°nn«n. 115 mit
'Uch bj ?>m glichen
Met rt '
nach bem
le.
nhuriyej- up^9s. lLn wird. , ^u5lanb
ÄL
en aus« L°ier ^Uen.
ßegen.
^Mchen f Untet= l’nb lernet
ibrette.
)anb(unqfn «»Mal s atzten noch age, eine Moll bQ5 Rat über« Jölt, eine che, anju« sprachen« us zu Un- len, denn es jösrat einen 2prachenver- I aus bieder wß'gen Zu« Ueberge« oirb.
ensizeii.
mer.
izösifche Kam- Fragen der
e Facqui- I >ß die franzö' | gesamte ftan- igungszustand c ö tz e r e B e- i i Maral des ■ energisch ge- ; :opaganba ;
Marin for« I ungsmini- ehlsgewalt im isierung müsse i werben, um titfieftonb der reiche \tW lige WW* ankeiä) eben- : erinnerte an irberte die industriali« i zu machen, ml Reynaud kreich sich einig auf die Unter 5enn man nicht n es zu föny eute darum, m auf das Höchst' werte an den d zw'sch" eich, der sich ■ beiden Lander nur durch d" gen Dienst'
-Men.
•Art »w L mlländrschen d älkerdunds in» De ®«i
®ss| . ys.» Och, £t Ur- tnul'tti'To A-. (einem = iitv
SS
CW 5orttfS<5 ^>4
besonders zu Gast geladen, neben der Zahl der regelmäßig während des Winterhalbjahres verpflegten Kinder.
Major a. D. Martin Wronsky, Vorstandsmitglied der Deutschen Lufthansa, vollendet sein 60. Lebensjahr. Gleichzeitig scheidet er aus dem Vorstand der Deutschen Lufthansa aus, dem er seit ihrem Bestehen angehört hat, und wird in den Aufsichtsrat der Gesellschaft berufen, von dem er mit Sonderausgaben betraut werden wird. Der Reichsminister der Luftfahrt Generaloberst Göring hat ihm seinen Dank für seine Verdienste um die Entwicklung des deutschen Luftverkehrs, insbesondere um die erfolgreiche internationale Betätigung der Deutschen Lufthansa ausgesprochen.
„Jour" erfährt, daß 1200 Nordafrikaner in Paris, die der aufgelösten freimaurerischen Vereinigung „N o r d a f r l k a n i s ch e r Stern" nahestanden, in die kommunistische Partei Nordafrikas eingetreten seien, die am 1. Dezember 1936 in Paris unter Mitwirkung des „Nordafrikanischen Stern" eine Kundgebung veranstaltet habe.
*
In Chauxde Fonds (Schweiz) wurden nach einem schweren Ueberfall von Kommunisten und Sozialisten auf Mitglieder der „Nationale Jugend" zwei Kommunisten verhaftet, die in dringendem Verdacht stehen, den Anführer der „Jeunesse Nationale", Dr. Eugsne B o u r q u i n, erschlagen zu haben.
Adjutant des Sowjetmarschalls Tuchatschewski von der GPU. verhaftet.
Kopenhagen, 26. Jan. (DNB.) In Fortsetzung der Verhaftungen, die den Aussagen der Angeklagten im Moskauer Theaterprozeß folgen, ist, wie eine Warschauer Meldung der „Politiken" besagt, in Moskau auch Kapitän Smuty, der Adjutant des stellvertretenden Kriegs- ministers und sein eng st er Mitarbeiter, festgenommen worden. Die Verhaftung Smu- tys, der Ukrainer und ein Freund des Generals P u t n a ist, erfolgte unter dramatischen Umständen im Gebäude des Generalstabes durch eine Abteilung F e l d g e n d a r m e n unter Leitung eines GPU.-Kommifsars. Kriegsminister Woroschilow hatte anschließend an diesen Vorgang, der im Generalstab ungeheueres Aufsehen erregte, eine dreieinhalbstündige Besprechung mit seinem Stellvertreter, Marschall Tuchatschewski. in Gegenwart des Chefs der GPU. Jeschow.
