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Gärprozesses die sich bildende Kohlensäure, während der Luft von außen her der Zutritt verwehrt ist. Im Fasse wandelt sich mehr und mehr ein Teil des im Saft enthaltenen Zuckers in Alkohol um, und eines Tages wird sich der Saft klären. Dann kann er auch bald den Gästen* vorgesetzt werden.

Anders ist der Werdegang des haltbaren un- veraorenen Apfelsaftes. Der Saft, der von der Kelterpresse über eine Pumpe und durch Filtersätze zunächst in ein Faß geleitet wird, muß sterilisiert werden. Dieser Borgang geschieht auf eine verhältnismäßig einfache Weise. Der Saft wird durch eine Aluminiumglocke geleitet. Diese Glocke befindet sich in einem Kessel heißen, ja kochen, den Wassers, ist von diesem heißen Wasser ständig umgeben, und dadurch wird der Saft, der von unten her aus dem Faß heraus kalt in diese Glocke fließt, auf 70 bis 75 Grad Celsius erhitzt, steigt in der Glocke empor und fließt oben wieder ab. Heiß ge­langt der sterilisierte Saft in ein bereitgehaltenes, sorgfältig dafür hergerichtetes, peinlich reines Faß und kühlt dort allmählich ab. Der Saft hält sich, da er völlig keimfrei ist, über Jahre. Eine kritische Zeit ist lediglich jene der Abkühlung. Bon der Schule her weiß sicherlich noch jedermann den lapidaren Satz von derWärme, die die Körper ausdehnt, und der Kälte, die sie zusammenzieht". So wird auch der heiße Saft in der Abkühlung immer etwas

weniger. Im anfänglich vollen Faß entsteht also nach und nach ein leerer Raum. Deshalb wird auch auf das Apfelsaft-Faß ein Gärspund aufgesetzt, der aber hier einen anderen Zweck erfüllen fall, als der Gärspund bei der Weinbereitung. Durch den Gärspund soll Luft eindringen, die den leeren Raum ausfüllen muß. Diese Luft aber muß erst durch Schwefelsäure hindurchdringen und da­durch ebenfalls keimfrei werden. Wenn der unver­gorene Apfelsaft zum Verkauf gelangen soll, wird er auf Flaschen gefüllt. Auf dem Wege in die Flaschen passiert er ein keimfreies modernes Filter­gerät, so daß das edle Raß gold- und hellgelb in die Flasche gelangt.

Derjenige, der den Apfelwein liebt und zu schätzen weiß, wird nach Vätersitte nicht vergessen, sich dazu einen Handkäse (möglichst mitMusik") zu bestellen und ein derbes Stück Brot dazu essen. Die Kinder aber und die Erwachsenen, die etwas für die Ge­sundheit tun wollen, werden dann, wenn die Win­teräpfel im Keller zur Neige gegangen sind, im unvergorenen Apfelsaft eine Entschädigung finden, nicht weniger wertvoll, wie der frisch gepflückte Apfel vom Baume. So schließt sich ein Ring in jener Erkenntnis, daß unsere Volksgemeinschaft an Werten nicht vorübergehen darf, die sie sich über Raum und Zeit für Tage des Mangels erhalten kann. N.

Wirtschaft.

Preisregelung für Kernobst.

Fwd. Unter Bezugnahme auf das Gesetz zur Durchführung des Dierjahresplans Bestellung eines Reichskommissars für die Preisbildung vom 29. Oktober 1936 wird für das gesamte Reichs­gebiet mit sofortiger Wirkung die Preisregelung für Aepfel angeordnet. Erzeuger und Verteiler aller Handelsstufen dürfen deutsche Tafeläpfel nur nach Sorten getrennt und nach Sorten gekenn­zeichnet in den Verkehr bringen. Aus der Kenn­zeichnung muß die Eigenschaft als Tafelobst bzw. Tafelobst-Auslese ersichtlich sein. Für die Sortie­rung kann die Hauptoereinigung der deutschen Gartenbauwirtschaft in geschlossenen Anbaugebieten Bestimmungen erlassen. Die Versteigerung von Aepfeln bei den Bezirksabgabestellen ist unzulässig. An ihre Stelle hat anteilsmäßige Zuteilung zu treten.

