Ausgabe 
26.4.1937
 
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Revue

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Berussbeamlenium in Geschichte und Gegenwart

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Bukarest, 25. April. (DNB.) Bei den Bespre­chungen des polnischen Außenministers Beck mit König Carol und Antonescu wurde auch die Frage der Staatsbesuche geregelt. Man be­schloß, daß der polnische Staatspräsident am 6. Juni nach Bukarest kommen wird. König Carol wird den Besuch noch im Laufe des Juni erwidern. Die Besprechungen zwischen den beiden General st abschefs werden im Mai stattfinden.

Am Sonntagnachmittag wurde der Presse die amt­liche Mitteilung über das Ergebnis des Be­suches des polnischen Außenministers Beck übergeben. Darin wird darauf hingewiesen,

behandelt wurden.

Die Besprechungen, die sich in einer besonders herzlichen Atmosphäre abgespielt hätten, stellten die Fortsetzung der Aussprachen Becks und A n t o - nescus in Warschau und Genf dar. Sie hätten zu der Feststellung geführt, daß die Standpunkte der beiden Außenminister in zahlreichen Fragen, die den Gegenstand einer gemeinsamen Prüfung bildeten, in nichts auseinandergingen, und daß sich die enge Zusammenarbeit der beiden Re-

die gegenwärtige allgemeine Lage,

die Beziehungen Polens und Rumäniens zu anderen Staaten und

besondere die beiden Verbündeten interessierende Fragen

Erde für alle Zukunft zu sichern. Er kennt und fühlt die tiefe sittliche Pflicht, die ihm sein Dienst an sei­nem Volk und an seinem Führer auferlegt. Der deutsche Beamte kann, ebenso wie der deutsche Ar­beiter und der deutsche Unternehmer, ohne sein Volk nicht bestehen. Auch er zieht seine Kraft aus dem Blut dieses Volkes und aus deutscher Erde.

So stellt das Berufsbeamtentum heute wohl einen besonderen Stand dar, der unter eigenem Recht lebt und schafft, bildet aber doch keinen von den anderen Berufsschichten und den übri­gen Volksgenossen abgeschlossenen und abgekap­selten Stand. Darum ist in seinen Reihen kein Raum mehr für Kastengeist und Standesdünkel vergangener Zeiten. Der deutsche Beamte weiß, daß er des Volkes wegen da ist und nicht das Volk des Beamten wegen. Deshalb versteht das Volk auch wieder den Beamten,

schätzt und achtet ihn und wird seinen gen gerecht.

Schon über drei Jahre umschließt ihn Berufskameraden der Reichsbund der

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Oer Beamte im Dritten Reich.

jltichsminister Or. Krick spricht in der Verwaltungs-Akademie in Berlin. Alle deutschen Beamten werden Reichsbeamte zur Vollendung des Einheitsreiches.

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Und darum war es notwendig, das deutsche Berufs­beamtentum sobald als irgend möglich in seiner alten Güte und Reinheit wiederherzustellen. Darum mußte das Berufsbeamtengesetz eine der ersten Taten der nationalsozialistischen Regierung ein. Es brachte, entsprechend den Richtlinien der nationalsozialistischen Beamtenpolitik, vor allem den Abbau der sog.Reoolutionsbeamten",die ohne die vorgeschriebene Vor- und Ausbildung seit der Revolution aus parteipolitischen Rücksichten in die öffentliche Verwaltung Eingang fanden." Es setzte aber auch die völkische Forderung des Rational- ozialismus in die Tat um, daß nur, wer deut- ch en Blutes ist, in Deutschland ein Amt beklei­den und Beamter sein darf. Weit über die Kreise der deutschen Beamtenschaft, ja weit über die deut- chen Grenzen hinaus hat der dort imArierpara­graphen" geformte Gedanken Menschen und Völker ergriffen, die Lauen aufgerüttelt und Schlafenden aufgeweckt. Wenn das Gesetz aber Staatsfeinde und politische Widersacher aus dem Beamtenkörper ent­fernte, so kam darin bereits der Grundsatz zum Ausdruck, daß dem neuen Staat nur der Beamte dienen kann und darf, der sich zu ihm nicht nur mit den Lippen bekennt, sondern ihn auch aus vol­lem Herzen bejaht. Die gleichen Forderungen stellte das Gesetz zur Aenderung von Vorschriften auf dem Gebiete des allgemeinen Beamten-, des Besoldungs­und des Versorgungsrechts vom 30. Juni 1933 auf, und nach dem neuen Deutschen Beamtengesetz vom 26. Januar 1937 wird es ebenso sein.