Vom Kronzeugen zum Angeklagten.
Moskau, 26. Jan. (DNB.) In der Dienstags- sitzuna des Moskauer Schauprozesses schilderte der Angeklagte Stroilow, der schon an den Vortagen durch seinen an Naivität grenzenden „Ge- ständnis"-Eifer aufgefallen war, mit der Ausführlichkeit eines verlogenen Hintertreppenromans, wie er in den Jahren 1930 und 1931 als technischer Sachverständiger einer Sowjethandelsvertretung in Westeuropa angeblich gezwungen worden sei, gegen die Sowjetunion Wirtschaftsspionage zu betreiben. Bemerkenswert war lediglich die Aussage dieses „Zeugen", daß die Zustände in den westsibirischen Kohlengruben und Jn- dustrieanlagen in ihrer Entsetzlichkeit „beispiellos" gewesen seien. Vergasung der Gruben,
Brände, Katastrophen mit unzähligen Todesopfern, unbeschreibliche Lebens- und Arbeitsbedingungen der Stachanow-Sklaven, unerhörte Mißstände in der technischen Ausrüstung der Betriebe und der Gruben und viele andere Ungeheuerlichkeiten mehr seien im westsibirischen Industriegebiet an der Tagesordnung gewesen. Um die groteske Operetten- haftigkeit des ganzen „Prozeß"-Unternehmens aufzuzeigen, sei erwähnt, daß eben dieser selbe „Angeklagte" Stroilow im Prozeß gegen den reichsdeutschen Ingenieur Stickling, der Ende des vergangenen Jahres zunächst zum Tode verurteilt und dann zu zehn Jahren Gefängnis „begnadigt" wurde, als „Hauptbelaftungs- zeuge" auftrat. Sein jetziges eigenes „Geständnis" charakterisiert zur Genüge, daß man in Moskau sehr schlechtes Theater spielt.
Oer Tschekamord in Paris.
Paris, 27. Jan. (DNB. Funkspruch.) Die Oeff- nung der Leiche des ermordeten Russen Dimitri N a v a ch i n e hat zu der überraschenden Feststellung geführt, daß Navachine nicht durch Schüsse, wie man auf Grund des Fundes von drei Patronenhülsen am Tatort zuerst vermutete, sondern durch vier Stiche mit einem Dolch ge tötet worden ist. Auch eine Röntgendurchleuchtung zeigte kein Geschoß. Der Untersuchungsrichter hat mit den Anwälten des 1930 in Paris verschwundenen ehemaligen Generals Kutjepow, dessen Fall der GPU. zugeschrieben wird, Maßnahmen besprochen, um eine Verjährung zu verhüten, falls die Untersuchung der Ermordung Naoachins Anhaltspunkte zur Aufklärung des Falles Kutjepow ergeben sollte.
Nationale Erfolge bei Aranjuez.
Zlüchtlingsberichie über die grauenvolle Zustände in Malaga.
Salamanca, 27. Jan. (DNB. Funkspruch.) Bolschewistische Truppen griffen erneut a m Frontabschnitt Aranjuez die Stellung der spanischen National-Truppen bei Questa de la Reina an. Die ausländischen Führer der Bolschewisten hatten dabei den Befehl erteilt, s e l b st unter größten Opfern an Menschenleben vorzugehen, um in den Besitz dieses wichtigen Straßen- und Eisenbahnknotenpunktes zu gelangen. Der erste Aufklärungsvorstoß wurde von besonders aus- gewählten bolschewistischen Söldnern ausgeführt. Die spanischen National-Truppen brachten ihnen durch Maschinengewehrfeuer und Handgranaten große Verluste bei, die die Bolschewisten veranlaßten, sich sofort wieder zurückzuziehen.