Für deutsche Aepfel der Ernte 1937, die den WertgruppenSchöner von Boskop",Boiken- Aepfel",Jakob Lebe!" undCox-Orangen-Renette" entsprechen, werden Preisgrenzen festgelegt. Die Gartenbauwirtschaftsverbände sind ermächtigt, im Einvernehmen mit den zuständigen Preisbildungs­stellen andere örtlich vorkommende Sorten in die ihnen entsprechende Wertgruppe einzureihen. Auch die Preisregelung in den Handelsstufen wird be­stimmt.

Die für Aepfel erlassene Preisregelung gilt ent­sprechend für Birnen mit der Maßgabe, daß für Birnen der WertgruppeAlexander Lukas" die im Vorjahre gezahlten Preise nicht überschritten wer­den dürfen.

Mein-Mainische Börse.

INillagsbörse uneinheitlich.

Frankfurt a. M., 24. Sept. Den vorbörs­lichen Erwartungen entsprechend hatte die Börse ein wesentlich ruhigeres Aussehen und am Ak­tienmarkt keine einheitliche Entwicklung. Die Grundtendenz blieb jedoch fest, und zu den ersten Kursen überwogen auch mäßige Befestigungen. Sei­tens der Kulisse erfolgten Abgaben, während vom Publikum wieder Käufe vorlagen. Die Dividenden- erhöhung um 2 v. H. auf 6 v. H. bei der Gute- hoffnungshütte regte an, ebenso wurde die schwache Haltung der Sperrmark beachtet. IG.-Farben konn­

ten sich trotz starker Verkäufe behaupten mit 163,75 bis 164,25 (164,25), während Reichsbank 1,50 v. H. nachgaben auf 207. Feste Haltung zeigten Groß­schiffahrtswerte, Hapag 87,50 bis 87,25 (86), Nordd. Lloyd 88,25 (87). Auch für Maschinenwerte erhielt sich bei voll behaupteten, teils 0,50 v. H. höheren Kursen Interesse, ebenso waren Montanwerte freundlich veranlagt, etwas niedriger allerdings Hoesch mit 124 (124,50) und Klöckner mit 133,50 (134,25). Am Elektromarkt schwankten die Kurse bis zu 1 v. H. nach beiden Seiten. Auf den übrigen Marktgebieten hielten sich die Veränderungen im gleichen Ausmaß. Von Metallwerten gewannen Verein. Deutsche Metall und Metallgesellschaft je 1 v. H. Etwas schwächer lagen Scheideanstalt mit 263 (264,50), Bemberg mit 150,50 (151,40), Kali Westeregeln mit 117 (118,25) und Waldhof mit 156,50 (157).

Das Rentengeschäft war etwas lebhafter. Reichsaltbesitz gewannen 0,13 o. H. auf 128,25, Reichsbahn-VA. 0,40 v. H. auf 128. Im Freioer- kehr blieben Kommunal-Umschuldung mit 94,70 un­verändert, Rhein. Städte-Altbesitz wurden zu 132,50 gefragt, 5proz. noch nicht eingeführte Jnidustrie- Emissionen hatten bei unveränderten Kursen etwas Geschäft. Am Pfandbriefmarkt gingen Liqui­dationswerte überwiegend 0,13 v. H. zurück; auch Stadtanleihen lagen z. T. 0,25 v. H. niedriger, 4^proz. Heidelberg 97 (97,40). Industrie-Obliga­tionen und Staatsanleihen wiesen wenig Verände­rung auf. Reichsbahn-VA. bröckelten 0,13 v. H. ab auf 127,90.

Der Freiverkehr lag etwas fester. Man nannte u. a.: Verein. Pinsel 75 bis 76, Schuh Berneis 73,50 bis 74,50, Elfäff. Bad. Wolle 79 bis 80, Dingler 89,50 bis 90,50, Ufa 72,75 (72), da­gegen Rastatter 43 (43,50). Tagesgeld war zu 2,75 (2,50) v. H. gefragt.

Abendbörfe widerstandsfähig.

