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London . 27. Oktober 1937.

Man wird sich auch erinnern, mit welcher f)er|<

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lichkeit Chamberlain der Arbeit Edens auf Den Jahreskongreß der Konservativen Partei gedachtes

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Englische Gorgen.

Von unserem tbg-Korrespondenten.

Wir glauben deshalb nicht, daß in den Haupt«! punkten, denen die britische Außenpolitik ihre Aim merksamkeit zuwendet, wirkliche Meinungsver«^ schiedenheiten zwischen dem Kabinettschef und benr Außenminister vorhanden sind. Welches sind nun bis Hauptpunkte?

Im Vordergrund steht selbstverständlich immer - noch das spanische Problem. Wir wolle«

mer wieder politische Auseinandersetzungen mit dem Nationalsozialismus, indem es die Ge­richte neutraler Staaten für feine Zwecke mißbrauche. Es sei nur auf den Pro­zeß in Kairo und auf den Baseler Zionistenprozeß

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mit den Katholiken.Katholiken und Kommunisten müßten einig sein, wenn sie den Frieden in der Welt wahren wollen" Thorez nannte alserfreu­liches Beispiel" die Tatsache, daß im sogenannten Weltfriedensausschuß Katholiken, Demo­kraten, Sozialdemokraten und Kommunisten loyal zusammenarbeiteten. Zum Schluß der Versammlung wurde um das groteske Bild abzurunden eine Entschließung zugunsten der spanischen Bolschewisten angenommen!

Oie zionistischen Protokolle.

Bern, 28. Oft. (DNB.) Vor dem Bernischen Obergericht begann die Berufungsverhandlung we­gen des Urteils vom 14. Mai 1935, durch das zwei Schweizer wegen Verbreitung der zio­nistischen Protokolle zu Geldstrafen von 20 und 50 Franken und zur Tragung der Kosten des sehr langwierigen Verfahrens in Höhe von 9000 und 18 000 Franken verurteilt worden waren. Von der Vertretung der Angeklagten wurde die Aktivlegitimation der Prioatkläger, nämlich des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes, be­stritten. Das internationale Judentum erzwinge irn-

2ican sieht einen kleinen Teil des zerstörten chinesischen Vororts von Schanghai mit dem vor einiger Zeit von den Chinesen bombardierten Cathay-Hotel, (Associated-Preß-M.. Scherl°M.)

SCHANGHAI

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Die bekannte, durch die Presse verbreitete Erklärung, die Bischof Melle als Vertreter der Deutschen Methodisten in Oxford über die kirchliche Lage in Deutschland abgegeben hat, mußte von der gesamten Bekennenden Kirche als bedauerliche Verkennung der tat­sächlichen Lage verstanden werden So lange keine ausreichende Richtigstellung erfolgt, ist es um der Wahrheit und Ehre willen geboten, daß die Geistlichen und die Kreise der Beken­nenden Kirche sich von gemeinsamen Veranstal­tungen mit Vertretern der Bischöflichen Metho­distenkirche fernhalten.

Ich stelle fest, daß der Evangelische Oberkirchen­rat, der gleichzeitig behauptet, für die gesamte Bekennende Kirche zu sprechen, mit dieser Erklärung einen aufrechten^ deutschen Mann, der in vorbild­licher Weise böswilligen Verleumdungen seines Vaterlandes entgegengetreten ist, völlig unge­rechtfertigterweise diffamiert. Mit dieser Erklärung stellen sich sowohl der Evangelische Oberkirchenrat wie auch die Bekennende Kirche an die Seite der ausgesprochenen Feinde des Deut­schen Reiches und unterstützen sie im Kampfe gegen das eigene Vaterland Ein derartiges Verhalten kann ich nicht hingehen lassen, ohne es auf das schärfste zu mißbilligen.

Gez.: Ke rrl.*

Verordnung

über den Schuh der Feiertage.