Ein bei Malaga entflohener Angehöriger der Guardia Civil berichtet, daß in Malaga grauenvolle Zustände herrschen. Bisher sind rund 2 0 00 national gesinnte Spanier ermordet worden. In der Stadt herrsche völlige Anarchie. Verschiedentlich sei es zu Schießereien zwischen den bolschewistischen Organisationen gekommen. Schwere Krankheiten, darunter einige Fälle von Schwarzen Pocken, seien ausgebrochen. Die Lage werde noch trostloser, da keine Medikamente vorhanden seien, und es an Aerzten fehle, da diese größtenteils erschossen worden seien. An vielen Stellen brenne die Stadt. Raub und Mord seien an der Tagesordnung. Nach bolschewistischem Muster würden die noch vorhandenen Werte „kollekti
viert". Die Teuerung sei sehr groß. Eine alte Frau sei von bolschewistischen Banditen zu Tode gequält worden, da sie bei einem Bombenangriff nationaler Flieger, der vier Benzintanks vernichtete, den Namen Gottes anrief.
Maschinengewehre im Rücken!
Das Schreckensregiment der Internationalen Brigade.
L o n d o n , 27. Jan. (DNB. Funkspruch.) „Daily Mail" berichtet, daß unter den Milizen in Madrid eine offene Meuterei gegen die sowjetrussischen Machthaber ausgebrochen sei. Gefangene teilten mit, daß die Spanier, die jetzt noch für die Bolschewisten kämpften, General Franco sofort die Tore der Stadt öffnen würden, wenn sie nicht durch sowjetrussische Maschinengewehre im Rücken in Schach gehalten würden. Die berüchtigte Internationale Brigade habe die Schützengräben der R e s e r v e st e l l ü n - gen mit Maschinengewehren besetzt, die auf die eigene Frontlinie gerichtet seien. Jeder, der den Befehlen der bolschewistischen Gewalthaber nicht sofort nachkomme, werde hinterrücks e r s ch o s- s e n. Die Gewißheit, daß ihre Familien Furchtbares erdulden müßten, wenn sie flüchteten, verhindere ganze Abteilungen der bolschewistischen Miliz, zu den nationalen Truppen überzulaufen.
Aus aller Welt.
Aeichstagung der Inneren Mission.
Berlin, 26. Jan. (DNB.) Im Rahmen der Reichstagung der Inneren Mission gab der Zentralausschuß für Innere Mission einen ßmp- fan9, an dem zahlreiche Leiter der Inneren Mis- slon aus den ausländischen Kirchen und aus dem ganzen Reich sowie Vertreter der kirchlichen Behörden teilnahmen. Im Laufe des Abends gab der Bischof der Siebenbürger Sachsen, Dr. C l o n - dys (Hermannstadt), der tiefen Verbundenheit des st^enbürgischen Sachsenvolkes mit dem deutschen Mutterland und seiner Kirche Ausdruck und wies darauf hin, daß die siebenbürgische Kirche durch die Jahrhunderte hindurch sich für die Wah- rung der deutschen Kulturgüter verantwortlich gesuhlt habe. Sie sei auch heute noch Trägerin des -üolkstums, indem sie neben die Verbundenheit des r-iij69 Gemeinschaft des Glaubens stelle. Am Schluß der Reichstagung versammelten sich in der Berliner Dreifaltigkeitskirche die Leiter und Vorstände der Inneren Mission unter dem Vorsitz des Präsidenten, Pastor Frick (Bremen). Der Direktor des Zentralausschusses, Pastor Schirmacher, entbot einen besonderen Gruß dem neuen Bruderverband, dem Evangelischen Zentralverein für Innere Mission in Oesterreich, und dankte den evangelischen Gemeinden für -die Opferbereitschaft, mit oer sie auch im vergangenen Jahr die Werke der christlichen Liebestätigkeit getragen hätten Reichsminister Dr. Goebbels stiftet Preise für den
Reichsphotowettbewerb „Vier Jahre Aufbau".