Wie schon nach dem Gesetz vom 30. Juni 1933, wird das Beamtenverhältnis dort als ein öffentlich- rechtliches Dienst- und Treueverhältnis bezeichnet, und, wie nach dem Gesetz vom 20. August 1934, schwört der Beamte nach § 4 des Deutschen Be­amtengesetzes dem Führer des Deutschen Reichs und Volkes, Adolf Hitler, Treue und Gehorsam.

Damil ist die alle deutsche Treue wieder klar und deutlich als Urgrund allen Beamlenwesens herausgestellt, und zwar als unmittelbare per­sönliche Bindung an das Staatsoberhaupt des Deutschen Reichs und den Führer des deutschen Volkes. Diese Treue bildet die Grundlage jedes einzelnen Beamtenverhättnisses und das Fun­dament jeglichen Beamtentums überhaupt. Aus dieser Treue, die nur mit dem Tode endet, ent­springen alle Beamtenpflichten, vor allem die Pflicht zur vollen Hingabe an das Amt, zu Ge­horsam, Amtsverschwiegenheit und Kamerad­schaft. Die Treue aber ist immer zweiseitig: Dem Beamten, der freu seine Pflicht erfüllt, sichert dec Führer seinen besonderen Schuh zu, gewährleistet der Staat seine Lebensstellung, ge­währt ihm Fürsorge und Schuh bei seinen amtlichen Verrichtungen und in seiner Stellung als Beamter, heute finden wir alle Merkmale des deutschen Verussbeamtentums wieder, die schon derunvergleichliche Beamtenkörper des alten Reichs" aufwies, und die auch in das neue Deutsche Veamtengeseh übergegangen sind.

Weist so das Berufsbeamtentum der Gegenwart wieder die gleichen Grundzüge auf wie vor der Re- volte 1918, so ist doch sein sittlicher Gehalt ein anderer und tieferer. Der Beamte kann heute seine Arbeit auch mit innerer Befriedigung tun; denn er ist gleichgerichtet mit seinem Staat, eins mit Partei und Wehrmacht und dient wie sie seinem Führer. Er weiß, daß alle nur das eine Ziel verfolgen, fein Deutschland, sein Volk, von dem er selbst ein Stück ist, wie­der stark und groß zu machen und seinem Vaterland den ihm zukommenden Platz unter den Völkern der

Becks Besprechungen in Bukarest

3n engster Fühlungnahme zu bleiben."

gierungen im Zeichen des Vertrauens und der Freundschaft entwickele. Dann wird hervorgehoben, daß die Richtlinien des polnisch-rumänischen Bündnisses auf dem Gedanken der Verant­wortlichkeit für die Sicherheit der beiden Staaten unter vertrauensvoller Zusammenarbeit zur Festi­gung der internationalen Beziehungen beruhten. Trotz einiger Komplikationen politischer Art sei die Aussicht vorhanden, daß der Aufbaugeist und der gute Wille der verantwortlichen Lenker der euro­päischen Politik nutzbringend in den Dienst einer allgemeinen Entspannung gestellt werden könnten.

Rach Hervorheben der Wichtigkeit der kultu­rellen Zusammenarbeit und der Auswer­tung des bestehenden Kulturabkommens wird auch die Bedeutung der wirtschaftlichen Bezie­hungen zwischen den beiden Staaten hervorge­hoben und festgestellt, daß das letzte Wirtschaftsab­kommen eine Besserung dieser Beziehungen herbei­geführt habe.

Der amtliche Bericht schließt mit der Feststellung, die beiden Außenminister seien der Ansicht, daß im gegenwärtigen Augenblick mehr denn je alle Schwierigkeiten zwischenstaatlicher Natur mit Ruhe und Geduld geprüft werden müßten. Sie hätten deshalb beschlossen, in engster Fühlung­nahme zu bleiben und so oft wie möglich ihre Meinungen auszutauschen.

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i' .schnell' schönblü' tür Zäune, ine Blüten» reiswert

waltungsakademien in den nationalsozialistischen Staat vollendet.

Welchen gewaltigen Aufschwung die Verwal­tungsakademien seitdem genommen haben, ergibt schon die Tatsache, daß sich ihre Hörerzahl verfünf­facht hat. Ich selbst habe alle Behörden die enge Zusammenarbeit mit den einzelnen Verwaltungs- Akademien empfohlen.

Es verdient die höchste Anerkennung, wenn deutsche Beamte, die tagsüber ihren gewiß nicht leichten Dienst mit Hingabe versehen, in den späten Rachmittagsstunden oder Abendstunden mit gespannter Aufmerksamkeit zu den Füßen von Hochschullehrern und Männern der Praxis sitzen, die ihnen brennende Fragen der Politik, der Wirtschaft und Kultur nahebringen.

