Einzelbild herunterladen

Das pariser Gespräch über die Mteinmischlmg

in fonfre.

IW gegei, nenfunft j, isaelnff hni

roPQ in bei

Die Vereinheitlichung des höheren Schulwesens

Berlin, 25. März. (DNB.) Nachdem Reichs­

ungeschickti

ist

-auptschrtftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange.

Mit

--teer

r neue Stütz, frottiert. Dir

aber als

Der Heeresbericht meldet weiter, daß vereinzelte bolschewistische Flugzeuge die Städte Huisca und Saragossa bombardiert haben,

Ein Geschenk des Führers für den Reichsverweser von Horthy.

B u d a p e st, 26. März. (DNB.) Der Führer und Reichskanzler hat dem Reichsverweser von Horthy ein Prachtstück der deutschen Auto­mobilindustrie ein für die Berliner Internationale Automobilausstellung angefertigtes achtzylindriges 200 PS starkes dunkelgrünes Mercedes-Ben z-

i und einer Mischen

Wahlpflichtfach hinzu.

Oie höheren Mädchenschulen

haben sämtlich die Form der Oberschule.

eines Tanks bedienten, 31 Mann ums Leben gekommen.

Oie Unteragenten des Nichteinmischungsausschusses.

London, 25. März. (DNB.) Der Nichtein­mischungsausschuß ernannte zu Unteragenten i n den Kontrollhäfen und bei den Land­stationen: für die S e e ü b e r w a ch u n g: für die Downs: Kapitän Cysneiros de Faria (Portugal), für Cherbourg: Konteradmiral Salza (Estland), für B r e st: Kapitän Meyer (Norwegen), für L e Verdon: Kapitän Meija (Lettland), für Lissa­bon: Kapitän Akkermann (Holland), für Ma­deira: Kapitän Thiele (Dänemark), für Gi­braltar: Kapitän Saffiedin (Türkei), für Oran: Kapitän Tiyauitch (Jugoslawien), für Cette: Konteradmiral von Schoultz (Finnland), für Mar­seille: Kapitän Doyle (Irland), für Palermo: noch nicht ernannt; der Posten wird von Schweden

Die A u f b a u s ch u l e n für Jungen werden auf der Oberstufe nicht gegabelt, nehmen gleichfalls eine dritte neuere Fremdsprache

besetzt; für die L a n d ü b e r w a ch u n g: für Basses- Pyrenses: Hauptmann Gyllenram (Schweden), für Hautes-Pyrön^es: Oberst Wettre (Norwegen), für Haute-Garonne: Oberst Martola (Finnland), für Ariöge: M. Paul Reinhards (Lettland), für Pyrenses- Orientales: Oberst Oele (Holland), für Gibraltar- spanische Landesgrenze: Kapitän Saffiedin (Türkei).

General Franco begnadigt 16 zum Tode Verurteilte.

Salamanca, 26. März. (DNB.) Staatschef General Franco hat die während der letzten Jahre der Republik nicht mehr ausgeübte alte spa­nische Sitte wieder ausgenommen, am Kar­freitag einige zum Tode Verurteilte zu begnadigen. 16 Personen, darunter Offiziere, Unteroffiziere und Polizeibeamte, die auf mar­xistischer Seite gekämpft und wegen schwerer Verbrechen vom Kriegsgericht zum Tode verurteilt waren, wurden begnadigt.

itreid) sich zi kwünsche: r viel weit« ommen hab!, reich ober io Anlaß gebe: Zeichnung bih r der Zusani> in Belara) ; es die So> ente nichl igsorganLe heweise aus imen lediglich litik, die bar- Pakte zu >es gegenseiti' le Mussolinis sei sehr 3'

gibt die Möglichkeit, weitere Fremdsprachen zu erlernen. Für die gymnasiale Nebenform ift

Kunst und Wissenschaft.

Prädikatsverkeilung für deutsche Spielfilme.

