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Einer Surre, ,Qd) Schwab e" heftig be< chwere Fuh. '^offner bei Schwanheim Donntagsaugi siebene Rip *10 nach ben 95wagen uni Verkehr war unterbrochen
niht.
dem 14.3uni ter, gehöret 3fenburg, vcr von zu j)Quj| inen Brief ai 1,45 bis 1,4! >olles Gesicht olkfchuhe, grä cke. Sachbien eihmg Norm
ung, so daß die Zahl der Bühnen sich v e r- f ü n f f a ch t hat (43 Bühnen im Jahre 1932, heute über 220) und die Zahl der Besucher von rund 500 000 auf 1,6 Millionen im Jahre 1936 stieg.
Die Spielplätze sind die verschiedenartigsten: vor Burgruinen, auf alten Marktplätzen, an Bergabhängen, im Walde, in Steinbrüchen und in künstlich hergerichteten Anlagen. Diese Vielgestaltigkeit zeigt der Reichsbund in einer großen Auswahl von
Modellen, Photos, Plakaten und graphischen Darstellungen, so daß jedem Besucher der Ausstellung Gelegenheit gegeben ist, einen umfassenden Ueber- blick über eine der wertvollsten und volkstümlichsten Ausdrucksformen deutschen Kulturschaffens zu gewinnen. Auskünfte und Unterlagen (Bildmatenal u. a.) jederzeit durch den Reichsbund der deutschen Freilicht- und Volksschauspiele e. V., Berlin W 8, Kronenstraße 7, Telephon 11 4145/46.
SJl.-fpori
1900 — DfL.-Friedberg 4:1 (1:0).
Den Ausgang dieses Spieles könnte man vielleicht als Überraschung bezeichnen. Doch wer Zeuge war und gesehen hat, wie es errungen wurde, wird zugeben müssen, daß der Sieg der Blauweißen selost in dieser Höhe verdient ist. Hatten wir in unserer Vorschau den Ausgang als völlig offen bezeichnet, so bewies sich dies lange Zeit während des Spielgeschehens. Die anfängliche Führung der Platzbesitzer holten die Friedberoer kurz nach der Pause aus. Lange Zeit stand es dann 2:1 für 1900 und bei den verschiedenen zahlreichen Angriffen der Gauligisten konnte es leicht zu einem neuerlichen Ausgleich kommen. Als jedoch die Blauwei- ßen zu einem selten gesehenen Schlußspurt anfetz- ten, kamen sie in den letzten Minuten noch zu dem beachtlichen Sieg. Man könnte nun geneigt sein und annehmen, daß die Niederlage der Friedberger burch zahlreichen Ersatz bedingt worden wäre. Das trifft jedoch nicht zu, denn außer dem in der Gau- mannschaft tätigen Mittelläufer Eisenreich fehlte lediglich der dienstlich verhinderte rechte Läufer Seckin- ger. Bei den Blauweißen fehlte Lippert.
Die Aufstellungen waren folgende:
VfB. Friedberg: Winkler; Schnierle, Steitz; Schwarz, Ebner, Weller; Süßenberger, Baumann, Kopp, Rabenau, Nau.
1 9 0 0 Gießen: Rahn; Zeiler, Lehrmund; Erhard, Sack, Pankok; Schellhaas, Bergmann, Löb- lack, Heilmann, Möller.
Obwohl sich die Friedberger durch ihr technisches »Spiel einige Vorteile im Feld verschaffen können, ffind die Angriffe der Blauweißen gefährlicher. Vor «allem ist es Löbsack, der die Hintermannschaft der (Säfte stark beunruhigt. In der 20. Minute gelingt
es Löbsack, seine Mannschaft in Führung zu bringen. Eine weite Vorlage von Sack erspurtet er sich oor dem ihn verfolgenden Schnierle und über den aus dem Tor eilenden Winkler senkt sich der Ball ins Netz. Die Bemühungen der Gäste werden nun etwas energischer, wodurch das Spiel äußerst lebhaft wird. Die Zuschauer gingen lebhaft mit. Die ganze Atmosphäre versetzte mitten in die Kämpfe der Verbandsspiele.
