S.Jl.-fpont
Mball der heimischen Mnnschasten
Oie Ergebnisse
vom Gaumeisterschastsschießen.
Bei dem am vergangenen Sonntag durchgeführten Meisterschaftsschieben des Gaues Hessen, das in unserer Stadt auf den Ständen des Schützenvereins durchgeführt wurde, wurden folgende Ergebnisse erzielt:
Kleinkaliber.
Altschützen-Mannschaften. 1. Schützen- verein Marburg, 595 Ringe; 2. Schützenverein Frankfurt-Eschersheim, 589 R.; 3. Schützenverein Frankfurt-Süd „Tell", 586 R.; 4. Kleinkaliber- Scbützenverein „Allianz" Frankfurt, 583 R.; 5. Schützenverein Frankfurt-Bockenheim, 583 R. — Einzelschützen. 1. Salzner (Frankfurt-Eschersheim), 367 R.; 2. Schneider (Niederwalgern), 161 R.' 3. Zimmer (Fulda), 160 R.; 4. Kuhn (Philivpstal)', 160 R.; 5. Soldan (Frankfurt-Süd, „Tell"), 157 R — Zungfchützen-Mannschaften. 1. Kleinkali- ber-Schutzenoerein „Gut Ziell^ Launsbach, 498 R.- 2. Schützenverein Nidda, 466 R.; 3. Schützen-Gefell- fchaft „Oberst Schiel" Frankfurt, 449 R. — Ein- zelschützen. Pfeiffer (Kleinkaliber-Schützenverein „Gut Ziel" Launsbach), 141 R.; 2. Quanz (Hanau, 137 *91e^^8 R; 3. Katzenmeyer (Nidda)
Beliebiger Anschlag, offene Visierung.
Altschützen.Mannschaften. 1. Postsport- verein Frankfurt, 624 Ringe; 2. Frankfurter Schüt- zenverem, 617 R.; 3. Wiesbadener Schützenaesell-
R. — Einzelschützen. 1. Sauer (Frankfurter Postsportverein), 167 R.; 2. Seese (Schützenverein Kassel), 164 R.; 3. Uitting (Wiesbadener Schützengesellschaft), 162 R.
2Uif Diopter.
annfchaft en. 1. Schützenverein Frankfurt- Eschersheim, 622 Ringe; 2. Frankfurter Postsport- verein, 616 R.; 3. Schützenverein Frankfurt-Süd
et GP/rr.?’ — Einzel schützen. Salzner (Frankfurt-Eschersheim), 162 R.; 2. May (Frankfurt-Süd „Tell"), 161 R.; 3. Sauer (Frankfurter Postsportverein), 161 R.
Großkaliber.
Scheibenschießen: Mannschaften. 1. Schützenverein Frankfurt a. M., 1684 Ringe; 2. Schützenverein Kassel, 1638 R.; 3. Schützenverein Wiesbaden, 1460 R. — Einzelschießen. 1. Bratengeyer (Frankfurt), 458 R.; 2. Schuchardt (Kassel), 451 R.; 3. Uitting (Wiesbaden), 437 R. Wehrmann-Schießen. (15 Schuß 20er-Ringscheibe.)
Mannschaften: 1. Schützenverein Kassel, 894 Ringe; 2. Schützenverein Kassel, 477 R.; 3. Schützen-
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dritter Friedrich Kerstins mit se 33 Ringen. Die Sieger wurden mit schönen Preisen geehrt. Das Preisschießen wurde unter starker Beteiligung durchgeführt. Deshalb entschloß man sich, sofort ein zweites Preisschießen zu veranstalten.
