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Oeutschlandflug 1937 in neuer !?orm.

Nach einjähriger Pause veranstaltet das National­sozialistische Fliegerkorps den Deutschlandflug 1937 um den Wanderpreis des Reichsministers der Luft­fahrt. Der Deutschlandflug wird in der Zeit vom 20. bis 27. Juni als nationaler sportlicher Wett­bewerb durchgeführt, wobei nur die Leistungen der Verbände (Verbandsführer und Besatzungen), nicht aber die technischen Eigenschaften der Flugzeuge be­urteilt werden. Zur Werbung für den deutschen Luftsport findet erstmals in diesem Jahr im Rah­men des Deutschlandfluges ein besonderer Stern­flug für Sportflieger mit eigenem Fluggerät statt, in dem gleichfalls nur die fliegerische Leistung be­wertet wird.

Im Gegensatz zu früheren Deutschlandflügen' wird der diesjährige Wettbewerb ausschließlich in Ver­bänden von je drei Flugzeugen durchgeführt. Zur Bewertung kommen: Pünktlichkeit im Streckenflug (Reiseflug im Verband), Anzahl der angeflogenen Flugplätze, Lösen von Orteraufgaben, Geschicklich­keit der Besatzungen durch Zielabwurf und Hinder­nislandungen. Der Deutschlandflug 1937 wird fer­ner im Gegensatz zu früher getrennte Startplätze und Berlin als gemeinsamen Zielflughafen haben. Die Bekanntgabe der anzufliegenden Landeplätze er­folgt später. Die Zahl der teilnehmenden Flugzeuge kann auf 180 beschränkt werden. Zugelassen sind Flugzeuge der Klasse A 2 und Bl, Zellen und Triebwerke müssen deutscher Herstellung sein, die Motorenleistung muß mehr als 70 und weniger als 250 PS betragen.

Die Durchführung des Sternfluges für Sportflieger mit eigenem Fluggerät im Rah­men des Deutfchlandfluges 1937 nach Rangsdorf stellt den Teilnehmern die Wahl des Ausgangs- Flughafens frei. Der Sternflug findet statt vom 23. bis 27. Juni und endet auf dem Zielflughafen Rangsdorf. Die Teilnehmerzahl kann auf 30 Flug­zeuge beschränkt werden. Zum Abschluß des Deutsch­landfluges ist ein Großflugtag des NSFK. auf dem Flughafen Tempelhof für den Nachmittag des 27. Juni geplant.

Saalsport-Gaumeisterschasten in Kassel.

Der Gau XII, Nordhessen, im Deutschen Rad­fahrer-Verband trug seine diesjährigen Gaumeister­schaften in Kassel aus. Man sah im Kunst- und Reigenfahren sowie im Radballspiel ganz ausge­zeichnete Leistungen. Die Fahrer des Bezirks Gie­ßen konnten dabei gute Erfolge erzielen.

Ergebnisse:

Meisterschaften. Achte r-K u nstreigen: 1. RV. Vorwärts, Anspach i. T., 281,5 Punkte. Sechser - Kunstreigen: 1. RV. Flottweg, Kassel, 310 P. Radball, Klasse A: 1. RV. Flottweg, Kassel, 6 P.; 2. RV. Teutonia, Krofdorf, 4 P.; 3. Radfahrer-Vereinigung Wetzlar 2 P.

Nebenwettbewerbe. Schulreigen: 1. RV. Vorwärts, Ansprach i. T., 205 P.; 2. RV. Frisch-Auf, Wattenbach, 189 P. Radball, Klasse B: 1. RV. Teutonia, Krofdorf, 4 P.; 2. RV. Vorwärts, Anspach i. T., 2 P.-, 3. RV. Nordshausen 0" P. R a d b a l l, K l a s s e C: 1. RV. Vorwärts, Anspach i. T., 2 P.; 2. RV. Flottweg, Kassel, 0 P.

Jugendrad ball: 1. Radfahrer-Vereinigung Wetzlar 8 P.; 2. RV. Teutonia, Krofdorf, 6 P.; 3. RV. Flottweg, Kassel, 4 P.

Interner Turnwettkampf im Turnverein Großen-Buseck.

