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SA rüst zum Oankopfer der Nation!

In den Tagen des

22. und 23. Mai findet

der

28 Fortsetzung

(Nachdruck verboten.)

il

und in erster Linie seine Besonderheiten, und wenn er über die Landstraßen wandert, sich die Städte, Dome und Weiler ansieht, überall lernt und in sich aufnimmt die Schönheit der Welt, dann weiß er, daß die Wanderschaft in seinem Leben eine Zeit ist, in der der Mensch sich voll und ganz dem Werde- und Lerntrieb ohne graue Sorgen hingeben kann und darf.

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Für das Turnier gelten ausgenommen die Gespannprüfung die Allgemeinen B e - stimmungen der Turnierordnung vom 1. Ja­nuar 1935 mit ihren Ergänzungen. Aus den b e - sonderen Bestimmungen für dieses Turnier ist im Auszug folgendes hervorzuheben: Kein Pferd darf mehr als dreimal starten. Das Abreiten der

Revolution und Religion in China.'*

Am Samstag fand in der Stadtkirche ein gut besuchter Vortragsabend statt, der der äußeren Mis­sion gewidmet war. Nach einem einleitenden geist­lichen Lied hieß Pfarrverwalter D a m e r a u die Besucher willkommen, insbesondere den Redner des Abends, und wies darauf hin, daß der Abend dazu beitragen solle, die Schwierigkeit der Missionsarbeit aufzuzeigen und neue Freunde für die Sache der Mission zu werben.

Sodann sprach Missionar Ruff von der Baseler Mission über das ThemaRevolution und Religion in China". An Hand von aufschlußreichen Verglei- chen förderte der Redner zunächst das Verständnis für die Revolution in China und deren Entwick­lung und schilderte die Form der Ablösung der Mandschu-Dynastie durch die Bewegung Sun-yat- sens und seiner Anhänger. Er schilderte dann die chinesische Revolution als eine Umwälzung auf gei- stigem, sozialem, politischem und gesellschaftlichem Gebiete, aber auch als die mit Blut geschriebene

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KreisauSschuß-Gitzung.

Am Freitag, 7. Mai, vormittags 9 Uhr, findet im Sitzungssaal des Regierungsgebäudes in Gießen, Landgraf-Philipp-Platz Nr. 3, eine öffentliche Kreis­ausschußsitzung mit folgender Tagesordnung statt:

1. Klage des Friedrich Vetter in Gießen, An der Kläranlage 80, gegen den Beschluß des Kreis­amts Gießen vom 8. März 1937 wegen Versagung des Führerscheins für die Klaife III.

2. Klage des Wilhelm Jakob Weicker in Lich gegen den Beschluß des Kreisamts Gießen vom 15. März 1937 wegen Entziehung des Führerscheins für die Klaffe Illa.

Die SA.-Gruppe Heuen meldet zumDankopfer der Nation".

NSG. Die Einzeichnungen zumDankopfer der Nation" im Gebiet der SA.-Gruppe Hessen ver­sprechen schon jetzt einen ungeheuren Erfolg.

Die Ergebnisse des Vorjahres werden bei weitem übertroffen. In einigen Ortschaften des Gaues Hes­sen-Nassau ist die Teilnahme auf 80 v. H. der Be­völkerung gestiegen. In Frankfurt a. M., der größten Stadt des Gruppen-Gebietes, war das Er­gebnis bis zum Ende der abgelaufenen Woche nur 20 v. H, wobei allerdings in Rechnung gestellt werden muß, daß die Einwohnerschaft der Groß­städte sich erst in den letzten Tagen einzeichnet.

Der Sinn des Dankopfers wird aber erst richtig zum Ausdruck gebracht, wenn eine möglichst große Anzahl Volksgenossen sich einträgt. Nicht die Höhe des Betrages ist entscheidend entscheidend ist das auch noch so kleine Opfer, das von Jedem ohne Ausnahme gebracht wird und das die Ehrenliste zu einer Dank- und Glückwunschadresse der gesamten Nation an ihren Führer macht.

Volksgenosse, soll dein Name dabei fehlen?

Für jeden der Wettbewerbe werden, je nach Zahl der Beteiligung, Ehrenpreise zur Verfügung gestellt.

y:me Mutter

kommt für ihren toten Sohn . ..

