Ausgabe 
26.2.1937
 
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worben. Nur der Franzose Engernisch fiel in­folge Maschinenschadens aus. Die Flieger wurden bei ihrem Eintreffen in Luxor von der Bevölke­rung herzlich begrüßt. Sie werden den Ruhetag zur Besichtigung der Altertümer benützen. Der ägyptische Ministerpräsident N a h a d befindet sich ebenfalls zu einem kurzen Aufenthalt in Luxor.

Raubmörder Stollenberck hingerichlet.

Hans Stollenberck aus Berlin, der vom Schwur­gericht Berlin am 20. Januar 1937 wegen Raub­mordes zum Tode verurteilt worden war, ist Frei­tag früh hingerichtet worden. Stollenberck hatte in der Nacht zum 26. Dezember 1936 den Kraft­droschkenfahrer Hägeholtz ermordet und seiner Barschaft beraubt. Damit hat ein grauenvolles Verbrechen binnen kürzester Zeit, seine gerechte Sühne gefunden.

Der Kraftverkehr auf der Walserstraße eingestellt.

Wie dasAllgäuer Anzeigeblatt" aus Oberst­dorf meldet, haben die wiederholten Regen - und Schneefälle der letzten Zeit die Walserstraße von der Station Schönblick ab bis nach Mittelberg für den Personenkraftwagenverkehr unpassierbar gemacht. Seit Mittwoch verkeh­ren auch die Mietdroschken der Reisebüros nicht mehr. Die Räumungsarbeiten sind aus der ganzen Strecke in vollem Gang.

Ein koptisches Mönchskloster wird belagert.

Ein koptisches Mönchskloster bei Assiut (Ober- Aegypten), dessen hundert Insassen z. T. exkom­muniziert worden sind und deshalb das Kloster räumen sollen, wird auf Veranlassung der Kirchen- behörden seit 14 Tagen regelrecht belagert. Die Klosterbrüder, die sich bewaffnet und für lange Zeit verproviantiert haben, weigern sich, das Gebäude zu räumen, so daß man voraussichtlich zur Be­zwingung des festungsartigen Klosters Militär ein­setzen muß.

Ein Sowjet-Eisbrecher gesunken.

Der sowjetrussische EisbrecherSemjorka" (Die Sieben") erlitt im Schwarzen Meer Schiffbruch und ist allem Anschein nach mit der gesamten Mannschaft gesunken. In den letzten Funksprüchen teilte der Eisbrecher mit, daß der Maschinenraum bereits mit Wasser vollaufe, und die Mannschaft das Schiff ver­lasse. Nach diesem Funkspruch vernahm man keine 808-Rufe mehr. Die beiden RettungsdampferTai­fun" undHenkin" haben die vermutliche Unglücks­stelle abgesucht, konnten jedoch weder Menschen noch Wrackstücke des Eisbrechers entdecken. Dagegen wur­den zwei von dem EisbrecherSemjorka" stammende und an Land gespülte Tonnen aufgefunden, so daß sich der Untergang des Sowjet-Eisbrechers zu be­stätigen scheint.

Zwei Esel verursachen ein schweres Autounglück.

In der Gegend von Casablanca (Französisch-Ma­rokko) ereignete sich ein schwerer Verkehrs­unfall, bei dem fünf Eingeborene getötet und vier schwer verletzt wurden. Ein in voller Fahrt befindlicher Omnibus wollte zwei Eseln, die beim Nahen des Wagens scheuten, ausweichen. Die Tiere wurden jedoch überfahren. Der Fahrer verlor die Gewalt über seinen Wagen, der sich alsbald über­schlug. Die allgemeine Verwirrung, die durch das Un­glück entstand, wollte einer der Begleiter des Wagens zu Diebstählen an den Verunglückten ausnutzen. Er nahm auch aus der Tasche eines der Getöteten eine größere Summe Geldes und verschwand damit. Der Diebstahl wurde aber bald danach entdeckt. Als der Dieb in Casablanca anlangte, wurde er sofort ver­haftet.

Durch Leichtsinn ums Leben gekommen.