Der Reichsminister für Volksaufklärung und Pro­paganda hat die Prädikatsverteilung für de utsche Spiel filme wie folgt geregelt: Es gibt fünf Prädikate: 1. Staatspolitisch und künst­lerisch besonders wertvoll; 2. Staatspolitisch und künstlerisch wertvoll; 3. Staatspolitisch wertvoll; 3b Künstlerisch wertvoll; 4. Kulturell wertvoll; 5. Dolksbildend. Das PrädikatStaatspolitisch und künstlerisch besonders wertvoll" wird in Zu­kunft nur Filmen verliehen, die der nationalsozia­listischen Auffassung vom deutschen Filmschaffen in besonders hervorragendem Maße gerecht werden.

mehr ehb' die Freund Bündnis mi::

hier englisch Pflichtfach. Die Oberstufe der Haupt­form (Oberschule) nicht der Aufbauschule wird in einem sprachlichen und in einen natur- wissenschaftlich-rnathemtischen Zweig gegabelt. Für den sprachlichen Zweig ist eine dritte Fremdsprache als Wahlpflichtfach vor­gesehen. An den meisten Schulen wird das Fran­zösisch sein, jedoch besteht je nach den örtlichen Bedürfnissen auch die Möglichkeit, eine andere neuere Fremdsprache einzusetzen. Dieser Zweig ist dafür auf der naturwiffenschaftlich-mathemattfchen Seite entlastet. Umgekehrt begnügt sich der an­dere Zweig mit den beiden ersten Fremdspra­chen, sogar mit verminderter Stundenzahl, und ver­stärkt den Unterricht in den Naturwissen­schaften und der Mathematik durch Stun­denerhöhung und Hinzunahme besonderer Arbeits­gemeinschaften. Die Gabelung hat nicht den Zweck, der künftigen Berufsausbildung vorzugreifen, son­dern soll den Schülern nur Gelegenheit geben, ent­sprechend ihrer besonderen Veranlagung und Be­rufsneigung ein vertieftes Können zu erwerben.

Kabriolett zum Geschenk gemacht. Der Wagen wurde dem ungarischen Reichsverweser im Auftrage des Reichskanzlers vom Direktor der Mercedes- Benz-Werke, Merlin, vorgeführt. Direktor Mer­lin überreichte dem Reichsverweser von Horthy gleichzeitig ein in herzlichem Ton gehaltenes Schreiben des Reichskanzlers. Reichs­verweser von Horthy bat Direktor Merlin, vorläu­fig auf diesem Wege dem Reichskanzler feine besten Grüße zu übermitteln, bis er seinen Dank auf andere Weise zum Ausdruck bringen könne.

wirklich eine starke Dosis Frechheit dazu, wenn der Vertreter seiner Regierung, die in allen anderen Ländern ganz offen Die Revolution organisiere, von einer angeblichen Verletzung des Menschenrechts spreche. Die einzige Entschuldigung sei die, daß man dieser Anmaßung Vorschub geleistet habe, indem man eine Regierung in den Familien­kreis aufgenommen habe, die sich niemals von der Dritten Internationale getrennt hat, deren Ausschuß noch auf feiner 7. Tagung die anarchi- stische Propaganda bei den besten Freunden gefordert hat.

Der sozialdemokratischeP o p u l a i r e", das Or­gan des französischen Ministerpräsidenten, ist mit dem Gang der Ereignisse nicht zufrieden. Der fran­zösische Vertreter, so schreibt das Blatt, habe hin­sichtlich des Eingreifens ausländischer Mächte in die spanischen Angelegenheiten eine klare und unzweideutige Haltung ein­genommen. Aber englischerseits stelle man keiner- I e i Anzeichen dafür fest, daß man zum Han­deln bereit sei. Schon in den ersten Tagen der spanischen Revolution habe man die Sympathie der englischen Konservativen für die spanischen Natio­nalisten feststellen können. Die Frage der auslän­dischen Einmischung in den spanischen Bürgerkrieg gehöre zum Tätigkeitsbereich des Völkerbun- d e s. Die republikanische Regierung Spaniens wolle sie in Genf aufwerfen, und man müsse ihr darin folgen. Die kommunistischeHumanits" ist selbst­verständlich der gleichen Auffassung.

