diesem Jahre durch eine Werbcschou für die Inter
nationale Jagdausstellung Berlin 1937, die vom
flnßnahme auf die Gestaltung der außenpolitischen sEtwa 1000 polnische Stußenlen halten das Gebäudestvn g In Men vetfchledenen Abteilungen fft in Fragen im marxistischen Sinne versuchen wird. der Hochschule besetzt. diesem Jahre durch eine Werbeschau für die Jnter-
Als Folge der anmaßenden Haltung der jüdischen Studenten wurden in der Wa rschauerUniver- s i t ä t und in der Technischen Hochschule Flugblätter verteilt, in denen die polnischen Studenten aufgefordert wurden, die jüdischen Studenten nicht in die Hörsäle hineinzulassen. Die Vorlesungen in der Technischen Hochschule wurden daraufhin unterbrochen.
Eine der größten Rechtsstudentenorganisationen in Krakau hat mit 321 gegen 55 Stimmen die Einführung des Arierparagraphen beschlossen. Diese Krokauer Studentenoroanisation hat sich somit als erste polnische Organisation die Grundsätze des Arierparagraphen zu eigen gemacht.
Die „Grüne Woche" im Zeichen des Vierjahresplans.
2. bis 21. November stattfindet, vertreten. Auch dem Werte der Fische als Volksnahrung wird eine Schau gerecht, die mit einer Werbung für die gute Fischküche verbunden ist. In der Zeit vom 29. Januar bis 4. Februar findet im Rahmen der „Grünen Woche" die große Rassegeflügel- Au s st e l l u n g , verbunden mit der „Reichssiegerschau 1936" und am 6. und 7. Februar die aus allen Gauen des Reiches außerordentlich stark beschickte Große Rassehundeausstellung statt.
Aus aller Welt.
Schwere Stürme in Portugal
Ein erster Lleberblick über die Berliner Ausstellung des Reichsnährstands.
und im Mittelmeer.
Berlin, 28. Jan. (DNB.) Als erste Ausstellung dieses Jahres öffnet am Freitag 'die „Grüne Woche Berlin 1937" ihre Tore. Ihr kommt in diesem Jahre eine besondere Bedeutung zu, weil sie mit klarster Anschaulichkeit die Probleme des neuen Vierjahresplanes, die Ziele der deutschen Nahrungsfreiheit anfaßt. Die Ausstellung ist weit mehr als eine Fachausstellung des Reichsnährstandes oder der landwirtschaftlichen Industrie oder des Siedlers, sie ist eine Lehr- und Zielschau für das ganze deutsche Volk.
Die zehn großen Hallen und das Freigelände zu Füßen des Funkturmes bergen eine Fülle anschaulichen und interessanten Materials. In den Sonderschauen des Reichsnährstandes werden die agrarpolitischen Probleme behandelt, deren Hauptthesen man kurz zusammenfassen kann: „Der Vierjahresplan erfordert Erzeugungsschlacht und Marktordnung." An zahlreichen Einzelbeispielen werden für die ganze Nation lebenswichtige Ratschläge gegeben. Den Bauern und dem Städter werden Hinweise gegeben, wie z. B. eine gelegentliche Fettverknappung ohne Schwierigkeit überwunden werden kann. Der deutsche Boden ist so reich, der Markt so vielgestaltig, daß die Lücke auf einem Gebiet durch andere Erzeugnisse im Augenblick geschlossen werden kann. Von welcher Bedeutung für die Nahrungsversorgung die Parole „Kampf dem Verderb" ist, wird' auf breitem Raum in anschaulicher Weise dargestellt. Hier ergehen die Ratschläge nicht nur an den Erzeuger, sondern in erstre Linie an die deutsche Hausfrau, die nicht weniger als 70 v. H. des deutschen Volkseinkommens verwaltet. Bei ihr liegt also auch die größte Verantwortung. Deshalb hat der Reichsnährstand in diesem Jahre der deutschen
Frau, ihrer rasse- und kulturpolitischen sowie wirtschafts- und ernährungspolitischen Aufgabe einen besonders breiten Raum gewidmet.
Auf der Schau des deutschen Bauern im Dritten Reich darf ein Helfer nicht fehlen: der Reichsarbeitsdienst, der im Kampf um die deutsche Ernährungsfreiheit mit an erster Stelle steht. Sein Werk ist es, wenn aus Moor und Bruch, aus Stein- und Sandwüste fruchttragender Boden wurde. Unter dem Leitwort: „Die Technik steigert die Erträge" zeigt eine Sonderschau des Reichskuratoriums für Technik in der Landwirtschaft die Möglichkeiten auf, wie die Hilfskräfte der Technik dem Bauern dienstbar gemacht werden können und wie sie dazu beitragen können, seine Aufgaben im Rahmen des zweiten Dierjahrespla- nes zu erfüllen. In zahlreichen Viehställen wird die Notwendigkeit rationeller und ordnungsmäßiger Vieh- und Stallwirtschaft unterstrichen. Hand in Hand hiermit werden die Bestrebungen zum Schutze der Tiere aufgezeigt, denn Schutz der Tiere ist nicht nur eine ethische Forderung, sondern bedeutet auch Schadenverhütung und Erhaltung von Volksoermögen.
