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chulung ist vor allem darauf

an

Die Uebergabe der Fahnen. (DNB. Aufn.: Schmidter.)

Der

ihr Dasein. Die Soldaten sollten deshalb

macht

Kelkheim i.T.

Kelkheim i.T.

der res,

Oie Offiziersauslese in der Wehrmacht.

mengefaßt. an dessen Spitze ein Lehrgangsleiter steht, der ebenfalls aus dem Kreise der Richter und Staatsanwälte berufen wird. Mit Rücksicht auf die

tigen Gebiet Wandel. An die Buchführungsschulung wird der Reichsstand im nächsten Jahr die Kalku­lationsschulung anschließen; an der Verbesse­rung der handwerklichen Werbung arbeitet die kürzlich im Haus des Deutschen Handwerks errich­tete Werbestelle.

Die geeignete Buchführung macht den Handwerker kreditfähiger und bewahrt ihn vor manchen gefährlichen Schäden. Mit. der Buchführung kann der Handwerker Einnahmen und Ausgaben über­sehen, und zwar nach Beträgen und Terminen; er kann sich so des Borgunwesens erweh­ren, sich vor Zahlungsausfällen schützen und vor Zahlungsunfähigkeit hüten. Er kann die Entwick­lung feines Vermögens laufend feststellen und läuft nicht mehr Gefahr, durch ungenügende Einnahmen und übermäßige Entnahmen alljährlich seine Betriebssubstanz aufzuzehren in dem

Oie Ansprache

des Reichskriegsministers.

Als der Führer und Reichskanzler, unser Oberster Befehlshaber Adolf Hitler, so führte der General­feldmarschall v. Blomberg aus, im vergangenen Jahr dem neuerstandenen Heere, der Kriegsmarine und der Luftwaffe Fahnen und Standarten ver­liehen habe, habe er eine alte und gehelUtzte^ Tra-, dition zu neuem Leben erweckt. Die Geschichte der preußisch-deutschen Armee sei zugleich die Geschichte ihrer Fahnen und Standarten. Durch Jahrhunderte hindurch und auf unzähligen Schlachtfeldern hatten diese Feldzeichen im Kampf vorangeflatter^^lus

Die neuen Kähnen für das IX. Armeekorps

Oie feierliche Uebergabe durch -en Heichstriegsminifter in Wiesbaden.

dem Hakenkreuz die Treue halten und Natio­nalsozialisten sein, das heiße nichts anderes, als dem Führer und dem deutschen Volke bis zum letzten Atemzuge die Treue zu bewahren. General­feldmarschall von Blomberg schloß mit einem Sieg- Heil auf Adolf Hitler, d?s deutschen Volkes Führer und der deutschen Wehrmacht obersten Befehlshaber, das deutsche Volk und Vaterland. Die Musik spielte darauf die Nationalhymnen.

Oie Fahnenübergabe.

Auf das KommandoFahnen im Gleichschritt marsch" begaben sich die Fahnenträger zu ihren Kommandeuren und Fahnenofsizieren, die vor den Abordnungen der Truppenteile des Standortes Mainz-Wiesbaden Aufstellung genommen hatten. Generalfeldmarschall von Blomberg begab sich an den rechten Flügel der Aufstellung der Fahnenab­ordnungen und übergab jedem Komman­deur mit Handschlag seine Fahne oder Standarte. Während der Dauer der Uebergabe spielte das Musikkorps alte deutsche Armeemärsche.