Der Turnverein 1899Gut-Heil" veranstaltete im Saal von Gastwirt Wagner einen Geräte- wertungskampf der zweiten Riege. Als Schiedsrichter waren die Mitglieder des Vorstandes und der Altersriege Heinrich Schmidt, Karl H e n ß, Karl Rühl und Christoph Schäfer ver­pflichtet worden. Die drei besten Turner dieser Riege wurden mit Preisen bedacht. Heinrich Grö­ßer errang den ersten Preis (ein Album von den Olympischen Spielen 1936). Den 2. und 3. Preis (je ein Sportkalender des Reichsbundes für Leibes­übungen) errangen die Turner Otto Wagner und Ernst Euler.

Zugendfußball im 3fB.=K

Im Spiel der Meister konnte die erste Jugend erneut ihre gute Form beweisen und zeigte durch einen hohen Sieg von 5:0 Toren der Jugend aus Leihgestern, daß sie die bessere Mannschaft ist. Das Spiel war von Anfang bis Ende spannend.

Die zweite Jugend hatte verschiedene Spieler der vierten Jugend einstellen müssen, der Sieg gegen die Wetzlarer zweite Jugend fiel mit 2:1 daher sehr knapp aus.

Im Lokalderby trat die dritte Jugend nur mit zehn Mann an und mußte sich daher mit einem Unentschieden (0:0) begnügen.

Die vierte Jugend konnte sich gegen die körper­lich stärkeren Jungens aus Wetzlar nicht durch­setzen und verlor erwartungsgemäß mit 0:4 Toren.

Der Krastsahrfport in der Miorgrnppe Hessen.

Dor großen Ereignissen.

Seitdem im vorigen Jahr das Nationalsoziali­stische Kraftfahrkorps alleiniger Träger des deut­schen Motorsports geworden ist, gehört die Vor­bereitung und Durchführung aller kraftfahrsport­lichen Veranstaltungen zum Aufgabenbereich der über das Reich verteilten Motorgruppen und Bri­gaden des NSKK. In Südwestdeutschland sind dies die Gruppen Südwest in Stuttgart, Hes­sen in Frankfurt und die Brigade Kurpfalz-Saar in Kaiserslautern. Die Gruppe Südwest umfaßt Württemberg und den südlichen Schwarzwald, die Brigade Kurpfalz-Saar das nördliche Baden, die Pfalz und das Saargebiet und die Gruppe Hessen den Gau Hessen und Hessen- Nassau.

Die Motorgruppe Hessen ist aus den beiden Bri­gaden Kurhessen und Frankfurt-Darmstadt entstan­den. Der Ausbau in der Motorgruppe oder in der damaligen Brigade Hessen begann 1933 sofort nach der Machtübernahme. Bis dahin stand auch das NSKK. wie alle Gliederungen der Partei im Kampf um Deutschland. Die erste Veranstaltung sportlichen Charakters war die gemeinsam mit dem DDAC. durchgeführte Z i e l f a h r t nach Marburg. Die weitere Entwicklung ist durch die gemeinsame Ar­beit mit dem DDÄC. gekennzeichnet, wobei gemäß den vom Korpsführer gegebenen Richtlinien der Schwerpunkt des Kraftfahr-Geländesports beim Korps lag, bis zu jener bedeutsamen Wende zu Beginn des Jahres 1937, von dem ab das Korps den gesamten Motorsport übernahm. Die bedeutend­sten Veranstaltungen der Gruppe Hessen waren je­weils die Geländefahrten, die am V o - g e l s b e r g , versuchsweise aber auch einmal im Taunus durchgeführt wurden. Neben dem Gelände­sport wurden auch die Orientierungsfahr­ten in der Gruppe stark gefördert, wie überhaupt der kleinere sog. Standarten-Sport gepflegt wurde. So wuchs allmählich ein Stamm von bewährten Fahrern heran, die auch häufig an den Großver­anstaltungen des deutschen Motorsports wir den­ken dabei in erster Linie an die Dreitage-Mittel- gebirgsfahrt, an die Sechstagefahrt und an die großeBrandenburgische" mit bestem Erfolg teilnahmen.

