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König'" 51)

Auszeichnung deutscher Arbeit

Geschichten aus aller Welt

C. K. Schanghai.

Prag ereignete. Dort hatte n FilmEin falsches Kätz-

Zahlung dieser Summe.

Mein Bankkonto hat mit SO Mark angefangen!

Uganda (Aequatorialafrika) leidet unter einer Ueberbevölkerung von Elefanten, die großen Scha­den im Lande anrichten. Im letzten Bericht der Gesellschaft für die Erhaltung der Fauna im Bri- tischen Weltreiche wird lebhaft Klage über die Dick­häuter geführt. Obwohl die Zahl der Elefanten unter Kontrolle steht, wächst sie doch immer wieder übermäßig an, und das Schlimmste ist, daß die Tiere als mutwillige Zerstörer auftreten und sich um Strafe nicht mehr kümmern. Das Schutzgebiet ist so überfüllt, daß die Elefanten eine ständig wachsende Neigung zeigen, nach allen Richtungen auszubrechen und in den Niederlassungen^ Ver­wüstungen anzurichten. Früher war es so, daß

Daß manche Amerikaner, besonders wenn sie ihre Europareise machen, dabei gerne ihren ob­ligaten Spleen spazierenführen, ist eine alte Ge­schichte. Was sich da aber kürzlich in einem Prager

Elesantenplage in Uganda.

C. K. London.

Der lebende Talisman.

(pk) Prag.

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~ V e r t r a u Deiner Bank

Aussichten f ü r Sonntag: Veränderlich mit häufiger Aufheiterung und nur noch vereinzelten Schauern (im Gebirge Schnee), bei lebhaften Win­den aus Nord ziemlich kalt.

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Das private Bankgewerbe

mit einem Ruderboot auf dem Heimweg aus der Schule befanden, ertrunken.

Arachtflugzeug in Croydon verunglückt.

Das planmäßige Frachtflugzeug der Strecke London Köln Hannover Ber­lin verunglückte am Freitagabend gegen 21.30 Uhr kurz nach dem Start auf dem Flughafen Croydon aus bisher unbekannter Ursache und geriet in Brand. Dabei kam die aus Flugkapitän Bayer, Flugmascbinist Kelbel und Flugzeugfunker Peter­sen bestehende Besatzung ums Leben.

Dieder ein Alugzeugzusammensloh in England.

In der Nähe von Royston (Hertfovdshire) stießen zwei Flugzeuge eines britischen Kampfgeschwaders in der Luft zusammen. Der Pilot der einen Ma­schine fand dabei den Tod. Damit beläuft sich die Gesamtzahl der tödlich Abgestürzten der britischen Luftwaffe in diesem Jahre auf 133 gegenüber 96 im vergangenen Jahr.

geholte Arzt stellte einen Nervenzusammenbruch fest und Rosalie mußte ins Krankenhaus gebracht werden. Inzwischen war Mister 3E. heiter und fröh­lich von seinem Spaziergang durch d>e Stadt zu­rückgekehrt. Auf die Vorhaltungen, die ihm von der Hotelleitung gemacht wurden, entgegnete er mit Seelenruhe, dieser Alligator sei ein ganz harm­loses Tier. Er führe ihn schon seit Jahren als Talisman mit sich und noch nie habe der Alligator jemanden angegriffen oder gar gebissen. Es nützte ihm aber alles nichts: die Hotelleitung bestand dar- auf, daß Mister I. seinen lebendigen Talisman ent- weder in einer Tierhandlung zur Aufbewahrung geben oder daß er selbst abreifen müsse, worauf der Amerikaner vorzog, mit Sack und Pack und Talisman auszuziehen ...

Merkwürdige Filmprozesse.

(ep) B ud apest.

In Paris ist auch das ehemalige führende Mit- alied der Feuerkreuzler, Herzog Pozzo di Borgo, der bei den letzten Prozessen als Geg­ner des früheren Vorsitzenden der Feuerkreuzler, Oberst de la Rocque, auftrat, im Zusammen­hang mit demgeheimen revolutionären Aktions­ausschuß" vorgefuhrt und in das Gefängnis ein­geliefert worden.