Berlin, 27. Okt. (DNB.) Auf Grund des Ge­setzes über die Feiertage vom 27. Februar 1934 hat der Reichsinnenminister im Einvernehmen mit dem Relchsminister für Volksaufklärung und Propa­ganda verordnet:

Rocque hat erklärt, bafi Hile ihn belastenden 2Ieuge. U M

riinno« u Nister ungestört und ungesehen von Den ubnqei

tungen Tardieus erlogen feien.M.P's" fpeifen können. Die findigen Repori«

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§ 1 Der in der Verordnung über den Schutz der Sonn- und Feiertage vom 16. März 1934 vor­gesehene Schutz beschränkt sich für Öen Bußtag 1937 (17. November) auf Die Zeit von 6 bis 19 Uhr.

§ 2. Das gleiche gilt für d i e kirchlichen Totengedenktage im November 1937, die auf Grund der genannten Verordnung landesrecht­lich geschützt sind.

in diesem Zusammenhang nicht auf die Einzelheiim und taktischen Feinheiten der Nichteinmischungs- Politik eingehen. Was dort getrieben wird, ist zum Teil mehr oder weniger vorweggenommene Kriegs« schuldpolitik, das heißt die für sämtliche beteiligten Partner bestmögliche Festlegung und Verschiebung der Verantwortlichkeit. Daß dabei die pariamen- tarisch regierten Länder Rücksicht auf die Parteien nehmen müssen, erschwert die Arbeiten noch mehr.. Der Fall von Gijon und damit der Zusammenbruitz des roten Widerstandes in Nordwestspanien müssen

einem Kabinett anzunehmen, er verlange für sich bas Ministerpräsidium selbst.Wenn ich vorgehe, folget mir, wenn ich zurückweiche, tötet mich, wenn ich falle, rächet m\d)V Diese Worte spricht Musso­lini, als er mit seinen Schwarzhemden den Marsch auf Rom antritt. Der Weg wurde zum Triumph­zug. Widerstand gab es nicht. Die Regierung hatte eiysehen, daß^sie nichts Besseres tun konnte, als die Leitung des Staates dem Duce zu-übertragen, der es vermocht hattp, in drei Jahren ein verhetztes, in mancher Hinsicht durch den Krieg und wirtschaft­licher Not verelendetes Volk mit neuem Geist, neuem Willen und neuer Kraft zu erfüllen, der eine von politischen Leidenschaften zerrissene Masse zur Ein­heit zusammenschmieden konnte. Mussolini erhält vom König die offizielle Berufung, zu seinen Freun­den spricht er die Worte:Morgen früh hat Italien kein Ministerium, sondern eine Regierung!"

Die Uebernahme der Macht nach dem Marsch auf Rom vollendete das Werden des Faschismus Mus­solini bekam die Freiheit zur Tat, die er brauchte, um nun, nachdem er die Partei zum Staat umge­staltet hatte, den Staat ebenso vorwärts, ins Große und Weite zu führen, wie er dem Faschismus vom ersten Fascio di Combattimento, von einer Ab­wehrbewegung geaen Vaterlandsfeinde an zur Herr­schaft, zur aussüyrenden Gewalt auf italienischen Boden verhalfen hatte. Der Faschismus mußte den Weg zur Staatsform gehen, damit der Staat den Weg zum Imperium einschlagen konnte. D. S.

Reichsni'niÜer Kerrl

an Landesbischof Wurm.

Scharfe Mißbilligung einer Erklärung des Evangelischen Oberkirchenrats.

Berlin <27. Okt. (DNB.) Der Reichs- und Preußische Minister für kirchliche Angelegenheiten hat an den Landes bischofv. Wurm in Stuttgart soeben das folgende Schreiben ge­richtet:

Der Evangelische Oberkirchenrat in Stuttgart hat unter dem 7 September 1937 an alle nach­geordneten Dienststellen einen Runderlaß betref­fend Teilnahme an Allianzversamm­lungen herausgegeben, in dem es u. a. wie folgt heißt:

baß bie im Gtabtteil Tschapei mütenben Sränbe aU! b'° HEung Englands im spanischen Sonftifi das gewaltigste Feuer darstellen, von dem die Groß- ausuben. Denn im Grunde

stadt Schanghai jemals betroffen worden ist. Vier I '^ot sich die britische Außenpolitik nicht von fenti« Kilometer lang und drei Kilometer tief ist die Feuer- menta^n ro®.a2u/l9In. sondern allein

welle, die sich immer hartnäckiger in dieses noch von ? 0 P ö e m r u ?1 a u f 9 ® fl 2 b ß n e, I q [» sinnlos knallenden chinesischen Scharfschützen besetzte . ln$X t5 franco bas Kriegsglück end'