In diesem Jahr hat die Motorgruppe Hessen die Durchführung von drei großen Veranstaltungen übertragen erhalten, von denen die Winter- nachtsfahrt bereits am 2O./21. Februar statt­gefunden hat und die H e s s e n f a h r t 19 3 7 am 8. und 9. Mai und das MotorradrennenRund um Schotten" am 19. September noch bevor­stehen. Selbstverständlich entsendet die Gruppe auch wieder Mannschaften und Einzelfa'hrer zu den Wett­bewerben der benachbarten Gruppen Südwest und Westmark und zu den großen Prüfungen der ONS. Die Hessenfahrt der Motorgruppe Hessen ist als Zuverlässigkeits- und Geländefahrt ausgeschrieben. Der Start erfolgt am 8. Mai in den drei Orten Darmstadt, Gießen und Hersfeld, ver­teilt sich also über das ganze Gruppengebiet und erleichtert zudem den Teilnehmern die Anfahrt. Die am nächsten Tage stattfindende Geländefahrt führt von Bad Orb, dem Ziel der Zuverläffigkeitsfahrt, in die nahe liegenden Spessartberge auf einer Ge­samtlänge von etwa 150 Kilometer. Zuverlässig­keitsfahrt und Geländefahrt werden zu einer Wer­tung zufammengezogen. Es ist das erstemal, daß die Motorgruppe Hessen eine Veranstaltung in den Spessart legt und damit in ein Gebiet, das es we­gen seiner landschaftlichen Schönheiten schon lange verdient, einem stärkeren Fremdenverkehr ange­schlossen zu werden. Erwähnung verdient die Neue­rung, daß die Geländefahrt keine scharfe Material­prüfung und Zerreißprobe darstellt, wenn natürlich auch an die Fahrkunst der Teilnehmer einige An­forderungen gestellt werden. Auch werden die Dienst­fahrzeuge, also z. B. die Dienstfahrzeuge des NSKK. und die Kübelwagen der Wehrmacht, in einer Gruppe gesondert gewertet. Es soll nicht den Spitzenfahrern, sondern allen Fahrern die Möglich­keit einer Teilnahme gegeben werden.

Die zweite Veranstaltung des Jahres, mit deren Durchführung die Gruppe Hessen beauftragt wurde, ist das MotorradrennenRund um Schotten" auf dem neu ausgelaufen Schottenring im Vogelsberg Das Schottenrennen ist von der ÖNS. ausgeschrie­ben und gilt gleichzeitig als Meisterschaftslauf für Motorräder mit Seitenwagen.

Wirtschaft.

12361 Heimarbeiter im Landesarbeitsamtsbezirk Hessen.

Das Ergebnis der Erhebung vom 15. Februar 1937.

Lpd. Der nationalsozialistische Staat hat durch das Gesetz über die Heimarbeit vom März 1934 bekundet, daß der besondere Schutz des Reiches der Heimarbeit ailt. Eine große Zahl von Maßnah- wen zur Besserung der Lage der Heimarbeiter ist seither bereits durchgesetzt, weitere werden folgen. Dazu bedarf es genauer zahlenmäßiger Unterlagen über den Umfang und die Gliederung der Heim­arbeit, wie sie durch die am 15. Februar dieses Wahres durchgeführte statistische Erhebung beschafft wurden.

b?!cr Zählung gab es im Reich insgesamt 535 000 Heimarbeiter mit Einschluß der Hilfskräfte. Von ihnen entfällt ein Viertel auf Brandenburg und ein weiteres Viertel auf Sachsen.

3m Gebiet des Landesarbeitsbezirks Hessen wur­den am 15. Februar 1937 insgesamt 12 361 Heim­arbeiter gezählt, wovon 1532 regelmäßig mitarbei- tenbe Familienangehörige und 2252 fremde Hilfs­kräfte waren. Der größte Teil der hessischen Heim­arbeiter, nämlich 4862, wurde vom Bekleidungs­gewerbe beschäftigt. An zweiter Stelle folgt mit 3154 Heimarbeitern die Ledererzeugung und -Ver­arbeitung. Ein weiteres größeres Betätigungsfeld für die Heimarbeit bietet in Hessen das Nahrungs­und Genußmittelgewerbe, in dem am Stichtag der Erhebung 1587 Heimarbeiter beschäftigt waren. Es folgt dann dichtauf das Spinnstoffgewerbe mit 1343 Heimarbeitern. Ferner waren in der Papier­

erzeugung und -Verarbeitung 424 Heimarbeiter tä­tig, im Holz- und Schnitzstoffgewerbe 356, in der chemischen Industrie 212, in der Eisen- und Metall­verarbeitung 159, in der Kautschuk- und Asbest­industrie 122, im Veroielfältigungsgewerbe 58 und in sonstigen Berufsgruppen 84.

