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Iii.25 Erstes Blatt

187. Jahrgang

Samstag, 30. Januar 1937

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In der Zeitschrift der Hitler-Jugend Mille und Macht' veröffentlicht Reichs­minister Dr. Frick zum 30. Januar den nach­folgenden Beitrag.

erneut zu dem alten Geist der Sturmabteilun­gen. zum Geist der deutschen Revolution. Wir bekennen uns an diesem Tage zu unseren ermordeten Kamerad en in der Stan­darteHorst-Wessel", zu ihrem Kampf und zu ihrem Opfer! Und wir bekennen uns z u u n - serer unverbrüchlichen Treue zum Führer und zum Einsatz für ihn und seine Idee!

Mit diesem Bekenntnis im Herzen marschieren wir auch in das fünfte Jahr der nationalsozialisti­schen Erhebung, gestählt im Opfer, gehärtet im Kampf und mit der Gewißheit, daß auch das vor uns liegende Jahr uns als die Sturmabteilungen finden wird, die mit Entschlossenheit und eisernem Willen dem Führer schon so manchen Kampf sieg­reich bestehen halfen.

Dieses Gelöbnis an den Führer, meine Kame­raden, verbinde ich mit dem Dank an Euch für die Arbeit des hinter uns liegenden Kampfjahres. Ich weiß, daß Ihr diesen Dank nicht beansprucht, daß für Euch in der Erfüllung der freiwillig übernom­menen Verpflichtung zum Kampf schon die Anerken­nung liegt. Ich weiß, daß Euch der Grundsatz: Mehr sein als scheinen!" in Fleisch und Blut über­gegangen ist. Und deshalb weiß ich auch, daß Ihr mit Freude und Stolz an die Arbeit des vor uns liegenden Kampfjahres gehen werdet. Unser Weg heißt: Einsatz, Opfer, Kampf und Sieg für Adolf Hitler. Unser Ziel ist des Führers Ziel: Das ewige Deutschland?

gez. Lutze.

toi einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Kernfprechanfchlüffe

girer Sammelnummer 2251

tionalsozialistischen Machtergreifung stellte

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und damit Lebensgrundlage der Nation. Rettung des deutschen Arbeiters durch einen ge­

waltigen und umfassenden Angriff gegen die ~ beitslosigkeit". Schon das erste Jahr nach der

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Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis 8*/.Uhr des Vormittags

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Tag des Einmarsches unserer Truppen in die ent­militarisierte Zone des Rheinlandes.

Wenn die von Adolf Hitler in hartem Kamp wieder errungene deutsche Freiheit und Ehre er­halten und das einige Dritte Reich auf Jahrhunderte hinaus Bestand haben und weiter ausgebaut werden soll, dann bedarf unser kostbarstes Gut, d i e deutsche Jugend, besonderer Erziehung und Führung. Daher hat die Reichsregierung durch das Gesetz vom 1. Dezember 1936 die deutsche Jugend in der Hitler-Jugend zusammengefaßt und damit die einheitliche körperliche, geistige und sittliche Er­ziehung und Ertüchtigung der gesamten deutschen Jugend, im Geiste des Nationalsozialismus zum Dienst am Volk und zur Volksgemeinschaft sicher­gestellt.

So vollzieht und verwirklicht sich auf allen Ge­bieten des politischen und öffentlichen Lebens in steter, ruhiger und planvoller Arbeit, vom Führer geleitet und vom Vertrauen des Volkes getragen, Schritt für Schritt der Neubau des Reiches und da­mit der Sehnsuchtstraum ungezählter deutscher Ge­schlechter und das politische Streben der besten Söhne der deutschen Nation: verdeutsche Ein­hei t s st a a t.

deutsche Bauerntum, das in den Zeiten Industrialisierung Deutschlands und des wackst-mden