Wetterbericht

des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.

Während Nord- und Mitteldeutschland völlig im Bereiche der nordeuropäischen Wirbeltätigkeit stehen und lebhaftes Wetter mit Niederschlägen zeigen, herrscht in Südwest- und Süddeutschlanü meist heiteres Wetter mit kräfttgen nächtlichen Strah- lungssrösten. Von Norden her dringt kältere Meeres­luft auf das Festland vor, wobei es auch nach Süden hin vorübergehend zu Störungen, dann aber allgemein zur Wetterberuhigung kommen wird.

Aussichten für Montag: Wolkig bis heiter und im allgemeinen trocken, nachts verbreitete Fröste. . 1

Lufttemperaturen am 26. November: mittags 2 Grad Celsius, abends 3 Grad; am 27. November: morgens 4,7 Grad. Maximum 4,7 Grad, Minimum heute nacht 2 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 26. November: abends 2,5 Grad; am 27. November: morgens 3,3 Grad Celsius.

Houpnchriftleiter: Dr Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschristleiters: Ernst Blum» schein Verantwortlich für Politik und für die Bilder: [)r Fr W Longe; für Feuilleton: Dr Hans Thyriot: für den übrigen Teil: Ernst Blumlchem Anzeigen­leiter Hans Beck Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel DA X 37: 10031. Druck und Verlag: Brühlsche Universttätsdruckerei R Lange K -G sämtlich in Gießen Monatsbezugs» preis RM 2.05 einschließlich 25 Pi Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf mehr Einzelverkaufs- preis 10 Pf und Samstags 15 Pf. mit der

Illustrierten 5 Pf mehr

3ur Zeit ist Preisliste Nr 4 vom 1 September 1937 gültig

mit geöffneten Türen geborgen. Ein Insasse hatte sich herausarbeiten können und wurde aus dem Ka­nal gezogen, die anderen drei sind ertrunken.

Dampferunglück auf einem finnischen See.

Auf dem Saimaa-See lief ein Passagierdampfer in der Nähe der Stadt Mikkeli bei starkem Sturm auf Grund. Der Fahrgäste bemächtigte sich eine Panik, sie liefen unglücklicherweise alle zu­gleich auf eine Seite des Schiffes, wodurch der Dampfer Schlagseite bekam und kenterte. Das Unglück geschah etwa 600 Meter von der Küste ent­fernt, was die Rettungsarbeiten erschwerte. Etwa 20 Fahrgäste wurden gerettet, während 12 als ertrunken gemeldet werden

Schwerer Sturm an der finnischen Küste.

In der Nacht zum Freitag wurde die Küste von Finnland von einem schweren Sturm heimgesucht, der schweren Schaden anrichtete. Auch m dem Seen­gebiet Finnlands hat der Sturm schwer gewütet. In dem See Kuuslahti sind acht Kinder, die sich

in den sttllen Gelehrtenstuben, an den Universitäten geschieht oft jahrzehntelang wenn auch nur schein­bar ohne einen für die Wirtschaftlichkeit maßgeben­den Erfolg, bis dann das beste Verfahren für die Herstellung des neuen Werkstoffes erfunden wird. So haben z. B. die Bestrebungen zur Erfindung des synthettschen Kautschuks schon um die Jahrhundertwende eingesetzt, durch die Ar- beit Unserer Chemiker gelang es während des Welt- krieges, wenigstens einen einigermaßen brauchbaren Kautschuk herzustellen, bis es dann endlich gelang, in der Buna ein Produkt zu gewinnen, das zu­mindest dem natürlichen Kautschuk ebenbürtig ist. Schon dieses Beispiel zeigt, daß jahrzehnte­lange und mühevolle Arbeit notwendig war, um die neuen deutschen Werkstoffe zu ge­winnen. Daß unter dem Dierjahresplan die Ge­winnung neuer Werkstoffe und ihr Eindringen in die Praxis sich so schnell vollzog und jetzt in Paris prämiiert wurde, ist nicht zuletzt einer Zusammen- fassung der deutschen Arbeitsmethoden zu verdaten.