Die Zahl der den Heimarbeitern michelfenden Familienangehörigen war am stärksten in der Le­dererzeugung und -Verarbeitung, sowie im Beklei­dungsgewerbe.

Aus dem Gießener Handelsregister.

In dem Gießener Handelsregister wurde einge­tragen: Bei den Firmen Friedr. Wörner, Gießen, Lang & Wiederstein, Gießen, Heinrich Lehmbecker, Gießen, Christian Manger, Gießen: Die Firma ist erloschen.

*

Fwd. Bestellung von Mais-Saatgut. In einer Bekanntmachung erklärt Landesbauern­führer Dr. Wagner, es fei ihm zur Kenntnis ge­kommen, daß in manchen Kreisen der Bauern und Landwirte mit der Bestellung von Mais-Saatgut zurückgehalten werde. Dies geschehe in der An­nahme, daß doch noch ausländischer Mais für Saat­gut in diesem Frühjahr zur Verfügung gestellt wird. Der Landesbauernführer macht hierzu aus­drücklich darauf aufmerksam, daß im Gebiet der Landesbauernschaft Hessen-Nassau nur deutsche Maissorten durch Handel und Genossenschaften zur Verteilung kommen und daß ausländischer Mais als Saatgut nicht in den Handel kommt. Der Landesbauernführer empfiehlt den Bauern und Landwirten, umgehend ihre Bestellungen an Mais­

Saatgut bei den zuständigen Stellen aufzugeben, damit die Belieferung rechtzeitig erfolgen kann.

DNB. (Ermittlung des gewerblichen und landwirtschaftlichen Verbrauchs von K ra f t st o f f e n. Zu der Mitteilung über die Erhebung der ortsfesten und ortsbeweglichen Ver­brennungsmotoren Domx-25. April 1937 wird von amtlicher Stelle ergänzend folgendes mitgeteilt: Die Erhebung erstreckt sich auf alle ortsfesten und orts­beweglichen Verbrennungsmotoren stationäre Motoren, Schlepper ohne polizeiliche Kennzeichen, Motoren zum Antrieb von Kreissägen, Betonmisch­maschinen, Dreschmaschinen und ähnliche Maschinen sowie auf die von ihnen benötigten Kraftstoffe. Von dieser Erhebung werden nicht betroffen alle Kraftfahrzeuge mit polizeilichem Kennzeichen und die Wasserkrastfahrzeuge. Zur Durchführung der Erhebung werden zu gegebener Zeit bei den zu­ständigen Ortspolizeibehörden Fragebogen hinter­legt werden. Diese müssen- dort in der Zeit vom 1. bis 15. Juli abgeholt und möglichst umgehend aus­gefüllt werden. Durch die Presse und die zuständigen Organe der Wirtschaft wird zu diesem Zeitpunkt erneut auf die Erhebung hingewiesen werden.

Rhein-Mainische Börse.

TNiltagsbörse ruhig, abbröckelnd.

F r a n k f u r t a. M., 28. April. Der schwache Auf­tragseingang der Kundschaft ließ auch bei der Kulisse keine Unternehmungslust aufkommen, so daß die Börse in ruhiger Haltung eröffnete und auch später­hin keine Belebung aufwies.

