Hier abschneiüeni
125 g
Die günstige Wirkung dieses zuverlässigen Beifutters erklärt X Vrockmanns „Ratgeber". Neue (10.) Ausgabe mit neuzeitlichen Fütterungsratschlägen kostenlos in den Verkaufsstellen oder von M. Brockmann Chem.
Fabrik, Leipzig-Eutritzsch.
Wer einmal M. Brockmanns gewürzte Futterkalkmischung
Zwerg-ZKavSo gefüttert hat, bleibt dabei u. kauft nur noch Original-Brockmann
WLFÜLIGME
III
tL M.B,
WßW
Sport-Modell
i Sams« larkt be- nächster n7Uhr
en. Die fjaupb Tochter 'stag im üiit> am > Uhr in
Dießen h Heber» bürg. - .- 288: zum De«
'enschen christ- 'rn der iubigen
wurden ’et und
genhtzit. sich bet mb gab en, mit kn dort wachsen Mau- «sllichen
de.
Deutsch, i 3agb» , veran« Kd- und er Lahn Prüfung iprüfun» de Zuge« h einge* g waren en, dar- mbe, die Jng, die i) stand, gen von üsungen ganz be- liefern, igen für Auswer- chafl zu- chmittag fand im In nebst imensein )7 durch- igen) 31 lßerbem tspreis-
itia *
11 Seift, ju di« herbe5 * bQ3u Arbeit M der
Iseler ?'8ion «$;
:n9 der Kn-yat- lnn die A gei. iilichem JMebene
nd sogar ©erben. labt D if seinen tibi fie- jie recht jten De» n. hat mir illbt, daß j)ä« doch! So
tir geir^ bestimmt ?n netten eher mcht t an sich' «lenk, möglich^ liiilschE A etwas iehatp i großen- Olk"®' t summe 0i« * l M®"* Sein •"« galt} be
dl-
i^er *
„ 3^ yffl nt<hne nut w
III.
;en,
Reisen
405
Reizbarkeit
1.32
1.40
35
125 g
64
16
125 g
Miele
mit Sachs-Motor
125 g
125 g
50
33
Garanlle« marke
65
50
62
60
mu dieser
Sie Folgen sind gewöhnlich zunächst schwere Ge- Witter, dann Dauerregen und schließlich frostkalte Machte mit Neuschnee in den Bergen. Mit diesen Gefahren, mehr oder weniger stark ausgeprägt, muß man in jedem Jahre rechnen. So ist die Furcht des Bauern vor der Maikälte durchaus begründet.
Gießen. — Goldmann, 5). — Groos, Friedrich, Gießen, Kgl. Gutsverwalter in Achelschwang (Obb.). — Großmann, K., Gießen. — Grüneberg, Karl, Gießen, Rendant und Stadtverordneter in Gießen.
Habenicht, Karl, Meßen, Kaufmann in Lauter- bad). — Hast, Aug., Gießen, Oekonom in Steinau a. d. Str. — Haubach, Karl, Gießen, Chir. Instrumentenmacher in Gießen. — Hedderich, Karl, Gießen, Scribent in Meßen. — Helmold, Ehr., Gießen, Schmied in Gießen. — Henkelmann, L., Meßen. — Henkelmann, K, Gießen. — Herbert, L., Gießen, Bierbrauer und Küfer in Gießen. — Herbert, G., Gießen, Zimmermann in Gießen. — Hessenberger. — Heyer, Will)., Gießen, Bierbrauer in Amerika. — Höstreich, G., Meßen, Kaufmann. — Jung, Phi- lipp, Meßen. — Kattmann, Johann, Agent. — Kaufmann, E., Gießen. — Kaufmann, H.,' Gießen. — Keil, Christian, Meßen. — Keudel, Friedrich, Liederbuch, Gutsbesitzer in Rudnia (Rußland). — Klein, Ludwig, Gießen. — Koch, Karl. Meßen. — Köhler, Ludwig, Meßen, Schneidmüller in Gießen.
Die ersten Schüler.
, Einer Liste der Schüler, die im Jahre 1837 bei Gründung der Schule in die Anstalt eintraten finden wir folgende Namen:
Wonnemond mit kleinen Kehlern
Wie wird das Wetter im Mai?
Mfele-Motor-Fahrräderwerden gern gekauft da sie In Konstruktion. Material und Form unübertroffen sind und sich vieltausendfach glänzend bewährt haben.
