nicht da,, M> dennoch Q[5 der ■» )0 ji rt.e5 immer e A* fler ,öJo, wie her: Wrparfei m?i: stets uirte ^er ftranioff *r Proklamotic- m Der Deutsch. Kortin ßutfm- j
Werdens M ' auf polilischeys Öen Gebiet.
mag sein, daß wir Deutschen in der Welt uns nicht immer allzu großer Beliebtheit erfreuen. Das kommt daher weil wir s o f l e i ß i g , s o mutig, o genau so pflichtgetreu und so gründ- .!,? l m 20S J,nm ^er auch die Tugenden, die ^0^ Do k und Nation groß gemacht haben. Deshalb wollen wir nicht von ihnenlassen sondern unsere Kinder wieder in ihnen erziehen Es sind die Tugenden, die z u unserem nationa - e,?Qrarfter gehören. Und der nationale Charakter muß rem und unverfälscht erhalten bleiben, wenn ein Vock leben und gedeihen will.
Viele von euch, ihr Jungens und Mädchen, die ihr heute in so überwältigender Millionen-Zahl meine Zuhörer seid, waren vor vier Jahren noch kleine Kinder, viele gehörten damals vielleicht den bürgerlichen, konfessionellen oder gar Marxistischen Iugendverbänden an. heute seid ihr alle in einer großen deutschen Jugend vereint, heute seid ihr nicht mehr aufgeteilt nach Konfessionen und Parteiauffassungen, ihr alle schwört auf einen Mann und auf eine Idee. In eurer einheitlichen Jugendbewegung gebt ihr dem ganzen Volk ein leuchtendes Vorbild der Gemeinschaft. Das ist gut so. Denn wenn ihr einmal groß seid, dann seid ihr ja das Volk, es muß einig fein, wenn es sich in einer Welt der Gegensätze behaupten und tapfer seines Lebens wehren will.
lang unermüdlick am Werk in der Sicherung unse- res nationalen Lebens, in der Behauptung unserer Arbeitsfreiheit und in der Verteidigung unserer Ehre. Das ganze Volk liebt ihn. Aber besonders das Herz der Jugend schlägt ihm warm und voll Dankbarkeit entgegen.
heute an seinem großen Ehrentag entbietet sie ihm den ersten Gruß. Sie fühlt sich ihm besonders verbunden und verpflichtet. Er vereint die Tugenden gerade des jungen Deutschlands auf sich. Sein Wesen strömt Gemeinschaftsgeist und wahren Sozialismus aus, sein Werk ist mutig und kühn, seine Aufgabe groß und verpflichtend, seine Idee gebieterisch und hart. Die deutsche Jugend dankt ihm, daß er sie wieder gelehrt hak, einem feigen Genuß zu entsagen, zugunsten einer großen Pflicht, sie dankt ihm, daß er sie unterwies im Stolz, Deutscher zu sein, daß er ihren Vätern und Brüdern Arbeit und Lebensinhalt, dem Volke feinen inneren Frieden und dem Reich feine Ehre und feine
Freiheit zurückgab.
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ßddntmf i“, w i e rn u n n. — -uen xirei _____
atsreMct^ 'Doufpielerin erhielt Lucie Höflich.
Me Reichshauptstadt im Feflschmuü.
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die ZechlU
Es war em grauer, kalter Januartag, als er vor nur fahren von dem verstorbenen Herrn Reichspräsidenten, Generalfeldmarschall o. H i n - de nb u r g an die Verantwortung gerufen wurde. Die deutsche Nation lag in tiefer Verzweiflung. Ein Millionen-Heer von Arbeitslosen lungerte auf den Straßen und an den Stempelstellen herum. Abend m Ä- xn? ^en große Demonstrationszüge durch die Städte des Reiches, geführt von volksfremden oder vaterlandvergessenen Hetzern, die entschlossen waren^ das Land in noch tieferes Unglück zu stürzen. Nacht für Nacht knallten in Deutschland die Revolver und deutsche Männer, die sich nichts anderes hatten zuschulden kommen lassen, als oaß sie sich in dieser grauen Notstunde des Vaterlandes zur Nation bekannten, waren die Opfer dieser mörderischen Kugeln.
Das deutsche Volk selbst war von einem lähmenden Pessimismus befallen. Das Land harrte in dumpfer Erwartung und saft, wie es schien, ergeben in sein Schicksal der furchtbaren Katastrophe, die nun kommen wußte. Da durchgellte um die Mittagsstunde des 30. Januar der Ruf das Land: Hitler ist Reichskanzlert Es war nun allen sichtbar geworden, daß die große Wende eintreten mußte, daß es kein Zurück mehr gab, daß Deutschlands Würfel gefallen waren.
i Das grotze Wecken.