# n vljviydi, LU 1C Ule * Ul11 Hyt* lJUyt.LL ÖU/Ule UC5 2J11 lILrl

rgenimh ?ej.^e5 Aussehen wird. Maßgebend für ihre Ge- bann nach

staltung ist vor allem der Gesichtspunkt, daß der einheitlichen weltanschaulichen Ausrichtung des deut­schen Volkes auch ein einheitliches Schultvesen ent­sprechen muß, in dem die innere Geschlossenheit auch in einer äußeren Vereinheitlichung zum Ausdruck kommt. Infolgedessen ist die bisherige Zersplitte­rung der höheren Schule in zahlreiche Sonderfor­men einer straffen Zusammenfassung gewichen. Es gibt fortan für Jungen und Mädchen nur noch eine grundständige Hauptform der höheren Schule: Die Oberschule und für Jungen außerdem eine Nebenform: das Gymnasium. Die Oberschule hat für Jungen und für Mädchen daneben noch eine verkürzte sechsjährige Sonderform, die A u f bau­sch u l e.

Rücksicht darauf, daß sie gegenüber den Jungen- schulen besonderen Unterricht in Fächern des Frauenschaffens haben, begnügen sie sich auf der Unter- und Mittelstufe mit dem Englischen als einziger Fremdsprache. Die Oberstufe zeigt zwei Formen. Die Hauptform im Sinne national« ozialistischer Mädchenerziehung ist Hauswirt- ch a f t l i ch gerichtet (ein- oder dreijährige Frauen- chule). Die Hauptarbeit liegt hier in den Fächern

Ä r bl«K * ij, 0 m m e n. " Ab!«,.

Staatsschwert vom Marquis von Zetland, das Szepter mit der Taube vom Herzog von Richmond, der Reichsapfel vom Herzog von Sutherland und die Krone von St. Eduard vom Marquis von Salisbury getragen werden. Die Insignien der Königin, nämlich der Elfenbeinstab mit der Taube, das Szepter mit dem Kreuz und die Krone werden dem Grafen Had- bington, dem Herzog von Ruthland und dem Herzog von Portland anoertraut. Für den Baldachin des Königs find Lord fionbon» derry, Herzog von Abercorn, Graf Lytton und Lord Stanhope bestimmt worden. Weiter wurden auch die Bischöfe bestimmt, die dem König und der Königin bei dem feierlichen Krö­nungsakt affiftieren werden.

Die Lage vor Madrid.

Toledo, 26. März. (DNB.) Die feit längerem andauernde Untätigkeit an der Madrider S ü d- front ist durch nationale Angriffe überwunden, nachdem besseres We 11 e r eingetreten ist. Da sich die gesamte Jarama-Senke einschließlich der Brücke auf der Straße Madrid-Valencia in nationalem Besitz befindet, galt der am Donners­tag geführte Angriff der Ortschaft M o r a t a d e I a j u n a. Nach zweistündigem Artilleriefeuer rück­ten die nationalen Legionäre vor und nahmen die Ortschaft im Sturmangriff, der auch durch den bedeutenden Widerstand nicht zu behindern war. Der Angriff wurde von Tanks unter» ftützt, unter denen sich einige der kürzlich erober­ten sowjetrussischen Tanks befanden. Den Sturm- truppen kam das zerklüftete Gelände zustatten, das die beste Deckung bot.

ssU 'M

peil!

A 6»®'r l1 *

Heimen verbunden fein sollen. Man rechnet, daß dafür außer dem Schulgeld ein Pensionspreis von 40 bis 45 Mark im Monat aufzubringen fein wird. Für Minderbemittelte sind erhebliche Zuschüsse vom Staat aus vorgesehen.

