Einzelbild herunterladen

Zreitag, 2b. November 1057

18Z. Jahrgang

Nr. ^tb Erstes Stau

Der Führer in der japanischen Volschast zu Gast

Reichskanzler eine Abendtafel statt, an

der

Die ungarischen Gäste beim Führer.

Vertrauensvolle Zusammenarbeit beider Völker auf allen Gebieten.

des Beitritts Italiens als Zeichen einer gemein» amen inneren Haltung, die sich naturnotwendig auch auf die Außenpolitik der drei Länder aus­wirke. Der italienische Botschafter Auriti, Fürst Konoye und Außenminister Hirota brachten ihrer- eits die feste Verbundenheit ihrer Länder mit dem Antikomintern-Abkommen zum Ausdruck.

Die Feiern wurden abgeschlossen mit einem F e st- bankett. lieber 600 Persönlichkeiten des japa=

des Führers, Reichminister Heß, Generaladmiral R a e d e r, bte Reichsleiter Rosenberg und Reichsjugendführer v. Schirach als Stellvertre­ter des Reichsministers des Auswärtigen Staats- sekretär v. Mackensen, Botschafter v. Ribben- t r o p , die Staatssekretäre Dr Meißner, Lam­mers und Funk sowie Gauleiter Bohle. Unser Bild zeigt die Begrüßung des Führers durch Graf Mushakoji in der Botschaft. Ganz links Reichs-

Lnnahme von Anzeigen für die Mitlagsnummer bis 8' /.Uhr des Dormittags

Grundpreise für 1 mm höhe für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Rpf.. für Text« anzeigen von70mm Breite

50 Rpf..Platzvorschrift nach vorh.Dereinbg.25°/» mehr.

Ermäßigte Grundpreise:

Stellen-, Vereins-, gemein­nützige Anzeigen sowie ein- Ipaltige Gelegenheitsanzei­gen 5 Rpf.. Familienanzei­gen, Bäder-, Unterrichts- u. behördliche Anzeigen 6Rpf. Mengenabschlüsse Staffel B

Der Führer und Reichskanzler war am Mittwochabend aus Anlaß des Jahrestages des Antikomintern-Abkommens Gast des Kaiserlich-Ja­panischen Botschafters Graf Mushakoji. Fer­ner waren geladen: der italienische Botschafter Attolico Ministerpräsident Göring, Reichs-

außer dem Ministerpräsidenten und Frau von D a r a n y i und dem Minister des Aeußeren von Kanya der Königlich-Ungarische Gesandte und die Begleitung des Ministerpräsidenten mit ihren Da­men teilnahmen Don deutscher Seite waren mit ihren Damen anwesend sämtliche zur Zeit in Ber­lin befindlichen Reichsminister, Reichsleiter und Staatssekretäre, Vertreter der Wehrmacht, des Aus­wärtigen Amtes, der ff und SA., des RS.-Kraft- fahr- und Fliegerkorps, des Reichsnährstandes, Bot­schafter von Papen und der Reichssportführer.

Ordenauszeichnung

für ungarische Staatsmänner.

B e r I i n, 26. Roo. (DNB.) Der Führer und Reichskanzler hat aus Anlaß des Staats­besuches des ungarischen Ministerpräsidenten dem Kgl. Ungarischen Gesandten in Berlin Sztojai, dem Kgl. Ungarischen Kultusminister H o m a n und dem Präsidenten der Kgl. Ungarischen National­bank, Finanzminister i. R. Bela von I m r e d y , das Großkreuz des Ordens vom Deutschen Adler verliehen. Ferner haben eine Reihe weiterer unga­rischer Persönlichkeiten Auszeichnungen erhalten. Oer Ministerpräsident und der Mimster des Aeuße- ren sind bereits Inhaber des Großkreuzes des Ordens vom Deutschen Adler.

Lrlchemi täglich. außer Sonntags und Feiertags Beilagen: Die Illustrierte Giestener Famikienblätter Heimat im Bild Die Scholle

Monats-vezugspreis:

Mil 4 Beilagen RM. 1.95 Ohne Illustrierte , 1.80 Zustellgebühr -.25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt üernsprechanschlüffe

unter Sammelnummer 2251 Anschrift für Drahtnach richten Anzeiger Gießen

Postscheckkonto:

Frankfurt am Alain llb86

leiter Rosenberg und im Hintergrund Reichs­jugendführer v. S ch i r a ch, rechts Staatssekretär Lammers, Staatssekretär Funk und Minister­präsident Generaloberst Göring. (Atlantik-M.)

