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Ehetauglichkeitszeuanis. Vor der Eheschliehung müssen die Der- lobten dem Standesbeamten durch ein Zeugnis des Gesundheitsamtes nachweisen, dah kein Ehehindernis im Sinne des Ehe-- aesundheitsgesetzes (s. dort) vor- liegt. Zur Erlangung des Zeug- nisies muh sich jeder Verlobte bei dem Gesundheitsamt seines Wohnsitzes oder von einem zur Ausstellung von Ehetauglichkeitszeugnissen zugelasienen Arzt untersuchen lasien. Vorläufig ist das Ehetauglichkeitszeugnis nur in Zweifelsfällen erforderlich. Wird das Zeugnis versagt, so ist Beschwerde an das Erb- gesundheitsgericht zuläsiig.
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und Adlerwerke verloren je 0,50 v. Sy Schon anfangs fester lagen Kaliaktien um 1 bis 1,50 v. Sy, Metallgesellschaft um 0,75 v. Sy, Reichsbank um 0,75 v. H., Daimler und Aschaffenburger Zellstoff bis 0,25 v. H.
Der Rentenmarkt zeigte weiterhin eine feste Veranlagung, die Umsätze waren jedoch vorerst klein. Reichsaltbesitz 128,90 (128,65). Nachfrage verblieb weiterhin am Pfandbriefmarkt. Die Kurse blieben unverändert. Rheinische wurden wieder mit 20 v. Sy rationiert. Liquidationspfandbriefe zogen zum Teil 0,13 v. Sy an. Auch Stadtanleihen blieben gefragt. Staatspapiere und Industrie-Obligationen lagen wenig verändert. Kommunal-Umschul- düng schwankten zwischen 94,70 bis 94,80, 4proz. Rentenbank-Ablösungsscheine zwischen 93 bis 93,25.
In der zweiten Börsenstunde blieb die Haltung leicht schwankend, überwiegend waren die Kurse um etwa 0,50 bis 1 v. Sy gegen Anfang erholt. U. a. notierten Hoesch 123 nach 121,50, Klöckner 124,25 nach 123,65, Mannesmann 116,40 nach 115,50, Buderus 119,50 nach 118,75, Vereinigte Stahl 114 bis 113,50 bis 114 nach 113, Daimler 135,25 nach 134,65, Rheinmetall 143 nach 142,25, Aschaffenburger Zellstoff 139 nach 138,25, Waldhof 147 nach 146,25, IG -Farben nur mäßig gebessert mit 157 nach 156,50, Reichsbank 204,50 nach 203,25, weiter ermäßigt waren Adlerwerke Kleyer mit 108,50 nach 109. Von erst später notierten Werten galten Schuckert 162 bis 162,75 (162), Bem- berg 140,50 bis 141 (140,25), Lahmeyer nach Pause
Wirischast.
Mein-Mainische Börse.
INillagsbörse im Verlaufe erholt.
Frankfurt a. M., 28. Dtt. Die Börse hatte am Aktienmarkt zwar keinen einheitlichen, aber noch vorwiegend schwachen Beginn, da sich die letzttägigen, aus bestimmten Kreisen vorgenommenen Abgaben fortsetzten, denen weiterhin eine starke Zurückhaltung gegenüberstand. Die Abweichungen betrugen etwa 0,50 bis 1,50 v. Sy nach beiden Richtungen: das Geschäft war verhältnismäßig lebhaft, da vereinzelt auch Aufnahmen erfolgten und verschiedentlich niedrig limitierte Orders zur Ausführung kamen. Nach den ersten Notierungen war die Haltung ziemlich schwankend, überwiegend stellten sich jedoch Erholungen ein, die teilweise den gestrigen Abendstand überschritten. Wie schon in den letzten Tagen, gingen die Bewegungen hauptsächlich vom Berliner Platz aus. Am Montanmarkt notierten u. a. Verein. Stahl mit 113 bis 114,25 (114), Hoesch mit 121,50 bis 122 (122,50), Mannesmann mit 115,50 bis 116 (116), Rheinstahl mit 145,75 (146,13), Klöckner mit 123,65 (123), Buderus mit unv. 118,75, Deutsche Erdöl mit 140,50 bis 141,25 (141,50). Schwach lagen noch IG.-Farben mit 156,50 (158), ferner gingen AG. für Verkehr, RWE., Gement Heidelberg, Zellstoff Waldhof und Rheinmetall bis 1 o. Sy zurück, De- mag ermäßigten sich auf 141,75 (143,50), BMW.
