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die unter der tatkräftigen Leitung des neuernannten Schwimmwartes Karl Hofmann eine gute Entwicklung verspricht. So konnte in dem Bericht festgestellt werden, daß die Beteiligung in den einzelnen Schwimmlehrgängen sehr rege war und bei einem Wettschwimmen in Gießen bereits zwei erste Siege errungen wurden. Bei dieser Gelegenheit wurde dem Wunsche nach einer baldigen Schaffung eines Schwimmbades erneut Ausdruck gegeben.
Die Frauenabteilung wies den besten Durchschnittsbesuch der Turnstunden auf. Wenn man bedenkt, daß die Geräteturner in 73 Uebungsstun- den 2107, die Turnerinnen 51 Stunden 2026 und die Leichtathleten in 42 Stunden 564 Teilnehmer zählten, so läßt sich erkennen, wie emsig die Betätigung in den Reihen des Vereins war. Der Bericht schloß mit dem Dank an die Aktiven und die unermüdlichen Turnwarte. Dietwart A. R i n n brachte dann noch eine Rede des Reichssportführers zur Kenntnis, die die Vorbereitungen und den ganzen Einsatz zu dem 16. deutschen Turn- und Sportfest 1938 in Breslau behandelte.
Gausachbearbeiter May (Kassel) überbrachte die Grüße des Gaues XII. Kreisfachamtsleiter Richt- berg (Gießen) beglückwünschte den Turnverein, dessen wertvolle Mitarbeit im Kreise wohl geschätzt werde. Bei Gesang von Turnerliedern und schönen Vorführungen der Turnerinnen blieb man noch geraume Zeit beisammen.
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km/st. Kluge fuhr die halbverkleidete, später die un- verkleidete 250-ccm-DKW., konnte aber die angegriffenen Rekorde nicht verbessern. Hennes BMW. schwänzelte bei Geschindigkeiten über 250 km/st. Trotz aller Versuche — u. a. wurden die Stabilisierungsflossen mehr abgewickelt — gelang es nicht, die Straßenlage so zu verbessern, daß die Motorleistung voll auszunutzen war.
Die Auto-Union und Major Gardner haben ihre Rekordversuche mit den Wagen vorerst abgeschlossen und starteten am Donnerstag nicht mehr.
Die alte Barbarossastadt Gelnhausen steht im Mittelpunkt einer neuartigen sportlichen Veranstaltung: der ersten Divisions-Geländefahrt der Jnf.- Div. 9, die von der Gelnhausener motorisierten Einheit durchgeführt wird. Diese Fahrt ist der Abschluß einer von der Divflion befohlenen kraftfahrgeländesportlichen Ausbildung. Die durch die motorisierten Einheiten der Division ermittelten besten Mannschaften traten nun zum Wettbewerb an. Die Gliederung der Fahrt sah am ersten Tage in Büdingen einen Geschicklichkeits-Wettbewerb vor, während für den zweiten Tag Gelände- und Orientierungsfahrten angesetzt sind. An dem Wettbewerb beteiligen sich Mannschaften und Einzelfahrer auf Krafträdern mit und ohne Bei- waaen, auf Personen- und auf Lastkraftwagen in verschiedenen Größen. Sieger der Divisions-Geländefahrt werden die Mannschaften in den einzelnen Wertungsgruppen mit der höchsten Punktzahl.
Der Standort-Uebungsplatz in Büdingen erschien geradezu ideal für die Durchführung einer solchen Veranstaltung. Mit seiner starken Grasnarbe und den abschüssigen, gräbendurchfurchten Formationen stellt er erhebliche Anforderungen an Fahrer und Maschinen. Den in einzelne Wertungsgruppen
rechnen, jedoch darf das Spiel nicht zu leicht genommen werden.
Steinberg II — Garbenteich I. Die II. Mannschaft der Teutonen hat in letzter Zeit an Spielstärke verloren und wird den Garbenteichern die Punkte überlassen müssen.
Hungen — Vf B.-R eichsbahnGießenII. Wenn auch auf dem Platze in Hungen nicht leicht zu gewinnen ist, so dürfte die spielstarke Elf des VfB.-R. doch die Punkte mit nach Hause bringen.
2. Kreisklasse.
Geilshausen — Flensungen. Mit einem Unentschieden ist zu rechnen.
M u s ch e n h e im — G r ü n b e r g. Die spielstarken Muschenheimer sollten, zumal auf ihrem Platze, das Spiel gegen die ersatzgeschwächten jSrünberger gewinnen.