Diese Woche stand sie plötzlich in der Einzeich­nungsstelle. Alt, grau, klein, gebückt ... Man sah ihr die lebenslange, schwere Arbeit ihrer 73 Jahre an. Das Leden hatte tiefe Furchen in ihr gutes Ge­sicht geschrieben.

Und sie trug sich ein in die Ehrenliste der Nation, in das Dankovfer der SA. Es war nicht viel, ein kleines Scherflein nur, aber es war die Gabe einer Mutter und Witwe, der Opferpfennig einer Rent­nerin ,..

Einer fragte sie, wie es käme, daß sie gerade zum Marinesturm gekommen sei. Da schaute sie mit star­rem Blick weit in die Leere und leise sagte sie: Mein Jung, der Hermann, er ist bei den Falk- landsinseln geblieben. 23 Jahre war er alt." Und nach kurzem Stocken fügt sie hinzu:Drum bin ich zu euch gekommen, zu den Männern im blauen Rock. Denn er hätt bestimmt auch was gegeben, wenn er das noch hätt erleben dürfen .. ?

Diese Groschen einer Mutter, sie sind uns heilig geworden ...

chinesische Geschichte der jüngsten Vergangenheit. In seinen weiteren Darlegungen wandte sich der Redner der Missionsarbeit in China zu und gab an Hand von vielen Einzelheiten zu wissen, mit welcher Kraft und Freudigkeit das Christentum dort ausgenommen wurde. Er kennzeichnete das Wachsen der Gemeinden und die Tiefe des religiösen Glau­bens in vielen chinesischen Anhängern der christlichen Religion.

Eine Anzahl Bilder ließ die Zuhörer Menschen kennen lernen, die sich den Segnungen der christ­lichen Religion öffneten. An Hand von Bildern der Kirchenbauten aus eigener Kraft der Gläubigen legte der Redner das Maß der Opferbereitschaft dar. Seine Ausführungen und die Bilder wurden mit großem Interesse verfolgt. Lied, Gebet und Schlußwort beendeten die Veranstaltung.

Zugendprüfung für Jagdhunde.

Die Landesgruppe Hessen der Fachschaft Deutsch- Drahthaar im RDJ., zusammen mit dem Iagd- gebrauchshundeverein Oberhessen im RDJ., veran­stalteten am Samstag in dem Jagdgelände nord- und nordwestlich von Gießen zu beiden Seiten der Lahn eine Jugendprüfung für Jagdhunde. Die Prüfung fand nach der Ordnung für Verbands-Jugendprüfun­gen statt. Es waren alle Arten Vorstehhunde zuge­lassen, die in einem anerkannten Zuchtbuch einge­tragen bzw. registriert sind. Zu der Prüfung waren von den gemeldeten 42 Hunden 39 erschienen, dar­unter 37 DD., 1 DK. und 1 DL., alles Hunde, die im Jahre 1936 gewölft waren. Die Prüfung, die unter Leitung von Oberst a. D. K o ck (Gießen) stand, fand in vier Gruppen statt, die unter den Augen von bewährten Richtern arbeiteten. Solche Prüfungen spielen im Leben des jungen Hundes eine ganz be­sondere Rolle, sollen sie doch den Beweis liefern, daß in dem Prüfling die natürlichen Anlagen für feine spätere Brauchbarkeit Hegen, deren Auswer­tung vor allen Dingen der deutschen Jägerschaft zu­gute kommt. Es wurde bis in den späten Nachmittag draußen gearbeitet. Im Anschluß daran fand im Hotel Schütz die Verteilung der Preistafeln nebst Zensurblättern und ein gemütliches Zusammensein der Teilnehmer statt. Es erhielten von den 37 durch­geprüften Hunden (zwei wurden zurückgezogen) 31 einen 1., 4 einen 2. und 2 einen 3. Preis. Außerdem wurden eine große und zwei kleine Staatspreis­münzen an die drei besten Hunde vergeben.