Nach der Uebergabe der letzten Fahne dankte der Oberbefehlshaber des Heeres, Generaloberst Frei­herr von Fritsch, für die verliehenen Fahnen. Die Truppe sei stolz darauf, die neuen Feldzeichen aus den Händen des Mannes zu empfangen, der an erster Stelle berufen war, die Wehrmacht Adolf Hitlers, das neue deutsche Volksheer zu schaffen. Der Generalfeldmarschall möge das Gelöbnis des ganzen Heeres entgegennehmen, daß es allezeit be­reit sei, seine ganze Kraft unter seiner Führung einzusetzen im Dienst für Führer, Volk und Vater­land. Seine Ansprache endete mit einem Hurra auf den Reichskriegsminister. Im Anschluß an die Fah­nenübergabe begrüßte der Reichskriegsminister die Generäle und Ehrengäste und schritt auf seinem Wege zur Parudeabnahme die Front der Truppen­abordnungen des Standortes Mainz-Wiesbaden ab. Ein Parademarsch in der Wilhelmstraße beendete die Feier. Dann verweilte Generalfeldmarschall von Blomberg noch einige Zeit im Kurhaus im Kreise der an der Feier beteiligten Offiziere und Ehren­gäste.

in Essen. m ,

Der Leiter der Abteilung Schrifttum im Reichs-

Ministerium für Volksaufklärung und Propaganda, Hauptamtsleiter Hederich, gab einen Ueberblick über die Veranstaltungen, umriß die Aufgaben der Wochen des deutschen Buches. Sie sollen das deutsche Volk nicht nur mit den Schön­heiten und Tiefen des deutschen Geistes vertraut machen, sondern es auch wieder zu einer innigeren Verbindung mit diesem Reichtum führen. Alle Stellen des Staates und der Partei hätten sich zur Verfügung gestellt. Insbesondere seien die ört­lichen W^rbegemeinschaften, denen alle örtlichen Dienststellen des Staates und der Partei sowie die Vertreter des Buchhandels angehören, Träger der Veranstaltungen der Buchwoche. Durch sie werde in vielen hundert Städten des Reiches, aber auch von vielen Stellen des Auslandes der Gedanke der Buchwoche in die deutsche Volks­gemeinschaft getragen. Weiter wies Vizepräsident Hederich darauf hin, daß auch in diesem Jahre unter dem Geleitwort der WocheDie Zeit lebt im Buche" eine Auswahl aus dem gesamten Schrifttum des Jahres getroffen wurde. Die Aus­wahl werde auf allen zur Buchwoche veranstalteten Ausstellungen gezeigt. Vizepräsident Hederich machte noch auf das Preisausschreiben zur Woche des deutschen Buches 1937" aufmerksam, dem sich jeder Volksgenosse beteiligen kann.

Berlin, 26. Okt. (DNB.) Vom 1. April ab muß jeder Handwerker für seinen Betrieb eine ord­nungsmäßige Buchführung einrichten und laufend führen. Diese Büchführungspflicht wird geschaffen durch eine Anordnung, die der R e i ch s st a n d des Deutschen Handwerks unter dem 20. Okto­ber 1937 erlassen hat. Der Reichsstand handelt hier­bei mit der Genehmigung des Reichs­und preußischen Wirtschaftsministe­riums und im Einverständnis mit dem Reichs- kommisfar für die Preisbildung.

Das herkömmliche Berufsideal des Handwerkers ist die Qualitätsarbeit; die kaufmännische Seite der Betriebsführung hat er weniger gepflegt. Das gilt besonders für die Buchführung, Kalkulation und Werbung. Mit der Buch­führungspflicht schafft jetzt der Beauftragtes Reichs­handwerksmeister Lohmann, aus einem wich-

Buchführungspflicht im Handwerk

Kampf gegen das Borgunwesen.

Unterlagen für richtige Kalkulation und Betriebsverbesserung.

Gauleiter Reichsstatthalter Sprenger hat fol­genden Aufruf erlassen:

NSG. Wenn Kultur und Pflege des Buches in unserem Volke einen besonders hohen Grad erreicht haben, so liegt die Ursache darin, daß es gerade einer der deutschesten Wesenszüge ist, geistige Werte zu erfassen, bis ins Letzte Besitz von ihnen zu er­greifen, sie zu vertiefen und auszubauen.

Das Buch ist aus deyi Leben eines Kulturvolkes überhaupt nicht mehr wegzudenken. Es ist der Fak­tor, der im Dienst der Wissenschaft das freie Spiel der intellektuellen Kräfte zu immer weiterer Ent- faltuna treibt, der Ziele und Ideen des politisch­völkischen Lebens weiter trägt und den Sinn für Kunst und Wissen sowie für alle Probleme des menschlichen Lebens weckt und vertieft.