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iHud) die Neugliederung des Reiches, V richtig sie als staatsrechtliche Derwaltungsmaß- sufne ist und so tief sie in alle Verhältnisse des iWntlichen und privaten Lebens einschneidet, ist schließlich nichts als der Schlußstein einer na« tnid)en, organischen Entwicklung. Der Einheit des in Hangen Kämpfen unter der Führung Adolf Hit- | kl* errungenen nationalen Volkswillens muß d i e I k nheit der nationalsozialistischen l S aatsführung folgen. Das Gesetz, das der lösche Reichstag am 23. März 1933 beschloß, gab 1 i'-i Reichsregierung auf vier Jahre Vollmacht, v e r- li/1' fungsänderndes Recht zu setzen. Mit , ein m Schlage fanden die jahrhundertelangen 5önpfe zwischen Territorial- und der Zentral­palt ihr Ende und der Neubau des Reiches bunte planmäßig begonnen werden.

| Me Verfassung des Dritten Reiches ist im Gegen- jj zur Verfassung von Weimar nicht am grünen , uS) non volksfremden Gelehrten entstanden, sie J10 sich vielmehr organisch nach den Prakti­ken Bedürfnissen von Volk und v aat entwickelt und geht aus dem Gestal- vugswillen der nationalsozialistischen Weltanschau- hervor. Die Verwirklichung der nationalsozia- Wchen Reichsidee, geboren aus dem schicksalmäßi- Zusammengehörigkeitsgefühl der deutschen ksgemeinschaft, erforderte den völligen Neu- des Reiches nicht durch Erlassung einer kretischen Verfassung, sondern durch eine durch- Pi-fende Neugestaltung und Neuord- M aller öffentlichen Einrichtun ° und der gesamten Verwaltung.

dieses große historische Geschehen der Neubau ? Reiches vollzieht sich in unserer für die deatsentwicklung so bedeutsamen Zeit Tag für p 9 in ununterbrochenem Lauf. Er begann mit «en Gesetz zur Behebung der Not von Volk und ^>at (Ermächtigungsgesetz) vom 24. März 1933, I J-teoe mit dem Gleichschaltungsgesetz fortgesetzt und Jf'ä) die Einsetzung der Reichsstatthalter wenige ^?chen nach der Machtergreifung gesichert. Mit '^"^?^nahmen wurde die Zentralgewalt ^ Reiches sichergestellt. Die Wiederherstellung k -öerufsbeamtentums (Gesetz vom 7. April 1933) jJP® J Möglichkeit der Beseitigung aller uner- un& unzuverlässigen Elemente aus der Aschen Beamtenschaft und schuf einen e i n h e i t- ichen deutschen Beamtenkörper. Das :!!e? £ur Sicherung der Einheit von Partei und :r at (vom 1. Dezember 1933) erklärte die Partei "r. gesetzmäßigen Trägerin des deutschen Staats- Ankens und schuf damit die einheitliche p o- >^sche Grundlage des Dritten Reiches.

30. Januar 1934 beschloß der Deutsche ^chstag einstimmig das Gesetz zum Neubau des Asches mit seinen fünf lapidaren Sätzen:

ue Volksvertretungen der Länder werden auf« gehoben,

ine Hoheitsrechte der Länder gehen auf das Reich über,

,e Landesregierungen unterstehen der Reichs- regierung,

*le Reichsstatthalter unterstehen der Dienstauf- ficht des Reichsministeriums des Innern, r e Reichsregierung kann neues Verfaffungsrecht setzen.