* H u n g e n, 27. Sept. (Veranstaltungen der Realschule Hungen.) Am „Tag des deutschen Volkstums" hatten alle, die Interesse am Kampf der Auslanddeutschen um die Erhaltung ihres Deutschtums haben, Gelegenheit, im „Solmfer Hof" eine Ausstellung „Auslanddeutsche Volkskunst" zu besichtigen. Die Ausstellung, die recht gut besucht war, zeigte kunstvolle Arbeiten unserer Volksgenossen in Estland, Sudetenland, Ungarn, Siebenbürgen, Gottschee, Steiermark, Nord- und Südtirol. Am 22. September fand unter reger Beteiligung der Elternschaft ein Elternabend im „Solmser Hof" statt; eine ähnliche Veranstaltung wurde für die
Drei Mannschaften schossen 22 Tore!
Sporfo. 1920 Heuchelheim in großer Fahrt.
Mit gemischten Gefühlen sahen die Heuchelheimer Fußballanhänger dem ersten Derbandsspiele ent- ' !gegen; sie wurden aber auf das Angenehmste ent- ttäuscht. Die Mannschaft zeigte ein vorbildliches ! ^Spiel. Die Elf von Wieseck mußte sich bereit fin- Den, die ersten Punkte abzugeben. Schon in der ersten Minute gingen die Gastgeber in Führung. iHeuchelheim erzwang einen Eckball nach dem an- Deren. Etwa zur Mitte der ersten Halbzeit schoß der üunksaußen eine Ecke kurz vor das Tor, der Halb- linke schnellte empor, stieß mit dem Kopf nach dem Leder und schon hing der Ball im Netz der Gäste. Beim 2:0 blieb es bis zur Halbzeit. Nach der Mause lagen die Heuchelheimer weiterhin im Angriff. Ein Bombenschuß von Arnold, aus zwanzig Meter Entfernung, wurde zum dritten Tor. In der Folge wurde auch Wieseck etliche Male gefährlich, 'ber die Heuchelheimer Abwehr verhinderte jeden Trfolg. Dann lag wieder Heuchelheim im Angriff. Der Rechtsaußen vermochte durch einen Kopfball ? auf 4:0 zu erhöhen und schließlich konnte der Mittelstürmer eine Steilvorlage zum fünften Tor verwandeln. Fünf Lattenschüsse ließen erkennen, daß !.er Sturm es am Torschuß nicht nicht fehlen ließ. Das Spiel war für die Gastgeber ein guter Auftakt der Punktekämpfe.
> Heuchelheim 1. Jgd. — Lieber 1. 3gb. 10:0 (2:0).
Dor dem Spiel der ersten Mannschaften kämpfte ne erste Jugend gegen den Neuling Bieber und !»nnte den Gegner einwandfrei schlagen.
Heuchelheim II — Gröningen I 7:4 (3:3).
Auch die zweite Mannschaft konnte ihre ersten .«unkte nach_ Einsatz oller Kräfte mit nach Hause wehmen. Grüningen führte zuerst 2:0. Ein Selbst- jor und ein Elfmeter ließ sie zu diesen beiden .i.oren kommen. Aber dann zog Heuchelheim alle . eglster seines Könnens. Die Mannschaft, die sich MM größten Teile aus den der Iugendmannschaft mtwachsenen Spielern zusammensetzte, siegte dank nrer besseren Technik.
FC. 1927 Flensungen—Mücke.
Alensungen Mücke I — Lehnhelm I 5:0 (2:0).
i !?27 Flensungen-Mücke trat gegen die
L LlL.P°n Lehnheim zum erstenVerbandsspiel an. hl* rx griffe? sofort energisch an, bald aber IMS sich die größere Spielerfahrung, die reifere Lschnik und Taktik der Einbeinrischen durch. Zur EnI"3eit stand das Spiel 2:0 für Flensungen-Mücke. lind) der Pause blieben den Einheimischen weitere kFolge zunächst versagt, da das Schluhdreieck von Uhnheim sehr sicher arbeitete. Erst in den letzten
,eJ Minuten fielen drei weitere Tore, nachdem iare'e^elmer mit ^rer Kraft nahezu am Ende
Eltern aus Lich Und Umgebung am 24. September im „Holländischen Hof" in Lich durchgeführt. Auch dieser Elternabend war sehr aut besucht und legte Zeugnis ab von der engen Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule.