I ftaHhn 1' "m30, 2->n. (DNB Funkspruch.» Aus un- Mylten. Plätzen der Reichshauptstadt erklang ?Jle Ruh, am 4. Jahrestag des nationalsozialisti- KJ big Weise des alten, aber ewig jungen ?.es "8 reut Euch d e s Lebens ...!" ^J^ustk- und Spielmannszüge der SA., SS., des <?t.' un& der und mit ihnen die Kapellen * Ehrendienstes der deutschen Jugend, des Ar- , „J5!!Lcnfte9' leiteten mit diesem großen allgemei- rn Wecken die Festlichkeiten ein. Marschweisen er» inen1 °le Volksgenossen, die zu ihrer Arbeitsstätte Meber Nacht hat die Reichshauptstadt reichen L enschmuck angelegt. Die Häuserfronten
Zerlin, 30. Jan. (DNB. Funkspruch.) In der R-K. heißt es: Mit der Ernennung des Reichs- oi.amsationsleiters und Führers der Deutschen Ar- bttssront Pg. Dr. Robert Ley, zum SA.-Ober- g^ppensührer und seines Stellvertreters, des Reichs- irpekteurs Pg. Rudolf Schmeer, zum SA.- Guppenführer ist eine weitere nach außen sichtbar it Erscheinung tretende Festigung der Kampfge- n inschaft zwischen SA. und der Deutschen Arbeitsfi, nt geschaffen, nachdem bereits im Sommer vo- r en Jahres das Abkommen zwischen SA. und ^rkscharen getroffen war.
ferner wurden im Stab der Ober ft en M. - Fiihrung u. a. folgende SA.-Führer be- fröert: Zum Gruppenführer: der Reichskriegs- ynerführer, Brigadeführer Hans Oberlindober. I m Brigadeführer Oberführer E.
di." Reichskulturwalter Oberführer
„„.Derlin, 30. Jan. (DNB. Funkspruch.) Reichs- Sftorifrfi(>?rqn®ett) ebbe!5 führte am Morgen des ylstorischen 30. Januar m einer An prache an die deutsche Schuljugend u. a. aus:
. Deutsche Jungen und deutsche Mädchen! An nonh11 fcute die deutsche Ju-
gend, durch die Aetherwellen verbunden, im qan- fCflAüeVanimeIt Das Land hat sich m ein festliches Fahnenkleid gehüllt: die deutschen ? tMe und beglückte Gesichter,
Freude strahlt aus allen Augen. Es sind 3a^.re vergangen, daß der Führer die Macht übernahm. Am heutigen Mittag wird er im Reichstag vor dem Volk und vor der Welt Rechenschaft über sein Aufbauwerk ablegen.
Um euch herum seht ihr nun das neue Reich waafcn. Ihr werdet schon früh an seine großen Schicksalsfragen herangeführt, in euren Kinder- lahren schon nehmt ihr teil an seinen Festen und werdet ihr mit seinen Sorgen vertraut gemacht. Deutscher sein ist wieder eine hohe Sb re. Aber a uch eine harte Pflicht: für Ehre und Pflicht dieses Deutschseins aber haben wir beute auch wieder ein großes, alle verbindendes
I flifftt ist, vor die Erfüllung der Zweifel, vor das dien" das „Ich will!": aber auch vor die Mut- l'azkeit des eigenen Jchs die Gewißheit: Nicht gijft wäre ich, wenn ich kein Deutscher wär!
Zollte nicht der 30. Januar, an dem sich der ein» telic Deutsche Rechenschaft gibt über feinen politische Weg, nicht auch den Völkern eine Ge-
cherung des wahren Friedens und des Gleichgewichts in Eurova ohne volle und spontane Mitarbeit Deutschlands an der Lösung der in den letzten Jahren aufgetauebten Fragen nicht möglich sei und daß diese Mitarbeit nur durch die Befreiung Deutschlands von den gesamten es erniedrigenden Fesseln der Friedensverträge erreicht werden könnte, indem man also dem deutschen Volk nicht nur die sogenannte Gleichberechtigung zuaestand, sondern die wesentliche Funktion, die Deutschland in der sozialen und politischen Ordnung des europäischen Friedens besitzt und zu erfüllen hat, voll anerkannte. Dies war dauernd der Leitsatz in der Außenpolitik Mussolinis, der übrigens im Locarno.Vertrag Gestalt gewann, wo die deutsche Sicherheit der französischen gleichgestellt wurde, ferner im Vertrag von Lausanne von 1932, wo mit den Reparationen Schluß gemacht wurde, und schließlich in der Anerkennung, die Italien dem Recht Deutschlands auf Aufrüstung und auf defensive ^Befestigung der Grenzen seines nationalen Gebietes gewährte.