** Japanischer Besuch in Gießen. Die Japanerin, Fräulein Setsuko Hara, die Haupt- darstellerin aus dem Dr.-Fanck-FilmDie Tochter des Samurai", der erstmalig am Donnerstag im Gloria-Palast zur Aufführung gelangt, wird am morgigen Donnerstag, 29. April, um 14.39 Uhr in Gießen eintreffen.

* Der Wochenmarkt am nächsten Sams- tag fällt aus. Dafür findet der Wochenmarkt be­reits am Freitag statt. Vom Dienstag nächster Woche ab beginnen die Wochenmärkte um 7 Uhr und enden um 13 Uhr.

Die Industrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft: 285: Briefbeförderung nach lieber« fee. 286: Fernsprechverkehr mit Luxemburg. 287: Beleihung von Gold durch Leihhäuser. 288: Die rumänische Durchführungsverordnung zum De­visengesetz.

UHL Seilersweg Nr. 67 i

adio Telephon Nr. 3170 i

eparaturen 1897D |

Skandal

um Dr.Vandergruen

Boman von Hans Hirthammer.

Copyright by Verlag Oskar Meister, Werdau i. S.

Ah, schon fertig; Also los! Oder muß ich wieder Gewalt anwenden?"

Nein, ich ziehe es vor, freiwillig zu kommen. Wegen des Kleides." Sie schließt die Wohnung ab, denn Behnickes sind in denFreischütz" gegangen. Seit acht Tagen reden sie davon, und Mary hat Fräulein Irma das Textbuch geliehen.

Imhofs wirkt im Abenbanzug noch eindrucks­voller. Mary hat während der Fahrt Gelegenheit, ihn von der Seite anzusehen. Ein kühnes Gesicht, vor dem aller Hochmut und aller Widerstand zu­schanden wird!

Aber mir kann er trotzdem nicht gefährlich wer­den! trotzt Mary und preßt die Lippen auseinander. Ich werde dir schon zeigen, du, daß mir deine Kraft­meierei nicht imponiert. Nicht im geringsten! Durch­aus nicht! Nein! Nein!

Was haben Sie denn?" fragt Imhoff, ohne den Blick von der Straße abzuwenden.Warum stampfen Sie mit dem Fuß? Sitzen die Schuhe nicht richtig?"

Aber bis zwölf Uhr spätestens wünsche ich zu Hause zu sein!"

Ich habe leider nur bis elf Uhr Zeit", antwortet Imhoff.Sie müssen sich in dem Lokal übrigens benehmen, als ob Sie meine Freundin wären. Seien Sie nicht zu zimperlich! Je verliebter wir tun, desto weniger Aufsehen erregen wir."

Mein Gott, muß denn das sein?" flüstert Mary. Aber ja! Es ist ja bloß eine Komödie!"

Dann hält der Wagen vor demHawai".

Es ist ein toller Betrieb. Die Kapelle dudelt ge­rade einen Fox, und alles tanzt ungeniert, hält sein Mädel an sich gepreßt und gröhlt den Kehrreim mit.

Na, denn 'rin ins Vergnügen!" lacht Imhoff, legt den Arm um Marys Schultern und schiebt sich mit ihr zwischen die Tanzenden.

Er hat keine Veranlassung, mit ihr zarter um­zugehen, als einige Tage vorher mit Gisch.Also, nun sei lieb, mein Schatz, und hab' dich nicht!" Er beugt seinen Kops zu ihr hinab und küßt sie auf die Schulter.

Herr--!"

"Was soll das heißen, Liebling? Ich bin auf den Nomen Bert getauft, aber meinetwegen kannst du auch ,mein Goldjunge^ sagen."

und zwar unter dem Protektorat des Gauleiters und Reichsstatthalters Sprenger auf dem Waldsportplatz des VfB.-Reichsbahn ein großes Reit- und Fahrturnier statt. Veranstalter ist der Fremdenverkehrsverein Gießen unter der Mitwirkung der Wehrmacht, SA., SS. und der heimischen Reit- und Fahroereine in Stadt und Land. An den Wettbewerben, die dieses Turnier bringt, sind sowohl die Angehörigen der Wehrmacht im Bereich der 9. Division und des Standortes Butzbach (diese bilden die Gruppe I), ferner die Angehörigen der SA., der SS., und der HI. im Bereich der Gruppe Hessen (Gruppe II) und schließ­lich die Mitglieder der Reit- und Fahrvereine von Oberhessen, Marburg, Herborn, Wetzlar und Siegen (in Gruppe III) teilnahme- und startberechtigt. Die Ausschreibung für das Turnier, auf Grund dessen die Reiter ihre Meldungen abgeben werden, sind bereits an die Gliederungen der Partei, an die Wehrmacht und an die Vereine hinausgegangen.