W. MÜLLER, Lang-Göns, Breitegasse T J
HundertIahre Gießener Realanstalten
Ein Rückblick auf die Gründungsgeschichte.
Reispapier, feines chinesisches Parier.
Reispuder, der feinste Eesichts- puder.
Reißbrett, glattes Brett, auf dem Zeichenpaprer befestigt wird.
Reißen, gewöhnlich volkstümlicher Ausdruck für Schmerzen bei Muskelrheumatismus. S. Rheumatismus.
Reißnagel, Reißzwecke, kurzer Nagel, mit flachem, breitem Kopf, mit dem man Zeichenpapier aufspannt oder Zeichnungen an der Wand befestigt.
Reisstärke, aus Reiskörnern gewonnenes Kohlehydrat, das zum Stärken von Oberhemden usw. verwendet wird. Reisstärke ist käuflich und wird nach Vorschrift verwendet.
Reißzeug, Kästchen mit allem, was man zur Anfertigung geometrischer Zeichnungen benötigt, wie Zirkel, Ziehfeder usw., auch Zirkelkaften genannt.
Reiszucker, aus Reiskörnern gewonnener Stärkezucker.
Reizbarkeit. Eine erhöhte Erregbarkeit des Nervensystems, meist bei Frauen größer als beim Manne. Geht mit gesteigerten Eefühlsausbrüchen einher und ist meist die Folge von Überanstrengungen auf körperlichem und geistigem Gebiet oder von Aufregungen. Durch grobe Behandlung, Schelten, Schimpfen, Schreien wird die Reizbarkeit nur noch größer' eine liebevolle Behandlung, gründliche Aussprache mit einem Verständnis« vollen Menschen, insbesondere mit dem Gatten, wird Reizbar-
Die Temperaturgestaltung im Mai ist, wie schon angedeutet, erheblichen Gegensätzen unterworfen Im allgemeinen liegt die Durchschnittswärme bei 13 bis 15 Grad Tagestemperatur, wobei natürlich meist eine schnelle Steigerung von Anfang zum Ende des Monats erfolgt. Bekannt ist der Mai durch die Neigung zu schweren Gewittern und verderblichen Hagelschlagen, die dadurch entsteht, weil die Erd- boden-Luftschlcht sich übermäßig stark erhitzt, während in relativ geringer Höhe noch sehr kalte Lust- massen smd. w f
■ das neue selbsttätige WASCHMITTEL
Normalpaket 28 Pf.
| I Doppelpaket 55 Pf.
W Naturschutz und Naturkunde unterrichten Sie I
<tiürlefh»elnStäHbIld)en ®fl$ern des Hugo Berinühler Berlages, Berlin" ! Sic M0$ $cufc DOn Ahrem Gießener Buchhändler das
nrJ^e bebilderte Werbeblatt „Freunde der Natur sind Freunde guter Bücher«
an der Zahl 100, hatten sich in dem Schul - bae zogen um 10 Uhr, der durch
der bestimmten Zeit, bei dem Zeichen
der Glocke in geordnetem Zuge nach der Stadt- Wor!*’ $rer s^ach sieh durch eine sehr gedrängte Un9 "us allen Ständen die erfreuliche Teilnahme aus, erhöht durch die hohe Anwesenbeit des Herrn Geheimen Staatsrates und Kanzlers der gütfritt^hL * !Lb e DOn Darmstadt. Bei dem hi^ nnrr?^ ?en Schulers in die Kirche ertönte imh oik Or^l mit einem Vorspiele, bis Schüler an? l5re jIa$e eingenommen hatten. Dar-
bfeTben ersten Verse des Kirchen- Es baut' 5n95raU?Jßre5 evangelischen Gesangbuches einem (rhnr e?°ft auf ?ein Geheiß" usw. von
iS Sanger aus der Stadt und der nahen
Umgegend vierstimmig gesungen, nach deren Be- n nTr9 6roßherzogliche Dekan Kirchenrat Dr. G n g e l, em salbungsvolles Altargebet sprach, zum besn gütigen und Segen von oben fffin br?en; ®aterIi$ fürsorgenden Landes-
l^si^' ^m hohes Haus, die höchste Landesbehörde, Psieger, Lehrer und Schüler. Als hierauf em kurzer ansprechender Festchor , Der Herr unser Gott sei uns freundlich und fördere das Werk unserer Hande" mit Musik von M. Kähler öierfhmmig ausgeführt war, trat der Direktor Prof.