Nach dem Wechsel kommen die Friedberger schnell zum Ausgleich. Bei einem Angrif von links läuft Rahn weit aus seinem Gehäuse, um nur zur Ecke abwehren zu können. Diese kann Baumann durch Kopfstoß verwandeln. Die Kampfhandlungen werden jetzt noch packender. In der 60. Minute ist es abermals Löbsack, der für die erneute Führung sorgt. Die Leute vom Burgfeld versuchen es nun nochmals mit energischen Angriffen, doch die anfängliche Unsicherheit in der Hintermannschaft der Blauweißen ist vorbei. Mit letztem Einsatz wird den Gästen im Strafraum Halt geboten. In der 80. Minute ist es Heilmann, der durch einen wunderbaren Schuß in die linke obere Ecke auf 3:1 vergrößert. Wenig später ist es wiederum Heilmann, der eine Vorlage von Sack in der Richtung abfälscht und sie zum 4:1 verwandelt.
Friedbergs Leistungen waren technisch etwas ausgeprägter. Ein Verjagen des einen ober andern war nicht festzustellen. Die Leistung der Blauweißen war in den entscheidenden Momenten eben ausschlaggebend. Die Hintermannschaft wurde mit dem zunehmenden Verlauf immer sicherer. Die Läuferreihe schaltete sich erfolgreich ein. Sack als Mittelläufer mar der richtige Helfer für Abwehr und Sturm, der in Löbsack wieder den gefährlichen und wuchtigen Durchreißer besaß.
Wirtschaft.
141,25 (143,13) zurück, ferner lagen Zement Heidel-
Daium
■"56*
4Y2
Kokswerk? und Chemische Fabrik 7
Rheinisch-Westfälische Elektro ..
Devisenmarkt
125,5
19,5
21,25
125.25
124,75
19,5
21
125,5
213
130
113
118
105
Berlin
125
45,75
19,5
21
125,5
. 6 . 4 4'/r . 7 . 6 . 0
. 6
0,6
125.25
46 19,65 21,13 125.4
213,25
113
118
105
212,5
130
113,13
118
105
Lahmeyer..........
Mainkrafl...........
Mannesmann
Mansfelder Bergbau .
Metallgesellschaft.....
Orcnstein & Koppel ..
Rheinische Braunkohle
Rheinische Elektro Rhcinstahlwerke......
rfftt für
4'/r 0
Rütgerswerke ..........
Salzdetfurth Kali Schlickert L Co...........
Schultheis Pahenhofer.... Siemens & Halske.......
Süddeutsche Zucker Bereinigte Stahlwerke.... Westdeutsche Kaufhof Westeregeln Alkali........
Zellstoff Waldhos Ltavi Minen............
— Frankfurt a. ZIL
JL®. für Berkehrüweien .... 6)4 «amburg-Südam. Dampfschiff. 0
Reichbahn-Vorzugsaktien 0,25 v. H. höher 125,50. Etwas Nachfrage verblieb außerdem Städte-Altbesitzanleihen.
Mannesmann und Rheinstahl mit 123 bzw. 159 unverändert lagen. IG. Farben zogen bei leichter Nachfrage auf 166,25 (166) an. Von Maschinen- iftien blieben Rheinmetall mit unv. 151,50 gesucht, Muag und Moenus bröckelten bis 0,40 v. H. ab.
12
, 6
6
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7
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. 0 3'/r 3/2
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Accumulatoren-Fabrik.... Aschaffenburg Zellstoff.... Bemberg...............
Bekula.................
Buderus Eisen...........
Cement Heidelberg.......
Cement Karlstadt........
Conti Gummi...........
Daimler Motoren Dessauer Gas...........
Deutsche Erdöl..........
Deutsche Gold- und Silber Deutsche Linoleum.......
Elektrische Lieferungen.... Elektrische Licht und Kraft. I. K. Farben-Jndustrie ... Felten & Guilleaume.....
Gesfürel................
Th. Goldschmidt.........
Grihner Maschinen.......
Harpener...............
Hoesch Eisen Philipp Holzmann Ilse Bergbau............
Ilse Genüsse Kali Aschersleben Klöcknerwerke ...........
uabladen.
ilb), 26. Juni h ereignete (ii . Die Whch l’tian Weyan! leter Höhe un) uf bas Wager uf, bas sie da-
im freien'1
iftaltet in Lei- ^eutfdjen Frei- 'ß/ich bes > der Römeß-
Rhein-Mainische Börse.