Folgende Wettbewerbe sind ausgeschrieben: Geländeritt Klasse A, Geländeritt Klasse L, Eignungsprüfung für Reitpferde, Dressurprüfung Klasse A, Dressurprüfung Klasse L, Dressurprüfung Klasse M, Jagdspringen Klasse A, Jagdspringen Klasse L, Jagdspringen Klasse M, Glücksjagdspringen Klasse A (über 15 Hindernisse), Gespannprüfung im Kutschwagen.

dann 11/34 Gießen zur Mitarbeit bestimmt. Die Männer haben sich am Samstagmorgen um 7 Uhr auf dem Flughafen Rhein-Main in Frankfurt zur Verfügung zu stellen und treten zu diesem Zweck um 5 Uhr morgens in Gießen im Hofe des Standarten­gebäudes an. Die Dienstleistung wird sich sowohl auf den gegen 8 Uhr erfolgenden Start als auch auf die in den Spätnachmittagsstunden zu erwartende Lan­dung des Luftschiffes erstrecken.

Mit Begeisterung hat die Gießener Marine-SA. diesen Ruf zum Einsatzdienst ausgenommen; mancher SA.-Mann wird auf der An- und Abfahrt, die in bequemen Reiseomnibussen erfolgt, auch zum ersten- mal die neue Reichsautobahn kennenlernen.

Die Aufregungen haben mir doch ein bißchen zu­gesetzt. Außerdem fehlt mir auch die Möglichkeit, mich am Morgen auszuschlafen. Aber du, Mary, du kannst sicher mitkommen!"

Wenn es so wichtig ist meinetwegen! Herr Imhoff dürfte ja ein hinreichender Schutz gegen Belästtgungen fein." Imhoff bekommt dabei einen sehr spöttischen Seitenblick ab.

Natürlich", sagt er mit einer großartigen Un­schuldsmiene.Wollen Sie mir Ihre Adresse geben? Ich hole Sie bann sagen wir um halb neun Uhr ab. Ist es Ihnen recht?"

Mary hat nichts eirizuwenden. Und dann verab­schiedet sich Bert Imhofs.

Du, Gisch!" gesteht Mary,das ist der frechste Mensch, der mir jemals untergekommen ist. Stell dir bloß vor-" und sie erzählt ihr ungewöhnliches und aufsehenerregendes Abenteuer.

Na, solche Sachen traue ich ihm zu. Mit mir ist er ja auch nicht gerade schüchtern umgesprungen."

Wieso? Hast du denn auch etwas mit ihm er­lebt?"

Aber, Kind, das ist doch der Mann, von dem ich dir vorgestern erzählte. Dem ich in Leipzig be­gegnete und der mich dann nach Berlin zurück­brachte!"

Ach! Das ist der?"

Mary ist einfach fassungslos. Noch nie hat sie oor einem Mann Angst gehabt, aber dieser Mann--! Dor diesem Mann gibt es fein Ueber-

legentun, der läßt nicht mit sich spielen und sich zum Narren halten. Der packt zu und hält fest, was er halten will.

Mary hat Herzklopfen.

19.

2IIs die Kuckucksuhr von Frau Dr. Behnickes Zim- mer herüber halb neun Uhr schlägt, ist Mary langst ftrtig angezogen. Und sie kann sich sehen lassen. Em langes Abendkleid mit tiefem Rückenausschnitt dazu blaue Wildlederschuhe eine Dame, nichts dagegen einzuwenden.

Aber es ist Mary gar nicht recht überlegen zu­mute. Eher kommt sie sich wie ein kleines Mädchen oor, das seinem ersten Stelldichein entgegensieht.

Wenige Minuten nach halb kommt Imhoff. Mary öffnet ihm und muß den Blick senken, als seine Augen sie anleuchten.