-ült diesem Grundgesetz sind alle Vorausse^un- 9 dafür geschaffen worden, daß der deutsche ttfiatsaufbau in den kommenden Jahren vollendet .

dem Ableben des Reichspräsidenten von Hin- uvurg wurde die Frage des Staatsober- 'ouptes durch Gesetz vom 1.August 1934 dahin daß seine Befugnisse auf den Führer und .r thskanzler übergehen. Der 13. Januar 1935 brachte

Berlin, 29. Jan. (DNB.) Stabschef Lutze hat olgenden Tagesbefehl an die SA. erlassen:

Männer der Sturmabteilung! Mit dem 30. Ja­nuar 1937 geht für die nationalsozialistische Be­wegung wiederum eine Zeitspanne zu Ende, die jwölf Monate Kampf und Arbeit, E r - olg und Sieg in sich schließt. Der 30. Januar vird in der deutschen Geschichte immer der Tag sein, an dem das deutsche Volk, rückblickend und Ausschau haltend, neue Kraft verspürt zu neuer Arbeit und neuem Kampf: Der Tag, an dem der Führer in die Reichskanzlei einzog und feine Sturmabteilungen mit hartem Schritt und soldatischem Geist durchs Brandenburger Tor in ein neues Deutschland marschierten.

Männer der SA! Für uns, die wir diesen Tag vor vier Jahren durch jahrelangen Kampf, durch Opfer an Gut und Blut, treu an der Seite des Führers marschierend, ermöglichten, bedeutet seine jährliche Wiederkehr eine besondere Ver­pflichtung. Für uns ist der 30 Januar 1933 der Beginn einer Zeit, in der vollendet werden muß, was der Führer einst mit wenigen Getreuen begann. Er ist für uns der Beginn einer Zeitrech­nung, die dem Kampf und der Arbeit der national­sozialistischen Bewegung sieghaften Ausdruck ver­leiht. Mit dem 30. Januar 1933 war der Kampf in der Opposition zs einem volksfremden und korrup­ten System beendet, und der Kampf um die Voll­endung unseres Wollens begann.

Wir feiern diesen. Tag, feiern ihn als den Beginn eines neuen kampffahres! Und wir bekennen uns jährlich an diesem Tage

Öen großen Sieg des deutschen Volkes an der Saar unb damit die Rückgliederung des Saar­landes in die deutsche Heimat. Am zweiten Jah­restag der nationalen Erhebung, am 30. Januar 1935 wurde die erste Deutsche Gemeindeord- nu n g in der deutschen Geschichte Wirklichkeit. Sie schafft zum erstenmal für alle deutschen Gemeinden ^"einheitliches Recht und stellt die nationalsozia- listische Führung in den Gemeinden sicher. Das Ge­setz ist einer der bedeutendsten Beiträge für den Neu­bau des Reiches.

Wichtige Staatsgrundgesetze beschloß ferner am 15. September 1935 der Reichstag in Nürnberg: Das Reichsflaggengefetz, das Reichsbürger­gesetz und das Gesetz zum Schutze des deut­schen Blutes und der deutschen Ehre. Hand in Hand mit dem inneren Neubau des Reiches vollzog sich die fortschreitende Befreiung des Reiches aus den Fesseln von Versailles. Marksteine dieser welt­geschichtlichen Großtat sind der 14. Oktober 1933, an Öem das Reich durch das Ausscheiden aus der Ab­rüstungskonferenz und den Völkerbund wieder feine außenpolitische Handlungsfreiheit erlangte, der 16. März 1935, der Tag der Wiedererringung der deutschen Wehrfreiheit, und der 7. März 1936, der

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Star; er Zerrissenheit gibt es in Deutschland zwischen Mswillen und Staatsführung keine Gegensätze ®e!r. Die historische Aufgabe der nationalsoziali- sti!»en Revolution war und ist die Schaffung des krctvollen nationalen Einheitsstaates uit die restlose Ueberwindung der früheren Bun- Staaten. Dazu war zunächst nötig, die geiftige urt seelische Umstellung aller Volksgenossen vom fc aufs Ganze. Je mehr die Volksgenossen sich il-Deutsche fühlen, denken und handeln, und nur il Deutsche fühlen, denken und handeln, um l'o nehr verschwinden die inneren Landesgrenzen O.tschlands im wesenlosen Schein, genau so wie alt anderen Gegensätze oder Unterschiede dynasti­sche Vergangenheit oder konfessioneller oder partei- polcischer Art. Die weiteren Maßnahmen sind dann iw logische Folge und Vollzug des inneren Ge° schoens staatsrechtlicher und verwaltungsmäßiger Nn'afsung an die innerlich längst schon errungene mixe und eine Volksgemeinschaft.