Den Titel Professor erhielten die Komponisten k'ax D 0 n i s ch und Arno R e n t s ch , der Architekt . berf Speer, der Reichsbeauftragte für künstle- nche Formgebung Zeichner Hans Schweitzer, iir Bildhauer Kurt Schmid-Ehmen, der Film- kgisseur Karl Froelich, der Pianist Walter üieseking und der Technische Direktor am Deut- Kcn Opernhaus Kurt Hemmerling.
Den Titel Kammersänger erhielten die l ernfänger Anton Baumann, Michael B o h - J n, Eduard Kandl, Eyvind L a h o l m, Walter ludwig, Gottheld Heinrich Pi stör, Hans •(«mm ar und Willi Wörle vom Deutschen v'ernhaus sowie Ludwig Weber von der Staats- ttw München. — Den Titel Kammersängerin eIielten die Opernsängerinnen Elisabeth Fried- r ch, Elsa L a r c ä n , Margret Pfahl und Luise * iller vom Deutschen Opernhaus sowie Sabine MH ermann von der Staatsoper Hamburg. — cä r el Staatsschauspieler erhielten die schauspieler Heinrich George, Ernst K a r ch o w , t Loos, Paul Otto, Jakob T i e d t k e und lmtthias Wiemann. — Den Titel Staats-
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OeuischlandsZugend bekennt sich zum Führer
Reichsminisier Or. Goebbels spricht zur deutschen Gchuljugend.
Als er bald darauf zum erstenmal im Rundfunk vor die Nation hintrat, da hörte das Volk eine Sprache, die ihm bis dahin fremd war. Sein Programm enthielt nichts von all den faden, unerfüllbaren Versprechungen, mit denen seine Vorgänger die Nation für kurze Zeit zu beruhigen pflegten. Er wollte sich nicht mit billigen Redensarten populär machen, er schilderte die Lage so, wie sie war, und wie sie jedermann im Volk sah er sprach von Arbeit und Pflicht, von Ehre und Recht, er ließ keinen Zweifel darüber, daß das Volk nun mitanfaffen müßte, und daß es viele Jahre des Opferwillens und der gläubigen Hingabe bedürfe, um Deutschland wieder zur Höhe empor zu führen. Er kanntedie Krank- h e i t, die den deutschen Volkskörper zersetzte und lähmte: aber er gehörte nicht zu jenen Aerzten, die nur Ursache und Wirkung einer Krankheit feststellen: erhatteMittel.i " ' '
Tagesbefehl an die SS.
Berlin, 29. Jan. (DNB.) Die NSK. ver- rtentlid)t folgenden Aufruf des Reichsfüh- nrs SS.: „Der Glaube an den Führer, eine irEiänbige Liebe zu Deutschland und eine uner-
Und kaum ein paar Stunden vergingen, da zogen Hunderttausende von Menschen durch die Wilhelm- straße am Reichspräsidenten von Hindenburg, dem greifen Beschützer des neuen Reiches, und am Reichskanzler Hitler, dem jungen Träaer der neuen Staatsidee, vorbei. Sie hatten wohl ein dumpfes Gefühl dafür, daß sie eine geschichtliche Stunde durchlebten und in späte- ren fahren und Jahrzehnten noch ihren Kindern und Kindeskindern davon erzählen würden, daß sie damals auch dabei gewesen waren. Deutschland erwachte aus dem tiefen Schla feiner Verzweiflung. Neue Hoffnung erfüllte die Herzen aller Männer und Frauen. Das Signal zum Ausbruch der Natton war gegeben. Die Fanfaren des Dritten Reiches ertönten.
Das war geschehen? war nur eine neue Regierung eingesetzt worden? halle sich dasselbe ereignet, was in der demokratischen Republik so ofl vor sich zu gehen pflegte, daß ein Kabinett das andere abtöfte? Rein, nichts von alledem. Einer halte das Steuer des Reiches in feine starke, niemals zitternde Hand genommen. Er brachte neue Rlänner und neue 2deen mit, an feinen Hamen hefteten sich die Hoffnungen von Millionen, mit ihm verknüpfte sich der revolutionäre Gedanke aller Dinge. Er war Programm, war Wille, war Entschlossenheit und Tatkraft.