rQx&xQCV’or den Altar und hielt eine des Xages und der Feier würdige, angemessene Rede, welche, sowie das weihevolle Gebet des Kirchenrats TU«>b nroflJ; lmx2r?? erschienen sind unter dem
Titel. „Rede zu der feierlichen Eröffnung der Realschule zu Meßen, gehalten in der Stadtkirche von S?Älres°r Prof. Dr. Braubach. Gießen 1SJ/ ^?digung der gehaltvollen Rede er- . klarte der Reatschuldirektor die 8 weiter ernannten te^er als m ihr Amt eingewiesen und die Real- schule für eröffnet Der letzte Vers des Kirchenlieds vierstimmig gesungen, und der geistliche Segen beschlossen eine Feierlichkeit welche m der würdevollsten Haltung und der qe- Ipanntesten Aufmerksamkeit der versammelten Menge ;.a2 WC Sntercjfe für die Sache auf eine erfreu- Tag legte. Am Abend hatten fich Die höchsten Staatsbeamten und der Universität nut dem Stadtvorstande, mit Bürgern und mit den Lehrern zu einem festlichen Mahle im Busch'schen ©arten vereinigt bei 150 Personen. Angemessene ? Ä den Landesherrn, die Staatsregierunq, den Großherzogrichen Bürgermeister und Stadtvor- stand beschlossen den festlichen Tag."
Daß die Neugründung einem wirklichen Bedürf- nts der vorwärts strebenden Bürgerschaft entsprach, inndie Schülerzahl von rund 100 bei der Eröffnung schon im Herbst 1837 auf ^3,8 °uf 134 angemad)[en mar. Jtunö 130 Schuler besuchten gegen Ende der 30er Wre oas Pädagogium: an der Stadtknabenschule in? der Stadtrechnung von 1838 die Vesucher- 3°^! 172, an der Stadtmädchenschule 255. Die Höhere ®r™£e£lterte Mädchenschule wurde erst am 7. 6. 1841 eröffnet. Nimmt man noch die damals be- Ä" Prwatschulen hinzu, so läßt sich leicht eine <? vvstellung über die Zahl der gesamten Schuliuqend der damals noch nicht 7000 Einwohner zählenden Provinzialhauptstadt gewinnen.
Realgymnasium und Oberrealschule, die beiden Nachfolgeschulen, gedenken heute im engsten Rahmen der Schulgemeinde des Gründungstages. Aus rein praktischen Rücksichten ist eine größere Feier verbunden mit einem Wiedersehenstreffen ehemaliger Lehrer und Schuler am 3., 4. und 5. Juli vorgesehen Angelberger, Oberstudiendirektor
PiOCkWUrst schnittfest.... 500 g 1.60 125 g 40
Cervelatwurst schnittfest, 500 g 2.00
: diesem Jahre sind die Gefahren eines solchen
Kalteruckfalls vielleicht deshalb weniger groß, weil ! die Baumblüte im wesentlichen Ende April bzw.
Anfang Mai durchkommen wird. Die in dem erst'en Drittel des Mai häufig auftretende vorsommerliche Warme konnte dem Rest der Baumblüte zum ruhigen Fruchtansatz Gelegenheit geben, so daß ein eventueller Kälterückfall um die Mitte des Monats weniger großen Allgemeinschaden anrichten e- Es ist natürlich unmöglich, in dieser Hin- Vorhersagen zu machen, wenn auch Ende April die Situation im allgemeinen nicht ungünstig aussieht.