Das äußerlich sichtbarste Unterscheidungsmerkmal der Schulformen ist

die Sprachenfolge

Es wird die Oberschule für Jungen und für Mäd­chen entsprechend die Aufbauschulen in ihrer untersten Klasse mit Englisch beginnen und diese Sprache bis zur Reifeprüfung als Fremd­sprache durchführen. Die zweite Pflicht- fremdsprache der Ober- und Aufbauschulen von der dritten Klasse an wird Latein. Da die erste Fremdsprache dem germanischen Sprachkreise ange­hörte, mußte die zweite dem romanischen entnom­men werden. Gegenüber dem Französischen, das etwa hätte in Frage kommen können, hat das La­teinische den Vorzug, daß es die Grundsprache aller romanischen Sprachen ist und die Erlernung weiterer romanischer Sprachen wesentlich mehr er­leichtert. Außerdem ist das Lateinische auch heute noch unentbehrlich für das tiefere Verständnis un­srer geschichtlichen Entwicklung und vor allem für gewisse Studien. Die Sprachenfolge der gymna- i a l e n Nebenform ist Latein in der ersten und Griechisch in der dritten Klasse.

Oie Oberstufe der Lungenschule

Paris, 26. März. (DNB.) Die französische Presse hatte im Anschluß an Unterredungen des französischen Außenmini st ers m it den Botschaftern Englands und Deutsch- lands über die angeblichen Absichten der franzö­sischen Regierung hinsichtlich der Lage in Spanien eine Propaganda gemacht, die am Freitag einer wesentlich ruhigeren Betrachtung der Lage Platz gemacht hat. Während man noch vor 24 Stunden von der Möglichkeit einer englisch-franzö­sischen Flotten demon st ration und von einer Anrufung des Völkerbundes sprach, be­tont man heute, daß der französische Außenminister niemals etwas anderes gewollt habe als die strikte Durchführung der im Londoner Nichteinmischunas- ausschuß gemeinsam gefaßten Beschlüsse. Nachdem schließlich auch das Manöver mißlungen ist, eine Bresche in die deutsch-italienische Einheits­front zu schlagen und die öffentliche Meinung glauben zu machen, daß Berlin mit dem Vorgehen Roms nicht ganz einverstanden fei, sieht man sich heute zu der Feststellung gezwungen, daß d i e Achse Berlin Rom f efte r denn je ist und daß der Londoner Ausschuß bis auf weiteres das einzige Organ darstellt, das sich mit der spanischen Frage zu beschäftigen hat. Man spricht plötzlich von einer Entspannung.

Journal" ist empört über die sowjetrussische Hal­tung. Das unverschämte Vorgehen des sowjetrussi­schen Botschafters in London sei nichts weiter als ein Fischen im trüben Wasser. Es gehöre

AM

Vw- r den Besuch atarescu . Etz MUK en über W hen Liese' Armee A ie ferner W M 6taien i d" sicher er ^gieru;9 Länder l» iren 21*u rin den "v i3enl*n,i; O Teile der aufrichtig f der W ning der A . Polim oei ufammem

S'S- ;b56«r9

Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum- chein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr Hans Thyriot; ur den übrigen Teil: Ernst Blumfchein. Anzeigen- leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D A. II 37: 10 933. Druck- und Verlag: Brühl'fche Universitäts-Buch» und Steindruckerei R Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Ps. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Psi mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags

15 Psi, mit der Illustrierten 5 Pf. mehr $ur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

des hauswirtschaftlichen und künstlerischen Schaffens. Sie behält das Englische als einzige Fremdsprache. Neben ihr steht die sprach­liche Form, die als zweite Pflichtfremdsprache das Französische einführt und daneben die Möglichkeit gibt, auch drei Jahre lang Latein zu treiben. Die Aufbauschule für Mädchen gestaltet ihre Oberstufe nach der hauswirtschaftlichen Form der Oberschule.