Der japanische Botschafter Graf Mushakoji gab einen Empfang, zu dem erschienen waren: Reichsminister Darre, der italienische Bot­schaftssekretär Marchese G i u st i-n i a n t, Staats­sekretär Posse, Reichssportführer v. Tscham- mer und Osten und viele andere. Im Laufe des Essens wechselten der japanische Botschafter und Reichsminister Darre Ansprachen, in der der Anti­kominternpakt und die guten Beziehungen der bei­den Länder mit warmen Worten unterstrichen wurden.

Zaranfeiettdredeutsch-japamsche Freundschaft.

Begeisterte Massenkundgebungen in Sotto.

Tokio, 25. N°°. (DNB.) Die Feiern m Tokio anläßlich des ersten Jahrestages der Unterzeichnung des Antikomintern-Abkommens wurden durch einen Emoianq in der deutschen Botscha t zu Ehren von Prinz C h I ch > b u eingelntet. 2In der Veranstaltung nahmen serner teil Mmi terpra lldent ft ü r ft Konoye, Außenminister i r o t a, Kriegsminister Sugiyama, en ticke

nai, ferner Generale, Admirale und der italienisch

Etwa^80 000 Studenten, Mitglieder des Deutsch-japanischen Vereins sowie anderer natio­naler Verbände feierten den Jahrestag un Äora- kuen-Stadion. An der Kundgebung nahmen Prinz Kanin, Ministerpräsident Fürst Konoye, die Spitzen von Heer und Marine, die Botschafter von Dirksen und Auriti sowie Vertreter der NSDAP und der deutschen Kolonie teil Nach einer Begrüßungsan­sprache des Staatsrats Admiral A r i m a erklangen die deutschen Nationallieder, der deutsche Botschafter von Dirksen stellte angesichts der begeisterten Men­schenmenge voll Stolz und Dankbarkeit test, datz dieser Tag dem gesamten deutschen und japanischen Volke gehöre und unterstrich die hohe Bedeutung

Berlin, 25. Nov. (DNB.) Der Führer und Reichskanzler empfing heute um 12 Uhr m Gegenwart des Relchsministers des Auswärtigen, Freiherrn von Neurath, den Königlich Ungarischen Ministerpräsidenten, Dr. v. D a r an y i und den Königlich-Ungarischen Minister des Aeuye- ren, v. Kanya, die von dem Gesandten Szto- j a y begleitet waren, zu einer längeren vertrau­ensvollen Aussprache Man war sich darüber einig, daß ebenso wie bisher auch in Zukunft in allen die beiden Länder berührenden Fragen der engste Kontakt aufrechterhalten werden soll und die gemeinsam dem Frieden dienenden Ziele durch fortlaufenden Gedankenaus­tausch weiterhin zu verfolgen sein werden. Im Geist der fest begründeten auf gegenseitigem uner­schütterlichem Vertrauen beruhenden deutsch-unga- ri chen Freundschaft werden auch in Zukunft die vielfältigen Beziehungen zwischen den beiden Lan­dern auf wirtschaftlichem und kultu­rellem Gebiet weiterhin gefordert und alle sonstigen Fragen, die Deutschland und Ungarn ge­meinsam angehen, in vertrauensvoller Zusammen­arbeit behandelt werden. So dient nach der über­einstimmenden Ueberzeugung der ungarischen und deutschen Staatsmänner die deutsch-ungarische Freundschaft und ihre ständige Vertiefung nicht nur öen Interessen beider Länder, sondern liefert dar­über hinaus einen wesentlichen Beitrag zu allen auf die Befriedung Europas gerichteten Bestrebungen ...