Dornoiizen

Tageskalender für Mittwoch.

Stadttheater: 19.30 bis 22 UhrStille Gäste". Gloria-Palast, Seltersweg:Gordian, der Tyrann". Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Meine Frau, die Perle". Oberhessischer Kunstoerein, Turmhaus am Brand: 16 bis 18 Uhr Ausstellung von Gemälden, Aquarellen und Zeichnungen von Lotte Droese, Gießen. Hausbesitzerverein: 20.15 Uhr Viertel­jahresversammlung im Hotel Kobel. Bekennende Gemeinde Gießen: 20 Uhr Vortrag von Professor Freiherr.von Soden, Marburg, in der Stadtkirche.

Stadltheater Gießen.

Heute abend findet die erste Wiederholung der KomödieStille Gäste" von Richard Billinger statt. Spielleitung: Wolfgang Kühne. Diese Vorstellung findet als 29. Vorstellung der Mittwoch-Miete statt. Anfang 19.30 Ende 22 Uhr.

Neue Oper im Sladlthealer.

Aus dem Stadttheaterbüro wird uns geschrieben: Am Freitag, 30. April, findet die Erstaufführung der OperDer Günstling" von Rudolf Wagner- Regeny (Text von Caspar Neher) statt. Damit nimmt bas Stabttheater zum erstenmal eine mo­derne Oper in seinen Spielplan auf. Die Intendanz macht daraus aufmerksam, daß infolge Bean­spruchung des Orchesters in Bad-Nauheim nur drei Vorstellungen stattfinden können, und zwar am 30. April, 4. Mai und 10. Mai. Die Mittwoch-Miete vom 12. Mai muß ausnahmsweise, da das Orchester schon in Bad-Nauheim beansprucht wird, auf Mon­tag, 10. Mai, vorverlegt werden.

Heinrich Schlusnus singt am l. Mai in Gießen.

Zum Schluß des Konzertwinters steht den Musik­liebenden von Gießen noch ein bedeutsames Ereig­nis bevor: Heinrich Schlusnus, der beliebte deutsche Meistersänger, gibt einen Liederabend bei dem er Liebergruppen von Schumann, Beethoven, Trunk, Pfitzner und Wolf fingen wird. Am Möget: Sebastian Peschko (Berlin). Das Konzert findet am 7. Mai in der Neuen Aula der Universität statt.

Von der Universität.

Von der Pressestelle der Universität wird uns mitgeteilt:

Der Führer und Reichskanzler hat den außer­ordentlichen Professor in der Juristischen Fakultät der Universität Gießen, Dr. Rolf Dietz zum or­dentlichen Professor ernannt.

Der Reichs- und Preußische Minister für Wissen­schaft, Erziehung und Volksbildung hat den Dozent in der Landwirtschaftlich-Tierärztlichen Fakultät der Universität Berlin, Dr. habil. Max Schönberg, ab 1. April 1937 mit der Vertretung der freien Professur für landwirtschaftliche Betriebslehre und Agrarpolitik an der Universität Gießen beauftragt.

Weiterhin wurde der Professor an der Universi­tät Jena Dr. von Blumenthal beauftragt, den Lehrstuhl für Klassische Philologie an der Uni­versität Gießen im Sommersemester 1937 vertre­tungsweise wahrzunehmen.

Der Dozent in der Philosophischen Fakultät, I. Abteilung, der Universität Gießen, Dr. Fritz Stroh, erhielt am 3. April 1937 den Auftrag, den freien Lehrstuhl für germanische Philologie an her Universität Erlangen mit sofortiger Wirkung ver­tretungsweise zu übernehmen.

Gießener Marine-SA.

bei der Zeppelin-Hattemannschast.

Schon seit einiger Zeit ist die SA.-Marine-Stan- barte 34 Frankfurt a. M. von ber SA.-Gruppe Hessen zur Bereitstellung von Männern für bie Haltemann­schaft berZeppelin"-Luftschiffe in Frankfurt a. M. bestimmt. Nachbem bei ben letzten Manövern die Marine-SA.-Einheiten von Frankfurt, Hanau usw. zugezogen waren, ist für bie Deutschlanbsahrt des Zeppelin-LuftschiffesHinbenburg" am fommenben Samstag, 1. Mai, zur Freube aller Gießener Ma- rine-SA.-Leute auch ber S A.- Marine-Sturm-

Die; zur bei! nützlich gegen e Ja niar ynerwüi nasium rungen allein/ Sprache

In d 1835 er schulrai des La Neals ch ' Jugend sichtsoo oorbildl weder technolo Zeichnei jungen Wuna Staatsi werbest!