J_ Birklar, 27. Sept. Dieser Tage wurde das Ob st der Gemeinde versteigert. Es wurden verhältnismäßig hohe Preise erzielt.
Kreis Wetzlar.
+ Rodheim a. d. Bieber, 27. Sept. Dieser Tage wurden in unserer Gemarkung die O b st - oer ft eigerungen der Gemeinde,' des Staates und des Schmitter Gutes durchgeführt. Der Behang der Bäume war gering, die Preise dementsprechend hoch.— Die Obstbaumbesitzer in unserer Gemarkung Und dringend gehalten, mit dem Anlegen der Leimringe zum Zweck der Schädlingsbekämpfung zu beginnen.
verein Gießen, 876 R.; 4. Schützenverein Marburg, 860 R. — Einzelschießen. 1. Seese (Schützen- oerem Kassel), 253 R.; 2. Dölsing (Schützenverein 232 R.; 3. Appel (Schützenverein Gießen),
Handball im Kreis Gießen.
Tv. Lang-Göns I — Io. Holzheim I.
Holzheim sagte kurz vorher das Spiel, angeblich wegen Spielermangel, ab, so daß es zu dem er- warteten spannenden Kampf, den sich beide Mannschaften immer lieferten, nicht kommen konnte. Tv. Lang-Göns Jugend — Tv. Oberkleen Jugend 19:8 (7:4).
Oberkleen mußte eine unverdient hohe Niederlage einstecken, gemessen an den Leistungen, die die Oberkleener Jungens zeigten, denn bei Halbzeit war das Spiel noch keineswegs entschieden. Gegen Schluß ließ die Hintermannschaft der Gäste merklich nach, wodurch das hohe Resultat zustande kam.
Handball im MTV.
Der Auftakt der Pflichtspielreihe begann für den Mto. recht erfolgreich, obwohl man danach für die weitere Entwicklung noch nicht viel sagen kann. Zwei Spiele wurden gewonnen, eins ging verloren.
Mto. II — To. 1846 Gießen I 5:9 (3:3). 3n der ersten Halbzeit war das Spiel nahezu ausgeglichen. Zwei gute Hintermannschaften machten beiden Stürmen zu schaffen und verhinderten hohe Torzahlen. In der zweiten Halbzeit ging der Mittelläufer vom Mto. in den Sturm, der Mto. kam mit 4:3 zunächst sogar in Führung. Diese Umstellung und nicht zuletzt die harte Note, die das Spiel bekam, brachten die Mto.er jedoch um ihren ®rfolg. Die Gegner hatten in der letzten Spielhälfte ein gutes Zusammenspiel im Sturm.
Krofdorf 1. Jugend — Mto. 1. Jugend brachte den jungen Mtv.ern einen schönen Erfolg. Die Mto.er waren ihren Gegnern durchweg überlegen. Besonders der Sturm konnte seine klaren Kombinationen immer wieder durch einwandfreie Tore krönen. Obwohl die Krofdorfer in der zweiten Halbzeit etwas aufkamen, stand der Sieg der Gie- ßener nicht in Frage.
Mtv. 2. Jugend — Dutenhofen 1. I u - gend war mit 14:10 (7:6) ebenfalls erfolgreich für den Mtv. Die leichte Ueberlegenheit, die das Ergebnis ausdrückt, war auch kennzeichnend für den Spielverlauf. Die Tatsache, daß der Mtv. zu gleicher Zeit mit zwei Jugendmannschaften siegen konnte, zeigt, daß der Verein über einen guten Nachwuchs verfügt.
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1900 1. Jgd. — Rodheim 1. Jgd. 6:0 (2:0).