Ehrenvolle Auszeichnungen

auch für dos deutsche Museumswek-n.

Berlin, 26. Nov. (DNB.) In der Abteilung Museumographie" der Weltausstellung war Deutsch­land Gelegenheit zu besonders eingehender Darstel- lang des heutigen Standes seines Museumswesens geboten worden. Bei der soeben erfolgten Vertei- lung der Preise ist die hohe internationale Geltung der deutschen Museen und insbesondere die Anerken- nung dessen, was in den letzten Jahren geschaffen wurde, zum Ausdruck gekommen. Von den Aus- Zeichnungen, die das Ausland, d. h. alle Staaten außer Frankreich, erhielt, ist Deutschland in der KlasseMuseumswesen" nahezu die Halste der Gesamtzahl zuerteilt worden, darunter em Grand Prix" für das Pergamon-Museum, Berlin. Die erzieherische und volksblldende Arbeit der deut­schen Museen wurde von allen Preisrichtern ge­würdigt. In der KlasseDenkmalspflege" erhielt Deutschland u. a. einenGrand Prix" für dieDer- waltung der Schlösser und Gärten, Berlin", msbe- 1 sondere für Wiederherstellung der Schloßgärten Sanssouci und Prühl.

Meine politische Nachrichten.

Die japanische Regierung verfolgt mit wachsender Besorgnis den von sowjetrussischen GPU.» Agenten inNord-Sachalin gegen Japaner ge­triebenen Terror, der sich m Gewaltakten und in der Beschlagnahme von Fischerbooten äußert. Die japanische Grenzpolizei ist angewiesen worden, die Kontrolle zu verschärfen. Der stellver­tretende japanische Außenminister hatte eine Be­sprechung mit dem sowjetrussischen Botschafter in Tokio.

*

Die militärischen Anlagen Madrids sind durch nationale Batterien schwer b e f cf) o s s e n worden. Das Feuer der großkalibrigen Geschütze hat einige kürzlich von den Bolschewisten errichtete Stellungen völlig zerstört und größere Befestigungsanlagen am Stadtgürtel schwer beschädigt.

In P a r i s hat Frankreich mft 10 015 Ausstellern i i die meisten Preise der W e l t a u s st e l l u n g er» halten, unmittelbar darauf folgt aber Deutsch­land, das 1007 Aussteller aufwies. Sämtliche neuen deutschen Werkstoffe sind mit den höchsten Preisen, die eine internationale Em- schätzungskommission zu vergeben hatte, ausgezeich­net worden. Damit ist endgültig den Spötteleien tn der ausländischen Presse über den sogenannten deut- schenErsatz" ein Ende bereitet. Mit ©tph und Genugtuung können wir diesen Sieg und diese An­erkennung deutscher Arbeit im Ausland verzeich­nen. Aber diese Arbeit beruht, was vielfach ver­gessen ober übersehen wird, doch zuletzt auf einer jahrzehntelangen und bewußt angewandten Me­thodik, die jetzt ihre sichtbaren Früchte trägt. Immer wieder wurde vom Ausland darauf ver­wiesen, daß in Deutschland Erfindungen nicht der zufälligen Intuition überlassen bleiben, sondern systematisch alle Gebiete des Wissens und der Technik von Hunderttausenden in stiller, oft ent- sagungsvoller und niemals Reklame brauchender Arbeit durchforscht werden, um das Höchstmögliche aus Vergleich und Unterscheidung und Verbindung für die Zivilisation und Kultur der ganzen Mensch­heit herauszuholen. So ist durch die Verbindung von Wissenschaft und Praxis es überhaupt nur möglich gewesen, die Vorbedingungen zu dem deut- chen Erfolge zu legen.