Noch lungen selten u dank de Heheimr Knorr ; und tia j vtodtsynt erzielt we 'Bürgermi dem Bull Ser Wei! einen Je tonnten! die übrig M W Teil rechi ' Durch 11836 wui Braub halt von sondere J schen Du ebne ma Brauball mit Mol die beträi s'ellte. Ai der übrig Dr. m tiche Siel) Zeichnen Gesang Schreiben Erenzwäi lieber i

für ben (Mänberitt abgesteckten Gelänbestrecke so­wie bas Springen ber Hinbernisse oor bem Wett­bewerb schließt von ber Teilnahme am Wettbewerb aus. Nennungsschluß für alle Wettbewerbe ist ber 10. Mai. Die Nennungen finb an L. Schömds, Gießen, Branbplatz 5, einzusenden. Die Unter­bringung ber Pferde erfolgt kostenlos. Futter für bie Pferbe ist mitzubringen ober kann an Ort unb Stelle durch bie Vermittlung ber Turnierleitung gekauft werben. Sinb in einer ber drei Gruppen nicht genügend Bewerber vorhanden, um unter sich konkurrieren zu können, so werden diese nach An­ordnung der Richter einer anderen Gruppe zugeteilt.

Erwerb des Reilabzeichens möglich.

Im Zusammenhang mit bem Turnier ist die Möglichkeit gegeben, bas Reiterabzeichen (in Bronze unb in Silber unb das Jugendabzeichen) zu er­werben. Diejenigen Teilnehmer jedoch, die das Reiterabzeichen erwerben wollen, müssen dies, bei ber Einsenbung ihrer Nennung angeben unb gleich­zeitig mitteilen, um welches Abzeichen sie sich be­werben.

Für den Abend des zweiten Turniertages, zum Abschluß der Veranstaltung, ist ein kamerad­schaftliches Zusammensein aller Turnier­teilnehmer vorgesehen. Während dieser kamerad­schaftlichen Veranstaltung werden die errungenen Preise verteilt.

Es ist erfreulich, daß der Gießener Fremden- verkehrsverein die Jnitiattve ergriff und das Reit­turnier, das man bisher meist nur in Verbindung mit Pferdemärkten sah, zu einer selbständigen Ver­anstaltung erhoben hat und damit unsere Stadt in ben Kreis ber Reit- und Fahrturniere veranstalten­den Städte bringt. Es besteht wohl kaum ein Zweifel darüber, daß die Teilnahme an diesem Turnier recht zahlreich sein wird, zudem ein. ver­hältnismäßig großes Gebiet genannt ist, aus bem sich bie Mitglieder der Formationen unb der Reit- unb Fahrvereine beteiligen können. Selbstverstänb- lich wirb bie Wehrmacht unseres Stanbortes unb des Standortes Butzbach zahlreiche Meldungen ab- geben. Schon jetzt sind bie Solbaten dabei, für bie Wettbewerbe zu üben.

Großes Reit- und Zchrturnier in Gießen

Unter dem Protektorat des Gauleiters.

Mary schweigt. Es ist beflemmenb unb sogar schön, von biefen starken Armen geführt zu werden.

Irgendwo ist noch ein Platz frei. Imhoff läßt sich lachend in den Sessel fallen, zieht Mary auf feinen Schoß, biegt ihren Kopf zu sich herum und küßt sie.

Aber Marys Lippen bleiben unbewegt. Sie reißt sich los, setzt sich an ihren Platz unb blickt ihren Be­gleiter mit ernsten, fast traurigen Augen an.

Warum spielen Sie so mit mir? Gisch hat mir chr Erlebnis erzählt. Ich hätte nicht geglaubt, daß Sie auf so billige Triumphe Wert legen. Häßlich!"