Heuchelheim II — 1900 Gießen III. Bei diesem Spiel dürften die technisch besser spielenden 1900er, wenn auch auf des Gegners Platz, siegen. »
Grüningen — SA.-Kampfgemein- schäft Gießen H. Die beiden Gegner haben noch nicht zusammengespielt, man muß daher abwarten.
Rodheim II — VfB.-Reichsbahn Gießen III. Die Rodheimer II. Mannschaft hat fast nur jugendliche Spieler aufzuweisen und wird den VfB.ern die Punkte überlassen müssen.
Rundfunkprogramm
Samstag, 30. Oktober.
6 Uhr: Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkon- zert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Froher Klang zur Morgenstund. 10: Schulfunk. 10.30: Hausfrau, hör zu! 11.40: Gaunachrichten. 11.45: Deutsche Scholle. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Da bleibt kein Auge tränenleer! Neue Diechereien um und von Carl Valentin. 15.15: Volk und Wirtschaft. 15.30: Schwarze Diamanten. Eine Plauderei über die Steinkohle. 16: Mein Sohn, wenn du zum Weine gehst! Eine frohe Fahrt auf Deutschlands Weinstratzen. 18: Zeitgeschehen im 'Funk. 19: Nachrichten. 19.10: Kriegslieder und Märsche aus vier Jahrhunderten. 20: Frankfurter Funkbrettl. Ein bunter Abend. 22: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 22.30: Wir tanzen in den Sonntag. 24 bis 1: Nachtkonzert.
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zwischen Fahrer und Maschine und auch das Auf- emanderangewiesensein von Fahrer und Beifahrer sich ausgezeichnet bewährt haben.
Der zweite Tag der Geländefahrt bringt größere Schauvorführungen durch die Benutzung der öffentlichen Straßen und Wege.
Oie Kreisklaffenspiele des Sonntags.
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Großen-Buseck — Rüddingshausen. In diesem Spiele wird wohl der Platzverein Sieger bleiben.
VfB.-Reichsbahn Gießen — Wieseck. Auch dieses Spiel wird der Platzverein für sich entscheiden können.
Alten-Buseck — Klein-Linden. Alten- Buseck ist in Form, und sein Gegner tritt mit Ersatzleuten an, so daß Alten-Buseck die Punkte behalten sollte.
Rodheim — Heuchelheim. Von jeher waren die beiden Vereine auf diese Spiele gespannt. Da man hier mit einer Art Lokalspiel zu tun hat, so ist der Sieger nicht vorauszusagen.
Steinbach — Lich. Auf eigenem Platze wird Lich das Spiel für sich entscheiden können.
Großen-Linden — Leihgestern. Auch hier ist mit einem Siege der Großen-Lindener zu
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SiegesfeierimTunwereinHeuchelheim
Der Turnverein Heuchelheim veranstaltete dieser Tage seine Siegerfeier, bei der die Arbeit der aktiven Turner gewürdigt wurde. Vereinsführer Otto Rinn umriß in seiner Ansprache die turnerische und sportliche Arbeit des abgelaufenen Jahres. Aus den vielen errungenen Siegen bei großen Veranstaltungen sei zu ersehen, daß sich der Turnverein Heuchelheim in einer guten Entwicklung befinde und sich durchaus mit Stadtvereinen messen könne. So konnten allein auf dem Gebiete der Leichtathletik 30 erste Siege errungen werden. Der Vereinsführer forderte zu eifriger Weiterarbeit auf.
Die von Dietwart Albert Rinn erstatteten Berichte ergaben ein erfreuliches Bild turnerischer und sportlicher Erfolge. Bei dem Kreisfest in Dillenburg erhielt der Verein die vom Kreisführer Dr. S ch ä - f e r verliehene Plakette für besten Einsatz. In der Leichtathletik beteiligte sich der Verein an vielen Veranstaltungen im Gau und außerhalb des Gaugebietes; wobei die Brüder Reidel, Erich Rinn und Karl S t a h l h u t vorzüglich bestanden. Letzterer wurde auf dem Hoherodskopf Bergfestsieger. Bei diesem schön verlaufenen Bergfest stellte der Turnverein Heuchelheim 30 Wettkämpfer, die alle als Sieger.heimkehrten.