Gut behauptet.
Frankfurt a. M., 26. Juni. Die Börse blieb infolge des nur kleinen Ordereingangs weiterhin sehr still, doch war die Grundtendenz trotz uneinheitlicher Kursentwicklung freundlich. Arn Aktienmarkt gingen die durchschnittlichen Abweichungen kaum über 0,50 bis 1 v. H. hinaus. Bei einigen stärkeren Veränderungen handelte es sich meist in- ' tilge der Marktenge um Zufälle. Am Montanmarkt lagen Hoesch mit 124,25 (125,50) schwächer, wogegen Verein. Stahl 0,25 v. H. gewannen auf 119,90 und
-SÄ? in, d-" l" ” innen
>erg 1 v. H. niedriger mit 156. In einzelnen eröffneten Reichsbank mit 213,25 (212), Deutsche Li- - noleurn mit 165 (164), Holzmann mit 148 (147,50),
1 «fob Westdeutsche Kaufhof unv. 59,65, Gesfürel mit 1 l-50,50 (150,25) und Schlickert mit 170 (169,50).
W-Lnhnfl Der Rentenmarkt lag ruhig. Äommuna^ der Reiih Umschuldung schwankten zwischen 93,90 bis 94, ilichtbühnen ög
E Aituag uno LUtoenus oroaelten bis U,4U v. H. ab. 'fjeaUt 'n .^on ^Z'rPtoffwerten gingen Aschaffenburger auf n Mckbülk, c s-Prosessor Ö s Freilichtspich
Auch im Verlaufe hielt sich das Geschäft in engen Grenzen, Zweitnotierungen erfolgten nur selten. Etwas höher lagen nochmals IG. Farben mit 166,40 nach 166,25. Gefragt wurden außerdem Ty. Goldschmidt mit 149 bis 149,50 nach 148,50. Die erst später notierten Werte lagen uneinheitlich. Größere Abweichungen zeigten Accumulatoren Hagen mit 229 (231,50), RWE. mit 131 (132), Feldmühle mit 144 (145), Junghans mit 135 (136), Rhein. Braunkohlen mit 234 (235,25), dagegen Conti Gummi 192 (191), ferner zogen einige Nebenwerte 0,25 bis 0,50 v. H. an.
Renten lagen weiter still. Altbefitz 125,75 (125,90). Industrie-Obligationen bröckelten vorwiegend 0,25 bis 0,50 v. H. ab, 4,50 v. H. Krupp unv. 99,25. Liquidationspfandbriefe lagen meist nur knapp gehalten, während Goldpfandbriefe und Staatsanleihen behauptet zur Notiz kamen. Stadtanleihen schwankten nach beiden Richtungen um 0,25 v. H.
Im Freiverkehr nannte man Adlerwerke 114,50, Wayß & Freytag 151, Verein. Deutsche Metall 168,50, Ufa 70,40. — Tagesgeld unverändert 2,75 v. H.
? Kurszettel der Berliner und Iranksurier Börse
’art fei, ion^ Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. mei«M Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
eaenheü i|h v* ne einen *
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int hatte, E tei
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fnUfll l°Ulburn-AmcrIka Paket......0
^orfd)111 1 ^deutscher Lloyd.......... o
W UnttlM V. 'Rutsche Reichobahn Borz.-Akt. 7
schien b (■ "letchrbanl 121 212
Dann »"ilner Handelsqesellschaft .6/,! —
' Guhi^, ^mnwr». und Privat-Bank ... 5,113,13 Sfelt IS !'cht-M< oerkenve nt>» ---
Ä
' ntl Wm-.__
r’11.irrige11 huenoe bittet, . rfllO Lw*.......
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1 .^vpenhagen...
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’vLrtt L'üsingfors.... mW1 4 Srnris........
„ 'M* jollanb zfNNN fallen.......
Frankfurt a. M.
Berlin
Schlußkurs
Schluß!. Abendbörse
Schluß- kurs
Schluß! Mittagbörse
Datum
25-6
26 6
25.6
26 6.