Widerstandsnest einfrißt. Nach Nankinger Schätzung S ^fran ^ei^e Lohnen zu heften, so wird auch Vt sollen die chinesischen Verluste bei ben Kämpfen um GinlteUui$. ^lanbs Franco gegenüber positiv« Tatschang 10000 Tote und Verwundete be- ^er?)ren; 2ßtr Dauben sogar, baß amtliche englisch­tragen. Die japanischen Verluste scheinen bebeutenb £rei%- Sieg Francos verhindern wollen.,

geringer zu sein. 2asr 9ie^ lft vielmehr, eine vermeintliche dauernde

_ Festsetzung italienischer Truppen auf

ßme Jttfel vor Amoy spanischem Boden z u v e r e i t e l N. Wir sagen aus»

~ , ... drucklichv e rmeintlich"; denn weder mit Wort:

oott ^jOpOtlCrn hCfCyt. I noch mit Tat hat Italien jemals zu erkennen gt"

Schanghai, 27. Okt. (DNB.) Die strategisch daß es eine solche dauernde Festsetzung be- wichtige Insel Tschmmen vor der Einfahrt zum abstchtigt. Das gilt sowohl für Spanien selbst wir südchinesischen Hafen von Amoy gegenüber der iapadSJ- Ur öie '?ani'r^n und damit auch für nischen Insel Formosa wurde von japanischen ° r c a , das sich allmählich zu einem Kriegs« Marinetruppen nach einem Bombardement durch Manz entwickelt hat. Im Grunde sieht man dir Schiffsgeschütze und Flugzeuge besetzt. 2)erPln^ Ar doch sehr viel gelassener, als die aus« Schiffsverkehr zwischen Amoy und dem etwa 9010ere0*e fresse erkennen laßt.

Kilometer weiter nordöstlich gelegenen Hafen Wir möchten beinahe behaupten, daß auf den Tschuantschau wurde eingestellt. britischen Gemütern b e r K o n f l i k t i m F e r n en

1 D ft e n weit mehr lastet, als der Bürgerkrieg in Spanien. In China sind englische Interessen in \ ^uem Umfange berührt, der in die Hunderte von

* Millionen Pfund geht. Aber gerade weil dem l»

ist« versuchen alle am China-Handel interessierten Kreise, die Regierung dahin zu beeinflussen, daß sie sich nicht von dem wilden Boykottgeschrei der Lin­ken beeindrucken läßt. Als rettender Ausweg ist nun die Konferenz der neun Mächte in Brüssel in Aussicht genommen. Nach britischer Auf­fassung ist es die Aufgabe dieser Konferenz, eine Vermittlungsaktion vorzubereiten, bei der dafür ist der letzte Aufsatz Lord Lothians im Observer" bezeichnend die Vereinigten 'Staaten von Amerika die führende Rolle über­nehmen sollen. So fühlt man sich an das Berliner Wort erinnert:Hannemann geh' du voran, du hast die größren Stiefel an." Die Dinge liegen nun einmal so, daß die britische Politik, die ja heute eine ausgesprochene Aufrüstungspolitik ist, noch nicht die Schuhnummer gefunden hat, in die sie hineinpaßt und mit der sie vor der Welt nach­drücklich auftreten kann. Daß diese Größe aber einmal gefunden sein wird, darüber sollte sich nie­mand einem Zweifel hingeben In zwei Jahren wird man sehen, daß in Großbritannien wahrlich keineSchusterarbeit" geleistet worden ist.