Als * Abschluß des - Besuches der ungarischen Staatsmänner in Berlin fand beim Führer und

heitsgeschichte endgültig überwunden hat." Dann sprachen der italienische Botschafter, der japanische Ministerpräsident und Außenminister Hlrota. Mit stürmischem Beifall begrüßt, nahm schließlich der japanische Nationalistenführer Tokutomi das Wort, der die Jahresfeier als einen Markstein in der deutsch-japanischen Geschichte und den Beitritt Italiens als einen Peweis für die werbende Kraft des Abkommens bezeichnete Am Abend zogen wie­derum riesige Demonstrationszüge mit über 30 000 Fackelträgern vor den kaiser­lichen Palast und die Botschaften der befreun­deten Mächte. Aehnliche Feiern fanden in Yoko-

lernaiionaien ® c 11 ui 11 u 1111 uncuujui- uuni " . 's.____

terlich auf unseren Posten auszuharren, bis die Hama, Osaka U"d in zahlreichen anderen ötaö Welt zu den Segnungen nationaler Eigenart und staft. Die gesamte Presse veröffentlichte Fester Bodenständigkeit zurückgefunden und den Kommu- lagen mit Bildern und Sonderbeitragen über nismus als eines der dunkelsten Kapitel der Mensch-1 Deutschland und Italien.

Wie sieht es in derWittschastaus?

Während die Industrie mit dem beginnenden Winter in ihre stillere Jahreszeit einzutreten pflegt, beginnt der Einzelhandel mit Hochdruck sur eineSaison" zu rüsten. Weihnachten steht vor der Tür, der größte Einkaufstermin des Jah­res! Die Läger weisen ihre größte Reichhaltigkeit im November auf, kurz bevor der gewaltige Zu- trom der Käufer einsetzt, der dann wahrend der beiden letzten Wochen vor dem Weihnachtsfest seinen höchsten Gipfel zu erreichen pflegt Es hat sich so­gar gezeigt, daß die Kauffreudigkeit zu Weihnachten mit jedem Jahr größer geworden ist; denn 1933 lag der Warenabsatz des Dezember 39 v. H., 193b aber bereits 58 o. H. über dem 'Jahresdurchschnitt. Und das findet wiederum feine natürliche Erklä­rung in der wachsenden Kaufkraft des deutschen Volkes. Diese Tatsache wird sich auch voraussichtlich 1937 noch klarer ergeben. Wir werden diesmal wohl mit einem um 60 v. H. stärkeren Weihnachts­monat gegenüber dem Durchschnittsgeschäft rechnen können. Nun ist das Gewicht des Weihnachtsge- schäftes in den einzelnen Zweigen des Laden- Handels natürlich sehr verschieden. Die Damen- konfektton, die durch die jahreszeitliche Modege­staltung ausschlaggebend beeinflußt wird, spürt das Weihnachtsgeschäft kaum. Auch Gardinen, Kurz­waren, Drogen, Waschmittel und andere mehr all­tägliche Waren fühlen den Dezember-Absatz nicht tarier als den anderer Monate. Anders wird es chon in den K a f f e e g e s ch ä f t e n, die im No­vember und Dezember zusammen 24 v. H des Jahresumsatzes tätigen. In Damenwäsche wer- den 26 v. H. in dieser Zeit abgesetzt, die M obel- Händler verkaufen ebenfalls 26 v. H., die T e p - pichgeschäfte 28 v. H. Der Absatz der P ar fu- merien beziffert sich auf 30 v. H. Ebenfalls wer­den 30 v. H. des Jahresumsatzes an Strümpfen jetzt an die Käufer herangebracht. Die S ch u h - gef chäfte berichten sogar schon über 33 v H. Noch höher steigt dann der Anteil des Weihnachts­geschäftes in Glas und Porzellan, in Be­le u ch tun g s gegenständen, in Bijouterie- waren und in Konfitüren. Herrenwäsche wird besonders gern geschenkt, hier finden 40 o. H. des gesamten Jahresabsatzes kurz vor Weihnachten Käufer. Die Pelzhändler können ohne Weih­nachtsgeschäft überhaupt nicht existieren, denn sie verkaufen in djesen letzten Wochen des Jahres 46 v. H. des Jahresabsatzes. In Taschentücher werden sogar 50 v. H. der jährlichsn Verkäufe ge­tätigt. Und endlich ist vor allem aus dem Spiel- warengefchäft die Zeit vor Weihnachten nicht wegzudenken, denn hier werden nahezu zwei Drit­tel der Verkäufe des ganzen Jahres getätigt, wäh­rend die übrigen zehn Monate kaum eine Bewegung im Lager zeigen. Kann man für das Jahr 1936 schon einen Einzelhandelsumsatz von 3,6 Milliarden Mark für den Weihnachtsmonat annehmen, so läßt sich für Dezember 1937 ein Betrag von rund 4 Mil­liarden Mark veranschlagen. Dem muß man gegen« überstellen, daß im Dezember 1932 nur für 2,4 Milliarden Mark Waren ihren Käufer über den

nischen öffentlichen Lebens nahmen teil. Botschafts­rat Dr. W. No edel sagte:Wir wollen geloben, im Dienste des Friedens und der in­ternationalen Gerechtigkeit unerschüt-

Ladentisch fanden.

