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Auch Berlin schmückt sich für -en Duce
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Die Wohnung des Duce in Mnchen
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Im Altbau schließen
vom Reichspräsidenten von
wurde ein neues monumental ausgestaltetes Tr ep -
kin Vorbild Der PfliditerfflllenQ Ist Vor freiwillige Helfet öee Wlnterhtt/swettua.
--ber guge gefahren, ihre Teilnehmer blei» . einige Tage im schönen Weserbergland. Der Erntedanktag wird auch in diesem Jahr ein Erlebnis werden; dafür bürgt nicht nur die gute Vorbereitung, dafür bürgt auch der Deutsche Sängerbund mit über 15 000 Mann starken Choren und die Wehrmacht. Ein Programm- heft zu 20 Pfennig enthält die Texte der Lieder die von den Chören des Deutschen Sängerbundes oorqetragen werden, sowie eine ausführliche Dar- stellung der Schauubung der Wehrmacht. Stärker als alles dieses zieht aber den Deutschen zum Fest auf dem Buckeberg das Bewußtsein, daß er dort gemeinsam mit dem Führer und Hunderttausenden von Volksgenossen aus allen Teilen des Reiches in einer der schönsten Landschaften Deutschlands einem gütigen Geschick für die Ernte eines weiteren Jahre voller Arbeit danken kann.
(peumanns (per3=(pil,e unterstützt und regelt die klcbeilskraft Ohres Herzens. Heumanns Herz-Hilfe ist unschädlich und aus rein pflanzlichen Heilstossen zu. sammengeseht.*Fu Haden in den Apotheken für R21L 2.50 die Packung. Sie reicht co. 1 Monat.
Blick auf die Linden mit dem als Silhouette erscheinenden Denkmal Friedrichs des Großen. (Scherl-Bilderdienst-M.)
Deutsche Schulen in Polen
Lon unterem Or. ^.-Berichterstatter.
Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!
Warschau, 18. September 1937.
I Fleißige Hände sind am Werk.
Vorbereitungen zum Erntedankfest auf dem Bückeberg.
Wer sich heute vom Süden her dem Dorf Kirch« ohsen an der Weser und dem gegenüberliegenden Bückeberg nähert, spürt noch nichts von dem geschäftigen Treiben, das den Nordhang dieses Berges erfüllt. Auch an der südlichen Auffahrtsstrecke zum Berg ist es noch still. Das Bild ändert sich aber oben auf der Höhe, wo die Organisationsleitung des Erntedankfestes in den schmucken, ehemaligen Arbeitsdienstbaracken ihre Vorbereitungen zum 3. Oktober trifft. Einige hundert Schritte weiter herrscht noch mehr Leben. Dort arbeitet ein Teil des Reichsautozuges Deutschland an der Herstellung der notwendigen technischen Anlagen wie Rundfunk, Lautsprecher oder Telephon. Wieder etwas weiter öffnet sich bann plötzlich der Blick von der Höhe des Bückeberges auf den Nordhang, der das Fest- gelände für den Erntedanktag gibt und weiter auf die fruchtbare Weserlandschaft südlich der Ratten- fänaerftabt Hameln.
Auf bem Festplatz wirb noch fleißig gearbeitet. Eine Tribüne liegt dauerhaft gebaut am Fuße des Berges. Dicht unter der Bergkuppe am Waldrand hämmern und sägen viel fleißige Hände, um die große obere Tribüne rechtzeitig fertigzustellen. Das Feld selbst ist merklich verändert. Der Mittelweg liegt jetzt durchgehend von der unteren zur oberen Tribüne bedeutend höher als der angrenzende Raum. An den Seiten des ovalen Feldes aber steigt das Gelände an und bietet dadurch von jeder
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blick sowohl über den Weg, den der Führer kommen muß, als auch über das Wesertal, wo die IWehr macht am Erntedanktag ihre Hebungen Zeigt. Der Berghang selbst ist in große Vierecke eingeteilt, deren jedes einen eigenen seitlichen Zugang hat. Den Zugang zum oberen östlichen Viereck
I bildet sogar eine Treppe, die in Siraßenbreite über hundert Stufen hinaufführt. Schranken ziehen sich kreuz und quer über das Feld und geben den Raum an für Laufwege und für das Spalier der Trachtengruppen, die in Stärke von 3000 Menschen aus dem
I ganzen Reich zusammenkommen. Das ganze Feld I ist schon heute von langen Reihen mit Fahnenmasten abgegrenzt. Eine zarte Grasnarbe bedeckt
I bereits wieder die Stellen, wo der besseren Aussicht wegen Löcher und Hänge mit Erde aufgefüllt sind. Wer die früheren Erntedankfeste auf dem Bückeberg miterlebt hat, kann sich leicht schon in das Bild hineinversetzen, das sich bald hier vor Millionen Menschen bieten wird.