Die Blauweißen diktierten das Spielgeschehen und setzten sich sofort in der Hälfte der Gäste fest. Bald nach Beginn erzielte der Linksaußen das Führungstor, und der Mittelstürmer erhöhte zum Halbzeitergebnis von 2:0. Nach der Pause waren die 1900er weiter tonangebend. Der Halblinke schoß aus großer Entfernung zum 3:0 ein, und zweimal war noch der Mittelstürmer erfolgreich. Zwei Elfmeterbälle wurden verschenkt. Die Roüheimer mußten sich fast nur auf die Verteidigung beschränken. Iugendfußba-l im DfB.-Reichsbahn.
Das angesetzte Pflichtspiel fiel aus, da die Gäste nicht antraten. Die 2. Jugend erledigte ihr viertes Pflichtspiel und konnte durch einen hohen Sieg in Großen-Linden (13:0) weiterhin die Führung in ber Tabelle behaupten. Sie stellte erneut ihre gute Form unter Beweis. Den Gastgebern blieb selbst das verdiente Ehrentor versagt.
Das Spiel der 3. Jugend gegen Staufenberg mußte verlegt werden. Die 4. Jugend trat mit einigen Ersatzleuten in Wieseck an und verlor mit 0:5 Toren. Mit einer Niederlage mußte gerechnet werden; leider wurden aber verschiedene Torchancen nicht ausgenützt.
Gporlverein Ettingshausen.
Am Sonntag weilte die 1. Iugendmannschaft zum fälligen Verbandsspiel in Steinbach. Beide Mannschaften traten in stärkster Aufstellung an. Bis zur Pause konnte Ettingshausen drei Tore erzielen. Nach der Halbzeit war Ettingshausen noch zweimal erfolgreich, während Steinbach nur ein Tor erzielen konnte.
Staufenberg I — Wißmar I 0:4.
Auf dem Platz in Staufenberg standen sich die Mannschaften von Staufenberg und Wißmar gegenüber. Die Platzbesitzer traten nur mit zehn Mann an, konnten aber trotzdem das Spiel offen halten. Die Wißmarer erwiesen sich als gute Schützen und siegten mit 4:0 Toren.
Leichtathletik des Tv Heuchelheim.
Letzter versuch um die Deutsche Vereinsmeisterschaft.
Am letzten Sonntag unternahmen Heuchelheims Leichtathleten auf dem Sportplatz des VfB.-Reichs- bahn ihren letzten Versuch in der DDM., der einen guten Abschluß der Wettkampfzeit bildete. Trotz des Alleinganges wurden fast sämtliche Wettbewerbe erhöht. Es wurden folgende Ergebnisse erzielt: lieber 100 Meter gab es einen schweren Kampf zwischen Stahlhut und Ulm, den Stahlhut in 11,7 Sekunden vor Ulm 11,8 Sekunden gewann. Eine gute Zeit lief Erwin Neide! über 800 Meter: 2:04,6
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Minuten. Die meisten Punkte holte Franz Reidel im 3000-Meter-Lauf, den er in 9:02,8 Minuten ganz allein zurücklegte. Eine hervorragende Zeit! Den Weitsprung mit 6,21 Meter und das Kugelstoßen mit 11,18 Meter gewann Stahlhut überlegen. Zum Schluß lief die 4X100-Meter-Staffel mit Ulm, Henkelmann, Stahlhut und Rinn in 47,2 Sekunden eine neue Vereinsbestleistung. Mit 4297,40 Punkten dürfte der Tv. Heuchelheim im Gau Hessen an erster Stelle und in ber Spitzengruppe der E-Klasse im Reich zu finden sein.
Abturnen des Tv.Staufenberg.