5% Deutsche Retchsanlethe v. 1927
101,65
101,65
101,7
101,65
■% Deutsche Reichsaul. von 1934
■%% Deutsche Reichsschatzanwei-
98,9
98,9
98,9
98,9
hingen von 1935 . ..........
*y?% Deutsche Reichsschatzanwei-
hingen von 1935, II. Holge ...
■’/»% Deutsche Reichsschatzanwei-
99,3
99,3
99,3
lungen von 1936, III. Folge ..
99
99
99
ö’/:% Doung Anleihe von 1930 ..
105,25
105,13
105
105,25
■H% Hessische Dolksstaat von 1929
99.75
99,75
—
99,75
Deutsche Reichspostschatz von
1934 I......................
—
100,9
101
100,8
**%% Deutsche Reichsbahnschatz von 1936 I..................
99,3
99,4
99,25
99,5
Meichsanlethe-Altbesttz..........
Tberhessen Provinz-Anleihe mit
125,9
125,75
125,8
125,8
Auslos.-Rechten..............
ll%% Hess. Lan desbk. Darmstadl
134,5
134,25
, Goldpse. R. 12..............
’•&% Hess. Landes-Hyp.-Bani
99,5
99,5
—
Liqu. Goldpse...............
•l%% Preuh. Landespsdbr.-Anst.
100,75
100,75
—
Goldpse. R. 19..............
99
99
99
99
Preuh. Gold-Komm. R. 20
*«‘4% Darmstädter Komm.-Lan-
98
98
98
98
desbank R. 6................
Deutsche Komm.-Sammel-Anleihe
97,9
97,9
Auslos.-Rechte I..............
134
134,25
134
134
l:'/z% Franks. Hyp. Goldpse. R. 15 •■7i% Franks. Hyp. Gold-Komm.
99,5
99,5
99,5
99,5
. Obi. 2 3...................
Franks. Hyp. Liquidation
98,25
98,25
—
, Goldpse.....................
'•72% Rheinische Hyp. Liquidation
100,7
100,65
—
—
^.Goldpse.....................
101,13
101,13
101
101
-teuergutlchein-Berrechnungskur?
110,75
110,75
110,9
110,9
Frankfurt a.M.
Berlin
Schluß- kurs
Schluß!. Abend- börfe
Schlußkurs
Schluß!. Mittag, börse
25 6
26-6
25 6-
26-6
231,5
229
232
229
143,13
141,25
143
141,75
136,75
137
137
137,4
164,5
164,5
164.75
164,75
126,5
126,25
126
126,5
157
156
—
—
172
172
—
191
192
192
192
137
137,25
137,13
137
—
—
118,75
119,25
155
154,5
154,5
155
262
262
—
164
165
—
165
135,25
135,5
135,25
135,25
153,25
152
153,25
152,13
166
166,25
166,25
166,5
136,5
136,4
136,75
136,4
150,25
150,5
150
149,75
148,13
148,5
148
148,5
52,65
53,65
53
54,13
173,75
173,5
174
173,25
125,5
124,25
124,75
124,25
147,5
148
147,13
148
——
—
——
172
141
141,5
141,75
123
—
123
123,13
123,13
137-5
137,5
137
137,25
—
—
154,25
154,13
124
124,25
124
124
99,25
99,5
—-
—
123
123
123
122,9
150
150
150
150
152
152,25
152
151,75
—
——
107,75
108,75
235,25
234
235
234
—
—
136
136
159
158
159,25
158.5
132
131
131,5
130,75
147,5
148
148
147,5
160
160
160
160
169,5
170
169,75
170
—
—
100,75
101
215,5
215,75
216,5
217
207
207
—
119,65
119,9
119,5
119.65
59,65
59,65
59,9
59,65
——
122,5
123
122,5
158,75
159
159
159,5
31,5
31,5
31,65
31,4
25 Jun
26 Jun
Amtliche Rolierunq
Amtliche Rotierunq
(Meli
Br»-i
Gelt
Brie
0,758
0,762
0,758
0,762
42,13
42,21
42,14
42,22
0,165
0,167
0,165
0,167
47,10
47,20
47,10
47,20
55,00
55,12
54,98
55,10
47,10
47,20
47,10
47,20
12,32
12,35
12,315
12,345
5,45
5,46
5,445
5,455
11,11
11,13
137,50
11,11
11,13
137,22
137,16
137.44
13,09
13,11
13,09
13,11
25 Ium
26 Juni
Amtliche Notierung
Amiliche Notierung
Geld
Brie
Gelt
Brie,
Japan....................