Paris, 27. Okt. (DNB.) In Lyon fand ein Ver- leumdungsprozeß statt, den der Herzog P o z z o di Borgo, ein früheres Mitglied der Feuer- kreuzlerbewegung, gegen den Obersten d e la Rocque, den Führer der Feuerkreuzler, in die Wege geleitet hat./ Der frühere Ministerpräsident und Innenminister Tardieu erklärte, daß de la Rocque aus den Geheimfonds des In­nenministeriums 18 Monate lang Geld erhalten habe. Oberst de la Rocque hat bie Aussagen Tarbieus a b g e ft r i 11 e n. Wie Tar- bieu als Zeuge aussagte, hat er in ber Zeit zwi­schen 1926 unb 1932 18 Monate lang be la Rocque auf dessen Ersuchen hin Zuschüsse aus den Geheim­fonds gegeben, weil er als Minister damals der Ansicht war, daß de la Rocque als Führer der Feuerkreuzler eine Macht der Ordnung legen den Kommunismus darstelle, die Interstützung verdiene. Diese Vorgänge habe er nur Pozzo di Borgo erzählt, der sie dann ohne sein Dorwissen in einem Zeitungsartikel verwertete. Er besitze etwa 30 Briefe de la Rocques, die dessen Dankbarkeit bezeugen. Er habe das Geld be la Rocque häufig in feiner eigenen Prioatwohnung ohne Quittung übergeben. Auch habe er auf Bit­ten be la Rocques biefen feinem Amtsnachfolger Laval vorgestellt, bamtt er sich bort weiter um bie Bezahlung der Geheimfondsgelder bemühe, lieber die Geheimfonds werde keine Namensabrech­nung geführt, aber kein Gesetz verbiete es, die Na­men der Nutznießer zu nennen, wenn besondere Umstände dies erforderlich machten. Oberst be la

Aus der Leitung der Deutschen Evangelischen Kirche in Polnisch-Oberschlesien verdrängt. Gl ei Witz, 26. Ott. <DNB.) Nach einer Mel- düng aus Kattowitz hat auf Veranlassung der pol­nischen Behörden ber polnische Rechtsanwalt Dr. N i t h e j d a die Leitung der U n i i e r t e n Evan­gelischen Kirche O b e r s ch l e s i e n s über­nommen. Damit vollendet der oberschlesische Woi­wode feinen feit Ablauf der Genfer Konvention vorangetriebenen Versuch, diese Kirche, die weit überwiegend deutsch^ Kreise umfaßt, unter polnische Führung zu bringen. Dem bis­herigen Kirchenpräsidenten v. V o ß wurde in feinen Gemeinden noch in letzter Zeit einmütiges Ver­trauen ausgesprochen.

Anbiederungsversuche

der französischen Kommunisten.

Paris, 27. Okt. (DNB.) Auf einer Versamm­lung der Kommunistischen Partei hat sich der Haupt­vertreter Moskaus in Frankreich, Thorez, in ein­deutigster Weise für eine Zusammenarbeit der Kommunisten mit der katholischen Kirche eingesetzt. Thorez behauptete, Hunderte von Katholiken, darunter zahlreiche Priester, hätten sich in letzter Zeit brieflich mit Fragen an die Kommunistische Partei gewandt. Seine Partei strecke den Katholiken die Hand entgegen.Es be­steht", so erklärte Tborez,zwischen uds eine Soli­darität der Wirklichkeit auf materiellem, wirtschaft­lichem und sozialem Gebiet." Thorez, dieser Expo­nent eines Systems, das in Sowjetrußland die Gottlosigkeit auf den Thron erhob, hatte dann die Stirn zu erklären, daß im Kommunismusein tiefer Respekt vor der Religion" vorhanden sei. Was sich der Kommunismus in der Praxis von dem taktischen Winkelzug einer Zusammenarbeit mit Katholiken verspricht, machte Thorez dann am Schluß seiner Rede klar. Er forderte, daß bie christ­lichen Gewerkschaften gegen denFaschismus^ ge­meinsam mit dem Kommunismus Front machen, d h also sich zum Sturmbock für bie bolschewistische Revolution hergeben. Hinsichtlich ber Außenpolitik drang Thorez ebenfalls auf ein Handinhandgehen