Es ist ohne weiteres einleuchtend, daß eine so grundlegende Neuordnung nicht von heute auf morgen an die Stelle der alten Form gesetzt werden kann. Andererseits war es untragbar, daß die Klassen der bisherigen Schulformen noch acht Jahre lang unverändert abrollten und daß gewissermaßen zwei grundsätzlich verschiedene Formen jahrelang nebeneinander bestehen blieben. Die neuen Grund­sätze werden daher nicht eher für die künftige unterste Klasse der höheren Schule eingeführt. Viel­mehr setzen die Uebergangsbestimmungen mit der Reform an zwei weiteren wichtigen Punkten der höheren Schule ein: Dem Beginn der Mittel- ft u f e und der Oberstufe. Selbstverständlich kann hier öie Umwandlung nur so erfolgen, daß Schonung des einmal Gewordenen und Notwendig­keit der Aenderung sorgsam gegeneinander abge­wogen werden. Das ist im einzelnen eine Frage, die oft nur unter Berücksichtigung der besonde­ren Verhältnisse an den einzelnen Schulen entschieden werden kann. Reichserziehungsminister Rust hat daher hier auf einengenbe Vorschriften verzichtet in der Ueberzeugung, daß nationalsozia­listische Behörden und Erzieher auf Grund feiner Richtlinien und im Hinblick auf das Gesamtziel den richtigen Weg finden werden.

Diese Vereinheitlichung des höheren Schulwesens im ganzen Reich beseitigt abgesehen von der tief­greifenden inneren Wirkung auch die großen äußeren Schwierigkeiten, die bisher aus der Viel­gestaltigkeit des höheren Schulwesens erwuchsen. Mit vollem Recht haben sich zahlreiche Eltern im­mer wieder beschwert, daß sie bei einem Woh­nungswechsel nicht in der Lage seien, ohne große geldliche und zeitlicher Opfer ihre Kinder am neuen Wohnort einzuschulen. In Zukunft wird überall da, wo überhaupt eine grunftänbige höhere Schule ist, b t e 5) a u p t f o r m (Oberschule) vorhanden sein. Das Gymnasium tritt von ganz geringen Ausnahmen abgesehen nur dort auf, wo sich auch die Hauptform be­findet. Mit dieser Neuordnung ist die äußere Form der künftigen nationalsozialistischen höheren Schule vorgezeichnet. Auch die Richtlinien für die innere Umgestaltung der BÜbungs­arbeit liegen ausgearbeitet vor und werden in absehbarer Zeit herausgegeben werden. Da sich in den vier Jahren seit dem Umbruch auch die Lehrerschaft der höheren Schule in ernster Arbeit auf die neuen Aufgaben eingestellt hat, reift nun­mehr die Zeit heran, wo die Erziehungsgrundsätze des Nationalsozialismus voll in die Tat umgesetzt werden können.

Oie grundständigen Schulen

bauen auf der vierjährigen bei besonders begab­ten Kindern dreijährigen Grundschule auf und umfassen a ch t Jahre. Zu dieser Verkürzung der Gesamtschulzeit von 13 auf 12 Jahre hat sich der Reichserziehungsminister mit Rücksicht auf be­völkerungspolitische Forderungen entschlossen. Die Angehörigen führender Berufe haben bisher eine so lange Ausbildungszeit zu durchlaufen, daß sie erst spät in den Beruf kamen, und infolgedessen erst zu einer Zeit eine Familie gründen konnten, in der andere Berufsgruppen mit kürzerer Vorbil­dung längst Frau und Kinder hatten. Der bevölke­rungspolitische Verlust an geistig besonders befähig­ten Menschen war aber auf die Dauer untragbar. Diese Schwierigkeiten wurden erhöht dadurch, daß der Arbeits- und Wehrdienst wieder mehrere Jahre der Berufsvorbildung hinzufügten. Die neuen Auf­gaben des Dierjahresplanes machen es notwendig, diese Verkürzung der Schulzeit sofort einzufüh­ren. Darauf gehen die vorzeitige Entlassung der Unterprimaner zurück und die entsprechenden An­ordnungen des Reichserziehungsministers. Die Zwi- jchenregelung ist so getroffen worden, daß die Bil- oungsfächer der vier oberen Klaffen in drei Jah­ren zusammengefaßt werden. Aeußerlich erscheint diese Maßnahme als ein Uebersprin- gen der Untersekunda. Es ist aber selbstver­ständlich, daß die Verkürzung der Schuldauer nicht eine Herabsetzung der Leistungshöhe bedeutet.