Am Aktienmarkt war die Kursentwicklung erneut uneinheitlich, die Grundtendenz schien aber eher freundlich, nachdem die letzttägigen Glattstel­lungen kaum noch Vorlagen. Die Veränderungen gingen nur ganz vereinzelt über 1 v. H. hinaus. Lebhaftes Geschäft hatten im Freiverkehr Bren- nabor-Aktien, die mit 112,50 (112) einsetzten und bis auf 115,25 anzogen. Von den amtlich notierten Werten gewannen IG. Farben 0,65 v. H. auf 169,65, Gesfürel, Ilse Genuß und Moenus Maschi­nen je 0,50 v. H. und Reichsbank 0,25 v. H. Mon­tanaktien bröckelten überwiegend 0,25 bis 0,50 v. H. ab, Laurcchütte 21,65 (22,50). Von Maschinenwerten verloren Eßlinger 1 v. H. auf 119, Junghans in Nachwirkung der Verwaltungsmitteilung erneut 1 v. H. auf 133, Daimler knapp gehalten mit 139 (139,25). Elektro- und Schiffahrtsaktien lagen un­verändert, ebenso Holzmann, Aschaffenburger Zell­stoff und Scheideanstalt, andererseits bröckelten Bemberg und Westdeutsche Kaufhof leicht ab.

Die Geschäftsunlust führte am Aktienmarkt im Verlaufe meist zu leichten Rückgängen von etwa 0,25 bis 0,50 v. H. Darüber hinaus gingen Laura- hütte um 1 v. H. auf 20,75 und Daimler um wei­tere 1 v. H. auf 138 zurück. Von später notierten Werten lagen Kaliwerte auf die (Erörterungen über die Dividendenfrage weiter schwach, besonders Salz­detfurth mit 162 (167). Am Einheitsmarkt war die Haltung ebenfalls etwas leichter bei sehr ruhigem Geschäft.

Der Rentenmarkt blieb auch späterhin sehr still bei behaupteten Kursen. Goldpfandbriefe und Kommunal-Odligationen notierten bei kleinen Um­sätzen unverändert, Liquidationspfandbriefe und Stadtanleihen lagen nicht ganz einheitlich, die Ver­änderungen waren klein. Van Industrie-Anleihen waren 5 v. H. Eisenbahn-Bank etwas erhalt auf 92 (91,75), andererseits 5 v. H.

Abendbörfe behauptet.

Gegenüber der herrschenden Zurückhaltung und Geschäftsstille erwiesen sich die Kurse an der Äbend- börfe als recht gut behauptet. Verschiedentlich er­folgten Anpassungen an den Berliner Schluß, so bei Kali Salzdetfurth auf 160 (162), während die anderen Kaliwerte ohne Notiz blieben. Leicht gefragt waren IG. Farben mit 169,25 bis 169,50 (169,25),

Deutsche Erdöl mit 151,75 (151,50), Deutsche Lino­leum mit 178 (177,50), auch Schuckert blieben auf dem erhöhten Mittagsstand von 170,50 gesucht. Gesfürel gingen nach mäßiger Erhöhung wieder zurück auf 150,75 nach 131. Don Bankaktien schwächten sich Deutsche Ueberseebank auf 129 (130,50) ab. Der Rentenmarkt war bei kleinen Um­sätzen ebenfalls behauptet, etwas niedriger 4,50 v. H. Krupp mit 99,13 (99,40). Franks. Hyp. und Rhein. Hyp. Goldpfandbriefe wurden in einzelnen Reihen mit unv. 99,50 notiert. Kommunal-Umschüldung nannte man mit 93,55 bis 93,65, Städte-Altbesitz mit unv. 129,50 bis 130.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 28. April. Am Getreide­großmarkt blieb die Lage unverändert. Die Mühlen erhalten Mahlgut in der Hauptsache durch Zu­weisungen der Reichsstelle. Das Mehlgeschäft bleibt unvermindert lebhaft. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W 13 211, W 16 214, W 19 218, W 20 220; Roggen R 12 174, R15 177, R18 181, R19 183, Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preis­gebiete. Futtergerste, Futterhafer. Weizen­mehl Type 812 "W 13 29,70, W 16 29,80, W 19 29,80, W 20 30,15; Roggenmehl Type 1150 R 12 22,45, R 15 22,80, R 18 23,30, R 19 23,50 plus 0,50 Mark Frachtausgleich. Weizenfuttermehl 13,60. Weizen­kleie W 13 10,75, W16 10,90, W 19 11,10, W 20 11,20; Roggenkleie R 12 9,95, R15 10,15, R18 10,40, R19 10,50, Mühlenfestpreise ab Mühlen­station. Sojaschrot, Palmkuchen, Erdnußkuchen , Treber getr. 14,00, Höchstpreis ab Erzeuger­station, Trockenschnitzel, Heu lose 5,00 bis 5,50, do. drahtgepreßt 5,40 bis 5,90, Weizen- und Rog- genstroh drahtgepreßt oder gebündelt 2,40. Tendenz: ruhig.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 29. April. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 870 Rinder (150 Ochsen, 151 Bullen, 464 Kühe, 105 Färsen), 286 Kälber, 10 Hämmel, 7 Schafe, 565 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen 36 bis 45 Mk., Bullen 34 bis 43, Kühe 18 bis 43, Färsen (Kal­binnen) 35 bis 44, Kälber 30 bis 65, Hämmel 53 bis 68, Schweine 48,50 bis 52,50 Mk. Marktverlauf: Rinder und Schweine zugeteilt. Kälber, Hämmel und Schafe lebhaft.