Es ist daher nicht mehr als recht und billig, diese auf diesem Wege erzielten Leistungen anzuer­kennen. Schon bisher waren die AkademieMb- schlußzeugnisse und Bescheinigungen über den Be­such der Verwaltungs-Akademien zu den Versonal- akten zu nehmen und bei Beförderungen sowie bei Besetzung von Stellen mit verantwortlicher Tätig­keit zu bewerten, und waren bei sonst gleicher Eig­nung Beamte zu bevorzugen, die das Akademie- Abschlußzeugnis besaßen. Nunmehr können Beamte nach Abschluß eines mindestens sechssemestrigen Lehrganges einer Verwaltungs-Akademie das Ver­waltungs-Akademie-Diplom erwerben.

Die Verwaltungs-Akademie-Diplominhaber kön­nen mit Recht stolz und sicher sein, daß sie bei ihren Verwaltungen besondere Anerkennung und Förderung finden werden. Daß sie auch in ihrem Charakter den höchsten Anforderungen entsprechen müssen, ist selbstverständlich.

Darum ist auch nicht zu fürchten, daß erprobte Kämpfer der Bewegung oder an verantwortlichen Stellen unabkömmliche Beamte, die durch ihre Ar­beit für Partei und Staat so restlos in Anspruch genommen sind, daß sie sich das Diplom nicht er­werben können, deswegen zurückgesetzt werden.

Ihrer Einladung entsprechend, so schloß der Mini­ster, eröffne ich hiermit die heute beginnende Beamtenrechts-Hal b woche der Verwal­tungs-Akademie Berlin mit dem aufrichtigen Wunsche, daß sie ebenso wie Ihre anderen Ver­anstaltungen sich als nutz- und segenbringend er­weist für unsere deutsche Beamtenschaft und damit für unseren nationalsozialistischen Staat, für die ihn tragende Bewegung, für unser deutsches Volk und Reich!

Aeichsminister Dr. Frick hielt dann vor der T'elwaltungs-Akademie einen Vortrag über das DstmaDa s Serufsbeamtentum in Ge- l shichte und Gegenwart". Der Minister fjgie einleitend u. a.:

Mnn man an einem solchen Wendepunkt des Bemtenrechts steht, wie ihn das neue Deut- s he B e a m t e n g e s e tz vom 26. Januar L1637 und die am gleichen Tag erlassene Reichs- düiknstberufsordnung bedeuten, so ist es wvhl angebracht, die Einrichtung des Berufsbeam- tMms, dessen Belangen die neuen Gesetze gelten, in Vergangenheit und Gegenwart näher zu brachten. , _ _ .

Dir können als B e r u f s b e a m t e die Gesamt­heit derjenigen Beamten bezeichnen, die sich dem 08aii zur Erfüllung [einer Aufgaben dauernd zur Slithiguna stellen und durch einen besonderen Akt dk Staatsgewalt dafür angestellt, ernannt oder be- »fm werden. Diese Tätigkeit für den Staat bil- dtt den Inhalt ihres Lebens und wird ihnen fo 8» Lebensberuf. Dafür, daß der Staat ihr- Kraft mit Arbeit ganz und ausschließlich in Anspruch mtrawl, schützt er sie vor Mangel und Rat sichert e i' fiien unb ihrer Familie Unterhalt und Auskam- Mi>. Dieses fo beschaffene Ser u f ab e aim t ert = tlim das in seiner eigenen Art auf deutschem Bo­tin intstanden ist und sich entwickelt hat, ist eine 1 ImifHdie deutsche Erscheinung. Sein Rus und Ruhm reichten vor dem Weltkrieg weit Liier die Grenzen unseres Vaterandes hinaus, da Mi dort nachgeahmt, wurde es doch nie erreicht.

Minifter gab dann einen umfassenden ge= sachlichen Rückblick auf die Zeit des preußischen Ässs Friedrich Wilhelm den Schöpfer Ms Berufsbeamtentums, ferner auf die ähnliche Gfatairflunq in Oesterreich und Bayern. Nach einem Hnen Ueberblick über das Beamtentum m der Zeit Friedrichs des Großen wandte er sich dem B^sbeamtentum zur Zeit Bismarcks zu, um Mftuf die Blicke seiner Hörer °uf die lungste Zeit d^s deutschen Berufsbeamtentums zu lenken. Hier- iiitr sagte der Minister:

Ttl dem besten Heer der well und -""seinem »«rgleichlichen Benmlenkorpec gmg Deulsch- lud in den Weltkrieg. So wenig als das beul- il» Heer besieg, wurde, uermochlen bie unge- stirea Anforderungen, die Im Krieg an die k Ische Beamtenschaft gestellt rout*cn H Hoben ,u werfen; trotz des »dringens von Außenseitern und Nichtbeam- K blieb sie im Sern gesund, bis der 9. Na

vember 1918 und damit auch für die Beamten die fchwerste Krise kam, feit es überhaupt deutsche Beamte gab.