Besonders volkstümlich und gefürchtet sind im . ai die „E i s h e i l i g e n" Man versteht darunter einen besonders scharfen Kälterückfall, der sich etwa in der Zeit vom 11. bis 16. Mai einstellt und in Nord- deutschland beginnt. Zweifellos ist eine gewisse Be- rechttgung vorhanden, diesen Kälterückfall zu fürch- ten, denn es gibt nur wenige Jahre, in denen der Mai ohne Kalteruckfalle verläuft. Fatsch ist es da- diesem Kälterückfall unbedingt um die ?".^e des Monats, also zu den oben angegebenen ..aurf) nach den statistischen Reihen die Kalte sehr häufig zu den erwähnten Daten einbrach und damit die Verbindung mit den „Hei igen im Kalender rechtfertigte, so hat es doch 2^1? - nele Jahre schon gegeben, in denen der KEr-uckfall vocher oder nachher, also vor dem 10. Mai bzw. erst nach dem 15. Mai sich einstellte. Es wäre also sehr unklug, nur für die kalendarischen Daten entiprechende Vorsichtsmaßnahmen gegenüber gefährdeten Kulturen vorzunehmen. Der ver- antwortungsbewußte Bauer und Gärtner imrb w a h r e n d d e s ganzen Monats Mai mit besonderer Sorgfalt die Wetterberichte am Radio unb m der Presse verfolgen, in denen auf die Ge- fa^r kommenden Nachtfrostes rechtzeitig hingewiesen
Reisen ist eine Kunst, die verstanden sein will, wenn die Reise genußvoll sein soll. Vor allen Dingen soll man sich nicht mit zuviel Gepäck abschleppen, aber doch für jede Gelegenheit gerüstet sein.- Auch im Sommer nehme man für kühle Tage warme Unterwäsche und einen Mantel mit. Der Herr benötigt außer einem Nerse- anzug einen dunklen Abendanzug, die Dame außer Kostüm und mehreren Blusen ein Abendkleid. Pullover sind immer zweckdienlich. Vor Antritt der Reise vergesse man nicht, den Hauptgashahn abzustellen und das elektrische Licht auszudrehen sowie sich die Zeitung von der Post nachsenden zu lassen. Auf der Reise sei man nicht anspruchsvoller als zu Haufe und erweise sich nicht durch ausfallendes Benehmen als Reiseneuling.
Reisende. Wer bei einem R. etwas bestellt, lese vorher den Bestellschein genau und sorgfältig durch (auch Rückseite und Kleingedrucktes). Man unterschreibe erst, wenn der Bestellschein vollständig ausgefüllt ist (Nichtzutreffendes durchstreichen). Die R. sind meistens nicht berechtigt, Anzahlungen oder Ratenzahlungen zu kassieren. Verlangt ein Reisender, der nicht selbst Geschäftsinhaber ist, eine Bezahlung, so lasse man sich vorher die 2-nkasio-Vollmacht zeigen,' zahlt man an einen R., der zum Kas- , Fieren nicht berechtigt ist, so muß man unter Umstanden nochmal > bezahlen. ,
Noch volle zwei Jahre zogen sich die Verhandlungen zwischen Regierung und Stadt hin, nicht selten über recht untergeordnete Dinge, bis endlich ; dank der Bemühungen des Landtagsabgeordneten Geheimrat Prof. Dr. Ri t gen, des Kreisrats Knorr, der Gemeinderäte Dr. Vogt Aßmus ■unö ai l, des Buchhändlers H e y e r'sowie des Stadtsyndikus Sund heim eine volle Einigung Mielt werden konnte. Am 2. Dezember 1836 mietete Bürgermeister M. S ch n e i d e r als Schullokal das dem Buchhändler G. Fr. Heyer gehörige Haus in öer Weidengasfe (das spätere Polizeiamt) gegen einen Jahrespreis von 350 fl. Von Anfang an konnten diese Räumlichkeiten kaum ausreichen (auch 'n slGen Gießener Schulen waren in jener Zeit raft durchweb in ungenügenden Mietsräumen zum Teil recht dürftig untergebracht).
Durch Allerhöchstes Dekret vom 26. November L836 wurde der Großherzogliche Professor Dr. W ö ra ubach, geboren in Butzbach, mit einem Ge- !>alt von 800 fl. als Lehrer und gegen eine bepudere Zulage von 200 fl. zugleich zum provifori- chen Direktor der neuen .Realschule ernannt Nicht Jme mancherlei Verdruß und Schwierigkeiten ging °Lau<2xad) '^gleich an die Ausstattung der Schule nit Mobiliar und Lehrmitteln, wofür der Staat .-e beträchtliche Summe von 5900 fl. zur Verfügung -ellte. Anfangs 1837 erfolgte dann die Ernennung .er übrigen Lehrer (Prof. Dr. Weigand, Dr. Müller -I' entiIrIn& ®- Stein, I. H. Haustein als ordeut- tche Lehrkräfte, F. W. Dickore als Hilfslehrer in ^"chnen und Modellieren, Kantor Schwabe für yefang und Gymnasiallehrer Dr. Köhler für bchrelben) und des Pedellen I. Reitz, der seither lkTenzwächter in Merlau war.