Schweinemarkt in Schotten.

f. Schotten, 28. April. Auf dem heutigen Schweinemarkt waren etwa 300 Schweine aufgetrieben. Preise: 5 bis 6 Wochen 16 Mark, 7 bis 8 Wochen 20 Mark, 9 bis 12 Wochen 24 Mark, Einleger' 36 Mark. Der Handel ging flott, es wurde ausverkauft.

Rundfunkprogramm.

Freitag, 30. April.

6 Uhr: Choral, Morgenspruch, Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause, 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Musik am Morgen. 9.45: Nur Freiburg: Nachrichten und Sportoorschau. 10: Schul­funk. 10.30: Sendepause. 11: Mutter turnt mit dem Kind. 11.15: Hausfrau, hör zu! 11.45: Landfunk. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten (auch Nachrich­ten aus dem Sendebezirk). Offene Stellen. 15.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Dem Opern­freund.Witz, heitte Laune". 15: Volk und Wirt­schaft. 15.15: Heimweh. 16: Nachmittagskonzert. 17.30: Der Arzt hat das Wort! Die Ernährung des gesunden und kranken Kleinkindes. 17.50: Staat und Familie. Vorttag von Ministerialdirektor Dr. med. Gütt. 18: Musik aus Dresden. 19: Alles neu macht der Mai! Schallplatten-Premiere. 19.40: Der Zeitfunk bringt den Tagesspiegel. 20: Nachrichten. 20.10: Großes Unterhaltungskonzert. 22: Nach­richten (auch aus dem Sendebezirk).

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börfe.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Frankfurt a. M.

Berlin

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß- kurs

Schlußk. Abend­börse

Schluß- kurü

Schlußk. Mittag- börse

Schluß­kurs

Schluß?. Abend- börse

Schluß, kurs

Schlußk. Mittag- börse

Datum

27-4.

28.4.

27-4.

28-4.

Datum

27.4.

28-4.

27.4.

28 4-

5% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 5%% Doung-Anleihe von 1930 ..

41,o% Hessische Volksstaat von 1929 4/2% Deutsche Reichspostschatz von 1934 I......................

102,4

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99

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98

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133 47,25 17,65 17,75 127,5

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Accumulatoren-Fabrik.......12

AKU=Äunftfeibe.............0

Aschaffenburg Zellstoff........3

Bemberg...................0

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124 160,5 31,25

212

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133 158,75 128,65 143,25

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118,75

62,5

120,5

158,75

31

4y2% Deutsche Reichsbahnschatz von 1936 I..................