Reichsminister Dr. G o e b b e l s hat für die besten amateurphotographischen Arbeiten aus dem Reichsphotowettbewerb „Vier Jahre Ausbau" drei Ehrenpreise zur Verfügung gestellt. Weiterhin gelanoen eine größere Anzahl Geld- und Buchpreise zur Verteilung. Ausgabe des Photowettbewerbs ist es, alle deutschen Amateurphotographen zur Mitarbeit an der großen Ausstellung „Gebt mir vier Aahre Zeit!" aufzurufen. Unerschöpflich sind die Möglichkeiten, die das pulsierende Leben des neuen Deutschland dem Photographen bietet. Alle kraftvol
len, gefunden Aeußerungen unseres neu erwachten nationalen und sozialen Lebens gilt es im Bilde einzufangen. Alle deutschen Volksgenossen, soweit sie Amateurphotographen sind, können sich an dem Wettbewerb beteiligen. Die Bedingungen sind in sämtlichen Photohandlungen erhältlich.
Waller Gropius
erhall einen Lehrstuhl an der Harvard-Universität.
Der bekannte deutsche Architekt Walter Gropius ist auf den Lehrstuhl für Architektur an der Harvard-Universität in. Neuyork berufen worden. 750000Obdachlose im amerikanischen
Ueberschwemmungsgebiet.
Der Vorsitzende des Roten Kreuzes, Admiral G r a y s o n, schätzte die Zahl der durch die Ueberschwemmungen in den elf mittel- und westamerikanischen Staaten obdachlos gewordenen Einwohner auf 7 5 0 0 0 0. Für die sofortige Unterstützung dieser Unglücklichen brauche das Rote Kreuz wenigstens 10 Millionen Dollar. Das Unterhaus hat bereits einen Nachtragshaushalt in höhe von 899 Millionen Dollar angenommen. Roosevelt erklärte, daß jeder Lent dieses Fonds für die Opfer der Katastrophe benutzt werden würde.
Wenn auch der Wasserstand des Ohio bei Cincinnati nicht weiter gestiegen und an einigen Stellen sogar gefallen ist, so wird doch eine neue Hochflut befürchtet. Auch der Missisfippi steigt südlich von Cairo (Illinois) ständig weiter. Am Dienstag wurde auch über Ostarkansas der Ausnahmezustand verhängt. Zahlreiche weitere Ortschaften wurden geräumt, die Zahl der Toten steigt ständig. In verschiedenen Gegenden sind Boote mit Flüchtlingen gekentert. So ertranken in Vaducah (Kentucky) 14 Personen, als ein vollbe- sehtes Boot umschlug. In dem überfluteten Louis- ville wütete in einer Lackfabrik ein verheerender
Japans Erzhunger und Erzreserven.
Von unserem gr.-Korrespondenien.
Schanghai, Januar.
Die Eisenoersorgung ist neben der Sicherung des Oelbedarfs das Hauptproblem der japanischen industriellen Organisation. Vielleicht das allerwichtigste, wenn man bedenkt, daß durch die Produktionssteigerung der japanische Eisenoerbrauch von 2 Mill. Tonnen im Jahre 1933 auf 4 Mill. Tonnen 1935 gestiegen ist, und im laufenden Jahre sicherlich noch erheblich höher sein wird. Allein für die Stahlerzeugung würden 5,5 Mill. Tonnen Roheisen gebraucht werden, was einer Erzmenge von 10 Mill. Tonnen gleichkommt. Japan sucht seine eigenen Erzvorkommen mit allen Mitteln auszunutzen und die verbesserten Methoden zur Verhüttung armer Erze kommen ihm sehr zugute. 1931 stellte sich die Förderung in Japan auf 208 000 Tonnen, in den Kolonien auf 176 000 Tonnen, und die Erzeinfuhr belief sich auf 1,5 Mill. Tonnen, 1935 waren die entsprechenden Mengen 533 000, 242 000 und 3,4 Mill. Tonnen.