öanfa, August, Gießen, Gutsbesitzer in Egeln bei Magdeburg. — Bapst, Max, Meßen, Apotheker in W'lrzburg (f). — Kieran, Anton, Gießen, Glaser Gießen. — Born, H., Gießen. — Büchner, Fried., Gießen, Schulrat m Gießen. — Burckhardt, Georg, Gießen, Mechanikus in Gießen. — Burckhardt Karl Siefeen, Schlosser in Gießen. — Burckhardt, Karl' Gießen, nach Amerika. — Busch, Ludwig, Gießen,
ln ®’ßBßn- — Erama, H., (Ziehen, Revier- forster, Deibel, R., Gießen. — Demukh, Wilhelm, Gießen, Bürgermeisterei-Sekretär Gießen. — Fa- ber Georg, Meßen, Buchbinder in Baltimore. — pel tng, W., Gießen. — Ferber, L., Gießen, Scri- beut in Friedberg. — Ferber, 21., Gießen, Serien in Friedberg. - Friebel, Heinrich, Gießen, Sch osser in Gießen. - Friedrich, W., Gießen - Gail Ferdinand, Gießen, Rentner in Meßen. — ö ®ie6ert' Turnlehrer in Neuyork.
— Gebhardt, Georg, Gießen, Buchbinder in Gießen. — Georg, Ehristian, Gießen, Gärtner in Gießen. — Georgi, Friedrich, Rodheim a. 23., Rentner in |
zu? M "praktische Gewerbeschule"
nrs" Porbilduna für die Handwerker für “nb Zweckdienlich, eigentliche „gelehrte" da- tur schödlich als für gewinnbringend. Regierunysvorschlaa zugleich eine Ü^n^^ Äß Konkurrenz für Universität und Symposium erblickte, regte die Stadt neuzeitliche Aeude- rungen im Lehrplan des Gymnasiums an, vor allem Kfirftarfung der Realien und der neueren Sprache.
lieber die am 28. April 1837 erfolgte Eröffnung tr „Proomzialrealschule" gab die „Allgemeine Cchulzeituug" vom 20. 5. 1837 folgenden Bericht: Pas Programln zur Eröffnung der Realschule in Men am 28. April 1837, morgens 10 Uhr, von Jirn Realschuldirektor Prof. Dr. Braubach verfaßt hltte durch sein Erscheinen die Feierlichkeit ange- bndlgt. Sehr zahlreiche Anmeldungen zur Auf- Phme, selbst aus entfernteren Teilen der Provinz, Ab der rege Sinn des Publikums für alles Gelb mnutzige und Wohl und Bildung Fordernde Viren ehrende Zeugen von dem Vertrauen das vin im voraus in die Anstalt, wie die hohe Coatsregierung sie geschaffen, setzte, und ließen er.e allgemeine Feier der Weihestunde und ein b-hes Ehren des Tages erwarten. Und so geschah et auch. Sämtliche Lehrer der Anstalt und fast alle
Wir haben es nicht mehr nötig, den zahlreichen Gedichten und Gefangen über den „wunderschönen Monat Mai weitere Lobpreisungen hinzufügc oenn wir wissen aus langjähriger Erfahrung, daß auch der Mai wie alles Irdische seine kleinen Feh- ter hat Aber es wäre andernteils miesmacherisch, hinter sämtliche Gedichte und Lobgesänge über den Mai von vornherein das Fragezeichen eines skep- ^chen Abwartens ju malen, denn auch der launigste Mai hat einige Perioden jenes wunderbaren Wet- ers und jener idealen Gestaltung in der freien Na- tUrm^ie ^"£?ort und Lied verherrlicht worden sind.