In 6er Sonderschau „Das Handwerk als Helfer des Bauern" wird über die großen Aufgaben berichtet, die die verschiedenen Berufszweige des deutschen Handwerks gerade heute auf dem Lande zu erfüllen haben. Auch der ernährungswirtschaftlichen und sozialen Bedeutung des Kleingärtners und Kleinsiedlers als Mittler zwischen Stadt und Land wird ein besonderer Abschnitt vorbehalten. In diesen Rahmen gehört auch die große Rasse-Kaninchen- Schau. Hier ist es besonders das Angorakaninchen, dessen Wolle als deutsches Edelerzeugnis anzusprechen ist. Die traditionelle Jagdaus st el-
Der seit Tagen an der portugiesischen Küste herrschende Sturm hat sich zu einem Orkan entwickelt, wie ihn Portugal seit 60 Jahren nicht mehr erlebte. Die Schäden, die der Orkan verursachte, sind noch nicht abzuschätzen. In Lissabon ist der Schiffsverkehr völlig lahmgelegt. Die unteren Stadtteile wurden überschwemmt, wodurch jeglicher Verkehr unmöglich wurde. Im Hafen von Leixoes ereignete sich ein schwerer Unfall. Der norwegische Dampfer „Jngria" stieß mit vier Ladekähnen zusammen, die sofort sanken. Drei Seeleute fanden dabei den Tod. Der holländische Frachtdampfer „Jonge Jacobus" ist an der portugiesischen Küste im Sturm untergegangen. 2>te 23köpfige Besatzung hatte das Schiff in Rettungsbooten verlassen. Bis jetzt fehlt jede Nachricht über die Schiffbrüchigen. In dem Heimathafen Rotterdam wird befürchtet, daß die gesamte Besatzung im Sturm umgekommen ist.
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Auch an der französischen Mittelmeerküste hat sich ein Sturm aufgetan, der vor allem die Gegend von Nizza heimsuchte. Die Eröffnung der Karnevalsoeranstaltungen mußte um einen Tag verschoben werden. Die Rhone und ihre Nebenflüsse führen Hochwasser. Auch an der nordafrikanischen Küste bei Rabat und Tanger ist das Meer entfesselt. Die Bahnhofsanlagen im Hasen von Tanger sind von den Wassermassen zerstört worden. Der Sachschaden wird auf 1 Million Franken geschätzt.
Die Besatzung
des gestrandeten Dampfers „Taube“ gerettet.
Die gesamte Besatzung des südöstlich vom Gjed- ser-Riff-Feuerschiff gestrandeten Dampfers „Taube" ist durch den Dampfer „Heinrich Grammerstorf" gerettet worden. „Heinrich Grammersstorf" kehrte mit den Geretteten nach dem Kieler Hafen zurück und ließ sie an Land bringen.
WeiferSerlchk
des Reichsweiterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.
An der in breiter Front über das europäische Festland hinwegflutenden Kaltluft kommt sowohl von Südwest, als auch von Südost kommende feuchte Meeresluft zum Ausgleiten. Dadurch finit in Deutschland verbreitete Schneefälle bedingt, während über Frankreich und Südosteuropa Regen, fällt. Die winterliche Witterung hält bei uns vorerst an.
Aussichten für Samstag: Wolkig bis bedeckt und weitere Schneefälle, lebhafte östliche Winde, falt.
Aussichten für Sonntag: Bei Luftzufuhr aus Ost Fortdauer der kalten, zu Schneefällen geneigten Witterung.
Lufttemperaturen am 28. Januar: mittags —3,9 Grad Celsius, abends —6,8 Grad; am 29. Januar: morgens —8 Grad. Maximum —3,7 Grad, Minimum heute nacht —8,3 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 28. Januar: abends —0,2 Grad; am 29. Januar: morgens —0,3 Grad. — Niederschläge 2,1 mm. — Schneehöhe 10 cm.
Wintersport - Wetterbericht.
Vogelsberg, Hoherodskopf: Bedeckt, —1Z Grad, 35 Zentimeter Gesamtschneehöhe, 3 Zenti. meter Neuschnee, Pulverschnee, Ski und Rodeln sehr gut. — Hochwaldhausen: Bedeckt, —8 Grad, 25 Zentimeter Gesamtschneehöhe, 2 Zentimeter Neuschnee, Pulverschnee, Sportmöglichkeiten sehr gut.
Sauerland, Winterberg: Schneefall, —14 Grad, 33 cm Gesamtschneehöhe, 2 cm Neuschnee, Pulverschnee, Sportmöglichkeiten gut.
Rhön, Wasserkuppe: Bewölkt, —11 Grad, 27 cm Gesamtschneehöhe, Pulverschnee, Sportmöglich, feiten sehr gut.
Taunus. Kleiner Feldberg: Bewölft, —11 Grad, 16 Zentimeter Gesamtschneehöhe, 2 Zentimeter Neuschnee, Pulverschnee, Sportmöglichkeitei gut.
Alpen. Schneefernerhaus: Heiter, —6 Grad, 375 Zentimeter Gesamtschneehöhe, Pulverschnee, Sportmöglichfeiten gut.___________________________
Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. XII. 36: 11250. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts- Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzeloerkaufspreis 10 Pf. und Samstags
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Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Wilhelmine Heuser, geb. Schnepp
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Die Beerdigung findet Sonntag, 31. Januar, nachmittags 2 Uhr statt
Gestern morgen ist mein lieber Mann, unser guter Vater. Schwiegervater, Großvater, Bruder und Onkel
Herr Christoph Heuser
im Alter von nahezu 73 Jahren von uns gegangen.