Die in Japan gefundenen Eisenerze sind sämtlich von niedrigem Eisengehalt, und die gesamten Reserven belaufen sich auf weniger als 150 Mill. Tonnen, von diesen können jedoch nach einem Gutachten der japanischen geologischen Gesellschaft nur 40 Mill. Tonnen als produktionsfähig bezeichnet werden. Die wichtigsten Minen liegen in Karn ai sh i, 400 Kilometer nördlich von Tokio und Kut- chan, auf der Nordinsel Hokkaido. Ob sich die Produktion noch über das letzte Jahr hinaus steigern läßt, ohne unwirtschaftlich zu werden, erscheint zweifelhaft. Dagegen bieten die koreanischen E i s e n m i n e n sehr gute Aussichten, der Abbau ist im laufenden Jahr außerordentlich verstärkt worden, und man rechnet mit einer jährlichen Ausbeute von 600 000 bis 1 Mill. Tonnen, wodurch die japanische Einfuhr entsprechend entlastet werden wird. Die Mandschurei, die man ja zu dem japanischen Wirtschaftsgebiet rechnen kann, erscheint in der Statistik der japanischen Erzeinfuhr nur mit einer geringen Zifter, weil die Eisenerze hier an Ort und Stelle verarbeitet werden. Es ist bekannt, daß die neuen Showa-Eisenwerke in Anshcm, die in den letzten Jahren mit deutschen Maschinen errichtet wurden, bereits zu den größten Stahlwerken der Welt gehören. Sie produzieren jetzt jährlich 450 000 Tonnen Roheisen und 400 000 Tonnen Stahl. Dabei verarbeiten sie ausschließlich mandschurische Erze, besonders aus den Eifenvorkommen in der Nähe von Anfhan, die zwar nur 35 v. H. Eisen enthalten, aber im Tagesbau leicht zu fördern sind. In dieser Verwertung der mandschurischen Erze liegt die eine große Hoffnung Japans, sich in seiner Eisenversorgung selbständig zu machen.
Von den ausländischen Lieferanten erscheinen China und Malaya mit den höchsten Ziffern. Von den chinesischen Eisenvorkommen befinden sich die ergiebigsten in japanischen Händen, und diese liegen in einem Gebiet, das einer intensiven japanischen Erschließung und Durchdringung entgegengeht. Es handelt sich dabei um die Eisen- vorkommen im Süden der mongolischen Provinz T s ch a ch a r, ungefähr 500 Kilometer nordöstlich von Peking. Die Mutungsrechte in Tschachar hatten sich die Japaner bereits vor Jahren gesichert, aber die unsicheren Verhältnisse dieses von Banditen und irregulären Truppen heimgesuchten Gebietes machten eine ersprießliche Arbeit unmöglich. Seit einem Jahr ist der Nsenbezirk in einer losen und inoffiziellen Form an Mandschukuo angegliedert. Es befindet sich dort eine Abteilung von Mandschukuo-Truppen (feine Japaner), denen sich ein chinesischer General, der mit Mandschukuo sympathisiert, angeschlossen hat. Die häufigen Ueber- fälle haben aufgehört, japanische Truppen befinden sich in unmittelbarer Nähe und könnten im Ernstfälle jederzeit eingreifen. Wie weit die Arbeiten im
Eisengebiet von Tschachar bereits gediehen sind, ist nicht bekannt. Die Japaner halten aus verständlichen militärischen Gründen vorläufig die Veröffentlichung von Zahlen zurück. Die Tschachar-Erze werden exportiert und erscheinen in der japanischen Statistik mit etwa einer Million Tonnen. Es sind durchweg hochwertige Erze von 60 bis 70 v. H. reinem Eisengehalt.