Ein Dachdeckermeister aus Heringen, zwei Ge­hilfen aus Dippach und Dankmarshausen und ein Hilfsarbeiter aus Dippach wollten am 2. September vorigen Jahres in der Nähe von Wölfershausen das Dach eines Transformatorenhäuschens teeren. Zwei Leitern wurden mit Stricken zusammengebunden und, obwohl drei Seiten gefahrlos waren, gegen die Seite gelehnt, durch welche die Hochspannungs­leitungen führten. Der Hilfsarbeiter rutschte aus, der Eimer blieb in der Hochspannungsleitung, der Unglückliche aber an dem Eimer hängen, und als man ihm endlich herabreißen konnte, erlitt er auch noch einen Schädelbruch und starb alsbald. Vom Schöffengericht Kassel wurden der Meister und die beiden Gehilfen der fahrlässigen Tötung schuldig gesprochen. Gegen den Meister, der behaup­tete, er habe in einer nahen Ziegelei Draht zum Zusammenbinden der Leitern gesucht, als die Lei­tern schon aufgerichtet wurden, erkannte.das Schöf­fengericht an Stelle einer an sich verwirkten Ge­fängnisstrafe von 30 Tagen auf 200 Mark Geld­strafe, gegen die beiden Gehilfen an Stelle von 12 Tagen Gefängnis auf je 60 Mark Geldstrafe. Internationaler Tierschuhkongreß 1939 in Dresden.

Die Bemühungen, den Internationalen Tierschutzkongreß 1939 erstmalig nach dem Weltkriege wieder im .Deutschen Reich abzuhalten, sind von Erfolg gekrönt. Das Internationale Büro zum Schutze der Tiere in Paris hat mitgeteilt, daß in Würdigung der vorbildlichen nationalsozialistischen Tierschutzgesetzgebung und in Anbetracht der hun- dertjäyrigen Jubiläums des Tierschutzvereins Dres­den, 1939 dieser Kongreß in Dresden stattsinden wird.

Goethemedaille für Kart Schönherr.

Der Führer und Reichskanzler hat dem Tiro­ler Dramatiker Dr. Karl Schönherr, der gegen­wärtig in Wien lebt, anläßlich seines 70. Geburts­tages in Anerkennung seiner Verdienste um die deutsche Kultur die vom Herrn Reichspräsidenten von Hindenburg gestiftete Goethe­medaille für Kunst und Wissenschaft verliehen. (Eine Würdigung von Schönherrs dichterischem Werk brachten wir im gestrigen Feuilleton.)

Wetterbericht

des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.

Während Nordeuropa in größter Ausdehnung von arktischer Kaltluft überflutet ist, von der auch Nord- und Mitteldeutschland noch empfindlich be­troffen wurde, strömt aus den Subtropen immer wieder Warmlüft in Richtung England-Frankreich. Das Zusammentreffen dieser gegensätzlichen tempe­rierten Luftmassen bedingt lebhafte Wirbelbildung, von der unser Gebiet besonders stark mit betroffen wird. Eine neue Störung wird bereits am Freitag­abend mit Warmluftzufuhr neue Verschlechterung und den Einsatz länger andauernder ergiebiger Niederschläge auslösen. Auch fernerhin bleibt un-

das

Diese Karte veranschaulicht das bis etwa Ende Februar von der Nationalregierung besetzte Gebiet Spaniens. Das dunkel markierte Gebiet steht noch unter der Herrschaft der Bolsche­wisten. An den Küsten und an den Grenzen sind die nach den bisherigen Vorschlägen geplanten Zonen eingetragen, die von den verschiedenen Mächten kontrolliert werden sollen.

Die Zoneneinteilung ist jedoch noch nicht endgültig festgelegt. (Scherl-Bilderdienst-M.)

beständiges Wetter bestehen, wobei im weiteren Verlaufe der Entwicklung die Ueberflutung des europäischen Festlandes mit arktischer Kaltluft nicht ausgeschlossen erscheint.

Aussichten für Samstag: Zunächst wie­der verbreitete Niederschläge (auch im Gebirge meist Regen) und milder, dann wieder Uebergang zu Schauerwetter, kräftige, zeitweise böige Winde aus Süd bis West. _ v

Aussichten für Sonntag: Fortdauer des sehr unbeständigen Wetters, voraussichtlich etwas kälter.

Lufttemperaturen am 25. Februar: mittags 2,2 Grad Celsius, abends 1,5 Grad; am 26. Februar: morgens 2,8 Grad. Maximum 2,8 Grad, Minimum heute nacht 0,9 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 25. Februar: abends 1,5 Grad; am 26. Fe­bruar: morgens 1,3 Grad. Niederschläge 4,7 mm.

Die schaffen wir uns eine Oorfbücherei?

Ein Preisausschreiben des Reichsnährstands will dazu den Weg weisen.