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Deutsche Wiedergeburt.

Als heute vor vier Jahren Adolf Hitler, gerufen vom Vertrauen des greifen Reichspräsi­denten, gestützt auf den ehernen Block der National­sozialistischen Deutschen Arbeiterpartei und begleitet von den heißen Segenswünschen der großen Mehr­heit des an seiner Zukunft schon verzweifelnden deutschen Volkes, das Schicksal Deutschlands in seine Hand nahm, tat er es wohl unter dem Zwang innerer Berufung, der ihn während der vierzehn Jahre zähen Kampfes um die Seele feines Volkes gegen Haß, Niedertracht, Tücke und Ver­leumdung, gegen Unverstand und Gleichgültigkeit immer wieder aufgerichtet und fortgerissen hatte, aber er tat es gewiß auch nicht leichten Herzens und tief durchdrungen von der ganzen Schwere der Verantwortung, die er allein auf sich genommen hatte. Denn vor ihm lag ein Trümmerfeld: ein Deutschland, das nach verlorenem Kriege zer­setzt und ausgeblutet, durch das Diktat von Ver­sailles seiner Freiheit und Ehre beraubt, durch eine unsagbare Mißwirtschaft der Parteien innerlich zer­rissen, ohnmächtig und entkräftet, willenlos und blind hineintaumelnd in ein Chaos, für das die Zersetzungsarbeit des Kommunismus, geduldet von einer schwächlichen, haltlosen und in sich unsicheren parlamentarischen Demokratie, bereits den Boden bereitet hatte. Das alles stand dem Führer vor Augen, als er damals jene Worte sprach:Gebt mir vier Jahre Zeit!" Allein für die größ­ten Aufräumungsarbeiten erschien die Frist knapp, gemessen an der Größe der Aufgabe, von diesem Trümmerfeld, das vor vier Jahren Deutschland hieß, den Schutt zu beseitigen, um erst einmal dem deutschen Volke das nackte Leben zu sichern und dann den Boden freizumachen für den Neubau der deutschen Natton im Sinne nationalsozialistischer Staatsauffasfung. Was in diesen vier Jahren tat­sächlich geleistet worden ist dank der schöpferischen Initiative des Führers, dank dem anregenden, be­fruchtenden und fortreißenden Elan der national­sozialistischen Partei und nicht zuletzt dank dem von Jahr zu Jahr geschlossenen, freudigen und ver­trauensvollen Mitgehen des ganzen Volkes, dem die starke zielbewußte Hand der Führung wieder Zuversicht und Selbstvertrauen gab, das gebt weit über alle Wunschbilder hinaus, die auch der Kühnste an jenem Abend des 30. Januar zu träumen ge° wagt hatte, als die feurigen Schlangen Der SA. und SS., geleitet von dem Jubel eines ganzen Volkes zum ersten Male vor die Reichskanzlei zo­gen, um dem greifen Feldmarschall Dank zu sagen für sein Bündnis mit Adolf Hitler und dem Führer für die eben übernommene Ausgabe Kraft zu geben, die ihm seitdem immer erneut zugeströmt ist aus der Liebe und dem Vertrauen feines Volkes.