Wir wissen alle, daß die Erfolge der neuen Werk- stoffe zum größten Teil den gerade in Deutschland in Blüte stehenden chemischen Wissenschaften zu danken sind. Das fast unübersehbare Gebiet der chemischen Verbindungen wurde immer neu durch­forscht und in der Analyse, also der Zerlegung der einzelnen Verbindungen, und in der Synthese, in der Zusammenbindung, wurden unzählige Varia­tionen ausgeprobt, um z. B. die Kunstprehstofie oder den synthetischen Kautschuk zu gewinnen. Da­bei war nicht nur eine Beherrschung des gesamten Gebietes der theoretischen und physikalischen Chemie erforderlich, sondern auch die der organischen Chemie, also hauptsächlich der Kohlenstoffverbin- düngen und der anorganischen Chemie, die vor allem die Chemie der Mineralstoffe umfaßt. Welche Unsumme von Einzelheiten schon die Beherrschung auch nur eines einzigen Gebietes der Chemie ver­langt, kann nur der Fachmann ermessen. Die Ar­beit in den Laboratorien der deutschen Industrie,

Nachdruck auch mit Quellenangabe, verboten! , Canandaigua ein Vertrag mit den Indianern ab- geschlossen. Danach bekamen die Indianer jährlich Wieviel Streichholz-Schachteln gwt cs? schöne Kleider, wenn sie sich bereiterklärten, nie (mo) Tokio mehr weiße Siedler zu überfallen oder bei der _ I Arbeit auf den Farmen zu behindern. Die Indianer

Wenn nach der Zahl der Streichholzschachteln auf nahmen den Vertrag an. Und seitdem müssen die dieser Welt gefragt wird, dann handelt es sich um USA. die Kleider schicken.

die 'Rabl die die verschiedenen Arten von Streich- Ä

Holzschachteln angeben soll. Denn es gibt auf diesem Ter Meister mit dem SchMiNktoPf.

Gebiet viel größere Unterschiede als man bis heute 6K. Hollywood,

allgemein wohl angenommen hat. Den Rekord m .

bezug auf die verschiedenen Markenschilder auf Ein sehr verantwortungsvolles Amt hat m Holly- Streichholzschachteln hält ohne Zweifel Japan. Hier wood der Mann, der das Schminken der Filmstars hat man aus den letzten 30 Jahren nicht weniger auszuführen hat. Der Meister auf diesem Gebiet ist als 25 000 verschiedene, ost künstlerisch ausgeführte Max Factor, der gegenwärtig zur Erholung m Schachteln vorliegen. Ein japanischer Bankier hat Paris weilt und der einiges von seiner Technik er- eine Sammlung dieser verschiedenen Schachteln in zählt hat. Er ist begeistert für seine Arbeit; er kennt fünf großen Sälen vereinigen können. Wenn die die Gesichter aller Filmstars, die er betreuen muß, Kriegslage in Fernost sich beruhigt hat, will er eine bis in die letzten Einzelheiten und weiß, wie er sie Reise nach Europa antreten, weil er gehört hat, zu bearbeiten hat; er spricht verzückt von den daß Oesterreich gleichfalls wahre Kunstwerke auf Lippen der einen Diva ober von den Haaren eines dem Gebiete der Streichholzschachteln hervorgebracht männlichen Filmstars. Aber es genügt ihm nicht, hat. Es gibt eine europäische Sammlung, die 35 000 die Gesichter allein zu studieren, um sie in die rich- Schachteln umfaßt. Sie wird freilich bald von jener tige Beziehung zu ihrer Umgebung zu setzen, studi^t japanischen Sammlung übertroffen fein, die allein er das Szenenbuch, und um das Charakteristische 30 000 Markenbilder von Streichholzschachteln allein zu unterstreichen, macht er sich genau mit ihrer Rolle <ni3 Japan aufweisen kann. l vertraut. Dabei versucht er immer, sich so wenig

. e wie möglich von dem natürlichen Charakter zu ent»

©ttt tapferer Junge. fernen. Kurz, feine Arbeit ist das Ergebnis lang­jähriger Beobachtungen und genauer Forschung. Er versucht auch auf die Künstler, die sich natürlich be- stimmte Vorstellungen von dem Charakter, den sie darstellen sollen, machen, einzuwirken, oft auch Uebertriebenheiten zu mildern. Natürlich wird seine Aufgabe durch den Farbenfilm noch erschwert; aber er hat auch hier bereits seine Erfahrungen und be­handelt Augen, Nase und Mund nach gewissen Regeln, die er selbst aufgestellt hat.