Die Handballmannschaft gewann 19 von 35 Spielen. Als jüngste Abteilung trat in diesem Jahre die S ch w immabteilung auf den Plan,
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eingeteilten Fahrern und Beifahrern waren durch Klötze markierte, mit reichlich vielen Kurven und spitzen Wegbiegungen versehene Strecken vorgezeichnet, die zum Teil auch rückwärts zu befahren waren. Zwischendurch erforderte der Handgranatenweitwurf die vollkommene Umstellung des Fahrers, der von der Maschine herunter seinen Wurf zu erledigen hatte und sofort seine Fahrt fortfetzen mußte. Abschließend war für die Besatzungen der Personenkraftwagen das Schießen mit der Pistole, für die der übrigen Kraftwagen und Krafträder mit dem Karabiner zur Bedingung gemacht. Die Pistolenschützen mußten stehend freihändig zwei Schuß in 20 Sekunden auf die 25 Meter weit entfernte 24er Ringscheibe, die Karabinerschützen liegend freihändig auf die 150 Meter weit Entfernte 24er Ringscheibe drei Schuß in 30 Sekunden abgeben.
Bei dem warmen herbstlichen Wetter wurden durchweg gute Durchschnittsleistungen erzielt. Der Divisionskommandeur Generalleutnant Oßwald orientierte sich eingehend über die exakte Durchführung der Wettbewerbe und sprach ausmunternd und interessiert mit den am Wettbewerb beteiligten Offizieren und Mannschaften. — Es wurden gute Zeiten erreicht, und die Wettkämpfer haben mit ihren Leistungen bewiesen, daß die Verbundenheit,
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PD. Dichter Nebel lag am Donnerstag früh über dem Weltflughafengelände und dem herbsttichen Wald, durch den die Rekordstrecken der Reichsautobahnen führen. An Versuchsfahrten war vorerst nicht zu denken, als der Daimler-Benz-Renndienstwagen nach 8 Uhr früh direkt von Untertürkheim an den Boxen eintraf und das für die Rekorde her- gerichtete Fahrzeug mit der geänderten Stromlinienverkleidung brachte. Die Fahrten setzten sofort ein, als gegen 10.30 Uhr die Sonne den Nebel vertrieb, doch brachte die plötzliche Erwärmung auch Wind. Caracciola fuhr zunächst den Stromlinienwagen über Kilometer und Meile mit fliegendem Start, deren Klassenrekorde Rosemeyer mit 406 km/st hält. Die Verkleidung am Mercedes-Benz wurde so abgeändert, daß der Fahrtwind die Karosserie vorne nicht mehr hochdrückt, so daß die Straßenlage sichtlich besser war. Doch nun drehten die Hinterräder durch. Das wurde auch nicht besser, als zwei Zentnerblöcke Blei eingebaut waren. Immerhin erreichte Caracciola in seiner schnellsten Fahrt über den fliegenden Kilometer genau 400 km/st. Schließlich wurde der Wagen verladen und ins Werk geschickt. Später steuerte Caracciola den Grand-Prix-Wagen, um Rosemeyers Weltrekorde von 188,7 für den stehenden Kilometer zu brechen, doch war er um 12 km/st langsamer.
Zwischendurch stellte Winkler mit der unverkleideten 175-ccm-DKW. noch drei Weltrekorde auf über fliegenden Kilometer und stehende Meile, die vorher schon in seinem Besitz waren, und über die fliegende Meile, die bisher Geiß gehörte. Winkler kam dabei mit der kleinen Maschine auf über 164
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Die beiden Verfasser des vor kurzem er* schienenen Kommentars zum Reichsnatur- fchutzgeseh haben hier auf Grund ihrer lang' jährigen Erfahrungen und ihres weitgehenden Einblicks in das Werden der neuen Na- lurschuhverordnung, die nun für das ganze Reich gilt, die Verordnung und alle dazu, gehörigen bisher erschienenen Ergänzungsbestimmungen nach juristischen, verwaltungs- lechnischen, wissenschaftlichen und praktischen Gesicktspunkten ausführlich erläutert und geben damit jedem eine gründliche Aufklärung, der mit dem Naturschutz, mit der Natur überhaupt, fei es beruflich oder als Liebhaber und Naturfreund, in Berührung steht. Nicht nur die amtlichen Stellen, nicht nur Wissenschaftler, Lehrende und Lernende, Zier» und Pflanzenfreunde, nicht nur Erzieher, Richter und Rechtsanwälte müssen über die Tragen des Naturschutzes unterrichtet sein, sondern auch botanische Vereine, Naturalien- u. Herbarien-Handlungen und Lehrmittelgeschäfte, Präparatoren, Ausstopfer, Pflanzensammler, Schmuckreisig-Verkäufer, Kranz- dindereien und die mit der Überwachung der Märkte beauftrag en Beamten, Feldhüter, Polizeistellen usw. - Bestellungen durch alle Buchhandlungen
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