Es kommt nicht nur darauf an. im Rahmen des Vierjahresplanes für die Sicherung der deutschen Rohstoftreiheit neue Werkstoffe zu e r f i n d e n, sondern ebenso wichtig ist es, diese neuen Werkstoffe anzuwenden. Es ist darum immer wertvoll, wenn aus der Praxis Berichte über Erfahrungen mit diesen Werkstoffen in die Öffentlichkeit gelan­gen. Eine große westdeutsche Eisengesellschaft führt z. B. dieser Tage in dem Bericht über ihre Haupt- Versammlung aus, daß sie die Ausstrahlungen des Vierjahresplanes in allen ihren betrieben verspüre. Mit Genugtuung könne festgestellt werden, daß be« deutende Erfolge in der Umstellung auf neue Werk­stoffe auch bei der Gesellschaft selbst erzielt worden seien, und daß Fabrikate geschaffen wurden, die De­visen sparen. Man setze sich jedenfalls lebhaft für die Verwendung von Austauschstoffen ein. Hierbei hätte man die Erfahrung machen können das ist für die Allgemeinheit besonders wichtig daß diese neuen Stoffe zum Teil in der Qualität besser und in der Verwendung billiger seien als die früher ver­wandten und kaum für ersetzbar gehaltenen Werk­stoffe Auch für die Zukunft wird die Gesellschaft in diesen Bemühungen nicht Nachlassen. Wie groß die Möglichkeiten in dieser Richtung noch sind, gebt aus einem Vortrag hervor, den der Chef des Amtes für Roh- und Werkstoffe, Oberst Löb, über die Nichteisenmetallwirtschaft im Vierjahresplan vor Vertretern der zuständigen Behörden und der In- dustrie hielt. Er wies hier an Hand eines befon« deren Beispieles nach, daß die Verknappung an Schwermetallen durch Verstärkung der heimischen Erzeugung und durch Senkung des Bedarfs infolge konstruktiver Maßnahmen und Sparmaßnahmen schon jetzt wirksam vermindert werden kann. Um den dann noch bestehenden Bedarf zu befriedigen, könne mit anderen metallischen oder nicht metalli­schen Austauschstoffen wirksam gearbeitet werden, wie z B mit Aluminium und Magnesium-Legierun- gen, Kunst- und Preßstoffen, Holz, Glas und Por­zellan Hierbei verwies Oberst Löb ebenfalls auf die Wichtigkeit und die Erfolge der Austauschmaßnah­men und Austauschwerkstoffe. Jedem Volksgenossen ist es auch in seinem Kreise durch Prüfung aller Möglichkeiten gegeben, an diesen Bestrebungen tat­kräftig teilzunehmen.

In einem Vortrag vor der Forschungsstelle für Siedlungs- und Wohnungswesen in Münster hat Geheimrat Steyerer, München, die verschiedenen Kapitalguellen unseres Realkreditsystems untersucht und kommt dabei zu dem Schluß, daß die Pfand- briefinstitutedie einzige organische Verbm- düng des freien Marktes mit dem Realkredit und dadurch, von der Kapitalseite- aus gesehen, auch in

Ein Lahr Aniikominternpaki.

Lleberzeugungssache der aktiven Kräfte junger und entschlossener Nationen."