Allem Anschein nach bringt der Prozeß di-- fung jenes dis heute ungeklärten Rätsels, daß [eit h?«

den Februar-Unruhen non 1934 in «Paris Oberst j^ng st L wahrend das Kabinett emundzwm,, be la Rocque immer stärkeren politischen Einfluß 319 'yni9Ucoer dal)lL gewann, feinen Organisationsapparat immer mehr Aber bas alles sind kleine Sorgen gegei vergrößerte, dieStunde der Entscheidung" als um bie wirklich großen Probleme, mit benen Reg« so näher ankünbigte, je mehr sich bie Zahl feiner rung und Parlament in der neuen Sitzungsperich Anhänger den zehn Millionen näherte, ja daß es fertig werden müssen. Außen- wie innenpolitisch ii schließlich zu Probe-Mobilmachungen kam und das Programm gleich umfassend. Beschränken mir daß dann schließlich gar nichts geschah. Vielmehr uns heute darauf, noch einmal den Grundzügen bet bestand der Rückschlag gegen dieses revolutionäre britischen Außenpolitik nachzuspüren. Die innen« Auftrumpfen in jener schweren Niederlage ber fran- politischen Probleme, die vor Großbritannien lie« zösischen Rechten, die in der Konstituierung der gen, bedürfen einer genaueren und eingehendem Volksfront unb ihrer Legalisierung im Mai Behanblung, als baß wir sie hier summarisch M 1936 gipfelte. Rätselhaft war schließlich auch gedlie- Erörterung stellen könnten. Wenn man so gemein« den, baß be la Rocque trotz aller volkssrontlerischen hin von britischer Außenpolitik spricht' Anklagen in einem oolksfrontlerisch regierten Frank- so verfällt man immer roieber leicht in ben Fehl», reich unbehelligt blieb, währenb etwa Maurras, die Politik unb Diplomatie Großbritanniens als ber Führer ber Action Fran^aife, auf neun Mo- eine einheitliche, konsequent fortgesetzte Linie an« nate ins Gefängnis wanbern mußte. De la Rocque, zusehen. Diese Vorstellung ist aber ebenso falsöj ber schon vor einem halben Jahr eine Palastreoo- wie jene, bie nur Programm- unb Ziellosigkeit ec« lution unter den Seinen erleben mußte, enttäuschte blickt. Am besten vergleicht man wohl die britisch« die Anhängerschaft aufs stärkste, als er trotz der Außenpolitik mit einer breiten Straße, die auf Um« offen über ihn umlaufenden Beschuldigungen keine wegen zum Ziele führt und auf der es außerordent« Klage erhob, selbst dann nicht, als die Action Fran- lich viele Ausweichmöglichkeiten gibt.

L^-tz^N/W'Ln lft b°->°upt°t morden, daß Ministerpräsid-^

arbeiter^ ÖHenffiA aSaS mnlhJn Ä'Lb ® & a m b G r 1 a » n und Außenminister Eden air in der Verhandlung etwas Wesentliches zu seiner fürckten "^k'mmer Arm in Arm marschiere» Entlastung hätte sagen können. fc

__ __ Die britische Außenpolitik gewinnt sicherlich enb £ am scheidende Impulse durch die Kraft und die lieber«

japanifcbe Offensive in (Achansi.

Vorstoßander BahnstreckebeiTaiyuanfu. - Zwei chinesische Divisionen vernichtet u "''m tabtaeä" SS?*

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Peiping, 28. Oft (D71V.) Die großzügigen Operationen, die von japanischer Seite an der Bahn­strecke TfchihtfchiatschuangTaiyuanfu am 24. Ok­tober begonnen und am Morgen des 26. Oktober in verstärktem Umfange weitergeführt worden sind, brachten die japanischen Truppen am Mittwoch­morgen in den Besitz des Riangtzeku- lasses in seiner gesamten Ausdehnung. Der ja­panische linke Flügel durchquerte das äußerst chwierige Bergland südlich von Niangtzekuan, packte die Chinesen im Rücken und vernichtete zwei Divisionen. Zur gleichen Zeit rückte das ja­panische Zentrum in westlicher Richtung vor, wäh­rend der rechte Flügel die Gebirge nördlich von Rianglzekuan durchquerte. Die Hauptmacht des ja­panischen linken Flügels besetzte am Mittwoch Schihmenku und erreichte bald darauf die Ebene von p i n t i n g.