Ich bin glücklich, daß ich die vorstehenden Ausführungen über seine Bedeutung gerade heute, an dem Ehrentage des genialen Führers, dem deutschen Publikum vorlegen darf. Unser sehnlicher Wunsch !'* ?5' daß die Vereinbarung vom 25. November 1936 dazu beitragen möge, das Gefühl der Freundschaft und Zusammengehöriq-
k e 11 zwischen unseren beiden Völkern, die in Schicksal und Wesen so viele Aehnlichkeiten aufzu- weisen haben, zu stärken und zu vertiefen.
Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot: ur den ubngen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. XII. 36: 11 250. cr a9: Brühl'sche Universitäts- Buch, und Stemdruckerei R. Lange, K.-G, sämtlich in Aeße". M°natsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich «P^^ejgebuhr, mit der Illustrierten 15 Psi mehr. Einzeloerkaufspreis 10 Pf. und Samstags A 15 Pf-, mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.
Zur Zett ist Preisliste Nr. 3 vom L Juni 1935 yiltig,
Diese vier Jahre sind nun vorbei. Der Führer hat sein Versprechen wahr gemacht. Die A r - beitslosigkeit ist, soweit das im Augenblick überhaupt volkswirtschaftlich möglich erscheint, beseitigt. Der e r ff e Vierjahresplan kann als erledigt gelten. Eure Väter und Drüber, deutsche Kinder, die vor vier Jahren zum großen Teil noch mitmarschierten in dem 7-willionen heer der Arbeitslosigkeit, sind wieder zum Pflug, an die Waschinen und auf die Kontorschemel zurückgekehrt. Das Land, das damals in Verzweiflung zu versinken drohte, ist wieder von Hoffnung und Ireude erfüllt. Die Nation dient wieder der Arbeit, und die Werke und Erfolge ihrer Arbeit sind die Grundlagen unserer nationalen Ehre und unserer deutschen Freiheit.
Darum feiern wir heute den 30. Januar in besonderer Weise. Und damit fangen wir bei diesen Feiern gerade mit der Jugend an. Die ver- Sangenen vier Jahre haben von uns allen große pfer gefordert. Keiner ist unter uns, der sie nicht gern gebracht hätte; denn jeder wußte, wenn sie uns nicht zugute kommen, dann sind sie für unsere Kinder gebracht. Wir haben mit diesen Opfern die Grundlagen eines neuen Reiches gelegt. Sie sind fest und unzerstörbar aufgenchtet und Hal- ten, wenn es darauf ankommt, jeden Sturm und jedem Verhängnis stand. Es ist ein Reich der Kraft und des Charakters und in ihm sollt ihr, deutsche Knaben und Mädchen, später einmal als deutsche Männer und Frauen leben. |
Oesterreichs Staatssekretär Dr. Schmidt:
S SJK ®ar, die glücklichste Stunde, die das deutsche Volk diesseits und jenseits der Grenze, das deutsche Volk in der ganzen Welt, im Jahre 1936 erlebt hat, jene Abendstunde des 11. Juli, als gleich- zeltlg durch den deutschen und den österreichischen Rundfunk die schicksalsoollen Worte gesendet wur- oen: „In der Ueberzeugung, der europäischen Ge- samtentwlcklung zur Aufrechterhaltung des Friedens eine wertvolle Förderung zuteil werden zu lassen, wie m dem Glauben, damit am besten den vielgestaltigen wechselseitigen Interessen der beiden deutschen Staaten zu dienen, haben die Reqierun- gen des Bundesstaates Oesterreich und des' Deut- Ichen Reiches beschlossen, ihre Beziehungen wie- nrxn°,rmaI unb freundschaftlich zu gestalten. u
Sie Stimme des Herzens brach damit ein schmerz- Iichrelanges Schweigen: einer der furchtbar» ften Bruderzwiste in der deutschen Geschichte, von dem unsere Nachfahren noch in Jahrhunderten erzählen werden, war damit beendet, lieber die drucke des 11. Juli hinweg hatte ich die Freude namens des Chefs meiner Regierung, des Bundeskanzlers Dr Kurt von Schuschnigg, dem deutschen Reichskanzler Adolf Hitler zur Bekräftigung des beiderseitigen Entschlusses die Hand eMöge der feste Wille zur Tat und die Warme persönlicher Begegnung die Freund- sthaft zwischen den beiden deutschen Staaten der Welt für immer erhalten!
Polens Außenminister Oberst Beck:
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ter S«. ' U'i wir sie hier zu deuten suchten — nicht die k binei r” g'l'che Botschaft, die der Stellvertreter des Führers knßjJWl in feiner Weihnachtsansprache über alle Erdteile fcnqe firM nc, das Bekenntnis zum Frieden und t, kr,leW» io; brr Willen, für diesen Frieden zu arbeiten? Auch l tzi^mal wieder ist der „Faust unter den Söhnen
fljittes", der sooft schon seine Sehnsucht durch die Mit trug und an ihr ein neues Zeitalter entzünde, zum großen Rufer unter den Völkern gewor- Das aber war durch die Jahrhunderte hin (i!2 der großen europäischen Aufgaben, die uns ^ellt blieben —, ist der Deutsche doch zu allen jcien das Gewissen Europas gewesen.