Berlin, 25. Nov. (DNB.) Aus Anlaß des Jahrestages der Unterzeichnung des deutsch- japanischen Antikomintern-Abkommens , sprachen Reichsminister Dr. Goebbels und der i japanische Verkehrsminlster Nagai über alle deut- : scheu und japanischen Sender. Dr Goebbels sagte: Vor einem Jahr hat die verantwortliche ja­panische und deutsche Regierung den Entschluß ge­faßt, die Kampfansage der kommunisti­schen Internationale gegen Kultur und Tradition, Ausbau und Weltfrieden mit einer Ver­einbarung z u erwidern, deren Ziel und Zweck die Immunisierung ihrer beiden Völ­ker gegen bie Seuche des Bolschewis­mus und die Errichtung einer Schutzwehr gegen die zersetzende Wühlarbeit der kommunistischen Internationale sein sollte. Wenn das deutsch-japa­nische Antikomintern-Abkommen in diesem einen Jahr eine Bedeutung erlangt hat, die weit über die Grenzen der beiden Völker hinausreicht, so ist das schon ein Beweis für die Notwendig­keit eines solchen Abkommens und die segens­reiche Wirkung der gemeinsamen Arbeit. Der internationale Bolschewismus hat nunmehr erkannt, daß hier ein Damm aufgerichtet ist gegen die Fluten des Chaos und der Anarchie, der nicht mehr durchbrochen werden kann. Das deutsch-japa­nische Anti-Komintern-Abkommen istUeberzeugungs- fache der aktiven Kräfte zweier junger und entschlos­sener Nationen, und keine deutlichere Bestätigung für die Richtigkeit des hier eingetragenen Weges konnte es geben als die Tatsache, daß die ita­lienische Regierung ihm kürzlich ebenfalls beitrat. Es kann ferner schon am ersten Jahrestage festgestellt werden, daß die innere Zustimmung zu dem Abkommen auch in vielen anderen Ländern ständig im Wachsen begriffen ist. Dieft Einstellung ist um so verständlicher, als es auch in der Zwischenzeit nicht an zahlreichen Tatsachen, beweisen dafür gefehlt hat, daß die kommunistische Internationale es immer wieder versucht, sich m bie inneren Verhältnisse der Nationen ei n zü­rn i sch en und dadurch nicht nur deren Frieden nnb soziales Wohlleben, sondern auch den Weltfrie­den überhaupt zu bedrohen. Möge die gemeinsame Arbeit im Rahmen dieses Abkommen, das gegen keinen dritten Staat gerichtet ist und der Verteidigung der Kulturgüter gegen bie Zersetzung und Bedrohung durch die kommunistische Inter­nationale dient, auch weiter von Erfolg gekrönt fein.

Oer japanische Verkehrsminister Nagai

sagte: Wenn ich mir heute das Deutsche Reich, das sich nach dem Weltkrieg, nach großen politischen und wirtschaftlichen Verwirrungen unter der Fahne des Hakenkreuzes mutig wieder erhoben hat mtt feinem Führer Adolf Hitler vor Augen stelle, so erfüllt mich aufrichtige B e w u n d e r u n g. Unsere Völker, denen eine große politische, blut» gebundene hohe kulturelle Ueberlieferung gemein ist streben trotz aller Schwierigkeiten stets nach Ge- ......

rechtigkeit und öffentlicher Ordnung Sie sind beseelt triegsminifter v. Blomberg, der Stellvertreter von dem Ideal eines moralisch begrün- rflpnornfnhmtrol

beten Staates. Die sittlich-nationalen Welt­anschauungen unserer beiden Völker stellen sich der materialistisch zersetzenden Weltanschauung des Kommunismus ausdrücklich entgegen, die Der Befriedigung gemeiner materialistischer unteren en der Menschen dient und auf dieser Grundlage die Welt zu vereinen sucht. Der ch i n e l i s ch -1 a pa­nische Konflikt ist für uns ein heiliger Kamps, der es unternimmt, bie Nanking-Regierung wegen ihrer antijapanischen Haltung zur Rechenschaft zu ziehen, das chinesische Volk von der ro­ten Gefahr zu befreien und ben gruben im Fernen Osten zu sichern. Durch die Markung des antikommunistischen Lagers, dessen Achse To- xio^-Berlin mit Rom verbindet, werden nach un- jerer s-sten U-b-rz-ugung neue starke Grundlagen für den Weltfrieden und damit für das Wohl Der Menschheit gelegt.

Siebener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

Druck und Verlag: Vrühlsche Univcrfitätsörudcrci R. Lange in Gießen. Zchristleilung nnd Geschäftsstelle: Tchulstratze 7

W