Berlin, 25. Febr. (DNB.) DerUnteraus­schuß für öffentliche Dorfbücherei" hat ein Preis­ausschreibenDie deutsche Dorsbücherei" veranstal­tete. Hierzu erlassen Reichsbauernführer Darre, Reichsminister Dr. Goebbels, Reichserziehungs­minister Rust, Stabschef Lutze, Reichsführer SS. Himmler, Korpsführev Hühnlein. Reichs­frauenführerin S ch o l tz - K l i n ck, der Jugendfüh- rer und der Reichswalter des NS.-Lehrerbundes einen Aufruf, in dem sie die ihnen unterstellten Organisationen zur nachdrücklichen Förderung und Beteiligung auffordern. In dem Aufruf beißt es:

Durch die Wiederaufbauarbeit des Nationalsozialis­mus hat das Leben für den deutschen Menschen allen Stände wieder einen tieferen Sinn erhalten. Jeder Volksgenosse aber hat das Recht und auch die Pflicht, an der geistigen Erneuerung und dem kulturellen Schaffen des deutschen Volkes teilneh­men. Hierbei Helfer und Mittler zu fein, ist Aufgabe des Buches. Wir wissen, daß zahlreiche Volksgenossen, besonders auf dem Lande, sich selbst keine umfassende Bücherei zulegen kön­nen. Wir wissen aber auch, daß gerade inner­halb der Dorfgemeinschaft und hier wie­der besonders von der ländlichen Jugend der Mangel an wirklich gutem Lesestoff stark empfunden wird. Hier kann die Errichtung einer Dorfbücherei Abhilfe bringen. Die Beschaf­fung einer solchen Bücherei wird aber nur bei gemeinschaftlichemEinsatz allerDorf­genossen gelingen!

Das Preisausschreiben stellt vier Fragen zur Beantwortung:

A. Wie denken wir uns die Zusammen­setzung einer dem ganzen Dorfe zur Verfügung tehenden Dorfbücherei, wenn diese etwa 500 Mark kosten soll?

B. Wie gestalten wir einen Werbeabend für die Beschaffung einer Dorfbücherei?

Frankreich nun auch für Zurückziehung der Fre willigen.

Paris, 26. Febr. (DNB. Funkspruch.) In der Kammer erklärte Außenminister Selbes, daß die Organisation der Ueberwachung Spaniens v o l l st ä n d i g sei. Sollte sich aber das Ueber- wachungssystem als unzulänglich Herausstellen, dann werde die französische Regierung Abänderun­gen Vorschlägen. Er habe dem französischen Bot­schafter in London Anweisung gegeben, im Nicht­einmischungsausschuß die Zurückziehung der Freiwilligen aus Spanien zu ver­langen. (Diese Forderung haben Deutschland und Italien bekanntlich von Anfang an gestellt!) Frankreich werde alles tun, unter der Voraussetzung, daß alle ein gleiches täten, denn

sonst werde aus der Nichteinmischung das gerade Gegenteil. Nur Spanien allein habe das Recht, über fein eigenes Schicksal zu bestimmen.

DieKohlenversorgung der katalanischen

Bolschewisten wird unterbunden.

Salamanca, 26. Febr. (DNB. Funkspruch.) Die nationalen Truppen eroberten die Höhen von Portalrubio, die das Kohlengebiet von Utrillas beherrschen. Diese Kohlenminen stellen die einzige Versorgung mit Kohlen für das bolsche­wistische Katalonien bar. In der Erkenntnis der drohenden Gefahr haben daher die katalanischen Bolschewistenhäuptlinge eine Abteilung der Internationalen Brigade zur Vertei­digung von Utrillas entsandt. Die Kohlenknappheit hat sich übrigens in Barcelona bereits so stark be­merkbar gemacht, daß die Gasbeleuchtung verboten wurde.

C. Welche weiteren Möglichkeiten haben wir, um Mittel für die Dorfbucherei aufzubringen?

D. Wie denken wir uns die Unterbringung der Dorfbücherei und wie soll der Verleih der Bücher eingerichtet werden?

Für die Beantwortung der Fragen sind 20 0 Preise ausgesetzt. Die ersten vier Preise sehen eine Dorfbücherei im Werte von 150 bis 75 Mark sowie einen Zusatzpreis in Gestalt einer Reise und eines zweitägigen kostenlosen Aufenthal­tes zur Reichsnährstandsausstellung 1937 vor. Der 5. bis 200. Preis besteht in Buchreihen im Werte von 12 bis 40 Mark. Die Einsendung der Lösung muß bis spätestens 15. 4. 1937 beim Unterausschuß für öffentliche Dorfbücherei" Berlin \V 35, Tiergartenstraße 2, erfolgen. Beteiligen dür­fen sich nur dörfliche Gemeinschafts­gruppen, Einheiten der SS., SA., NSKK., HI., BDM., Ortsgruppen der NSDAP, oder NS.- Frauenschaft, Schulklassen usw.