Saß da auf seinem üblichen Platz am Großen Ring der Schuhputzer Ludwig Molnar, eifrig be­schäftigt, ein paar verstaubten Schuhen zu neuem Glanz zu verhelfen. Da kam em Operateur der ungarischen FilmgesellschaftHunnia" des Weges und filmte den braven Schuhputzer, weil er gerade so etwas für einen neuen Film brauchte. Molnar war so in seine Arbeit vertieft gewesen, daß er von dem ganzen Vorgang nichts gemerkt hatte. Wochen und Monate vergingen, da kam eines Tages ein guter Freund zu ihm und erzählte ihm, er habe ihn, Molnar, im Film gesehen. Wirklich und wahr- hastig, leibhaftig und lebendig. Nachdem sich der Schuhputzer noch am selben Abend persönlich davon überzeugt hatte, daß er tatsächlich, ohne es zu wissen, in diesem Film auftrat, strengte er beim Gericht gegen die Filmgesellschaft eine Schaden­ersatzklage in Höhe von 2500 Pengö an,wegen Verletzung seines Persönlichkeitsrechtes". Man könne ihn nicht einfach so beim Schuhputzen filmen. Das Gericht wies aber diese Klage ab, und zwar mit der Begründung, daß das Photographieren allein keine Rechtsverletzung bedeutet. Der Photographierende könne nicht zur Verantwotrung gezogen werden. Run will sich Molnar mit einer Klage gegen die Filmverleihfirma wenden, die diesen Film in Der- kehr brachte und aufführen ließ. Man kann ge- spannt sein, wie diese Klage ausgehen wird. Schwieriger und auch ein wenig peinlicher lag der Fall, der sich kürzlich in Prag ereignete. Dort hatte ein Filmregisseur für den FilmEin falsches Kätz­chen" in einer Szene die Photogravhie einer ihm unbekannten- Dame verwendet. Zu seinem größten Erstaunen erhielt er nach einiger Zeit von einer ihm ebenso unbekannten Dame eine Klage roeaen Ehrenbeleidigung zugestellt. Und siehe da, bei der Verhandlung stellte sich folgendes heraus: die Klägerin, ein Fräulein Kopetzkl hatte im Kino auf jener Photographie ihr eigenes Bild erkannt. Das hätte sie an sich noch nicht tragisch genommen. Diel unangenehmer war ihr, daß in der Handlung des Filmes der Held der Geschichte die Photographie von Fräulein Kopetzki in der Hand hielt und dabei die peinliche Bemerkung machte, daß er dieses Fräulein nicht einmal um eine Million Kronen heiraten würde. Diese Offenherzigkeit war dem lebendigen Fräulein denn doch zu viel. Und so reichte sie eine Ehrenbeleidigungsklage gegen den Regisseur ein und verlangte eine Entschädigung von 85 000 Tschechenkronen. Tatsächlich gab das Gericht der Klage statt und verurteilte den Regisseur zur

In Schanghai erhielt der ungarische Knabe Valentin Holdosi von der englischen Tierschutzgesell­schaft die höchste Auszeichnung, die sie zu vergeben hat, für sein Verhalten gegen seine Lieblingstiere, zwei Hunde, ein Hühnchen und einige Kanarien» vöael, sowie gegen viele andere Tiere, die von | Flüchtlingen verlassen worden waren. Er wohnte in einem Bezirk, der schwer unter dem Bombarde­ment zu leiden hatte, aber obwohl es bald an Lebensmitteln fehlte, wußte er doch immer genug Nahrung für seine Tiere aufzubringen. Dann streifte er in den verlassenen Straßen umher, und wo er das Heulen von Tieren hörte, die in den Häusern eingeschlossen waren, befreite er sie. Als seine Eltern gezwungen waren, in größter Hast in einen sicheren Teil der Stadt überzusiedeln, wurden die Tiere des Jungen in der Verwirrung zurückge- lassen. Valentin bat um Erlaubnis, zurückzugehen und sie zu holen, und als ihm diese verweigert wurde, zog er allein aus, und es gelang ihm, durch die japanischen und chinesischen Linien zu kommen, wobei er immer wieder in Lebensgefahr geriet, und das Haus feiner Eltern zu erreichen. Seine Tiere waren noch am Leben, nur hatte irgendein Unhold die Tiere mit Oel und Teer beschmiert Der Weg, e.. ----