Die Revolte vom 9. November 1918 hatte aber die Beamten nicht nur in ihrer materiellen Existenz bedroht, sondern sie traf auch die tiefste Wurzel des deutschen Berufsbeamtentums. Die Fürsten hatten damals die Beamten ihres Treueides entbunden. Damit brach die bisher geradlinige Entwicklung des deutschen Berufsbeamtentums ab. An die Stelle der persönlichen Bindung des Beamten zu seinem Herrn trat ein vages Verhältnis zur neuen Staatsform, zur Weimarer Republik. Das Streben nach höheren Einnahmen, der Streit um Besoldungsgruppen und Laufbahnen durchtobte damals die Beamtenschaft, .ihre mehr als 900 Verbände und deren Zeitschrif­ten, ebenso wie die Tagespresse. Die große Masse der Beamten tat immer noch ihre Pflicht und Schul­digkeit im Amt, wenn auch ohne Liebe zur Sache, ohne Vertrauen zu einem Staat, der ihre alten Tu­genden nicht mehr kannte, der es zuließ und for­derte, daß immer mehr art- und wesensfremde Ele­mente ihre Reihen durchsetzten und die. maßgeben­den und einträglichen Stellen an ßch rissen. Aber noch gab es unter den Beamten Manner, die sich gegen dieses ganze System auflehnten die es wagten, Dawes- und Youngplan zu bekämpfen. Sie wurden verlacht, verfolgt und zuruckgesetzt ja um Amt und Brot gebracht. Gerade diese Kampfer aber stießen zu Adolf Hitler und seinen Ge­treuen, die über ein Jahrzehnt um das deu sche Volk und um die deutsche Seele mit unsäglichen Mühen und Opfern rangen, bis fte geroonnnen waren.

2Hif dem Sieg des Rationatsozmlismus brach auch für die deutschen Beamten eine neue Zeit an Wie der Rationalsozialismus zum Berufs- beamtentnm ft-ht und von s>°nd. Z-.gen am besten die Richtlinien, die die ^^AP. schon vor Zähren für ihre Heamtenpolilik aus- gestellt und verfolgt hat und die in ihrem ersten Punkt die Aufrechterhaltung des B e - rufsbeamtentums proklamieren.

Wie der Führer selbst das Berufsbeamtentum des alten Reiches schätzte, habe ich angedeuteü Aller­dings hatte er aber auch feststellen muHen, bafe ^id) seit der Revolte von 1918 die Stellung des deutschen Beamten gründlich geändert hatte.An die Stelle des Könnens und der Fähigkeit trat die P ar tei­lt ellung, und ein selbständiger unabhängiger Charakter wurde nun eher hinderlich, als fordernd.

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B rlin, 26. April. Heute fand die Eröffnung dürSeamtenrechts-Halbwoche der V e r- mastungs-Akademie Berlin statt. Die übgmg der Beamten dauert vom 26. bis 29. April. 2bbi. hörte die Versammlung folgende Ansprache des

Rejchsmnlsters Är. Frick:

Er ist der deutschen Beamtenschaft besonders hoch WZll'echnen/daß sie in dieser furchtbaren Zeit nach bUm9. 11. 18 den Glauben an die deutsche 5{u|unft nicht verloren, sondern gerade da- nrils sich in ihr eine neue Erkenntis Bahn ge- btto^n hat. Es war das die Erkenntnis, daß ge- r:-be in fo schweren Zeiten der Beamte noch besser bfl'iwi muß, als bisher. So tauchte in den Reihen b6r Beamtenschaft selbst der Plan auf, eine Ein- rj)tmg zu schaffen, die die Leistungsfähigkeit der irr lienft bewährten Beamten und öffentlichen An- aMten steigern, sie zu selbständiger und viel- fdiitfl.'r Berufstätigkeit befähigen, ihre Verwen- irftatofreubigfeit erweitern und damit auch ihre Be- rn'ssreudigkeit steigern sollte. Der Gedanke fand feine Verwirklichung noch im gleichen Jahr durch M Gründung der Verwaltungsakademie Lle rl i n.