Man hat den Mai wohl den „kleinen Bruder des April genannt, weil er es nicht lassen kann, hin und wieder in die Fehler seines berüchtigten und berühmten Vorgängers zurückzufallen. Aber diese Elgenschast der Launenhaftigkeit, die die Flagge des Ap.s^. geworden ist, haben mehr oder weniger alle Fruhllnasmonate. Die Launenhaftigkeit, die Unz u- o e r.l ass lgkeit des Wetters ist in der F r u h l l n g s m e t e o r o l o g i e, wenn man so lagen will begründet. In der gemäßigten Zone der nobd ichen Erdhalbkugel gibt es keinen „beständigen Frühling, die Verteilung von Land und Meer, die Gegenüberstellung von Warmluft aus den Subtropen und Kaltluft aus dem Polargebiet setzen voraus, daß in gewissen Abständen die einzelnen atmospanschen Mächte ihre Meinungsverschieden- heiten zum Austrag bringen. Diese Meinungsver- chledenhelten sind der krasse Wechsel zwi- s ch e n w a r m und kalt, zwischen Sonnenschein und Regentagen, zwischen schwülen Gewitterperioden und frostkalten Nächten im Mai. Der Mai kann dank der starken Sonnenstrahlung schon eine Tagestemperatur von 25 bis 30 Grad im Schatten auf- brtngen. Es hat nicht wenige Jahre gegeben, in denen der Mai sogar die h ö ch st e T e m p e r a t u r mers gebracht hat. Diesen Möglichkeiten der Uebechitzung durch die hochstehende Sonne steht aber die Tatsache gegenüber, daß schon die Nord- und Ostsee-Gewässer nur 10 ®rab Durchschnittswärme aufweisen, daß die bar» über ficgenben Luftmassen sich höchstens auf 15 bis 20 Grad erwärmen. Noch größer ist der Temperaturgegensatz zum Atlantischen Ozean und insbesondere zu den Seeaebieten bei Island und Grönland, wo um diese Jahreszeit die Wassertemperatur noch beim Nullpunkt liegt und aus dem Innern Grön- lanbs sehr häufig katastrophale Schneestürme südwärts brausen.
In diesen Gegensätzen der Temperaturen sind die großen Gefahren der Maikälte begründet u^wenn in der ersten, zweiten oder dritten Mai- woche die Temperatur auf 20 bis 30 Grad ansteigt, jo muß dieser Anstieg infolge der aufkommenden Spannungen in der Atmosphäre den Vorstoß der 'm hohen Norden ruhenden Kaltluft herausfordern.
iv?-? ö£rr «ein halbes Jahr später im Januar , erfolgten Antwort des „Großherzoglichen Ober- schulrats , der damaligen obersten Schulbehörde des Landes, wurde Wesen und Zweck der neuen Realschule nochmals gekennzeichnet: sie solle die Jugend vom 11. bis 16. Jahre „zur künftigen einsichtsvollen Betreibung von Gewerben und Künsten vorbilden, namentlich von solchen, zu denen entweder mathematisch - physikalisch - mechanische aber technologisch-chemische Kenntnisse nebst Fertigkeit im Zeichnen unb Mobellieren gehören unb biejenigen jungen Leute mit ber nötigen allgemeinen Schul- bttbuna versehen, bie sich künftig dem technischen totaatsbienft roibmen wollen", eine eigentliche Gewerbeschule lehnte bie Regierung ab.
Emmenthaler o. Rinde... 500g Vollfettkäse, 45% Fett j. T.
Schweizerkäse m. Rinde, 500 g
Vollfettkäse, 45% Fett i. T.
Limburger mit Rinde......500 a
Halbfettkäse, 20% Fett LT.
Limburger ohne Rinde ... 500 g Halbfett-Schmelzkäse, 20% Fett i.T.
Junge Erbsen..............% Normai-Dose
Junge Schnittbohnen....% Normai-Dose
Pflaumen, Süß mit Stein.....% Normal-Dose
Apfelmus ...................% Normal-Dose
Camembert Marke,,Liebling-, Schacht, ä 80 g 22
Feinkostkäse streichfähig............Stück 10
□elsardinen % Club, 30 mm, bunt.....Dose 32
OelsardinenMarkeS&F,i/4Club,30mm,Dose 36
Bratheringe in Burgundersoße........Dose 38
Fettheringe in Tomatensoße..........Dose 32
| Tomatenmark'1..:25151
für alle Wäsche • Wäscht ohne Zusatz von Seife und Seifenpulver. Garantiert ohne Chlor Hersteller: P. Jos. Möbs, Seifenfabriken, Gießen
Donnerstog. Den 26.4.,ao io Hör.
Verkaufe ich im Neuenweg 28 (Hintergebäude) folgendes:
5 Betten mit Roßhaarkeil und Federdecken,Kinderbetten,Schreib- ttsche, Küchen- u. Zimmmertische, Kleider- und Küchenschränke, Spiegel, Sofas und Sessel, Näli- maschinen (gut erhalten), 1 Eck- Ichrank, Bücherregale u. v. and. Der Verkauf findet bestimmt statt.
L. Hartmetz
_____Neuenweg 18 2918D
Werbe-Drucksachen
liefert Brühl'sche Druckerei