Der größte Eisenoersorger Japans blieb auch im vergangenen Jahr die m a l a y i s ch e Halbinsel. Sie lieferte fast 1,5 Millionen Tonnen und stellte zusammen mit Britisch-Jndien, den Philippinen und Australien 6 2 v. H. des japanischen Imports. Die malayischen Erze besitzen 64 bis 70 v. H. reinen Eisengehalt und die Vorkommen gelten fast als unerschöpflich. Da Japan der größte Eisenerz künde von Südost a s i e n ist, haben japanische Gesellschaften verschiedene große Minen aufgekauft. Die Surimedan- Grube in Jehore gehört der Jshihara-Minen-Gesell- schaft und beliefert Japan allein jährlich mit 500 000 Tonnen Erz. An zweiter Stelle steht die Zungun- Grube, aus der die Japanische Minengesellschast jährlich 350 000 Tonnen fördert. Dieselbe Gesellschaft besitzt noch Minen auf den Philippinen, deren Gesamtförderung sogar noch umfangreicher ist. Aber Japan kann im Ernstfälle nicht mit einer sicheren Versorgung aus Malaya rechnen, und infolgedessen wird die Förderung in Mandschukuo und in Tschachar in jeder Weise gepflegt werden.
Oie Regierungskrisis in Japan.
Die Wehrmacht
lehnt Beteiligung am Kabinett Ugaki ab.
Tokio, 26. Jan. (DNB.) Nach verschiedenen Versuchen des Chefs des militärischen Erziehungswesens, General S u i g y a m a , des Vizekriegs- ministers, General Umezu und des früheren Kommandeurs der IV. Division, General Täte- k a w a, zwischen General Ugaki und der Wehrmacht zu vermitteln, faßte die Wehrmacht den Beschluß, keinen Minister für das Kabinett Ugaki zu stellen. Kriegsminister T e r a u ch i erklärte General Ugaki, daß kein General zur Annahme eines Mini ff e rpostens bereit sei. Die Wehrmacht habe nicht das Vertrauen, daß Ugaki die vom Heere für u,.umgänglich gehaltenen Reformen durchführen könne. Die Wehrmacht wünsche eine friedliche Lösung der Krise und ersuche Ugaki daher, seinen Auftrag an den Kaiser zurückzugeben.
General Ugaki erstattete am Mittwochvormittag dem Kaiser Bericht über seine ergebnislosen Verhandlungen mit der Armee. Die japanische Presse schreibt, daß angesichts der starr ablehnenden Haltung der Armee, die eine schwere innere Krise zeige, Ugakis Beauftragung gegen st ands- l o s geworden sei. Die offensichtlichen Spannungen zwischen dem Heer und den Kreisen, die die Beauftragung Ugakis anregten,, und ihn jetzt mit allen Mitteln zu stützen suchten, müßten im Gegenteil noch schärfer werden. Die gesamte Presse, die auf feiten Ugakis steht, und deshalb starke Kritik an Kriegsminister Terauchi übt, sieht lieber einen Verzicht Ugakis als die Heraufbeschwörung neuer folgenschwerer Entwicklungen.
Die Agentur Domei meldet, daß vor General Ugakis Hauptquartier Angehörige des patriotischen Arbeiter - und Bauernbünde s in dem Augenblick verhaftet wurden, als Ugaki das Haus betreten wollte. Die Verhafteten trugen ein Schriftstück bei sich, das Ugaki zum Verzicht aufforderte. Der General sei gezwungen gewesen, einen Hintereingang zu benutzen, da eine große Menschenmenge das Haus versperrt hätte.
Brand. Auch hier sind mehrere Personen bei Rettungsversuchen ertrunken. Allgemein macht sich der Mangel an Trinkwasser bemerkbar.
Sturm und Frost in Norddeutschland und Dänemark.
Im nordwestdeutschen Küstengebiet herrschten weiter starke Winde in Stärke von 7 bis 8 aus Ost- Südost, die um Helgoland bis auf Stärke 9 auffrischten. Bei schärfer werdendem F r o st — in Bremen wurden minus 10,1 Grad gemessen — hat in einigen Gegenden Schneetreiben eingesetzt.