Der Reichsnährstand will dafür Sorge tragen, daß in das Dorf hinein ein neuer geistiger Impuls getragen wird. Nicht nur das Buch-, gemerbe, dessen Notlage bekannt ist, wird sich dar­über freuen, sondern auch jeder andere Volksgenosse wird dem Reichsbauernführer für diese großzügige

Nur ein Bauer?

350 Kilometer hatten sie beide heute schon in ihrem starken SOpferbigen Reisewagen Zuruckgelegt mit der Hast jener Großstadtmenschen, die selten zu einer inneren Besinnung kommen und die das Derweilen verlernt haben. Sichtlich abgespannt und nervös schlug der eine vor, die Tagestour nicht, wie vorgesehen, in der Stadt, sondern schon im nächsten Dorf zu beenden. Dem anderen, der müde am Steuer des Wagens saß, kam dieser Vor­schlag recht, und so kam es, daß der elegante Wagen diese Nacht neben einem Misthaufen auf einem Bauernhöfe zu stehen kam. Es kann nicht behauptet werden, daß die beiden sich etwa wohl fühlten an diesem ihnen gewiß ungelegenen und nur von den Umständen erzwungenen Aufenthaltsort. So hatten sie auch bald hier und da zu mäkeln: Aus den Bänken in der Gaststube säße es sich so un­bequem, ein Tischtuch gehöre überhaupt auf den Tisch, ganz gleich, ob schon Gäste da wären oder nicht, das Bier tauge nichts, am eisernen Ofen sei es zu heiß und an der Wand zu kalt, na ja, Zentralheizung wäre ja hier nicht zu verlangen. Und zum Abendessen mutete man ihnen Kartoffeln und Weichkäse zu! So ging es lamentierend weiter, auch dann noch, als der alte Lehrer des Dorfes mit freundlichem Gruß die Gaststube be­trat und, wie es hier so üblich war, mit am Tische der Fremden Platz nahm. Sie nahmen von ihm keinerlei Notiz und warfen sich nur entrüstete Blicke zu. Das Nörgeln ging unentwegt weiter, be­gleitet von verächtlichen Bemerkungen über den Bauernstand.Was kann man von einem gewöhn­lichen Bauern auch verlangen", sagte im Gesprächs­verlauf in herablassendem Tone der jüngere von beiden und strich mit dem Finger die Asche seiner Zigarette auf den Fußboden. Dergewöhnliche" Bauer stach dem Alten gar arg in die Nase, so nahm er seine Pfeife aus dem Munde, tat einen ordentlichen Schluck und mischte sich ins Gespräch. Was die beiden aber nun in aller Ruhe zu hören bekamen, löste bei ihnen ein betretenes Schweigen aus. Es war peinlich, denn was der Alte sagte, war nicht zu widerlegen.Wissen Sie auch, wem Sie es verdanken, daß Sie mit einem Auto durch Gottes schöne Natur fahren können?" fragte zum Schluß der Alte.Na, das ist doch klar, meinem gutgehenden Geschäft, das immerhin soviel abwirft, daß ich mir einen Wagen leisten kann", entgegnete der kleine Dicke, ungehalten über die seiner Ansicht nach wenig geistreiche Frage.

ZBinterfport

Vogelsberg. Hoherodskopf: Nebel, 0 Grad, 45 Zentimeter Gesamtschneehöhe, Pulver­schnee, Ski und Rodel sehr gut. Hecchenhainer Höhe: Bewölkt,2 Grad, 28 Zentimeter Gesamt- schneehöhe, Pulverschnee, Ski und Rodel gut.

Rhön. Wasserkuppe: Bewölkt,1 Grad, 40 Zentimeter Gesamtschneehöhe, verharrscht, Ski und Rodel gut.

Schwarzwald. Feldberg: Bewölkt,2 Grad, 140 Zentimeter Gesamtschneehöhe, 3 Zentimeter Neuschnee, Pulverschnee, Ski und Rodel sehr gut.

Alpen. Schneefernerhaus: Schneefall,6 Grad, 700 Zentimeter Gesamtschneehöhe, Pulver­schnee, Ski und Rodel mäßig.

Sauerland. Winterberg: Nebel,1 Grad, 80 Zentimeter Gesamtschneehöhe, 4 Zentimeter Neuschnee, Pulverschnee, Ski und Rodel sehr gut.