Bei schönstem herbstlichem Wetter veranstaltete der To. Staufenberg am Sonntag sein Abturnen. An den Wettkämpfen beteiligten sich 35 Turner in drei versichedenen Stufen. Bei dem leichtathletischen Vierkampf errangen Heinrich Deibel und Erich Fink mit je 74 Punkten den ersten Sieg. In ber Jugendklasse wurden Ewald Ruckelshausen und bei den Schülern Karl Heidt erste Sieger. Im Gerätekampf, der nachmittags ausgetragen wurde, ging Heinrich Kraft als Sieger hervor, der gleichzeitig den Wanderpreis erstmalig errang. Am Abend fand die Preisverteilung statt.
Wanderpreiskegeln in Wieseck.
Zur Förderung des Kegelsportes haben sich btt drei Wiesecker Kealeroereine im Jahre 1936 geeinigt, einen Wanderpreis unter sich auszukegeln. Der Preis soll fünf Jahre hindurch ausgekegelt werden. Derjenige Verein, dem es gelingt, den Preis dreimal zu erringen, ist endgültiger Sieger und der Wanderpreis geht in feinen Besitz über. Zweimal gelang es dem Keglerverein „Vorwärts" den Preis zu erringen. Die Austragung des Kampfes findet an drei vorher bestimmten Terminen statt. Der erste Termin wurde auf den vergangenen Samstag festgesetzt.
Es wurden folgende Ergebnisse erzielt: Kegelklub „Alle Neun" errang mit feiner Zehnermannschaft (je 25 Kugeln) 1329 Holz, Kegelklub „Vorwärts" 1310 Holz und Kegelklub „Gut Lolz" 1248 Holz. In der Einzelbewertung erreichten die Kegler Adolf Mandler und Ludwig F o r b a ch, beide „Vorwärts" Wieseck, je 145 Holz und Kegler Ernst Kreiling, „Alle Neun", 141 Holz.
Sprechstunden der Redaktion.
11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr Samstagnachmittag geschlossen.
Wirtschaft.
Rhein-Mainische Börse.
Willagsbörse behauptet.
Frankfurt a. M., 28. Sept. Die Börse hatte recht lebhaftes Geschäft. Bei fester Grundtendenz war die Haltung am Aktienmarkt behauptet. Ansätze zu Kurserhöhungen wurden durch einige Abgaben auf Sperrmarkkonto in IG. Farben zunächst unterbunden. Später setzten sich aber dann auf lebhaftere Käufe, insbesondere aus dem Rhein- land in Montanwerten, meist mäßige Befestigungen durch. Feste Haltung zeigten Reichsbankanteile bei größeren Umsätzen mit 206,50 (205), ferner Gesfürel mit 155,50 bis 156 bis 155,50 (155). IG. Farben gingen von 164 auf 163,25 (163,75) zurück, Metall- gefellfchaft lagen mit 155 behauptet. Von Montan- werten lagen besonders Mannesmann lebhaft mit 122,25 bis 122,75 (122,13), Hoesch gewannen 0,50 o. H. auf 124,25, Rheinstahl 0,25 v. H. auf 154,25, Verein. Stahl blieben unter leichten Schwankungen mit 119,65 unverändert. Maschinenaktien zeigten vorwiegend behauptete Kurse, 1 v. H. höher waren MAN. mit 138, lebhaft waren Demag mit 151,13 (151,25), Daimler bröckelten später 0,25 v. H. ab auf 141 nach 141,25. Von Schiffahrtswerten setzten Nordd. Lloyd mit 87,65 (87,50) ein.
Der Rentenmarkt lag verhältnismäßig ruhig und wenig verändert. Reichsaltbesitz 128,25 (128,13), Reichsbahn-Vorzugsaktien unverändert 127,65. Kom- munal-Umschuldung lagen bei größeren Umsätzen mit 94,75 behauptet. Arn Kassarentenmarkt lagen Liquidationspfandbriefe uneinheitlich bei Abweichungen bis 0,25 v. H. Stadtanleihen und Staatspapiere notierten unverändert. Von Industrie- Obligationen gewannen 6 v. H. IG. Farben 1 v. H auf 131,25.