Das WortDie Feder muß dem Volke ebenso dienen wie Schwert und Pflug" soll uns in der Woche des Deutschen Buches" durch persönlichen Einsatz für ihre Idee eine ehrenvolle Verpflichtung sein.

Gute Bücher sind gute Freunde, man muß eben nur wie beim Freundeskreis das Richtige suchen und auswählen. Sprenger.

Berlin, 26. Okt. (DNB.) In Weimar beginnt am Sonntag, 31. Oktober, die im Auftrage des Reichsministers für Volksaufklärung und Propa- danda veranstalteteWoche des deutschen Buches 19 3 7" mit einer Kundgebung, bei der Reichsminister Dr. Goebbels und der Chef der Kanzlei des Führers und Vorsitzende der parteiamtlichen Prüfungskommission zum Schutze des NS.-Schrifttums, Reichsleiter B o u h l e r , sprechen werden. Ihren Ausklang findet die Woche

Lpd. Wiesbaden, 26. Okt. In Wiesbaden fand, wie schon kurz gemeldet, am Diestagvormit- tag die feierliche Fahnen- und S t a n d a r t e n« Übergabe an 136 Truppenteile des V., IX., XII. und XIII. Armeekorps, sowie der 2ADwi- sion und der 2. Panzerdivision durch den Reichs­kriegsminister Generalfeldmarschall von Bl o m - g im Beisein des Oberbefehlshabers des Hee- Generaloberst Freiherrn von Fritsch und zahl-

Jrrglauben, er habe gut verdient. Er erhält durch die Buchführung die Unterlagen für eine sachgemäße Kalkulatton und damit für eine richtige Preis­ei n st e l l u n g. Er kann ferner den Erfolg des ganzen Betriebs und der einzelnen^ Betriebsteile feststellen und erkennen, an welchen Stellen sich die Rentabilität durch Betriebsoerbesserungen steigern läßt. Schließlich wird eine lückenlose, ordnungs- und wahrheitsgemäße Buchführung sowie eine ord­nungsmäßige Aufbewahrung der Belege als be­weiskräftige Grundlage, von den Steuerbehörden anerkannt.

Damit die Buchführungspflicht am 1. April in Kraft treten kann, hat der Reichsstand mit einer planmäßigen Buchführungsschulung be­gonnen. Grundlage hierfür sind die gedruckten Buch­führungsanleitungen des Reichsstandes, die für jeden Beruf die besonderen Verhältnisse berücksich­tigen. Sie sind überwiegend auf der einfachen, zum Teil auch auf der doppelten Buchführung aufgebaut. Die Schulungslehrgänge werden in den Innun­gen durchgeführt; alle Mitglieder sind zur Teil­nahme verpflichtet; auch Familienange­hörige, die für den Betrieb die schriftlichen Arbeiten erledigen, können teilnehmen. Die Teilnahme der Mitglieder kann der Obermeister durch Ordnungs­strafen erzwingen. Für die Durchführung der Lehr­gänge hat der Reichsstand Lehrpläne aufge­stellt; Uebungsmaterial, das zur Verbuchung von Hebungsbeispielen dient, steht bereit. Der Lehrstoff soll nicht in Form von Vorträgen an die Teilneh­mer herangebracht, sondern durch praktische Hebung gründlich erarbeitet werden.

Kunst und Wissenschaft.

Frankfurter künstterbildnisse.

Aus Anlaß des 80jährigen Jubiläums der Frank­furter Künstlergesellschaft veranstaltet das Stadt­geschichtliche Museum eine Ausstellung von Frank­furter Künstlerbildnissen. Wenn auch bei weitem nicht alle Meister gezeigt werden kön­nen, deren Wirken mit der Geschichte der Stadt verknüpft ist, so bietet diese Schau doch eine un­geahnte Fülle von geistvollen deutschen Künstler­gesichtern. Unter diesen sind viele, die zu den Großen Deutschlands gehören. Die Frankfurter Künstlergesell­schaft hat durch Leihgaben aus ihrer Sammlung die Ausstellung bereichert. Auch aus dsu Beständen des Museums' wird manches neu erworbene Stück hier zum ersten Male gezeigt.

reicher Ehrengäste statt.