Mit Rücksicht auf den Wochenschluß und ange­sichts der schwachen- Haltung der Auslandbörsen war die Unternehmungslust an der Abendbörse sehr ge­ring, zumal Kundschaftsaufträge nicht eingetroffen waren. Dessen ungeachtet erwies sich die Grund­tendenz als recht widerstandsfähig; auch die Kurse wichen nur unwesentlich von denen am Mittags­schluß ab, wenn auch kleine Abbröckelungen in der

Mehrzahl waren. Etwas stärker verändert waren nur Licht und Kraft mit 154,25 (155), Moenus Ma­schinen mit 125 (125,65), Gesfürel mit 155 (155,50), Metallgesellschaft mit 156 (156,50), Deutsche Lino­leum mit 165,50 "(166) und Junghans mit 135 (135,50) Von Montanaktien bröckelten Mannes­mann 0,40 v. H. ab auf 122,90, Rheinstahl mit 154,75 und Vereinigte Stahl mit 118,40 lagen be­hauptet. IG.-Farben gingen 0,25 v. H. zurück auf 163,75, ebenso Hapag auf 87, Norddeutscher

Lloyd unverändert 88. Von Einheitswerten waren Faber & Schleicher wieder fest mit 120 (119) und wieder rep., auch Schramm Lack 0,50 v. H. höher mit 128. Hanauer Hofbrauhaus kamen nach vier­wöchiger Pause mit 154,50 (157) wieder zur Notiz. Bankaktien blieben unverändert. Von Renten waren Reichsaltbesitz zu unv. 128,25 gefragt, 4% v. H. Krupp zu 98,25 nach 98,40 und 5 v. H. Union Rheinbraun Kraftstoff notierten mit 101,90 (101,50). Kommunal-Umschuldung nannte man unv. 94,70.

SJL-'SpoTt

Oie Kämpfe der Bezirksklasse.

1900 Bissenberg, Burg Frohnhausen, Naunheim Steinberg, Steindorf Sinn, Lollar Butzbach.

Die Blauweißen starten mit dem Treffen gegen Bissenberg in die neue Serie. Nachdem die Sol­daten wieder aus dem Manöver zurück sind, und die Mannschaft vollzählig antreten kann, dürfte sich der Beginn erfolgverheißend anlassen.

Unentschieden endete die letzte Begegnung der Mannschaften von Burg und Frohnhausen. Burg zeigte in Bissenberg ein gutes Spiel, während Frohnhausen noch nicht recht überzeugen konnte. Da Burg außerdem noch den Platzvorteil für sich hat, glauben wir nicht, daß es den Oraniern ge- liegt, zu irgendeinem Erfolg zu kommen.

Naunheim empfängt den wieder aufgestiegenen FC. Teutonia Steinberg. Naunheim ist hier nicht der sichere Favorit, der er nach der Papierform er­scheint. Der 4:1-Sieg der Teutonen, in Seinberg allerdings, ist noch in guter Erinnerung.

Der Neuling Steindorf mußte bei seinem Debüt eine empfindliche Niederlage hinnehmen. In der heimischen Umgebung sind sie vielleicht zu anderer Leistung fähig. Die ©inner haben es mit einem unberechenbaren Gegner zu tun.

lieber die Spielstärke Butzbachs ist wenig be­kannt. Auf Grund der Leistungen der Lollarer in Frohnhausen sollte man aber mit einem Sieg der Platzbesitzer rechnen können.

Gpielvereinigung 1900 Gießen.

Von den sonntäglichen Spielen der Bezirksklasse interessiert wohl am meisten die Begegnung der Spieloereinigung 1900 gegen den Turn- "u. Sportv. Bissenberg. Die Blauweißen werden auf eine harte Probe gestellt. Die Möglichkeit auf ein erfolgrei­ches Abschneiden in den diesjährigen Verbands­spielen ist günstig. Die seicher tätigen Spieler sind alle vorhanden. Die Blauweißen sind in der an­genehmen Lage von allem Anfang auf die Mann­schaft zurückgreifen zu können, die vor der Sperre glänzende Erfolge erringen konnte. Damit ist auch der in früheren Jahren gezeitigte Fall ausgeschal-- tet, wo die anfänglichen Spiele verloren wurden und man gegen Schluß der Serie auf der Hut sein mußte, ein Absinken am Schlüsse der Tabelle zu vermeiden. In der Aufitellung Rahn, 3etter, Lip­pert, Erhard, Pankok, Lehrmund, Schellhaas, Berg­mann, Löbsack, Sack und Möller ist die derzeitig stärkste Elf zur Stelle. Man kann dieser Vertre­tung einen Sieg gegen die Bissenberger zutrauen.