3m Verlaufe wurde das Geschäft sehr ruhig, da weitere Käufe nicht mehr Vorlagen und auch die Kulisse ihre Tätigkeit nahezu einstellte. Die nach den ersten Notierungen eingetretenen Rückgänge wurden z. T. wieder ausgeglichen, IG. Farben blieben jedoch unerholt mit 163,25. Etwas lebhafter war auch späterhin der Montanmarkt. Don den erst im Verlaufe notierten Werten waren beson- ders Elektroaktien 0,50 bis 1 v. H. fester, auch sonst Überwogen Besserungen von 0,25 bis 0,75 v. H. Großbankaktien kamen unverändert zur Notiz.
Der Freiverkehr hatte teilweise lebhafteres Geschäft bei allerdings wenig veränderten Kursen Dingler 90,25 bis 91,25, Rastatter Waggon 42,50 Sekt 71, Wayß & Freytag 148,50, Elsass. Bad. Wolle 79,75.
Tagesgeld wurde auf 2,75 (2,50) v. H. erhöht.
Abendbörse behauptet.
Der Auftragseingang erreichte an der Abendbörse kein größeres Ausmaß, immerhin war das Geschäft etwas lebhafter als sonst. Bei durchaus freundlicher Grundtendenz wichen auch die Kurse gegen den Mittagsoerkehr nur unwesentlich ab, größtenteils kamen sie unverändert zur Notiz. Etwas Nachftage verblieb in einigen Montanaktien. Während Mannesmann 0,25 v. H. anzogen auf 123, gaben Hoesch 0,25 o. H. nach auf 124 und Rheinstahl 0,13 o. H. auf 154,13, Verein. Stahl mit 119,75 und Buderus mit 126 lagen unverändert. Maschinen- und Motorenwerte blieben behauptet, Adlerwerke lagen 0,25 v. H. höher mit 114,50, ebenso Daimler mit 141,25, Rheinmetall 152,75, Demag 151, MAN 138. IG.-Farben hatten bei unv. 163,40 einigen Umsatz. Elektroaktien notierten unverändert, AEG. 127,75, Gesfürel 155,50, Schuckert 170. Von Schifffahrtsaktien waren Hapaa bei unv. 86 angeboten. Am Einheitsmarkt notierten nach Pause Gebr. Adt mit 72 (70) und Kahlgrund Eisenbahn mit 21,75 (20). Großbankaktien lagen unverändert. Der Rentenmarkt hatte nur wenig Geschäft, 4,5proz. Krupp unv. 98,40, 6proz JG.-Farben unv. 131,25.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 28. Sept. Auftrieb: Kälber 707 (gegen 574 am letzten Dienstagsmarkt), Hümmel und Schafe 259 (230), Schweine 4145 (2750). Notiert wurden je 50 Kilogramm Lebendgewicht in RM.: Kälber a) 60 bis 65 (am 21. 9. 62 bis 65), b) 54 bis 59 (54 bis 59), c) 45 bis 50 (47 bis 50), d) 36 bis 40 (37 bis 40). Hämmek b2) 46 bis 50 (47 bis 51), c) 41 bis 45 (42 bis 46), d) 32 bis 40 (35 bis 40); Schafe a) 37 bis 45 (37 bis 45), b) 30 bis 35 (31 bis 36), c) 24 bis 28 (20 bis 30). Schweine a) 56 (56), bl) 56 (56), b2) 56 (56), c) 55 (55), d) 52 (52); Sauen gl) 56 (56). Marktverlauf: Kälber und Schweine zugeteilt. Hämmel und Schafe mittelmäßig.