Bei schönstem Herbstwetter rückte kurz vor 11 Uhr d i e Fahnenkompanie mit den Fahnenträ­gern an und nahm vor dem Kurhaus Aufstellung. Punkt 11 Uhr traf der Re i ch s k r ie g s m i n i st e r, der vormittags im Flugzeug angekommen war, in Begleitung des Oberbefehlshabers des Heeres, Ge­neraloberst Freiherrn von Fritsch, vor dem Kurhaus ein. Das Musikkorps des Infanterie-Re­giments 87 setzte mit dem Präsentiermarsch ein, die Fronten präsentierten das Gewehr, während der Kommandierende General des XII. Armeekorps, General der Kavallerie Freiherr Kreß von Kressen st ein, dem Reichskriegsminister und Oberbefehlshaber der Wehrmacht Meldung erstat­tete. Nachdem dieser unter den Klängen des Pra- sentiermarsches die Paradeaufstellung und die Front der Fahnenkompanie abgeschritten hatte, trat er zum Podium, um in einer kurzen Ansprache aus die Bedeutung der Fahne für den Soldaten hmzu- weisen.

Hauptschriftleiter: Dr Friedrich Wilhelm Lange Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum- schein Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr Fr W Lange; für Feuilleton: Dr Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein Anzeigen- leiten Hans Beck Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel D, A IX. 37: 9248. Druck und Verlag: Brühlsche Universitatsdruckerei R Lange, K.-G.. sämtlich in Gießen Monatsbezugs, preis RM 2,05 einschließlich 25 Pf Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf mehr Einzelverkaufs- preis 10 Pf und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr 3 vom 1 Juni 1935 gültig.

Woche des Deutschen Buches" 1937.

Aufrufe von Dr.Goebbels und Sprenger.

Berlin, 26. Oktober. (DNB.) Reichsminister Dr. Goebbels hat zur Woche des Deut­schen Buches 1937 folgenden Aufruf veröf­fentlicht:

Unser Volk soll im deutschen Buch die Kraftquelle für seinen täglichen Kampf um Ehre, Freiheit und Brot besitzen. Es ist Aufgabe und Ziel des deut­schen Schrifttums, eine lebendige Beziehung zwi­schen Buch und Volk zu schaffen und allen deutschen Menschen die Ueberzeugung zu vermitteln, bafe sich die Seele eines Volkes in seinem Schrifttum offen­bart. Möge jeder deutsche Volksgenosse an der Er­füllung dieser hohen Kulturaufgabe Mitwirken.

sie hätten unsere Väter und Großväter den Fahnen­eid geleistet. Sie seien das kostbarste Heiligtum der Truppe, das Sinnbild aller Soldatentugenden. Die neuen Fahnen und Standarten trügen das Zei­chen des Eisernen Kreuzes. Es solle den einzelnen Soldaten und jeden Truppenteil mahnen an den Geistder alten Armee, an ihre Lei­stungen im Frieden und im Kriege. Es sollte dazu anspornen, der alten Armee nachzueifern in selbst­loser Erfüllung der Pflichten. Die neuen Fahnen und Standarten trügen aber neben dem Eifernen Kreuz noch ein anderes Symbol: es sei das Hakenkreuz, das Siegeszeichen des neuen Reichs, das Sinnbild natinalsozialistischer Meltau - fassung. Diesem Zeichen verdanke das deutsche Volk seine Wiedergeburt und die neue deutsche Wehr-