0,716
0,718
0,716
0,718
Jugoslawien ..............
5,694
5,706
5,694
5,706
Oslo ...................
61,92
62,04
61,89
62,01
Wien.....................
48,95
49,05
48,95
49,05
Lissabon..................
11,195
11,215
11,185
11,205
Stockholm .. .............
63,52
57,15
63,64
63,49
63,61
Schweiz..................
57,27
57,15
57,27
Spanien..................
16,98
17,02
16,98
17,02
Prag.....................
8,671
8,689
8,671
8,689
Budapest.................
—
—
—
Neuyork..................
2,496
2,500
2,496
2,500
VfD.-R. —Rot-Weiß Frankfurt a. M.
Trotz der beiden Veranstaltungen hatten sich verhältnismäßig viele Zuschauer eingefunden, die von den hervorragenden Leistungen der Gastmannschaft begeistert wurden. Die Gäste zeigten technische Höchstleistungen. In der Kritik der Mannschaften schneiden die Frankfurter besser ab. Der Torwart arbeitete fehlerlos. In der Verteidigung war die Mannschaft äußerst gut besetzt. Die Läufereihe arbeitete unauffällig. Der Sturm war eine Klasse für sich. Bei den Grünweißen wollte es nicht so klappen, der Torwart war gut, konnte aber an den drei Toren nichts ändern. In der Verteidigung war Kramer der bessere. Der beste Mann der Grunwei- ßen war Thron, der als Mittelläufer dritter Verteidiger spielte. Der Sturm war wieder einmal das Schmerzenskind der Mannschaft.
Beide Mannschaften begannen aufgeregt, jedoch fand sich Rot-Weiß bald und bedrängte das Tor der Grünweißen stark, die Hintermannschaft konnte aber klären. Auf der anderen Seite kam eine schöne Flanke von Schlitz zu Radtke, der verschoß. Man
bewunderte das exakte Zuspiel der Gäste. Die Grünweißen hielten das Spiel offen. Es war unverständlich, daß die Mannschaft das Spiel nicht auseinanderzog, die Flügel wurden kaum bedient, so war es kein Wunder, daß die gute Hintermannschaft der Gäste immer klären konnte. In der 33. Minute ereilte die Grünweißen das Geschick. Einen Vorstoß der Gäste schloß der Mittelstürmer durch einen Schuß ab, der über seinen Kopf hinweg den Weg in das Gehäuse fand. Doch schon vier Minuten später war es Radtke vorbehalten, auf Vorlage von Bach den Ausgleich zu erzielen Nach der Pause drehten die Grünweißen mächtig auf, aber nur drei Ecken waren die Ausbeute, die nichts einbrachten. Allmählich machten sich die Gäste von dem Druck los und gaben den Ton an, einen Bombenschuß von Debus konnte Gottschalk gerade noch meistern. In der 18. Minute fiel der Führungstreffer für die Gäste. In der Folge hatte die Hintermannschaft schwer zu kämpfen, der Sturm nahm keinen Ball an, wodurch die Hintermannschaft zu sehr überlastet wurde. Kurz vor Schluß schoß Debus einen weiteren Treffer. Das Spiel war sehr schnell und wurde anständig durchgeführt.
ormafiü" Worms zeigt Klasse-Fußball.
Ehrenvolle Niederlage der „SSeufonen*.
Der gestrige Sonntag brachte das große Ereignis des Fußballkampfes der Meistermannschaft des Gaues 13 „Wormatia" Worms gegen die erste Elf des FC. „Teutonia" Watzenborn-Steinberg. Für das Spiel hatten die Gastgeber einen befonberen Platz tadellos hergerichtet, neue Tore erstellt und Platz für viele Zuschauer geschaffen. Schon um die Mittagsstunde herrschte im Ort ein reges Leben. Alle Sraßen waren mit Fahnen geschmückt. Viele Einwohner saßen oor den Häusern. Die Jugend war schier aus dem Häuschen. Bald setzte der Zustrom der Zuschauer zum Sportplatz unmittelbar unterhalb des Dorfes ein.