Rebe nicht Mäbel! Man kennt euch doch! So ein Kuß macht euch doch Spaß!"

Ich fürchte. Sie haben sich doch in mir geirrt, j)err Imhoff. Ohne mich werben Sie sich bestimmt besser unterhalten, an Möglichkeiten, einen netten Anschluß zu finben, wirb es Ihnen hier sicher nicht fehlen."

Sie steht auf und rafft ihre Handtasche an sich. "Sie wollen gehen?" Er faßt ihr Handgelenk.

Halten Sie wirklich etwas anderes für möglich?" Sie möchte am liebsten losheulen oor Enttäuschung und Bitterkeit. Ja, weiß Gott, sie hat sich etwas Besonderes erwartet von diesem Abend. Sie hat zu diesem Manne aufgesehen, weil sie einen großen, edlen Charakter in ihm vermutete.

Bitte, lassen Sie mich los! Oder wollen Sie wieder Ihre Kraftproben vorführen?" Ihre Sttmme ist ganz ruhig, sehr leise.

Bleiben Sie hier, Mary, unb hören Sie mich an!" Das klingt ganz anbers als vorhin, bezwin- genb, hell, aus tiefstem Herzen quellenb. Sein Grift hat sich gelockert, nun hält er ihre Hanb ganz be­hutsam, wie etwas Lebendes, in der seinen.

. Sie setzt sich betroffen wieder hin, die Knie zittern ihr.

Mary, ich hatte vorhin eine große Angst, daß ou nicht so sprechen würdest, wie bu gesprochen hast. Ich habe mich nicht in bir geirrt unb bin sehr glück- lich barüber. Laß bir bas vorerst genügen. Was ich bir sonst noch sagen muß, möchte ich hier nicht sagen unter biefer Herbe."

Mary ist baraufhin ganz still geworden. Ihre Augen finb gesenkt, und als jemand herantritt, um fie zum Tanzen zu holen, schüttelt sie nur, ohne aufzusehen, den Kopf.

(Fortsetzung folgt!)

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..Also, Fräulein Amelung, Doktor Michaels schickt mich eigentlich zu Ihnen. Er hat so ein Gefühl, als menn er bie beiben Burschen gefunben hätte, bie Ihnen bamals einen solchen Schreck einjagten. Der eine heißt Jeffers unb haust jetzt in Koltschews frü­herer Wohnung. Den Japaner hat er allerbings nur im Vorbeigehen gesehen."

Jeffers?" horcht Mary auf.Etwa fünfunb-- zwanzig Jahre, schwarz, kleine, stechenbe Augen, eine Schußnarbe am rechten Unterkiefer?"

Was, auch Sie kennen ben Herrn?"

-Richt näher. Ich lernte ihn im Geschäft kennen, wohin er ein paarmal kam, in Begleitung einer sehr schönen Dame. Ich ging bann einige Male mit ihm aus. Sie verstehen, man wünscht es im Geschäft, daß wir auch in biefer Form bie Interessen bes Hauses vertreten. Herr Jeffers stellte sich als Sohn eines Offiziers oor. Als aber der junge Mann frech zu werben begann, gab ich ihm ben Laufpaß." Mary sieht Imhoff bebeutungsooll an.Ich kann freche unb zubringliche Leute nicht ausstehen."

Da haben Sie vollkommen recht!" lächelt Im­hoff.Man weiß nie, wessen man sich bei bie er Sorte Menschen zu versehen hat."

Mary roenbet sich ber Prüfung ber Tischbecke zu. Wissen Sie sonst noch etwas über ben Mann?" "Rein, leider nicht. Höchstens, daß er regelmäßig in einem bestimmten Nachtlokal in der Tauentzien- straße verkehrt unb bort ben großen Mann spielt. ,Hawai' heißt bie Bube."

Imhoff macht sich eine Eintragung in sein Notiz­buch. Dann preßt er einen Augenblick nachbenklich bie Lippen zusammen.Ein Vorschlag! Wie wäre es, wenn wir uns bieses Etablissement heute abenb einmal unverdinblich ansehen würben?"

Ich würbe Ihnen sehr gern zur Verfügung stehen!" sagt Gisch,aber ich bin furchtbar mübe.