Südoststurm und Eis behindern auch den Verkehr in Dänemark. In einer Reihe von Sunden und Fjorden staut sich Packeis bis zu fünf Meter Höhe, was eine vollständige Lahmlegung des Schiffsverkehrs zur Folge hat.
Deutscher Fischdampser mit 12 Mann im Sturm gesunken.
Der deutsche Fischdampfer „Uhlenhorst" ist ein Opfer der orkanartigen Stürme der letzten Tage geworden. Seine aus 12 Mann bestehende Be- atzung fand den Seemannstod. Die national« ozialistifche deutsche Seefahrt trauert mit den Hinterbliebenen um ihre Kameraden. Die vom Führer geschaffene Stiftung für „Opfer der Arbeit auf See" hat sich der Hinterbliebenen angenommen.
Strenger Frost in Ostpreußen.
Der seit mehr als 14 Tagen in Ostpreußen anhaltende strenge Frost ohne Schnee, eine für diese Gegend ungewöhnliche Witterungserscheinung, hat in den beiden letzten Tagen stark zugenommen. Am Dienstag meldet Treuburg, das im Reichsgebiet als Ort mit der kältesten Jahresdurch- chnittsternperatur gilt, daß hier wie im ganzen Osten der Provinz 20 Grad unter Null gemessen wurden. Nicht nur die zahlreichen Binnengewässer, sondern auch das Frische und das Kurische Hass sind vollständig zugefroren.
Starke Schneefälle in Norditalien.
Spät, aber mit um so größerem Ungestüm, ist nun auch in Norditalien der Winter eingekehrt. Aus zahlreichen Städten der oberitalienischen Tiefebene werden ausgiebige Schneefälle gemeldet. Mailand ist vollkommen eingeschneit. Die Gartenanlagen mit den unter der Schneelast sich biegenden Bäumen zeigen ein winterliches Bild, wie man es sonst meist nur in nördlicheren Regionen sieht. Auch in Verona, Triest und Fiume ist viel Schnee gefallen.
Brandkatastrophe in einem norddeutschen Dorf.
In einer der letzten Nächte wurde das Dorf Wiepenkathen bei Stade (Niederelbe) von einer Brand kata st rophe heimgesucht. In einem Bauernhaus brach Feuer aus, das sich infolge des Sturmes in kurzer Zeit auf Scheune und Ställe ausdehnte. Der Sturm jagte die Flammen und
Der Oberbannführer im Stabe der Reichsjugendführung Kurt Petter wurde vom Jugendführer des Deutschen Reiches zum Inspekteur der neuen Adolf-Hitler-Schulen ernannt.
(Presse-Jllustration-Hoffmann-M.)
Funken über das ganze Dorf. Bald standen das Schulhaus und mehrere weitere Häuser in hellen Flammen. Jngesamt wurden elf Gebäude in Asche gelegt. Den Wehren gelang es unter Aufbietung aller Kräfte, einige vom Feuer bereits erfaßte Gebäude zu erhalten. Gegen Morgen war die Wehren unter Wasser gesetzt wurden, sind von oben bis unten in Eis gehüllt.
Großfeuer in der Berliner Friedrichstraße.
In einem Hause der Berliner Friedrichstraße brach ein Großfeuer aus. Vier Menschen, die im Schlaf überrascht worden waren, mußten den Sprung auf das Sprungtuch wagen: ein weiterer konnte über eine Leiter gerettet werden. Einer der Abgesprungenen erlitt schwere Verletzungen. Die grimmige Kälte behinderte die Löscharbeiten empfindlich, denn das aus zwölf Rohren gegebene Wasser war im Nu gefroren. Ein Feuerwehrmann, der sich ohne Rauchschutzgerät zu weit vorgewaat hatte, sank leblos zusammen: er war einer schweren Rauchvergiftung erlegen. Der durch das Feuer und die Wassermengen angerichtete Schaden ist beträchtlich. Die Ursache des Brandes konnte noch nicht ermittelt werden.
Gute Möbel bei Koos
Giessen Schulstr: 6
n r $
□
e )