1900 II Hungen.

Die Reserve der Blauweißen muß zu ihrem ersten Verbandsspiel nach Hungen. Es müßte den Blauweißen gelingen, einen Sieg zu erringen.

1900 III Daubringen.

Die Junioren der Blauweißen stehen vor einer sehr schweren Aufgabe. Daubringen, eine äußerst stabile Mannschaft, wird sich auf eigenem Platze nicht gefährden lassen.

Iugendableilung der Spielvereinigung 1900.

Beide Jugendmannschaften der Spielvereinigung 1900 werden am Sonntag um die Punkte kämpfen müssen. Die 1. Jugend hat es gegen Rodheim wohl etwas leichter, als die 2. Jugend der Blauweißen gegen Klein-Linden, da die Erste auf eigenem Ge­lände den Kampf zu bestreiten hat.

Rodheim ist neu in die Gruppe eingeteilt worden. Zum ersten Male wird deshalb die 1. Jugend der Blauweißen gegen diese Jugend spielen. Es ist schwer vorauszusagen, ob es den Blauweißen ge­lingen wird, die Punkte an sich zu reißen.

Die 2. Jugend der Blauweißen geht einem schwe­ren Kampfe entgegen. Klein-Lindens 1. Jugend hat den Platzvorteil. Die 2. Jugend der Spielvereini­gung 1900 tritt zudem noch zum ersten Male nach der Sperre auf. Ein Unentschieden wäre eine gute Leistung.

Sportverein 1920 Lollar.

Lollar I Turn- u. Sportverein Butzbach I.

Zu ihrem zweiten Verbandsspiel empfängt die erste Mannschaft des Sportvereins Lollar morgen auf eigenem Platz den Turn- und Sportverein Butzbach. Die Lollarer spielen in der Aufstellung wie am letzten Sonntag gegen Frohnhausen, mit Ausnahme des rechten Läufers Sommer. Für mord gen wird die Mannschaft folgendes Aussehen haben: Ziegler; Hörstel, Naumann; Geißler, Klinkel, A. Ziegler; Rudolf, Kreiling, Löhr, Gerlach, W. Ziegler.

Es könnte mit dieser Aufstellung leicht möglich sein, vorausgesetzt, die Mannschaft bringt den nöti­gen Kampfgeist auf, daß sie das Spiel zu ihren Gunsten gestalten wird. Den einheimischen Spielern dürfte es diesmal vor eigenem Publikum hoffent­lich weniger schwer fallen, sich zu einer geschlossenen Einheit zu finden, da sie vor allen Dingen den Platzvorteil besitzen. Nachdem die ersten Punkte am Sonntag durch Mißgeschick verlorengegangen sind wäre es eine Freude für die Lollarer Fußball- anhänger, wenn die Elf morgen zeigen würde, ws sie wirklich kann. Heber die Spielstärke der Gäste ist wenig bekannt. Durch die Butzbacher Garnison haben die Gäste starken Zuwachs erhalten. Dem- zufolge konnten sich die Butzbacher vom Ende bet Tabelle in der Gruppe Friedberg, der sie seither angehörten, bis zu einem achtbaren Mittelplatz emporkämpfen. Die Gäste-Elf ist durch ein Freund schaftsspiel, das sie hier im vorigen Jahr gab, noch in bester Erinnerung. Sie wartete mit einem ge­fährlichen Sturm auf.

FC. Teutonia" Wahenborn-Steinbera

Am kommenden Sonntag stehen wiederum brr: Mannschaften im Kampf um Punkte. Die 1. Mann­schaft unterlag in Naunheim noch niemals hoch; im Gegenteil, sie hat in den letzen fünf Minuten: immer noch durch ein Leichtsinnstor den Sieg ver­scherzt. Wie sich die Nauheimer in diesem Jahre an- stellen, das müssen erst die Anfangsspiele der Punkt­serie beweisen.