Jenseits des Bahngleises, das die Ebene zu Füßen des Bückeberges durchschneidet, sieht man bereits Pioniere an der Arbeit, eine Ortschaft aufzubauen, die den Schauangriffen der Wehrmacht am Festtage als Ziel gestellt ist. Noch ist viel zu tun, um den Berg für den Empfang seiner Erntedankgäste bereitzumachen. Auch rundum in der Ge- gend ist man schon dabei, die Plätze für verschiedene Zeltlager und die Parkplätze für Autobusse und andere Fahrzeuge einzurichten und kenntlich zu machen. Kurz oorm Erntedanktag werden Pioniere, um einen reibungslosen Verkehr zu ermöglichen, noch sechs Pontonbrücken über die Weser schlagen.
Auch in anderer Hinsicht ist gut vorgesorgt In Hameln und m den Orten in der Nähe des Bücke- bergs werden Massenquartiere hergerichtet. Auch wasserdichte Zelte stehen zur Verfügung. Das am- in München. — (Scherl-Bilderdienst-M) I nrc"?! ®en>erbe ber ganzen Umgegend wird mit
V ; -onoeroienii uc.) Erfrischungen und mit nahrhaften Dingen am
! pent) aus eingebaut, das in seiner liebten und Crntedanktag zur Stelle sein. Der H i l f s z u g
gut proportionierten Haltung einen impofanten "to'«,,”.0" ßam,c(n au5 Wtaufenbe mit
Eindruck macht Mahlzeiten versorgen. Die Organisation
Tonangebend für die Stimmung dieses DornebJmirh^HH^v^0^-. öir? Gl!° <llappe"' unb klappen men Heimes ist schon die qrofce G m p f a n a s - ,bie roeitergebenbe Organisation, die den
halle Die Wände sind in fein Besuchern m Hameln und tn umliegenden Dörfern
Braunrot gehalten, auf die durch das Dberücht aäft^m^^hem01^* bietet oder die die Sürfeberg- wohnliche, lichte Wärme verbreitet wird. Gemälde er n 2 fü? n<5? *"1 ®rn£banf"
erster Meister aus dem Besitz des Landes Canern Hs m s rPlr ?'T bcH.r$ ben schonen
Zieren die Wände. Angenehm fällt auch die kunst- m ?;£ n WieberfatMenlanbes fuhren soll Die lensche Vornehmheit der stilvollen Möbel auf Die danktaae-? mtt h!!- csOrganisation des Ernte- Entwürfe zu diesen Möbeln stammen noch durch- ? ?9e5r m,L b5r, Stellung von Sonder- weg von dem verstorbenen Baumeister de«; k n b^le>ligt, wie nur irgend die dopl
rers. Professor Paul Ludwig T?o ost Au/die N^^^-?^anlagen dazu Möglichkeit bieten.
8Z--W-MD k- «Ä E n t it e y u n g SZ e 11 wiederherzustellen. ben jOie Wandbespannungen wurden in den alten Mu- stern erneuert, die prächtigen Beleuchtungskörper aufgefrischt und die Decken mit ihren schönen Malereien wieder frei gelegt Die Neubauräume sind ihrem Zweck entsprechend gediegen, aber in anderen Formen ausgestattet. Die eigentlichen Wohnraume Mussolinis weisen eine hellgrüne Wandtönung auf. Die schönen mattgrünen Möbel stad mit modernen geblümten Bezügen bespannt. Die Räume für die Begleitung des Duce sind ebenso wie die Räume des zweiten Stockwerkes entsprechend ausgestaltet. Die Schöpferin dieser von vorbildlicher Wohnkultur zeugenden Räume ist Frau Professor Troost Alle verwendeten Stoffe und Hölzer sind deutschen Ursprungs. Die Planung und Durchführung der Arbeiten 'lag bei der bayrischen obersten Baubehörde unter Leitung von Ministerialrat G a b l o n s k y. Don der Empfangshalle aus erreicht man über eine Freitreppe einen Garten der wenn auch bedeutend kleineren Maßstabes, doch alle Schönheiten des Nymphenburger Schloßparkes aufweist.