Oie Aufbauschulen

nehmen Schüler auf, die sechs Jahre die Volksschule mit Erfolg besuchten. Sie werden in sechs Jahren zur Reifeprüfung geführt und sind grundsätzlich mit einem Schülerheim verbunden. Sie sind in erster Linie für ländliche Verhältnisse vorgesehen und sollen aus der Großstadt ganz ver­schwinden. Für begabte Stadtkinder sollen andere Möglichkeiten der Bildung durch die Einführung von Förderklaffen usw. geschaffen werden. Bisher haben die weiten Wege für Schüler aus ländlichen Bezirken eine Beeinträchtigung der Er­folge in den Aufbauschulen gebracht. Dieser Uebel- stand wird dadurch behoben, daß im Laufe der Zeit die Aufbaufchulen grundsätzlich mit Schüler-

Verfügung.

Auf Grund des § 1 der Verordnung des Reichs­präsidenten zum Schutz von Volk und Staat vom 28. Februar 1933 (RGBl. I S. 83) wird die Ge - m e i n s ch a f tDie Wiedertäufer" für das Gebiet des Landes Hessen aufgelöst und ver­boten. Zuwiderhandlungen gegen diese Anord­nung werden auf Grund des § 4 der Verordnung vom 28. Februar 1933 bestraft.

Darmstadt, 22. März 1937.

Geheime Staatspolizei Staatspolizeistelle Darmstadt

I. V. gez.: Buß.

3,3 Millionen Reichsmark für neue Erbhöfe in Hessen.

Lpd. Darmstadt, 25. März. In dem zweiten Nachtragsgesetz zum hessischenStaats- haushaltsplan für 1936 verkündet der Reichs­statthalter mit Zustimmung der Reichsregierung: In Dem Staatshaushaltsplan für das Rj. 1936 gehen bei den Einnahmen und Ausgaben zu: im ordent­lichen Haushalt an Einnahmen 3,750 Millionen RM. und an Ausgaben 3,750 Millionen RM. Die Ab­schlußzahlen Des ordentlichen Haushalts werden hiernach auf 105 854 825 RM. in Einnahmen und Ausgaben feftgestellt. Die Landesregierung ist er­mächtigt, die für die Bildung neuer Erb­hofdörfer und Erbhofweiler notwendi­gen Mittel durch Aufnahme von Darlehen im Gesamtbeträge von 3 375 000 RM. bei der Deut­schen Siedlungsbank flüssig zu machen.

Eine Gesellschaft

für praktische Lagerstättensorschunq.

Berlin, 25. März. (DNB ) Im Einvernehmen mit dem Generalsachoerständigen für deutsche Roh- und Werkstoffe, Keppler, dem bei der Durch­führung des Vierjahresplanes die Erforschung des deutschen Bodens obliegt, ist am 23. März 1937 die Gesellschaft für praktische Lager- stättensorschung m. b. H.", Sitz Berlin W 8, Behrenstraße 39a, gegründet worden. Die Gesell­schaft bezweckt vor allem die geophysikalische Erforschung von Erzlager st ätten. Im Dierjahresplan fällt ihr daher eine besonders wich­tige Aufgabe zu. Es gilt, mit geophysikalischen Me­thoden bekannte Lagerstätten in ihren Erstreckungen weiter zu verfolgen, stilliegende Grub n auf unbekannte Vorräte zu überprüfen und r or allem den deutschen Boden nach neuen Lager- ft ätten zu durchforschen und Material, Ausdeh­nungen und Teufe derselben festzustellen.