Bor 3000 Zuschauern.
Wer sich in unserer Heimat für Fußball interessierte, fand sich ein. Don weither kamen die Fußball-Enthusiasten. Mit Motorrädern, mit Fahrrädern, im Kraftwagen und im Omnibus kamen sie an. Diele kamen aus den umliegenden Orten zu Fuß, und auch viele Gießener ließen es sich nicht nehmen, dabei zu fein. Als die Zeit des frühzeitig angesetzten Spielbeginns herannahte, säumten schätzungsweise 3000 Zuschauer das große Spielfeld, die inzwischen Gelegenheit hatten, ein Spiel zwischen der zweiten Mannschaft des VfB.-Reichs- bahn Gießen und der zweiten Elf von Watzenborn- Steinberg zu verfolgen. Zu rechter Zeit standen die erwarteten Mannschaft von Worms und die-erste Elf der Platzbesitzer bereit. Die Gäste aus Worms waren von der Jugend heftig umlagert, und die beiden Nationalen Fath und Eckert mußten sich zu manchem Autogramm entschließen.
Die Mannschafts-Ausstellungen.
„Wormatia" Worms:
Eckert
Winkler Kern Zimmermann Kiefer Ries Lehr Leist Müller Eckert Fath
O. Haas Fischer K. Haas Lang O. Burger Euler Hedderich Schmandt
Fett Jung Happel „Teutonia" Watzenborn-Steinberg:
Unter großem Beifall der Massen betraten die beiden Mannschaften den Platz. Reichsbund-Kreisführer Dr. Schäfer (Gießen) hieß die Gäste aus Worms herzlich willkommen, Kreisfachamtsleiter Henkel (Gießen) gab seiner Freude über das Gastspiel Ausdruck, und der Vereinsführer von „Teutonia" Watzenborn-Steinberg, Harnisch, fand herzliche Worte des Dankes für die Mann
schaft aus Worms, die mit ihrem Besuch und Gastspiel dem festaebenden Landverein eine große Ehre erweise. Er überreichte als Zeichen der Dankbarkeit dem Spielführer der Gästemannschaft Winkler eine Büste des Führers und Reichskanzlers. Der Reisebegleiter der Gäste forderte seinerseits die Mannschaft auf, ein Spiel zu zeigen, das den freundlichen Gastgebern etwas Besonderes bedeuten könne.
Im Lause des Spieles gab es in den Mannschaften je eine Aenderung. Fünf Minuten nach der Halbzeit mußte Fett durch eine Verletzung ausscheiden. An seine Stelle trat Karl Schmandt. Bei den Gästen wurde Lehr durch Gölz ersetzt. Die Wormser traten damit genau mit der gemeldeten Aufstellung an, also in ihrer stärksten Formation.
Ein schöner Kampf — ein Lehrspiel.
Das Spiel der beiden Mannschaften war weniger ein Kampf, wie man ihn zum Beispiel erlebt, wenn es um Punkte geht. Sichtlich waren beide Mannschaften bemüht, der Fußballsache einen guten Dienst zu erweisen und ein vollendetes Spiel zu zeigen. Das gelang auf der ganzen Linie! Zwar gingen dadurch der Begegnung die großen dramatischen Höhepunkte ab, dafür konnte aber jeder Zuschauer die ungetrübte Freude an einem technisch hervorragenden Spiel haben, das insbesondere manchem aktiven Fußballsportler und manchem Jugendlieben die Augen darüber öffnete, w i e Fußball gespielt werden kann. Dabei war das Können zwar in erster Linie auf der Seite der Gäste, aber auch die Platzbesitzer strengten sich sehr an und taten es den Gästen nach Kräften nach. Daß es ihnen gelingen würde, es den Wormsern gleichzutun, durfte nicht erwartet werden. Immerhin setzte sich jeder der Watzenborn-Steinberger mit Geschick und Eifer ein. Der „Teutonen"-Mannschast gebührt ein Gesamtlob; die Elf der Gäste erwies sich als über alles Lob und über allen Tadel erhaben.