Leiter des Psychologischen Instituts im Reichskriegsministerium, Oberregierungsrat Dr. S i m o n e i t, sprach in Magdeburg vor der Deut­schen Philosophischen Gesellschaft überGrund­gedanken einer psychologischen Menschenauslese in der Wehrmacht". Die psychologische Menschenaus­lese für die Wehrmacht erstrecke sich heute auf das gesamte Offizierskorps, besonders natürlich für die technischen Waffen. In den Prüfstellen der Gene­ralkommandos arbeiteten zwei Offiziere, ein Arzt und drei Psychologen. Das Abitur sei Voraus­setzung für Offiziere, denn aus geistiger und ethi- scher Einstellung heraus erwüchsen gute Soldaten. Wichtig für jeden psychologisch n Prüfer sei eine durch wissenschaftliche Hilfsmittel ergänzte praktische Menschenkenntnis. Die Prüfungen könnten niemals nach einem festen Schema vocgenommen werden, sondern müßten sich der Einzelpersönlichkeit anpas- fen. Wenn die Jugend oft romantische Vorstellungen vom Leben des Offiziers habe, vergesse sie, daß der moderne Offizier vor allem a u s r e i ch e n d e B i l- d u n g mitbringen müsse. Auch im Offiziersberuf könne sich Charakter ohne Wissen ebensowenig durchsetzen wie umgekehrt. Die Unterschätzung des Wissens in der Jugend zu bekämpfen, sei eine der vordringlichsten Erziehungsaufgaben. Das Of­fizierkorps brauche vor allem hochgebildete Men- scheu, die aber auch körperlich scharfen Anforde­rungen genügen müßten.

3U vermeiden, liege in der Gewährung eines Kre- bits zu einem Zinssatz, der von einem zuverlasiigen Schuldner erwirtschaftet werden könne. Deshalb fei jede mögliche Zinssenkung, sei es auch nur um ein Zehntel v. H. von Wichtigkeit.

SieWilirnnflOerSeferenoare.

Ausbau des Gerneinschaftstagers Hanns Kerrl.

Berlin, 26. Okt. (DNB.) Reichsjustizminister Dr. G ü r t n e r hat neue Bestimmungen zur orga­nischen Weiterentwicklung des Gemeinschafts- lagers Hzanns Kerrl, der Schulungsstätte der Gerichtsreferendare, verfügt. Um die weltanschauliche Grundlage des Wissens zu vertiefen, ihr fachliches Können zu fördern und eine verantwortungs­bewußte Auffassung von den Aufgaben ihres Berufs zu bilden, werden die Referendare zu Kameradschaf­ten von je 20 Mann zusammengefaßt. Zu Kamerad- fchaftsführern hat Reichsjustizminister Dr Gürtner Richter und Staatsanwälte bestellt. Je sechs Kame­radschaften werden zu einem Lehrgang zusam-

erhöhten Anforderungen der fachlicken und welt­anschaulichen Ausbildung tritt die wehrsportliche Be­tätigung der Referendare zurück. Es ist jedoch für regelmäßigen täglichen Sport Sorge getragen. Zu diesem Zweck steht eine Reihe ausgesuchter Sport­lehrer zur Verfügung, unter deren Anleitung den Referendaren auch Gelegenheit zu Kampsspielen und zu Hebungen für das SA.- und das Reichs-Sport­abzeichen gegeben wird.

Die fachliche Schulung ist vor allem darauf gerichtet, die Referendare mit den Gesetzen und ihrer Anwendung vertraut zu machen, die sie in ihrer Ausbildung näher kennenzulernen nicht immer Ge­legenheit hatten. Besonders das Rassen- und Erb- gesundheitsrecht, das Bauernrecht und das Arbeits­recht. Weiter sieht der Ausbildungsplan Schulung in der praktischen Rechtsfindung. Vor­träge. die dem Sinn und das Verständnis der Re­ferendare für das politische Geschehen der Zeit vertiefen sollen, und Hebungen in der Kunst der freien Rede vor.

Die Parade vor dem Reichskriegsminister. (DNB. Aufn.: SchmidterQ

8. Mhelschan in Kelkheim i.T.

vom 31. oetobcc bis 2. November 1V32 __________