Die 2. Mannschaft tritt zu ihrem ersten Verbands- spiel in Leihgestern an.

Die 1. Jugendmannschaft fährt zu der gleichen Mannschaft nach Krofdorf.

Kurszettel der Berliner und Iranksurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 o. H.

Frankfurt a. M.

Berlin

Frankfurt a. M.

Berlin

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Schluß- kurs

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Datum

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Buderus Eisen...............6

Gement Heidelberg............7

Gement Karlstadt............6

Conti Gummi.............. 12

Daimler Motoren.......... 6*/a

Dessauer Gas...............4

Deutsche Erdöl..............5

Deutsche Gold- und Silber.... 9

Deutsche Linoleum.......... 10

Elektrische Lieferungen........6

Elektrische Licht und Kraft.....7

I. K. Farben-Jndusttie.......7

Felten & Guilleaume.........6

Gesfürel.................... 7

Th. Goldschmidt.............6

Grihner Maschinen........... 0

Harpener.................8%

Hoesch Eisen............... g y2

Philipp Holzmann........... 8

Ilse Bergbau................6

Ilse Genüsse................ 6

Kali Aschersleben............ 4

Klöcknerwerke .............4y2

Kokswerke und Chemische Fabrik 7

Lahmeyer .................. 6

Malnkrast................... 4

Mannesmann.............4 yt

ManSselder Bergbau ......... 7

MetallgeleNschasl............. 6

Orenstein & Koppel..........0

Rheinische Braunkohle....... 12

Rheinische Elektro............ c

Rheinstahlwerke.............. 6

Rbeinisch-Westsälifche Elektro .. 6

Rütgerswerke ............... 7

Salzdetfurth Kali............6

Schlickert & Go...............7

Schultheis Patzenhofer........4

Siemens & Halske .......... 9

Süddeutsche Zucker.......... 10

Bereinigte Stahlwerke...... 41/*

Westdeutsche Kaufhof.........0

Westeregeln Alkali............4

Zellstoff Waldhof............6

Ltavi Minen ..............0,6

4%% Deut von 1936

Reichsanleihe

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Deutsche Diskonto............ 6

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Devisenmarkt Berlin - Frankfurt a. M.

23 September

24 September

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Japan

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Schweiz Spanien Prag.....................

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23.September

24 September

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2,49?

Fußballckmsklaffen in ersten Verbandsspielen.

1. Kreisklasse, Gruppe A.

In dieser Gruppe spielen 10 Mannschaften. Die meisten Gegner dieser Gruppe haben noch nicht in Pflichtspielen gegeneinander gespielt. Als stärkste Mannschaften sind die 1. des VfB.-Reichsbahn Gie­ßen und die 1. der SA.-Kampfgemeinschaft Gießen anzusprechen.

VfB.-Reichsbahn I Rodheim I: VfB. wird gegen Rodheim gewinnen, zumal VfB. das Spiel auf eigenem Platze austrägt.

Alten-Buseck I SA.-Kampfgemeinschaft Gie­ßen I: Die SA.-Mannschaft könnte hier die ersten Punkte holen.

Heuchelheim I Wieseck I: In Heuchelheim ist schlecht zu gewinnen und so wird Wieseck die Punkte in Heuchelheim lassen müssen.

Rüddingshausen I Lollar II: Die Rüddings- häuser Mannschaft ist als gut anzusprechen und wird der 2. von Lollar die Punkte nicht so ohne weiteres überlassen.

1. Kreisklasse, Gruppe B.

Diese Gruppe weist auch 10 Mannschaften auf durch die Hinzunahme der 1. Mannschaft des Turn­vereins von 1846 Gießen. Wenn dieser Gruppe die 2. Mannschaften der Spvgg. 1900 Gießen und des VfB.-Reichsbahn Gießen zugeteilt worden sind, so bedeutet das für die Landvereine eine Hebung der Spielstärke.

Steinberg II Leihgestern I: Bei diesem Spiele werden die Leihgesterner die Punkte mit nach Hause nehmen.

Hungen I 1900 Gießen II: Die 2. Mannschaft von 1900 wird wohl bei diesem Spiel die Punkte holen.