In der Provinz S ch a n t u n g hat es erste Zu- ammenstöße ber von Techau nach ©üben vor- toßenben japanischen Truppen mit den über ben Gelben Fluß nach Norben vorgeschobenen Teilen ber Schantung-Armee General Hanfuchus an ber Linie Hütscheng Linyi Schangh 0 ge­geben. Das Gros Hanfuchus soll angeblich südlich vom Gelben Fluß in vorbereiteten Stellungen nördlich Tsinanfus zusammengezogen fein.

Die Kämpfe um Schanghai.

Kiangkiao von den Japanern besetzt.

S ch a n g h a i ,,27. Okt. (DNB.) Nachdem die Chi­nesen ihre Truppen bei Nansiang zurückge­nommen haben, haben sich die Japaner jetzt diesem Ort bis auf 500 Meter genähert und das süd­östlich davon gelegene Kiangkiao besetzt. Die- er Ort liegt südlich der Bahnlinie SchanghaiNan­king. Am Mittwochnachmittag Drangen die japa­nischen Truppen bis in die Nähe des Su- chau-Grabens von einem Punkte nördlich des Jeßfieldparkes aus vor. Die Chinesen haben jetzt üblich bes Sutschau-Grabens Verteibigungsstellun- gen bezogen. Glutroter Abenbhimmel zeugt bavon.

zu verweisen. Auch mit biefem Prozeß wolle man Ä.. . *

lebiglich eine politische Wirkung erzielen. Das Gro- Als vor einem Jahre König Ebuarb V I TL 5 teste ergebe sich am besten aus bem Mißverhältnis v°m Buckingham-Palast zur Eröffnung ber neue* tt zwischen ben Gelbstrafen von 20 unb 50 Franken Parlamentssession fuhr war Lonbon m strömen. M unb ben Kosten von 27 000 Franken. Das Schunb- den Regen getaucht. Keine prunfenben Staate Qip. literaturgesetz, bas zur Verurteilung herangezogen Grossen trabten bieMall herunter zum Triumph» worben war, sei nicht bazu bestimmt, bas Recht bogen ber Abmiralitat Aus einem meber burjj auf politische Meinungsäußerung zu beschränken. Form noch Farbe auffälligen Kraftwagen sah man Wohin solle es führen, wenn jeher, ber an einer e,12£n ufn& ein blasse;, m? .

politisch-polemischen Veröffentlichung Anstoß nehme, unb wieber leicht oerneigeii, %lr

ben Schutz bes Schunbgesetzes in Anspruch nehmen ^ahr ist feitbem vergangen, em an schicksalz. v.i\ wollte? Die seit Jahrhunberten anbauernben Aus- sollen Ereignissen überreiches Jahr Ein n e u er einanbersetzungen mit bem Jubenturn könne man König eröffnete die Parlamentssesston; ch jebenfalls nicht auf biefe Art unterbrücken. Der neuer Mi niste rp ras. ben t Hot bie Geschich Staatsanwalt beantragte, ben Appellanten Schnell Großbritanniens m seine Hanbe genommen. Unb freizusprechen unb mit Bezug auf Fischer bas '^bst bas P a r l a m ent s g e d a u b e ift üoi Urteil auf ben ArtikelSchweizer Menschen hütet Beranberungen nicht verschont geblieben. Die 61j euch" zu beschränken, sowie bie K 0 st e n auf etwa ^Ibgeorbnete bes Unterlaufes werben sich tn 3i> 200 Franken herabzusetzen Die Urteilsver- kunft nicht mehr baruber zu beklagen brauch^ fünbung ist auf Montag anberaumt worben. baß ihnen nach längeren Sitzungen bie Auge, schmerzen. Man hat in ber Zwischenzeit bie alle, Kronleuchter beseitigt unb bafür inbirefte Beleuch

Em Prozeß um Den Oberst de Io Rocques siä

* 1 gerichteten Speisesaal frühstücken können, burd

Oer Geheimfonds des französischen Innenministeriums.-Tardieu als Zeuge. I^(e8^i,e,Ga^^ngWr$^ng |