Hapag mit 81,50, jedoch 1,25 o. Sy über Berlin. Am Rentenmarkt war das Geschäft klein. Im Frei- verkehr wurden 5 o. H. Ewald-Ludwig mit unverändert 102 und Kommunal-Umschuldung mit unverändert 94,80 umgesetzt. Von amtlich notierten Werten lagen Farben-Bonds 0,25 v. H. höher mit 129, 4,50 v. H. Krupp unverändert 99, ebenso Reichs- bahn-DA. 129.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
F r a n k f u r t a. M., 28. Okt. Auftrieb: Groß- oieh 2150 (gegen 1693 am letzten Donnerstagsmarkt vom 21. Oktober), darunter 582 (481) Ochsen, 233 (101) Bullen, 862 (640) Kühe, 473 (381) Färsen. Kälber 660 (521), Hämmel und Schafe 169 (165), Schweine 264 (281). Notiert wurden je 50 Kilogramm Lebendgewicht in Mark: Ochsen a) 43 bis 45 (43 bis 45), b) 37 bis 41 (40 bis 41), c) 36 (36 bis 36). Bullen a) 42 bis 43 (41 bis 43), b) 37 bis 39 (36 bis 39), c) 34 (34), d) 27 (27). Kübe a) 41 bis 43 (41 bis 43), b) 36 bis 39 (35 bis 39), c) 30 bis 33 (28 bis 33), d) 20 bis 25 (18 bis 25). Färsen a) 42 bis 44 (41 bis 44), b) 38 bis 40 (36 bis 40), c) 34 bis 35 (35), d) 27 (28). Kälber a) 63 bis 65 (64-bis 65), b) 55 bis 59 (55 bis 59), c) 45 bis 50 (45 bis 50), d) 33 bis 40 (32 bis 40). Hämmel b2) 39 bis 45 (41 bis 46). Schafe a) 24 bis 37 (34 bis 38), b) 15 bis 23 (23 bis 29), c) 10 bis 19 (20). Schweine a) 55 (55), bl) 55 (55), b2) 55 (55), c) 54 (54), d) 51 (51). Sauen gl) 55 (55), g2) 53 (53). Marktverkauf: Großvieh, Kälber und Schweine zugeteilt. Hämmel und Schafe schleppend.
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124,50 (126,25), Hanfwerke Füssen 121,40 nach 122,25. Don Grohbankaktien Commerzbank 118,65 (119), Deutsche Bank 123 (123,25). Kahlgrund Eisenbahn kamen nach mehrtägiger Briefstreichung mit 24 bez. Brief wieder zur Notiz (zuletzt 36,50).
Im Freioerkehr wurden u. a. genannt: Dingler 85 bis 86, Wayß & Freytag 144 bis 146, Katz & Klumpp 105 bis 107, Elsaß Wolle 80 bis 82, Verein. Pinsel 73 bis 74, Rastatter Waggon 54,50 bis 55,50, Schuh Berneis 71,50 bis 72,50, Ufa 69. Tagesgeld wurde auf 2,75 (2,50) v. Sy erhöht.
Mbenbbörfe gut behauptet.
Die Abendbörse zeigte sich auf dem erholten Stand des Mittagsverkehrs vorwiegend gut behauptet, vereinzelt traten auch weitere Besserungen ein. Da die Publikumsbeteiligung klein war, hatte das Geschäft keinen besonderen Umfang. Eine gewisse Anregung boten die meist festeren Auslandsbörsen. Am Montanmarkt gewannen Hoesch 1 v. Sy auf 124, Klöckner 0,25 v. Sy auf 125,25, ebenso Harpener auf 176,50, Verein. Stahl mit 114,50, Buderus mit 119,50, Rheinstahl mit 146,25 und Mannesmann mit 116,65 lagen unverändert, letztere jedoch fast 1 v. Sy über Berlin. Erhöht waren ferner Licht & Kraft mit 148,25 (147), Adlerwerke Kleyer mit 109 bis 109,50 (108,50), RWE. mit 128 (127,40), Junghans mit 125,50 (124), Deutscher Eisenhandel mit 143 (142,25), außerdem zeigten eine Anzahl anderer Papiere Erhöhungen von 0,25 bis 0,50 v. Sy IG. Farben blieben mit 157,75 unverändert, ebenso
Ehesache«________________________’
meist auf dem Ringfinger, vierten Finger der rechten Hand, in manchen Gegenden aber auch auf dem Ringfinger der linken Hand getragen. Gewöhnlich ist es jedoch so. daß der gleiche Ring vorher als Derlobungsring an der entgegengesetzten Hand getragen wird Verwitwete Ehegatten können entweder beide Ringe tragen oder nach ange- mesiener Zeit auch den eigenen ablegen Wiederverheiratete tragen vielfach beide Ringe Ehesachen. Darunter versteht man Streitigkeiten zwischen Eheleuten, bei denen es sich um den Bestand der Ebe handelt. Ehesachen sind also: Scheidungsklage, Klage auf Aufhebung der ehelichen Gemeinschaft, Ehenichtigkeitsklage (s. Nichtigkeit) Ehe- anfechtungsklage, Klage auf Herstellung des ehelichen Lebens, Klage auf Feststellung des Bestehens oder Nichtbestehens einer Ehe. Keine Ehesachen sind vermögensrechtliche Streitigkeiten zwischen den Ehegatten, insbesondere wegen Unterhalt und dergl. In Ehesachen jft immer das Landgericht zuständig, in Dem der Ehemann seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt hat. Man muß sich durch einen Anwalt vertreten lasien. Der Staatsanwalt kann und muß sich manchmal am Streit beteiligen Der Mann muß in Ehesachen der Frau Gerichts- und Anwaltskosten oorschießen. obwohl sie den Prozeß gegen ihn führt (S. Armenrecht. Einzelheiten unter den entsprechenden Stichworten.) Ehescheidung s. Scheidung.
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