Großen-Linden I VfB.-Reichsbahn Gießen II: Großen-Linden ist eine körperlich starke Mannschaft. Auch hier gilt es für die DfBer ein flaches Kom­binationsspiel zu zeigen.

Garbenteich I Lich I: Ein Lokalspiel, dessen Ausgang nicht vorherzusagen ist.

2. Kreisklasse, Gruppe A.

Die Mannschaft des To. 1846 Gießen ist aus die­ser Gruppe ausgeschieden, ebenso hat der To. Lon­dorf seine Mannschaft zurückgezogen. Dafür haben die Vereine Tv. Treis a. d. Lumda und To. Grün­berg je eine Mannschaft nachgemeldet, die dieser Gruppe Zugeteilt wurden.

Oppenrod Göbelnrod: Hier stoßen zwei Geg­ner auseinander, die in dieser Serie zum ersten Male an den Pflichtspielen teilnehmen.

Flensungen Lehnheim: Hier wird der Platz­verein das Spiel gegen den Neuling Lehnheim für sich entscheiden.

Treis I Klein Linden II: Die Mannschaft des Turno. Treis, die neu zusammengestellt worden ist,

wird sich gegen die Zweite von Klein-Linden nicht! behaupten können.

2. Kreisklasse, Gruppe B.

Die Gruppe setzt sich aus Mannschaften zusam­men, die noch wenig oder gar nicht in Pflichtspit" len gegeneinander gestanden haben.

Daubringen I 1900 Gießen III: Wenn dr» Mannschaft des SC. Daubringen noch spielt wie in früheren Jahren, wird wohl die Dritte von 19000 die Punkte dort lassen müssen.

.-Kampfgemeinschast Gießen II DfB.-R- Gießen III: Der Ausgang des Spieles ist ungewiß-

Grüningen l Heuchelheim II: Hier dürste ®- ningen das Spiel für sich entscheiden.

Wißmar I Staufenberg I: Wißmar wird sch auf eigenem Platze gegen Staufenberg behaupten.

Launsbach I Rodheim II: Auch bei diesem Spiele wird der Platzverein den Sieg erringen.

VfB.-Reichsbahn Gießen.

DfB.-R. I Rodheim L

Morgen findet das erste Verbandsspiel der dies- jährigen Serie auf dem Waldsportplatz statt. Geg­ner ist der To. Rodheim. Die Gäste, die seit Iah' ren in der ersten Kreisklasse spielen, stellen eim schnelle, eifrige Mannschaft ins Feld. Die Orün-1 weißen, die ihre vollständige Elf zur Stelle habest werden hier zu beweisen haben, daß sie doch star­ker sind, als die übrigen Mannschaften der GW pen. In der Aufstellung: Annecke; Möhl, Kramer Krämer, Thron, Berlebach; Wilhelm, GodgliU Bach, Hofman, Szponick sollten sie in der Lage seist den Gegner niederzuringen.

Die zweite Mannschaft tritt in Großen-Lindei zum fälligen Verbandsspiel an.

SA.-Kampfgemeinschaft II VfB.-R. III.

Bei diesem Spiel treten erstmalig zwei neu aus­gestellte Mannschaften an. Die SA.-Kampsgemem schäft hat in dieser Mannschaft ebenfalls eine Alk zahl sehr guter Spieler stehen.

Jugendspiele des DfB.-Reichsbahn Gießen.

Am Sonntag sind es wieder vier Jugendnianik schäften des VfB.°R., die um die Punkte kämpfe

Die erste Jugend wird auf dem Waldfporlpiai nach der 1. Mannschaft zum fälligen Psiichtspiel ge­gen Leihgestern antreten.

Die zweite Jugend fährt nach Großen-Linden, uff 1 gegen die dortige zweite Jugend des Turnverein' zum fälligen Pflichtspiel anzutreten.

Die dritte Jugend erwartet die Jugend aus fenberg am Vormittag auf dem Waldsportplaö Hier werden wohl zwei gleichwertige Gegner auk' einander treffen. ,

Die vierte Jugend tritt in Wieseck an. Sie W ' wohl die schwerste Aufgabe zu lösen. Erst vor ein