Das ist sehr kurz gedacht, mein Lieber", sagte seelenruhig der alte Lehrer.Wenn Ihre Groß- oder Urgroßeltern nicht den Dung, über dessen Geruch Sie soeben schimpften, höchst eigenhändig auf den Acker gebreitet hätten, um eine auskömmliche Ernte sicherzustellen, wenn Ihre Urgroßeltern nicht von früh bis spät in schwerer Bauernarbeit sich selbst verschwendet hätten, wenn sie nicht vorher jeden harten Taler in der Hand gewogen, bevor sie ihn ausgaben, wenn sie nicht ihren Sonntagsanzug zehn Jahre getragen hätten, wenn sie nicht auf eine wohlgedeckte, üppige Speisetafel verzichtet hätten, wenn sie nicht mit Kartoffeln und Weichkäse vorlieb genommen hätten, um mit einer großen Kinderschar am Tische sitzen zu können, dann wäre Ihr Großvater wohl kaum geboren worden, und Sie, junger Mann, Kbann ja überhaupt nicht hier. Ihr Wagen zen müßte dann auch erst noch geboren wer­den; denn die Techniker, Ingenieure, Arbeiter, die ihn zusammenstellten, das sind wie Sie und wir alle die Söhne oder Nachkommen derer, die Sie mit gewöhnlichen" Bauern abtun zu können glauben. Schlafen Sie wohl, meine Herren! Heil Hitler!"

Verdutzt blickten sie dem Alten nach, bezahlten schweigend ihre Zeche und krochen tief beschämt in ihr Stübchen hinauf.

Wohl selten, lieber Leser, denkt heute noch jemand so geringschätzig vom Bauern wie diese beiden üblen Zeitgenossen. Aber Hand aufs Herz, bringst du die Ehrfurcht und Achtung auch wirklich so tief und bewußt dem Bauern entgegen, mfe du es ja dem Bauernblut deiner Ahnen schuldig bist?

DerH i I f m i t!" - Wettbewerb des N a - tionalsozialistischen Lehrerbundes Volksgemeinschaft Blutsgemein­schaft" will dich einmal mahnen, nachzudenken über dich und deine Ahnen, die da Bauern waren.

Das Musterdorf.

Das Ziel der Dorfverschönerungsaktion.

NSG. Im Rahmen der Dorfverschönerungsaktion hat im vergangenen Jahr eine Reihe von Dörfern den EhrentitelMusterdorf" erhalten. Es ist dabei vielfach nicht beachtet worden, daß dieser Titel im­mer nur für das laufende Jahr verliehen wird. Es gilt also, sich immer an dem Wettbewerb um diesen Ehrentitel zu beteiligen. Nach den Richt­linien der NS.-GemeinschaftKraft durch Freude" hat ein Dorf bann Anspruch auf ben Ehrentitel Musterdorf, wenn es nach jeder Seite hin mustergültig geworden ist. Das heißt, es muß weltanschaulich, ebenso wie auf dem Gebiete der Wirtschaftsführung, auf sozialem und kulturellem Gebiet, auf dem Gebiet des Gemeinschaftslebens, wie der Fest- und Feiergestaltung und der äußeren und inneren Dorfverschönerung vorbildlich gewor­den sein. Vorbildlich muß das Dorf ferner in der Schaffung von Sport- und Spielplätzen, sowie Schwimmgelegenheiten zur Ertüchtigung der Ju- gend und in der Schaffung von Gemeinschafts-, Fest- und Feierabendräumen sein. Erst wenn alle diese Forderungen von einem Dorf erfüllt wurden, deren Feststellung der in jedem Kreis zu bildenden Arbeitsgemeinschaft unter Leitung des Kreiswartes der NS.-GemeinfchaftKraft durch Freude" obliegt, kann auf Vorschlag des Gauwartes von Rekowski der. EhrentitelMusterdorf" durch Reichsorgani­sationsleiter Dr. Ley verliehen werden.

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen­leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. I. 37: 11250. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts- Buch- > und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. , mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

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Die Kontrollzonen für Spanien.

Aktion dankbar sein müssen. Es ist gewiß keine ein­fache Aufgabe, eine wirklich für das Landvolk passende Bücherei von zirka 100 Bänden wir rechnen einen Durchschnittspreis von 5- Mark pro Buch zusammenzustellen. Die Veröffentlichung der Ergebnisse des Preisausschreibens und der dabei geäußerten Wünsche bei der Zusammenstel­lung einer solchen Bücherei wird einen interessan­ten Aufschluß über die Richtung der Interessen des ILandvolkes geben; vorausgesetzt, baß eben t ganze Dorf sich selbst rege mitbeteiligt.

Für Jhre Haut ~

die PALMOLIVE 2.x 2 JRinuterc ~ Schönheitspflege