richtet, während sich nach Osten hin durch die Straßenzüge bis zum Brandenburger Tor zwei lange Reihen italienischer Fahnen und vier Reihen Hakenkreuzbanner hinziehen. Vor der Technischen Hochschule stehen zwei wuchtige Pylonen, die das Hakenkreuz und Liktorenbündel zeigen. Vier kleinere Pylonen schmücken den Großen Stern Die Quadriga auf dem Brandenburger Tor wird während der Dunkelheit durch Quecksilberlampen in einen bläulich-grünen Lichtton getaucht, ebenso die Barockfassade des Schlosses. 146 hohe Säulen geben der Straße Unter den Linden ein eindrucksvolles Aussehen, während der Nacht erstrahlen sie in hellstem Licht Die Häuserfronten tragen einen reichen Fahnenschmuck mit wehenden goldenen Bändern. Am Ostende der Linden bildet vor dem Ehrenmal ein acht Meter hoher Adler den Abschluß der Feststraße.
Das Schulwesen eines Landes ist der Spiegel seines Kulturstandes. Das gleiche gilt auch für die Volksgruppen unter fremder Herrschaft. Wenn deshalb manche polnische Zeitungen von dem h o • hen Stande des deutschen Schulwe- sens in Polen auf die uneingeschränkte Toleranz der polnischen Behörden schließen zu müssen meinen, und umgekehrt aus dem schwachen Besuch der polnischen Schulen in Deutschland auf das Gegen- teil von Toleranz, so ist das schon von jenem Gesichtspunkt aus ein Trugschluß. Die sehr oberflächliche polnische These bedarf einer Korrektur nicht erst seit heute, nachdem es offenbar geworden ist, daß die Inhaber der Macht in Polen einen erheblichen Abbau des deutschen Schulwesens be- treiben, so besonders in Ostoberschlesien, sondern schon feit jeher, denn die Erhaltung ihres Schul- wesens verdanken die Deutschen in Polen Haupt- sächlich ihrer eigenen Kraft.
Es gründet sich ganz erheblich auf einem hochentwickelten System von Privatschulen, zu denen der Staat gar nichts oder doch nur' verschwindend wenig beiträgt. Seine Toleranz be-l schränkt sich hier im wesentlichen auf die Duldung! dieser freiwillig übernommenen Doppelbesteuerung, die die Erhaltung eines so ausgedehnten Schulsystems für die Deutschen bedeutet. Andererseits hat das Deutsche Reich die überwiegende Mehrzahl der auf seinem Gebiet unterhaltenen Schulen der polnischen Minderheit auf eigene Kosten übernommen und hält sie auch dann offen, wenn die Schülerzahl auf eine verschwindend kleine Ziffer zurückgegangen ist.