2Rinbermarff in Gießen
Auf dem gestrigen Rinder - (Nutzvieh-) Markt in Gießen standen 44 Stück Großvieh, 1 Fresser und 8 Kälber zum Verkauf: Es kosteten: Milchkühe ober hochtragende Kühe 1. Qualität 400 bis 520 RM., 2. Qualität 300 bis 370 RM., 3. Qualität 170 bis 240 RM.; Rinder '/--- bis Xjährig 70 bis 100 RM., 5L- bis 2jährig 120 bis 180 RM., tragend 280 bis 410 RM.; Kälber das Pfund Lebendgewicht bis 2 Wochen 25 bis 35 Pf., bis 4 Wochen 40 bis 50 Pf-, bis 6 Wochen 55 bis 65 Pf. Marktverkauf: schleppend. Nächster Markt: 12. Oktober.
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Hier abschneideni I
Zugseite aus auf die andere Seite geführt, dort mit dem letzten Ring verknotet und wieder zurückgeführt. Ist der Vorhang geteilt, so wird die Schnur jeweils an den mittelsten Ringen verknotet. Bei manchen Stangen werden die Gardinen in Führungen bewegt, so daß die Schnur überflüffig wird. Die Gardine wird beiseite gezogen.
Gardinenwäsche. Nach dem Abnehmen werden die Gardinen gut ausgestaubt, in lauwarmem Sei» fenwasser gut ausgedrückt, dies wird so oft wiederholt, bis das Wasier klar bleibt, dann werden sie zehn Minuten gekocht. Die Gardinen werden gut gespült dem Spülwasser je nach Beschaf. fenheit der Gardine etwasWasch» blau oder Ocker zusetzen, leicht gestärkt und entweder auf dem Spanner getrocknet oder auf mehreren nebeneinander gespannten Leinen. Fransen an Gardinen werden nicht gestärkt, nach dem Trocknen werden sie mit einemFransenkamm ausgekämmt. Garn, gesponnene Fäden aus Wolle, Baumwolle, Seide, Kunst- seide. Garn aus Flachs nennt man Zwirn. Nähgarne sind Leinengarne. Die verschiedensten Garne werden zu Handarbeiten verwendet.
Garnele, eine kleine Krebsart der Nordsee, die sehr wohlschmek- kend ist.
Garnieren (franz. Bezeichnung verzieren), entbehrliches Fremdwort für das geschmackvolle Anrichten von Speisen und für das Verzieren von Kleidern. Kuchen verziert man mit einer dreiecki-
Garderobe
gestellten Werkes, z.V. das Mode- geschäft garantiert für die Farbechtheit des Kleides, der Uhrmacher garantiert für gutes Funktionieren der reparierten Uhr auf die Dauer von zwei Jahren. Die Earantieübernahme muß stets ausdrücklich erfolgen, man läßt sich die Garantie am besten schrift- lich geben. Für Fehler, die die gewöhnliche Brauchbarkeit einer Sache herabmindern oder ganz aufheben, z. B. das Kleid hat einen Riß, die Uhr geht überhaupt nicht, haftet der Verkäufer Handwerker,Vermieter auch ohne Garantieübernahme (f. Fehler). Sehr vorsichtig muß man fein bei Übernahme einer Garantie für einen bestimmten Warenumsatz eines verkauften Geschäftes oder die Einbringlichkeit einer Forderung (s. Bürgschaft).
Garderobe (franz.: Bewahre das Kleid), entbehrliches Fremdwort für Kleiderhalter, Kleiderablage, Ankleidezimmer und die Kleidungsstücke selbst.
Gardine, ital., Vorhang, Fensterbehang aus Tüll, Musseline und Spitzenstoff, soll Schutz gegen Sonne sowie fremde Neugier bieten und gleichzeitig als Schmuck dienen. Schwere Gardinen sind unpraktisch zu säubern.
Gardinen anmachen. Die Stangen sind mit Ringen und daran befindlichen Klammern versehen, an die man die Gardinen an- flammert. Die Vorhangschnur muß die doppelte Länge der Vor. hangbreite haben sowie eine gewisse Länge zum Ziehen, gewöhnlich bis unter die Fensterbank Nun wird die Schnur von der