Buderus Eisen...............4

Gement Heidelberg...... 7

Gement Karlstadt............6

Chade A.-C..................9

Gonti Gummi.............. 11

Daimler Motoren............ 5

Dessauer Gas...............4

Deutsche Erdöl..............5

Deutsche Gold- und Silber .... 9

Deutsche Linoleum.......... 10

Elektrische Lieferungen........ 6

Elektrische Licht und Kraft.....7

I. G. Farben-Jndustrie.......7

Felten & Guilleaume.........6

Gesfürel....................6

Th. Goldschmidt.............5

Gritzner Maschinen...........0

Harpener................. 2%

Hoesch Eisen...............ay8

Philipp Holzmann........... 6

Ilse Bergbau................6

Ilse Genüsse................6

Kali Aschersleben............5

Klöcknerwerke............. 4%

Kokswerke und Ehemische Fabrik 6

Lahmeher..................6

Mainkraft................... 4

Mannesmann...............3

Mansfelder Bergbau.......ey2

Metallgefellschaft.............5

Orenstein & Koppel..........0

Rheinische Braunkohle.......12

Rheinische Elektro............ 6

Rheinstahlwerke.............. 6

Rheinisch-Westfälische Elektro .. 6

Rütgerswerke ...............6

Salzdetfurth Kali..........7%

Schlickert & Go............... 6

Schultheis Patzenhofer........4

Siemens & Halske...........8

Süddeutsche Zucker.......... 10

bereinigte Stahlwerke......3y2

Westdeutsche Kaufhof.........O

Westeregeln Alkali............5

Zellstoff Waldhof............6

Ltavi Minen...............0,6

Reichsanleihe-Wtbesitz..........

Oberhessen Provinz-Anleihe mit

Auslos.-Rechten..............

4Yz% Hess. Landesbk. Darmstadt Go.ldpfe. R. 12..............

5/2% Hess. Landes-Hyp.-Bank Liqu. Goldpfe...............

4y2% Preuß. Landespfdbr.-Anst.

Goldpfe. R. 19..............

4%% Preuß. Gold-Komm. R. 20

4y2% Darmstädter Komm.-Lan- desbankR. 6................

Deutsche Komm.-Sammel-Anlethe

Auslos.-Rechte 1..............

4/2% Franks. Hyp. Goldpfe. R. 15

4y2% Franks. Hyp. Gold-Komm.

Obl. 2 3..............

5%% Franks. Hyp. Liquidation Goldpfe.....................

5j/2% Rheinische Hyp. Liquidation Goldpfe.....................

Steuergütschein-Verrechnungskurs 5% Goldmexikaner von 1899 .... 4% Oesterreichische Goldrente.... 4,2% Oesterreichische Silberrente. 4y2 Ungarn Staats von 1913 .... 4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

5% Rumänen von 1903.........

4y2% Rumänen Gold von 1913..

4% Einheits-Rumänen.........

4% Türken Bagdad I...........

4% Türken Bagdad II..........

2*4% I. Anatolier..............

A.G. für Verkehrswesen...... 6

Hamburg-Südam. Dampfschiff. O

Hamburg-Amerika Paket......O

Norddeutscher Lloyd..........O

Deutsche Reichsbahn Vorz.-Akt. 7

Reichsbanl................. 12

Berliner Handelsgesellschaft ... 6

Commerz- und Privat-Bank... 4

Deutsche Diskonto............4

Dresdner Bank..............4

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 2IL

27.April

28. April

27. April

28-April

Amtliches: Geld

Kotierung Bries

Amtliche* Geld

Notierung Bries

Amtliche Geld

Notierung Brie,

Am liche Geld

Notierung Brie,

Buenos Aires.............

0,755

0,759

0,755

0,759

Japan....................

0,715

0,717

0,715

0,717

Brüssel...................

42,02

42,10

42,03

42,11

Jugoslawien ..............

5,694

5,706

5,694

5,706

Rio de Janeiro............

0,157

0.159

0,157

0,159

Oslo.................

61,79

61,91

61,76

61,88

Polen....................

47,04

47,14

47,04

47,14

Wien.....................

48,95

49,05

48,95

49,05

Kopenhagen...............

54,90

55,00

54,88

54,98

Lissabon..................

11,065

11,185

11,16

11,18

Danzig...................

47,04

47,14

47,04

47,14

Stockholm ................

63,34

63,46

63,32

63,44

London...................

12,295

12,325

12,29

12,32

Schweiz..................

56,91

57,03

56,97

57,09

HelsingforS................

5,435

5,445

5,435

5,445

Spanien..................

16,98

17,02

16,98

17,02

Paris....................

11,025

11,045

11,09

11,11

Prag.....................

8,641

8,659

8,646

8,666

Holland..................

136,24

136,52

136,45

136,73

Budapest.................

Italien...................

13,09

13,11

13,09

13,11

Neuyork..................

2,488

2,492

2,488

2,492