Es kann zugegeben werden, daß der polnische Staat sich an manchen Orten genötigt sah, die von ihm unterhaltenen Minderheitsschulen zu schließen, weil die Deutschen parallel dazu Privatschulen ein-' gerichtet hatten, denen nun ihre Kinder zuströmten \ m obwohl dadurch höhere Kosten entstanden War- k ® ’ 24;r,Sxept ^NB.) Die Ausschmückung
" m geschah das? Weil die deutschsprachigen Staats- ^.^N^auptstabt zu Ehren des Besuches des schulen überwiegend von polnischen Rekto- kaliemschen Regierungschefs schreitet unter der Auren geleitet und mit pol ms dien le'tung des Re chsbühnenbstdners Prof. Benno v o n Lehrern besetzt wurden, die nicht nur sprach- schnell vorwärts. Die viele Kilometer lange lich den Anforderungen nicht genügten, sondern ^eJ-n.ra^e D<£m ®^rePPla!. b,s $um Reichssportfeld
weist als Mitglieder polnischer politischer öerbänbe Ä5,eme Dauerausschmuckung die bei besonderen
es als ihre patriotische Pflicht betrachteten bas FrÄn werben kann, und die
Niveau der Schulen zu drücken und durch Vermeh- N " b“nJten Schmuck wahrend der Olympiade
rung des in polnischer Sprache vermittelten Lehr- >. ,e
ftoffes ben Minderheitencharakter der Schulen all- m s"!,b^^^Ub"6eschmuckten 2I b o I f = 5) 111 e r = mählich zu verwischen. So mußte es bahin fom= B ha $ Jn ®se'teilb ™e£e,n D0.m 42t J^eter hohen men, baß man beutscherseits von ben Möglichkeiten ^^"kurcn, ber bie Enbleme bes faschistischen Jta- ber Privatschulgesetze weitgehenbsten Gebrauch q v
machte 23 Meter lange unb 3% Meter breite Fahnen bes
Absolut gesehen lag die Dermebruna her SRrinnt- italienischen unb bes Dritten Reiches, von 60 Zentischulen ^m^®efamtinterefe^e e©11 pofnTfrf)enFStaates" ^ ern “ "nbhern ^ au^en wirkungs-
Diefer Taae betlaate bas Warschauer Drnnn her , clbgesetzt. Westlich bavon fmb bis zum Reichs-
polnischen ^rilitärkreise „Polska 3broina,,Dben nieb^ IfportfeIb zahlreiche Fahnenblocks unb Pylonen er= rigen Stand des polnischen Bildungs- wesens. Man muß wissen, daß es in Polen fast eine Million schulpflichtiger Kinber gibt, bie überhaupt keinen Schulunterricht erhalten, weil es an Lehrkräften unb an Schulgebäuben fehlt. Das polnische Blatt wies in diesem Zusammenhang auf bas Beispiel der nationalen Minderheiten hin unb bezeichnete bie geringe Zahl polnischer Privat- schulen geradezu als beschämend. Was solle es also bebeuten, wenn ber Schlesische Wojewobschaftssejm unmittelbar nach Ablauf ber Genfer Konvention! ein neues Privatschulgesetz erließ, das ben Kinbern außerhalb einer Drei-Kilometerzone ben Besuch ber Privatschulen verbietet, auch bann, wenn die Deutschen für tägliche Fahrgelegenheit sorgen, während die polnische Eisenbahn doch selbst einen besonderen Tarif für Fahrschüler kennt, und es sich für den Staat bei Prüfung der Bedürfnisfrage nach allgemein-öffentlichen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten ganz offensichtlich um eine Frage bes nationalen Bebürfnisses hanbelt?
Damit sind nicht nur die wichtigsten Grundsätze der Genfer Konventton beseitigt, obwohl in der Be- grünbung zum Gesetz ausbrücklich „festgestellt" wirb, daß es grunbsätzlich ben Bestimmungen ber Konvention entsprechen solle, sondern es geht noch über den Rahmen des allgemeinen polnischen Privatschulgesetzes hinaus, so daß sich auch hier die o st - oberschlesifche Selbstverwaltung, die doch ihren eigentlichen Sinn nur in der Berücksich-1 tigung des gemischtnationalen Charakters dieses! Landes finden kann, geradezu gegen diel B e wohner deutscher Nationalität aus-1 wirkt. Es ist also die gleiche Erscheinung, wie bei I dem Gesetz über bie Evangelische! Kirche in Ostoberschlesien. Aber bie Tenbenz bes Abbaus beutscher Privatschulen beschränkt sich Die Gartenseite bes Prinz-Karl-Palais