den er mit seinen Lieblingen zuruckgehen mußte, n>enn ein einem umherstreifenden (Sie-

lag wieder unter starkem Feuer, aber die Polizei kgMentrupp abgeschossen war, seine Gefährten sich kam ihm zu Hilfe und brachte ihn in Sicherheit. b,Q5 merkten und aus diesem Gebiet verschwanden.

Wi- aus Tauienduudemer Nacht". W können selbst zehn Elefanten aus einer fierte

3WIC aus viuuj getötet werden, ohne daß diese Notiz davon nimmt;

G. K. Bombay. es kommt vielmehr vor, daß sie in der folgenden ... t Nacht wieder in denselben Garren einbricht und ihn

Sein goldenes Regierungsiubilaum f^rte ber Der^ürtet ^n Beispiel, daß es sich dabei um wirk- Maharadscha °°n B-'anerIchrtt-n Uich mutmiUige Zerstörung handelt, geben zwei prächtigen2)urbar . In der 4"0zes,lon icymi ^^kgtenbullen, die in einen Garten eindrangen dreißig wundervolle (Elefanten oon ^nen bie f)Unbert Bananenbäume niederbrachen, ohne

meisten u^er 100 n?rie eine einzige Frucht zu nehmen. Wie die Elefanten,

Tiere ragten hoch über die begleitende Kavallerie 4 bie Flußpferde und die Büffel eine

unö die Kamelrelterschwadronem Be^ beunruhigende Zunahme und verursachen viel

lichen Aufzug trugen die Elefanten WWn p des Glanzes längst entschwundener Tage, zum Bei- s ^>ch^ spiel das Howdah, das seit den Mogulzelten im Besitz der Herrscher von Bikaner gewesen ist, und Ehrenzeichen, die den Maharadschas von den Mogul­kaisern verliehen worden sind. Ein uralter wachtiger Elefant war mit dem Banner geschmückt, das der Herrscher von Königin Viktoria empfing, als sie Kaiserin von Indien wurde. Hinter den Elefanten ____ -

kam das heilige weiße Pferd, das Staats-Tanz- ^^tel abspielte, übersteigt doch das übliche Maß. pferd des Maharadschas, dann folgten herrlich ge« $^ar ein Amerikaner in einem Hotel am schmückte Ochsenkarren. Goldene und silberne Szepter Wenzelsplatz in Prag abgestiegen, ein echter Ame- wuröen einem Elefanten vorausgetragen, auf dem r^aner aus Harrisburg in Pennsylvanien. Der unter goldenem Howdah der Maharadscha mit ^oteldiener hatte das ziemlich umfangreiche Ge- feinem Gast, dem Vizekönig von Indien, saß. Dann in öas Animer gebracht, und bald darauf war kamen weitere Elefanten, mit anderen hohen mirter x 3U einem Spaziergang durch die Stadt Würdenträgern. Die Musik, die die ganze Prozession gestartet. In der Zwischenzeit wollte das Zimmer- begleitete, ging unter in dem ohrenbetäubenden mädchen Rosalie das Zimmer in Ordnung bringen Jubelschrei der Menge, für die der Maharadscha unb bie Nacht Herrichten. Als sie an das Bett feit den fünfzig Jahren seiner Thronbesteigung em trat, jat) unter der Decke einen Stock heraus- Gegenstand aufrichtiger Liebe und Verehrung ist. ragen Nun, ein Stock gehört nicht ins Bett, dachte ©ntrirftimt für Inbiflner* Rosalie und wollte, ordnungsliebend wie sie war, Vroderue Kouferrwu sur i \ in ben 6d)ranE stellen Sie ergriff das

l (th) Wafhingdon. unter der Bettdecke herausragende Ende des Stockes

F. I N FREI*