Frankfurt und Köln verkaufen ihre Kohlenfelder.

LPD. Frankfurt a. M., 25. März. Die Städte Frankfurt a. M. und Köln haben die im Jahre 1927 zu einem verhältnismäßig hohen Preise erworbe­nen Kohlenfelder Rossenray wieder abgestoßen. Käufer sind verschiedene Interessenten unter Füh­rung der Friedrich-Krupp-AG. Der Gesamtaufwand der Käufer wird auf rund 11 Millionen Mark be­ziffert. Das ist ein recht günstiger Preis. Wenn man berücksichtigt, daß heute in Deutschland ein großer Kohlenbedarf vorhanden ist und die Städte in absehbarer Zeit an die Erschließung der Kohlen­felder nicht denken konnten, so ist es im Interesse der Allgemeinheit zu begrüßen, daß nun dieses wich- tige Kohlenvorkommen in Hände übergegangen ist, die eine baldige Erschließung der Felder gewährleisten. Damit ist der Schlußstrich gezogen unter eine Angelegenheit, die schon beim Kauf Der Kohlenfelder in der Öffentlichkeit sehr kritisch aus­genommen wurde. Damals wurde von den beiden Städten infolge Ueberalteruna ihrer stadteigenen Gaswerke der Plan erwogen, sich auf Ferngas­bezug umzustellen. Um nun hinsichtlich der Fest­setzung des Preises für das Ferngas einen Druck auszuüben, entschlossen sich die beioen Städte zum Kauf der im Kreise Mors bei Rheinbach gelegenen Kohlenfelder Rossenray für insgesamt 16 Millionen Mark. Es kann gesagt werden, daß diese Kohlenfelder ganz erheblich überbezahlt wurden, abgesehen davon, daß sich die Städte auf ein Gebiet begeben hatten, das ihnen völlig fremd­artig war.

! i wrtii, 5« A,

hl Re (Ent, b' öönbei ^ene klieqz, 's wolle u chewistj, DIQ m p q* llötOien bei Ml UHV I I « uumuumicu ijuucii,

°enen wodurch mehrere Personen getötet und verwundet unb bit[ wurden. Ein bolschewistischer Angriff im Abschnitt IIent)eil Majadahonda wurde abgewiesen, wobei die aM benj Bolschewisten einige Tote und zahlreiche Verwun- le'en. Ji(| bete zurückließen. Auch ein Angriffsversuch der Bol- bWn,bü schewisten bei Aravaca konnte zurückgeschlagen lsente eniiJ werden. Die Südarmee meldet Infanterie- und Ar- uenisch-jui»,' tillerie-Feuer an der Cordoba-Front.

">ch nuz. An der Guadalajarafront sind schwere Zwi­stigkeiten innerhalb der bolschewisti- W Mei, s ch e n Banden ausgebrochen. Bei Taracena soll es wegen der Verteilung der Lebensmittel zu einem gelöst Hai! F e u e r g e f e ch t zwischen spanischen Milizmännern 1 und Angehörigen der internationalen Brigade ge­kommen sein, bei dem vierzehn Milizmänner getö­tet und 37 verletzt worden fein sollen. Auf Seiten der internationalen Brigade feien im Verlauf des Gefechtes, bei dem Milizmänner sich schließlich

M PALMOLIVE-RASIERCREME

In Normaltuben RM.0.50 ist stilOI! hülb Fd-SiCft ! In großen Tuben RM.1.10

annehmbare-! erziehungsminister Rust bereits in mehreren Er- et. lassen die künftige Gestaltung des höheren Schul­wesens vorbereitet hat, hat er nunmehr lieber» gangsbestimmungen erlassen, durch die das höhere ------- Schulwesen aus seinem jetzigen Stand in die künf­tige endgültige Form übergeleitet wird.

Aus den Uebergangsbestimmungen ist deutlich zu ersehen, wie die künftige höhere Schule des Dritten

nie rden- opa begünj unb die end L in fij man aus d« > a h r e in]