Don Anfang an war für die Verwaltungs- lkcdemien charakteristisch die Verbindung von Msenschaft und Praxis und die hochschul- mSßige Lehrweife. Sie haben sich bewährt, heile zählen wir 28 Verwaltungsakademien als Hauptanstalten und 142 Zweigstellen und an­bete Vartragsstätten, die sich über das ganze Deutsche Reich erstrecken.

3ir nationalsozialistischen Staat ist den Verwal- tungrakademien, die in engster Beziehung zum Rtichsbund der Deutschen Beamten stehen, eine n i! ue große Aufgabe erwachsen. Im Dritten Mich kommt ihnen neben der fachlichen Fortbildung beir Beamten, bie beim Arbeitstempo des heutigen MÄlLs noch wichtiger ist als früher, noch beson- dücr die Vermittlung und Verbreitung der Kennt­nis; ! er tragend en Ideen des Dritten Rleich e s zu. Ich selbst habe als der Beamten- muniter des Dritten Reiches den Verwaltungsaka- dpmi-n, überzeugt von ihrem hohen Wert, von jemer das wärmste Interesse entgegengebracht. Un= soc dührer Adolf Hitler hat sie dadurch Mäch­te gefördert, daß mit seiner Zustimmung sein eng- fhr Mitarbeiter, der Staatssekretär und Chef der Miltskanzlei, Dr. Lammers, die Führung des Michsverbandes Deutscher Verwaltungsakademien üLeniahm. Damit war die Eingliederung der Ver-

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Gies,euer Anzeiger

Beamten, den nach der Gleichschaltung der bestehen­den Beamtenorganisationen durch den Reichsstatt­halten von Hessen, unseren Parteigenossen Spren­ger, der Reichsbeamtenführer, unser Parteigenosse Neef, mit meiner Zustimmung ins Leben gerufen und zielbewußt aufgebaut hat. Diesem berufsmäßi­gen Zusammenschluß folgt am 1. Juli 1 937 der rechtliche Zusammenschluß des deut­schen Berufsbeamtentums. Das Deutsche Beamtengesetz bringt uns den deutschen Ein­heitsbeamten, den wir zur Vollendung des Einheitsreiches nicht entbehren können.

Alle deutschen Beamten werden damit Reichs­beamte, unmittelbare oder mittelbare Reichs- beamte sein, nachdem in den letzten Jahren be­reits die Justizverwaltung verreichticht worden ist, und wir seit dem 1. April 1937 eine deutsche Polizei haben.

Schon ist die Besoldung von Länderbeamten, vor allem Preußens, in die Retchsbesoldungsordnung übergeführt. Darüber hinaus wird bie Besoldunas- frage, bie im neuen Beamtengesetz nicht berührt wird, in absehbarer Zeit eine entsprechende Lösung finden müssen. Künftig wird es auch nicht mehr Vorkommen, daß ein preußischer Beamter, der in einem Ministerium den gleichen Dienst tut, wie der im Nebenzimmer sitzende Reichsbeamte einen ande­ren Urlaub hat als dieser. Auch geht es nicht an, daß eine Behörde in derselben Stadt eine andere geteilte oder ungeteilte Dienstzeit hat als die Nachbarbehörde. Und es wird nicht mehr vorkom­men, daß Beamte, die die gleichen Aufgaben haben, verschiedene Amtsbezeichnungen führen.

Und wenn dann alle deutschen Beamten der Partei, einer ihrer Gliederungen oder angeschlossenen Verbände angehören, wenn sie freudigen Herzens ihr Opfer bringen für diejenigen unserer Volksgenossen, die noch im Schatten stehen, weil sie keine Arbeit haben oder sonst Stiefkinder des Glückes sind, wenn alle deut­schen Beamten ihre Kinder der Hitler-Jugend und dem Bund Deutscher Mädel anver- trauen, weil sie wissen, daß sie dort am besten auf­gehoben sind, daß sie dort wahres deutsches Wesen und echte Kameradschaft und damit den Sinn un­seres deutschen Lebens finden, werden sie wahr­haft im Geist unseres Führers leben und arbeiten.

Dann wird die deutsche Beamtenschaft das gleiche stolze Bild bieten, wie die deutsche Wehrmacht, als fie am Geburtstage unseres Führers an uns vorbeizog

Wohl sind Waffen und Uniform verschieden, wohl deckt den der Stahlhelm und jenen die schwarze Mütze, aber sie alle folgen einem Kommando, sie alle folgen einer Fahne, bereit zu kämpfen und zu fallen für des Reiches Glanz und Herrlichkeit, zu leben und zu sterben für !ihren Führer!