Das Ringen um eine Neugestaltung deutscher Zukunft begann. Schier atembeklemmend folgten ich Schlag auf Schlag lückenlos und einander er­gänzend Abbruch und Aufbgu auf allen Gebieten: das außenpolittfche Befreiungswerk, die Grund­lagen der Reichseinheit, die Ausrichtung deutscher Kultur an einem neuen Ideal nationalsozialistilcher Weltanschauung. Von berufener Seite ist darüber in unserem Blatte gestern und heute an anderer Stelle berichtet worden. Hier sei versucht, an Hand einiger weniger besonders markanter Tatsachen und Zahlen die Summe alles dessen zu überschauen, was in der kurzen Zeitspanne der letzten vier Jahre auf dem eng zusammenhängenden und mit öem Leben jedes einzelnen deutschen Volksgenossen innig verknüpften Gebiet der Wirtschafts- und Sozialpolitik geleistet worden ist.

Der Führer hatte als feinen drängendsten Pro­grammpunkt in öem Aufruf der Reichsregierung vom 1. Februar 1933 verkündet:Die nationale Regierung wird das große Werk der Reorganisa­tion der Wirtschaft unseres Volkes mit zwei großen Vierjahresplänen lösen: Rettung des deut- chen Bauern zur Erhaltung der Ernährnngs-

... ist ein weitverbreiteter Irrtum zu glauben, toi der Neubau des Reiches oder die sogenannte Reifere form ausschließlich oder doch in erster Linie e i e Frage der gebietsmäßigen (Sin­terung ö e 5 Reiches in Gaue sei. Ich habe schn in meiner Rundfunkansprache vom 31. Ja- nurr 1934 aus Anlaß der Verkündung des Gesetzes iuiu Neuaufbau des Reiches darauf hingewiesen, öai die größte Leistung des Führers die Einigung uri die Zusammenschweißung des deut-

; |d»n Volkes zu einer einigen Nation ist. Molk und Staat sind in den Gluten der natio- : Ilalozialistischen Revolution zu einer unlöslichen 3 fioeit verschmolzen worden. Nach jahrhunderte-

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Uebergewichts des beweglichen Kapitals zum Sviel- ball von Jnteressenkämpfen geworden war, durch das Reichsnährstandsgefetz und das Erb­st o f g e f e b wieder auf eine sichere wirtschaftliche und weltanschauliche Grundlage. Die M a r k t o r d - nun g gab dem Bauerntum neue Wirtschaftsfor­men, die die Kräfte der Selbftverwaltung einfnannt 3U gemeinsamer Arbeit aller beteiligten (Brunnen der Erzeuger und Verteiler im Dienste des Volks- aanzen. Von diesen Grundlagen aus konnte das Bauerntum planmäßia zur Erzeugungs­schlacht angeseßt werden, in der es gelang, bic Leistungen der Landwirtschaft besonders auch auf den Gebieten beträchtlich zu erhöhen, auf denen die Ernähruna des deutschen Volkes im Wefentlich-n non der Einfuhr aus dem Ausland abhing. So konnte der Bedarf an Devisen für Lebensmittel er­heblich herabgedrückt werden zugunsten der Roh­stoffversorgung unserer gewerblichen Wirtschaft. Die hier noch offenen Lücken soweit zu schließen, wie Boden und Klima der Heimat es erlauben, ist die Aufgabe des Bauerntums im neuen VierjaHres- plan. Aber bis heute schon ist die Anbaufläche seit 1933 bei Ravs und Rübsen von 5103 auf 54 60C Hektar, bei Flachs von 4889 auf 44 100 Hektar und bei fianf von 211 auf 5733 Hektar gestiegen. Auch die Futtermittel Mais, Lupine, Luzerne und Gerste wurden in erheblich vergrößertem Umfange ange- baut. Gleichzeitig stieg der Schafbestand um'l,5Mil. fronen, der Schweinebestand um 3 Millionen Stück Die Verkaufserlöse der Landwirtschaft stie­gen von 6,4 Milliarden Mark im Jahre 1932/33

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VierIahre Arbeit am Neubau des Reiches

^0N Or. Wilhelm Frick, I^eichsminister des Innern

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Siehener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

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