Schließlich haben zwei Ereignisse die fortschrei- tende Annäherung unserer beiden Völker bis zur Errichtung der Achse Rom-Berlin geführt, - die als positiver Faktor des friedlichen Wiederauf- i baues in Europa zu werten ist, ferner das Ab- « kommen vom 11. Juli 1936 zwischen ' d e m Reich und Defterre id), das ein Element ' des friedlichen Wiederaufbaues im Donaubecken bildet. So war die Lage, als ich nach Berlin fuhr und mich mit dem Führer in Berchtesgaden traf, wo im Sinne Mussolinis die Achse Rom-Berlin geschmiedet wurde. Der Eindruck, den ich von der Begegnung in Berchtesgaden gewann, wird stets zu den tiefsten meines Lebens gehören. Aus Berchtesgaden konnte ich dem Duce die lebendige Schau des großen ideellen Bildes mitbringen, in dem die Arbeit des Führers vor sich geht und Gestalt ge-
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30. |
jtirigW * j breit hen, s«t<> "Jp geilen h»« Reichs,
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r: Iler. Zu Oberführern wurden befördert: die L.indartenführer Julius Görlitz und Werner L m “ ". befördert: zum
der Motor-
K»ld. Im NSKK. wurden u. a.
Auppenführer: der Führer . _______
g u p p e Hessen, Brigadeführer Richard
i n 3 von Hessen. Zum Brigadeführer: Ober»
-frrer von Bülow-Schwante, Gesandter ub Chef des Protokolls im Auswärtigen Amt.
So bekennen mir uns denn in dieser festlichen stunde zu den Fahnen des Reiches, die zu seinem Ruhme flattern. Eine große Zeit liegt hinter uns, eine größere so hoffen und wissen wir, vor uns. Die deutsche Jugend ist bereit und entschlossen, sich dieser Zeit würdig zu erweisen. Mit diesem Ge- lobms grüßtsie Führer, Volk und Reich. Die Jugend der Nation ist auch unsere Zukunft, ist die Trägerin des Vermächtnisses, das wir einmal weiter geben und übertragen müssen.
3n den klingenden Ruf unseres Jugendliedes flimmt nun ein ihr Millionen Kinderkehlen. „Vorwärts, vorwärts, schmettern die hellen Fanfaren!" Seiner Parole ge- treu wollen wir marschieren und niemals stehen bleiben. Der Weg führt dem neuen großen Reich Sorbift: d ° n Fü hr° rHistHrUh« 1 ÄTu n ® f e ine °d eutsch? Nation f'“"
Sofort nach dem Abschluß des Versailler Vertrages begann Italien seine Arbeit an der Revision, intern es zunächst die Notwendigkeit der Strei- chuyg der Reparationen betonte, dann auf der Notwendigkeit bestand, Deutschlands Sicherheit auf dieselbe Grundlage und dieselben Bedingungen zu stellen wie die französische, und schließlich, indem es für Deutschland die Freiheit Der» wie jede andere freie Nation feine ------ui.» AlUiiuivu iqureuen; inr onale Verteidigung nach freiem er hatte Mittel, um sie zu heilen unds en zu organisieren. In der Auffassung des war auch entschlossen, diese Mittel zur Anwendung £uce herrschte immer der Gedanke vor, daß die Si- zu bringen. In vierjährigem Ringen wollte er mit hl,s mnhr<,M ?Vrin>'n^
®ottes und des Volkes Hilfe dem drohenden Gespenst der Arbeitslosigkeit zu Leibe rücken und mit ihrer Gewalt die fortdauernde Gefahr der Anarchie von Deutschland bannen.
110 e I m s p I a ö e s und der Wilhelm- JJ e sind von einem Meer flatternder Fahnen . oeas, zwischen denen sich unzählige Goldbänder -üsmoe bauschen. Die Charlottenburger e c non einem Fahnenwald gekrönt. Die all»» °ungskörper über dem Fahrdamm sind von [ °enen und roten Bändern umkleidet. Den Säu- der Siegessäule umflattern 25 Haken- Jim nner‘ Arm der Front der K r o l l o p e r, Itoo -Lapungsort der denkwürdigen Reichstage seit grüßt ein goldenes Hoheitszeichen.