nicht allein auf Ostoberschlesien, obwohl sie hier am ftärfften zum Ausbruck kommt, fonbern auch in Das Prinz-Carl-Palais, in bem Mussolini bei sei- sT uJ? Vn. ,rourben biefen Tagen brei nem Aufenthalt in München Wohnung nehmen deutsche Privatschulen geschloßen. Es ist ein quä- wirb ist eines ber architektonisch schönsten Schmuck- lenber unb zermürbenber Prozeß, ber sich ba voll- kästchen bes an hervorragenben Bauten so reichen 3leW München. Das Palais ist unter König Max l. im
Selbst nach ber polnischen amtlichen Statistik, die! „Palabio-Stil" von Karl Fischer erbaut, ber auch aüerbings in ben Besuchsziffern zu niebrig greift, ber Schöpfer bes Nationaltheaters ist. Es biente unterhielten bie deutschen Schulvereine in Polen im dem Prinzen Carl, einem Bruder König Ludwigs l., Schuljahr 1934/35 15 Kindergärten, 36 Volks-1 zur Wohnung. Seine städtebauliche Beoeutung hat schulen und 7 Mittelschulen (Gymnasien) mit 500 das Haus, das einst im „Schönfeld", einem Garten- vorschulpflichtigen Kindern, 4100 Volksschülern und viertel außerhalb der alten Stadtumwallung lag, 1200 Mittelschülern (Gymnasiasten). Diese Zahlen durch die Anlage der Prinzregentenstraße erhalten, haben sich durch die Entwicklung in Ostoberschlesien es bildet den wirksamen westlichen Abschluß der in ben letzten Jahren noch erheblich erhöht. Jeben- Prinzregentenstraße. Aus biejer stäbtebaulichen Be- faus erkennt man baraus, in welcher Ge -1 beutung heraus würbe auch bavon abgesehen, bie fahr bas beutsche Bilbungswesen in Polen schwebt, Prinzregentenstraße etwa in geraber Richtung zur oenn öffentliche Minberheitenschulen richtet ber Lubwigstraße burchzuführen. Bei ben Erweite- Staat nur bann ein, wenn an bemfefben Orte nun- rungs- unb Neubauten bes großen Straßenzuges bestens 40 schulpflichtige beutsche Kinber vorhan- Prinzregentenstraße - von ber Tann-Straße im Jahre uen smb, woraus sich schon heute entnehmen läßt. 1937 würbe bas Prinz-Carl-Palais wegen seines welche große Zahl beutscher Schüler in Gegenben, baukünstlerischen Wertes auf Befehl bes Führers tDo bie Deutschen zerstreut fiebeln, ausschließ - erhalten unb lebiglich ber Wirtschafts-Anbau besei-
x sP 0n e Schulen besuchen muß, tigt, um bie von ber Tann-Straße entsprechen!) oer- unb bamit allen Gefahren ber Entnationalisierung breitem zu können.
ausgesetzt ist. Der Grunbriß bes Um» unb Erweite-
Das geistige Leben ber Deutschen in Polen ift rungsbaues. ber bereits im Frühjahr nach jebr rege. Das erkennt man auch aus ber Zahl ber Fertigstellung ber neuen von ber Tann-Straße in Publikationen in beutscher Sprache. Angriff genommen würbe, sieht eine Erweiterung °’e bie polnische Statistik für bas Jahr 1934/35 auf bes Hauses burch einen hufeisenförmigen Anbau
Datsche Schriften angibt. Der Stanb ber beut- gegen Westen zu vor Daburch war es möglich, bie uh en Zeitschriften erhöhte sich von 94 im alten, innenarchitektonisch prächtig ausgestatteten Aohre 1932 auf 101 im Jahre 1935. Unter ben Räume bes ersten Stockwerkes für Repräsentati- Publikattonen herrschten Lehrbücher vor Es onszwecke zu erhalten unb für bie mobernen Wohn- mupte — nicht nur im Interesse ber Deutschen in zwecke in Dem neuen Anbau nach ber Gartenseite x l -iT" Gebauert werben, wenn bie Angleichung zu entsprechenbe neue Räume zu schaffen. Um x r 7*e,?en *.n Bergleich stehenben Kulturstufen ba- einen zentralen Mittelraum, ber als Empfangs- ourch herbeigeführt werben sollte, baß man bie raum bient, gruppieren sich im Erbgeschoß gegen beutsche mit künstlichen Mitteln senkt unb schließ- Süben unb Westen zu bie Wohnzimmer, Speise- lid) erreicht, baß im Westen Schulgebäube leer- zimmer unb Rauchzimmer. Im Altbau schließen stehen, währenb sie im "Osten bes Lanbes fehlen, sich baran bie vormals vom Reichspräsibenten von Niemanb wirb es ben Deutschen in Westpolen ver» Hinbenburg bei seinem Aufenthalt in München be denken, wenn sie sich gegen diese Art der „Unifi- wohnten Räume Für den Verkehr im ersten Stock dierung" zur Wehr setzen. * ‘ '