Tastend begann das Spiel. Sichtlich waren die Gäste bemüht, sich nicht überraschen zu lassen; sichtlich warteten die Steinberger ab, welche Technik die Gäste an den Tag legten. Bald wurde das Spiel flüssig, raumgreifender. Der Ball wanderte unaufhaltsam hin und her. Bald zeigten die Gäste ihre Ueberlegenheit im Feldspiel, drängten die Platzbesitzer in ihre Hälfte zurück. Die Teutonen- Verteidigung lief nun zu großer Fahrt auf. Aber der erste Erfolg in der 10. Minute etwa, aus einem Geplänkel überraschend erzielt, war von den Gastgebern nicht zu verhindern. Wenig später setzte Fath einen unhaltbaren Ball präzise in die tätige Ecke. Happel warf sich — zu kurz und zu spät. Dann
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Milch 307
Milchbrechcn
sowie durch Abreiben der Wände und Möbel mit Petroleum. Hilft dies nicht, so lasse man die Räume durch den Kammerjäger vergasen. Tiermilben bei Hühnern und Stubenvögel bekämpft man durch Bestreichen der Wände, Ritzen und Sitzstangcn mit Terpentinöl. Hühner können auch mit Petroleum eingerieben werden. Siehe auch Blattläuse.
Milch, eines der wertvollsten und vielseitig verwendbarsten Nahrungsmittel, wird hauptsächlich von der Kuh geliefert, obwohl die Milch anderer Haustiere wie Ziege, Schaf, Stute, Eselin ebenfalls zuträglich ist. Ein Liter Kuhvollmilch enthält über 600 Kalorien, 100 Teile Vollmilch setzen sich zusammen aus 3,3 Teilen Eiweiß (Kasein, Albumin), 3,6 Teilen Fett, 4,7 Teilen Milchzucker, 0,7 Teilen Mineralstoffen, der Rest ist Wasser. Das Eiweiß ist biologisch hochwertig, ebenso das Fett, weil es in der Milch fein verteilt ist, ferner enthält Milch Vitamine. Empfehlenswert ist Milch mit Kakao zubereitet oder als Sauermilch (Stockmilch) und ffoghurt, für Kinder mit Haferschleim. Einwandfreie Milch riecht gut, schmeckt süßlich und sieht gelblichweiß aus. Verwässerte Milch läuft von einer eingetauchten Stricknadel glatt ab, während gute Milch in Tröpfchen haften
bleibt. Rohe Milch wird am besten in peinlich sauberen, flachen Glas-, Steingut- oder Porzellangefäßen kühl aufbewahrt. Deckt man sie zu, so muß immer dabei die Luft Zutritt haben, man nimmt also zweckmäßig keinen Deckel, sondern Tüll oder Gaze. Die umgebende Temperatur darf keinesfalls höher als 15 Grad Celsius sein. Vor dem Genuß ist kurzes Abkochen der Milch immer empfehlenswert, da dadurch Krankheitskeime getötet werden. Anbrennen der Milch verhütet man, wenn man den Topf vorher mit kaltem Wasser ausspült, lieberlauten, wenn man den Topfrand mit Butter bestreicht. Eine Haut bildet sich nicht, wenn man während des Aufkochens mit einem Holzlöffel ständig umrührt. Nach dem Aufkochen muß die Milch sofort kalt gestellt werden, aber nicht in der Nähe von Speisen, deren Geruch sie annehmen kann.
Milchbrcchen der kleinen Kin- der darf nicht verwechselt wer- den mit dem harmlosen „Speien" der Säuglinge, wobei nur die Milch unverändert wieder aus- gespuckt wird. Beim Milchbrechen wird unter Würgen und Zusammenziehung der Bauch- Muskulatur, verbunden mit Schmerzäußerungen, die im Magen-Darmkanal veränderte, sauer riechende Milch vermischt
Die Mhrwerle der Milch
bleiben durch bas Kochen im neuartigen Milchkocher voll erhalten. Ueberkochen der Milch ist völlig ausgeschlossen, weil der Topf rechtzeitig vorher pfeift. Einen solchen Milchkocher sollten Sie auch in Syrern Haushalt haben. Verschiedene Größen gibt es darin bei
3- B- Häuser, Gießen, am Oswaldsgarlen, Hernfprechcr 2145/2146.


